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My Father‘s Daugther - Elaisa Snape (|||)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape Ted "Teddy" Remus Lupin
01.09.2021
11.12.2021
100
224.372
14
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
17.11.2021 2.229
 
-Lucius Sicht-

Elaisa wartete, bis die Tür ins Schloss fiel, legte eine Schweigezauber über das Zimmer und holte etwas aus ihrer Jacken Tasche hervor.

„Wie geht es dir Onkel?“ fragte sie schon fast scheu und musterte mich besorgt.

„Mal besser und dann wieder schlechter.“ Gab ich ihr mit einem gezwungen Lächeln zur Antwort.

„Was gibt es Elaisa?“ setzte ich nach, da ich bezweifelte das es das Einzige war was sie von mir wollte.

„Nun es ist so, Teddy und ich verreisen für zwei Wochen.“ Fing sie an zu sprechen und sah mich unsicher an.

„Das ist doch schön oder etwa nicht?“ fragte ich stirnrunzelnd und setzte mich auf das Bett.

„Natürlich, darum geht es aus auch nicht. Du hast gesagt das du uns hilfst. Also ich hab soweit alles aufgezeichnet, was den Dumont Stammbaum betrifft, allerdings gibt es ein kleines Problem.“ Murmelte sie leise, setzte sich neben mich und reichte mit ihre Unterlagen.

„Hier Haarband.“ Setzte Elaisa leise nach und hielt mir ihr Handgelenk entgegen. Eine Angewohnheit, die sie wohl von Severus hatte, ständig Haarbänder mit sich zu führen, auch wenn sie meist die Haare offen trug, anders als Louanne.

„Danke.“ Antwortete ich leise, nahm eines ihrer Haarbänder, band meine Haare zusammen und besah mich ihrer Unterlagen genauer.

„Lestrange? Dein Urgroßmutter war eine Lestrange?“ fragte ich ungläubig und musterte Elaisa von der Seite.

„So wie es aussieht ja. Ich habe unseren Stammbaum mit den eurigen verglichen, da dort Bellatrix und Rodolphus auftauchen, vermutlich ist sie seine Tante.“ Kam es nachdenklich von ihr.

„Vermutlich?“ hakte ich nach.

„Nun ja es ist so. Das französische Zaubereiministerium hat alle Familienstammbäume versiegeln lassen, von denen jemand Grindelwald gefolgt ist. Sprich, den der Dumonts und auch den Stammbaum der Lestrange, deswegen hatte Dray keinen Zugriff. Nur ein Nachfolger der Familie kann diesen öffnen und da ist das Problem.“ Erklärte sie zähneknirschend.

„Draco und Hermione könnten diesen öffnen, sie sind am nächsten mit den Lestrange verwandt. Rodolphus ist schließlich deren Onkel. Manchmal zweifle ich an der Intelligenz meiner Kinder. Obwohl wenn du recht hast, dann…“ Murmelte ich abwesend, brach aber mitten im Satz ab. Wenn Elaisas Vermutung stimmen würde, wäre Gaëls der Cousin von den beiden Lestrange Brüder.

„Vielleicht hat Dray einfach nicht soweit gedacht? Mal angenommen Alya hat das zeitliche gesegnet, gibt es keinen direkten Nachfolger mehr.“ Durchbrach sie meine Gedanken. Merlin sei Dank fragte Elaisa nicht genauer nach, oder sie vermutete dies selbst.

„Was genau willst du jetzt von mir Kleine?“

„Du bist ja jetzt eine zeitlang hier auf Pflege, also hast du genügend Zeit, um meine Lücken zu füllen.“ Antwortete sie verlegen und sah mich flehend an.

„Ich denke das bekomme ich schon hin. Allerdings wäre es auch vom Vorteil die Bücher der jeweiligen Familien zu haben. Draco kann mir in dieser Sache doch helfen, oder?“ hakte ich nach und beobachtete ihre Reaktion.

„Natürlich.“

„Was erhoffst du dir davon?“

„Ich will nur mehr über unsere Familie erfahren. Das Urgroßvater einer der treuesten Anhänger von Grindelwald war, hat dazu geführt. Ich finde es irgendwie, nun wie soll ich sagen interessant, dass Gaël so ganz anders war.“ Murmelte sie stirnrunzelnd. Das Gaëls Vater ein Anhänger von Grindelwald war, würde wiederum zu meiner Vermutung passen, dass es tatsächlich dieser Zweig der Familie Lestrange war.

„Ich werde sehen was ich herausfinden kann. Kommt keiner von uns an diesen Stammbaum rann, versuche ich es vorerst über den Anwalt. Klappt das auch nicht, gibt es immer noch einen Abstammungstrank.“ Meinte ich nachdenklich.

„Warum haben wir den nicht bei Alya benutzt?“ fragte sie mich sichtlich verwirrt.

„Es ging damals darum, Louanne und dir zu beweisen das Severus nicht der Vater von ihr ist. An diesen Trank hat wohl niemand gedacht. Die Frage ist nur kann Severus diesen brauen?“

„Er kommt nicht im Studium vor, also dürfte er uralt sein, möglich das Papa aber diesen noch gelernt hat.“ Antwortete Elaisa stirnrunzelnd.

„War das alles?“ fragte ich Elaisa, rollte die Unterlagen zusammen und verstaute sie fürs erste in meinem Gehrock.

„Kein Streit und keine Stichelein mit dem werten Vater, Mama ist nicht so fit wie du glaubst, also brav sein.“

„Wir werden uns Mühe geben.“ Schmunzelte ich.

„Versuch dich zu erinnern. Frag Dray um Fotos von dieser Wohnung, vielleicht hilft es. Wenn nicht helfe ich dir in zwei Wochen in dieser Sache.“ Sprach sie weiter und sah mich einen Moment lang abschätzend an.

„Was gibt es noch Kleines?“ hackte ich nach und musterte sie.

Klingt etwas komisch, aber wenn Cassy ein Mädchen bekommen sollte, könnest du ihr ja vorschlagen sie Helvia zu nennen. Vielleicht schaffst du es ja dein jüngstes Enkelkind in den Armen zu halten. Nun denn ich muss los Onkel, denk darüber nach und pass auf Mama auf, auch wenn Papa das tut. Kein Wort zu niemandem, was die Stammbaum Sache betrifft, außer zu Dray oder Mione.“ Schmunzelte meine Nichte, drückte mir einen Kuss auf die Wange und ließ mich irritiert zurück.

-Louannes Sicht-

„Das kann nicht euer Ernst sein!“ zischte Severus leise und sah die vier vor uns wütend an.

„Papa bitte.“

„Elouan wir sind kein Hospital.“ Knurrte Severus.

„Er ist dein bester Freund.“ Warf André grinsend ein.

„Alles gut und schön aber…“

„Jetzt stell dich nicht so an!“ unterbrach ich ihn zynisch.

„Lou, ich will meine Ruhe, Minerva reicht doch schon.“ Murrte er genervt und verdrehte die Augen.

„Ich will ja nichts sagen, aber von Lucius wirst du kaum etwas bemerken Sev. Der Mann ist schwach, teils setzt seine Atmung immer noch aus. Elouan und ich teilen uns das schon auf. Man kann sich wirklich anstellen. Da Elouan die erste Schicht übernimmt gehe ich jetzt nach Hause zu meinen Mann. Wir sehen uns morgen früh.“ Knurrte Adeline und sah Severus verständnislos an.

„Kommt nicht auf die Idee, dass hier in ein Hospital zu verwandeln.“ Waren wir das nicht schon, mit Minerva und meiner Wenigkeit?

„Severus! Es ist nur Lucius! Wir hätten dich genauso im Hospital liegen lassen können! Nur wegen dir existiert dieses Zimmer überhaupt! Also reiß dich zusammen Freundchen! Mein Bruder! Mein Haus! Meine Entscheidung! Klar soweit?!“ fuhr ich Severus an und pickste ihm mit dem Zeigefinger gegen die Brust. Allmählich nervte mich diese Zänkerei. Ich verstand sein Problem nicht. Adeline und Elouan würden sich darum kümmern, also weshalb der Aufstand?

„Ja Mon ange.“ Antwortete er zynisch und presst die die Kiefer auseinander.

„Vergessen das du mit einer ehemaligen Hospitalsleiterin, Lady Dumont, Schwester des Idiot und Feldwebel verheiratet bist?“ fragte Elouan Severus amüsiert.

„Ja. Wehe Elaisa versucht…“

„Ela braucht nur Lucius Hilfe.“ Unterbrach Teddy unser Gespräch, als er die Treppen herunter kam und stellte sich zu uns.

„Warum fragt sie mich nicht?“ fragte Severus verwundert nach und sah mich leicht wütend an, was mich wiederum die Augen verdrehen ließ.

„Nun ich will es einmal so ausdrücken, es gibt Dinge da kennt Lucius sich nun einmal besser aus, als wir alle hier.“ Antwortete er mit einem kaum merklichen Lächeln.

„Und um was geht es?“ fragte ich neugierig nach.

„Darf ich nicht sagen. Vielleicht erzählt Elaisa euch es nach unseren Urlaub. Es ist auf jeden Fall nichts verbotenes.“ Kam es grinsend von ihm, als auch schon die Tür hinter mir aufging und Elaisa uns alle anlächelte.

„Und was sagt er?“ fragte Teddy sie sofort.

„Er zweifelt an der Intelligenz seiner Kinder. Warum erzähl ich dir wenn wir hier weg sind. Und so gesehen würde ich auch daran zweifeln.“ Antwortete sie und zog die Stirn in Falten.

„Nun gut, wir haben soweit alles und sind dann mal weg. Sollte ein Notfall eintreten schickt eine Falke, ansonsten würden wir gerne die absolute Stille genießen.“ Meinte Teddy ernst und sah durchdringlich zu Severus.

„Keine Streiterei oder Stichellei mit Blondchen, seit lieb zueinander. Wenn er wieder fit ist, kannst du ihn immer noch ärgern Papa. Aber wenn ihr mich fragt, muss er erstmal seine Erfahrung mit der Zwischenwelt verarbeiten.“ Kam es liebevoll von Elaisa, bevor sich die beiden verabschiedeten und für zwei Wochen nicht mehr erreichbar waren. Elaisa übergab Elouan, die Handys von ihnen, um auf Nummer sicher sein zu können, dass keiner von uns auf die Idee kam, einen von ihnen zu kontaktieren.

-Elaisas Sicht-

Ich hatte Teddy soweit alles erzählt bevor der Portschlüssel sich aktivierte und wir in einem mir unbekannten Land wieder auftauchten.

„Wo sind wir?“ hauchte ich und drehte mich begeistert im Kreis.

„Sizilien. Ich dachte es könnte dir gefallen, da du den Strand und das Meer liebst.“ Antwortete Teddy lächelnd.

„Es ist traumhaft.“ Hauchte ich, holte Cheeky aus meiner Tasche und setzte ihn auf meine Schulter.

„Gefällt es dir auch? So einen wunderschönen Strand haben wir zuhause nicht.“ Flüsterte ich leise und sah verträumt in den Horizont.

„Bist du bereit für deine Überraschung?“

„Ich dachte das hier ist die Überraschung?“ gab ich irritiert von mir und sah Teddy fragend an.

„Ein Teil davon. Du kannst dich erinnern das ich Cheeky damals holen musste?“ antwortete er, woraufhin ich nur nickte und die Stirn in Falten zog.

„Schließ die Augen.“ Wies er mich sanft an, was ich sofort tat, auch wenn ich der Sache etwas skeptisch gegenüber stand.

„Mein Professor hat mir von Sizilien erzählt und dass er hier ein Strandhaus besitzen würde, wo er sich in den Ferien immer zurück zieht und ein recht normales Leben führt, wenn man das so nennen mag. Er wendet in dieser Zeit nur im Notfall Magie an und lässt die Natur auf sich wirken. Ich habe mich erkundigt. Warte mal einen Moment, ich muss nur schnell die Tür aufsperren. Augen geschlossen lassen.“ Erzählte er leise, ließ meine Hand los und kam wenige Sekunden später wieder zurück.

„Du hast dich erkundigt, über was?“

„Wie Sizilien so ist. Du weißt ich war viel unterwegs in diesem Studienjahr und um ehrlich zu sein habe ich zwei Klassen übersprungen…“

„Was?“ unterbrach ich ihn ungläubig und wollte schon die Augen öffnen, aber Teddy war schneller und hielt mir diese zu.

„Durch die ganze Forschungsarbeit, war ich bereits weiter als die anderen und habe neben dem Job bei Fred und George, auch noch meinen Professor geholfen.“ Erklärte schmunzelnd.

„Und was willst du mir jetzt zeigen?“ fragte ich ungeduldig.

„Willkommen Zuhause Misses Lupin.“ Flüsterte er mir ins Ohr und nahm seine Hände von meinen Augen.

„Warte…was?“ stotterte ich und sah mich erstaunt im Foyer um. Es war hell eingerichtet genauso wie ich es immer schon bevorzugt hatte.

„Ich habe fünf Häuser angesehen und das hier war das einzige, wo ich das Gefühl hatte, das es perfekt für uns ist.“ Antwortete er mit einem schiefen Grinsen.

„Komm mit.“ Kam es auffordernd von ihm und ich folgte ihm nach oben. Die ganze obere Etage war ein Raum, das Highlight an diesem eine durchgehende Fensterfront mit direktem Blick auf das Meer und den Horizont. Erstaunt sah ich mich ihn dem Raum um nachdem ich mich von diesem Anblick lösen konnte. In einer Ecke stand ein kleiner Kamin und gegenüber von der Fensterfront stand das Bett dessen Wand aus all unseren Büchern bestand.

„Wow.“ Hauchte ich und sah ungläubig zu Teddy.

„Ist das wirklich unser Haus?“

„Ja, ich dachte mir so aus Ausgleich, zu dem in Frankreich wäre, es ganz schön, außerdem können wir auch nachts die Sterne und den Mond beobachten, wenn es draußen eisig kalt ist, zum Beispiel. Ich weiß du würdest Frankreich nie verlassen, was ich auch nicht von dir verlange, aber trotzdem wollte ich auch nach unseren Abschluss unsere eigenen vier Wände haben. Und da ich weiß das du nicht viel brauchst, außer das Meer und Bücher, hielt ich dieses Haus und dessen Einrichtung für geradezu perfekt. Und da wäre noch etwas.“ Meinte er verlegen, ergriff meine Hand und führte mich in einen Art Nebenraum.

„Sieh es als zukünftiges Kinderzimmer.“ Flüsterte er leise.

„Weiß jemand davon?“ fragte ich leise und sah mich um. Es hatte ebenfalls eine Fensterfront, nur war es um einiges kleiner und war komplett leer.

„Nein. Ich habe Cheeky hier in Sizilien bei meinem Professor geholt und am selben Tag unser Haus gekauft, auf Risiko aber so wie es aussieht, gefällt es dir.“ Antwortete er kaum hörbar und zog mich in seine Arme.

„Es ist ein Traum.“ Murmelte ich gegen seine Brust, stellte mich auf Zehenspitzen und küsste ihn sanft.

„Ich denke, ich lehne die Stelle im Ministerium ab.“ Hauchte ich gegen seine Lippen.

„Moment mal was?“ fragte Teddy stirnrunzelnd. Ich erzählte Teddy von dem Gespräch mit dem Minister und dem was Papa mir erzählt hatte, aber diese Zukunft hier war so viel schöner als ein Posten in einer Führungsposition. Wir hatten genug erlebt und irgendwo wollte ich ein ruhiges Leben, in Ruhe an Tränken experimentieren und mit Teddy gemeinsam neue Tierwesen erforschen. Unabhängig sein und vielleicht an und zu Draco in einem Fall helfen.

„Aber…“

„Was ist ein Job im Ministerium gegen das hier mit dir gemeinsam?“ Unterbrach ich ihn liebevoll, legte meine Hände in seinen Nackten und zog ihn erneut in einen Kuss.


Baby, Du erleuchtest meine Welt wie niemand anderes
Die Art wie du deine Haare zurückwirfst, haut mich um
Aber wenn du den Boden anlächelst, dann merkt man sofort:
Du weisst es nicht, oh-oh
Du weisst nicht, dass du wunderschön bist
Wenn du nur sehen würdest, was ich sehen kann
Dann würdest du verstehen, warum ich dich so verzweifelt begehre
Gerade jetzt schaue ich dich an und kann es gar nicht fassen
Du weisst es nicht, oh-oh
Du weisst nicht, dass du wunderschön bist
Gerade das ist was dich wunderschön macht
What makes you Beautiful- One Direction
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