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My Father‘s Daugther - Elaisa Snape (|||)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape Ted "Teddy" Remus Lupin
01.09.2021
11.12.2021
100
224.372
14
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
22.11.2021 2.192
 
-Elaisas Sicht-

„Warum schreit ihr beiden hier rum?“ fragte Teddy leicht amüsiert als er den Salon betrat und half Minerva, Mogli hochzuheben.

„Es ist der Tag gekommen, an dem ich mir wünsche, ein Junge zu sein.“ Murrte ich zynisch und sah verständnislos so meinem Vater.

„Geht es wieder darum das Prinzessin Elaisa nur hier leben darf?“ fragte er lachend und stellte sich hinter mich.

„Worum denn auch sonst. Ich geh hoch zu Luc und Sophia, schließlich muss ich später nochmal mit Mogli raus.“ Murmelte ich, drängte mich an Papa vorbei und ging nach oben.

„Hallo.“ Begrüßte ich die beide und ließ mich neben Lucius ins Bett fallen.

„Müde?“

„Nein Onkel, genervt von dem übertrieben Beschützerinstinkt deines besten Freundes. Wäre diese Verhandlung nicht, wären wir noch gar nicht hier. Dann kommen wir hier her, Mogli fällt Papa vor die Füße und Mama und Papa streiten, du siehst immer noch aus wie eine Leiche und ich arg.“ Beschwerte ich mich und sah grinsend zu ihm.

„Wer ist Mogli?“ fragte er irritiert.

„Mein neuer Schatten, allerdings hat er sich gerade bei Tante Minnie gemütlich gemacht. Nun erzählt ihr zwei was erwartet uns?“

„Nichts schönes.“ Meinte Lucius zähneknirschend und presste die Kiefer aufeinander.

„Ich habe wirklich mein bestes gegeben das Louanne und du nicht aussagen müsst, aber da das ganze vor dem obersten Gericht ausgetragen wird, führt kein Weg daran vorbei. Du musst das aussagen was Alya zu dir gesagt hat, bevor ihr entführt wurdet, vor allem aber was Rabastan zu dir gesagt hat. Für das was Lestrange mit dir gemacht hat kam sie nicht belangt werden. Bei deiner Mutter sieht das ganze etwas anders aus. Sie hat damals nicht vor Gericht ausgesagt, alleine die Aussage von Chloé und die Geständnisse beider Angeklagten reichten für eine Verurteilung, jetzt muss sie aussagen, und zwar möglichst bis ins kleinste Detail, ebenso Lucius. Nur so wäre es möglich Alya in deinem Fall als Mittäterin zu verurteilen. Und ihn Lucius Fall Narcissa. Ich weiß es ist viel verlangt, aber alles andere fände ich nicht gerecht. Der Richter verlangt eure aussagen, da kann auch ich als Staatsanwältin nichts tun.“ Antwortete Sophia und sah mich entschuldigend an.

„Was sagen André und Claire dazu? Schafft Mama das überhaupt?“ fragte ich besorgt nach und sah unsicher zu Sophia.

„Du kannst doch ihre Gefühle beeinflussen, oder?“ gab sie leise von sich und sah mich fragend an.

„Können ja, aber ob es vor Gericht zu lässig ist, ist die andere Frage.“ Murmelte ich verzweifelt.

„Ich stelle einen Eilantrag, es hat wenig Sinn eine Zeugin auftreten zu lassen die danach ins Koma fällt oder dergleichen, etwas anderes fällt mir im Fall Louanne Dumont nicht ein, so leid es mir tut.“ Meinte Sophia kühl und massierte sich angestrengt die Nasenwurzel.

„Wäre es möglich Louanne in einem anderen Raum zu befragen?“ schlug Lucius stirnrunzelnd vor.

„Ich kläre das heute noch ab, bis dahin bereitet euch auf die Verhandlung vor.“ Antwortete sie leise, verabschiedete sich und ließ uns beide alleine zurück.

„So ein verdammter Drachenmist.“ Zischte ich und vergrub das Gesicht in meinen Händen.

„Bleibt nur zu hoffen das Sophia etwas erreicht. Was macht Severus das du so genervt bist?“

„Wir wandern nach dem Studium nach Italien aus, muss ich es genauer erzählen?“

„Nein reicht völlig aus.“ Antwortete mit einem leichten Lächeln.

„Es nervt einfach, bei Elouan ist er nicht so.“ Knurrte ich und erdolchte die Decke mit meinen Blicken.

„Wie soll ich sagen Elaisa? Ich kann Severus schon verstehen, einmal abgesehen von deiner Fähigkeit, du wurdest entführt und Rabastan hat Dinge mit dir gemacht darüber will ich gar nicht sprechen. Er konnte Louanne nicht schützen und bei dir hat sich all das wiederholt, natürlich will er dich bei sich haben, um zu verhindern das dir etwas passiert.“

„Ich bin aber kein Baby mehr. Onkel Luc ich bin verheiratet und habe sogar einen Wachhund. Okay vielleicht ist er der totale Tollpatsch, aber er ist noch ein Baby, also kann man das so stehen lassen. Ich will mein eigenes Leben führen und auf meinen eigenen Beinen stehen, nicht ständig vom Papa geschützt werden, wegen dem was passiert ist und wegen meiner Fähigkeit. In Sizilien war alles so viel einfacher, ich musste nicht ständig darauf achten das meine Okklumentik hielt, verstehst du. Ich war tiefen entspannt, ein Gefühl das ich gar nicht gekannt habe. Wir haben sogar den Kamin angeschlossen, anders als in England, also kann er jederzeit vorbei kommen.“ Erwiederte ich genervt und lehnte mich an seine Schulter.

„Gib ihm Zeit, er wird sich früher oder später damit abfinden. Du bist nunmal seine kleine Prinzessin, das kleine Baby, das immer nur bei ihrem Vater sein wollte.“

„Ist das so?“ schmunzelte ich leise und sah fragend zu ihm hoch.

„Tatsächlich war Severus der einzige, bei dem du sofort aufgehört hast zu weinen. Louanne war am Rande jeglicher Verzweiflung, kaum war Papa zuhause, war die kleine Prinzessin wieder glücklich und hat selig auf seiner Brust geschlafen. Gaël durfte dich überhaupt nicht halten, warum weiß bis heute niemand, aber du hast geschrien, als wenn er dir etwas antun wollte. Amüsant wurde es dann als du zu laufen begonnen hast. Du wusstest wer durch die Tür kam und bist sofort los gerannt wenn Severus nach Hause kam. Draco und Elouan, waren die Ausnahme von allen, die beiden durften dich halten und Draco hast du ständig entführt. Elouan hat euch mal nach Hogwarts entführt, Cassy und dich. Du kannst dir das Drama vorstellen, bis Minerva mit euch dreien hier auftauchte.“ Erzählte er mit einem warmen Lächeln.

„Ich habe Draco entführt?“

„Ja Cassy durfte eine Zeit lang nicht mit ihm spielen.“ Antwortete er grinsend.

„Sag mir wenn ich falsch liege, aber das sind alles Personen die Okklumentik perfekt beherrschen. Gaël konnte es nie oder wollte nicht.“ Stellte ich stirnrunzelnd fest.

„Jetzt wo du es sagst, ergibt es durchaus Sinn. Louanne beherrscht es zwar, aber Sev ist ein Meister.“

„Außer man findet seine Schwachstelle.“ Grinste ich hämisch.

„Das war böse. Du hast ihn innerhalb von zwei Minuten ausgeschalten, aber so richtig.“

„Das war Jahre lange Übung, seine Wände sind verdammt gut, aber eines Tages fand ich die Stelle und Zack, da lag der Gute keuchend am Boden. Hat Spaß gemacht.“ Kicherte ich und sah Lucius eine ganze Weile lang abschätzend an.

„Es ist der Bach, oder?“ fragte ich.

„Wage es nicht.“ Zischte er bedrohlich leise.

„Wenn du Blödsinn machst, könnte ich eventuell in Versuchung kommen. Aber um das Thema zu wechseln wie weit bist du in der Stammbaum Sache gekommen?“ halte ich nach und sah ihn durchdringlich an.

„Nicht weiter als du. Da niemand davon wissen darf war es schwierig, allerdings sind deine Eltern am Wochenende nicht da, also wäre es möglich weiter zu machen. Draco hat Zugriff auf den Lestrange Stammbaum und Hermione hat sich den der Blacks vorgenommen.“ Antwortete er niedergeschlagen.

„Wo sind die beiden?“

„In Griechenland, Severus meinte es wäre eine gute Idee Louanne dorthin zu bringen nach der Verhandlung.“

„Okay, anderer Vorschlag. Die beiden fliegen dieses Wochenende aus, wir alle machen einen Ausflug nach Sizilien, sollten wir nicht weiter kommen lassen wir die Unterlagen dort.“ Schlug ich begeistert vor.

„Severus hat die Akte von Jonathan entdeckt und ist auf Fehler suche.“ Informierte er mich zähneknirschend.

„Ach verdammt, Jonathan wollte dieses Wochenende vorbeikommen. Egal er kann uns ja helfen. Ich lass mir was einfallen wegen Papa, bezüglich der Akte. Ich muss mit Mogli raus, willst du mit?“

„Ich glaube kaum das ich es schaffe, auch wenn ich dieses Zimmer gerne verlassen würde.“ Murmelte er verlegen und sah mich mit einem schiefen Grinsen an.

„Komm schon alter Mann, es sind genug hier die dich stützen können, du siehst leichenblass aus, dagegen bin ich schon fast Schokolade.“ Lachte ich und half Lucius aus dem Bett zu kommen. Das Ganze gestaltete sich schwieriger als ich dachte, der Weg zum Salon war eine Herausforderung und ich war froh dort heil anzukommen, was musste Lucius auch so groß sein.

„Graf Dracula ist von den Toten auferstanden. Meine Fresse Lucius siehst du scheiße aus.“ Kam es direkt von Teddy, ich konnte nicht anders als darüber zu Lachen.

„Mogli kom her.“ Japste ich und sah amüsiert zu Lucius den es wohl die Sprache verschlagen hatte bei dieser Begrüßung.

„Jetzt wo du es sagst Teddy, er hat tatsächlich eine Ähnlichkeit mit einem lebenden Toten.“ Grinste mein Vater hämisch.

„Okay genug hergezogen über Onkel Luc, wir wollten raus, hilft mir einer von euch zwei Scherzkeksen. Ich bin ein wenig zu klein, Luc ist einfach zu groß, ich kann ihn ja schlecht schrumpfen, nur weil ihr beide lustig sein wollt.“ Gab ich gereizt von mir und sah die beiden auffordernd an. Einen Momentlang sahen mich beide so an, als wenn ich Witze machen würde, bis Mama Papa einen leichten Schlag auf den Hinterkopf verpasste.

„Sie hat die Hosen an.“ Murmelte Lucius amüsiert.

„Oja, gegen Mama kommt selbst Professor Snape nicht an.“ Grinste ich, woraufhin ich einen warnenden Blick von meinem Vater erntete, bevor er sich Lucius annahm. Ich legte Mogli sein Geschirr und die Leine an und folgte den beiden hinter das Anwesen, wo ich ihn frei laufen ließ.

„Tollpatsch trifft es ganz gut.“ Meinte Lucius schmunzelnd, nachdem Mogli bereit zum gefühlt hundertsten Mal auf die Schnauze geflogen war.

„Passiert ihm ständig wenn er überdreht ist und Spaß hast. Vielleicht wird es ja besser wenn er ausgewachsen ist, momentan passen die Beine nicht zum Rest von seinem Körper.“ Antwortete ich grinsend und schüttelte den Kopf als Mogli auf uns zugelaufen kam und mit vollen Karacho in Lucius hineinlief.

„Nicht so stürmisch Kleiner, der alte Mann hier kann kaum stehen.“ Murrte mein Vater und sah strafend zu Mogli, der sein Köpfchen schief legte und Papa genauer ansah.

„Gewöhn ihm diesen Blick ab.“

„Was dieser, es tut mir leid ich wollte das nicht, sei nicht böse ich bin ganz süß, Blick?“ lachte ich und legte Mogli wieder die Leine an, bevor er Lucius wirklich noch zu Fall bringen würde.

„Ja, das ist ja nicht zum aushalten.“ Murmelte mein Vater und streichelte Mogli über den Kopf.

„Ein Welpe, der das Herz deines Vaters erweicht, darf ich das mit roter Tinte in den Kalender eintragen? Das ist lustiger als die Tatsache das mein Enkel in Gryffindor gelandet ist.“ Schmunzelte Lucius und sah amüsiert zu meinen Vater.

„Ich mach das, und zwar so groß, dass man es in England noch sieht. Mogli der Hund der das Herz von Professor Snape zum schmelzen brachte.“ Gab ich begeistert von mir.

„Cheeky war ja schon eine Hausnummer für sich, aber er hier, dass nein. Ein Hund. Hör auf mich so anzusehen.“ Kam es verzweifelt von meinen Vater, woraufhin Lucius und ich beide zu lachen anfingen.

„Komm Mogli, bevor Papa zu weinen anfängt, weil du so unglaublich süß bist.“ Kicherte ich und ging voraus. Papa setzte Lucius neben Minerva ab, die den Blondhaarigen skeptisch musterte und dann vorwurfsvoll zu uns sah.

„Kein Wort Minerva.“ Zischte mein Vater bedrohlich leise.

„Louanne hast du einen Kalender und rote Tinte?“ fragte Lucius mit einem hämischen Grinsen.

„Nein.“ Antwortete meine Mutter und sah verwirrt zu ihm.

„Aber ich.“ Meinte Elouan und brachte ihm die Dinge, die er verlangt hatte. Ich erlöste Mogli wieder von seinem Geschirr und seiner Leine, was er direkt ausnutze und dort weiter machte, wo er eben aufgehört hatte.

„Hör auf damit.“

„Nimm ihn hoch und graul seinen Bauch, dann hört er auf dich so anzusehen.“ Meinte Teddy grinsend und stellte sich zu uns. Etwas unbeholfen hob Papa Mogli hoch, setzte sich zu Mama und graulte ihm tatsächlich den Bauch.

„Was macht Graf Dracula da?“ fragte er mich und zog mich in seine Arme.

„Graf Dracula muss notieren wann seine Fangzähne durchgebrochen sind.“ Antwortete Lucius grinsend und zog die Augenbrauen nach oben.

„Was wollten wir noch mal schreiben Ela?“

„Gib her ich mach das.“ Murmelte ich kniete mich neben den Sessel hin und schrieb den Satz quer über die ganze Seite hinein.

„Ach was? Papa hat sich in Mogli verliebt?“ lachte Elouan los, als ich ihm den Kalender zurück gab und schüttelte den Kopf.

„Das ist mein Hund.“ Meinte ich und sah abschätzend zu meinen Eltern.

„Bist du dir da ganz sicher Prinzessin? Sieh dir Mogli an, er genießt es förmlich bei mir zu sein.“ Antwortete mein Vater mit einem hämischen Grinsen.

„Papa kauf dir selbst einen. Mogli gehört mir.“ Erwiderte ich beleidigt und streckte meine Arme auffordernd nach den Welpen aus.

„Du darfst ab und an auf ihn aufpassen, aber ich würde ihn Elaisa zurückgeben, bevor sie hier durchdreht.“ Kam es mit einem schiefen Grinsen von Teddy.

„Wenn es denn sein muss.“ Schmunzelte er und übergab mir Mogli der sein Köpfchen sofort an meinen Hals schmiegte.

„Siehst du, bei Mummy ist es besser als bei dir.“ Gab ich trotzig von mir.



Echos klopfen an verschlossenen Türen
All das Gelächter aus der Zeit davor
Ich würde lieber auf der Strasse leben
Als in dieser verfolgten Erinnerung
Ich habe die Möbelpacker angerufen
Die Putzfrauen angerufen
Wie werden versuchen, die Geister auszutreiben
Trage meine Matratze nach draußen
Bringe das Kartenhaus durcheinander
Dies war mal ein Spiegelkabinett
Aber nun ist es voll mit bösen Clowns
Es ist Zeit, den Countdown zu starten
Ich werde es niederbrennen, nieder, nieder, nieder
Ich werde es niederbrennen
Funhouse-P!nk
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