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Gefährliche Freunde

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
29.08.2021
17.10.2021
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63.145
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02.10.2021 1.494
 
„Moment mal. Du möchtest mir jetzt also wirklich sagen das dieser Sayo der Etsuya umbringen möchte mit ihm verwandt ist?" Fragte Nené erschüttert. „Ja und nicht nur das kleines. Denn er ist sogar sein Vater. Ich verstehe seine Gründe allerdings auch nicht. Auf so eine Idee würde ich niemals kommen und zugetraut hätte ich es ihm auch nicht." Nené war völlig geschockt und wusste nicht was sie dazu sagen sollte. „Ihr kennt euch also?" Fragte sie ihren Vater. Er nickte. „Ja, aber so habe ich Sayo nicht kennen gelernt. Wir haben beide gleichzeitig in der Organisation begonnen. Er war immer sehr nett. Ich würde sogar sagen das wir Freunde waren. Er hat sich mit dem Alter natürlich verändert. Aber das haben wir ja alle. Wir haben auch gemeinsam viele Einsätze durchgezogen als wir noch ziemlich am Anfang standen. Ich wusste noch nicht mal das er eine Familie hatte. Denn als sich unsere Wege getrennt haben, lebte er nur für das töten. Ich hätte nie gedacht das es jemals etwas anderes für ihn geben könnte. Denn Sayo war noch schlimmer und brutaler als ich. Mir ging es darum die Aufträge auszuführen. Bei Sayo war es offensichtlich das er sogar Spaß daran gefunden hatte. So distanzierte ich mich immer mehr von ihm. Vor allem wegen Lilly." Sagte er und seine Augen leuchteten wieder als er an Nenés Mutter dachte. Nené musste lächeln. Lilly war wirklich etwas ganz besonderes. Nené hatte es immer gut bei ihr und sie hat alles getan damit Nene ein schönes Leben hat. Und doch hat sich auch Nené in einen jungen der Organisation verliebt. Obwohl sie genug andere Möglichkeiten hatte jungen kennen zu lernen. Diese Männer waren wirklich etwas ganz besonderes und hatten etwas an sich was Frauen wohl fasziniert. Auch wenn ihnen selbst das wohl überhaupt nicht klar war. Sie dachten nur ans töten und Geld. So etwas wie liebe hatte bei ihnen nichts zu suchen. Etsuya und Lennox waren sich so ähnlich. Dann endlich kam ein Arzt zu ihnen. „Guten Tag, sind Sie der Vater des Jungen?" Fragte der Arzt Lennox. „Nein. Aber ich stehe ihm sehr nah. Etsuya hat keine richtigen Angehörigen mehr." Antwortete er. „Das tut mir natürlich unheimlich leid. Aber nun gut. Er ist ja bereits 18. Seine Verletzungen sind sehr stark. Er wurde schließlich aus nächster Nähe angeschossen. Etsuya ist noch nicht über denn Berg. Aber halbwegs stabil. Von besuchen rate ich Ihnen heute noch abzusehen. Ich möchte Sie daher bitten das Krankenhaus für heute zu verlassen und morgen setzen wir uns gerne zusammen um das weitere vorgehen zu besprechen. Ist das für Sie akzeptabel?" Fragte er Lennox. „Ja natürlich. Wie Sie meinen. Kommt ihr lieben. Lassen wir Etsuya seine Ruhe." Sagte er schließlich und verließ mit denn Freunden das Gebäude. Rindou musste Nené die ganze Zeit über trösten. Beide konnten noch immer nicht wirklich glauben das Etsuyas eigener Vater ihn umbringen möchte. Das war für die Mädchen unfassbar schlimm und kaum zu ertragen. Im Hotel angekommen weinte Nené auch die ganze Zeit. Lennox und Saito ließen die beiden Mädchen in Ruhe. „Rindou, denkst du das Etsuya überleben wird?" Fragte Nené jetzt ganz nebenbei. „Ja natürlich. Er ist stark. Du kennst ihn doch." Antwortete sie. Nené dachte an die Fotos in Lennox Wohnung. Da sah er nach einem Einsatz auch schon mehr Tod als lebendig aus. Was war dort nur passiert bevor er zurück gekommen ist? Sie hatte so eine Angst um ihn. „Er möchte doch wieder mit zur Totzuki kommen. Etsuya möchte endlich ein normales Leben führen. Warum nur muss es uns so schwer gemacht werden?" Fragte Nené völlig verzweifelt. Rindou tröstete sie bis Nene sich schließlich in denn Schlaf geweint hatte. Am nächsten morgen war Nené sehr früh als erste wach. Rindou lag noch tief vergraben in ihren Decken. Nené setzte sich in ihr Bett. Dachte daran wie schön es doch gestern noch um diese Zeit gewesen war. Sie nahm ihr Handy und sah sich die Fotos von ihr und Etsuya an. So glücklich. Jung und verliebt. Mit ihren lustigen Baskenmützen sahen Nené und Etsuya auf denn Bildern wirklich wie ein ganz normales frisch verliebtes Paar im Urlaub aus. Zum ersten Mal sah sie Etsuya Lächeln. Dann klopfte ihr Vater an die Verbindungstür. „Kleines seid ihr schon wach? Möchtest du etwas essen?" Fragte er sie. Leise ging sie zur Tür. „Rindou schläft noch. Kann ich kurz mit dir sprechen?" „Ja natürlich. Gehen wir doch schon einen Kaffee trinken bis die anderen zu uns kommen. Ich sage nur kurz Saito bescheid." Meinte Lennox und ging kurz zurück in sein Zimmer. Dann kam er wieder und beide gingen in denn Speisesaal um etwas Kaffee zu trinken. „Es geht um Etsuya und seinem Vater. Sollten wir es ihm denn sagen? Denn ich glaube das er das recht hat es zu erfahren, allerdings erst wenn es ihm besser geht. Wir sollten es Etsuya nicht schon heute erzählen. Es wird ihn bestimmt sehr treffen." „Da sind wir uns defenetiv einig meine kleine. Ich kenne ihn und befürchte das Sayo nicht so schnell aufgeben wird." „Aber was machen wir denn jetzt? Wir können doch nicht warten bis er Etsuya umgebracht hat. Ich möchte sofort zu ihm und kann nicht warten." Sagte Nené verzweifelt. „Jetzt werden wir erstmal in Ruhe frühstücken und dann zu ihm fahren. Es stehen jetzt bestimmt sowieso noch Untersuchungen an und wir würden nur im Weg stehen. Es ist noch zu früh. Auch wenn ich natürlich verstehe das du unbedingt zu ihm möchtest. Ich werde dann auch mit der Polizei sprechen. Und dann lassen wir ihn nicht mehr alleine. Ich muss versuchen mit Sayo zu reden. Er kennt mich und ich konnte bisher immer vernünftig mit ihm reden. Hoffentlich hat sich das noch nicht geändert. Schließlich habe ich Sayo ewig nicht mehr gesehen und weiß nicht wie er jetzt gerade drauf ist. Das er Etsuya ermorden möchte kann ich auch noch immer nicht glauben. Du bist dir aber sicher das dieser Mann nicht lügt?" Fragte er Nené. Sie nickte. „Dieser Kerl war sehr authentisch. Ich glaube ihm auf jeden Fall und warum sollte er sich das auch ausdenken oder denn Namen kennen?" „Wie bereits gesagt, ich denke nicht das Sayo dazu im Stande ist. Es wird dazu eine logistische Erklärung geben. Außerdem ist Sayo in dieser Branche sehr bekannt. Dieser Kerl kann auch einfach denn Namen aufgeschnappt haben und dann einfach behaupten der Befehl kommt von ihm. Ich möchte es vielleicht auch gar nicht glauben." Sagte Lennox und sah tatsächlich sehr traurig aus. Auch Nené würde das sehr weh tun sollte dieser Sayo tatsächlich seinen eigenen Sohn umbringen wollen. Es war für sie unvorstellbar. Dann kamen auch irgendwann Rindou und Saito zu ihnen. So begangen sie zu Essen. Es war sehr still am Tisch. Denn alle dachten an Etsuya der jetzt mit ziemlichen Schmerzen im Krankenhaus lag. Dann endlich konnten sie aufbrechen. Nené war so aufgeregt endlich zu Eizan zu dürfen. Als hätte Nené ihn schon ewig nicht mehr gesehen. Die 3 ließen Nené auch erstmal alleine zu ihm, während Lennox die Polizei rufen ließ. Sie ging in das abgedunkelte Zimmer. Sah Eizan an sehr vielen Geräten was ihr ziemlich Angst machte. Ganz leise schlich sie regelrecht zu ihm. Er schien noch bewusstlos zu sein. Sie nahm seine Hand und streichelte sie ganz vorsichtig. Die tränen liefen erneut bei Nené. Ihn so hilflos zu sehen machte Nené fertig. „Bitte Etsuya. Wach wieder auf. Es ist doch schon morgen. Wir müssen doch wieder zurück fliegen." Flehte Nené verzweifelt und die tränen liefen ihr die Wange runter. So blieb Nené eine Weile bei ihm sitzen. Irgendwann kamen auch ihre Freunde dazu. Alle blieben eine Weile einfach bei ihm und trösteten Nené. Mit der Hoffnung das Eizan endlich die Augen wieder öffnen wird. Es war doch jetzt gerade alles so schön mit ihnen. Sie waren sich endlich näher gekommen. Hatten sich sogar geküsst. Jetzt lag er hier hilflos in diesem Bett mit all diesen gruseligen Geräten. Zum Glück hatte Lennox diesen idioten getötet. Sonst hätte es Nené getan. Jetzt verstand sie auch was ihr Vater damit gemeint hatte, das sie es irgendwann verstehen würde warum er das macht. Erst dieser arme Mann der seine Familie verloren hat und jetzt hatte schon wieder jemand versucht Eizan zu töten. Nicht Lennox oder Etsuya waren die Monster. Das waren diese Kerle die anderen leid zufügen. Nené war trotzdem froh das Eizan damit nichts mehr zu tun haben wollte. Sie ging kurz nach draußen um mit ihren Vater zu sprechen. „Sag mal Lennox, war dieser Kerl eigentlich Sayo denn du umgebracht hast?" Wollte Nené wissen. So hätte diese Qual endlich ein Ende. „Nein. Er war es nicht. Er wird auch wahrscheinlich nicht in Paris sein." Antwortete er. Dann plötzlich bekam Nené einen Schweißausbruch. Sie bekam auch kaum noch Luft. Schnell hielt Lennox sie fest und rief nach einem Arzt.
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