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Nothing is how it seems

GeschichteAllgemein / P12 / Gen
OC (Own Character)
31.08.2021
09.11.2021
21
30.751
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11.10.2021 1.857
 
1 Monate später

Al, Will und Jo hatte, wie jeden Tag, nach dem Unterricht und den Hausaufgaben sofort begonnen Bücher zu durchforsten. Doch auch heute hatten sie nichts gefunden. Die letzten Nächte in der verbotenen Abteilung hatten auch zu nichts gebracht. Es war zum Haare rausreißen. Seit über einem Monat suchten sie schon nach dem Zaubertrank und sie hatten nichts, rein Garnichts gefunden.
Draußen schneite es schon und vor den Weihnachtsferien wollten die Lehrer noch viel an Stoff schaffen, weshalb sie noch mehr Hausaufgaben gaben als sonst, also lasen die Drei oft nachts noch weiter.
Gerade saßen sie, wie fast jeden Abend, auf dem roten Sofa im Gemeinschaftsraum. Jeder hing seinen eigenen Gedanken nach oder las in einem Buch. Es war eine angenehme Stille, etwas, was es bei Al Zuhause sonst nicht gab. Sie hatte sich in eine Decke eingewickelt und starrte in ein Buch. seit einer Woche hatte sie aufgehört zu zählen, wie viele Bücher sie schon gelesen hatte.
„Denkt ihr wir werden es noch rausbekommen?“, fragte Al in die Stille hinein. Zuerst kam keine Antwort. Doch nach ein paar Minuten der Stille, antwortete Will: „Natürlich! Egal wie lang es noch dauert!“ Al lächelte. So saßen sie noch bis zum Abendessen und redeten.
Das Abendessen verlief ruhig, nur bell warf Al, wie jedes Mal, wenn sie sie sah, wütende Blicke zu.
Nach dem Essen lief Alessia direkt in ihren Schlafsaal. Dort schnappte sie sich ihr lieblingsbuch und begann zu lesen. Sie brauchte etwas Abwechslung von dem ständigen lesen in Zaubertränke Büchern.

Eine gute Stunde später öffnete sich die Tür und ihre Zimmergenossinnen betraten das Zimmer. Bell sah sie abschätzend an. Al war daran gewöhnt, dass sie sie in Ruhe ließ und nicht beachtete. Umso überraschter war sie, als Bell mit ihr zu sprechen begann.
„Auch schon da?“, fragte sie rhetorisch. Al nickte knapp. Bell kam langsam auf sie zu und riss ihr dann das Buch aus den Händen.
„Gib es wieder her“, sagte Al kalt und versuchte das Buch zu packen, doch Bell drehte sich flink weg von ihr.
„Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind von Newt Scamander. Pff… was ist das den für ein Schrott?“, fragte sie angeekelt und hielt das Buch so von sich weg, als würde es stinken. Alessia sprang auf und packte das Buch, aber Bell ließ nicht los.
„Wie kann nur so jemand wie du in Gryffindor sein“, zischte Al wütend. Sie spürte, wie sie langsam aber sicher ihre Beherrschung verlor. Musste der Tag so enden?
Bell grinste. „Nicht alle Gryffindor sind nett. Der Mut und die Tapferkeit müssen nur überwiegen. Sonst nichts!“
„Und was ist mit Loyalität?“, fragte Al wütend. Bell hatte darauf keine Antwort.
„Du musst doch den Hut angebettelt haben, um hierher zu kommen“, fuhr Al sie an. Wütend knurrte Bell und entriss ihr das Buch. Dann stieß sie Al zu Boden und stellte sich über sie.
„Vielleicht habe ich ihn gebeten, doch niemals gebettelt. Ich glaube die anderen Häuser hätten nicht so gut zu mir gepasst“, sagte sie und holte ein Gerät aus ihrer Tasche. Al hatte keine Ahnung was das war, aber eines war sicher: Dieses Mädchen war verrückt. Aus dem Gerät in ihrer Hand schoss eine Flamme hervor und diese hielt Bell an das Buch.
„Was machst du da?“, stieß Al hervor und versuchte sich zu erheben, doch Liz hielt sie fest. Dabei sah sie sie entschuldigend an und formte mit den Lippen: Es tut mir leid.
Liz war eine Gryffindor wie sie. Warum hatte sie nicht den Mut sich von Bell loszureißen. Oder hatte sie den Hut etwa auch `gebeten´ sie hierher zu schicken?
In diesem Moment fing das Buch in Bells Hand Feuer. Entsetzt sah Al dabei zu, wie ihr Lieblingsbuch lichterloh verbrannte und die Asche auf sie hinab rieselte. Sie versuchte sich aus Liz Griff zu befreien, doch sie war stärker als gedacht. Wie konnte Bell nur?
Nach vielen hin und her winden konnte sie sich befreien, sprang auf und griff nach dem Buch. Dabei vergaß sie völlig, dass es noch brannte. Sofort ließ sie es mit einem Aufschrei fallen. Das Feuer sprang auf ihre rechte Hand über. Doch Bell ignorierte diese Tatsachen und ging lachend aus dem Zimmer. Liz folgte ihr still. Schnell rannte Al ins Bad und löschte ihr Hand. Blut lief an ihr hinab und die Haut war vollkommen abgebrannt. Schnell kehrte sie in ihr Zimmer zurück und trat den brennenden Teppich aus. Gegen den Brandfleck, der jetzt darauf prangte, konnte sie nichts tun. Dann durchsuchte sie mit der unverletzten Hand ihren Koffer nach einem Verband. Als sie fündig wurde, verband sie ihre Hand mit diesem. Sie würde nicht in den Krankenflügel gehen. Dafür brauchte sie eine Erklärung und sie war keine Petzte. Egal wie schlimm die Dinge waren.
Schließlich hockte sie sich auf den Boden und besah sich die Überreste ihres geliebten Buches. Es war nichts mehr zu retten. Eine stumme Träne lief über ihre Wange.
Da sie noch nicht die nötigen Zauber beherrschte, sammelte sie die Überreste mit ihrer unversehrten Hand ein und schmiss sie in dem Müll.
Ihre rechte Hand tat höllisch weh und trieb ihr noch mehr Tränen in die Augen. Aus diesem Grund tat sie etwas was ihr Altes ich niemals getan hätte. Sie lief aus dem Schlafraum und schaute sich im Gemeinschaftsraum suchend nach den Potter Zwillingen um.
Die beiden saßen nicht weit von ihr in zwei Sesseln und unterhielten sich leise miteinander. Niemand befand sich in ihrer Nähe. Also ging sie auf sie zu und setzte sich vor ihre Sessel auf den Boden.
„Alles in Ordnung?“, fragte Will. Al spielte mit dem Verband an ihrer rechten Hand. Immer noch rannen Tränen über ihr Gesicht, doch sie senkte den Kopf so, dass sie sie nicht sehen konnten. Sollte sie es ihnen wirklich sagen? Sie rang mit sich. Will und Jo waren ihre Freunde, das wusste sie, doch würden sie das verstehen?
Schließlich siegte ihr glauben an ihre Freundschaft zu den Zwillingen. Sie hielt ihnen die rechte Hand hin. Jo nahm sie vorsichtig und machte den Verband ab.
„Was ist denn da passiert?“, fragte er entsetzt.
„Hört mir erst einmal zu, bevor ihr euer Unglauben verkündet, ok?“, sagte Al mit immer noch gesägten Kopf. Die Zwillinge stimmten besorgt zu.
„Ihr kennt doch Bell?“, fragte Al im Flüsterton.
„Ja, sie ist echt nervig. Läuft uns ständig hinterher“, meinte Jo und Will nickte zustimmend.
„Wie ihr Wissen müsstet, ist sie eine meiner Zimmergenossinnen und wir haben schon seit dem ersten Tag hier ein schwieriges Verhältnis. Ich habe mich ihr nicht `unterworfen´. Deshalb ist sie immer ziemlich fies zu mir und sie hat mir gesagt, dass ich die Finger von euch lassen soll, weil ihr ihr gehört. Heute hatte sie wohl die Nase davon voll, dass ich mit euch befreundet bin und hat mein Lieblingsbuch verbrannt, dabei habe ich mich daran verbrannt. Oder bessergesagt meine Hand in Flammen gesteckt.“ Die Jungs starrten sie entsetzt an.
„Scheiße“, fluchte Will, „Ich hätte niemals gedacht, dass Jemand zu so etwas fähig sein würde.“
„Hey, ich glaube du solltest damit zu Krankenflügel gehen“, sagte Jo besorgt und zeige auf ihre Hand. Doch Al schüttelte den Kopf.
„Das ich es euch gesagt habe ist schon ein Wunder. Ich bin nicht so ein Mensch, der sofort zu jemanden rennt und Leute verpetzt. Außerdem wüsste ich nicht was ich da sagen sollte.“
„Du kannst uns alle sagen und wenn du nicht zu Krankenflügel willst, dann verbinden wir das aber nochmal ordentlich“, meinte Jo und stand auf. Mit einem Ruck zog er Al an der gesunden Hand hoch und er und Will führten sie in den Jungstrakt zu ihrem Zimmer. Es war bis auf einem Jungen mit dunkelbraunen Haar leer.
Dieser saß an einem der Fenster und sah nach draußen. Doch als sie das Zimmer betraten blickte er auf.
„Hallo“, sagte er mit hoher Stimme.
„Hey Paul“, sagte Will, „könntest du uns bitte allein lassen?“
Der Junge stand auf und lief auf die Zimmertür zu. Dafür musste er jedoch an ihnen vorbei und er bemerkte Als Verband sofort. Er packte ihre Hand etwas zu fest Al zuckte zusammen. In einer Geschwindigkeit, die Niemand nachahmen konnte, wickelte er den Verband um ihre Hand ab und inspizierte die Wunde.
„Ich würde ja sagten, geh in den Krankenflügel, aber das ihr hier seid sagt mir, dass ihr das nicht vorhattet. Also lass mich das versorgen. Die beiden können das sowieso nicht“, sagte er und drückte Al auf eines der sechs Bett.
„Paul, du musst das nicht machen“, meinte Jo und versuchte ihn aufzuhalten, doch das war anscheinet unmöglich.
„Jo, du bist eine Niete darin und Will kann nicht einmal Diptam-Essenz mit Trank der lebenden Toden unterscheiden“, sagte Paul während er durch das Zimmer wuselte, mehrere Male fast über etwas fiel, um alles zusammen zu suchen.
„Ich bin übrigens Paul Longbottom, aber meine Mutter war eine Snape. Das sagte ich immer um ein bisschen anzugeben“, stellte sich Paul vor und drückte dabei ausversehen ihre verletzte Hand. Sie fluchte laut.
„Sorry“, entschuldigte er sich und begann die Hand vorsichtig zu verbinden.
„Ich dachte die Snapes währen ausgestorben“, meinte Al. Paul stoppte seine Arbeit und starrte sie an.
„Hast du etwa die letzten 11 Jahre deines Lebens eingesperrt in einem Haus gelebt?“, fragte Will.
„Ja!“, rutschte es aus Al raus. Im nächsten Moment schlug sie sich die Hand vor den Mund. Stille. Die Augen der Drei waren so groß wie Tennisbälle.
Schließlich sagte Will kleinlaut: „Das war eigentlich nur als Witz gemeint.“
„Schitt, Schitt, Schitt“, fluchte Al vor sich hin, „Ihr solltet das nicht erfahren, nichts davon. Verdammt!“
„Ähm, ich weiß ich gehöre nicht zu euer Freundesgruppe“, meldete sich Paul zu Wort, „Aber ich habe so einige Fragen zu stellen. Erstens wieso wurdest du eingesperrt? Zweitens woher hast du diese Verletzung? Drittens wieso hast du Will an Halloween den Becher aus der Hand geschlagen? Viertens wieso sucht ihr seid über einem Monat so viele Bücher durch? Und fünftens was wollt ihr mit dem Trank der lebenden Toten?“
Mit offenem Mund starrten Jo, Will und Al jetzt Paul an.
„Was?“, fragte dieser, „Hab ich was im Gesicht?“.
„Erstens beobachtest du uns etwa? Und zweitens woher wusstest du, dass das Trank der Lebenden Toten ist?“, fragte Jo und zeigte auf das Fläschchen auf seinem oder Wills Nachttischchen.
„Ich bin ein halb Snape“, war seine einzige Erklärung, dann beugte er sich wieder über Als Hand und fügte dann leise hinzu: „Ich habe euch nur beobachtet, weil ich vielleicht etwas neidisch auf eure Freundschaft bin.“ Die drei grinsten sich an und beschlossen, durch stumme Kommunikation, Paul in ihre Freundschaft aufzunehmen.
Nachdem Paul fertig mit dem verbinden war sah er die Freunde neugierig an.
„Wir sollten das Morgen besprechen“, meinte Al, als sich die Türklinke bewegte. Die anderen nickten zustimmend.
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Hi,
hier ist das neue Kapitel. ab jetzt werde ich wieder (versuchen) regelmäßig hochzuladen. Wenn es irgendwelche Änderungen gibt werde ich sie euch ankündigen.
Danke, dass ihr meine Story lest. Schreibt mir doch mal wie sie euch gefällt. Vllt habt ihr ja auch ein paar Ideen dafür, denn ehrlich gesagt, habe ich eine leichte Schreibblockade und habe keine Ahnung wie es mit Alessia und ihren Freuden weiter gehen soll. :(
HELP ME!
LG Prophezeiung384
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