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Das Buch der Schlange

von Feoras
Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P16 / Het
Eomer Eowyn Théoden Théodred
03.09.2021
20.04.2022
6
24.356
3
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
05.04.2022 2.630
 
Hallo zusammen!
Es ist schon lange her, dass hier ein Update kam. Das tut mir sehr leid. Ich bin sechs Monate lang krank gewesen und brauchte eine Zeit, um mich wieder zu erholen. Nun geht es mir aber wieder einigermaßen gut und ich möchte mich wieder dem Schreiben widmen.
Dieses Kapitel ist deutlich kürzer, als die vorherigen. Das liegt einfach daran, dass ich die ursprünglichen Kapitel, die ich schon hatte, allesamt noch einmal in zwei bis drei Kapitel unterteilt habe, weil sie sonst einfach viel zu lang gewesen wären. Sie sind ja so noch wahnsinnig lang. Bei diesem Kapitel machte für mich der Cut aber nur da Sinn und deshalb ist dieses Kapitel nur halb so lang, wie die bisherigen.
Ein ganz herzliches Dankeschön geht noch an Celebne, Therondir und Luminella für die lieben Worte zum letzten Kapitel.
Und nun wünsche ich allen, die mit dabei sind viel Spaß, mit dem neuen Kapitel.♥


☆ ★ ☆


Éowyns große Bitte | Kapitel 5


Als das erste Licht eines neuen Tages über Edoras anbrach, verkündete Imrahil, dass er nun bald aufbrechen würde, denn in Dol Amroth fragte man sich sicherlich schon, wo der Fürst so lange bleiben mochte. Er bedankte sich bei Théoden noch einmal ausführlich für dessen Gastfreundschaft und wünschte ihm und seiner Familie zum Abschied alles Gute. Zwar hatte Théoden ihnen gesagt, dass es keinen Grund zur Eile geben würde, dass man hier Platz genug für sie hatte und sie willkommen waren, doch wie es die Art der Dúnedain war, brachen sie am liebsten in den frühen Morgenstunden auf, unbemerkt, bevor die Stadt erwachte, um lautlos wie ein Schatten davon zu huschen.

Seine Söhne sahen allesamt nicht so aus, als könnten sie sich bereits wieder auf dem Sattel halten, doch ihr Vater konnte dann und wann grausam genug sein, hatte sie unsanft aus ihren Träumen gerissen und sie zur Eile getrieben, damit sie schleunigst ihre Sachen zusammenpackten. Immer wenn sie ihm Wiederworte gaben, erinnerte er sie daran, dass ihnen auch ihre Schwester schicken könne, was die Männer dazu bewog, lieber noch ein wenig schneller zu werden. Mit dem ersten Sonnenstrahl ritten sie durch das Stadttor und über die Ebene hinweg gen Süden nach Dol Amroth.


Erst Stunden später klappten die ersten Fensterläden auf und Leben regte sich in Edoras. Alle samt waren sie so lange aufgeblieben, dass ihr Morgen zwei Stunden später begann, als sie es gewohnt waren. Die Sonne hatte sich bereits von den Bergspitzen abgehoben und das Vieh im Stall wartete bereits ungeduldig darauf versorgt zu werden. Selbst als die Luft wieder wärmer und stickiger wurde, lag noch immer eine unübliche Stille über der Stadt. Man konnte meinen, dass alle ausgeritten wären.

Nur die Ritter des Königs hatten früh aufstehen müssen, gleich ob sie ein grober Kopfschmerz plagte, denn ihre Nacht war meist nicht länger als die des Königs. Gríma schlich schon seit Stunden durch die Katakomben von Meduseld, hatte hinter einer Säule gestanden und dem Abschied zwischen Théoden und Imrahil gelauscht, war an sämtlichen Gemächern vorbeigeschlichen um zu lauschen, ob sich irgendwo schon wer regte, hatte die Torwächter bespitzelt und ein paar andere, die früh aufgestanden waren. Dann hatte er sich wieder in den Schatten zurückgezogen und horchte nun heimlich, was die Ritter Königs zu sagen hatten, die vor der Halle standen und sich über den gestrigen Tag unterhielten.

Doch bald schon war er sehr enttäuscht, dass es nicht viel Interessantes aufzuschnappen gab und so berichtete er dem König nicht viel Neues. Als sein Berater hörte er sich stets für ihn im Volke um, heute aber war alles ruhig. Dann zog er sich für eine ganze Weile in seine Gemächer zurück und war für Stunden nicht gesehen.


Am Nachmittag aber, als auch der letzte Langschläfer den Weg aus seinem Bett gefunden hatte, brach eine leichte Unruhe in der Stadt aus, die wie eine Welle zur Halle hinauf schwappte. Ein rohirrischen Kundschafter kam mit Botschaft von Imrahil nach Meduseld hinaufgeritten und verlangte sofort den König zu sprechen. Er verkündete, Imrahil habe ihn geschickt, da sie an den Grenzen einmal mehr auf Orks gestoßen wäre und diese seien noch zahlreicher, als die letzten Horden, die man gesichtet hatte. Außerdem, so hieß es, würden sie sich am Tage fortbewegen, was kaum stimmen konnte, waren Orks doch nachtaktive Geschöpfe. Das wusste jeder.

„Das kann ich mir kaum vorstellen“, wandte Éomer ein, als er dies hörte. „Wir jagen sie so viele Jahre und sie haben sich nie am helllichten Tag bewegt. Und sie müssten lange Zeit durch das Gebirge gelaufen sein, um von unseren Kundschaftern unbemerkt nach Süden vorzudringen. Wir haben Orkangriffe so gut wie nie im Süden.“

„Dennoch können wir nicht bestreiten, dass es so ist, schließlich ist es ein Bericht von Imrahil persönlich und wir müssen dieser Sache unbedingt auf den Grund gehen“, entgegnete Théoden, dem dies weitaus weniger merkwürdig vorzukommen schien.

„Welchen Grund sollten sie dafür haben? An der Südgrenze gibt es für sie nichts, was von Belangen wäre und sie müssten erst weite Strecken zurücklegen, bevor sie dort ankämen. Und sie müssten die Grenze nach Gondor überschreiten. Bei allem Respekt, aber dann hätte Gondor oder Rohan sie längst bemerken müssen.“

„Wie könnt Ihr dies mit Sicherheit sagen?“, meldete sich Grímas raue Stimme. Er sprach langsam, als er hinter dem Thron des Königs hervorkam. Éomer kam nicht umhin festzustellen, wie unheimlich dieser neue Berater sein konnte, wie er immer aus dem Nichts auftauchte, wenn man ihn am wenigsten zu Gesicht bekommen wollte. „Stets wurde versucht uns von Westen und Osten anzugreifen oder aus dem Norden. Stets haben wir unsere Truppen an diesen Grenzen verstärkt. Auch der Feind wird Pläne haben und gewiss wird er sich etwas Neues einfallen lassen. Wie können wir wissen, dass er nicht einen Weg gefunden hat, unbemerkt aus dem Süden vorzudringen, um uns zu überraschen. Dort, wo wir die wenigsten Truppen haben.“

Éomer konnte nicht bestreiten, dass der Feind sicher längst über ihre Schwachstellen im Bilde war und trotzdem sagte ihm seine Erfahrung und sein Verstand, dass es, selbst wenn die Orks nun von Süden kamen, unmöglich für sie war, ungesehen bis dort vorzudringen und erstrecht tagsüber. Überall waren Wachposten an den Grenzen und auch auf den Gebirgspfaden, und nicht grade wenige. Man hätte sie längst gewarnt.

„Ihr werdet es selbst überprüfen müssen“, sagte Théoden schließlich. „An die Grenze gelangt man durch die Ostfold. Da es dein Gebiet ist, Éomer, übernimmst du das mit deiner Éored. Ich muss wissen, was da unten vor sich geht.“

Noch einmal versuchte Éomer seinen Onkel zur Seite zu nehmen und ihm zu erklären, dass etwas an der Geschichte nicht stimmen konnte, doch Théoden blieb dabei. Wahr oder nicht, er wollte, dass diesen Berichten nachgegangen wurde. Da war nichts zu machen und so begab Éomer sich aus der Halle hinaus um schleunigst seine Reiter um sich zu versammeln. Als er zu den Ställen hinüber ging, begegnete ihm Éowyn. Sie sah fast ein bisschen fassungslos aus, was wenig verwunderlich war, da sie noch nicht wusste, weshalb ihr Bruder plötzlich wieder fortritt.

„Wohin wirst du reiten?“, fragte sie. „Du wolltest doch nicht etwa gehen, ohne dich von mir zu verabschieden oder?“ Schließlich war das nicht seine Art, egal wie kurz er seine Abschiede für gewöhnlich hielt.

„Sicher nicht, doch eilt es. Es ist eine merkwürdige Angelegenheit.“ Kurz überlegte er, ob er Éowyn davon erzählen sollte, aber wie er seine Schwester kannte, würde sie ihn ohnehin danach fragen. „Imrahil ließ uns Kunde zukommen, dass er Orks in bei Tageslicht am Durchlass des Weißen Gebirges an der Südgrenze zu Gondor ausgemacht habe“, erklärte Éomer, aus dem der reine Zweifel sprach. Nichts, von dem sie sich erinnerte, es bei ihrem Bruder je zuvor gehört zu haben.

„Im Süden? Wie kann dies sein? Und vor allem dort? Wie sollten sie ungesehen durch das Weiße Gebirge kommen? Und dann noch am Tage?“, fragte Éowyn weiter. Sie war nicht dumm und Éomer hatte nie bestritten, dass Éowyn genügend strategisches Verständnis mitbrachte, um nicht nur eine hervorragende Schildmaid zu werden.

„Dasselbe frage ich mich auch. Es ist eigentlich nicht möglich. Falls Imrahil diese Botschaft überhaupt gesandt hat“, antwortete Éomer, dem diese Sache unwahrscheinlicher und faul erschien, je länger er darüber nachdachte.

„Wer sollte es sonst gewesen sein?“

„Ich weiß es nicht. Aber da kann etwas nicht stimmen.“

Éowyn schluckte. Das waren keine guten Neuigkeiten. „Was ist, wenn es ein Hinterhalt ist? Ihr werdet zu wenige sein, wenn dem so ist. Éomer, du brauchst dringend mehr Männer!“ Schreck durchfuhr ihre Glieder. Mit einmal schoss es ihr durch den Kopf, ein unbarmherzig klares Bild vor den Augen, welches sie mit Angst erfüllte. Ein Hinterhalt. Zu wenige Männer. Zwei Dinge, welche in Verbindung miteinander das traurige Schicksal ihrer Vergangenheit aufwirbelten.

„Nur meine Éored. Das muss reichen“, sagte Éomer. „Théoden hat keine weiteren Reiter veranlasst.“ Noch etwas, das ihm seltsam vorkam. Weshalb hatte Imrahil ihnen keine genaue Zahl genannt. Für einen Waldläufer sollte es kein Problem darstellen, die Truppenstärke eines Feindes zu bestimmen.

„Was?!“ Éowyn wich die Farbe aus dem Gesicht. „Éomer, du musst Théodred bitten, dich zu begleiten. Ihr könnt nicht wissen, was da auf euch zu kommt. Ich bitte dich, rede noch mal mit ihm. Ich bin mir sicher, dass er es verstehen wird.“

„Bist du verrückt?“, fragte Éomer und sah sie verständnislos an. „Ich kann nicht einfach seine Anweisungen missachten und ich gehe bestimmt nicht bei ihm betteln.“ Er wischte sich mit der Hand durchs Gesicht. Es war blass und immer noch ziemlich müde. Seit der letzten schweren Schlacht schien er sich kaum verändert zu haben. Zwar hatte er gestern mit allen gemeinsam mitgefeiert, doch war es Éowyn da schon weniger ausgelassen vorgekommen als sonst. „Ich muss jetzt los. Wir dürfen keine Zeit verlieren. Es ist nicht allzu weit. Wir werden bald zurück sein.“

„Aber…“, setzte Éowyn noch an, doch da hatte er ihr schon die Hand kurz auf die Schulter gelegt, sich an ihr vorbei geschoben und begab sich zu den Ställen. Einen Moment lang stand sie da, biss sich nervös auf die Unterlippe, bevor sie einen Entschluss fasste und eilig den gewundenen Pfad zur Goldenen Halle hinauflief.


Dort fand sie ihren Onkel, der grade mit zwei seiner Ritter sprach, als sie an seine Seite hastete und ihn augenblicklich unterbrach. „Wieso lasst Ihr das zu?“

Théoden schaute seine Nichte überrascht an, doch gerade, als er ihr antworten wollte, fuhr sie bereits fort: „Ihr wisst nicht, wie viele es sind, Ihr wisst nicht, ob es ein Hinterhalt sein könnte. Ich bitte Euch, Onkel, Ihr müsst mehr Männer schicken.“

„Éowyn, was denkst du dir?“, gab Théoden leicht verärgert zurück und schickte seine Ritter mit einer raschen Handbewegung hinaus. „Wie kommst du dazu, einfach hereinzustürmen und hier herum zu schreien?“

Das hatte sie dabei tatsächlich nicht bedacht. Auch, wenn sie aufgebracht war, so gebot es der Anstand, nicht so mit ihrem König zu sprechen.

„Entschuldigt vielmals, aber das duldet keinen Aufschub. Ich muss Euch bitten, um meines Vaters Willen, Ihr wisst doch, was ihm zustieß. Gewiss halte ich Éomer für einen fähigen Kämpfer, doch sollte es Euch doch gelehrt haben, welch Vorsicht herrschen muss. Drum muss ich Euch bitten, Théodred mit zu schicken.“

Als sie geendet hatte, fehlten Théoden zunächst die Worte. Er konnte sich nicht erinnern, dass Éowyn einmal derart direkte Worte und Forderungen an ihn gerichtet hatte.

„Wie denkst du dir das?“, gab er schließlich zur Antwort. „Er ist für die gesamte Westfold zuständig. Was sollte ich deiner Meinung nach denn tun, wenn wir genau in diesem Moment dort angegriffen werden und ich ihn dort brauche? Willst du den unschuldigen Menschen, die dabei sterben würden, erklären, wieso ihnen niemand zur Hilfe kam?“ Strenge Augen blitzen Éowyn entgegen.

Sie überlegte, was sie tun sollte. Sie setzte an, um etwas zu sagen, verwarf den Gedanken dann aber, weil sie wusste, dass sie ihren Onkel damit nicht überzeugen konnte. Niedergeschlagen richtete sie ihren Blick nach unten. „Tut mir leid. Ihr habt sicher recht. Das war dumm von mir.“

Es mochte ihr widerstreben, doch es gab nichts, was sie gegen seine Argumente vorbringen konnte. Sie tat ihrem Onkel sicherlich Unrecht, denn ihm war diese Entscheidung sicherlich auch nicht leichtgefallen. Sie durfte sich nicht auf diese Weise von ihren Gefühlen leiten lassen.

Als sie die Halle verließ, war ihr dennoch nicht wohl. Sie konnte nicht zulassen, dass sich das Schicksal ihrer Familie wiederholte. Die Angst davor saß wie ein eiskalter, unbarmherziger Klumpen in ihrem Magen. Ihr war bewusst, dass ihre Entscheidung folgenschwer sein könnte, doch wenn sie ihren Onkel nicht zu überzeugen vermochte, musste sie direkt zu Théodred gehen.

Vor der Halle standen Gamling und Háma Wache, also wandte sie sich an die beiden um zu erfragen, ob sie Théodred heute schon gesehen hatten. Von ihnen erfuhr sie, dass er wohl auf dem Reitplatz war und so folgte sie ihm eilig dort hin. Er konnte nicht schwer zu finden sein und kaum hatte sie Brego und ihn ausgemacht, kam sie zu ihm herüber und überfiel ihn sofort mit ihrem Anliegen.

„Théodred, du musst deine Männer zusammen holen, du musst Éomer schnellstens nachreiten, nach Süden. Es könnte sein, dass sie es mit einer Übermacht oder gar einem Hinterhalt zu tun haben“, sprach Éowyn eilig drauf los und streute damit eine Menge Verwirrung auf Théodreds Gesichtszüge.

„Eigentlich wollte ich dir wegen gestern noch sagen…“, begann er nach kurzem Zögern, denn das war es, was seine Gedanken schon den gesamten Morgen beschäftigte, doch wimmelte Éowyn dies augenblicklich ab.

„Was gestern war ist nicht wichtig, du musst dich beeilen!“, unterbrach sie ihn. Es wäre durchaus möglich, dass sie es vollkommen übertrieb, dass sie sich viel zu sehr sorgte und von ihren schlechten Gefühlen beeinflussen ließ. Einen Moment kam sie sich dumm vor. Es wäre vermutlich ratsamer gewesen, sie hätte erst einen Moment innegehalten, doch ihre Sorge trieb sie zur Eile.

„Vielleicht erklärst du mir erst, was los ist“, schlug Théodred ihr, noch vollkommen unwissend, vor und es fiel ihr nicht leicht, sich genau darauf zu besinnen.

Also wiederholte Éowyn rasch, was Éomer ihr eben grade berichtet hatte. Sie musste aufpassen, dass ihre Worte sich nicht überschlugen um deutlich gehört werden zu können. „Und dein Vater meint, dass sie genug wären. Allerdings kommt auch mir diese Sache äußerst seltsam vor und Éomer klang auch beunruhigt. Da könnte mehr am Werk sein. Ich weiß, dass es ein Befehl vom König ist und du im Grunde nicht einmal daran denken dürftest, ihn zu missachten. Aber es geht hier um das Leben vieler Reiter.“

Zunächst blieb Théodred aber stumm. Was sollte er tun? Ein Befehl, war ein Befehl. Und dieser kam nicht von irgendeinem Hauptmann, sondern direkt vom König. Das fiel deutlich schwerer ins Gewicht. Doch der Gedanke, nicht nur viele Reiter, sondern auch seinen eigenen Vetter dieser Gefahr auszusetzen, ließ auch ihn an der Richtigkeit dieses Befehls zweifeln.

„Vater wird ausrasten, wenn ich das tue“, gab Théodred also zu bedenken.

„Ich weiß und trotzdem muss ich dich darum bitten. Wenn ich so offen sein darf, Éomer wirkte auf mich immer noch sehr müde. Er sah nicht gut aus und ich fürchte, dass ihm etwas passieren könnte. Bitte Théodred. Ich würde dich nicht derart anflehen, wenn es nicht wirklich wichtig wäre und ich mir meiner Worte ganz sicher wäre“, erklärte Éowyn. Sie zog alle Register, um Théodred zu überzeugen. Sie wusste, dass er wegen letzter Nacht noch ein schlechtes Gewissen hatte und sollte er nicht gleich seine Zustimmung geben, würde sie es damit auch noch probieren.

„Na schön“, lenkte Théodred dann aber ein. „Ich werde mich mit meinen Reitern auf den Weg machen, wenn ich es auch mit großem Unmut tue…“

„Ich danke dir, Théodred!“, rief Éowyn aus und umarmte ihn zum Dank stürmisch.


☆ ★ ☆


Diesmal schreibe ich nicht, wann das neue Kapitel kommt, falls etwas dazwischen kommt. ^.~ Ich danke allen, die es bis hier geschafft haben für’s Lesen und bin gespannt auf eure Meinung.
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