Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Gefährliche Freunde

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
29.08.2021
17.10.2021
42
63.145
1
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
29.09.2021 1.485
 
Vorsichtig schob er Nené in eine nahegelegene Abstellkammer. Nené hatte solche Angst vor ihm. Denn Nené glaubte das Eizan sie jetzt doch hinterhältig töten wollte und seine nette Art nur gespielt war. Aber leider war Eizan noch stärker als sie. Sie zappelte rum und versuchte zu schreien. Biss Eizan in die Hand. Nené hatte jetzt Todesangst. Hätte in diesem Moment alles getan. Eizan hingegen litt gerade ziemlich. Er hatte Angst um Nené und sein leben. Zusätzlich fügte sie ihm höllische Schmerzen zu. Er musste sich so zusammen reißen. Dann steckten beide dicht an dicht in der Abstellkammer. Für Nené müsste diese Situation eigentlich der Himmel auf Erden sein. Aber sie hatte Angst. Spürte seine Waffe. Eizan hielt ihr noch immer die Hand vor dem Mund. „Nené ganz ruhig. Ich bin nicht die Bedrohung. Ich werde dir nichts antun. Aber ich habe jemanden vor meinem Zimmer gesehen und wollte nicht das er uns bemerkt.“ Erklärte Eizan ihr und erzählte Nené was ihm bei seiner Ankunft passiert war. Ängstlich klammerte sich Nené jetzt an ihn. Versuchte wirklich ganz still zu sein. War so froh das er sie doch nicht umbringen wollte. Eizan hielt sie ganz fest im Arm. Bereit dafür sein leben zu geben um sie zu beschützen. Nach einer Weile öffnete Eizan die Tür einen winzigen Spalt. Schaute sich um. Aber es schien niemand mehr hier zu sein. So ließ er zur Sicherheit erstmal Nené in der Abstellkammer zurück. Ging leise auf sein Zimmer zu. Die Tür war aufgebrochen und all seine Sachen zerwühlt. Eizan war starr vor Schreck. Was sollte er nur machen? Nirgendwo war er auf Dauer sicher. Diese Leute würden ihn überall finden. Verzweifelt setzte er sich auf sein Bett. Überlegte wie er jetzt weiter vorgehen sollte. Denn sein Leben lang auf der Flucht sein wollte Eizan nicht. Sie würden ihn sowieso überall finden. So bemerkte er nicht das jemand auf sein Zimmer zukam. Allerdings hatte Nené die Tür noch immer einen Spalt geöffnet. Sah die Person leise auf Eizan zugehen. Sie musste jetzt sofort handeln. So sprintete Nené regelrecht aus ihrem versteck und auf die Person zu. Der Angreifer war so überrascht davon das es für Nené ein leichtes war ihn kampfunfähig zu machen. Das Training machte sich langsam wirklich bezahlt. Schnell eilte Eizan zu ihr. Hielt die Person mit seiner Waffe in Schach. Sie fesselten ihn am Stuhl. Wollten endlich antworten von ihm. Nené rief derweil die Polizei. „Wer hat dich geschickt?“ Fragte Eizan gereizt. Hielt ihm die Waffe an denn Kopf. Der Mann hatte sichtlich Angst. Sagte aber kein Wort. Denn Tod war er dann wahrscheinlich sowieso falls er irgendwas verraten würde. Dann wollte er sich doch lieber verhaften lassen. Frustriert mussten Nené und Eizan ihn dann leider schließlich mit denn Beamten ziehen lassen. „Verdammt. Das kann doch wohl nicht wahr sein. Wir waren so nah dran endlich rauszufinden wer dahinter steckt und dann sagt dieser mistkerl nichts.“ Sagte Eizan wütend auf sich selbst. Aber hier im Hotel, mit der Polizei im Nacken konnte er leider nicht seine übliche Vorgehensweise benutzen. Die Beamten hätten ihn ebenfalls sofort mitgenommen. Dann sah er Chloe auf sie zukommen. „Was ist denn hier los? Ich habe nur die Polizei gesehen. Geht es euch denn gut?“ Fragte sie als Chloe die zerstörte Tür sah. „Ja danke. Alles in Ordnung.“ Sagte Nené. „Kommt erstmal mit mir in die Küche. Ihr seid ja völlig durcheinander.“ Eizan und Nené folgten ihr wo beide ein kleines Törtchen von ihr bekam. Der Hotel Manager ging mit einem Polizisten und denn beiden in das Büro. Dort wurde ihre Aussage aufgenommen. „Etsuya wenn du Polizei Schutz brauchst oder irgendwas anderes kannst du es mir sagen. Du bekommst es.“ Meinte der Manager und sah Eizan besorgt an. Er hatte ziemlich Mitleid mit ihm. Das eigentlich doch er hier der Killer war wusste ja niemand außer Nené. „Nein. Vielen dank aber ich komme zurecht.“ Antwortete er noch immer sehr frustriert. „Nené möchtest du Etsuya nicht lieber mit zu dir nehmen? Hier ist er ja scheinbar nicht mehr sicher.“ Meinte Lola. Und damit hatte sie recht. Musste auch Eizan einsehen. Aber er wollte nicht mehr weglaufen. Es musste endlich ein Ende haben. Eizan wollte kein opfer mehr sein. „Nein. Ich werde hier bleiben und dieses Monster schnappen. Würde ich zu Nené gehen, wären alle in Gefahr. Nicht nur ich. Ich kann einfach nicht das Leben meiner Freunde riskieren. Besonders von dir Nené.“ Sagte er und lächelte sie zuckersüß an das Nené wieder regelrecht dahinschmolz. Aber Nené kam schnell wieder zur Besinnung. Dachte an das ganze harte Training mit Lennox. Jetzt würde Nené endlich zeigen können was sie wirklich drauf hatte. „Etsuya ich muss mal ganz kurz mit dir sprechen.“ Sagte und ging mit ihm vor die Tür. „Nené was ist denn? Ich möchte gerne das du noch heute mit Rindou und Saito zurück fliegen wirst. Ich kann nicht verantworten dich in meiner Nähe zu lassen. Du würdest mich nur bremsen durch meine Angst um dich.“ „Etsuya stop. Jetzt hörst du mir mal zu. Du vergisst wer mein Vater ist.“ „Wenn du denkst das ich Lennox damit reinziehen würde vergiss es besser. Ich rufe ihn ganz bestimmt nicht an.“ Sagte Eizan entschlossen. Nené funkelte ihn böse an. „Wer redet denn davon? Du hast mich. Ich habe die letzten Wochen sehr viel mit Lennox trainiert. Ich kann dir eine sehr gute Hilfe sein. Das hast du doch wohl schon selber bemerkt oder?“ Motzte sie ihn an. Eizan sah die kleine zierliche Nene eine Weile an. Sie war ein Mädchen. Warum sollte jemand wie Lennox ein Mädchen trainiert haben? Er glaubte ihr nicht und lachte sie bloß aus. Das machte Nené wieder sehr wütend. Jetzt reichte es ihr mit seinem steinzeitlichen Gedanken. Sie ging jetzt richtig auf Eizan los. All die Wut über das was er die letzten Wochen getan hatte entlud sich jetzt in ihr. Er war erst total geschockt. Nené schaffte es tatsächlich seine Waffe zu entwenden und ihn kampfunfähig zu machen. Als er wieder klar bei verstand war, versuchte er sie abzuwehren. Aber sie war schließlich die Tochter des größten Serienkiller der Geschichte. Sie hatte bei ihm trainiert. Das bekam jetzt auch Eizan zu spüren. Sie war blitzschnell und wendig. Beide lieferten sich einen erbitterten Kampf. Schließlich hatte aber Nené die Oberhand behalten. Eizan keuchte atemlos. „Siehst du jetzt endlich ein das du mich brauchst?“ Fragte sie und sah Eizan ziemlich düster an. Überrascht nickte er. „Ok du bleibst bei mir. Du hast mich jetzt mehr als überzeugt.“ Jetzt lächelte Nené triumphierend und half Eizan auf. Gab ihm schnell seine Waffe zurück bevor der Hotel Direktor es sehen konnte. „Etsuya was ist denn hier los? Bist du etwa auf diese Frau losgegangen? Was ist denn in dich gefahren? Geht es Ihnen gut Mademoiselle? Es tut mir so leid.“ „Nein. Keine Angst. Er hat mir nichts angetan. Wir haben nur eine kleine Meinungsverschiedenheit gehabt. Es ist alles gut. Aber vielen Dank das Sie sich solche Sorgen um mich gemacht haben. Hätten Sie vielleicht ein anderes Zimmer für uns?“ „Sie möchten also hier bei ihm bleiben? Ganz sicher?“ Fragte er und sah Nené nach dieser Szene gerade skeptisch an. „Nun gut. Natürlich bekommt er ein anderes Zimmer von uns. Diese ganze Sache ist so furchtbar. Folgen Sie mir bitte.“ Sagte der hoteldirektor und gab ihm einen Schlüssel zu einem anderen Zimmer. Nené und Eizan waren mittlerweile sehr müde und gingen in das andere Zimmer. Dort angekommen ging Eizan zuerst duschen, während Nené bei Rindou anrief um sie zu beruhigen. „Nené du kleiner Schelm. Du verbringst also mit Etsuya gemeinsam die Nacht. Wow. Du gehst ja schnell ran. Aber ich wünsche dir trotzdem ganz viel Spaß damit.“ „Ach Rindou. Es wird nichts passieren. Auch wenn wir gemeinsam die Nacht verbringen. Wahrscheinlich werden wir eh die ganze Nacht wach bleiben und auf der Lauer liegen. Wir wissen ja schließlich noch immer nicht wer dahinter steckt. Ich habe sogar etwas Angst. Aber wir dürfen euch nicht in Gefahr bringen. Bitte seid wachsam. Ich werde euch natürlich auf dem laufenden halten.“ „Das hoffe ich doch.“ Kicherte Rindou und legte auf. Nené war genervt. Selbst Rindou traute ihr überhaupt nichts zu. Dann kam Eizan aus der Dusche. Hatte nur eine Unterhose an. Dachte sich auch überhaupt nichts dabei. Nené schluckte bei diesem schönen Anblick. Wollte das er sich nie wieder anzog. Schnell flüchtete Nené dann ins Badezimmer. Was hatte sie dann zum anziehen? Einen rosa Overall mit Pinguinen. Sehr sexy wenn Mann die erste Nacht mit seinem Schwarm in Paris verbringt. Nené war frustriert. Als sie schließlich zurück kam, lag Eizan auch noch schlafend im Bett. Ihn schien das ganze wohl überhaupt nicht zu beunruhigen. Er schlief tief und fest. Nené traute sich jetzt allerdings zu ihm unter die Decke zu krabbeln. Atmete seinen Geruch ein. Streichelte sanft seine Brust und beobachtete ihn liebevoll. Dann hatte sich auch Nené beruhigt und kuschelte sich an ihn. Bis schließlich auch sie eingeschlafen war.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast