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Gefährliche Freunde

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
29.08.2021
17.10.2021
42
63.145
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Dieses Kapitel
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07.10.2021 1.472
 
Lennox versuchte in windeseile rauszubekommen wo Nené sein konnte. Fluchte und schimpfte auf Sayo. Er fuhr zur Akademie bevor die Kinder noch Dummheiten anstellen. Eine Fahndung nach Nené war raus. Die Polizei suchte nach ihr. Denn Lennox hatte ihnen auch gesagt das Nené wahrscheinlich schwer verletzt sei. Lennox konnte es nicht weiter rauszögern. Er musste Eizan erzählen was Sache ist. Er hatte Nené nicht geglaubt. Jetzt hoffte er das Eizan wenigstens ihm zuhören würde. Viel zu schnell fuhr er zu ihm. Eizan saß jetzt bei Rindou und Saito völlig geschockt und alle waren ziemlich am Ende. „Hey Kinder. Gibt es etwas Neues?" „Ja einen blutigen Zettel. Die Polizei untersucht es gerade. „Ich habe eine Ahnung wer Nené hat. Etsuya setzen wir uns doch bitte mal zusammen. Es gibt etwas was du wissen solltest. Eigentlich hatte ich gedacht Nené hätte es dir bereits erzählt. Also dieser Sayo. Du kennst ihn eher als Pascal. Sagt dir der Name etwas?" Fragte er ihn. „Ja mein Vater hieß so. Hat dieser Sayo etwa meinen Vater getötet?" „Nein Etsuya. Er hat ihn nicht getötet, Sayo ist Pascal. Dein Vater möchte dich umbringen und hat jetzt womöglich Nené in seiner Gewalt. Es tut mir leid dir sowas sagen zu müssen." Eizan war völlig fertig. „Aber warum? Mein eigener Vater? Wieso dann Nené? Ich werde diesen Arsch finden und ihn fertig machen. Wo ist er? Niemand wird Nené etwas antun." Außer ich. Dachte Eizan traurig. „Er hat Nené wegen dir. Sie ist deine Schwachstelle und meine Tochter. Er möchte dich zu ihm locken um dich oder womöglich euch beide zu töten. Vielleicht lebt Nené daher noch. Es ist schwer nachzuvollziehen wie Sayo denkt. Er war immer sehr schwierig, aber das hätte ich niemals gedacht." „Dann bitte. Wo ist er? Ich mache ihn fertig." „Etsuya stop. Du weißt nicht mit wem du es zu tun hast. Sayo ist eine größere Bedrohung als du denkst. Kommst du auch nur in seine Nähe wird er dich skrupellos ermorden. Ohne Gnade. Du bist noch so jung und ahnungslos. Glaubst das du die ganze Welt retten kannst. Aber so ist es nicht. So einfach wird er es dir nicht machen. Geh zu deinem Zimmer, schau nach ob es eine Botschaft gibt." Sagte er zu Eizan und der lief direkt los. „Ihr beide bleibt hier. Versteckt euch und werdet dieses Zimmer nicht mehr verlassen in Ordnung?" Meinte er zu Rindou und Saito. „Die Polizei wird auf euch zukommen." Die Freunde nickten zustimmend. Keiner der beiden wollte riskieren Nene zusätzlich in Gefahr zu bringen. Lennox lief zu Eizan. Er hatte tatsächlich eine Nachricht gefunden. Es war ein Bild. Selber gemalt. Von einer Lagerhalle. Nur keinen Hinweis wo sie sein könnte. Also überlegten die beiden und forschten im Internet nach allen Lagerhallen die leer waren.
Nené lag derweil schwer verletzt und mit geschwollenen Gesicht in der Kälte. Was Nené nicht mehr spürte. Ein Ehepaar lief mit ihrem Hund durch denn Wald. Wollten bei dem Wetter eigentlich nur eine kurze Runde drehen. Aber plötzlich drehte der Hund völlig durch. Bellte und zog an der Leine. Das Ehepaar zog ihn immer wieder zurück. Aber der Hund blieb hartnäckig. Bis sie ihm endlich folgten. Und fürchterlich erschraken. Sie sahen Nené und glaubten erst sie sei Tod. Der Mann ging auf Nené zu, während die Frau tränen in denn Augen hatte und denn Hund zurück hielt. Sie sah doch noch so unglaublich jung aus. Fast noch ein kleines Mädchen. Dann sah der Mann seine Frau aufgeregt an. „Sabine schnell, die kleine hat noch einen leichten Puls. Wir müssen ihr helfen." Sabine zog sehr schnell ihre Jacke aus die der Mann um Nené wickelte und sie hochhob. Sie war so leicht und blass wie eine Puppe. Im ersten Moment hätte Mann tatsächlich denken können, irgendwer hat seine Puppe entsorgt. Schnell liefen sie zu ihrem Auto und fuhren heim. Drehten die Heizung auf und wickelten Nené in decken. Der Mann war zum Glück Arzt und kontrollierte ihre Temperatur immer wieder. Sie stieg zum Glück von 25 auf langsam 30 grad. Immer noch kritisch, aber in Ordnung. Dann holte er seinen arztkoffer und versorgte ihre schlimmen Wunden. „Dieses arme Mädchen muss fürchterliches erlebt haben. Sie wurde angeschossen." „War es vielleicht ein Jäger?" Fragte die Frau. „Nein. Denn dieses Mädchen wurde schon vorher ziemlich übel zugerichtet. Wir sollten sie erstmal hier behalten bis sie wieder zu sich gekommen ist." Die Frau nickte und gemeinsam brachten sie Nené in das gemütliche Gästezimmer. Versorgten ihre Wunden, gaben Ihr Medikamente und schauten abwechselnd nach ihr. Zum Glück hatten sie Nené bei sich behalten. Denn Sayo und Julius suchten bereits nach ihr. Telefonierten die Krankenhäuser ab und hätten sie dort defenetiv gefunden. Aber in der Wohnung des Ehepaars vermutete sie niemand. Aber auch nicht Lennox und Etsuya. Es waren bereits 2 Tage vergangen. Lennox und Eizan durchsuchten alle Lagerhallen die sie ausfindig machen konnten. Kamen auch zu der richtigen Halle. Das merkten beide sofort an denn Seilen, Stuhl und dem Blut auf dem Boden. „Nené war hier und sie ist schwer verletzt." Rief Etsuya erschrocken. „Ja das ist sehr viel Blut. Nur wo haben sie Nené hingebracht?" Lennox zog seine Waffe, ebenso wie Etsuya. Dann durchsuchten sie die Halle. Aber keine Spur von irgendjemandem. Sie waren geflohen. Jetzt hatten sie keine Hinweise mehr auf Nenés verbleib. Enttäuscht sahen sie allerdings Kamera Bildschirme. Sie sahen sich alles an. Etsuya war kurz vor einem nervenkollaps. Er wurde jetzt direkt damit konfrontiert was Julius getan hatte. Das er damit zu tun hatte. Eizan konnte alles sehen. Schließlich auch Sayo. Seinen Vater. Dann die Szene als Nené angeschossen wurde. Das hielt Eizan nicht mehr aus. Er war jetzt völlig fertig. Auch Lennox war von der ganzen Brutalität seiner Tochter gegenüber mehr als schockiert. Eizan musste sich wegdrehen. Konnte einfach nicht mehr mit ansehen wie Nené geschlagen, beschimpft und gedemütigt wurde. „Etsuya sie ist geflohen. Nené konnte abhauen. Deshalb ist sie weg. Meine kleine Kämpferin ist Ihnen tatsächlich entwischt." Freute sich Lennox und war so unglaublich stolz auf Nené. Auch Eizan entspannte sich langsam. „Wo ist sie jetzt nur? Nené kann ja nicht weit gekommen sein. Wir müssen sie dringend finden. Wer weiß wo sie die letzten 2 Tage war. Die Aufnahme ist nämlich von vor 2 Tagen. Danach ist nichts mehr zu sehen. Ist sie vielleicht doch Tod? Liegt vielleicht irgendwo im Wald?“ „Etsuya, bitte. Steiger dich jetzt bloß nicht zu sehr da rein. Behalt die Nerven junge. Wir finden Nené und sie wird leben. Hast du gehört? Bitte dreh jetzt bloß nicht durch.“ Ermahnte er ihn. Dann klingelte Lennox handy. Es war Lilly. „Du verdammter Verbrecher. Wo ist meine Tochter? Was hast du wieder angestellt? Ich habe es in denn Nachrichten erfahren? Warum hast du mich nicht nicht mal angerufen? Bist du nicht einmal auf die Idee gekommen das eine Mutter sich um ihr kleines Mädchen sorgen macht wenn sie mit einem schwer Verbrecher unterwegs ist?“ „Lilly es tut mir wirklich sehr leid. Ich weiß das ich dir bescheid geben sollte. Ich habe es einfach vergessen bei dem Stress durch die Suche nach ihr. Und sie war nicht mit mir unterwegs. Wir sind auf der richtigen Spur. Sobald wir Nené gefunden haben, bist du die erste die davon erfährt.“ Lilly begann jetzt zu weinen. Davon blutete Lennox das Herz. Wie gerne hätte er sie jetzt in denn arm genommen. Aber er musste jetzt stark sein. Für Nené und auch Etsuya. Er war völlig fertig. „Ich schicke Nené natürlich sofort zu dir sobald ich sie gefunden habe.“ Versprach er ihr. „Danke Lennox.“ Sagte Lilly und legte auf. „Etsuya wir müssen Nené finden. Gehen wir.“ Sagte er.
Nené wurde zum Glück gerade bestens versorgt. Aber noch immer nicht bei Bewusstsein. Sie war allerdings stabil. Der Arzt war guter Dinge das Nené bald wieder zu sich kommen würde. Das Ehepaar wachte die ganze Zeit an ihrem Bett. „Die kleine muss sich jetzt wohl erstmal erholen. Ihr Körper ist ziemlich geschwächt. Dadurch das sie auch noch viel zu dünn ist. Das arme Kind ist mehr ein Schatten ihrer selbst.“ Sagte der Arzt besorgt. „Sobald sie aufgewacht ist, werde ich ihr ordentlich zu essen geben.“ Lächelte Sabine. Nach einer Weile kam sie aufgeregt zu ihrem Mann gelaufen. „Hey schnell, schau mal. Ich glaube ich weiß jetzt wer die kleine ist.“ Rief sie und holte ihren Mann ins Wohnzimmer um ihn etwas in denn Nachrichten zu zeigen. Es war Lilly. Mit einem Foto von Nené. Sie flehte herzzerreißend denn Entführer an ihre kleine Nené endlich laufen zu lassen. „Oh nein. Was haben wir getan? Wir haben gar nicht daran gedacht die Polizei zu informieren.“ Sagte Sabine erschrocken. Dann nahm sie das Handy. „Hoffentlich glaubt jetzt niemand wir hätten Nené entführt.“ Sagte der Arzt besorgt, während Sabine augenblicklich bei Lilly anrief.
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