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My Father‘s Daugther - Elaisa Snape (|||)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape Ted "Teddy" Remus Lupin
01.09.2021
11.12.2021
100
224.372
14
Alle Kapitel
162 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
21.11.2021 2.370
 
-Lucius Sicht-

Fast zwei verdammte Woche lag ich nun schon hier und hatte alle Bücher bis auf das kleinste Detail auseinander genommen, das Problem, der Großteil dieser Familie wurde aus den Büchern gelöscht. Das Einzige was mir in diesem Fall weiter half waren Elaisas Notizen, aber ohne den Stammbaum der Lestrange kam ich in dieser Sache nicht weiter und da stäng einer der Snapes anwesend war, konnten nicht alle drei Kinder auf einmal hier auftauchen, also blieb uns nichts anders über als das Wochende abzuwarten, wo die beiden weg waren. Ich legte Elaisas Notizen zur Seite als mein Blick wieder auf die Fallakten fiel. Hier würde in den nächsten drei Stunden keiner auftauchen, also entschied ich kurzerhand mir diese genauer anzusehen. Mit leicht zitterndern Fingern öffnete ich Louannes Akte. Ich hatte sie damals nur kurz gesehen, aber alleine das hatte mir damals schon gereicht.

„Verdammt.“ Zischte ich leise und schnappte nach Luft, als ich die Bilder meiner Schwester sah.

-Dracos Sicht-

Ich war gerade im Dumont Anwesen zusammen mit Cassiopeia angekommen. Sie brauchte eine ständige Begleitung, seit der Sache mit Vater. Elouan und Adeline diskutieren gerade über die weitere Behandlung von Lucius, als wir den Salon betraten. Cassy zog plötzlich an meinem Ärmel und deutete zu Severus.

„Was?“ fragte ich leise und zog die Stirn in Falten.

„Das ist die Akte von Jonathan Campbell.“ Antwortete sie leise und verzog das Gesicht. Ach verdammt, Severus hatte es schneller geschnallt als ich vermutet hatte.

„Onkel Sev, stimmt wieder mal mit der Abrechnung etwas nicht?“ fragte ich und sah unsicher zu Adeline die bei dieser Frage hellhörig wurde.

„Nein alles bestens, aber diese Akte hier kenne ich nicht. Ich weiß wieviele Werwölfe es gibt. Ich braue seit Jahren dieselbe Menge diesen Monat hat es nicht gereicht, deswegen hab ich nochmal nachgesehen.“ Antwortete er abwesend als plötzlich ein schriller Ton durchs Anwesen ging.

„Was ist das?“ kam es gequält von Cassy.

„Scheiße, dass ist Luc.“ Zischte Adeline und lief nach oben, dicht gefolgt vom Rest der Anwesenden.

„Warum krampft er?“ hörte ich Elouan fragen. Ich hielt Cassy zurück und sah verzweifelt in Richtung Bett.

„Die Bilder.“ Antwortete Adeline und sah zu mir.

„Was?“ fragte ich verwirrt.

„Die Bilder von Louanne, mach sie weg.“ Zischte sie wütend und erst jetzt sah ich die Bilder quer über den Boden verteilt.

„Sev nimm Cassy.“ Meinte ich ruhig, aber es kam keine Reaktion von ihm.

„Das kann doch nicht wahr sein, oder?! Vater!“ schrie Elouan ihn an, doch selbst darauf reagierte er nicht.

„Cassy geh runter, kontaktier André er soll Louanne hier her bringen. Mach schon.“ Wies ich sie an, beachtete Severus nicht weiter und sammelte die Akten wieder ein.

„Er wird ruhiger.“ Murmelte Adeline leise.

„Das wird nichts mit Saint-Malo.“ Knurrte Elouan leise und presste die Kiefer aufeinander, als Vater auch schon die Augen aufschlug.

„Sie…sie… war es.“

„Von was spricht er?“ fragte Adeline mich verwirrt.

„Elaisa sagte etwas davon das er im Drogenrausch nicht Severus vor sich sah sondern Narcissa.“ Antwortete ich nachdenklich.

„Was wenn Alya ihm all das erzählt hat, weil sie annahm er würde sterben. Vater flüchtet, er trifft auf Sev und rastet völlig aus, weil er glaubt Narcissa wäre es? Es wäre möglich.“ Setzte ich nach und sah zu Severus.

„Papa.“

„Ja.“

„Oh Merlin sei Dank.“ Murrte Elouan und ließ sich in einen der Sessel fallen.

„Severus, wie erträgst du das?“

„Lucius ich weiß nicht von was du sprichst.“ Kam es leise von ihm.

„Louanne und Elaisa.“ Antwortete Vater mit zitternder Stimme.

„Elouan, Adeline raus!“ zischte Severus und sah beide auffordernd an. Der Ton war eindeutig, er duldete keine Wiederrede und das hatten die beiden auch verstanden. Die Tür fiel ins Schloss und Severus setzte sich an den Bettrand.

„Was war das eben? Du hast die Bilder gesehen, du hast Lou damals gesehen. Lucius was ist eben passiert?“

„Ich habe diese Bilder nicht zum ersten Mal gesehen.“ Flüsterte er leise und fuhr sich durch sein müdes Gesicht.

„Was?“ fragte ich irritiert.

„Ich wollte mir den Bericht noch einmal durchlesen, da du gesagt hast, dass beide Fälle neu aufgerollt werden. Als ich die Bilder von Louanne sah, schossen Bilder aus dieser Wohnung in London wie Blitze durch meinen Kopf und plötzlich ergab alles einen Sinn.“

„Okay was ist in dieser Wohnung passiert?“ fragte Severus leise nach und musterte Vater besorgt.

„Als ich wieder klar war, konnte ich mich nicht bewegen. Die beiden haben mich festgebunden. Und dann fing Alya an zu erzählen. Sie wollte wissen wo ihr alle seit, denn es wäre an der Zeit die Tat zu vollenden…“

„Du hast nachgefragt was sie damit meinte?“ unterbrach ich ihn, setzte mich an den Schreibtisch und fing an all das mitzuschreiben.

„Natürlich…ich war mir…nicht sicher was sie…meinte.“

„Luc versuche ruhig zu bleiben. Lass dir Zeit.“ redete Severus ruhig auf ihn ein, woraufhin Vater nur stumm nickte.

„Narcissa hat Louanne mit Absicht…“

„Das wissen wir schon. Alya hat es André erzählt.“ Unterbrach Severus ihn zähneknirschend.

„Auch das Rabastan geplant hatte, dass wenn er an Louanne nicht rankommen würde, er Elaisa behalten würde, als seine Sklavin.“ Fuhr er fort und sah uns beide Fragend an.

„Severus wehe du drehst jetzt durch. Mach das bei Gericht, aber nicht hier.“ Meinte ich leicht panisch und sah den Schwarzhaarigen warnend an.

„Was war noch?“ fragte Severus mit bebender Stimme. Merlin sei Dank waren Teddy und Elaisa weit weg von all dem hier.

„Sie wollten es vollenden. Louanne sollte sterben und Elaisa Jaro ehelichen.“

„Sev…“

„Ich bin ruhig! Total ruhig! Okay!“ schrie er mich an und warf mir einen Todesblick zu.

„Es tut mir leid. Ich…du warst sie.“

„Was genau habe ich zu dir gesagt?“ fragte Severus und sah Lucius durchdringlich an, als es an der Tür klopfte.

„Nein! Keiner kommt hier rein!“ brüllte Severus, allerdings hielt der oder diejenige nichts von seinem Wutanfall und wiedersetzte sich seiner Anweisung.

„Hallo Louanne, gerade ganz schlecht.“ Meinte ich mit einem schiefen Grinsen.

„Raus verdammt!“

„Sev…“

„Ich sagte raus und du misch dich nicht ein Lucius!“ Louanne sah fragen zu mir, Ich schüttele nur den Kopf, woraufhin sie Merlin sein Dank ging.

„Okay erzähl, mir wird es gleich leid tun das ich Lou angebrüllt habe,  also.“ Zischte er leise und sah auffordernd zu meinem Vater.

„Das es ganz gut war das Yaxley sich Louanne vorgenommen hat, das hat sie enger an dich gebunden. Nur solche Dinge, völlig bescheuert, aber ich hatte ständig Narcissas dreckiges Grinsen vor Augen und diese eiskalten blauen Augen, sobald du gesprochen hast.“ Erzählte er verzweifelt und vergrub sein Gesicht in den Händen.

„Hatte ich erwähnt, dass ich mir sicher war das etwas nicht stimmt mit Lucius?“

„Ähm nein.“ Murmelte ich irritiert.

„Gut dann habe ich das nur Elaisa gesagt.  Es gibt einen simplen Trick bei deinem Vater, Lou sieht ihm bewusst ihn die Augen wenn er mal wieder den Idioten zum Besten gibt.“

„Ähm…“

„Sein Blick ändert sich. Du hast die Erinnerung sieh sie dir noch einmal an und achte darauf. Wenn Elaisa zurück ist, sollte sie dir die Erinnerung von Lucius geben, ohne den Gesprächsverlauf. Vergleiche sie und dir wird auffallen, dass er der festen Überzeugung war, dass Narcissa Black vor ihm steht. Nun ich muss mal eben was klären. Bevor ich Schläge bekomme von meiner Ehefrau.“ Unterbrach Severus mich und verzog das Gesicht.

„Sev es tut mir leid.“

„Versuch nicht noch einmal mich umzubringen Arschloch.“ Grinste Severus.

„Hast du mich mal abgesehen?“ schmunzelte mein Vater.

„Siehst immer noch scheiße aus.“ Antwortete mein Onkel, worüber ich wirklich nur den Kopf schütteln konnte.

„Ja leider siehst du einmal besser aus als ich. Bedauerlich Snape.“

„Klappe Malfoy, sieh zu das du wieder gesund wirst, mein Haus ist kein Hospital.“ Murrte Severus und verschwand schneller als mir lieb war aus dem Zimmer.

-Elaisas Sicht-

„Hast du alles?“ fragte ich Teddy zum gefühlt tausendsten Mal, wir würden vier Tage früher nach Avingon zurückkehren, wegen dieser bescheuerten Gerichtsverhandlung. Draco hatte mir einen Brief geschrieben, dass Sophia nochmal alles mit mir durchgehen wollte. Eigentlich hatte ich nicht sonderlich Lust darauf, aber ich wollte auch Mama nicht im Stich lassen. Mogli wurde immer noch nicht vermisst und so wurde er heute mit uns nach Frankreich kommen.

„Ja, warst du mit Mogli nochmal draußen?“

„Ja. Können wir dann los?“

„Gib mir deinen Koffer, du musst Mogli halten.“ Meinte er gestresst küsste mich schnell und zog uns beide in den Kamin.

„Ab nach Frankreich.“ Murmelte er, bevor uns die Flammen verschluckten und wir im Dumont Anwesen wieder auftauchten. Ich ließ Mogli runter, der sich sofort alles neugierig ansah und fröhlich hinaus tapste Richtung Treppe.

„Mogli halt!“ schrien Teddy und ich ihm nach doch zu spät, er stolperte über seine eigen viel zu langen Beine und rutschte die Treppen hinuter.

„Autsch.“ Meinte ich kichernd, als wir den dumpfen Aufprall hörten.

„Wo kommst du denn her?“ hörte ich meinen Vater und kniff die Augen zusammen.

„Gerade mal angekommen und was macht er? Fällt Professor Snape vor die Füße.“ Lachte Teddy als wir die Treppen hinunter gingen.

„Hey Papa, darf ich vorstellen Mogli.“ Meinte ich grinsend und umarmt Papa.

„Teddy hast du deinen Seelenverwandten gefunden. Schön, dass ihr wieder da seit. Wo ist Cheeky?“

„Wieder bei meinem Professor. Und Mogli hier, hat Elaisa gefunden. Niemand hat ihn vermisst, also haben wir ihn adoptiert.“ Antwortete Teddy und hob Mogli hoch.

„Ist Sophia schon da?“ fragte ich und sah unsicher zu meinem Vater.

„Ja allerdings ist sie gerade bei Lucius, sein Fall wurde mit deinem zusammen gelegt, da Alya die einzige Angeklagte ist. Könnte ein wenig dauern, allerdings jetzt wo du es sagst, erstens wolltet ihr nicht erst in vier Tagen wieder hier sein und zweitens vorher weißt du davon?“ kam es irritiert von ihm.

„Hier bist du. Was fällt dir eigentlich ein mich anzuschreien?“

„Hallo Mama es auch schön dich wieder zu sehen.“ Meinte ich und verdrehte genervt die Augen.

„Mon ange, es gibt Dinge die erfährst du noch früh genug.“ Zischte mein Vater.

„Ich vermisse Sizilien jetzt schon.“ Knurrte ich nahm Teddy Mogli ab und ging in den Salon.

„Was macht ihr den schon hier? Und was ist das?“ fragte Elouan verwirrt.

„Ich frage mich, gerade dasselbe, was ist mit den beiden los?“

„Lucius hat sich erinnert. Kennst doch Mama, sie mag es nicht wenn sie außen vor gelassen wird.“ Antwortete er und graulte Mogli.

„Das ist Mogli, der neueste Zuwachs der Familie Lupin.“ Erzählte ich verliebt.

„Knuffig.“

„Er ist direkt Papa vor die Füße gefallen.“ Erzählte ich schmunzelnd und ließ den Welpen wieder runter, damit er sich den Rest ansehen konnte.

„Wie war es die letzten zwei Wochen?“ fragte ich meinen Bruder neugierig.

„Die beiden waren bis eben gerade ein Herz und eine Seele. Adeline und ich haben überlegt Lucius nach Hause zu bringen, dann wäre jemand bei Cassy, ist schwer im Moment mit ihr. Allerdings setzt seine Atmung noch zu oft aus und vorhin hatte er einen Krampfanfall. Chloé war bis heute noch nicht hier, er will zwar mit ihr reden, aber sie geht uns allen aus den Weg. André sieht sie den ganzen Tag nicht, keiner weiß was sie treibt. Wie war es bei euch?“ erzählte er im schnell Durchlauf was alles geschehen war.

„Wir werden nach dem Studium nach Sizilien ziehen. Im Falle einer Schwangerschaft muss ich das zwar erst mit André abklären, aber das kann noch Jahre dauern. Unser Haus ist ein Traum, direkt am Meer. Wenn du im Bett liegst, kannst du den Mond und die Sterne sehen, durch die Fensterfront. Es ist wunderbar dort ich habe mich sofort verliebt und Mogli kam einen Tag später zu uns. Er hat schon viel erlebt und war überall dabei. Bei Gelegenheit werde ich es dir zeigen. Wie geht es den beiden Mäusen?“ schwärmte ich und nahm ihm dankbar den Kaffee ab.

„Wie immer hervorragend, sie sind mit Claire und André im Zoo.“ Antwortete er leicht lächelnd.

„Tante Minnie hat einen neuen Freund.“ Kicherte ich und beobachtete Mogli wie er versuchte auf ihren Schoß zu kommen.

„Sieht ganz so aus, als wenn der kleine sich hier wohlfühlen würde. Also ich bin ja gespannt was Papa dazu sagt das seine Prinzessin nach Italien auswandert.“ Murmelte Elouan abwesend.

„Wie bitte?“

„Erfahren wir gleich.“ Meinte ich und verzog das Gesicht zu einer Grimasse.

„Ähm Papa es ist so dass…“

„Italien?! Spinnst du?! Reicht England nicht schon?!“ zischte er wütend.

„Papa, die Kamine sind miteinander verbunden. Komm mal wieder runter. Teddy hat uns ein Haus gekauft, ich finde es wundervoll dort, also warum sollte ich nicht dahin ziehen, wo ich mich wohl fühle?!“

„Du kannst nicht…“

„Oh doch ich kann! Und wenn es dir nicht passt, packe ich jetzt unsere Sachen und ziehe auf der Stelle dorthin! Und wenn du glaubst mich weiter so ansehen zu müssen kappe ich die Verbindung! Du weißt nicht, wo ich bin, also wirst du mich auch nicht finden! Ich kann und ich werde nach Italien ziehen Papa!“ schrie ich ihn an.

„Aber was ist wenn…“

„Merlin Papa. Elaisa klärt das alles im Falle eines Falles mit André ab. Jetzt stell dich nicht so an. Die beiden müssten ihren Kamin nicht an unseren anschließen, sieh es als Zeichen des guten Willens. Du hast Elaisa eben nicht erleben, wie sie davon erzählt hat. Deine Prinzessin ist erwachsen, sie führt ihr eigenes Leben, du musst sie los lassen. Teddy passt nun auf sie auf.“ Unterbrach Elouan in ruhig und sah ihn warnend an.

„Ich will das Haus sehen und ich will das du dich mindestens einmal die Woche meldest, es ist mir herzlichst egal ob du erwachsen bist. Du bist meine Tochter und du wirst immer mein Baby bleiben, ist das klar?“ zischte er leise und sah mich durchdringlich an.

„Jaha Professor Snape sonnenklar.“ Knurrte ich genervt und schüttelte den Kopf.


Ein Reisender aus Licht kam auf diese Erde
Er war gekommen, um uns vor uns selbst,
und dem, was er beobachtet hatte, zu warnen
Allein, allein in diesem Universum
Er hatte alle verloren, die er einst geliebt hatte
Seine Heimat war verflucht worden
Er sagte:
"Ich sehe in euch, was mein Volk einmal war
Unsere Liebe zu Kraft und Macht war die Ursache unseres Untergangs
Ich bin gekommen, um euch zu warnen, damit ihr euch darauf vorbereitet,
euch vor euch selbst zu retten."
Forgiveness- Rea Garvey
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