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My Father‘s Daugther - Elaisa Snape (|||)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape Ted "Teddy" Remus Lupin
01.09.2021
11.12.2021
100
224.372
14
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Dieses Kapitel
1 Review
 
15.11.2021 2.206
 
-Elaisas Sicht-

Die Nachricht das Lucius auf den Weg der Besserung war, hob die Stimmung hier im Anwesen wieder für einen Augenblick. Das Ehepaar Blanc war wie Papa bereits vermutet hatte, tot aufgefunden worden. Mitten in der Nacht schlich ich mich ins Labor, um diesen Trank zu brauen. So sehr wie ich Alya hasst, trotzdem war da diese Stimme in meinen Kopf die mir die Arbeit erschwerte. Das Ungeborene konnte nichts dafür und irgendwo fand ich diesen Weg nicht richtig.

„Ich wusste nicht dass du hier bist.“ Durchbrach die Stimme von Teddy plötzlich meine Gedankengänge, was mich zusammen zucken ließ und ich mir dadurch mit dem Messe in die Hand Schnitt.

„Verdammt.“ Zischte ich und verzog das Gesicht schmerzhaft.

„Musst du misch so erschrecken.“ Fuhr ich ihn wütend an, schmiss das Messer über den Tisch und griff nach meinem Zauberstab, um die Wunde wieder zu verschließen.

„Was machst du nachts im Labor?“ fragte er ruhig, hob das Messer auf und sah mit einem skeptischen Blick auf die Unterlagen.

„Was zur Hölle?“

„Teddy hör mir zu. Ich bin selbst nicht davon überzeugt das es der richtige Weg ist, aber andererseits denke ich mir ist es wohl besser so. Dieses Kind wird irgendwann fragen wer ihre Mutter ist und die Wahrheit wäre grausam. Es ist der einzige Weg Lucius freizubekommen.“ Versuchte ich mich zu erklären.

„Warum hast du mir das nicht erzählt?“ fragte er säuerlich und stellte sich vor mich.

„Mama darf davon nichts erfahren und ich wusste nicht, wie du darauf reagieren würdest.“ Antwortete ich leise und senkte meinen Blick.

„Louanne würde euch die Hölle heiß machen. Aber gut, brauchst du Hilfe? Du machst nicht gerade den Eindruck als wärst du voll bei der Sache.“ Kam es kühl von ihm.

„Ich…ich…keine Ahnung.“ Stotterte ich leise, als ich seine Finger an meinem Kinn spürte und er mich zwang ihn anzusehen.

„So viel ich herausgehört habe, braust du nur den Trank. Recht gewöhnlich für eine Apotheke, oder?“

„Ja.“ Hauchte ich.

„Wo liegt dann das Problem? Du hilfst deinen Vater dabei den Vorrat aufzustocken.“ Antwortete er mit hochgezogenen Augenbrauen und sah mich auffordernd an.

„Warum wird so etwas schwanger und ich nicht?“ fragte ich leise und widmete mich wieder meiner Arbeit. Der Gedanke das es ein üblicher Trank für den Verkauf war, erleuchte mir die Fertigstellung um einiges.

„Eines Tages wirst du schwanger sein.“ Flüsterte Teddy leise und zog mich in seine Arme.

„Ich könnte sie mit bloßen Händen erwürgen. Alya und Jaro.“ Knurrte ich gegeb seine Brust und vergrub mein Gesicht in seinen T-Shirt.

„Ich könnte mich ja schon fast daran gewöhnen dass du so bösartig bist.“ Lachte er los und küsste mich auf den Haaransatz.

„Was denn? Wir wollten eine Woche hier raus einmal alles vergessen und uns entspannen. Was machen wir jetzt? Stecken im Hausarrest mit der gesamten Familie und müssen aufpassen das wir nicht depressiv werden, weil wir alle aufeinander hocken wie die Kaninchen in ihrem Bau. Das ist so nervig. Ich will mit dir alleine sein, ohne aufpassen zu müssen das einer das Zimmer stürmt.“ Murrte ich beleidigt, löste die Umarmung und füllte den Trank ab.

„Wir hatten die letzten Monate für uns allein.“ Schmunzelte er hinter mir und half mir das Labor sauber zu machen.

„Das waren vielleicht insgesamt zwei Wochen du Spinner.“ Zischte ich, als ich plötzlich den Boden unter den Füßen verlor.

„Nennst du mich jetzt schon Spinner?“ grinste er und setzte mich auf den Labortisch.

„Bist du ja auch.“ Murmelte ich verlegen.

„Was bist du dann?“

„Die Frau eines Spinners.“

„Hör zu Eisprinzessin. Ich weiß deine Gedanken kreisen im Moment um nichts anders, vor allem aber weil Cassy vor dir schwanger ist und dann auch noch Alya, aber du kannst nichts erzwingen. Die Lage im Moment ist beschissen keine Frage, du bist mehr als nur erschöpft und trotzdem stehst du nachts auf und hilfst deiner Familie. Sobald wir die Freigabe von Severus bekommen das Haus wieder zu verlassen, ohne Wachhund versteht sich, fliegen wir beide für zwei Wochen irgendwohin, und zwar weit weg von unserer Familie. Mein Professor hat ein kleines Strandhaus was er uns zur Verfügung stellen würde, wo wir auch Cheeky mit hin nehmen können. Aber vorerst gehst du ins Bett und schläfst, ladest deine Energie wieder auf, denn um ehrlich zu sein ist es mir scheiß egal ob Lucius sich erinnern kann oder nicht, es geht hier um dich und ich will meine Frau wieder zurück. Nicht diesen kleinen mürrischen Giftzwerg der ständig an die Decke geht weil ihm der Schlaf fehlt. Also los jetzt, es ist alles erledigt. Ich gebe Severus morgen den Trank und dich will ich vor Mittag nicht im Salon sehen. Verstanden Eisprinzessin?“

„Aber…“

„Ich hexe dich ans Bett, du weißt das mir das ziemlich egal ist.“ Unterbrach er mich und sah mich warnend an.

„Ist ja schon gut.“ Murmelte ich leise und sah ihn verständnislos an.

„Geht doch. Cheeky braucht noch was zu essen nur deshalb bin ich eigentlich hier runter gekommen.“ Meinte er liebevoll.

„Steht auf meinem Nachttisch. Papa und Mama wollten morgen nochmal nach Hogwarts.“ Antworte mich verlegen.

„Wenn das so ist.“ Flüsterte er und küsste mich sanft.

„Ab ins Bett mit dir.“ Setzte er grinsend nach, hielt mir seine Hand entgegen und zog mich schon fast hinter sich her.

-Severus Sicht-

Es herrschte eine schon fast unheimliche Stille im Salon, als Teddy gemeinsam mit Elouan und den Kindern betrat.

„Elaisa schläft noch.“ Beantwortete er meine Stumme frage, was wiederum Louanne besorgt zu ihm blicken ließ.

„Glaubt ihr nicht auch dass ihr die letzten Tage ein bisschen viel verlangt, habt von ihr? Elaisa ist mächtig, bei den Eltern kein Wunder, aber auch sie hat ihre Grenzen. Sie erfährt das Cassy schwanger ist, was sie schon mal runter zieht, dann passiert das mit Lucius und dir. Und als wenn das schon nicht reichen würde, verlangt ihr, wenn auch nicht bewusst, von ihr das sie Lucius hilft sich zu erinnern. Ist ja noch ertragbar, aber dann bricht er zusammen und das Übel von allen Alya die dieser Familie schon genug Schaden zugefügt hat ist auch noch schwanger. Habt ihr eigentlich einen Momentlang daran gedacht, wie es Elaisa geht? Nicht? Hauptsache sie erfüllt ihren Nutzen durch ihre Fähigkeit, ihr seit doch alle komplett bescheuert.“ Zischte er wütend, presste die Kiefer aufeinander und verschwand wieder.

„Papa komm mal mit.“ Meinte Elouan kühl und sah auffordernd zu mir. Ich folgte meinen Sohn hinaus zu den ehemaligen Ställen, wo Teddy auf der Bank saß und mich entschuldigend ansah.

„Das war nötig, um dich von Louanne wegzubringen. Hier der Trank. Es war nicht nett von Elaisa zu verlangen das sie diesen braut. Ihr wisst ganz genau das sie im Moment nichts anderes im Kopf hat. Da die Sache so gut wie aufgeklärt ist und Elouan vorhin meinte, dass du die Schutzbanne wieder herunter fährst, würde ich mir Elaisa heute Nacht noch schnappen und mit ihr für zwei Wochen nach Italien per Portschlüssel reisen. Mir ist durchaus bewusst, dass Lucius dadurch länger in Nurmengrad sitzt, aber es geht hier um meine Frau, deine Tochter, die im Moment zwar den Anschein macht, als würde sie all das nicht berühren, aber Elaisa war noch nie so nervlich angespannt wie die letzten Tage. Sie versucht jeden zu helfen, obwohl sie selbst schon am Ende ist, egal wie mächtig sie ist. So böse das klingen mag, ich würde es vorziehen das wir diese zwei Wochen ohne jeglichen Kontakt zur Familie verbringen, einfach damit Elaisa wieder einen klaren Kopf bekommt. Sollte Lucius danach immer noch in Nurmengrad sitzen habe ich kein Problem damit, dass sie ihm hilft, aber Elaisa geht vor, egal ob es dein bester Freund, der Bruder deiner Frau, oder euer Onkel und der Vater von drei Kindern ist. Also du hast den Trank, ich geh jetzt nach oben, pack ein paar Sachen von mir und meiner kleinen Prinzessin ein, danach hol ich noch Einhornmilch von meinen Professor für Cheeky und heute Abend sind wir vorerst einmal nicht zu erreichen.“ Informierte er mich mit einem neutralen Ton, drückte mir die Phiole in die Hand und verschwand ohne ein weiteres Wort.

„Keiner von uns hat soweit gedacht, oder?“ hörte ich Elouan leise neben mir fragen.

„Um ehrlich zu sein nein. Lucius zu helfen war präsenter als der Gedanke das Elaisa dies zu schaffen machen würde. Sind wir froh, dass wir Teddy haben, wir hätten es womöglich erst bemerkt wenn sie völlig am Boden gewesen wäre.“ Murmelte ich leicht verzweifelt.

„Kann schon sein. Ich muss gleich ins Hospital, also kannst du mir den Trank geben und ich übergebe ihn André. Er hat in zwei Stunden einen Termin in Nurmengrad.“ Kam es zähneknirschend von Elouan.

„So fällt es am wenigsten auf.“ Stellte ich leise fest.

„Wann setzt die Wirkung ein?“

„Innerhalb der ersten zwei Minuten.“ Antwortete ich kühl und ging mit ihm wieder hoch in den Salon.

„Alles geklärt?“ fragte Draco sofort als wir dort ankamen.

„Elaisa und Teddy sind die nächsten zwei Wochen auf Urlaub, ob euch das passt oder nicht. Entweder ihr findet ohne sie heraus was in den drei Tagen geschehen ist, oder ihr wartet, bis sie wieder hier ist.“ Beantwortet ich Dracos frage ind setzte mich wieder neben Louanne die sich ihr Frühstück mit Alienor teilte.

„Wir haben ja zumindest einen Hinweis. Diese Wohnung in London, vielleicht finden wir Spuren.“ Meinte Draco nachdenklich und stocherte lustlos in seinem Essen herum.

„Warum bringt ihr Luc nicht dahin? Vielleicht hilft ihm das sich zu erinnern.“ Schlug Louanne vor.

„Also an manchen Tagen zweifle ich daran das Auror der richtige Beruf für mich ist. Das ist eine gute Idee, Ähm… ich schnapp mir Potter und mach mit Vater einen kleinen Ausflug.“

„Die Banne sind deaktiviert, sprich ihr könnt euch wieder frei bewegen. Einer von euch Hermione oder Draco sollte die Tage nochmal mit Chloé reden, ansonsten könnt ihr einen Scheidungsanwalt informieren. Sie weiß nicht was passiert ist, vielleicht sollte sie mal jemand aufklären. Und danach dürft ihr hier alle wieder ausziehen bis auf die Familie Snape, Lupin und Minerva. Ihr habt eure eigenen Häuser, ich bekomme allmählich Platzangst.“ Erwiederte ich genervt, was die drei Malfoy Kinder mit einem Nicken quittierten.

„Ähm Leute, euren Ehrgeiz in allen Ehren, aber Onkel Luc liegt auf der Intensivstation, solltet ihr es vergessen haben.“ Warf Elouan ein und sah mich und Draco fragend an.

„Achja verdammt. Ja dann halt in einer Woche.“ Kam es verlegen von Draco.

„Cassy du lässt dich von André behandeln.“ Wies Louanne sie kühl an.

„Ja Tante.“

„Alienor und Felias sind diese Woche noch hier, Sophia muss auf einen Kongress und Claire und André sind mehr als eingespannt. Ich hoffe du kommst klar damit.“ Kam es leise von Louanne.

„Ich habe kein Problem auf die beiden aufzupassen.“ Antwortete ich stirnrunzelnd.

„Severus! Wo ist mein Zauberstab!“ brüllte Minerva plötzlich quer durch das Anwesen.

„Minerva hör auf zu schreien, Elaisa schläft!“ schrie Elouan zurück.

„Du brüllst doch selbst!“ kam es als Antwort, was alle zum Lachen brachte.

„Minerva bitte, komm jetzt runter!“

„Ich bin wach! Danke aber auch Tante Minnie! Das war sowas von unnötig! Dein Zauberstab ist dort, wo du ihn nicht findest, weil du ständig Draco oder einen der anderen Malfoys verfluchst! Und jetzt geh runter, setzt dich an den Tisch und sei brav!“ hörte ich Elaisa schreien.

„Das ist meine Schwester.“ Lachte Elouan.

„Wenn man sie aufweckt.“ Kicherte Louanne und schüttelte den Kopf.

„Ist ihre Tasse hier?“ fragte ich lachend.

„Anwesend.“ Antwortete Cassiopeia schmunzelnd und schob Elaisas Tasse zu mir, als sie auch schon wutschnaubend den Salon betrat, sich neben mich setzte und dankbar den Kaffee entgegen nahm.

„Seht mich nicht alle so an, ich weiß selbst das ich aussehe wie eine wandelnde Leiche.“ Zischte sie bedrohlich leise und lehnte sich an meine Schulter.

„Da will man einmal ausschlafen und dann brüllen hier alle rum. Willkommen bei den Snapes und ihrer verwirrten Oma.“ Setzte sie zynisch nach.

„Freust du dich auf den Urlaub?“ fragte ich sie leise.

„Sei still Papa ich bin noch nicht ganz wach. Frag mich in einer Stunde nochmal.“ Murrte Elaisa vor sich hin und sah mich vorwurfsvoll an.

„Sie ist schlimmer als du.“ Schmunzelte Louanne.

„Vielleicht liegt es daran das du die halbe Schwangerschaft mit ihr verschlafen hast.“ Meinte ich stirnrunzelnd.

„Es liegt eher daran, dass ich einfach meine Ruhe haben will. Ist das so schwer zu verstehen.“ Knurrte meine Tochter und gross sich Kaffee nach, was ich mit hochgezogenen Augenbrauen beobachtete.

„Hast du eine Ahnung wie stressig es sein kann wenn Teddy verschläft? Nein, dann hör auf mich so anzusehen.“

„Okay Ähm, Cassy soll ich dich mitnehmen ins Hospital?“ fragte Elouan und sah amüsiert zu seiner Schwester.

„Ja bitte, bevor Tante Anne mich durch die Gegend schleift.“

„Cassy sei doch froh, dass sich alle um dich und dein Ungeborenes Kind sorgen.“ Murmel Elaisa und sah verständnislos zu ihrer Cousine.




Wenn du durch die Stunden kniest
Und du bezweifelst deine Kräfte
Und wenn du bereit bist für ihre Gnade
Und du bist würdig
Es wird kommen
Wenn du um die Hintertür schleichst
Und sie wartet auf dich nicht mehr
Und wenn du bereit bist für ihre Gnade
Und du bist würdig
Es wird kommen
Wenn die Vögel gerade noch stimmen
Und die Morgendämmerung bricht auf dein Fensterbrett
Und wenn du bereit bist für ihre Gnade
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