Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Gefährliche Freunde

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
29.08.2021
17.10.2021
42
63.145
1
Alle Kapitel
42 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.09.2021 1.470
 
Nené ging jetzt wieder regelmäßig in die Totzuki. Lernte wie verrückt. Absolvierte sogar einige Shokugekis und brachte sich viel in die Arbeit des zehnerrats ein. Sogar gemeinsam mit Rindou. Die beiden verstanden sich immer besser. Aber waren nach Nenés Aussage noch immer keine Freunde. Niemand sprach mehr das Thema Etsuya Eizan an. Und es schien für alle erledigt zu sein. Es ließ Nené aber doch nicht so richtig los. Abends war sie wieder bei Lennox. Trank noch einen Smoothie mit ihm vor dem Training. Daran musste er sich wegen Nené gewöhnen. Sie hatte seine ganze Ernährung umgestellt. Wovon Lennox nur mäßig begeistert ist. Aber was tat er nicht alles für seine kleine Tochter. Dann gingen sie wieder trainieren. Dieses Mal fiel Nené allerdings öfter hin. Machte viele Fehler. „Nené stop. Komm mal her." Sagte Lennox schließlich. Fasste ihre Schultern und sah sie eindringlich an. „Nené wenn du das bei einem Einsatz machst bist du Tod. Ist dir das bewusst? Du darfst dich nicht ablenken lassen. Von überhaupt gar nichts Süsse. Egal was in deinem Kopf gerade vor sich geht, stell es ab. Es ist tödlich für dich. Das muss dir immer bewusst sein. Also jetzt volle konzentration. Kann ich mich jetzt darauf verlassen? Sonst gehst du sofort wieder nach oben." Fragte er seine Tochter streng. Nené atmete nochmal tief durch. Nickte ihrem Vater nochmal zu und rannte los. „Nené schneller los. Führ dir vor Augen das jemand hinter dir ist. Stell es dir bildlich vor. Du musst fliehen sonst bist du erledigt und jetzt los. Das ganze nochmal." Rief Lennox. Nené konzentrierte sich jetzt ganz auf das Training. Sah regelrecht das jemand hinter ihr her war. Sie lief um ihr Leben. Nahm jede Hürde mit Bravour. „Das ganze noch 2 mal. Genau so." Wiess Lennox sie an. Lief jetzt selbst hinter ihr her." Nené sagte nichts. Nickte und lief los. Sie spürte ihren Körper gar nicht mehr. Alles tat weh. Aber Nené blendete das aus. Sie trainierte weiter. Bis Lennox sie voller stolz einfach in seine Arme nahm und über ihr Haar strich. „Nené du bist einfach unglaublich. Ziemlich cool für ein Mädchen. Ich bin so wahnsinnig stolz auf dich meine Prinzessin. Jetzt ruh dich aus. Du brauchst deine Kräfte noch." Sagte Lennox und sie ging voller stolz ins Badezimmer. Dort, wieder zur Ruhe gekommen, dachte sie wieder an Etsuya. Nené kam erneut der Gedanke nach Paris  zu fliegen. Zu ihm. Lennox hatte ihr noch immer keine Antwort gegeben ob er eine Möglichkeit hatte ihn ausfindig zu machen. So ging Nené einfach nur schnell duschen, zog sich ihren piyama an und ging zu ihrem Vater. „Hey Nené. Ich hoffe du hast nicht zu viele Schmerzen. Aber daran wirst du dich gewöhnen müssen wenn du das wirklich durchziehen möchtest." „Nein. Es geht schon. Aber Lennox, ich hatte dich mal wegen Etsuya angesprochen und ob du eine Möglichkeit hast ihn in Paris zu finden. Weißt du da eine Lösung?" Fragte Nené jetzt sehr neugierig. Lennox war nicht gerade begeistert darüber sein kleines Mädchen zu Etsuya nach Paris zu lassen. Er wollte nicht das beide sich näher kommen. Am besten sollte Nené niemand zu nahe kommen. Aber da Nené ihm ja gesagt hatte das Eizan auf Männer steht war es in Ordnung für ihn. Er würde Nené niemals anfassen. Sie war doch noch immer sein kleines Mädchen. Außerdem kannten sich beide schließlich schon eine Weile. „Gut ich werde dir helfen ihn in Paris ausfindig zu machen. Aber du wirst nicht alleine fliegen und deine Freunde mitnehmen. Das ist meine Bedingung und ich werde persönlich mit euch zum Flughafen fahren und wehe einer von euch Kids kommt wieder zurück." Grinste er. Nené wusste ja das er sich bloß Sorgen machte. Sie stellte sich plötzlich vor wie Rindou sich versuchte an ihrem Vater vorbei zu schleichen. „In Ordnung. Das könnte lustig werden. Allerdings muss ich meine nicht Freunde erstmal fragen ob sie überhaupt mitfliegen möchten." Grinste Nené. „Ja natürlich. Aber sonst wirst du nicht nach Paris fliegen." „Ach Lennox." Schmollte Nené und fuhr zurück zur Akademie um Rindou und Saito, der Eizan bestimmt auch wieder sehen wollte, zu fragen ob sie mitkommen würden. Es waren ja dann Ferien. So hoffte Nene auf Zuspruch der beiden. Aufgeregt ging sie zu Rindous Zimmer. Klopfte. „Hallo Nené. Schön das du mal wieder vorbei kommst. Aber was treibt dich denn so spät noch her?" Wunderte sich Rindou. Ich habe eine riesige bitte an dich Rindou. Kannst du noch Saito anrufen ob er herkommen kann?" „Ja natürlich. Das mache ich. Aber was ist denn los?" Fragte Rindou sehr neugierig. „Dazu später wenn Saito da ist." Lächelte Nené. Dann rief Rindou ihn an. War ziemlich schnell da. So versammelten sich die 3 in Rindous Zimmer auf dem gemütlichen Sofa. Rindou und Saito sahen Nené sehr neugierig an. „Ok, dann sage ich euch mal was los ist. Ich habe rausgefunden das Etsuya in Paris ist. Jetzt habe ich mir vor genommen zu ihm zu fliegen und ihn hierher zurück zu holen. Ich möchte das er hier weiter macht und sein Leben in denn Griff bekommt. Da ich aber leider erst 16 bin lässt mich mein Vater nicht alleine dorthin fliegen. Lennox besteht darauf das ich nur mit euch dorthin fliegen darf. Habt ihr Lust mitzukommen? Wir müssen Etsuya einfach zurück holen. Was sagt ihr?" Beide sahen Nené erst an als würde sie einen Scherz machen. Nené die Außenseiterin und totale Streberin wollte mit ihnen nach Paris fliegen. „Ok das meinst du jetzt wirklich ernst? Du würdest dich nur wegen Etsuya mit uns in einen Flieger setzen? Mann du bist wirklich so übelst verliebt. Wie gut das er gerade nach Paris geflohen ist." Grinste Rindou. „Das Stimmt doch gar nicht." Schimpfte Nené. Dann lachten Rindou und Saito sie aus. Das gefiel Nené natürlich überhaupt nicht. Plötzlich begann sie wieder die Luft anzuhalten. Rindou hörte sofort auf zu lachen. „Was ist denn jetzt plötzlich mit dir los? Warum machst du das? Hör sofort auf damit." Nene schüttelte denn Kopf. Rindou und Saito sahen sich nur kurz an. Merkten das es Nené absolut ernst ist. „Schon gut. Wir kommen mit. Aber bitte lass das sofort sein." Sagte Rindou erschrocken. Sofort holte Nené wieder tief Luft. „Du bist echt etwas verrückt oder?" Sagte Saito jetzt. „Es tut mir sehr leid aber sonst hättet ihr mir nie geglaubt." Antwortete Nené. „Dann lass uns jetzt lieber planen. Ich rufe dann Lennox an wann er unseren Flug buchen kann. Ich denke mal sofort am Anfang unserer Ferien. Also noch eine Woche. Hoffentlich ist Etsuya dann auch noch in Paris." Sagte Nené und ging telefonieren. Rindou und Saito konnten das noch immer nicht richtig glauben. „Sie ist jetzt völlig verrückt geworden oder?" Fragte Rindou Saito daher ernst. „Ja normal ist das nicht was Nené gerade abzieht. Etsuya muss ihr ziemlich denn Kopf verdreht haben. Ich habe noch nie jemanden so verknallt gesehen." Stimmte Saito ihr zu. Freudestrahlend kam Nené zu denn beiden zurück. „Es geht in einer Woche los. Freut ihr euch?" „Ja na klar. Das wird total super." Sagte Rindou jetzt doch ziemlich aufgeregt. So freuten sich alle auf denn Tag wenn es endlich los gehen wird.
Eizan ahnte von dem ganzen noch gar nichts. Er dachte jetzt nur noch an seinen Job und ging darin völlig auf. Alle Gedanken an Nené verdrängte er jetzt einfach. Außer wenn er abends in seinem Bett lag. Dort sah er dann denn Eiffelturm direkt neben dem Foto von ihr. Dann stellte er sich jedesmal vor wie es wäre wenn Nené bei ihm wäre. Sie sich gegenseitig von ihrem Tag erzählen würden. Eizan würde Arbeiten gehen während Nené denn Tag genießen sollte und sich etwas schönes von dem Geld kaufen sollte was er verdiente. Eizan würde ihr voller stolz sehr gerne sein Geld geben damit sich Nené eine schöne Zeit machen könnte. So gehörte es sich schließlich. Eine Dame für die Mann verantwortlich ist, was er ja dann war, musste Mann schließlich auch dementsprechend verwöhnen. Während er dann für das Geld arbeiten würde was sie ausgab. So wurde es ihm beigebracht. Nené freute sich bestimmt. Er schlief dann schließlich mit dem Foto in der Hand nach einem sehr langen anstrengenden Tag endlich ein. Das Nené ihm bereits auf der Spur und sehr nahe ist, ahnte er ja nicht. Es war nämlich noch sehr früh als die 3 Freunde von Lennox zum Flughafen gebracht wurden. Sie bekamen noch kaum die Augen auf. Während Lennox hellwach war und die 3 immer wieder Antrieb, da sie sonst ihren Flug verpassen würden. Dann endlich hatten sie alle Hürden überwunden. Sie waren im Flugzeug nach Paris. Dort schliefen alle 3 erstmal total erschöpft noch den halben Flug über.
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast