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My Father‘s Daugther - Elaisa Snape (|||)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape Ted "Teddy" Remus Lupin
01.09.2021
11.12.2021
100
224.372
14
Alle Kapitel
162 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
16.11.2021 2.070
 
-Andrés Sicht-

Ich bin Heiler, ich habe geschworen Menschen zu helfen und was mache ich jetzt? Ich helfe meiner Familie dabei ein Kind zu beseitigen das nie entstehen hätte dürfen. Mir war nicht wohl bei dieser Sache, aber dieses Kind würde es nicht einfach haben. Jeder würde nur die Taten der Mutter darin sehen. Ich atmete noch einmal tief durch, bevor ich Nurmengrad betrat. „Für das größere Wohl“ was für ein Schwachsinn. Claire wusste was ich heute hier tat, so wie sie auch wusste das ich mit dieser Tat meinen Posten als Heiler im Hospital niederlegen und nur noch von zuhause aus arbeiten würde. Ich begrüßte den Auror schilderte ihm mein Anliegen und folgte ihm zur Zelle von Alya. Ich musterte das blonde Mädchen vor mir, wie sie mich mit einem hämischen Grinsen ansah.

„Warum sind sie hier?“ fragte sie schon fast freundlich.

„Ich habe mich leider auch um das Wohlergehen der Schwangeren in Nurmengrad zu kümmern. Darunter fallen auch sie Miss Lestrange.“ Antwortete ich kühl, als die Zellentür aufging und der Auror mir das Wasserglas reichte was ich für Alya angefordert hatte. Ungesehen von ihr leerte ich den durchsichtigen Trank in das Glad und reichte ihr dieses.

„Wie geht es dem Vater meines Ungeborenen Kindes?“ kam es gespielt besorgt von ihr.

„Er ist gestorben.“

„Ich würde es schon fast bedauern, aber dieser Familie geschieht es recht. Wie lange hält wohl die kleine Hurre von Snape noch durch? Was ich gehört habe, hat meine Mutter ihr absichtlich einen Cruciatus durch ihr kleines Herz gejagt.“ Säuselte sie. Es kostete mich wirklich jegliche Beherrschung ihr nicht den Hals umzudrehen. Die anderen Frage war, woher sie all das wusste.

„Du bist recht gut informiert.“ Meinte ich stirnrunzelnd.

„Nun ich war nochmal in Askaban, sie hat mir alles erzählt und ich habe ihr geschworen mich für meine Eltern zu rächen. Glaubst du Lucius wäre der einzige gewesen? Nein. Er war nur der Anfang, danach hätte ich mir die Kleinsten geschnappt, um an den Rest der Familie zu kommen. Snape hätte dabei zusehen müssen, wie seine ganze Familie zugrunde geht, so wie es mein Vater immer wollte. Blöd nur das seine Tochter mir dazwischen kam, dieser kleine intelligente Bastard.“ Zischte sie mit einem hämischen Grinsen.

„Interessanter Plan. Du solltest etwas trinken.“ Meinte ich gespielt interessiert, auch wenn die Wut in mir bereits kochte. Alya wusste nicht wer ich war, was im Augenblick wohl nur vom Vorteil sein konnte. Sie kippte sich das Glas, ohne zu zögern hinuter, was ich mit einer großen Genugtuung beobachtete. Sie hatte einen Fehler gemacht, meine Enkelkinder erwähnt.

„Willst du mehr davon hören?“ fragte sie und allmählich hatte ich die Befürchtung das sie komplett wahnsinnig sein musste. So stolz wie sie darüber sprach.

„Erzähl.“ Meinte ich auffordernd. Elouan war auf die Idee gekommen das Gespräch hier aufzuzeichnen, für den Fall, dass Alya mit ihrer Tat prahlen würde und so wie es aussah hatte er wohl in dieser Sache den richtigen Riecher gehabt.

„Es war so einfach Lucius unter Drogen zu setzten und ihn zu verführen. Er dachte wirklich ich wäre Narcissa.“ Fing sich an hysterisch zu lachen. Ein Lachen, das ich so noch nie gehört hatte und mir einen Schauer über den Rücken jagten.

„Er wusste nicht das er noch zwei Kinder hatte, also habe ich ihm erzählt das sein Vater einen Jungen verlangen würde. Das Problem war nur er ist uns entwischt, als ihm klar wurde was gerade mit ihm passiert. Schade, ansonsten wäre der alte Malfoy schon früher von uns gegangen und das Einzige was man von ihm gefunden hätte, wäre eine Leiche gewesen, die an einer Überdosis gestorben ist. Also mussten wir umplanen, ich bin zurück nach Frankreich zu meinen Adoptiveltern und zufälligerweise erzählte mir meine Mutter das Lucius Malfoy ihr neuer Insasse wäre. Sie verstand die Welt nicht mehr. Der Mann, der mir geholfen hat, soll angeblichen seinen Besten Freund mit einem Cruziatus gefoltert haben. Es war eine Genugtuung für mich, es war Balsam für meine Seele als sie mir all das erzählte. Wenigstens ein Ziel hatte ich erreicht, Malfoy und Snape voneinander zu trennen. Und dann war alles ganz einfach, ich habe den beiden die Kehle aufgeschlitzt und Lucius vergiftet. Den Rest kennst du ja.“ Erzählte sie weiter und verzog plötzlich das Gesicht.

„Alles in Ordnung?“ fragte ich gespielt besorgt, obwohl ich genau wusste das sie eben in diesem Moment ihr Kind verlieren würde.

„Schmerzen.“ Stammelte sie und fasste sich an ihren Bauch. Ich griff nach meinem Telefon, schaltete die Aufnahme Funktion ab, ging um den Tisch herum und packte diese scheinbar harmlose junge Frau an den Schultern.

„Du bekommst genau das was du verdienst. Dein Kind stirbt eben in diesem Augenblick und glaub mir eines Mädchen, du wirst nie wieder glücklich werden. Lucius fast umzubringen ist eine Sache, aber mit dem Gedanken zu spielen meine Enkelkinder zu entführen, um den widerwärtigen Plan deines wertlosen Vaters durch zu führen, geht zu weit. Du wirst leiden und niemand wird dir helfen. Ich gehe jetzt da hinaus und sage das alles in bester Ordnung ist, während du hier jämmerlich vor dir hinrotten wirst. Ich hoffe für dich du verrekst an den Schmerzen und den Blutungen, denn wenn nicht sorge ich dafür das du und deine wertlose Mutter eine Todesstrafe bekommt, die sich sehr lange hinausziehen wird und wenn ich diese selbst durchführen muss und es das letzte ist was ich als Heiler tue, dann war es dies alle mal Wert. Solltest du der Meinung sein, dir würde jemand glauben, ich habe unser Gespräch vorhin aufgenommen. Niemand fasst meine Familie an, du hast dich mit den falschen angelegt Alya.“ Zischte ich ihr bedrohlich leise ins Ohr, legte einen schweigezauber über sie und verließ die Zelle.

„Mit Lestrange ist soweit alles in Ordnung, das übliche halt in den ersten Wochen einer Schwangerschaft.“ Informierte ich den Auror, der nur stumm nickte und die Zellentür abschloss. Heute hatte ich dieses Gefängnis mit einem schlechten Gewissen betreten, doch ich verließ es mit einem Lächeln auf den Lippen. Meine Familie war in Sicherheit und sollten diese Aufzeichnungen zugelassen werden würde auch Narcissa ein Todesurteil erwarten. So ungerecht diese Tat gegenüber eines unschuldigen Ungeborene Kind war, so gerecht war die Strafe für dieses Mädchen, das eben in diesem Moment, höllenqualen erlitt. Zufrieden betrat ich das Hospital und machte mich auf den direkten Weg zu meiner Vorgesetzten.

„Heute Morgen sahst du aus, als wenn du dich von der nächsten Brücke stürzen würdest.“ Begrüßte mich Claire mit einem leichten Lächeln und deutete auf den freien Platz zwischen Adeline und Elouan. Ich war ein wenig irritiert über deren beider Anwesenheit, vor allem aber dass sie beide keine Uniform trugen.

„Da war ich auch noch der festen Überzeugung, es wäre der falsche Weg, aber hört selbst was dieses Mädchen von sich gibt.“ Antwortete ich zynisch und legte ihr mein Handy vor die Nase. Gespannt hörten alle drei sich die Aufzeichnung, Elouan zog scharf die Luft ein und ballte seine Hände zu Fäusten, als sie Louanne als Hure bezeichnete.

„Diese…“

„Still.“ Zischte Claire leise und sah ihn warnend an. Wenn Elouan jetzt schon an die Decke ging würde es spannend werden wenn Alya, über ihren Racheplan sprechen würde.

„Ich bring sie um!“ brüllte er ist plötzlich los und sah zornfunkelnd auf die Audioaufnahme.

„Elouan komm wieder runter.“ Redete Claire ruhig auf ihn ein.

„Ich soll wieder runter kommen?! Meine Mutter ist keine Hure, noch ist meine Schwester ein Bastard! Sie hat meine Familie und meine Kinder nicht anzugreifen! Es sind meine Kinder! Meine! Sie können nichts für ihre kranke Art! So wie Elaisa nichts für Rabastans Rache konnte! Aber ich soll runter kommen! Hier geht es um meine Familie Claire! Um die Enkelkinder deines Mannes!“

„Elouan, es hat keinen Zweck wenn du hier durchdrehst. Ich übergebe Draco die Aufzeichnung und die Auroren werden sich darum kümmern. Wir haben alle schon genug dreck am Stecken. Hoffen wir mal das die Kleine nicht singt, wobei es dann mein Plan war.“ Meinte ich ruhig und sah ihn durchdringlich an.

„Bist du bescheuert?! Wir hängen da alle mit drinnen!“ schrie mich nun Adeline an.

„Um ganz genau zu sein nur Elaisa und ich. Sie hat den Trank wissentlich dafür gebraut, ich habe ihn Alya untergeschoben. Und ihr wisst alle ganz genau, sollte das herauskommen, sitzen zumindest Severus und ich in Nurmengrad, weil er nicht zulassen würde, dass seine Tochter dafür gerade steht. Also beruhigen wir uns jetzt alle wieder und gehen nach Hause.“ Erwiederte ich leicht gereizt und rieb mir angestrengt die Nasenwurzel.

„Gut alle Kündigungen sind eingereicht. Elouan und ich bringen Lucius nach Avingon. Severus wird es zwar nicht gefallen…“

„Warte was?“ unterbrach ich Claire verwirrt.

„Wir haben alle gekündigt André. Elouan und Adeline, betreuen Lucius von Zuhause aus. Nur weiß noch niemand davon.“

„Papa dreht durch, er hat heute schon die gesamte Familie Malfoy vor die Tür gesetzt.“ Murmelte Elouan leicht verzweifelt.

„Avingon hat als einziger ein Behandlungszimmer, wo es möglich wäre.“ Kam es zähneknirschend von Adeline.

„Warum weiß ich davon nichts?“ fragte ich mit hochgezogenen Augenbrauen.

„Nun ja es ist zwar auf den neuesten Stand, nur wird es selten benutzt, das letzte mal wurde Papa darin versorgt. Es ist so ausgelegt, dass man Patienten wie Lucius behandeln kann. Einmal abgesehen davon, ist ständig ein Heiler anwesend und wir drei haben kein gutes Gefühl dabei Lucius hier alleine zu lassen.“ Erklärte mir mein Schwiegersohn verlegen.

„Das kann ja lustig werden.“ Murrte ich und sah die drei auffordernd an. Claire verfasste Lucius Entlassung, als ihre letzte Amtshandlung so zu sagen, bevor sie die Leitung des Hospitals entgültig abgab. Es war schon lange Gesprächsthema zwischen uns vier gewesen, hier wieder völlig zurück zu treten und in der Praxis wieder nach fixen Zeiten und Tagen zu arbeiten. Heute würden wir wohl alle gemeinsam diesen Schritt gehen. Elouan und Adeline, nahmen sich Lucius an, während ich zusammen mit Claire vorausging, um der Familie Snape die frohe Botschaft zu verkünden. Wobei ich jetzt schon Sorge hatte wie Severus darauf reagieren würde.

-Louannes Sicht-

Der restliche Vormittag war ruhig verlaufen, auch wenn Elaisa, Severus um Längen schlug was ihre schlechte Laune betraf.

„Komm schon Alienor du schaffst das.“ Hörte ich plötzlich Andrés Stimme im Foyer.

„Daddy!“

„Was zur Hölle? Sind die nicht alle im Hospital? Macht Teddy schon wieder Quatsch?“ fragte ich Severus irritiert.

„Ich sitze hier und bin völlig unschuldig.“.murmelte Teddy als Antwort und legte sein Buch zur Seite.

„Hallo ihr vier.“ Begrüßte mit Claire und sah unsicher zu Severus.

„Ist was passiert, oder warum siehst du mich so an?“ fragte Severus leicht gereizt.

„Ihr habt einen Gast, für wie lange wissen wir noch nicht!“ rief Adeline die Treppen hoch.

„Was geht hier schon wieder ab?“ murrte Elaisa und sah genervt von ihren Notizen auf.

„Aha und wen wenn ich fragen darf?“ hakte Severus nach.

„Lucius Abraxas Malfoy, Zustand, etwas benommen, benötigt teils noch ein künstliche Beatmung, meist nachts. Wir haben alle gekündigt und wollten ihn nicht dort alleine zurück lassen.“ Antwortete Claire professionell und grinste mich an.

„Ähm Sev, du kannst dich später aufregen, ich muss mal schnell runter.“ Meinte ich mit einem schiefen Grinsen, rannte an Claire vorbei hinunter in das Behandlungszimmer und fiel Lucius in die Arme.

„Du bist der größte Vollidiot, den ich kenne.“ Murmelte ich gegen seine Brust.

„Deswegen habe ich ja dich, ansonsten wäre ich schon längst unter der Erde.“ Vernahm ich seine leise raue Stimme.

„Hör auf so zu reden. Ich hatte genug Angst die letzten Stunden.“

„Tut mir leid Kleines.“ Erwiderte er leise und küsste mich auf den Haaransatz.

„Blondchen du siehst immer noch beschissen aus, wollte ich nur mal gesagt haben.“ Hörte ich Severus hinter uns und drehte mich zu ihm um.

„Ich kann mich ganz gut an eine Zeit erinnern da sahst du nicht besser aus.“ Zischte ich leise und sah ihn warnend an.

„In Sachen Nahtod Erfahrungen braucht ihr euch alle drei nicht zu beneiden. Mama ich weiß du freust dich, Papa offensichtlich auch ansonsten würde er Onkel Luc nicht auf den Arm nehmen. Kann ich mal kurz alleine mit Onkel Luc sprechen?“ unterbrach Elaisa uns und sah mich und Severus fragend an.

„Keine…“

„Papa raus!“

„Okay, komm Severus.“ Kam es schmunzelnd von mir, bevor ich seine Hand ergriff und ihn hinter mir nach schleifte.

Ich singe yo-ho, behaltet eure Juwelen
Yo-ho und eure vornehmen Marnieren
Denn noch wertvoller als Rum in einem Krug
Ist Rache, Rache, Rache und sie wird mein sein
Revenge is gonna be mine-Colin O’Donoghue




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