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Wie Phönix aus der Asche

von Catweazle
Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
04.09.2021
05.12.2021
21
52.624
8
Alle Kapitel
106 Reviews
Dieses Kapitel
5 Reviews
 
19.09.2021 2.572
 
Hi!

Vielen Dank für eure Reviews. Ich hoffe der Trend der abnehmenden Reviews geht nicht weiter ...
Na, vielleicht gefällt euch ja das was nun passiert ...

Gute Unterhaltung!
Liebe Grüße
Cat
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Kapitel 7:   Böses Mädchen ...


„Ihr kennt euch?“ Erstaunt sah Vicky von einem zum anderen.

„Ja, eine kurze Begegnung im Krankenhaus“, klärte Phoebe ihre Schwester auf.

„Oh, davon musst du ... Sorry, mein Handy.“ Vicky zog das kleine Gerät aus der Vordertasche des engen Jeansminis den sie trug und bewegte dabei auf eine sehr interessante Weise ihre Hüften. Mikkos Augen verfolgten dieses Schauspiel. Erst als Vicky das Handy hervorgezogen hatte und sich mit einem: „Hey du“, meldete, wandte er den Blick ab, fing aber gleichzeitig den Phoebes auf. Ungeniert begann er nun sie zu mustern. Sie trug ein leichtes Sommerkleid, weiß, mit einem dezenten Blumenaufdruck. Ihre Füße steckten in ebenfalls weißen Sandalen mit Korkabsatz und einer knöchelhohen Schnürung. Die Fußnägel waren knallrot lackiert.

„Gefällt Ihnen die Farbe Mikko?“ Langsam hob er den Blick.

„Ja.“ Sie machte ein paar Schritte vorwärts und Mikko folgte ihr. „Ich wusste nicht, dass Sie Jaros Tochter sind. Ehrlich gesagt habe ich ihn erst vor ein paar Tagen kennengelernt, mein Freund Riku wollte ihn auf mich ansetzten.“ Phoebe lachte auf.

„Der gute Riku. Und? Ist es ihm gelungen?“ Mit einer federleicht wirkenden Bewegung strich sie sich ein paar Haarsträhnen hinter das Ohr zurück und lächelte ihn an.

„Nein, ich brauche diese Art der Hilfe nicht. Durch Gerede macht man nichts ungeschehen.“

„Wohl wahr, aber manchmal hilft es.“ Die Hände im Rücken verschränkt lehnte sie sich gegen den Stamm eines Baumes und sah mit leicht zusammengekniffenen Augen zu ihrer Schwester hinüber die auf sie zukam.

„Fibsi? Ich hole jetzt Em ab, wir müssen noch ein Geschenk für Jul besorgen. Wir sehen uns dann später, ja? Wiedersehen! Bis dann Fibsi, bis dann Mikko!“ Und schon ging Vicky eilenden Schrittes davon. Wieder folgten ihr Mikkos Augen bevor sie sich erneut auf Phoebe richteten, die ihn ihrerseits fest im Visier hatte.

„Fibsi“, wiederholte er grinsend und ließ sich im Gras nieder. „Ihre Schwester scheint eine Vorliebe für Abkürzungen zu haben.“

„Meine Schwester hat eine Menge Vorlieben, vor allem für komplizierte Beziehungen, ich würde Ihnen also raten sowohl die Finger, sowie auch andere Körperteile von ihr zu lassen.“

„Autsch!“ Sein Grinsen verstärkte sich noch mehr. „Keine Angst, ich habe kein Interesse an Ihrer Schwester, obwohl sie durchaus eine sehr attraktive Frau ist, das muss ich zugeben.“
Phoebe setzte sich ebenfalls ins Gras wobei sie ihre rechte Hand leicht auf dem Boden aufstützte und die Beine seitlich anwinkelte. Alles an ihr sah leicht aus, federleicht.

„Entschuldigen Sie wenn ich so frage Mikko, aber werden Sie noch länger Gast im Hause meines Vaters sein?“ Er neigte den Kopf seitlich und wartete ein paar Sekunden bevor er eine Gegenfrage stellte.

„Möchten Sie das?“

„Darauf antworte ich Ihnen, wenn Sie mir meine Frage beantwortet haben“, ließ sie nicht locker. Mikko streckte sich im Gras aus, winkelte den Arm an und stützte seinen Kopf auf der Innenfläche seiner Hand ab.

„Ich denke wir fahren heute noch ab. Rikus Auto streikt gerade, etwas mit den Bremsen. Ein Bekannter Ihres Vaters will sich heute Nachmittag darum kümmern. Falls das nicht klappt“, fuhr er fort, „werde ich mir ein Taxi nehmen.“

„Wow“, machte Phoebe, „nicht gerade ein billiges Vergnügen bei der Strecke.“

„Ich werds verkraften.“

„Vermutlich. Millionär, richtig?“

„Ja.“ Er blinzelte sie an. „Interessiert?“

„An der Kohle ja, an Ihnen weniger.“ Mikko ließ ein leises Lachen hören. Er riss eine der unzähligen kleinen Blümchen aus, die sich wie ein Blütenmeer über den Rasen erstreckten.

„Bei Ihrer Schwester scheint das aber anders zu sein“, provozierte er sie. Gedankenverloren begann er an den Blütenblättern zu zupfen während er sie weiterhin fest im Blick behielt.

„Meine Schwester“, Phoebes Zeigefinger richtete sich auf ihn, „hat für Sie tabu zu sein.“

„Ihre Schwester“, gab er zurück, „steht wirklich nicht auf meinem Beuteplan, also regen Sie sich ab.“

„Beuteplan, so so. Mikko, wenn Sie ein Tier wären, was wären Sie gerne?“

„Psychospielchen?“, grinste Mikko. „Ich verrate es Ihnen, entweder Schnecke oder Gepard. Können Sie damit etwas anfangen? Stecken Sie mich ruhig in eine Ihrer Schubladen, es interessiert mich nicht.“ Phoebe lachte nun ihrerseits auf.

„Darf ich Ihnen mal etwas sagen Mikko?“ Vermutlich schon zum 10-ten mal an diesem Vormittag zog sich Mikko die Sonnenbrille von der Stirn und schob sie auf seine Nase.

„Bitte.“

„Sie interessieren mich, ehrlich.“

„Als Mann?“

„So war es nicht gemeint“, stellte sie entschieden klar. „Aber ...  wie sind Sie als Mensch?“
Sein Zeigefinger zeichnete ein großes Fragezeichen in die Luft.

„Wäre schon interessant das herauszufinden, nicht wahr? Mir ists nie gelungen.“

„Interesse?“

„Nicht so wirklich, würde mich wahrscheinlich erschrecken.“
Phoebe nickte.

„Das geht den Meisten von uns wohl so. Jeder schaut in den Spiegel, sieht sein Spiegelbild und glaubt sich genau zu kennen, aber nur wenige Menschen haben den Mut herauszufinden wer hinter diesem Spiegelbild steckt.“
Mikkos Wangenknochen zuckten kaum merklich.

„Ich hätte da eine Frage Phoebe. Wenn der Spiegel zerbrochen ist, ist der Mensch davor dann auch zerbrochen?“
Phoebe erhob sich von der Rasenfläche.

„Sind Sie zerbrochen?“

„Sie sind doch die Psychologin.“ Phoebe bestätigte das durch ein erneutes Kopfnicken.

„Ja, das ist richtig, aber ich bin keine Hellseherin. Allein die Bezeichnung  Manager macht Sie doch auch nicht automatisch zu jemandem der alles managen kann. Da bedarf es schon die Hilfe anderer.“ Sie sah, wie er sich kurz durchs Haar strich. „Es gibt immer eine zweite Chance Mikko“, sprach sie weiter, „man muss nur den Mut haben sie zu ergreifen.“
Mikko stand ebenfalls auf und wischte sich mit einer unauffälligen Geste die Hände an seiner Hose ab.

„Danke für die Beratung, was macht das?“

„War gratis.“

„Dann danke ich. Da bin ich ja ein echter Glückspilz, Ihre Schwester hat mir schon eine Gratismassage zugesagt.“ Aus den Augenwinkeln betrachtete er sie, sah, wie sie zu schmunzeln begann.

„Sie können es auch nicht lassen, was?“

„Kommt drauf an was ich mache, wenn ich was will kann ich sehr hartnäckig sein.“
Ein breites Lächeln überzog ihr fröhliches Gesicht als sie seine Antwort hörte. „Phoebe, Sie haben mir übrigens immer noch nicht meine Frage beantwortet.“

„Welche? Sie sind gut in Gegenfragen.“

„Ich bin in vielen Dingen gut“, gab er die Antwort, die sie nun beinahe schon erwartet hatte, „aber ich helfe Ihnen natürlich gerne auf die Sprünge. Also, hätten Sie es gerne, wenn ich noch länger Gast im Hause Ihres Vaters wäre?“

„Was, wenn ich  ja sage?“

„Dann ...“ Mikko blieb vor Phoebe stehen, nahm sich die Sonnenbrille ab und sah ihr direkt in die grünlich schimmernden Augen. „Dann freue ich mich und fahre trotzdem.“

„Tun Sie das, ich werde Sie bestimmt nicht aufhalten!“ Mit schnellen Schritten ging sie an ihm vorbei.

Eingebildet, unverschämt, überheblich, bei Mikko Saukkonen kamen einige unangenehme Eigenschaften zusammen, trotzdem konnte Phoebe nicht leugnen, dass sie eine gewisse Sympathie für ihn empfand. Er war kein Langweiler, sah gut aus und war reich. Und er war Vickys Typ. Leider. Die kleine Schwester hatte einen Hang zu schrägen Typen und wenn die dann auch noch was zu bieten hatten ... Es war wirklich besser, wenn er möglichst schnell von der Bildfläche verschwand.
Sich immer ein paar Schritte hinter ihr haltend hatten sie inzwischen wieder das Haus erreicht.
Jaro und Riku saßen auf einer Bank vor dem Haus und unterhielten sich angeregt.
„Papa, darf ich mal stören? Können wir kurz miteinander reden?“

„Natürlich Schätzchen“, willigte Jaro ein. „Ihr entschuldigt uns?“, wandte er sich an die Freunde, woraufhin Riku nickte während Mikko sich zu Phoebe vorbeugte und ihr ins Ohr flüsterte:

„Berichterstattung, Mata Hari?“ Sie schenkte ihm einen bitterbösen Blick den er aber lediglich mit einem verdammt arroganten Grinsen quittierte. Wortlos ließ er sich zu Riku auf die Bank sinken.
„Was macht die Karre?“, fragte er schließlich.

„Nichts. Ich habe dich belogen Mikko, der Wagen ist fahrtüchtig wie eh und je. Das war nur ein Versuch dich vor Jaro zum Reden zu bringen“, gab er ohne die Spur eines schlechten Gewissens zu.

„Ich schätze deine Ehrlichkeit Riku.“

„Ich deine auch Mikko. Mir ist übrigens aufgefallen wie du Vicky angesehen hast.“ Mikko schwieg einen Moment.

„Na ja, sie ist heiß.“  ... und ich bin ausgehungert ...

„Lass die Finger von ihr, Jaro würde das sicherlich nicht gefallen“, erklärte Riku. „Er ist ein Freund meiner Familie und ich möchte ihn mir nicht wegen einer möglichen Affäre von dir mit seiner Tochter zum Feind machen.“

„Bin ich nicht gut genug für seine Tochter? Ich hab' doch 'ne Menge Kohle.“

„Und ein gebrochenes Herz.“

Es schmerzte, es schmerzte so sehr. Mikko biss sich auf die Unterlippe, um das beginnende Zittern zu unterdrücken. Jessi war einfach in allem, sie war im Wind der durch sein Haar strich, sie war in der Sonne die seine Haut wärmte, sie war in der Luft die er einatmete. Und sie war in seinen Gedanken. Immerzu. Immer noch. Wann würde das endlich vergehen? Es musste vergehen!

„Du Schweinebacke“, brachte er schließlich hervor. „Lass uns fahren, deine Mission ist beendet.“

„Mikko“, begann Riku zögernd, „ich wollte dich nicht hintergehen, aber ich mache mir wirklich Sorgen um dich.“

„Nicht nötig, mir geht es gut“, entgegnete Mikko ruppig.

„Ach Mikko ... Du kannst mich belügen, aber belüg' dich nicht selbst. Glaubst du, ich merke nicht wie nahe dir die Trennung von Jessi geht?“

Mikko wandte Riku sein Gesicht zu und zog die Sonnenbrille ab. Kalt funkelten die Augen des Managers ihn an. „Ich warne dich, halte dich da raus! Das geht keinen Menschen etwas an, hörst du? Niemanden!“
Da war er wieder, der Eisblock, der nichts und niemanden an sich heran ließ. Riku blickte zur Seite, suchte in Gedanken nach den richtigen Worten.

„Oh doch Mikko, das geht andere Menschen sehr wohl etwas an, denn du lebst zufälliger Weise nicht alleine auf dieser Welt! Erstaunlicher Weise gibt es sogar Menschen denen du was bedeutest, die mit dir fühlen und die möchten, dass es dir gut geht. Fangen wir doch einfach mal bei deiner Mutter an. Was glaubst du, wie es ihr dabei geht? Stößt du sie auch so von dir?“ Mikko schluckte hart. Damit hatte Riku eine ganz empfindliche Stelle getroffen und das wusste er auch, schließlich liebte er seine Mutter von Herzen.

„Hör zu Riku, Jessi und ich sind seit 6 Jahren verheiratet und auch wenn wir uns getrennt haben, natürlich bedeutet sie mir etwas und das wird auch nie anders sein. Ich muss mich eben daran gewöhnen, dass wir nun getrennte Wege gehen werden, das ist alles.“

„Und du bist dir sicher, dass du diesen Weg auch gehen willst Mikko? Willst du wirklich die endgültige Trennung?“

„Spielt das noch eine Rolle?“ Mikkos Stimme klang emotionslos. „Spielt es überhaupt noch eine Rolle was ich will? Sie wollte nicht mehr und nun will ich auch nicht mehr, so einfach ist das. Mischt euch doch nicht immer ein. Was ich zu klären habe kläre ich mit Jessi oder unseren Anwälten. Und jetzt will ich kein Wort mehr darüber hören! Hol deine Autoschlüssel und lass uns fahren.“

Kopfschüttelnd erhob sich Riku. In diesem Moment kamen Jaro und Vincent aus dem Haus heraus. „Wir werden fahren“, erteilte Mikko sofort Auskunft. „Jetzt. Danke für Einladung und Ihre Gastfreundschaft und grüßen Sie Ihre entzückenden Töchter von mir. Alles Gute Vincent, viel Spaß mit Ihren Schülern.“

„Ihr dürft gerne noch bleiben“, bot Jaro an. „Ich würde mich sehr darüber freuen.“

„Danke“, lehnte Riku bedauernd ab, „aber Mikko hat das große Reißen. Ich hole nur rasch meine Autoschlüssel aus dem Haus, dann fahren wir. Ist Phoebe noch im Haus? Ich würde mich gerne persönlich von ihr verabschieden.“

„Geht ruhig rein, sie wird in ihrem alten Zimmer sein.“

„Kommst du mit Mikko? Oder legst du keinen Wert mehr auf anständige Manieren?“ Er ging vor und wortlos folgte ihm Mikko ins Innere des Hauses. „Phoebe?“, rief Riku.

„Oben!“, ertönte es zurück. Riku stieg die Treppe hinauf, klopfe an die leicht angelehnte Tür.

„Phoebe, Mikko und ich möchten uns verabschieden, wir fahren jetzt nach Helsinki zurück. Ich habe mich wirklich sehr gefreut dich nach all den Jahren wiederzusehen. Grüße bitte Vicky wenn sie wieder auftaucht.“ Mit einer herzlichen Umarmung zog er Phoebe an sich.

„Wiedersehen Riku, auch an deine Familie schöne Grüße.“

Während Mikko dastand und Phoebe nur anstarrte machte sich Riku bereits wieder auf den Weg nach unten. „Wenn du dich ausgeschwiegen hast komm einfach nach“, forderte Riku ihn im Hinausgehen auf. Mikko stand noch immer da, die Hände in den Taschen seiner Hose vergraben. Allmählich wurde Phoebe das Schweigen zwischen ihnen unangenehm.

„Auf Wiedersehen Mikko“, sagte sie leise.

„Meinen Sie ...“ Er lächelte kurz, „meinst du das ernst?  Du ist doch okay, oder? Ich denke, so zum Abschied ...“ Er zog die Hände hervor, machte einen Schritt auf sie zu, sodass er nun direkt vor ihr stand. „Möchtest du mich denn wiedersehen?“ Ihre grünbraunen Augen huschten unruhig durch sein Gesicht. „Hey.“ Mikko schob zwei Finger unter ihr Kinn, hoben es leicht an.

„Mikko ...“ Unsicher wandte sie ihren Blick zur Seite, um nicht mehr in seine gefährlichen Augen sehen zu müssen.

„Schau mich an, bitte.“ Zögernd kam sie seiner Aufforderung nach. Sie spürte seinen heißen Atem in ihrem Gesicht, fixierte ihren Blick auf seine Lippen die immer näher kamen. Eine hauchzarte Berührung, kaum fühlbar und doch so intensiv, dass es Phoebe wie einen Stromschlag durchfuhr.
Auch Mikko spürte das Zittern, hätte aber nicht sagen können von wem es ausging. Er wollte das hier gar nicht, doch es war wie ein innerer Zwang. Jeder Muskel seines Körpers war angespannt, jede Faser, jeder Nerv hoch sensibilisiert. Was machte sie mit ihm? Was machte er mit ihr? Er konnte sich nicht mehr wehren, wollte es auch nicht. Alles was er wollte war der Geschmack ihrer süßen Lippen die sich nun einladend öffneten.

Ohne zu Zögern folgte er der Aufforderung, ließ seine Zunge die ihre berühren, um gleich darauf mit ihr ein Spiel zu beginnen das schon bald außer Kontrolle geriet. Fest hielt er ihren Kopf zwischen seinen Händen während ihre Hände sich durch den Stoff seines T-Shirts schon fast schmerzhaft in seine Haut gruben. Die rechte Hand in ihrem Nacken liegend drückte er ihren Kopf an seinen, gab keinem von ihnen die Gelegenheit diesem Kuss zu entfliehen. Seine freie Hand raffte den Stoff ihres Kleides, zog es höher, um so die nackte Haut ihres Oberschenkels berühren zu können. Ein lustvolles Stöhnen drang über ihre Lippen direkt in ihn hinein und stachelte ihn an seine Hand immer weiter nach oben zu schieben. Ihre Hände begannen an seinen Shirt zu zerren, schoben sich darunter und ertasteten mit streichelnden Fingerspitzen seine straffe Haut. Keuchend löste er seine Lippen von ihren, drängte sie ein paar Schritte rückwärts gegen die Wand und presste sich an sie.

„Mikko, wo bleibst du denn?, was machst du denn noch?“ Rikus Stimme riss ihn aus seiner gedankenlosen Welt zurück.

„Ja!“, schrie er laut und stützte schwer atmend seine Hände seitlich neben Phoebe an der Zimmerwand ab.
„Sollen wir ihm sagen was wir hier machen? Wohl besser nicht. Und dein Vater wäre sicherlich auch nicht begeistert, wenn er wüsste, was sein Fräulein Tochter hier gerade treibt.“

„Frecher Kerl!“ Phoebe duckte sich und schlüpfte unter seinem Arm hindurch. Mikko ließ die Arme sinken, drehte sich zu ihr um.

„Böses Mädchen ...“, hauchte er und strich ihr eine Locke ihres rötlichen Haares beiseite. „Wusste ich doch, dass eine kleine Hexe in dir wohnt.“ Seine Hand berührte kurz ihre Wange bevor er aus dem Zimmer ging ohne sich noch einmal nach ihr umzudrehen.
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