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Moonlight Story - First and Last and Always

GeschichteAbenteuer, Romance / P12 / Mix
Ami Mizuno / Sailor Merkur Makoto Kino / Sailor Jupiter Mamoru Chiba / Tuxedo Mask / Endymion OC (Own Character) Rei Hino / Sailor Mars Usagi "Bunny" Tsukino / Sailor Moon / Serenity II
01.09.2021
24.10.2021
33
186.771
5
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Dieses Kapitel
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13.09.2021 5.427
 
„Nimm sie, bring sie in Sicherheit!“ „Aber was geschieht mit dir?“ „Es ist egal was mit mir ist, bring nur sie in Sicherheit! „Jetzt lauf!!!!!“ „Es tut uns leid Prinzessin… so leid… so leid…!
Schweißgebadet erwachte Serena aus ihrem wirren Träumen. Mittlerweile suchten diese sie fast jede Nacht heim. Zusammenhanglos warfen ihre gesichtslosen Gestalten Wortfetzen und Sätze entgegen auf die sie sich keinen Reim machen konnte.

Mamoru ging es ähnlich. Auch er wälzte sich hin und her während er versuchte den Rufen in seinen Träumen nachzugehen. „Hilf mir…. Du musst mir helfen…. Ich brauche dich….!Die verzweifelte Stimme des unbekannten Mädchens hallte oft noch den ganzen Tag in seinem Kopf nach.

Bunny hingegen träumte sehr friedlich in dieser Nacht. Sie schwebte gerade in die Arme ihres Tuxedo Mask, zu dem sie mittlerweile fast schon verliebte Gefühle hegte. Er drückte sie fest an sich und versicherte ihr gerade sie niemals alleine zu lassen als ein schriller Schrei sie aus den süßen Träumen riss. Wütend schoss sie aus dem Bett hoch. „Wer schreit denn hier so rum am frühen Morgen?!“ Bunny stemmte ihre Füße auf den Boden und stampfte schlecht gelaunt aus dem Zimmer. Der Schrei nahm gerade einen zweiten Anlauf, als sie die Tür zum Zimmer ihres Bruders aufriss. „Shingo was……?“ „UAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAH – eine Katze!!!! Seit wann haben wir eine Katze im Haus? Nimm sie weg, NIMM SIE WEEEEEEEG!“  Verwirrt sah Bunny wie Shingo am Kopfende des Bettes kauerte, während Luna sich am anderen Ende gerade ausgiebig streckte. „Wenn du meine ….!“ Weiter kam Bunny nicht, den Shingo hatte mit einem Kissen auf Luna gezielt, die aber rechtzeitig in Deckung ging. Stattdessen flog es Bunny in das Gesicht.  „Ach stimmt, du hast ja Angst vor Katzen.“ Schnell schnappte sie die Mondkatze am Nacken und hielt sie Shingo vor das Gesicht, was eine erneute Brüllerei zur Folge hatte. „NIMM SIE WEG!“ „Das soll dir eine Lehre sein! Von nun an wirst du nie wieder gemeine Dinge zu deiner schönen und unheimlich klugen Schwester sagen!“  „KINDER FRÜHSTÜCK!“ ertönte es aus dem Erdgeschoss. „ICH KOMME!“ Bunny ließ alles stehen und liegen und wetzte aus dem Zimmer, Luna schleifte sie mit. „Puh, das war meine Rettung“, seufzte Shino weinerlich auf.
„Müsst ihr euch denn schon am frühen Morgen schon so schrecklich streiten?“ fragte Ikuko als die Familie endlich vollzählig am Tisch saß. „Du hast dich ja mit dieser Katze schon so richtig angefreundet was Bunny?“ bemerkte Kenji, als er Luna dabei beobachtete wie sie unter dem Tisch artig aus einem Schälchen Milch schleckte. „Ja“, meinte seine Tochter erfreut. „Und ihr Name ist Luna!“ „So?“ nuschelte Shingo, wie so oft mit vollem Mund. „Sie ist mindestens so frech wie du!“
„Naja du scheinst sie schon ins Herz geschlossen zu haben, immerhin hat sie schon bei dir im Bett geschlafen!“ grinste seine große Schwester süffisant. Shingo spuckte vor Empörung sein Stück Toast zurück auf den Teller. „So ein Unsinn, sie hat ohne meine Erlaubnis darin geschlafen!“ protestierte er. Bunny ignorierte es und wandte sich wieder an ihre Eltern. „Nachdem sie sich doch jetzt mit allen so gut versteht, könnten wir sie doch auch im Haus behalten oder was meint ihr?“ „AUF GAR KEINEN FALL!“ brüllte Shingo los. „OH DOCH, OH DOCH, OH DOCH, OH DOCH!!!“ „OH NEIN, OH NEIN, OH NEIN, OH NEIN!!“ So ging das eine Weile hin und her bis Shingo mit einem kläglichen „Ich bin total dagegen!“ die Schreierei aufgab. „Eine Katze im Haus zu haben wäre doch ganz nett“, meinte Kenji. Ikuko stimmte ihm zu und lächelte ihre beiden Sprösslinge an. „Ja aber das sollen die beiden Kinder untereinander ausmachen!“ „Oh nein….“ war die einstimmige Reaktion.



„Warum bist du auch in Shingos Zimmer gegangen?“ Bunny war durch den morgendlichen Vorfall ausnahmsweise pünktlich auf dem Weg zur Schule und wurde von ihrer Katze begleitet. „Naja das habe ich nicht mit Absicht gemacht“, rechtfertigte sich Luna. „Mir geht zurzeit so viel im Kopf herum weil ich so viel zu arbeiten habe, da kann so etwas schon mal passieren!“ „Arbeiten? Was denn arbeiten, hast du wieder Mäuse gejagt?“ „Nicht doch! Ich bin die ganze Zeit auf der Suche nach der Mondprinzessin!“ Obwohl dieser Begriff für Bunny neu war, überging sie ihn prompt. Nachdenklich legte sie einen Finger an ihr Kinn und legte den Kopf schief. „Also ich hätte gerne einen Mondpudding.“ „ALSO BUNNY!“ Luna blieb stehen und sah sie vorwurfsvoll an. „Naja wie auch immer, jedenfalls solltest du alles dafür tun damit Shingo dich auch mag! Ich muss mich beeilen, bis später Luna!“ Winkend düste Bunny davon. Luna setzte ihren Spaziergang fort und kam kurz darauf an einer Tierhandlung vorbei. Im Schaufenster tummelten sich einige Katzen die von den Kunden bewundert und geherzt wurden. „Schau mal Mama wie süß es leckt sich die Pfote!“ rief ein kleines Mädchen entzückt. „Achso muss ich es also anstellen“, freute sich Luna und legte sich gleich einen Plan im Kopf zurecht.

Im Königreich des Dunklen, standen Planungen auch auf der Tagesordnung,
Königin Perilia hatte Jedite einberufen und kam gleich zur Sache als der General vor ihrem Thron erschien. „Jedite wir müssen wieder menschliche Energie absaugen. Hast du schon neue Pläne geschmiedet?“ „Ja eure Majestät! Das Ungeheuer Iguala trifft die Vorbereitungen.“ „Die Menschheit hat viele geheime Wünsche. Ihr müsst ihnen das Gefühl geben dass ihr sie erfüllen könnt, dann werden sie euch vertrauen und alles tun was ihr wollt, so kommen wir an ihre Energie. Hör auf das was ich dir sage Jedite.“ „Und diese Energie gehört dann einzig und allein….“ begann der General zögernd. „So ist es, sie gehört alleine unserem großen Herrscher. Also mach dich schnell ans Werk!“ „Sehr wohl.“


Während Bunny in der Pause Naru von Shingos Katzenphobie berichtete und Umino dazu sein Kindheitserlebnis mit der Krokodilledertasche seiner Mutter zum Besten gab, hielten Serena und Mamoru sich in der Mensa ihrer Universität auf. Der junge Mann bemerkte erfreut dass seine Schwester wohl endlich eine Freundin gefunden hatte. Sie unterhielt sich lange mit einem blonden Mädchen, ehe sie zu ihm  an den Tisch kam. „Wer ist das?“ erkundigte Mamoru sich umgehend noch bevor Serena auf dem Stuhl saß. „Sie heißt Michiko und studiert auch Psychologie. Wir haben zufällig bemerkt, dass wir auch im gleichen Selbstverteidigungskurs sind und wollen jetzt öfters mal zusammen hingehen, “ gab Serena knapp zur Antwort. „Aha, “ Mamoru rührte in seinem Kaffee. „Das freut mich.“ „Naja wir müssen ja auch mal etwas mit anderen Leuten machen. Du hast Motoki, ich habe niemanden. Ein Mädchen als Freundin wäre sicherlich mal ein abwechslungsreicher Gesprächspartner als ein überheblicher Zwillingsbruder.“ Serena hob die zusammengeknüllte Serviette auf, die Mamoru ihr an den Kopf geworfen hatte und legte sie kommentarlos auf den Tisch. „Ich finde es ja wirklich eine gute Idee Reena. Aber … wir sollten uns nicht in allen Punkten voneinander entfernen.“ Fragen hob Serena die Augenbrauen, während sich Mamoru über den Tisch beugte und seine Stimme senkte. „Ich rede von deinem Alleingang neulich im Fitnessstudio. Das war gefährlich. Du solltest so etwas nicht ohne mich machen.“ „Da bin ich anderer Meinung“, gab Serena ihm ruhig zur Antwort. Jetzt war es ihr Bruder der die Augenbrauen hob. „Mamo, in dieser Sache… ich fürchte wir werden es nicht kontrollieren können wann wieder etwas auftaucht. Und schon gar nicht ob wir dann zu zweit sind, außer wir ketten uns vierundzwanzig Stunden täglich aneinander. Und das ist nicht nur merkwürdig sondern auch irgendwie – krank.“ „Und was willst du mir damit sagen?“ Serena sah ihm ernst in die Augen. „Wir müssen lernen auch ohne die Hilfe des anderen zurecht zu kommen. Besonders bei den Dingen, auf die wir weder Einfluss noch Macht darüber haben. Was diese …. Sachen …. angeht…. Sollten wir uns zwischendrin mit dem Gedanken befassen dass wir ihnen auch mal als Einzelkämpfer gegenüberstehen.“ „Mir gefällt das nicht“, murmelte Mamoru und trank einen Schluck Kaffee. „Ich fürchte du hast keine Wahl“, lächelte Serena sanft aber bestimmt. Mamoru kannte dieses Lächeln. Er hatte wirklich keine andere Wahl.


Shingo hätte Mamoru in diesem Moment sehr gut verstanden. Er hatte auch keine andere Wahl und das war allein seiner Schwester zu verdanken. Nachdem deren wild gewordene Katze ihm zunächst nach der Schule am Tor auflauerte, auf die Schulter sprang und sein Ohr schleckte, war er in sekundenlanges Gebrüll ausgebrochen. Und beruhigte sich erst wieder als Luna enttäuscht von dannen zog. Seine Klassenkameradin Mika tröstete den verängstigten Jungen. „Du magst wohl keine Katzen was Shingo?“ fragte Mika neugierig als die beiden Kinder nebeneinander den Heimweg entlangliefen. „Weißt du, ich hätte nichts dagegen wenn es irgendein anderes Haustier wäre. Aber ein Katze….?“ Jammerte Shingo. „Ich weiß was, was dir ganz bestimmt gefallen würde,“ meinte Mika freudig. „Seit kurzem gibt es hier ein sehr interessantes Geschäft, komm wir gehen mal hin!“ Shingo überlegte kurz. „Hmm okay.“ Gemeinsam liefen die beiden los und kamen eine Viertelstunde später an der neueröffneten Tierhandlung „Parfum“  an.



„Oh das duftet hier aber gut“, schwärmte Mika als sie das Geschäft betraten. „Ja ein bisschen wie Parfum“, stimmte Shingo zu. Neugierig sahen sich die beiden um. Auf jeder Seite an den Gängen tummelten sich in kleinen Glaskäfigen …. Nur eine Tierart? Shingo trat näher an die Scheiben heran. Das, was ihm aus dem Inneren mit feuerroten Augen entgegenschaute, war eine abenteuerliche Mischung aus langhaarigen Meerschweinchen und Zwergkaninchen. Langes Fell, Hasenohren und zwei vorstehende Vorderzähnchen. „Gefallen euch unsere Chanellas?“ Eine Verkäuferin wandte sich an die beiden. „Chanellas?“ „Ja. Ein Chanella sondert eine Art Parfum ab und jedes Tier hat seine eigene Duftnote. Ihr habt Glück dass ihr hergekommen seid, ihr könnte sie nur hier kaufen.“
Shingo sah sich um und entdeckte verschiedene Farben, weiß, rosa, gelb, leicht bläulich. Fasziniert wandte er sich wieder dem Kleinen vor ihm zu und sah dem Tier tief in die Augen. Diese begannen plötzlich wie glühende Rubine zu leuchten und Shingo wirkte plötzlich völlig weggetreten. Mika erging es ähnlich. „Ich kauf mir ein Chanella“, murmelten die beiden synchron und schnappten sich jeweils ein Tier aus den Glaskäfigen. „Aber die sind bestimmt sehr teuer“, merkte Mika an und drückte ihr Chanella an sich. „Bringt einfach das Geld vorbei wenn ihr es habt!“ bot die Verkäuferin freundlich an. „Wahnsinn!“ „Das ist ja super!“ Glücklich verließen Mika und Shingo das Geschäft. Die beiden waren so mit ihren neuen Tieren beschäftigt, dass sie weder das finstere Grinsen der Verkäuferin bemerkten noch den kleinen Streuner der auf dem Heimweg ihre Aufmerksamkeit suchte.



„Jap“ Luna hüpfte vom Bett runter, als Bunny sich rückwärts darauf fallen ließ. „Sowas. Du hast es also nicht geschafft.“ „Nun, ich lege keinen großen Wert darauf als Hauskatze anerkannt zu werden!“ Luna sprach die Bezeichnung mit einem Hauch Verachtung aus. „Ich kann es nicht glauben dass du so schnell aufgibst Luna!“ Bunny setzte sich mit einem Ruck auf. „Andauernd sagst du mir dass ich nicht aufgeben soll aber ich werde ab jetzt nur noch auf dich hören, wenn du selbst mit gutem Beispiel vorangehst!“ Luna wollte gerade pikiert etwas erwidern als die Zimmertür aufflog und Shingo hereinkam. Sein Blick wirkte merkwürdig leer und mit seiner Hand umklammerte er ein kleines, weißes Tier. Die Mondkatze wollte Bunny beweisen dass sie sehr wohl an einer Sache dranbleiben kann und lief maunzend auf Shingo zu. „Ja, versuchs weiter Luna!“ feuerte Bunny sie an. Shingo blickte kurz mit Todesverachtung auf Luna hinab und noch ehe diese oder Bunny reagieren konnte, gab er der armen Katze einen heftigen Tritt so dass diese quer durch den Raum flog. Bunny schrie entsetzt auf. „Von heute an ist dieses Chanella unser Haustier, deine blöde Katze hat hier nichts mehr verloren also SCHMEISS SIE RAUS!“ Mit diesen Worten streckte er seiner Schwester das Tierchen entgegen. Bunnys Augen füllten sich sofort mit Tränen, sie rutschte vom Bett auf die Knie und heulte und schrie gleichzeitig los. „UAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHH SHINGOHATLUNAWEHGETAAAAAAAAAAAAAAAAAAN!!! UAAAAAAAAAAAAAAAA!!!!!!!!!“ Ihr Bruder zuckte zusammen und verschwand mit entnervtem Blick. Bunny heulte und heulte, sie konnte sich gar nicht mehr beruhigen. Auch nicht, als Luna ihr vorsichtig eine Pfote auf den Schoss legte und ihr einmal über die Hand leckte. „Mir ist doch nichts passiert Bunny!“ „Es tut mir leid dass er so gemein zu dir ist!“ schniefte diese und strich Luna liebevoll über das Fell. „BUNNY! MÖCHTEST DU EINE TASSE TEE?“ ertönte Ikukos Stimme von unten. Sofort waren ihre Tränen vergessen. „JAAAAAAAAAAAAAAAAA!“ jubelte Bunny und stürmte mit Luna um Schlepptau nach unten. Shingo saß bereits stolz wie ein Pfau mit seinem Chanella auf der Schulter am Esstisch. „Dieses neue Haustier duftet wirklich gut“, merkte Ikuko an während sie die Teetassen verteilte. „Ja nicht wahr? Und das Beste daran ist, dieses Chanella muss überhaupt nicht gefüttert werden, “ verkündete Shingo. „Na das ist aber ein genügsames Kerlchen, “ Kenji sah fasziniert zu wie sich das kleine Fellbündel an Shingos Schulter festkrallte. „Naja ich gebs ja zu, irgendwie ist er ja schon ganz niedlich…“ nuschelte Bunny, die sich schon über das bereitgestellte Gebäck hergemacht hatte. „Gut dann würde ich sagen wir behalten beide Haustiere. Den Chanella UND Luna!“ Während seine Frau und Tochter zustimmend nickten, stand Shingo mit einem Ruck von seinem Stuhl auf. „Ich bin aber dagegen!“ Damit lief er zurück in sein Zimmer. Dort angekommen, wischte er mit einem Ruck alle Hefte von seinem Schreibtisch und setzte sein Chanella behutsam darauf ab. „Du bist so niedlich“, murmelte er, als er auf seinem Stuhl Platz nahm und beinahe verliebt sein Haustier betrachtete. Dieses jedoch ließ seine Augen aufleuchten und glühte plötzlich mit seinem gesamten Körper hell auf. Shingos Energie floss ungebremst in es hinein.

„Ein was?“ Serena trocknete gerade das Geschirr ab, während Mamoru ihr über seine neuesten Beobachtungen berichtete. „Ja. Asuka und ihre gesamten Freundinnen haben so ein Vieh und schleppen es sogar mit in die Uni.“ „Von einem Chanella habe ich noch nie etwas gehört“, murmelte Serena und stapelte die Teller im Hängeschrank. Ratlos drehte sie sich zu ihrem Bruder. „Jetzt kommt das Interessanteste. Ich habe Asuka gefragt was so ein Chanella für eine Preisklasse hat aber sie winkte ab. Man soll irgendwann vorbeikommen und das Geld bringen wenn man es hat.“ Mamoru nahm sich ein Glas Wasser. „Weißt du Reena, irgendwas stimmt an der Sache nicht. Dieses Fitnessstudio in dem du warst, war das nicht auch kostenlos?“ „Du meinst den Turntempel des Grauens?“ Serena nickte. „Ja sie haben damit geworben dass alles gratis wäre. Sie erwähnten nur nicht, dass man dafür mit seiner Energie bezahlt.“ „Ich erkenne langsam die Vorgehensweise von diesem Jedite. Er lockt junge Menschen, meistens mit wenig Geld  aber dafür noch viel junger Energie in den Adern zu sich. Mit Geschenken, Gratisangeboten und so weiter… als würde er wissen was sie sich wünschen aber nicht leisten können. Und dann tappen sie in seine Falle.“ „Ich kann morgen mal hingehen und mir den Laden anschauen“, meinte Serena aber Mamoru winkte ab. „Wir gehen zusammen und NEIN darüber diskutiere ich nicht“, war sein Kommentar als er sah wie seine Schwester bereits den Mund zum Protest öffnete. „Reena ich weiß was du denkst. Aber wir müssen es nicht unbedingt herausfordern eventuelle Kämpfe alleine auszufechten. Bitte sei vernünftig.“ „Na gut, “ seufzte Serena. Mit großen Augen sah ihr Bruder sie an. „Kein Widerspruch?“ „Du hast die Adresse von dem Geschäft bestimmt schon aus Asuka herausbekommen und wirst sie mir ganz sicher nicht geben damit ich alleine hingehe.“ „Hundert Punkte“, mit dieser Aussage stellte Mamoru klirrend sein Glas auf der Spüle ab.

Am nächsten Morgen…
Bunny war schon das zweite Mal in Folge pünktlich aufgestanden. Ihr Vater musste schon früh zur Arbeit und ihre Mutter wollte eine Freundin im Krankenhaus besuchen während die Kinder in der Schule waren. Also hatte Bunny die Verantwortung ihren jüngeren Bruder zu wecken und zur Schule zu bewegen. Im Normalfall war es eher umgekehrt aber Kenji war der Meinung sie müssten auch mal Bunny mehr zutrauen. „Shingo, wach auf. Shingo wach auf, du kommst zu spät zur Schule, “ mit diesen Worten klopfte Bunny schon das dritte Mal an. Vorsichtig öffnete sie die Türe einen Spalt und erstarrte. Shingo sah leicht angeschmuddelt aus, als hätte er weder geschlafen noch gebadet. Das Chanella saß in grelles Licht gehüllt vor ihrem Bruder auf dem Schreibtisch. „Shingo! Du musst zur Schule!“ „Ich geh heute nicht zur Schule…. Wir beide wollen uns nie mehr trennen…... “ säuselte Shingo fast zärtlich vor sich hin,  ohne dabei den Blick von seinem Chanella abzuwenden.

Leise schloss Bunny die Türe und machte dass sie in die Schule kam. Hoffentlich würde ihre Mutter Shingo nachher die Leviten lesen wenn sie sah dass er einfach schwänzte.

„Du lagst richtig Mamo“, meinte Serena, als sich die Geschwister am Vormittag in der Uni auf dem Gang trafen. „Gab es bei euch auch Vorfälle?“ Er zog sie am Arm weg und die beiden stellten sich unauffällig in eine Ecke und unterhielten sich leise ohne dabei den Blick von ihren Kommilitonen zu nehmen, welche an ihnen vorbeiliefen. Fast jeder zweite trug so ein merkwürdiges Tier in der Hand. „Vorfälle ist ein treffendes Wort“, meinte Mamoru grimmig. „So einige haben heute ihre neuen Haustiere mit in den Hörsaal geschleppt. Der Professor wollte sie rauswerfen mit der Bemerkung dass er keine Tiermedizin unterrichtet. Daraufhin sind einige sehr aufgebracht gewesen und sie wurden für heute vom Unigelände verwiesen.“ Asuka lief vorbei und entgegen ihrer sonstigen Art jubelte und flirtete sich Mamoru nicht an. Auch Serena wurde von ihr ignoriert. Nur das kleine rosa Zuchttier in ihren Händen, genoss Asukas volle Aufmerksamkeit. „Hast du die Adresse rausbekommen?“ fragte Serena Mamoru. Dieser nickte unauffällig. „Wir treffen uns nach der Uni dort. Ich schreibe sie dir auf unter der Bedingung dass ich dein Wort habe, nicht alleine zu gehen.“ Serena hob zwei Finger. „Versprochen.“  „Das Geschäft heißt Parfum, in der Innenstadt. Neben dem Plattenladen.“ „Die alte Bruchbude?“ entfuhr es Serena. Auf Mamorus fragenden Blick hin erklärte sie „das stand noch vor ein paar Tagen leer, bist du sicher?“ „Wir werden es herausfinden.“


Den Ursprung der Chanellas herauszufinden, sah auch Bunny als ihre Aufgabe an nachdem ihre Mitschüler heute ebenfalls scharenweise diese Tiere mit zum Unterricht brachten und sie nicht einmal vor den Lehrern versteckten. Es hagelte Tadel und böse Worte sogar Frau Haruna wurde von einer Klassenkameradin zu Fall gebracht, als diese ein Chanella konfiszieren wollte. Bunny erhoffte sich in der Pause von Naru mehr Informationen zu erhalten. Und tatsächlich, Naru hatte eine Adresse. „Ich glaube der Laden heißt Parfum oder so.“ „Die sehen wir uns an! Lass uns gleich nach der Schule hingehen!“ Fragend sah Bunny Naru an. „Es tut mir leid aber ich habe heute Nachhilfe…,“ murmelte ihre Freundin zerknirscht. „Na gut, dann muss ich eben doch alleine hingehen.“ „Glaubst du dass du das ohne mich schaffst?“ Bunny verschränkte die Arme. „Glaub mir, wenn du so einen blöden Bruder hast wie ich bist du ziemlich abgehärtet.“ Naru lachte. „Schön dass du deinen Bruder gern hast!“


Nach der Schule stand Bunny vor der Tierhandlung und musterte die vielen Menschen vor dem Schaufenster. „Da drinnen werden also die Chanellas verkauft“, dachte sie im Stillen und machte ein paar Schritte auf den Eingang zu. „Und wenn es mir genauso ergeht wie Shingo?“ schoss es ihr durch den Kopf und sie zögerte.
Mamoru war ebenfalls an dem Geschäft angekommen und hatte bisher auf seine Schwester gewartet als ihm eine bekannte Gestalt auffiel. Grinsend näherte er sich ihr und rief „Ah meine kleine Freundin mit der weichen Birne!“ „Die Stimme kenn ich“, knurrte Bunny und drehte sich um. Tatsächlich stand da wieder dieser Angeber mit seinem frechen Grinsen. „Warum musst du mir eigentlich immer wieder nachlaufen und mich nerven?“ fauchte Bunny. „Das wollte ich dich auch gerade fragen, glaubst du mir macht das Spaß?“ war Mamorus flapsige Antwort. Sein Blick ging zwischen Bunny und dem Geschäft hin und her. „Jetzt erzähl mir bloß nicht dass du dir da drinnen auch so ein Chanella kaufen möchtest?“ „WIESO DENN NICHT?“ giftete Bunny zurück. Mamoru drehte lachend den Kopf auf die Seite. „Naja, Parfum kann bei dir auch nichts mehr retten!“ „Ach halt doch die Klap….!“
„Hey da bin ich! Wartest du schon lange?“ Serena kam auf die beiden zugelaufen und begrüßte Mamoru. Bunny stand mit offenem Mund daneben und starrte die junge Frau verwirrt an. „Hi!“ Serena wunderte sich dass das Mädchen den Gruß nicht erwiderte. „Darf ich dir meine kleine Freundin mit der weichen Birne vorstellen?“ legte Mamoru wieder los und wollte noch gerade etwas hinzufügen als Bunny explodierte. „Halt jetzt endlich die Klappe du ekelhafter Kerl! Ich frage mich wie ein Idiot wie du so eine hübsche Freundin abbekommen hat!“ „Aber ich bin…!“ begann Serena mit großen Augen. „JA du bist zu bemitleiden! ICH bemitleide dich zumindest sehr! SCHÖNEN TAG NOCH!“ Bunny drehte sich um und stapfte energisch in den Laden.
„Willst du mir das noch erklären?“ Serena sah fragend zu ihrem Bruder der sich vor Lachen den Bauch hielt. „Weichbirne ist also der Meinung du bist meine Freundin! Wie amüsant! Ich wette wenn ich sie aufkläre, hat sie nicht einmal eine Ahnung davon was Zwillinge sind.“ „Du bist ein ganz schöner Fiesling“, stellte Serena ungerührt fest. Ihr Blick fiel auf das volle Geschäft. „Ich würde sagen wir gehen ins das Café gegenüber und warten bis sich der Trubel etwas gelegt hat. Außerdem ist es wohl besser wenn du und deine kleine Freundin euch heute nicht mehr über den Weg lauft.“
„Vielleicht hast du Recht“, Mamoru lachte immer noch.



Bunnys ungutes Gefühl steigerte sich mittlerweile immer mehr. Sie wünschte sie wäre doch lieber mit Naru hergekommen. Aber die Verkäuferin schien freundlich und zeigte ihr bereits einige Tiere. Sie beugte sich gerade zu einem Chanella als eine bekannte Stimme sie aufschreckte. „Bunny!“ „Luna was machst du denn hier?“ Erstaunt sah Bunny wie die schwarze Katze um die Ecke lugte. „Bunny ich hab Nachforschungen angestellt. In dieser Tierhandlung stimmt was nicht.“ „Also mir gefällts hier!“ Bunny drehte sich einmal und sah dann wieder in den Glaskasten. „Der ist ja niedlich!“ „Sieh ihm ja nicht in die Augen!“ warnte Luna. Aber da war es bereits zu spät. Der Chanella zog Bunny in seinen Bann und kurze Zeit später verließ auch diese den Laden mit einem Tier auf dem Arm. „Wusste ich es doch“, war Mamorus Kommentar, als er sie aus dem gegenüberliegenden Café sah. „Die weiche Birne hat also auch ein Chanella gekauft.“ „Ich denke das ist jetzt zweitrangig." Serena stand auf. „Gehen wir.“


Bunny hatte auf dem Heimweg nur noch Augen für ihr Chanella während Luna hinter ihr herlief. „Er ist so niedlich!“ „Bunny du wirst ihn sofort wieder zurückbringen!“ schimpfte Luna. Doch die warf ihr nur einen bösen Blick über die Schulter zu. „Komm mir nicht zu nahe sonst verpass ich dir einen Tritt!“ „Aber Bunny…“ „Ich hasse dich!“ Schnell lief Bunny weiter. „Sie kann nichts dafür, sie steht nun mal unter dem Einfluss der bösen Mächte“, sprach Luna sich selbst gut zu. Ein kleines Mädchen auf einem Dreirad kreuzte Bunnys Weg und fiel dabei um. Laut weinend saß es auf der Straße während Bunny einfach vorbeiging. „Bunny sag mal hörst du nicht!“ Schnell lief Luna zu der Kleinen und schleckte mit ihr ein paarmal über die rosige Wange. Sofort strahlte das Kind und herzte Luna. „Du bist aber ein liebes liebes Kätzchen!“ Bunny lief ungerührt weiter und jetzt wurde es Luna zu bunt. „Das kann ich nicht zulassen!“ Sie rannte hinter ihrem Schützling her und sprang ihr mit Anlauf in das Genick. Während Bunny schreiend versuchte Luna abzuwehren, packte diese das Chanella mit ihren Zähnen am Genick und machte damit einen Satz auf die angrenzende Mauer. Dort ließ sie das kleine Tier auf der anderen Seite ins weiche Gras fallen und kehrte zu Bunny zurück die verwirrt um sich sah. „Ist wieder alles klar?“ „Luna was ist denn passiert?“

Die Kurzfassung über Bunnys Aussetzer musste ausreichen während die beiden zu Hause der Tsukinos stürmten. „Bitte verzeih mir Luna, es kommt nicht nochmal vor!“ japste Bunny. „Schon gut aber wir müssen unbedingt nachsehen was mit Shingo ist!“ Im Haus angekommen nahm Bunny zwei Stufen auf einmal in das Obergeschoss und riss die Tür zu Shingos Zimmer auf. Ihr Bruder saß immer noch an seinem Schreibtisch und sah nahezu erbärmlich aus. „Shingo, Shingo du musst uns unbedingt dein Chanella geben!“ forderte Bunny lautstark. „Nie im Leben!“ Er beugte sich schützend darüber als sich seine Schwester auf ihn stürzte. „Her damit er ist gefährlich!!!!“ Die beiden rangelten miteinander bis Bunny nur noch einen Ausweg sah. „Du Idiot, dann halt so!“ Sie verpasste ihm mit Tränen in den Augen eine saftige Ohrfeige. „T-tut mir Leid…!“ „DEN CHANELLA BEKOMMST DU AUF GAR KEINEN FALL!“ brüllte Shingo und gab ihr einen heftigen Stoß. Bunny prallte gegen die Wand und rutschte auf den Boden. Ihr Bruder rannte aus seinem Zimmer, den Chanella fest an sich gepresst. „Reiß dich zusammen und steh sofort wieder auf Bunny!“ Luna sprang auf sie zu und sah sie energisch an. „Wir müssen deinem Bruder unbedingt nachlaufen.“ „Aber wie denn“, murmelte Bunny resigniert, „wir wissen doch gar nicht wo er hinwill.“ „Na das ist doch klar! Wieder in die Tierhandlung! LOS! Du musst dich jetzt in Sailor Moon verwandeln!!“ Bunny nickte traurig und stand auf. Es tat ihr so leid Shingo geschlagen zu haben aber jetzt…musste sie ihn retten. „MOON PRISM POWER – MAKE UP!!!“

Serena und Mamoru hatten sich unterdessen bereits in die Tierhandlung begeben und sich in das Obergeschoss geschlichen. Offensichtlich war nur der untere Teil eine Geschäftsfassade hier oben stapelte sich das Gerümpel. Eine Bruchbude – wie Serena gesagt hatte. Unbemerkt von der merkwürdigen Verkäufern hatten sich beide bereits verwandelt und knieten hinter einem Berg an alten Zementsäcken, als plötzlich immer mehr Kinder mit ihren Chanellas den Laden stürmten und sich vor der Verkäuferin versammelten.
„Habt ihr verstanden? Ihr müsst den Chanella jetzt im ganzen Land bekannt machen!“ brüllte die Verkäuferin den Kindern zu. „JAAAAAAAAAAAAAA“, jubelten diese euphorisch.


„Na wartet. Ich werde es euch schon austreiben die Wünsche unschuldiger Kinder auszunutzen!“ ertönte eine Stimme von der Tür her. „Wer bist du?“ schrie die Verkäuferin. „Ich bin dein schlimmster Alptraum, stell dich mir zum Kampf!“ Sailor Moon betrat den Raum. „Ich bin auserwählt, ich kämpfe für Liebe und Gerechtigkeit! Ich bin Sailor Moon und im Namen des Mondes werde – ich dich bestrafen!“ „Ah da ist sie ja, “ flüsterte Sailor Titan leise und Tuxedo Mask nickte.
„DAS WIRST DU NICHT!“ kreischte die Frau schrill auf und riss sich die Kleider vom Leib. Ihr schmaler Körper wuchs zu einer grässlichen echsenähnlichen Kreatur heran, die ehemals vornehm blasse Hautfarbe wich einem schuppigen Graublau. Ihre schmalen Augen zeigten keinerlei Pupillen mehr leuchteten in giftigem Grün. Sie fletschte gleichermaßen die spitzen Zähne ebenso wie die kräftigen Krallen und der mächtige Schwanz schlug auf dem Boden auf. „Hmmmmm Ich hab Angst!“ jammerte Sailor Moon weinerlich.
„Das geht ja schon gut los“, raunte Sailor Titan ihrem Gefährten zu, der bereits in seine Sakkotasche griff. „Warte“, sie hielt ihn zurück.
Die Augen des Ungeheuers leuchteten einmal auf, es ließ einen markerschütternden Schrei los  und mit diesem verwandelten sich die anwesenden Kinder in zombieähnliche Miniaturausgaben seiner eigenen Gestalt. Sofort stürmten diese auf Sailor Moon zu, welche umgehend die Flucht ergriff und panisch durch den Laden rannte. „Wo ist Tuxedo Mask, er rettet mich doch sonst immer vor dem Bösen!!!!“ plärrte sie lautstark und erschrocken als der Schwanz des Ungeheuers die Wand in Stücke schlug, hinter der sie Zuflucht suchte.
Der Maskierte wollte sich schon bemerkbar machen aber Sailor Titan zog ihn wieder hinter die Säcke. „Was soll das? Ich muss ihr helfen!“ zischte er der Kriegerin zu. Diese aber schüttelte den Kopf. „Sie muss einmal lernen alleine klarzukommen! Genau wie wir! Es wird nicht immer jemand da sein der hilft!!“
„Warum kommt er jetzt nicht?!“ Die Zombiekinder rasten gerade mit hoher Geschwindigkeit und ausgefahrenen Krallen auf Sailor Moon zu. „Du darfst dich nicht immer auf andere verlassen!“ Luna war auf ein Regal hinter sie gesprungen. „Es wird Zeit das Diadem zu werfen Bunny!!!“ „Aber wenn ich Shingo damit wehtue?“ Sailor Moon zögerte. „Du musst eine andere Zauberformel sagen! Moon Tiara Star Dust!“ rief Luna. Sie gehorchte und nahm ihr Diadem „MOON TIARAAAAAAAAAA STAR DUST!“ Der Mondstein flog über die Kinder und bestäubte sie mit goldenem Staub. Sofort nahmen sie ihre ursprüngliche Gestalt an und blickten ungläubig und verwirrt um sich. „Los komm mit Sailor Moon!“ Luna sah sofort dass das Ungeheuer von der Attacke unversehrt geblieben war und wollte es nach draußen auf den Parkplatz locken. Mit großen Sprüngen hüpfte die Katze nach draußen, Sailor Moon hinterher und schließlich auch mit schweren Stampfer der Gegner. Keiner der drei bemerkte wie Sailor Titan und Tuxedo Mask ebenfalls nach draußen sprangen und dort im Schutz der geparkten Fahrzeuge untertauchten. „Wenn es gar nicht mehr geht, helfen wir ihr!“ „Aber ich glaube, sie macht das schon ganz gut alleine.“ Sailor Titan irrte, denn nur wenige Sekunden später hatte die Kreatur Sailor Moon gepackt und hielt ihren Hals fest mit der Schwanzspitze umschlungen. Luna hüpfte auf ein Fahrzeugdach und sah wie eine Stelle an der Kruppe des Ungeheuers heller schien als der Rest des Körpers. „SAILOR MOON!!!! DU MUSST ES AM SCHWANZ TREFFEN DA IST ES VERWUNDBAR!“ brüllte Luna ihr zu. Die Kriegerin reagierte sofort und sammelte ihre letzte Kraft. Sie riss das Diadem von der Stirn, welches erst kurz zuvor Stelle zurückgekehrt war und schleuderte es auf die Stelle, die sie vermutete. „MOON TIARA BOOMERAAAAAAAAAAAAAAAAAAAANG!“
Sofort löste sich der Schwanz von ihrem Hals und Sailor Moon ging zu Boden. Unter lautem Gebrüll zerfiel die Abscheulichkeit zu Staub und mit ihm sämtliche Chanellas in der gesamten Stadt.
„GESCHAFFT!“
„Gut gemacht Sailor Moon“, meinte Tuxedo Mask ebenso leise wie anerkennend, ehe er mit Sailor Titan unauffällig verschwand.

„SAILOR V!!!!!“ Shingo kam auf den Parkplatz gerannt und Sailor Moon sprang gerade noch hinter einem Fahrzeug in Deckung. Er presste seine Nase an die Scheibe der gegenüberliegenden Seite. „Sailor V!!! Du bist so toll! Kann ich bitte ein Autogramm haben?!“
„Aber Junge, ich bin doch Sailor MOON!“
„Was? Du bist hübsch da ist es mir egal wer du bist! Ich möchte ein Autogramm von dir“ jubelte der Kleine. Sailor Moon bemühte sich weiter, ihm durch die Autofenster lediglich nur ihre Rückseite zu zeigen. „Ich werde dich um etwas bitten, tust du mir einen Gefallen Shingo?“
„Woher weißt du denn wie ich heiße?“
„Sailor Moon weiß eben alles. Ich möchte von dir, dass du dich Zuhause mit großer Liebe um diese schwarze Katze Luna kümmerst. Denn ich kann dir vorhersagen dass dir diese Katze einmal großes Glück bringen wird.“
„Klar, wenn du das verlangst Sailor Moon!“ Shingo war sofort Feuer und Flamme.
Keck blinzelte die Kriegerin Luna zu, die erfreut aus einer Ecke hervormiaute.


Am nächsten Morgen saß Familie Tsukino einträchtig am Frühstückstisch. Shingo hielt Wort und Luna durfte mit ihm an seinem Platz sitzen. „Möchtest du noch ein Stück Schinken Luna?“ Die Mondkatze maunzte begeistert und ließ sich das Frühstück schmecken, während Shingo ihr den Kopf kraulte. „Na also, dann ist ja endlich Frieden einkehrt, “ lobte Kenji. „Ja, “ stimmte ihm Ikuko zu, „man könnte sagen – von heute an sind wir zu fünft!“



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Happy Monday ihr Lieben!
Erfreut habe ich heute festgestellt dass meine Story bei den Aufrufen die erste 1000er Marke gerissen hat – vielen Dank dafür!

Hier wieder einige Infos zum heutigen Upload
In der deutschen Anime Fassung ruft Sailor Moon  „Mondstein Sternennebel“ als zweite Zauberformel. Tuxedo Mask tauchte tatsächlich in dieser Folge NICHT auf, da aber Mamoru zuvor an dieser Tierhandlung war gehe ich davon aus, dass er dem Kampf als stiller Zuschauer beiwohnte und sich nur aufgrund Lunas Worte zurückhielt.
Luna ruft Sailor Moon in ein paar Folgen der ersten Staffel öfters  „Bunny“, sogar einmal vor Jedite.
Übrigens habe ich damals die Schreibweise „Jedite“ so gewählt weil ich sie nie anders kannte. Heute weiß ich -  es gibt mindestens vier verschiedene Varianten. Aber man kann auch mal die Kirche im Dorf lassen nicht? Gilt übrigens auch für „Neflite“ der ebenfalls bald auftaucht

Hier noch Antworten zu Nachrichten, die ich erhalten habe:
Ja – es werden noch selbstgeschriebene Folgen kommen, einige! Ich habe NICHT alle 200 Folgen komplett umgeschrieben, ein paar habe ich weggelassen die ich nicht als relevant empfand oder mir einfach nicht gefallen haben. Nein ich habe nicht zu viel Zeit sondern einfach 15 Jahre an der ganzen Sache gesessen. Immer und immer wieder mal. Und ja Bilder von Sailor Titan / Titanya wird es auch noch geben.


Ich darf an der Stelle noch ein herzliches DANKE an meine liebste AnkiLight aussprechen, sie hat mich am Wochenende total überrascht! Denn die Post brachte mir von ihr ein wunderschönes und perfekt gemaltes Bild von Sailor Titan – einfach 1:1 nur aus der Beschreibung in meiner Story umgesetzt. Bin immer noch sprachlos! Das Werk einer echten Künstlerin – sowas habe ich noch nie zuvor bekommen!
1000 Dank(i) :********

In diesem Sinne
Bis demnächst und liebe Grüße
Ina
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