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My Father‘s Daugther - Elaisa Snape (|||)

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Draco Malfoy Hermine Granger Lucius Malfoy OC (Own Character) Severus Snape Ted "Teddy" Remus Lupin
01.09.2021
11.12.2021
100
224.372
14
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Dieses Kapitel
2 Reviews
 
14.11.2021 2.311
 
-Elaisas Sicht-

Unsicher sah er zu meiner Hand, als es plötzlich Abend zu werden begann. Was? Wie war das möglich? Bis auf die beiden Erinnerungen verschwand „Bruchtal“ in völliger Dunkelheit.

„Was passiert hier?“ hauchte ich und sah mich verzweifelt um.

Komm mein Sohn, es wird Zeit.“

„Nein! Bitte Onkel!“ schrie ich ihn an als er sich umdrehte und seine Hand nach Moria ausstreckte.

„Elaisa…“

„Bitte du kannst nicht einfach gehen! Bitte!“ Krampfhaft fing ich an zu überlegen, was ich sagen könnte, um Lucius zu überzeugen mit mir, anstatt mit Moria zu gehen.

„Welchen Namen hatte Twinny vorher?“ fragte ich unbeholfen.

„Helvia.“ Flüsterte er kaum hörbar und doch hallte dieser Name in der Dunkelheit wieder.

„Was bedeutet er?“ hakte ich nach und sah hoffnungsvoll in seine Richtung. Ich wusste das Lucius Namen, die er jemanden gab oder in diesem Fall etwas, eine Bedeutung hatten, allerdings befasste ich mich selbst zu wenig damit.

Lucius.“ Hallte Morias Stimme auffordernd wieder.

„Sonnenschein.“

Entscheide dich.“ Kam es nun drängender von ihr.

„Mama ist doch dein kleiner Sonnenschein, oder?“ bohrte ich weiter.

„Louanne war immer schon etwas Besonderes.“ Antwortete Lucius zögerlich und zog seine Hand zurück.

„Onkel bitte! Wir brauchen dich, egal wie unerträglich du an manchen Tagen bist! Cassy braucht ihren Vater, besonders jetzt!“ Redete ich auf Lucius ein, auch wenn ich schon im Glauben war ihn verloren zu haben.

„Ich kann noch nicht mit dir gehen Mutter. Eines Tages ja, aber nicht heute.“

Es war die richtige Entscheidung.“ Kam es mit einem liebevollen Lächeln von Moria, bevor sie zusammen mit der Dunkelheit verschwand, Lucius meine Hand ergriff und wir beide aus seinem Geist geworfen wurden. Schwer atmend sah ich auf Lucius der eben in diesen Moment die Augen öffnete.

„Onkel.“ Hauchte ich leise, umarmte ihn und vergrub mein Gesicht in seiner Halsbeuge.

„Wie bist du auf Twinny gekommen Kleine?“ flüsterte er leise in mein Ohr.

„Mir ist nichts anderes eingefallen auf die Schnelle.“ Murmelte ich, richtete mich wieder auf und sah ihn lächelnd an.

„Was ist passiert?“ vernahm ich Dracos stimme hinter mir. Dass die beiden auch im Raum waren, hatte ich völlig vergessen.

„Man möge meinen jemand wollte das wir hier herkommen und ich in Lucius Geist eindringe. Du hättest dich anders entschieden, oder? Du wärst mit ihr gegangen?“ fragte ich Lucius mit leicht zitternder Stimme und umklammerte seine Hand.

„Bis du Twinny erwähnt hast stand meine Entscheidung fest. Als die Wände verschwanden wusste ich, dass es Zeit ist zu gehen.“ Antwortete er leise und sah entschuldigend zu Draco der sich neben mich gestellt hatte.

„Ich versteh nur Bahnhof.“ Murmelte Draco verzweifelt, aber die Erleichterung darüber das Lucius wieder wach war sah man ihm deutlich an.

„Man stirbt nicht immer sofort. Es gibt eine Zwischenwelt. Du bekommst quasi die Chance dich zu entscheiden. Meist kommt man in diese, wenn du noch nicht mit allem abgeschlossen hast. Wer hat dich durch diese geführt?“ kam es wissend von meinem Vater, was mich geschockt zu ihm sehen ließ.

„Mutter.“ Hauchte Lucius und Papa fragend an.

„Sie hat dich überredet den Tod zu wählen.“ Stellte er kühl fest und presste die Kiefer aufeinander.

„Wer war es bei dir, dass du sofort wusstest von was Elaisa spricht?“ fragte Draco verunsichert, ließ sich neben mir auf den Bettrand nieder und sah zwischen Lucius und Severus verzweifelt hin und her.

„Großmutter?“

„Nein. So skurril es klingen mag, es war Lily.“

„Soll ich aggressiv werden?“ zischte ich leise und presste die Kiefer aufeinander.

„Respekt: Elaisa hasst Lily mehr als alle anderen hier in dieser Familie.“ Grinste Draco und schüttelte den Kopf.

„Meine Tochter würde keine andere Frau, als Lou an meiner Seite dulden Draco, egal ob Tod oder lebendig.“ Erwiderte mein Vater leicht lächelnd.

„Ich würde jetzt nicht sagen das der Rest der Familie Lily hasst, nur mag sie keiner sonderlich, Louanne mal ausgenommen.“ Kam es leise von Lucius.

„Und was hat sie so von sich gegeben?“ fragte ich gereizt und durchbohrte meinen Vater mit meinen Blicken.

„Als der Dunkle Lord Nagini auf mich gehetzt hat, hatte ich bereits mit meinem Leben abgeschlossen…“

„Idiot.“ Kam es von Draco, Lucius und mir gleichzeitig.

„Lasst mich ausreden.“ Knurrte er leise und sah uns alle drei warnend an.

„Wir warten.“ Grinste ich.

„Ihr versteht das nicht. Ich wusste nicht, ob ich auch trotz Gegengift jemals wieder völlig genesen würde, in diesem Moment war die Entscheidung den Tod zu wählen für mich der sinnvollste Weg.“

„Oh Merlin, ich frag mich gerade wer von den beiden die größere Dramaqueen ist. „murmelte Draco und neben mir und verdrehte die Augen.

„Im Moment würde ich behaupten Gleichstand.“ Antwortete ich leise und sah auffordernd zu meinen Vater der uns beide mahnend ansah.

„Frettchen sei still.“ Zischte ich und grinste Draco hämisch an.

„Jawohl Giftzwerg.“

„Ja und weiter.“ Kam es genervt von Lucius.

„Sagen wir mal so, Lily hat mir gezeigt wie die Zukunft aussehen könnte. Nun ja sie sitzt neben dir und deinem Sohn und hält deine Hand.“ Antwortete Papa mit einem warmen Lächeln.

„Was hat Großmutter dir gezeigt Vater, dass du es vorgezogen hättest uns einfach mal alleine hier zu lassen?! Hast du sie eigentlich noch alle?! Ich meine du bist jetzt nicht der perfekte Vater, aber du kannst dich nicht einfach mal so vom Acker machen, nur weil Großmutter behauptet es wäre besser! Hallo?! Die Frau hat sich umgebracht! Natürlich findet sie den Tod besser!“ brüllte Draco los und sah verständnislos zu Lucius.

„Wo er recht hat, hat er nun einmal recht.“ Murmelte ich leise und sah entschuldigend zu Lucius.

„Was hat meine Tochter zu dir gesagt, dass du dich schlussendlich für dieses Leben entschieden hast?“ fragte mein Vater neugierig.

„Ich habe nur Twinny erwähnt. Mir ist nichts besseres eingefallen.“ Antwortete ich verlegen.

„Twinny dieses Schlangendings? Ernsthaft?“ kam es ungläubig von Draco.

„Eher die Besitzerin des Schlangendings. Ich weiß nicht, Louanne war schon immer diejenige die mich aus der Dunkelheit gezogen hat.“ Antwortete Lucius niedergeschlagen.

„Der Kleine Sonnenschein der Familie Dumont. Eines kann Mama, in jedem das positive sehen, außer es heißt Narcissa, Lily oder Lestrange.“ Meinte ich leicht lächelnd.

„Wie kommst du jetzt auf Sonnenschein?“ fragte Papa leicht irritiert und zog die Stirn in Falten.

„Twinny hieß ursprünglich Helvia, was Sonnenschein bedeutet. Als ich Louanne das erste Mal sah, war sie immer das kleine Mädchen, das gelächelt hat und mich überall mit hin geschleift hat. Ähnlich wie Elaisa bei Draco und Elouan. Ich war das erste Mal frei und glücklich und nur der Gedanke an Avignon und meine süße kleine Schwester, hat das Leben in England erträglicher gemacht. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, aber ich glaube ich war mit Nathan damals in Muggellondon und hab dieses Kuscheltier gesehen und wollte es unbedingt Louanne schenken. Nathan hatte Vater davon überzeugt das ich auch Weihnachten in Avignon verbringen durfte. Louanne nannte sie immer Hassa, weswegen wir sie zwei Tage später in Twinny umgetauft haben. Übrigens hieß so die älteste Hauselfe von Nathan, die Louanne geliebt hat, aber wie wir wissen, Leben selbst diese Wesen nicht ewig. Louanne hat das Schlangending überall mithingenommen. Sie war schon ein recht niedliches Kind.“ Erzählte Lucius müde und sah uns alle drei lächelnd an.

„Ist ja schon fast herzzerreißend, wie du von deiner Schwester schwärmen kannst.“ Meinte Draco grinsend.

„Wer fand Elaisa immer total niedlich?“ stichelte Lucius.

„Ist sie ja auch, der laufende Meter.“ Kam es leicht aufgebracht von Draco.

„Ich würde nicht so vorlaut sein Dray, ansonsten erinnere ich dich an das Leben als Frettchen.“ Murrte ich zynisch und sah ihn warnend an.

„Ich will nichts sagen Prinzessin, aber alleine die Größe von Lou und dir macht euch schon niedlich. Anlegen würde sich hier in diesem Raum keiner freiwillig mit euch beiden.“ Warf mein Vater grinsend ein.

„Sehen aus, wie Engel und in Wahrheit können sie die Hölle auf Erden hervorrufen. Und du hast nichts Besseres zu tun als so ein Hochbegabtes Kind zu zeugen.“ Schmunzelte Lucius.

„Woher sollte ich wissen…“

„Was soll bei euch beiden schon rauskommen? Argus Flich Nachfolger?“ unterbrach Draco Papa amüsiert.

„Der war böse.“ Lachte ich und schüttelte den Kopf.

„In dem Fall würde ich überlegen wieder zu unterrichten. Wobei nein, Lucrezia und Frank gehen in Hogwarts zu Schule, ich will meinen Frieden.“ Antwortete schmunzelnd.

„Mich wundert es immer noch das Frank doch nach Hogwarts geht.“ Meinte ich amüsiert.

„Sie sind ein Jahr auseinander, Lucrezia ist in Ravenclaw und mein Sohn warum auch immer in Gryffindor, sprich sie sehen sich kaum und können auch keinen Unsinn anstellen.“ Schnaubte Draco gereizt.

„Ein Malfoy bei den Löwen.“ Lachte mein Vater los und sah entschuldigend zu Lucius der den Kopf schüttelte.

„Tut mir leid, aber es ist einfach immer noch lustig.“ japste mein Vater und schnappte nach Luft.

„Schon ein wenig.“ Kicherte ich.

„Okay bevor hier alle an Atemnot sterben, sollten wir eventuell Adeline davon in Kenntnis setzten, das Vater wieder wach ist. Ich würde gerne wissen, wie es jetzt weiter geht, vor allem was die Ermittlungen gegen dich betrifft.“ Kam es kühl von Draco.

„Mal angenommen, Alya und Jaro haben Lucius immer wieder unter Drogen gesetzt, diese drei Tage und er hat die Straftaten nicht wissentlich begangen, wäre es dann nicht möglich, die Anklage fallen zu lassen?“ fragte ich unsicher.

„Was wir erst beweisen müssen. Wobei dann die nächste Frage aufkommt, was mit dem Kind von Alya passiert? Bist du der Vater, können die beiden immer noch behaupten das du die Drogen freiwillig genommen hast. Auch wenn Elaisa deine Erinnerungen ausgräbt, wenn es blöd läuft, könnte man ihr vorwerfen diese gefälscht zu haben, nur um dir den Arsch zu retten. Soll heißen, wir müssen auch auf einem anderen Weg versuchen die Wahrheit herauszufinden.“ Antwortete Draco stirnrunzelnd und rieb sich angestrengt die Nasenwurzel.

„Was passiert, wenn sie das Kind verliert?“ fragte mein Vater ruhig.

„Dann wäre nicht mehr nachweisbar wer der Vater ist und sie hätten nichts mehr gegen Lucius in der Hand.“ Murmelte Draco leise vor sich hin.

„Und wie willst du das anstellen?“ fragte ich irritiert.

„Auf denselben Weg wie Alya nach Nurmengrad kam.“ Antwortete er leise.

„Mama bringt uns beide um.“ Meinte ich zähneknirschend.

„Deswegen braust du den Trank.“

„Warum ich?“

„Ganz einfach. Lou ist nicht anwesend, wenn du braust, anders als bei mir. Draco, oder Potter machen einen Ausflug nach Nurmengrad und die Sache ist erledigt. In diesem Zeitraum wäre es sogar noch legal, der Weg zwar nicht, aber wenn man sich zu sehr aufregt, kann schon mal etwas passieren.“ Antwortete er mit eiskalter Stimme.

„Ich setzte mich heute Nacht daran. Verdammt das ist so bösartig.“ Zischte ich leise und sah verzweifelt zu Draco.

„Severus stiftest du gerade deine Tochter zu einer Straftat an?“ fragte Lucius ungläubig und sah zwischen uns hin und her.

„Welche Straftat? Der Trank ist legal und was den Rest betrifft weiß keiner von was du sprichst.“ Antwortete Draco kühl und erhob sich.

„Ungeplante Schwangerschaften passieren öfter als man denkt.“ Meinte ich und zwang mich zu einem Lächeln.

„Fehlgeburten passieren auch häufiger als man glaubt.“ Warf Draco leise ein.

„Von mir aus sieh es als Rache dafür das ihre Mutter dafür gesorgt hat das Lou ihr Kind verloren hat.“ Knurrte mein Vater zornig.

„Ich weiß von nichts. Macht was ihr wollt. Ich stecke in genug scheiße.“ Kam es abwesend von Lucius.

„Das wollte ich hören.“ Meinte Draco fast schon begeistert, bevor er das Zimmer verließ, um Adeline zu informieren.

„Ähm Onkel?“

„Ja Kleines?“

„Du kennst dich mit Stammbäumen recht gut aus, oder?“ fragte ich verlegen.

„Ja warum?“

„Kannst du mir und Teddy helfen den Dumont Stammbaum zu erforschen? Er ist schwieriger als die anderen.“ Antwortete ich leise und sah ihn fragend an.

„Wenn ich nicht kurz vorm Einschlafen bin, weil ich mich doch noch recht schwach fühle, helfe ich euch gerne.“ Murmelte er, als auch schon die Tür aufging und Dray mit Adeline zurück kam.

„Wie war der Ausflug ins Reich der Tote, werter Schwiegervater? Nicht so toll? Kann ich verstehen. Nun denn, die Nichtmagischen Kollegen, meinten das du mindestens eine Woche noch hier auf der Station bleiben musst, danach sehen wir weiter was deine Blutwerte sagen, vielleicht finden wir einen Weg über Tränke, bis dahin musst du mit den Medikamenten aus der Muggelwelt leben, widerlicher als manche Tränke sind sie nun auch wieder nicht. Sobald du schläfst, aktiviert sich der Überwachungszauber und gibt einen Alarm Ton, solltest du beschließen aufhören zu atmen. Ich glaube das war es fürs erste.“ Informierte sie uns alle mit einem kühlen Unterton.

„Adeline Jolén ist dümmer als Brot, mach dir deswegen keine Gedanken.“ Meinte ich leise und musterte sie.

„Vielleicht solltest du die Stelle hier aufgeben, du wärst öfter zu Hause und ihr würdet euch nicht ständig in die Haare bekommen.“ Warf Lucius stirnrunzelnd ein.

„Ich habe schon mit Elouan gesprochen. Wir sind beide nur noch bis Ende dieses Monat hier. El will seine Familie wieder öfter sehen und wir beide streiten wirklich nur noch, ist ja kaum auszuhalten. Achja die Sache mit Alya wurde versiegelt, keiner kann an diese Akte rann und der Rest hält die Klappe. Sonst setzte ich euch alle unter Drogen. Verstanden.“ Zischte sie die letzten Worte bedrohlich leise.

„Keiner hier wollte Chloé etwas erzählen aber okay, sollen wir darauf schwören oder reicht das aus?“ fragte Draco zynisch.

„Das reicht aus. Und jetzt raus hier, alle. Lucius braucht Ruhe.“ Wies sie uns kühl an.

„Wir sehen uns Blondchen.“ Schmunzelte mein Vater.

„Lasst euch bloß nicht erwischen.“ Zischte Lucius.

„Alya braucht dringend eine ärztliche Untersuchung nach dem ganzen Stress heute, sagte André gerade vorhin.“ Säuselte Adeline und scheuchte uns hinaus.



sag etwas, ich bin dabei dich aufzugeben
Ich werde der eine sein, wenn du möchtest dass ich es bin
Und ich wäre dir überallhin gefolgt
sag etwas, ich bin dabei dich aufzugeben
Und ich fühle mich so klein
Ich habe es nicht verstanden
Ich weiß gar nichts mehr
Und ich werde stolpern und hinfallen
Ich lerne immer noch zu lieben
Fange erst an zu krabbeln
Say Something- A Great big world





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