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My Father‘s Daugther - Elaisa Snape (|||)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape Ted "Teddy" Remus Lupin
01.09.2021
11.12.2021
100
224.372
14
Alle Kapitel
162 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
25.11.2021 2.130
 
Nun da meine Wenigkeit den zweiten Geburtstag in Folge im harten Lockdown verbringt, dachte ich mir ich schenke mir ein Kapitel. Eines das mir schon seit drei Wochen im Kopf herum spuckt.
Ich hoffe ihr habt genauso viel Freude daran wie ich.

Bleibt gesund und viel Spaß beim lesen


-Juli 2018-

-Elaisas Sicht-

Sorgfältig packte ich das nötigste für dieses Wochenende in Frankreich ein, das letzte bis voraussichtlich nächstes Jahr. Teddy hatte Mogli mit genommen in die Arbeit und würde gegen Mittag zu uns stoßen, anders als ich hatte er direkt nach seinem Abschluss begonnen zu arbeiten. Nervös ging ich die Treppen hinuter wo auch schon André auf mich wartete.

„Wie geht es euch beiden?“ fragte er fürsorglich und nahm mit den kleinen Koffer ab.

„Ich würde behaupten das übliche. Ich bekomme kaum etwas runter, ohne mich nicht im nächsten Moment übergeben zu müssen.“ Antwortete ich gequält.

„Wie denkst du wird die Reaktion von Severus ausfallen, wenn er erfährt das er Großvater wird.“ Meinte er mit einem leichten Lächeln.

„Ich habe nicht die leiseste Ahnung André.“ Erwiederte ich leise, bevor uns die grünen Flammen des Kamins verschluckten und wir in Avignon wieder auftauchten.

„Hallo Mama, ihr entschuldigt mich.“ Kam es hastig von mir als ich meine Mutter und Claire erblickte, aber jede Reise egal auf welche Weise war die reinste Qual für mich. Ich hatte nicht bemerkt das Mama mir gefolgt war, erst als jemand meine Haare zurückhielt.

„So schlimm?“ fragte sie besorgt und half mir auf.

„Leider ja. Hast du Papa etwas gesagt?“

„Nein Prinzessin die einzigen die davon wissen stehen im Kaminzimmer.“ Antwortete sie mit einem leichten Lächeln und reichte mir ein Glas Wasser, das ich dankbar an nahm.

„Was habt ihr so gemacht die letzten vier Monate?“ fragte ich sie leise und richtete mich mühevoll auf.

„Nichts aufregendes, wenn Mogli hier war haben wir des Öfteren längere Spaziergänge gemacht, aber ich denke er wird in nächster Zeit bei dir kleben. Ich habe ein paar Tränke gebraut für dich, mir haben sie geholfen, als ich mit dir schwanger war. Achja, und Chloé war hier.“ Erzählte sie und verzog das Gesicht.

„Lass mich raten, sie lässt sich scheiden?“ fragte ich gequält.

„Nicht nur das. Sie will mit keinem von uns mehr etwas zu tun haben und ein Leben führen wie die Muggel, so wie wir das nennen. Cassy war schwer enttäuscht, dass sie nicht einmal ihr Enkelkind kennenlernen wollte, von Lucius fange ich erst gar nicht an. Es ist schwer für ihn, aber er hat ja nun eine neue Aufgabe.“ Antwortete sie mit einem leichten Lächeln, woraufhin ich fragend die Augenbrauen nach oben zog. Ich hatte kaum etwas mitbekommen in letzter Zeit, das letzte Studienjahr verlangte mir alles ab und dann wurde ich trotz jeglicher Erwartung schwanger, was mir die letzten vier Monate zusätzlich erschwerte.

„Komm mit ich zeig es dir und dann will ich sehen was Severus dazu sagt das er Großvater wird.“ Kam es auffordernd von ihr. Ich ergriff die dargebotene Hand meiner Mutter und folgte ihr zurück in das Kaminzimmer.

„Nehmt euch ein Zimmer.“ Schmunzelte sie und sah Claire und André amüsiert an.

„Das hätte euch auch mal jemand sagen sollen.“ Kicherte ich und sah sie wissend an. Sie führte mich zum Fenster und zeigte hinunter zu dem Baum.

„Ist das Helvia die er auf dem Arm hat?“ fragte ich verwundert und sah lächelnd auf die Situation.

„Cassiopeia führt nun das Familienunternehmen zusammen mit Elouan und Adeline, in dieser Zeit passt Lucius auf die Kleine auf und Severus auf die Zwillinge.“ Erzählte sie mit einem warmen Lächeln.

„Das ist schon fast zu niedlich.“

„Achtung die Hormone kommen durch.“ Kam es lachend von André.

„Halt die Klappe.“ Kam es von uns allen drei gleichzeitig woraufhin er nur den Kopf schüttelte.

„Okay, sieht man etwas?“ fragte ich meine Mutter verunsichert.

„Nein, wobei wenn Sev dich richtig ansieht könnte es ihm möglicherweise auffallen.“ Antwortete sie mit einem leichten Lächeln.

„Er weiß doch nicht einmal das Ela kommt, also bezweifle ich das ihm auffällt, das seine Tochter minimal zugelegt hat.“ Murmelte André und gab mir mein Abschlusszeugnis.

„Ihr bleibt hier?“

„Es ist nur die übliche Untersuchung, dann kommen wir nach.“ Kam es leise von Mama.

„Okay.“ Murmelte ich und machte mich auf den Weg zur ehemaligen Koppel als mir Cassy und Jonathan über den Weg liefen.

„Na ihr zwei Turteltauben?“ grinste ich und umarmte die beiden.

„Was heißt hier Turteltauben? Wir sind mittlerweile verlobt und Jonathan wird Helvia adoptieren.“ Erzählte sie stolz und zeigte mir ihren Verlobungsring.

„Guter Junge.“ Schmunzelte ich.

„Cassy kannst du dich noch an früher erinnern, wo wir klein waren, wir sind doch immer mit unseren Väter im Sommer bei diesem Baum gewesen, wo Papa und Geschichten vorgelesen hat oder dein Vater uns das reiten beigebracht hat.“ Setzte ich nachdenklich nach.

„Ja, aber worauf willst du hinaus?“

„Nun, ich habe Lust genau das zu machen, warum erfährst du dann, die beiden sind mit ihren Enkelkindern gerade eben bei diesen Baum. Kommst du mit auf eine Kuschelrunde?“ fragte ich mit einem Grinsen.

„Liebling ich muss mal eben mit meinem Vater kuscheln, weil meine Cousine das so will.“ Schmunzelte sie griff nach meiner Hand und schlenderte gemeinsam mit mir zu dem Baum.

„Ela!“ schrie Alienor sofort los.

„Wow, komm her kleine Maus Tante Ela muss mal eben was mit Großvater Sev regeln.“ Rettete André mich in letzter Sekunde.

„Hast du was angestellt?“ fragte Cassy mich besorgt und sah André verwirrt nach der mit den Zwillingen zurück zum Anwesen ging.

„Das kann man sehen, wie man will.“ Antwortete ich leise.

„Hallo ihr zwei, beziehungsweise drei. Hallo Helvia du süße kleine Maus.“

„Ich wusste nicht das du nach Hause kommst.“ Kam es verwundert von meinem Vater, bevor ich mich zwischen seine Beine setzte und ihm mein Abschlusszeugnis unter die Nase hielt. Cassy nahm Heliva ansich und tat es mir gleich.

„Wolltet ihr eine Reise in die Vergangenheit machen?“ fragte Lucius verwirrt.

„So gesehen ja. Ich sah euch hier sitzen und hatte das Bedürfnis dazu.“ Antwortete ich lächelnd und beobachtete die Reaktion meines Vaters.

„Warum hast du deine Prüfung nur Theoretisch abgelegt?“ murmelte mein Vater und sah mich prüfend an.

„Nächste Seite.“ Meinte ich knapp, als Mogli über die Wiese gelaufen kam kurz vor uns halt macht, sich zwischen meine Beine legte und seinen Kopf beschützend auf meinen Bauch legte.

„Moment was?“ kam es mit zitternder von ihm.

„Was ist los Sev?“ fragte Lucius und sah besorgt zu uns.

„Ließ selbst.“ Hauchte er gegen meine Haare übergab Lucius das Pergament, vergrub sein Gesicht in meinen Haaren und wollte seine Arme um mich legen, als Mogli plötzlich die Zähne fletschte und Papa sofort die Hände zurückzog.

„Schon gut.“ Murmelte ich leise, nahm Papas Hände und legte sie auf meinen Bauch.

„Sev weinst du?“ fragte Lucius.

„Lass ihn doch.“ Kam es leise von Cassy mit einem warmen Lächeln.

„Alles gut Papa?“ fragte ich besorgt.

„Ja, gib mir einen Moment, bis ich es realisiert habe.“ Schluchze er leise. Teddy kam mit den Rest der Famillie zu uns und setzte sich neben Lucius und Cassy.

„Hat Mogli etwas getan?“ fragte Teddy besorgt.

„Die Zähne gefletscht wie bei André das erste Mal.“ Antwortete ich und sah den Dalmatiner vor mir grinsend an.

„Mon Amor alles in Ordnung?“ fragte meine Mutter besorgt und ließ sich zwischen Lucius und Papa nieder.

„Ja, alles gut Mon ange. Meine kleine Prinzessin bekommt ein Baby.“ Murmelte er leise und strich sanft über meinen Bauch.

„Ich weiß.“ Schmunzelte sie leise und sah uns beide liebevoll an.

„Aber wie? Es war doch eigentlich nicht möglich?“ fragte er leise und küsste meinen Haaransatz.

„Papa willst du eine Erklärung wie Babys entstehen.“ Schmunzelte ich und sah fragend über meine Schulter zu ihm.

„Ich würde sagen Prüfungstress und Sex.“ Antwortete Teddy, woraufhin wir alle zu lachen begannen.

„Mogli du hörst mir jetzt ganz genau zu. Du passt auf die beiden auf, ja?“ sagte mein Vater leise und fuhr ihm über die Schnauze.

„Keine Angst Sev, er lässt keinen an Ela ran außer sie erlaubt es. Probiert es aus. Luc versuche Ela anzufassen. Eisprinzessin du greifst erst ein wenn er versucht zu beißen.“ Meinte Teddy und sah auffordernd zu Lucius. Unsicher sah dieser zu mir bevor er die Hand Hand nach mir ausstreckte und Mogli sofort aufstand und anfing zu bellen.

„Weiter.“ Wies André ihn an. Cassy stand auf und ließ Lucius so mehr Bewegungsfreiheit, Mogli fing tatsächlich an zu knurren ihm warnend die Zähne zu zeigen und als Lucius nicht reagierte versuchte er nach ihm zu schnappen.

„Braver Junge, schon gut, es ist nur Lucius.“ Redete ich ruhig auf ihn ein und griff nach Lucius Hand.

„Siehst du alles in Ordnung.“ setzte ich nach und strich ihm über den Kopf, erst jetzt beruhigte er sich wieder gänzlich, legte sich wieder hin, stupste Papas Hand mit seiner Nase an und sah zufrieden zu mir.

„Ich glaube, das heißt so viel wie, Sev darf Elaisa anfassen, der Rest nur mit Erlaubnis.“ Schmunzelte Teddy.

„Und du und André.“ Meinte ich grinsend und lehnte meinen Kopf an Papas Brust.

„Severus so sehr du dich auch freust, darüber das Elaisa schwanger ist. Sie ist bis zur Entbindung dieses Wochenende das letzte Mal hier.“ Kam es in einem ernsteren Tonfall von André. Die letzten vier Monate hatte ich bei Hermione und Fred verbracht um so wenig wie möglich zu Reisen. Immer dann wenn Papa im Labor beschäftigt war, kamen Mama und André vorbei, um abzuklären, ob alles in Ordnung war.

„Zu deiner Beruhigung, Teddy, Mione und Fred haben das Gästezimmer fertig gemacht und Mama kommt morgen mit uns mit nach Sizilien, wenn du willst, nehmen wir dich auch mit. André und Claire kommen zur wöchentlichen Kontrolle vorbei.“ Meinte ich und sah ihn fragend an.

„Mon ange wandern wir aus?“

„Nein, aber ich würde gerne bei meiner Tochter sein in dieser Zeit.“ Antwortete sie mit einem kaum merklichen Lächeln und griff zaghaft nach meiner Hand. Mogli legte den Kopf schief und sah mich fragend an.

„Ich glaube er mag keine Blondienen.“ Schmunzelte mein Vater und schüttelte den Kopf.

„Oder es liegt daran, dass er Mama vertraut.“ Meinte ich und sah entschuldigend zu Lucius, der uns vorwurfsvoll ansah.

„Ich muss packen. Mon ange du hast Elaisa Dienst.“ Kam es plötzlich von meinem Vater, ich beugte mich nach vorne und sah ihm amüsiert nach wie er zum Anwesen lief.

„Wehe er wird zur Glucke, dann sperr ich Papa irgendwo ein.“ Murmelte ich und lehnte mich an Mamas Schulter.

„Warte ab, bis die Hormone richtig durchkommen, es gab damals ein paar die sich versteckt haben. Einmal abgesehen davon, freue ich mich schon auf euer Haus.“ Schmunzelte sie. Ich wollte Mama bei mir haben, um nicht völlig auf mich gesellt zu sein wenn Teddy nicht da war, weswegen wir schon recht früh beschlossen hatten, dass sie diese Zeit in Sizilien verbringen würde. Uns war klar, dass Papa, ohne zu zögern mitkommen würde. Wir hatten alles genauestens geplant. Hermione hatte im Keller unseres Hauses ein kleines Labor eingerichtet und so war auch für Mamas Tränke gesorgt, oder auch meine. Ich war glücklich darüber die beiden bei mir zu haben in dieser Zeit, denn auch wenn ich mich freute schwanger zu sein, wusste ich das es nicht einfach werden würde und ich jede Unterstützung gebrauchen könnte. André hatte mir jetzt schon den Großteil verboten und mir eindringlich klar gemacht das ich jetzt umso mehr auf mich achten müsste. Anfangs hatte ich Angst, wegen meinem Abschluss, allerdings wurde mir die Modernifizierung von Mamas Trank als Abschlussprüfung anerkannt und so hatte ich wenigstens eine Sorge weniger. Jetzt musste ich die Zeit bis Dezember noch schaffen, bis unser kleines Wunder das Licht der Welt erblicken würde. Wir entschlossen uns dazu Papa zu folgen und es uns im Salon gemütlich zu machen, wo es definitiv angenehmer war als hier auf dem Boden bei dieser Hitze. Lucius half Mama hoch zu kommen und nahm Helvia wieder an sich. Es war schon niedlich, wie sehr er sich um sein Enkelkind kümmerte, auch wenn ich dies für fast unmöglich hielt.

„Mama gibt es Twinny eigentlich noch?“ fragte ich stirnrunzelnd als wir das Haus betraten.

„Ist schon im Koffer!“

„Hör auf meine Gedanken zu lesen!“ schrie meine Mutter los und fing an zu lachen.

„Seit wann stört dich das?“ fragte mein Vater und kam die Treppen herunter gelaufen.

„Es stört mich keineswegs Mon Amour.“ Schmunzelte sie und umarmte ihn.

„Aber?“

„Ich wollte Twinny einpacken.“ Antwortete sie beleidigt.

„Tja, hättest du schneller sein müssen.“ Grinste mein Vater hämisch.

„Nehmt euch ein Zimmer.“ Lachte Claire hinter mir los.


Und zu allem bietet sie mir Schutz
Viel Liebe und Zuwendung
Egal, ob ich recht habe oder irre
Und den Wasserfall hinunter
Wo immer es mich hinträgt
Ich weiss, daß ich am Leben nicht zerbrechen werde
Wenn wir uns treffen, wird sie mich nicht im Stich lassen
Angels- Robbie Williams


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