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My Father‘s Daugther - Elaisa Snape (|||)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape Ted "Teddy" Remus Lupin
01.09.2021
11.12.2021
100
224.372
14
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
1 Review
 
24.11.2021 2.150
 
-Severus Sicht-

Kaum waren wir in Avignon angekommen, lief uns Mogli direkt vor die Füße, dicht gefolgt von Alienor und Felias.

„Alienor, Felias lasst Mogli in Ruhe!“ hörte ich Elouan schreiben und sah zu Claire die sich Alienor schnappte und ich mir Felias.

„Runter.“ Plapperte Alienor sofort und versuchte sich gegen Claire zu wehren.

„Nein Kleines. Lasst Mogli in Ruhe, er ist noch ein Baby und ihr beide hetzt ihn durchs ganze Haus.“ Versuchte ich den beiden zu erklären.

„Ich bringe Louanne nach oben, du redest mit Elaisa, bevor sie etwas bemerkt.“ Kam es leise von Claire. Ich nickte nur knapp un übergab Felias Elouan, der eben in diesem Moment zu uns kam.

„Wo ist deine Schwester?“

„Papa ich weiß nicht wieviel Sinn es hat mit ihr zu sprechen.“ Antwortete er und verzog das Gesicht.

„Luc, Mione, Teddy und sie hatten gestern wohl eine Menge Spaß, aber sieh es die selbst an.“ Setzte er nach und deutete Richtung Salon.

„Was glauben…“

„Sev lass sie Spaß haben. Ich bin nicht Tod.“ Zischte Louanne leise und sah mich warnend an. Ich atmete tief durch und ging in Richtung Salon, das Bild, das sich mit dort vor war, ein wenig amüsant, aber Louannes Zustand trübte das ganze.

„Seht, Papa hat den Weg zurück gefunden.“ Murrte Elaisa und erdolchte mich förmlich mit ihren Blicken.

„Elaisa.“ Murmelte Teddy und sah sie stirnrunzelnd an.

„Was den? Ich darf auch nicht weg also hat er auch kein Recht dazu.“ Zischte sie wütend.

„Elaisa vielleicht solltest du wieder nüchtern werden, bevor du ihm die Leviten ließt.“ Warf Lucius müde ein und musterte meine Tochter einen Moment.

„Nein weil ich jetzt Lust dazu habe. Weißt du eigentlich was du mir antust? Nein? Ich bin erwachsen Vater. Ich beherrsche meine Fähigkeit und Ja einen Großteil davon habe ich mir selbst beigebracht. Ich sagte dir damals schon ich will ein normales Leben führen, keines wo ich ständig unter deiner Beobachtung stehe weil du dir unnötig Sorgen machst um mich. Ich will nach Sizilien weil wir dort endlich für uns sein können und tun und lassen können was wir wollen. Wo ich nicht ständig an meine Okklumentik denken muss sondern einfach nur ich selbst sein kann. Ja du willst es nicht verstehen, aber es ist mir egal. Du bist mir egal.“ Zischte sie wütend, stand auf und lief nach oben.

„Wenn du schnell genug bist, erwischt du sie noch vor dem Kamin.“ Meinte Teddy leise und verzog das Gesicht. So schnell wie mir möglich war rannte ich noch oben in das Kaminzimmer und erwischte Elaisa in letzter Sekunde.

„Was soll das werden?! Du hast hier nichts zu suchen! Verschwinde aus MEINEM Haus!“ schrie sie mich direkt an.

„Elaisa.“

„Nichts Elaisa ich kann es nicht mehr hören! Ich will es nicht mehr hören! Warum kannst du es nicht einfach akzeptieren?! Wieso willst du nicht das glücklich bin? Warum bei Salazar Slytherin sperrst du mich in Frankreich ein, wo ich täglich spüren kann wie es Mama von Tag zu Tag schlechter geht? Warum tust du mir das an?“ flüsterte sie den letzten Satz gebrochen und sah mich verständnislos an.

„Seit wann weist du davon?“ fragte ich die.

„Ihre Wände sind bei der Befragung gefallen. Warum verschweigst du mir so etwas?“

„Du hast genug eigene Sorgen.“ Antwortete ich zähneknirschend.

„Sie ist meine Mutter du Idiot! Was interessieren mich da meine eigenen Probleme?! Hör auf mich ständig vor allem zu schützen! Ihr wart nicht in Griechenland damit sie sich erholt, Claire war nicht euch da. Falls du glaubst Elouan hat etwas damit zu tun muss ich dich enttäuschen, aber ich bin nicht dumm.“ Knurrte sie und lief die Treppen nach oben. Kurz überlegte ich, ob ich zurück flohen sollte nach Frankreich und Teddy zu ihr schicken sollte. Ic entschied mich aber doch hier zu bleiben und ihr zu folgen.

„Komm mal her.“ Kam es kaum hörbar von Elaisa als ich das Obergeschoss betrat.

„Hier. Es sind Bilder aus meiner Erinnerung, vielleicht hilft es dir ja dann deine Tochter gehen und ihr eigenes Leben führen zu lassen.“ Setzte sie nach und drückte mir ein Fotoalbum in die Hand. Verwundert sah ich meine Tochter an.

„Aber…“

„Du bist mir nicht egal Papa. Vielleicht habe ich das gesagt ja, aber du weißt tief im inneren das ich es nicht so gemeint habe.  Ich liebe Mama und dich, aber ich ertrage es nicht sie so zu sehen. Ja ich kenne Mama vielleicht nicht so wie Elouan und du sie gekannt habt, denn ihre schlechten Tage sind häufiger als die Guten. Aber wenn wir uns alle ehrlich sind, bringt es uns und Ihr nichts, wenn wir ständig darüber nachdenken, was passiert wenn wir ihr nicht mehr helfen können, wenn sie beschließt das sie nicht mehr länger kämpfen will, weil sie es genauso wenig erträgt, wenn sie sieht, wie sehr du leidest. Denk nicht darüber nach wieviel Zeit ihr noch bleiben könnte, nutze die Zeit, die ihr noch habt, so schwer es auch für dich sein mag.“ Unterbrach sie mich leise und sah mich liebevoll an.

„Es macht den Eindruck als würdet ihr schon hier wohnen.“ Meinte ich leise und sah mich um.

„Tatsächlich tun wir das. Es sind nur noch ein paar Sachen, die fehlen, die Wohnung in England ist bereits gekündigt. Jonathan, Fred, Dray und eventuell Onkel Luc helfen uns die Sachen aus der Wohnung hier her zu bringen.“ Antwortete sie mit einem zaghaften Lächeln und ließ sich auf das Bett fallen.

„Doch nicht Jonathan Campbell, oder?“ fragte ich irritiert.

„Ähm doch und bevor du fragst ich hab Luc gebeten dir die Akte unter zu jubeln. Er ist der Neffe von Theodor Campbell, ein ehemaliger Schüler von dir.“

„Ravenclaw, deswegen von seiner Familie geächtet.“ Murmelte ich abwesend und sah mich genauer um.

„Wie stellt ihr euch das mit dem Studium vor? Italien ist weiter als Frankreich.“

„Der Kamin im Scherzartikelladen wird hier angeschlossen.“ Antwortete sie leise und und stellte sich neben mich.

„Das wäre mit Frankreich nicht möglich gewesen?“ hakte ich nach und sah sie durchdringlich an.

„Papa ich wollte auch mal sowas wie eine gewisse Zweisamkeit haben, wenn du verstehst, was ich meine.“ Knurrte sie und zog die Augenbrauen nach oben.

„Von was reden wir?“

„Sex Papa. Wir reden von Sex, zwischen deiner Tochter und deinem Schwiegersohn, muss ich noch deutlicher werden?“ fragte sie amüsiert und schüttelte den Kopf.

„Als…“

„Nein also wirklich. Reicht doch schon wenn ich dich und Mama ständig erwischt habe. Ich behalte es lieber für mich.“ Unterbrach sie mich grinsend.

„Ja okay. Das ist nicht der einzige Grund, oder?“ bohrte ich weiter.

„Nein. Teddy hat dieses Haus hier gekauft und ich habe mich sofort darin verliebt. Ich meine sieh es dir an. Es liegt direkt am Meer und nachts kann man von hier aus den Mond und die Sterne beobachten. Es ist ein Traum, genau das was ich mir immer vorgestellt habe und wenn wir gerade dabei sind. Teddy und ich hatten eine Idee, allerdings ist diese sehr kostspielig und ich dachte das wir eventuell das…“

„Geld von Lucius dafür verwenden könntet. Warum fragst du eigentlich, es gehört dir.“ Unterbrach ich sie mit einem leichten Lächeln.

„Ähm nun du weißt das ich mir lieber alles selbst erarbeite, aber in diesem Fall würden wir wahrscheinlich vorher den Löffel abgeben, bevor die Bibliothek vollständig wäre.“ Antwortete sie und biss sich nervös auf die Lippen.

„Klingt nach einer vernünftigen Investition allerdings frage ich mich wieviele Bücher du noch haben willst, wenn ich mir das hier so ansehe.“ Murmelte ich abwesend und sah auf sie Bücherwand.

„Das ist nur der Anfang. Bist damit einverstanden das wir hier her ziehen oder muss ich noch mehr Gründe finden, um dich zu überzeugen das es für mich das beste ist. Wie ich bereits sagte, die Kamine sind verbunden du kannst jederzeit hier her kommen. André sieht kein Problem darin sollte es jemals soweit kommen. Von mir aus machen wir ein Gästezimmer und du kommst mit Mama ab und an mal für ein paar Tage vorbei, ihr würde es bestimmt auch gefallen.“

„Nun gut. Es hat wenig Sinn mich dagegen zu stellen. Du bist glücklich hier und vielleicht nehme ich dieses Angebot eines Tages in Anspruch. Das Einzige was ich will…“

„Ist das ich mich regelmäßig zuhause melde. Das ist denke ich das geringste Problem, vor allem im Zeitalter von Handys und sollte ich es doch einmal vergessen ist da immer noch der Kamin, aber stell dich darauf an in dan Mogli zum Wachhund erzogen wird.“ Unterbrach sie mich lächelnd und umarmte mich.

„Du vergisst eines Papa ich kann mich selbst verteidigen, schließlich hatte ich den besten Lehrer, auch wenn ich ihn an manchen Tagen auf den Mond hexen könnte weil er so dermaßen unerträglich ist.“ Setzte sie grinsend nach.

„Ich will nur nicht das dir etwas passiert.“

„Onkel Luc will auch nicht das Hermione etwas passiert, trotzdem hat Adeline sie mit einem Stupor gegen die Wand gegeklascht. Ich bin ja schon eifersüchtig aber Adeline, keine Ahnung was ihr Problem ist.“ Schmunzelte sie und verzog das Gesicht zu einer Grimasse.

„Vielleicht hätte Draco eine Hauselfe werden sollen.“ Meinte ich grinsend.

„Keine Ahnung. Ähm Papa ich sage es eigentlich nicht gerne, aber wir haben die Stammbäume auseinander genommen, teils wieder hergestellt. Yaxley war Mamas Cousin und meine Urgroßmutter eine Großcousine von Lestrange Senior.“ Gab sie leise von sich.

„Noch wiederlicher ging es nicht?“

„Noch wiederlicher wäre es geworden wenn der Verdacht von Luc und mir gepasst hätte, denn in diesem Fall wäre Rabastan mein Cousin gewesen.“

„Ihr seit doch krank. Wie seit ihr überhaupt auf die Idee gekommen?“ fragte ich angewidert und musterte meine Tochter.

„Urgroßvater und Grindelwald.“ Antwortete sie knapp.

„Okay Themenwechsel mir kommt die Galle hoch, einmal abgesehen von dem Hass, der sich in mir zusammen braut. Was habt ihr geplant mit diesem Haus? Großteil scheint ja schon fertig zu sein.“ Meinte ich zynisch und sah sie fragend an.

„Lass das Album hier wir holen es später. Bereit führ eine Führung?“ fragte sie mit einem verträumen Blick, nahm mir das Album ab und griff nach meiner Hand. Ich war erstaunt darüber wieviel Gedanken dich die beiden über ihr eigenes Heim gemacht hatten in dieser kurzen Zeit, die sie hier verbracht hatten. Ich konnte Elaisa verstehen, weshalb sie hier hin wollte, es war still hier das Einzige was man hörte war das Rauschen des Meeres und ein paar Vögel anders als Zuhause, wo ständig jemand anwesend war.

„Muss noch überlegen wie wir das mit dem Gästezimmer regeln. So viel Platz ist hier dann auch wieder nicht.“ Murmelte sie vor sich hin als wir auf der Veranda ankamen.

„Mach dir darüber erstmal keine Gedanken.“ Meinte ich leise und schloss sie in meine Arme. Claire hatte recht, ich brauchte mein Mädchen, mehr als sie mich. Die Angst alleine zu sein, wurde von Tag zu Tag größer. Es viel mir schwer Elaisa ziehen zu lassen, zu akzeptieren das sie erwachsen war und meine Hilfe nicht mehr benötigen würde. In meinen Augen war sie bis heute das kleine hilflose Baby, das mir André in die Arme gelegt hatte.

„Du darfst nur eines nicht vergessen. Auch wenn ich meinen Prinzen gefunden habe, wirst du immer mein König bleiben. Vielleicht bin ich erwachsen und verheiratet, aber an manchen Tagen werde ich dich trotzdem brauchen und egal wie weit ich weg bin von zuhause, ein bisschen Flohpulver und ich bin bei dir oder du bei mir. Ich liebe dich du Idiot.“ Murmelte sie gegen meine Brust.

„Ja ich bin ein Idiot stehst zu Diensten der Frauen des Hauses Dumonts.“ Schmunzelte ich und küsste sie auf die Stirn.

„Dann kannst ja du uns helfen. Graf Dracula ist noch ein wenig geschwächt und muss auf Cassy aufpassen, auch wenn sie frisch verliebt ist.“

„Ist sie das?“

„Ja in Jonathan, wir haben ganze Arbeit geleistet im Rausch.“ Antwortete sie leise und schmiegte sich enger an mich.

„Hör auf nachzudenken Papa.“ Setzte sie kaum hörbar nach und musterte mich besorgt.

„Ich gebe mir Mühe.“ Antwortete ich und presste die Kiefer aufeinander.

„Willst du Meyra mitnehmen? Mama war doch mit euch immer am Strand, ihr könnt ja diese Szene nachstellen und quatschen. Vielleicht fällt es dir dann leichter, nicht darüber nachzudenken.“ Schlug sie mit einem liebevollen Lächeln vor und ging mit mir wieder nach oben.

„Hier. Du weißt ja, wie der Stern funktioniert. Das erste Bild im Album ist allerdings aus der Erinnerung von Lucius. Es ist dasselbe das im Esszimmer hängt. Du solltest mit ihm reden Papa ich denke es geht ihm ähnlich wie dir.“

„Danke Prinzessin.“ Flüsterte ich leise, zu mehr war ich im Augenblick nicht im Stande.

Will ich dich an meiner Seite
Komm zu mir – Liebling, rette mich
Wenn diese Welt auf einen einstürzt
Es gibt keinen Grund irgendetwas vorzutäuschen
Befreie mich – Liebling, rette mich
Ich möchte dich nicht gehen lassen
Deshalb steh ich dir im Weg
Ich brauchte noch nie jemanden so sehr wie ich dich heute brauche
Do I have to say the Words- Bryan Adams
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