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Was wäre wenn

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Fantasy / P16 / Gen
Astrid Hofferson Haudrauf der Stoische Hicks der Hüne OC (Own Character) Ohnezahn
03.09.2021
12.09.2021
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12.09.2021 2.334
 
Hicks wachte auf und streckte sich erstmal ausgiebig. “Guten Morgen Ohnezahn,” sagte der Braunhaarige mit einem Gähnen. “Morgen Hicks,” sprach Ohnezahn. Hicks guckte ungläubig und starrte den schwarzen Drachen an. “Has... hast du gerade mit mir geredet?” Fragte der Grünäugige den Nachtschatten. “Ja, wieso?” Hicks Mund öffnete sich. Es schien so als ob Hicks reden wollte, doch sein Mund schloss sich nur. “Du weißt doch noch, was gestern Abend passiert ist oder,” wollte Ohnezahn von Hicks wissen. “Was meinst du, oder ist dieser Gott wirklich hier gewesen?” Der schwarze Drache nickte und sagte, “ja der war hier, als kleines Kind bist du ja richtig niedlich gewesen und sahst so lecker aus.” Hicks dachte nach, das letzte, an das er sich erinnern konnte, war das er dem Gott die Hand gegeben hatte. Der Braunhaarige fragte, “was ist passiert, nachdem ich eingeschlafen bin.” Ohnezahn überlegte nur was wichtig war. Dann sprach er, “ach nichts Besonderes, du bist nun ein Drache, meine Schwanzflosse ist wieder heile und ich soll dir zeigen wie man als Drache lebt.” Der Grünäugige konnte es immer noch nicht fassen, er war nun ein Drache und das durch einen Gott. “Und wie werde ich nun zu einem Drachen, hat er dazu etwas gesagt?” Fragte der Junge seinen Freund. “Ähm, nein,” sagte der Nachtschatten kleinlaut. “Toll, ich bin nun ein Drache und weiß nicht einmal wie ich mich verwandle,” sprach der Junge missmutig. “Hicks, komm wir werden das schon schaffen, wir denken uns etwas aus.” Hicks schaute den Drachen an und fragte, “wie denn, sollen wir mich von einer Klippe stoßen und dann hoffen das etwas passiert?” Der Nachtschatten wusste selbst nicht, was sie tun sollten. “Wie wäre es, wenn wir erstmal nachdenken, wie wir deinen Körper zum Reagieren bringen.” Hicks gab ein mürrisches Geräusch von sich und nickte Ohnezahn zu. “Maurice hätte uns auch sagen können, wie ich mich verwandeln kann.” Der schwarze Drache stimmte Hicks zu. “Also fangen wir an als erstes Fliegen wir zu einer besseren Insel, und überlegen uns etwas dort.

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“Grobian, wo mag Hicks nur hingeflogen sein?” Fragte Haudrauf traurig seinen Besten Freund. Ihm kamen wieder die Tränen, er vermisste seinen kleinen Jungen. “Hätte ich mich nur besser um ihn gekümmert.” Erst ist Valka durch Drachen gefressen worden und dann ist noch sein Sohn mit einem Nachtschatten weggeflogen, das schlimmste ist aber, dass er es aus freiem Willen getan hatte. Haudrauf ist am Ende er hat seine ganze Familie verloren, Berk ist beinahe am Ende, wenn Alvin oder die Berserker sie angreifen, werden sie wohl untergehen. Mit den Drachen von den Jugendlichen würden sie es zumindest etwas herauszögern. “Was sollen wir mit den Drachen machen, soll ich sie, töten?” Fragte der Schmied seinem Anführer. Haudrauf schaute ihn mit Tränen in den Augen an und sagte, “lasst sie am Leben, wir werden sie als Verteidigung brauchen.” Grobian schaute Haudrauf an und dachte das er sich verhört hatte. “Ist das dein Ernst,” sprach der Blondbärtige zu dem Oberhaupt. Der Stammesführer nickte nur und war wieder in Gedanken. Grobian ging aus dem Haus seines Freundes und wollte diese Nachricht den Jugendlichen überbringen. Er wusste wohin er musste, doch bei Astrid sollte er zuerst hingehen, seit Hicks weg war, war Haudrauf und sie nicht mehr dieselben. Astrid weinte eigentlich dauerhaft und war fast nur in ihrem Zimmer. Er ging zu ihrem Haus und klopfte an die Tür. “Wer ist da,” kam eine traurig klingende Antwort von Astrid. “Ich bin es Astrid, darf, ich rein,” sagte Grobian. Als Antwort, öffnete sich die Tür und der Schmied sah eine Astrid mit Tränen in den Augen. “Was gibt es Grobian,” fragte die Blondhaarige den Blondbärtigen. “Es geht um die Drachen, Haudrauf hat eine Entscheidung getroffen, sie. Sie werden nicht getötet, ist das nicht, schön.” Sprach der Schmied zur jungen Kriegerin. “ja das ist sehr toll,” sagte Astrid etwas weniger traurig. “Geht es dir gut meine kleine,” fragte Grobian. “Mir geht es gut Grobian, wirklich.” Der Blondbärtige wusste, dass es nichts bringt, wenn er sie weiter betränkt. Die Hoffersons waren halt ebenso. So ging er wieder weg und suchte die anderen Jugendlichen, allerdings, sagte er ihr noch, dass sie immer zu ihm kommen könnte.

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Sie flogen schon fast eine Stunde, doch es waren immer noch keine guten Inseln im Augenschein. Hicks fand es auch komisch nichts mehr machen zu müssen, er war es gewohnt, wenn er mit Ohnezahn flog immer mal wieder einen Mechanismus zu betätigen. Seit dem der Gott Ohnezahns fehlende Schwanzflosse wieder hergestellt hatte, fand der Junge das fliegen etwas weniger spannend. “Ist was Hicks,” fragte der Nachtschatten seinen Freund. Der Junge sprach, “es ist nur, früher, hatte ich etwas zu tun, jetzt muss ich nur warten, bis wir landen.” Ohnezahn dachte erst jetzt wieder daran, er war nun wieder frei. Er konnte alles tun was er wollte, er genoss es sogar, dass er nun auf niemanden angewiesen ist. Doch wegen Hicks Problem, das er nichts mehr zu tun hat, fühlte er sich etwas schlecht. “Tut mir leid Hicks, aber ich muss alleine Fliegen, wenn du dich erstmal verwandelt hast, wird es dir egal sein, das schwöre ich dir. Sieh dir einfach die Landschaft an, die ist doch wunderschön oder nicht.” Der fünfzehnjährige hörte auf die Worte seines Freundes, und er hatte recht. Die Landschaft war wunderschön. Die Wolken, der blaue Himmel, das Meer und die paar kleinen Inseln, ergaben zusammen ein tolles und harmonisches Bild von sich. Nun bemerkte er etwas, es war eine große Insel, die unbewohnt und friedlich wirkte. “Siehst du die Insel mein Freund?” Fragte der Junge. “Jah, ich sehe die Insel,” sprach der männliche Drache. Der Nachtschatten flog auf die Insel zu. Die Insel hat Wälder, Flüsse, Seen, Wiesen und ein paar Berge. “Die Insel scheint unbewohnt zu sein,” sagte Hicks zu dem schwarzen Drachen. Der Nachtschatten stimmte ihm zu und landete auf einer Wiese. Als Hicks von seinem Freund abgestiegen ist, sah er ein paar Hummeln, die die Blumen bestäubten und herumflogen. “Es sieht hier sehr schön aus, findest du nicht auch, Ohnezahn?” Wollte der fünfzehnjährige von seinem Freund wissen. “Jah, etwas zu viele Raubtiere wird es hier schon geben.” Hicks sprach dann zu dem Drachen, “ach was, die werden vor dir schon abhauen.” Ohnezahn neigte den Kopf nur zur Seite, was so aussah als ob er seinen Kopf schüttelt. “Hicks, du wirst hier die meisten Probleme haben, solange du nur ein kleines Menschlein bist. Wie sollen wir eigentlich deine Verwandlung am besten triggern?” Hicks überlegte und sagte, “wie wäre es, mit sehr weit oben im Himmel und dann herunterspringen?” Der Nachtschatten sprach dann nur, “nein, nein, nein. Ich würde hier eher ein paar Wölfe suchen und dich dann angreifen lassen?” Hicks dachte nur, dass sein Freund verrückt geworden ist. “Wie wäre es mit etwas, was harmloser ist,” sagte der Braunhaarige bedacht. “Ich sage dazu mal nichts, Hicks,” meinte der Nachtschatten nur. “Was meinst du damit, willst du mich etwa loswerden, ich dachte wir wären gute Freunde,” meint der Grünäugige mit einem beleidigen Unterton. “Hicks natürlich sind wir Freunde, ich will nur, dass du schnell zu einem großen bösen Nachtschatten wirst.” Hicks sagte darauf nur mit einem belustigten Unterton, “du meinst wohl eher Axolotl.” Der männliche Drache blinzelte ungläubig, “bitte, fange du nicht auch noch damit an.” Der junge lachte und meinte nur, “dann gibt es keine Wölfe.” Ohnezahn lachte nur und sagte, “oh doch, jetzt erst recht.” Der Braunhaarige gab nur ein gemurrtes, “na toll,” von sich. So suchte Ohnezahn mit seiner feinen Nase nach einem Wolfsrudel. Nach ungefähr 15 Minuten hatte er eine Spur und verfolgte sie. “Da vorne im Wald sind welche los geh schon dort hin, es wird schon schief gehen.” Hicks glaubte es immer noch nicht, dass sein Freund ihn in ein Wolfsrudel reinlaufen lassen wollte. Der Grünäugige ging schlecht gelaunt in den Wald und suchte das Wolfsrudel. “Wie kann Ohnezahn mich nur in ein Wolfsrudel rennen lassen. Ich hoffe damit kommen wir der Verwandlung überhaupt näher,” dachte der Braunhaarige. Nach ein paar Minuten des Gehens, fand er das Wolfsrudel, eigentlich eher das Rudel ihn. Das Rudel bestand aus ungefähr 6 Wölfe, zumindest sah es so aus. Es gab zwei sehr große Wölfe und vier kleinere. Der größte, der wohl das Alphatier war, knurrte bedrohlich und ging auf Hicks zu. Der Junge ging ein paar Schritte zurück und hob beschwichtigend die Hände. “Hey großer, ich will euch nichts tun, ich bin nur auf der Durchreise.” Der Wolf knurrte aber trotzdem weiter, und fletschte mit den Zähnen. Hicks dachte, was für ein Idiot er sei, mit einem Wolf zu reden. Er ist wohl wirklich verrückt geworden. Die anderen Wölfe umkreisten ihn nun auch und fletschen mit den Zähnen oder knurrten ihn auch an. “Hey, ich will euch nichts Böses, wirklich.” Die Wölfe hatten ihn nun vollkommen in einen Kreis umstellt, so, dass er keine flucht Möglichkeit hatte. Ein kleinerer Wolf, der hinter ihm war, sprang ihn an und biss ihn in den linken Oberarm. Hicks wurde umgeworfen und schrie durch den Biss auf. “Verdammtes drecksbiest.” Hicks nahm sein Messer und versuchte den Wolf hinter ihm damit zu erstechen, doch dieser sprang schnell von ihm weg und ging wieder auf seinen Posten. Hicks versuchte sich aufzurappeln, doch er wurde wieder von einem Wolf in den Oberschenkel gebissen. Der Wolf ließ aber nicht von ihn ab, sondern biss sich fest und rüttelte an dem Bein herum. Der Braunhaarige jaulte auf und tritt den Wolf mit seinem anderen Fuß gegen die Nase. Der Wolf gab ein jaulen von sich und ließ von ihm ab. Hicks rappelte sich schnell wieder auf, und es gelang diesmal. Er hob sein Messer etwas und machte sich kampfbereit. Die Wölfe gingen näher auf ihn und knurrten bedrohlich. Der Grünäugige dachte, “ob die alle Tollwut haben.” Der Junge guckte immer wieder nach hinten, da er bisher immer von hinten angegriffen wurde. Hicks Atem war nun so stark, dass er keuchte, und sein Herz raste. Die Wölfe hielten etwas Abstand, aber waren immer noch sprungbereit. Der fünfzehnjährige wartete drauf, dass die Wölfe etwas machten, aber diese knurrten nur oder fletschten die Zähne. Hicks dachte nur, “dass er nie wieder etwas macht, was Ohnezahn will.” Ein Wolf griff ihn wieder an, doch Hicks wich aus und rammte dem Wolf sein Messer in den Rücken. Der Wolf jaulte auf und lag nun auf dem Boden.  Hicks sah dem Angreifer in die Augen, es war ein junger schwarzer Wolf, der aus dem Rücken blutete. Der Braunhaarige wollte eigentlich sein Messer in die Bestie rammen, doch, konnte er es nicht. Er hätte es so leicht machen können, doch er tat es nicht. Der Wolf lag winselnd dort und wartete auf den Tod. Hicks wusste, er konnte keinen Drachen töten oder Wolf, er konnte gar nichts töten. Wie sollte er überhaupt dem Gott gerecht werden? Gut bisher hatte er sich noch nicht verwandelt oder etwas anderes Drachen Mäßiges getan. “Was soll ich nur tun, ich kann ihn nicht dort mit Qualen liegen lassen,” dachte der Junge. Der Wolf schaute dem Grünäugigen in die Augen, und wartete auf den Todeshieb. Dieser blieb aber bisher aus. Ein anderer Wolf griff nun den Braunhaarigen an und beschützte den Wolf am Boden. Der Wolf hatte Hicks in den linken Arm gebissen und riss ihn hin und her. Der fünfzehnjährige jaulte auf und versuchte die Bestie mit seinem Messer zu erwischen, schaffte es aber nicht. Der Wolf riss den Jungen auf den Rücken und versuchte ihm den Arm zu zerfetzen. Hicks ließ sein Messer durch den Schmerz fallen und schlug mit seiner Faust auf den Wolf ein, doch es brachte nichts. Der Wolf hatte schon seine Kleidung am Arm zerrissen und ordentliche Wunden hinterlassen, doch er hörte nicht auf ihn anzugreifen. Hicks weinte nun wegen des Schmerzes, der Schmerz brannte und die neuen Wunden und Zähne die durch sein Fleisch gingen, verursachten noch mehr schmerzen. Der Braunhaarige versuchte vergeblich alles, doch er schaffte es nicht den Wolf von sich zu kriegen. Der fünfzehnjährige ergab sich seinem Schicksal, während er weinte und vor Schmerz aufjaulte. Hicks spürte nun einen heißen und glühenden schmerz in der rechten Hand, und kratzte den Wolf mit der Hand. Die Bestie winselte und Blutete, der Wolf ließ von dem Braunhaarigen ab. Hicks hielt sich den Arm, er war voller Blut und schmerzte schrecklich. Es kamen immer noch Tränen aus seinen Augen, weshalb sein blick etwas verschwommen war. Er schaute nun den Wolf, den er eben gekratzt hatte, die Bestie hatte Krallenspuren, wo Blut raus floss, auf dem Kopf. “Wie habe ich das geschafft?” Fragte sich der Junge im Kopf selbst. Seine Hand war unter seinem Blutenden arm. Die Wölfe sind etwas zurück gegangen, der Wolf den Hicks gekratzt hatte war sogar weiter weg gegangen. Nun suchte er die Beste, die er am Rücken verletzt hatte, der Wolf war nicht mehr auf dem Boden, der arme konnte sich kaum noch halten. Der Alpha, machte sich Kampf und Sprung bereit. “Nicht noch mal, bitte lasst mich in Ruhe,” sagte der Braunhaarige zu den Wölfen. “Ohnezahn, hilf mir!” Schrie Hicks nun durch den Wald, da der Alphawolf sich nicht zurückziehen wollte. Der Nachtschatten hörte seinen Freund und rannte sofort zu ihm. Als er ankam, sah er seinen Freund mit Blut besudelt, vor mehreren Wölfen stehen. Ohnezahn knurrte das Rudel an. Das Rudel floh vor dem Nachtschatten, außer der Wolf, der am Rücken verletzt war, der Kippte um und Winselte auf dem Boden. “Hicks ist alles in Ordnung,” fragte der Drache den verletzten jungen. “Nein ich bin verletzt, extrem verletzt, ich weiß nicht wie, aber ich habe es überlebt.” Sagte der Grünäugige erschöpft zu seinem besten Freund. “Hicks, schau dir mal deine Hand an.” Der fünfzehnjährige schaute sich seine Hand an, die, mit der er den Wolf gekratzt hatte. Sie ist schwarz beschuppt und anstatt Fingernägel, hat er Klauen, die von einem Nachtschatten sind. “Es hat funktioniert, zumindest etwas,” sprach der Braunhaarige glücklich. “Siehst du, auf meine Ideen ist immer verlass,” meinte der
schwarze Drache. “Auf noch eine, habe ich aber keine Lust.” Der Nachtschatten rollte nur mit den Augen und sagte, “Spielverderber.”
 
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