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Ohne Dich

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Schmerz/Trost / P12 / Gen
Marisa Coulter OC (Own Character)
03.09.2021
31.05.2022
4
4.246
1
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03.09.2021 1.416
 
[Kurze Notiz .. Die Story war schon einmal unter einem anderem Namen online. Wollte sie Nicht einfach sinnlos liegen lassen / Aus Lyra Habe Ich, um das Elseworlds Setting zu Verdeutlichen Einen Jungen Namens Alexander Gemacht]




Das prachtvolle Herrenhaus stand in Flammen! Es brannte so heftig, dass man die Feuersäule mit purem Auge ohne Probleme aus der Ferne erkennen konnte, und Dr. Marisa Marleen Coulter, die mit ihren Gedanken zerstreut auf dem Boden lag, war in diesem brachialen Inferno gefangen.



Ihre teuren, modisch betonnten Kleider waren schmutzig, ihr schöner Kopf pochte vor stechenden Schmerzen und sie hatte gerade den heftigsten Schlag abbekommen, den sie jemals in ihrem ganzen Leben zu spüren bekommen hatte. Sie war desorientiert, scheinbar an einem anderen Ort, aber davon ließ sich die geborene Delamare nicht unterkriegen!



Sie sammelte all ihre Kräfte, die in diesen Momenten in ihrem Körper vorhanden waren, und kam mit einem enormen Kraftakt auf ihre zwei Beine zurück. Jedoch machte sich die Benommenheit, die die harte Linke von Edward Coulter ausgelöst hatte, bemerkbar: Ihr Blick war verschwommen und ihr Selbst so schwindelig vor Übelkeit, dass es Marisa einen Würgereflex entlockte. Sie keuchte & Sie rang nach Atem als das Mittagessen seinen Weg aus ihrem Magen gefunden hatte.



Ihr Oberkörper war wieder schwach geworden, ihre Arme so schwer wie Blei, aber die Willenskraft der Delamares war enorm und gab Marisa einen Schub, sodass sie ihren blutenden Kopf schüttelte.



Sie sammelte ihre losen Gedanken zusammen und schaffte es schließlich klar zu denken sowie die widerliche Übelkeit zu vertreiben, aber plötzlich halte aus heiterem Himmel ein lauter Schrei durch den brennenden Flur und ein Schuss wurde abgefeiert!



Marisa wich zurück auf dem kalten Boden. Sie fühlte wahre und überaus reine Angst, als sie realisierte, was geschehen war - "Nein, das kann nicht wahr sein ... Nein! Oh Gott, mein Baby!"



Marisa schoss wie eine abgefeuerte Kanonenkugel vom Boden. Das Adrenalin strömte durch ihre Adern, während sie so schnell wie möglich versuchte ins Wohnzimmer des Hauses zu kommen, wissend, dass sie ihren einzigen Sohn finden musste und wirklich Nichts, was sich in diesem Haus verbarg, wie das flammende Feuer oder der ätzende Rauch, konnte die Mutter auf diesem Weg aufhalten.



Jedoch als sie die Tür zum Wohnzimmer in Sichtweite hatte, hörte sie über Sich ein lautes Knacken - Der massive Holzbalken zersplitternd in zwei grobe Teile, die mit einem heftigen Knallen Gen Boden donnerten.



Marisa schafft es aber rechtzeitig, zusammen mit ihrem Daemon auszuweichen und Sich Selbst in Sicherheit zu abzurollen. Beide lagen erneut nach ihrem Satz auf dem Boden. Sie husten in einer Gewalttätigkeit Art und Weise und der schmutzige und heiße Ruß, den Beide in diesen Augenblicken einatmeten, brannte in ihrer Nase, in ihrer Lunge. Schmerzen über Schmerzen, die auf ihrem Höhepunkt unerträglich waren, doch mit einem Windsstoß, der durch einen Schlitz von Außen über Sie kam, waren sie verschwanden.



"Verdammt nochmal!“ Sie hustete. „Komm schon, Isa!“ Sie schrie und richtete sich auf. Sie hustete noch einmal und marschierte schließlich weiter den Flur entlang, bis sie die Tür erreichte, die Tür zum ehemals luxuriös ausgestatten Wohnzimmer.



Marisa schaute hinein, sah mit ihren Eigenen Augen ihren Geliebten und Lebenspartner Lord Asriel Belacqua. Er lag benommen auf dem blutverschmierten Boden gemeinsam mit ihrem Ex-Ehemann Edward Coulter, einen sehr mächtigen und einflussreichen Politiker, der Marisa nach ihrem Neunzehnten Geburtstag geheiratet hatte, aber das Glück war bekanntermaßen nur von kurzer Dauer gewesen.



Die Schwangerschaft und die Offenlegung einer Affäre mit Lord Asriel hatten Alles zunichtegemacht, für was Edward gearbeitet und gestanden hatte. Sein Vermächtnis war eine reine Illusion geworden. Er wurde von seiner Ex-Frau, die in diesen Momenten seines letzten Atemzuges in den Raum störte, zum Narren gehalten.



Sie hatte ihn betrogen und sie hatte ihn ohne Reue belogen, nur eines Kindes wegen, das Edward töten wollte, aber jetzt war ihm selbst das Leben genommen worden.



Erschossen mit seiner Eigenen Waffe, die eine Wunde verursachte, die so Tief war, dass man hindurchsehen konnte. Die grünen Augen waren glasig geworden und der starke Körper des Mannes aus London steif.



Es war das Ende eines glorreichen Politikers und seines Mörders, der verzweifelt seine Hand nach seiner Geliebten ausstreckte.



„Marisa! Komm zu mir,“ rief Er mit schwacher Stimme.



"Mein Geliebter!" Sie schreckte auf. Eilte zu Ihm und ging auf ihre Knie, ihr Kopf gesenkt & das lange, Korngoldene, zu einem Pony gestylte Haar zur Seite gelegte, während das Gesicht eine von Furcht erschütterte Grimasse der Trauer war. Ihre permanent bezaubernde Ausstrahlung war verloren gegangen und in ihrem Innersten ahnte sie bereits was Nun folgen würde.



"Beschütze Alexander, ... Beschütze unser Einziges Kind.“ Flüstert der stolze Lord mit Einem Letztem Grinsen. „Liebes! Versprich Es Mir."



„Ich verspreche es, Mein Geliebter.“ Antwortet Sie, in ihrem Herzen jedoch unsicher & vollkommen zerbrochen. Ihre zarten Hände zittern. Warmen Tränen schossen aus ihrem Augen die Backen hinab und auf dem Boden - Ein Kleiner Regenschauer des Schmerzes & des Leids, der von Asriels Händen aufgehalten wird.



"Schon Gut! Es ist Alles in Ordnung. Kein Grund zu Weinen," Asriel drückte ihre Hand, vergoss selbst eine Träne, als Er versuchte, Seiner Geliebten erneut zu antworten, aber plötzlich versagten ihm die Worte, seine Hände wurden schwach und sein Körper mit Ihm bewusstlos.



„Nein! Nein !!" Schrie Marisa. „Verlass Mich Nicht! Bitte, Du darfst Nicht sterben. Ich kann das Ganze nicht Ohne Dich Tun, Hörst Du? Komm zu Mir zurück!"



Sie rüttelte an seinen Körper. Sie führte eine verzweifelte Herzdruckmassage durch, aber es war zu spät. Asriels Augen hatten sich für immer & auf Ewig geschlossen. Die Farbe war aus seinem Gesicht gewichen und seine Seele, die stolze Stelmaria der Welt entschwunden.  



Zurück ließ Lord Asriel eine Trauernde Zwanzigjährige, die mit dem Gesicht auf seinem Bauche, die unerträglichen Schmerzen herausschrie. Ihr Vater, irgendwie ins Haus geeilt & neben ihr stehend, sammelte sich, legte seine Hand auf Marisas Schulter. „Marisa Schatz ... Komm zur Besinnung.“ Sagte Er mit gesenkter Stimme. „Asriel ist von Uns gegangen. Du kannst Nichts mehr für Ihn Tun! Es ist zwecklos.“



„Papa, nein! Lass es nicht wahr sein... Ich hab doch schon alles verloren.“



„Nein, Schatz... Du hast deinen Sohn.“ Er umfasste ihren Körper und zog sie wieder willen von der Leiche weg. Marisa schrie auf und wurde von ihrem Vater in die Hände ihres Bruders Marcel übergeben, der sie fester als sein Vater im Arm hielt und im Zusammenspiel mit Oz zurück zur Besinnung brachte.



"Du hast recht.“ Sagte sie, sich von Marcel lösend. Sie ging auf die Knie und gab Lord Asriel einen letzten Kuss auf seine Stirn. Sie richtete seinen Anzug und nahm dann seine Hände, die sie verschränkt mit den Worten "Möge Gott Dir bei Euer Begegnung Gnädig sein, Liebling“ auf seinem Bauch ablegte.



Nachfolgend wurde sie von ihrem Vater vom Boden gezogen. Jedoch drehte sich Marisa & blickte zu Edward herüber.



"Bastard!" Murmelte sie und spuckte Ihm ins Gesicht. Mit ihren bestiefelten Füßen trat sie mehrmals hart in die Nähe seines Kopfes, der einige Dellen davontrug, bevor die Drei die zwei Leichen zurückließen und sich in ein kleines Zimmer am Endes es Wohnzimmers begaben.  Das Zimmer, in dem der Kleine Alexander lag, der keine Ahnung hatte welch schreckliche Gräueltat vorgefallen war.



Er schrie & Er jaulte in Seiner Kribbe & Er hörte erst auf, als Er Seine Mama sah, die mit klickenden Schritten zu Seiner Seite stürmte.  



„Hey! Kleiner Schatz.“ Sie streckte ihre Hände aus, hob den Jungen und legte ihn an ihre Brust. Sie summte & Sie schaukelte, aber der Junge war nicht in einer Verfassung der Ruhe. Er bewegte sich hastig und wälzte sich als Er auf Seinen Wickeltisch gelegt wurde.



„Sshh, ... Mommy ist ja da! Es gibt keinen Grund meine Ohren zu strapazieren,“ sagte Marisa und griff in eine der Schubladen aus dem sie eine rote Decke hervorholte. Sie schüttelte sie aus und gab ihrem Bruder, das Signal Alexander zu heben, dann breitete sie die Decke aus und Marcel legte den Jungen vorsichtig ab.



„Kuscheltier! Schnuller!!“ Murmelte sie und streckte ihre linke Hand aus.



„Kommt,“ Marcel wich von ihrer Seite und besorgte und reichte die Dinge, die seine Schwester nun benötigen würde.



„Danke,“ Marisa nickte ihm zu. Sie nahm und platzierte das Kuscheltier in Alexanders Händen.



Dann führte sie den Schnuller in das Mündlein des Kindes und wickelte abschließend gemeinsam mit ihrem Bruder, die Decke fest um Alexander, sodass nur sein Kopf noch zu sehen war, dann verschwanden sie mit ihrem Vater durch das Fenster aus dem brennenden Haus in das sichere Freie.
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