Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

My Father‘s Daugther - Elaisa Snape (|||)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape Ted "Teddy" Remus Lupin
01.09.2021
11.12.2021
100
224.372
14
Alle Kapitel
162 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
19.11.2021 2.319
 
Da goldenspruche es etwas traurig findet das Cheeky wieder zurück muss, lass ich euch nun entscheiden, welches Fellknäuel, oder Federvieh die beiden in Zukunft begleiten wird, mal sehen wie ich es einbauen kann. Bin auf eure Vorschläge gespannt.

Das ist das letzte Kapitel für diese Woche, ich widme mich nun meinen anderen Geschichten und bereite mich auf den Lockdown vor.
Bleibt gesund bis bald


-Elaisas Sicht-

„Ich hoffe er ist hier und nicht unterwegs.“ Murmelte Teddy verlegen, als wir vor dem Haus ankamen.

„Ansonsten kommen wir später nochmal vorbei und sehen uns am Abend Sizilien an.“ Schlug ich vor und sah fragend zu ihm hoch, als auch schon die Tür auf ging.

„Edward auf die Minute pünktlich und du dürftest dann wohl Elaisa sein.“ Begrüßte er uns freundlich und bat uns hinein. Von innen sah das Haus aus wie eine Auffangstation für kranke Tierwesen.

„Nun wo habt ihr den kleinen Niffler?“

„Oh.“ Murmelte ich verlegen, übergab Teddy meine Tasche und wickelte Cheeky aus meinen Haaren.

„Faszinierend.“ Kam es beeindruckt von Theodor.

„Sir? Ich verstehe nicht ganz.“ Meinte ich stirnrunzelnd und übergab ihm den Niffler.

„Er dürfte ein sehr großes Vertrauen zu euch haben, wenn er so ruhig bei dir bleibt. Sobald ein Niffler etwas glitzerndes sieht, ist er kaum zu bändigen.“ Antwortete der Professor wissend und deutete uns zu folgen.

„Elaisa kommuniziert auch mit dem Leithengst der Einhörner in Hogwarts.“

„Einhörner erkennen eine reine Seele. So viel ich von dir weiß ist sie eine ganz besondere junge Frau. Und so wie es aussieht, ist Cheeky wieder völlig genesen. Hast du das Haus gekauft Edward?“

„Ja, wir wollten uns heute Sizilien genauer ansehen. Vielleicht hast du ja ein paar Tipps für uns.“ Antwortete Teddy und sah liebevoll zu mir.

„Ist das ein Occamy?“ fragte ich leise und deutete auf das Tier hinter der Glasscheibe.

„Richtig, er hat ein paar Verletzungen, die Muggel dachten es wäre eine giftige Schlange.“ Erklärte Theodor und verzog das Gesicht.

„Zu deiner Frage Edward, ihr könntet euch den Vulkan ansehen, oder die Stadt der Tempel. Ich denke das wäre etwas für euch, da ich aus Deinem Erzählung weiß, dass euch die Geschichte und die Natur recht interessiert. Und am Abend kannst du deine bezaubernde Frau ins Battimandorlo Ristorante ausführen. Es ist herrlich dort und das Essen ein Traum.“ Setzte er mit einem Lächeln nach, öffnete eine weitere Tür und entließ Cheeky in sein neues Zuhause.

„Klingt beides interessant. Elaisa?“

„Heute Vulkan, morgen die Tempel?“ meinte ich nachdenklich.

„Und dann sehen wir uns um ob wir ein paar Bücher für unsere Bibliothek finden?“

„Und genießen die Abende mit einem Gläschen Wein und einem guten Buch bei Sonnenuntergang auf unserer Veranda?“ meinte ich verträumt und lehnte mich gegen seine Brust.

„Oja.“ Antwortete er leise und sah mich liebevoll an.

„Elaisa ich hätte eine Frage an dich.“

„Schießen sie los Theodor.“ Grinste ich und sah den älteren Mann auffordernd an.

„Dein Vater braut doch den Wolfsbanntrank?“ fragte er verunsichert nach, woraufhin ich nur nickte.

„Mein Neffe wurde vor kurzen gebissen, er lebt hier…“

„Sie wollten fragen, ob sie etwas abhaben können? Wenn er gemeldet ist, dann bekommt er doch…“

„Ist er nicht. Wisst ihr, meine Familie ist recht eigen. Ich wusste bis vor drei Wochen nicht einmal das ich einen Neffen habe, da ich den Kontakt abgebrochen habe, um das zu machen was ich heute tue.“ Erklärte er zähneknirschend.

„Denken sie das hat noch zwei Wochen Zeit? Danach kann ich Papa fragen. Ich habe noch keine Meisterprüfung und bin deswegen nicht qualifiziert dafür, auch wenn ich diesen brauen kann. Verstehen sie mich nicht falsch Theodor ich würde ihnen ja gerne sofort helfen, aber erstens sind wir hier, um einmal zur Ruhe zu kommen und zweitens dürfte ich es nicht, sollte etwas schiefgehen, trage ich die Konsequenzen und das wäre mir zu riskant.“ Antwortete ich und sah den Professor entschuldigen an.

„Schick Severus doch eine Eule, mit deinem Anliegen.“ Schlug Teddy vor.

„Wir reden hier von Severus Snape, ich will nichts sagen, aber er war mein Professor.“ Meinte Theodor.

„Okay anders. Sie schreiben Lucius Malfoy, und zwar schreiben sie genau das was ich ihnen jetzt sage.“ Theodor sah uns beide unsicher an, bevor er sich etwas zum Schreiben holte.

„Und zwar ähm…“

„Lord Malfoy ich schreibe ihnen weil ich ein Anliegen habe das?“ fuhr Teddy fort und sah mich fragend an.

„Nein. Sehr geehrte Mister Malfoy, ihre Nichte kann mir in diesem Fall nicht helfen, aber sie dachte sie könnten dies eventuell. Mein Neffe wurde von einem Werwolf gebissen, sie kennen die Gepflogenheiten der Reinblütigen Familien womöglich am besten und so brauche ich ihnen nicht zu erklären das der arme Junge von seiner Familie verstoßen wurde. Laut Elaisa befinden sich die Unterlagen der registrierten Werwölfe in der Praxis wäre es möglich meinen Neffen zu den Akten zu mogeln und mir den Trank monatlich zukommen zu lassen? Wenn sie es nicht tun, brennen sie das nächste Mal richtig. Ihren Namen und unten Moment…mit ganz lieben Grüßen Elaisa und Teddy.“ Sagte ich mit einem hämischen Grinsen und hielt Teddy die Feder entgegen.

„Ihr habt keine Angst vor den beiden?“ fragte Theodor leicht verunsichert.

„Sie sollten keine Angst vor Menschen haben, die sie nicht kennen Theodor. Sie kennen nur deren Geschichte, die ihnen erzählt wurden.“ Antwortete ich mit einem zaghaften Lächeln.

„Einmal abgesehen davon hat Elaisa die beiden ganz gut im Griff, oder Louanne. Sollte der Brief nichts bringen, du weißt, wo wir wohnen. Bis dahin genießen wir unseren Urlaub, bevor wir das letzte Jahr antreten und das Berufsleben beginnt.“ Erwiderte Teddy ruhig.

„Ich bedanke mich schon mal für die Hilfe und werde über deine Worte noch einmal nachdenken Elaisa.“ Kam es verlegen von ihm. Wir verabschiedeten uns nochmal von Cheeky und gingen dann zurück zu unserem Haus. Der Abschied von dem Niffler fiel mir leichter als gedacht. Während Teddy unseren Tag genau plante, wie wir zu dem Vulkan ohne Magie kommen würden, packte ich den Proviant für den heutigen Tag und zog mir etwas passenderes an.

„Wir haben keine Handys dabei, für den Fall das etwas passiert.“ Murmelte er stirnrunzelnd und nahm mir den Rucksack ab.

„Aber einen Zauberstab und die Grundlagen der Heilmagie kenne ich im Schlaf, also lass uns los.“ Antwortete ich grinsend und ergriff seine dargebotene Hand.

-Zur selben Zeit in Avignon-
-Lucius Sicht-

Louanne und Severus waren in der Praxis und Minerva zog laut Informationen mit Chloé durch die Gegend, was auch immer das heißen möge. Es wäre die perfekte Gelegenheit, um an den Stammbaum der Dumonts zu kommen ohne dass jemand davon Notiz nehmen würde. Nur gab es da ein Problem ich konnte mich keine fünf Minuten auf den eigenen Beinen halten, so war es schon fast ein Segen das in eben diesem Moment die Tür aufging und Draco das Zimmer betrat.

„Du siehst schon besser aus.“

„Mir wäre es lieber gar nicht hier zu liegen und ständig an irgendwelchen Kabel zu hängen. Was führt dich zu mir?“ fragte ich mit einem gequälten Lächeln und deutete ihm sich zu setzten.

„Ich war mit Potter in dieser Wohnung. Die Spuren sind eindeutig, auch das dort ein Kampf stattfand, was zu den Verletzungen an deinen Beinen passen würde. Laut Severus Erinnerung hat er dich nur am Oberkörper erwischt, was auch Adeline bestätigt hat. Ich habe die Bilder dabei, falls du sie dir ansehen willst. Der Fall von Louanne und Elaisa wird neu aufgerollt. In Louannes Fall wurden zwar Yaxley und Narcissa verurteilt aber die britischen und französischen Behörden sind sich einig darüber, dass Narcissas Urteil zu milde ist. In Elaisas Fall kam es nie zu einer Verhandlung möglicherweise wird in diesem Fall Alya als Mittäterin angeklagt. Eure drei Fälle gehen über die Staatsgrenze hinaus und somit landen sie vor den obersten Gericht. Sieht für keinen der drei gut aus. Kingsley zieht in Betracht, die Dementoren zurückzuholen. Was Alya betrifft so hat unser Plan funktioniert, sie hat das Kind verloren.“ Erzählte er in einem neutralen Tonfall und hielt mir drei Akten entgegen.

„Was ist das?“

„Zwei davon würde ich nicht öffnen, außer du verkraftest die Bilder. Wenn Severus das gesehen hat, bevor ihr euch am Strand begegnet seid, wundert es mich das du noch am Leben bist.“ Antwortete er kühl.

„Ich sehe sie mir später an. Vorher brauch ich deine und die Hilfe deiner Schwestern in einer anderen Sache. Der Stammbaum der Lestrange kann von Hermione oder dir geöffnet werden. Rodolphus war euer Onkel.“

„Moment. Ela hat dich um Hilfe gebeten in dieser Sache?“ fragte er verwundet und musterte mich.

„Allerdings. Ich will wissen welche Lestrange die Großmutter von Gaël ist.“ Erwiderte ich zähneknirschend und massierte angestrengt meine Nasenwurzel.

„Was vermutest du?“

„Wenn sie die Schwester von Lestrange Senior war, dann…“

„Ist Gaël der Cousin von dem abartigen Abschaum, der seine Enkelin vergewaltigt hat. Wenn Elaisa dieselbe Vermutung hat wie du, verstehe ich warum sie das vor ihrer Familie verheimlicht. Louanne dreht durch wenn sie davon erfährt“ unterbrach er mich mit schneiden kalter Stimme.

„Kannst du mir die Bücher von oben bringen?“ fragte ich unbeholfen.

„Mach ich. Danach informiere ich Hermione, ein Teil des Stammbaums müsste doch auch bei den Blacks auftauchen, sie soll sich diesen genauer ansehen. Nur für den Fall, dass wir nicht an den Lestrange Stammbaum rankommen. Am besten versteckst du die Akten vor Severus, ich weiß nur von Elouan das er sich Elaisas Akte geholt hat und seitdem wohl noch sensibler gegenüber seiner Tochter auftritt. Und wie Louanne damals aussah brauche ich dir ja nicht zu erzählen. Elaisa ist eine Nummer für sich, wenn man bedenkt, dass sie gerade erst einmal zwölf war. Cassy kommt später vorbei sie wollte mit dir reden. Kannst du sie bitte wieder nachhause lassen?“ antwortete er und sah mich fragend an.

„Natürlich kann sie wieder nachhause kommen. Was ist mit Chloé?“

„Hermione und ich haben versucht mit ihr zu reden, allerdings hat es sie nicht wirklich interessiert. Louanne hat erzählt, das Chloé zu André gesagt haben soll, dass dieses Leben unter Zauberern nichts für sie wäre. Keine Ahnung Vater, vielleicht kommt sie zurück vielleicht hat sie auch jemanden anderes kennengelernt, wir wissen es alle nicht. Louanne kommt nicht an sie ran, obwohl die beiden eigentlich ziemlich gut miteinander auskommen.“ Antwortete er leise und sah mich entschuldigend an.

„Eines scheine ich im Schlaf zu beherrschen. Menschen zu verletzten die ich liebe.“ Zischte ich leise und fuhr mir durchs Gesicht.

„Es gibt nur eine Frau in unserer Familie, die du mit deinem Leben schützen würdest und das ist Louanne. Ja du würdest auch deine Kinder schützen, aber wenn du mich fragst, steht in deiner Hab-euch-Lieb-Liste, Severus sogar noch vor Chloé. Du hast versucht dieses Gefühl von damals zurück zu bekommen, was ich irgendwo verstehen kann, aber es ist nicht das was du dir erhofft hast.“

„Kann schon sein.“ Erwiderte ich knapp und musterte Draco einen Momentlang. So etwas hatte Elaisa doch auch gesagt. Irgendwo hatten die beiden ja recht. Ich wollte das Gefühl von damals zurück als ich mich in Chloé verliebt hatte, dich wir waren erwachsen geworden und in zwanzig Jahren war viel passiert. Es war anders und fühlte sich nicht gänzlich richtig an.

„Ich werde die Tage nochmal versuchen mit ihr zu reden, mal sehen was dabei rauskommt.“ Setzte ich nachdenklich nach.

„Mach das. Ich hole schnell die Bücher und dann lass ich dich wieder alleine. Achso ein Brief kam für dich.“ Meinte er und überreichte mir diesen. Skeptisch öffnete ich den Brief und sah amüsiert zu Draco.

„Was?“

„Jemand muss in die Praxis einbrechen und diese Akte zu den Werwölfen legen. Ich habe nicht sonderlich Lust darauf das Elaisa mich anzündet.“ Antwortete ich schmunzelnd und reichte Draco die Akte und den Brief.

„Hinterlistige kleine Snape.“ Grinste er.

„Ich schicke Cassy. Fällt am wenigsten auf.“ Setzte er Kopfschüttelnd nach, bevor er beides einsteckte und das Zimmer verließ, um erstmal in Severus Arbeitszimmer einzubrechen.


-Elaisas Sicht-

Erschöpft kehrten wir von unserem Tagestrip zurück. Ja magisch durch die Gegend zu reisen war um vieles einfach und trotzdem war ich glücklich, dass wir es ohne geschafft hatten, auch wenn ich ab und zu kurz davor war einen Besen herbei zu zaubern. Es war ein wenig unfair, Teddy hatte nun einmal längere Beine als ich und hatte dadurch auch mehr Ausdauer. Ich ging nach oben stellte mich unter die Dusche und genoss das kühle Wasser, das meiner Haut entlang floss und meine Muskeln entspannte, als sich plötzlich zwei Arme um mich legten und ich Teddys Köper an mir spürte.

„Ich fand den Ruß auf deiner Nase ganz süß.“ Flüsterte er und verteilte küsse an meinem Hals und an meiner Schulter.

„Ich stinke nicht gerne.“ Schmunzelte ich und lehnte mich gegen seinen Oberkörper.

„Das ist ein Argument.“ Grinste er drehte mich zu ihm um und küsste mich verlangend.

„Wollten wir…“

„Wir haben noch genug Zeit.“ Unterbrach er mich lächelnd und hob mich hoch.

„Außer…“

„Doch.“ Hauchte ich und küsste ihn zaghaft.

„Elaisa, sieh mich mal an.“ Meinte er und löste sich aus den Kuss.

„Was denn?“ fragte ich unsicher und versuchte seinen Blicken auszuweichen.

„Du solltest mich ansehen.“ Kam es auffordernd von ihm, bevor er mich wieder auf meine Beine stellte und seine Hände an meine Wangen legte.

„Tu ich doch.“ Flüsterte ich leise.

„Nein. Du siehst an mir vorbei, so wie du es immer machst wenn du dir unsicher bist.“ Zischte er leise und zwang mich dazu ihn anzusehen.

„Es… ist…nur...“ Stammelte ich und versuchte die richtigen Worte für diese Situation zu finden.



In der einen Minute hielt ich noch den Schlüssel,
In der nächsten wurden die Mauern um mich geschlossen.
Und ich habe festgestellt, dass meine Schlösser
Auf Säulen aus Salz und Säulen aus Sand standen.
Ich höre die Glocken Jerusalems läuten,
Römische Kavalleriechöre singen.
Sei mein Spiegel, mein Schwert und Schild
Meine Missionare auf fremdem Feld
Aus einem mir unerklärlichen Grund
Gab es, sobald du fort warst, nie,
Nie mehr ein ehrliches Wort.
Und das war als ich noch die Welt regierte.
Viva la Vida- Coldplay
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast