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My Father‘s Daugther - Elaisa Snape (|||)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape Ted "Teddy" Remus Lupin
01.09.2021
11.12.2021
100
224.372
14
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
20.11.2021 2.112
 
-Teddys Sicht-

Durchdringlich musterte ich Elaisa die es immer noch nicht wagte mich anzusehen.

„Ich würde ja gerne, aber da gibt es ein Problem.“ Murmelte sie verlegen.

„Ach verdammt. Wieso ausgerechnet jetzt?“ fragte ich leicht genervt und sah sie entschuldigend an.

„Ich habe es mir nicht ausgesucht.“ Zischte sie säuerlich und sah mich verständnislos an.

„Ich weiß, tut mir leid. Da sind wir zwei Wochen alleine und dann…“

„Teddy ich kann nichts dafür.“ Unterbrach sie mich, schnappte sich das Shampoo und drehte mir den Rücken zu.

„Du weißt selbst das ich es nicht mal einmal planen könnte wenn ich wollte.“ Murrte sie und wusch sich die Seife schon fast aggressiv aus den Haaren.

„Ist ja schon gut. Ich wollte mich nur darüber beschweren das es ein recht ungünstiger Zeitpunkt ist.“ Schmunzelte ich und zog sie zu mir.

„Das ist mir durchaus bewusst Mister Lupin.“ Zischte sie und fing an zu Lachen.

„Ich habe eigentlich nicht sonderlich Lust darauf jetzt noch essen zu gehen, wie sieht es bei dir aus Eisprinzessin?“

„Wir holen uns etwas von dieser Pizzeria ein paar Häuser weiter und machen es uns auf der Veranda gemütlich? Hast du Schokolade mitgenommen?“ fragte sie leicht verunsichert, stieg aus der Dusche und wickelte sich ein Handtuch um ihren Körper.

„Ich kann rüber laufen und uns etwas holen. Zu Frage zwei, ja habe ich, aber eigentlich für mich und nicht für mein menstruierendes Schokoladen fressendes Monster, auch Ehefrau genannt.“ Grinste ich hämisch, schnappte mir ein Handtuch im vorbei gehen und fing an zu laufen, als Elaisa mir einen vernichtenden Blick zu warf.

„Bleib stehen Edward!“ schrie sie mir nach, was ich bei dieser Ansprache tatsächlich sofort tat.

„Raus mit der Schokolade, sofort!“ kam es grinsend von ihr.

„Ich hasse diese Momente, wo ich meine Schokolade mit dir teilen muss.“ Murmelte ich, griff nach ihrer Hand und zog sie hinter mir her in die Küche.

„Hier bitte schön die Dame. Was hätten sie den gerne?“

„Ähm, Caramell.“ Antwortete sie leise und sah mich mit einem zuckersüßen Lächeln an.

„Nur das beste für die Lady. Was willst du essen. Warum frag ich eigentlich? Pizza Salami wie immer.“ Murmelte ich und schüttelte den Kopf.

„Beschwer dich bei deinem Schwiegervater, der isst auch nur das und hat es wohl seiner Tochter vererbt.“ Murrte sie zog eine Schnute, krallte sich die Tafel Schokolade und verschwand damit auf die Veranda.

„Du hast nichts an.“ Meinte ich amüsiert.

„Ja und? Stört es dich?“

„Nein keineswegs.“ Antwortete ich, ging nach oben zog mir schnell etwas an und machte mich auf den Weg zur Pizzeria, an der wir heute Vormittag vorbei gegangen waren. Ich bestellte das übliche und wartete geduldig, bis unser Essen fertig war. Sizilien war ein Traum, Ich hatte nicht damit gerechnet das Elaisa sich innerhalb eines Tages so wohl fühlen würde hier. London war für uns beide eine Qual gewesen und ich war mehr als glücklich darüber, dass wir beide nur noch ein Jahr studieren würden. Das Einzige was mir Kopfzerbrechen bereitete war Andrés Aussage gewesen bezüglich einer Schwangerschaft. Vielleicht musste ja auch nicht so sein, dass war meine einzige Hoffnung, an die ich mich klammerte. Elaisa neun Monate im Dumont Anwesen einzusperren war nicht gerade das was ich für sie wollte.

„Sir Ihre Bestellung.“ Durchbrach der Kellner meine Gedankengänge. Ich bedankte mich, bezahlte und machte mich auf den Rückweg. Ich musste mit André noch einmal sprechen wenn wir zurück waren, vielleicht wäre es auch möglich Elaisa von hier aus zu behandeln, sie wirkte befreiter, auch wenn sie weit weg von ihrer Familie war. Was keiner wusste war das der Kamin im Erdgeschoss mit dem Dumont Anwesen verbunden war, für Notfälle. Ich betrat unser Haus und ging geradewegs durch zur Veranda, allerdings fehlte Elaisa und das ließ die Alarmglocken bei mir schrillen.

„Hey Teddy.“ Drang ihr Stimme hinter mir an mein Ohr und ich atmete erleichtert aus.

„Sag mal musst du mich so erschrecken. Was hast du da überhaupt?“ Murrte ich und drehte mich zu ihr um. Ich sah irritiert auf das kleine Fellknäul in ihren Armen und zog fragend die Augenbrauen nach oben.

„Du bist aus der Tür rausgegangen und plötzlich hörte ich dieses klägliche winselnd, ich bin nach oben habe mir schnell was angezogen und habe nach der Quelle gesucht. Hier ist er.“ Antwortete sie verliebt und hielt mir den Welpen unter die Nase.

„Er?“

„Ja er ist männlich. Ich habe die Leute am Strand gefragt ob er jemanden von ihnen gehört, die meinten nur das er wohl schon ein paar Tage am Strand rum lungert und nach essen bettelt, also hab ich das arme Kerlchen eingesammelt und mitgenommen. Sein Pfötchen ist verletzt, also habe ich ihn versorgt und ihm einen Verband drumrum gewickelt.“ Antwortete sie traurig.

„Gänseblümchen das ist ein Hund. Ist dir bewusst, oder?“ fragte ich verwirrt.

„Ja und weiter?“

„Du willst ihn behalten?“ hakte ich nach und sah auf den Welpen, der mich mit seinen brauen Augen schon fast flehend ansah.

„Er ist alleine Teddy. Er ist noch ein Baby.“ Murmelte sie verzweifelt.

„Und wenn ihn jemand vermisst?“

„Wenn sich keiner meldet, der ihn vermisst, behalten wir ihn dann?“

„Von mir aus. Was ist es überhaupt?“ antwortete ich und sah die beiden skeptisch an.

„Vermutlich ein Dalmatiner.“ Antwortete sie leise, nahm mir die Pizzen ab und ging voraus auf die Veranda. Schmunzelnd betrachtete ich die beiden, wer hätte gedacht das Elaisa einen Hund anschleppt, aber innerlich hoffte ich das sich niemand melden würde der den kleinen vermisst. Wir hätten Cheeky nicht behalten können, so sehr ich den kleinen auch ins Herz geschlossen hatte, aber wir wären ihm mit der Zeit nicht mehr gerecht geworden und ihn knapp zehn Monate in Avignon zu lassen, wäre zu viel verlangt gewesen von Severus und Louanne. Ich setzte mich neben Elaisa die sich sofort an meine Schulter lehnte und verträumt auf den Welpen sah.

„Also keine Nifflerzucht.“ Grinste ich und legte meinen Arm um ihre Schulter.

„Der einzige Niffler der das Dumont Anwesen betreten durfte war Cheeky. Du weißt selbst das Papa diese Tierwesen nicht sonderlich gut leiden kann.“ Antwortete sie leise und überließ den Rand ihrer Pizza unserem Findelkind.

„Er ist ganz niedlich.“ Meinte ich nachdenklich.

„Vielleicht ist es Schicksal, das er zu uns kam, weil wir Cheeky zurück bringen mussten. Cheeky kann zwar niemand ersetzten, dafür war einfach zu niedlich, aber ich glaube der kleine hier kann unser Leben auch auf eine gewisse Art und Weise bereichern.“ Kam es leise von ihr.

„Der Vorteil, wir können ihn überall mitnehmen und müssen keine Angst haben das er etwas klaut, außer den Belag deiner Pizza.“ Erwiderte ich amüsiert und brachte meine Pizza in Sicherheit, bevor sie dasselbe Schicksal erleiden würde.

„Wir können ihn auch in Frankreich lassen ohne das Papa Schadenersatz für seine Nerven verlangt.“ Lachte sie los und graulte den kleinen Gauner hinter den Ohren.

„Wäre Lucius dann nicht schon bettel arm?“ fragte ich lachend und schüttelte den Kopf über ihre Aussage.

„Nun ja die beiden schenken sich nichts. Geht Onkel Luc Papa nicht auf die Nerven, ist es umgekehrt.“ Meinte sie schulterzuckend.

„Auch wieder wahr. Mal sehen ob sich in den zwei Wochen jemand meldet, ansonsten haben wir wohl ein neues Fellbaby.“

„Er ist ein Tollpatsch habe ich das erwähnt?“ fragte sie mit einem verschmitzten Lächeln.

„Das hast du in so kurzer Zeit feststellen können?“

„Er ist gegen die Wand gelaufen, als ich ihn abgesetzt habe.“ Meinte sie amüsiert, hob den Welpen hoch und setzte sich auf meinen Schoß.

„Das kann ja lustig werden, dann hast du zwei auf die du aufpassen musst.“ Grinste ich und streichelte den Dalmatiner, der diese Kuscheleinheit wohl mehr als nötig hatte.

„Können wir ihm einen Namen geben? Ich meine Er klingt doof.“

„Was schwebt dir vor Gänseblümchen?“

„Also ich bin ganz froh wenn du mich nicht mehr so nennst, nur weil du deine Schokolade teilen musst. Wie wäre es mit Mogli?“ schlug sie vor und sah mich strafend an.

„Willst du Mogli heißen kleiner Mann?“ murmelte ich und dass ihn durchdringlich, woraufhin er Elaisa über die Wange schleckte.

„Ihhh, die Nifflerküsse waren ja schon Gewöhnungsbedürftig, aber das…Noch feuchter ging es nicht was Kleiner?“ kam es leicht angewiedert von ihr.

„Er will Mogli heißen.“ Lachte ich und zog sie enger an mich.

„Das heißt wir gehen morgen in die Stadt, besorgen Futter, Leine und ein Halsband für ihn und dann machen wir eine Wanderung zu den Tempeln.“ Murmelte ich gegen ihre Haare und legte mein Kinn an ihrer Schulter ab.

„Klingt nach einem Plan. Was hältst du von der Idee nach dem Studium hier her zu ziehen?“ flüsterte sie leise und sah mich unsicher an.

„Bisschen weit weg von zuhause oder nicht?“

„Wenn man die Kamine verbinden würde, wäre es nur noch ein Wimpernschlag.“ Antwortete sie nachdenklich.

„Wenn du es so willst, warum nicht. Ich dachte nur nicht das es dir so gefallen würde, vor allem nach zu kurzer Zeit.“ Meinte ich mit einem liebevollen Lächeln und küsste sie sanft.

„Die eigenen vier Wände sind noch einmal was anderes. Versteh mich nicht falsch. Du weist wie sehr ich das Dumont Anwesen liebe und auch meine Familie, aber das hier ist der absolute Traum. Wenn wir morgen in der Stadt sind, müssen wir noch Mönchspeffer besorgen, habe ich zuhause vergessen.“

„Wofür soll das gut sein?“ fragte ich irritiert über den plötzlichen Themenwechsel und strich Elaisa eine Haarsträhne hinter ihr Ohr.

„Claire meinte sie hat das genommen, bevor sie mit Léa schwanger wurde. Ich dachte wir probieren es erst mal auf diesen Weg, denn um ehrlich zu sein hab ich ein wenig Angst vor diesem Trank.“ Antwortete sie verlegen und lehnte ihren Kopf gegen meine Schläfe.

„Du hast dich also über alles mögliche erkundigt.“ Stellte ich schmunzelnd fest.

„So in der Art. Hier kann ich meinen Kopf ausschalten was zuhause kaum möglich wäre, weil Cassy anwesend ist.“

„Kann ich verstehen. Wein?“

„Ja und Schokolade.“ Grinste sie frech, erhob sich, setzte mir Mogli auf den Schoß und ging in die Küche. Jetzt musste nur noch André in diese Sache einstimmen, denn was das Thema Schwangerschaft betraf war er wohl der Einzige, dem ich Elaisa anvertrauen würde. Mogli rollte sich in meinem Schoß zusammen und schien wunschlos glücklich zu sein.

„Du klaust gerade mein Herz Kleiner, das ist nicht fair weißt du das? Ich Versuch solche Dinge zu vermeiden, denn ansonsten hätten wir bereits einen Zoo zuhause.“ Flüsterte ich leise und streichelte über sein weiches Fell.

„Aber Elaisa scheint dich zu lieben also hoffen wir das du bei uns bleibst, damit meine kleine Eisprinzessin nicht wieder jemanden abgeben muss.“ Setzte ich nach und sah in Richtung Küche.

„Sorry hat etwas gedauert. Ich musste erstmal die Gläser und den Wein finden.“ Lächelte sie verlegen, übergab mir eines der Gläser und zog sich einen Stuhl zu uns.

„Ich habe Angst vor Severus.“

„Weil du ihm seine Tochter entreißt und nach Sizilien entführst?“ fragte sie schmunzelnd und sah verträumt in den Horizont.

„Genau deshalb, wobei wenn er dich so sehen könnte, so denke ich das er damit leben kann. Und wie du sagtest, es wäre nur ein Wimpernschlag.“ Antwortete ich leise und verschränkte meine Finger mit ihren.

„Richtig, nur weil wir in einem anderen Land leben werden, heißt es nicht, dass er mich nie wieder sieht. Einmal abgesehen davon, Alienor und Felias halten ihn auf Trab.“

„Mal angenommen Mogli kommt mit uns wie wird die Reaktion darauf sein?“

„Ich vermute sie glauben wir haben Cheeky in einen Hund verwandelt.“ Kicherte sie und schüttelte den Kopf.

„Ja warum auch nicht. Wir sind zwar verrückt aber auf die Idee wären wir nicht gekommen. Es ist besser für Cheeky dort, wo er jetzt ist, er kann seinen natürlichen Trieb nachgehen ohne Angst haben zu müssen bei den Falken zu landen.“ Gab ich amüsiert von mir und sah wissend zu Elaisa.

„Es war wirksam. Danach hat er alles sofort wieder zurück gegeben.“ Schmunzelte sie und lehnte sich an meine Schulter.

„Steckt das Nifflerbaby in den Vogelkäfig. Also Mogli in Sachen Erziehung ist Elaisa knall hart, sei dir dessen bewusst. Die zieht das durch ohne wenn und aber.“ Lachte ich und küsste sie auf den Haaransatz.



Nimm mir die Kraft, nimm mir das Herz
Nimm mir alle Hoffnung und all den Schmerz
Aus meiner Hand
Und gib sie nicht mehr her
Was soll das sein? Wo soll ich hin?
Wo sind meine großen Helden hin?
Auch wenn wir geh'n
Weiß ich nicht wohin
Ich liebe dieses Leben
Ich liebe den Moment, in dem man fällt
Ich liebe dieses Leben
Und ich liebe diesen Tag
Und ich liebe diese Welt
Ich liebe dieses Leben
Ich liebe den Moment, in dem man fällt
Ich liebe dieses Leben
Und ich liebe diesen Tag
Und ich liebe diese Welt
Dieses Leben- Juli
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