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Nothing is how it seems

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
OC (Own Character)
31.08.2021
21.10.2021
20
29.143
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14.10.2021 1.634
 
Am nächsten Tag traf sich Al nach Schulschluss mit Paul, William und Jonathan im Zimmer der Jungs. Es war noch chaotischer als Gersten.
„Ihr schuldete mir noch immer Antworten“, meinte Paul, während sie auf Wills Bett gemütlich machten. Was erst einmal bedeutete seine ganzen Sachen vom Bett runter zu schmeißen und seine Kissen wieder drauf. Danach erst konnten sie sich darauf setzten.
„Erst musst du auf dein Leben und alles darin schwören, dass du es Niemanden verrätst!“, sagte Will verschwörerisch und rückte ein Kissen in seinem Rücken zurecht.
„Ich schwöre auf mein Leben und alles darin“, sagte Paul und beschoss Will mit einem Kissen. Aber Will fing es geschickt auf und grinste.
„Dann beginne ich mal mit der Antwort deiner ersten Frage“, sagte Al lächelnd, „Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung. Mein Großvater hat nie etwas dazu gesagt. Es hieß nur, verlasse nie das Haus.“
Die Jungs sahen sie mitleidig an.
„Wie konntest du dann hierherkommen?“, fragte Jo und legte den Kopf schräg. Al warf ein Kissen nach ihm. Doch mit einem Schlag von seinem Arm änderte es die Richtung und prallte gege Pauls Gesicht.
„Hey!“, beschwerte er sich, doch Jo ignorierte ihn und sah Al immer noch ernst an.
„Wegen der Überredungskunst von meiner Großmutter“, sagte Al grinsend, „Sie hat ihn so lange damit genervt, bis er eingewilligt hat.“
Jo nickte Verständnisvoll und sie wandten sich der nächsten Frage zu.
„Zweite Frage. Du kennst du Bell Price?“, fragte Al.
„Vom sehen“, antwortete Paul, der sich das Kissen in den Rücken geschoben hatte. So begann Al, das zu erzählen, was gestern geschehen war und Pauls Augen wurden bei jedem Wort größer.
„Das hätte ich nicht erwartet“, meinte Paul überrascht.
„Gut kommen wir zu der dritten Frage“, sagte Jo, um abzulenken, „Es ist am besten wenn du auch diese beantwortest Al.“
„Ja. Ich habe seit dem Sommer komische Träume und die meisten handelten von Halloween und davon, dass Will tot oder bewusstlos, wir wissen nicht genau was, auf den Boden fällt. Nachdem er etwas aus seinem Becher getrunken hatte. Deshalb habe ich im den Becher aus der Hand geschlagen und wie wir jetzt wissen war da wirklich etwas Gefährliches drin“, erzählte Al.
„Deshalb den Trank der lebenden Toten“, überlegte Paul laut.
„Und das war auch die Antwort auf deine weiteren Fragen“, sagte Will. Stille breitete sich aus und alle starrten in verschiedene Richtungen und hingen ihren Gedanken nach.
Bis Paul sagte: „Wenn ihr wollt kann, ich euch helfen mehr herauszufinden.“
„Super Idee, du weißt sowieso mehr als wir diesen über den Trank“, sagte Jo zustimmend, auch Will und Al nickten.
„Naja, so viel weiß ich auch schon wieder nicht. Ich weiß die Auswirkungen und die Merkmale. Aber ich habe keine Ahnung wie man ihn braut“, warf Paul ein.
„Merlin, wir wollen den doch nicht brauen!“, erwiderte Jo entsetzt.
„Ich wollte es nur mal gesagt haben“, sagte Paul mit hocherhobenen Kopf. Al grinste und für einen Moment kehrte wieder Stille ein. Diese brach Al jedoch indem sie sagte: „Ihr müsst mir auch noch erzählen warum die Snapes noch nicht ausgestorben sind.“
Paul begann zu lachen und die Potters grinsten sie über beide Ohren an.
„Was?“, fragte Al und sah sie gespielt böse an.
„Tschuldige“, sagte Paul, „Du kennst doch bestimmt Severus Snape?“
Al nickte. Wer kannte den nicht?
„Gut. Kurz nach seinem Tod outete sich ein Junge als sein Sohn und so führte die Linie weiter, bis jetzt“, erklärte Paul.
„Und alle erfanden oder machten etwas Berühmtess“, führte Will Pauls Erklärung fort.
„Das macht für mich alles nicht leicht. Ich muss irgendetwas tolles machen oder erfinden, doch ich habe neben den Snapes Fähigkeiten auch den Tollpatsch der Longbottoms geerbt“, beschwerte sich Paul.
„Man muss nicht perfekt sein um etwas Berühmtes zu tun und außerdem muss du nicht das tun was alle vor dir gemacht haben. Du kannst dich auch trauen aus der Reihe auszubrechen“, erwiderte Al und stutzte kurz kam das alles von ihr? Dieser Ort machte sie ja richtig weise. Naja wie Kilian gesagt hatte, sie hatte sich verändert.
„Leichter gesagt als getan“, antwortete Paul, „Meine Eltern erwarten es von mir. Glücklicherweise habe ich noch einen kleinen Bruder. Er ist sowieso in allem besser als ich, zumindest laut meine Eltern. Er ist der perfekte Sohn. Macht alles was ihm gesagt wird. Aber dann wenn wir allein sind gibt er TOTAL an und nervt mich. Könnt ihr euch das vorstellen?“
Al, Will, Jo schüttelten grinsend den Kopf. Paul konnte echt wie ein Wasserfall, ohne Punkt und Komma, reden. Doch er schien es nicht zu bemerken und redete weiter.
Irgendwann stoppte Jo ihn immer noch grinsend. „Hey, du musst auch mal atmen!“
Paul stoppte und atmete übertrieben tief ein. Al begann zu lachen und Jo und Will stiegen ein. Paul brach auch in Lachen aus, noch während er das zweite Mal übertrieben tief einatmete. Das hatte zur Folge, dass er Schluckauf bekam.
„Das ist nicht lus…tig“, sagte er mit zwischen hicksen. Die anderen kugelten sich mittlerweile und Will fiel vom Bett und landete lachend auf seinen, auf den Boden liegenden, Sachen.
„Man Leu…te“, lachte Paul hicksend. Was die anderen aber nicht gerade beruhigte.
„Mann…das…klingt…zu…lustig“, brachte Jo gerade so heraus. Al hielt sich mittlerweile den Bauch vor Lachen.
„Au…mein…Bauch“, kicherte sie.
„Was ist denn hier los“, fragte die Stimme eines Jungen von der Tür aus.
„Nichts Na…te“, hickste Paul. Der Junge begann zu prusten.
„Das ist nicht hil…freich“, sagte Paul gekrängt und zog gespielt schmollend eine Schnute, was die anderen nur noch mehr zum Lachen brachte.
„Halt die Luft an, gurgle mit Gurkenwasser oder trink zehn schlucke schnell hintereinander“, sagte ein Junge, der gerade neben Nate aufgetaucht war, sachlich. Ohne sie weiter zu beachten setzte er sich auf eines der Betten und steckte den Kopf in ein Buch.
„Danke Fre…ddy“, bedankte sich Paul. Dann pustete er seine Wangen auf und hielt sich die Nase zu.
„Gern Geschehen“, antwortete Freddy und sah kurz über den Rand seines Buches. Dann begann er zu kichern. Paul drehte sich fragen zu Will, Al und Jo, die sich gerade wieder etwas beruhigt hatten, doch sofort wieder begannen los zu prusteten. Paul ließ die Luft aus den Wangen und fragte: „Was?“
Aber Niemand konnte ihm antworten. Paul schüttelte den Kopf und bemerkte es dann.
„Er ist weg!“, rief er erfreut und…hickste. „Och Mann!“

Es dauerte noch eine Ewigkeit, bis sich alle beruhigt hatten. Der Grund war Pauls ständiges hicksen und wenn sie sich wieder beruhigt hatten schauten sie sich alle an und fingen wieder an.
Als Zeit zum Abendessen war machten sie sich mit den hicksenden Paul auf den Weg zur großen Halle. Alle um sie herum sahen ihn entweder genervt an, kicherten los oder gaben Tipps dazu, wie man den Schluckauf wieder wegbekommen konnte.
Auch nach dem Essen war er noch nicht weg.
„Ich werden den nie wieder loswerden! Und das ist euer schuld“, sagte Paul anklagend an Al, Will und Jo gewandt, als sie sich von Al verabschiedeten, um schlafen zu gehen.
„Wirst du noch, versprochen“, versprach Al grinsend und wandte sich zum Gehen, „Dann gute Nacht.“
„Nacht“, murmelten die Jungen und verschwanden in ihrem Zimmer. Immer noch grinsend schlenderte Al in ihr Zimmer. Bell und Liz waren bereits da und saßen auf ihren Betten.
„Und tut es noch weh?“, fragte Bell hämisch und zeigte auf ihre verbundene Hand. Al reagierte nicht und ging zu ihrem Bett.
„Bist du heulend in den Krankenflügel gerannt?“, fragte Bell und lachte.
„Bell, wir mögen uns beide nicht, also könnten wir uns einfach ignorieren?“, fragte Al genervt.
„Nicht so lange du noch mit den Potter Zwillingen rumhängst! Ich habe dir doch schon gesagt, dass sie mir gehören!“ Bell reckte die Nase in die Luft. Dieses Kind hatte definitiv nicht mehr alle Tassen im Schrank. Sie war gerade mal elf und wollte schon irgendwelche Jungs.
„Gut, wie du meinst.“ Al war müde und würde sich jetzt nicht mit ihr streiten. Sie zog sich schnell um und legte sich auf ihr Bett. Mit einem Ruck schloss sie den Vorhang. Dieser Tag war zwar sehr lustig gewesen, aber auch mehr als anstrengend. Sie schlief schnell ein.

Das Erste was Al spürte war Kälte, die sich durch ihre Kleidung und in ihre Haut fraß. Ihr Atem stieg in einer Rauchwolke in die Luft auf. Sie schlang die Arme um ihren Körper, um sich wenigstens ein bisschen zu wärmen.
Ihr Blick schweifte über die schneebedeckte Landschaft. Sie stand auf einer kleinen Lichtung in mitten eines Nadelbaumwaldes. Alles hier war mit weißen und leuchtenden Schnee bedeckt. In der Mitte der Lichtung stand eine kleine Holzhütte. Gerade trat ein Mann Mitte zwanzig aus der Hütte und schaute sich suchend um. Dann lief er in den Wald.
Al wurde von einer unsichtbaren Macht hinter ihm hergezogen. Sie ließ es widerstandslos geschehen.
„Sie mal einer an. Wen haben wir den da“, erklang auf einmal eine tiefe und dunkle Stimme hinter Al, irgendwoher kannte sie diese. Der Mann blieb stehen vor ihr bleib stehen.
„Wie hast du mich gefunden?“, fragte der Mann angespannt.
„Es war nicht gerade schwer, Alex. Du bist unvorsichtig geworden“, sagte die Stimme.
„Bin ich nicht“, beschwerte sich der Mann, Alex, aufgebracht.
„Ja gut bist du nicht, aber ich habe eine sehr vielversprechende Quelle gefunden“, erwiderte die Stimme.
„Was hast du gemacht?“, rief Alex und wirbelte herum. Auch Al drehte sich um. Vor ihr stand eine in weißgekleidete Gestalt. Sie hatte die Kapuze tief in ihr Gesicht gezogen, sodass man dieses nicht erkenne konnte.
„Es hat genau die Fähigkeiten wie du, wenn nicht sogar mächtiger“, sagte die Gestalt schwärmend, „und du weiß was geschieht, wenn man es nicht trainiert oder es nichts darüber erfährt. Und das wird es nicht.“
„Was hast du vor?“, fragte Alex geschockt.
„Ich…“

Al schreckte auf. Schweiß lief ihr die Stirn hinunter. Wieder ein Albtraum, oder?
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