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Gefährliche Freunde

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
29.08.2021
17.10.2021
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63.145
 
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16.09.2021 1.458
 
Somei sah Rindou jetzt etwas erstaunt an. „Du weißt über alles Bescheid?" Fragte er sie. „Ja. Nené ist in Gefahr. Da hat Etsuya sie erstmal zu mir gebracht. Scheinbar ohne Erfolg. Denn sie haben Nené mitgenommen. Sie hatte keine Chance. Aber ich habe mir das Nummernschild aufgeschrieben. Wir müssen dringend zur Polizei gehen." „Sie haben Nene mitgenommen? Dann ist sie so gut wie Tod." Sagte Eizan geschockt. Dann brach er sein schweigen über die Organisation. Somei und Rindou standen die Tränen in denn Augen. Was hatte dieser arme Kerl nur von klein auf alles mitmachen müssen? Er war völlig gebrochen. Nené war wohl damals alles was er hatte. Die beiden waren scheinbar unzertrennlich gewesen. So wie er von Nené sprach wollte er ihr garantiert nichts Böses. Eizan schien sie ziemlich zu mögen. „Ich danke dir das du so ehrlich zu uns warst Etsuya. Jetzt müssen wir wohl wirklich dringend überlegen wie wir Nene zurück bekommen. Nachdem was du alles erzählt hast ist sie vielleicht schon Tod. Hoffentlich kommen wir noch nicht zu spät." Sagte Rindou und ihr liefen jetzt doch die tränen. Es war alles schon sehr grausam was beide in ihrer Kindheit mitmachen mussten. Vor allem muss es sehr schwer gewesen sein sich heimlich zu sehen. Aber Nené war Eizans einzige Freundin. „Wir dürfen nicht zur Polizei gehen. Wenn die Polizei bei dieser Organisation vor der Tür steht sind wir alle Tod. Die werden sich rausreden und wir sind alle in Gefahr." Sagte Eizan. „Gut, aber was machen wir dann? Wir müssen Nene da raus holen." Sagte Saito. „Wir müssen rausfinden wem dieses Auto gehört. Habt ihr hier Computer?" Fragte Eizan. Rindou zeigte ihm ihren. Eizan brauchte zwar etwas, er hatte sich allerdings ins Register eingeschleust. Dort gab er das Kennzeichen ein. Rindou und Saito sahen ihm staunend zu. Seine Miene zeigte allerdings Enttäuschung. „Der wagen ist gestohlen gemeldet worden. Er gehört also nicht dem Entführer. Noch ein Zeichen das dort Profis am Werk sind. Wahrscheinlich fahren sie dieses Auto schon gar nicht mehr. Die Besitzer haben ihn womöglich schon wieder zurück ohne zu wissen was damit getan wurde." Sagte Eizan traurig. „Aber was nun? Wie finden wir Nene?" Fragte Rindou ziemlich enttäuscht und traurig. „Ich werde erstmal darüber nachdenken. Vielleicht hat der Entführer mir ja eine Nachricht hinterlassen. Ich gehe erstmal in mein Zimmer zurück zu Nala. Sie hat bestimmt Hunger. Da werde ich mir überlegen was wir jetzt machen." Antwortete Eizan ziemlich enttäuscht und sauer auf sich selbst. Ging in sein Zimmer. „Sag mal was hälst du eigentlich von dieser ganzen Sache mit Etsuya und Nené? Können wir ihm wirklich glauben und vertrauen?" Fragte Saito und sah Rindou an. Sie wusste selbst noch nicht was Sie von der ganzen Sache halten sollte. War selber ziemlich überrascht. Damit das Nené in so eine Sache rutschen würde, hatte Rindou nie gerechnet. „Ich denke das uns keine andere Wahl bleiben wird. Wir müssen ihn vertrauen wenn wir Nene retten möchten." Antwortete Rindou ihm. Eizan lag derweil nachdenklich in seinem Bett. Überlegte wie er ihr helfen konnte. Wie konnte er sie nur alleine lassen? Es war alles seine Schuld. Eizan hatte sie nicht beschützen können. Da fiel ihm eine Situation von damals wieder ein als beide noch klein waren.
10 Jahre zuvor
Nené war jetzt 6 Jahre alt und ging in die Schule. Dadurch hatte sie nicht mehr soviel Zeit für ihn. Stolz ging sie mit Ihrem Prinzessinen ranzen zur Schule. Lilly musste in der Akademie der Jungs schon immer sehr früh zur Arbeit gehen. Daher ging die kleine Nené schon ganz alleine in die Schule. War super stolz. Eizan beobachtete sie allerdings immer heimlich um sie zu beschützen. Denn er fand es nicht gut das Nené alleine ging. Mit seinen 8 Jahren war er auch schon ziemlich groß und musste auch erst später anfangen. So hatte er die Zeit unbemerkt Nené zur Schule zu begleiten. Abgeholt wurde sie ja bei Schulschluss von Lilly. Dann als Nené leise vor sich hin sang, was Eizan wieder total süß fand, bemerkte er zwei andere Jungs die auf Nené zuliefen. Sie schienen ebenfalls in ihre Klasse zu gehen. Die beiden riefen ihren Namen. Als Nené die Jungs sah, bemerkte Eizan sofort das sie Angst vor ihnen hatte. Er war in Alarmbereitschaft. Jederzeit bereit ihr zur Hilfe zu kommen. Tatsächlich schienen diese Jungs nichts gutes im schilde zu führen mit der Kleinen Nené. Aber Eizan beobachtete die Sache erstmal ohne seine Deckung gleich aufzugeben. Erst redeten die zwei nur auf Nené ein. Was ihr aber auch schon Angst machte. Das sah Eizan deutlich. Sie kamen ihr schließlich immer näher. Nahmen ihr ihren Schulranzen weg. Das war zuviel für Etsuya. Er kam aus seinem versteck als die Jungen gerade die Schultasche auskippten. „Was soll der Scheiss? Seid ihr so feige das ihr euch an einem armen Kleinen Mädchen vergreifen müsst?" Fragte er jetzt stinkwütend. Die Mitschüler sahen ihn böse an. „Was willst du denn jetzt von uns du witzfigur? Wir machen was wir wollen und du hast uns gar nichts zu sagen." Sagte einer der Kinder. Dann warfen sie Nenés Tasche hin und her. Sie weinte jetzt sehr. „Komm doch und hol sie dir." Lachte einer. Eizan stand jetzt direkt bei denn Kindern. Mit einem Griff packte er die Schultasche und haute sie einem der Jungs um die Ohren. Die wollten jetzt weglaufen. Aber das ließ Eizan natürlich nicht zu. „Los auf die Knie." Schrie er ihn an nachdem er ihn am Kragen gepackt hatte. „Niemals." Wimmerte der Junge. Eizan grinste ihn nur böse an. „Du wirst jetzt sofort die Tasche dieser kleinen Lady wieder einräumen. Ansonsten landet ihr alle in der nächsten Polizei Station. Willst du das deinen Eltern etwa antun?" Der Mitschüler schüttelte ängstlich denn Kopf. Dann räumte er wirklich die Tasche wieder ein und gab sie Nené reumütig zurück. „Entschuldige dich noch gefälligst." Sagte Eizan mit warnenden Ton. Er entschuldigte sich wirklich bei Nené. Die kleine 6 jährige Nené war jetzt total überrascht. Und voller stolz. Sie grinste denn Mitschüler jetzt an. Trat ihm noch gegen sein Bein. Eizan musste lachen und fand es lustig. Der Junge rannte schnell weg. „Danke Etsuya. Das war so lieb von dir. Was mache ich nur ohne dich?" Fragte Nené und umarmte ihn herzlich. Auch Eizan schloss sie in seine Arme. Begleitete sie noch zur Schule. Das machte er auch ab jetzt jeden Tag. Keinen Tag hatte er Nené nochmal alleine zur Schule gehen lassen.
Nené saß derweil noch immer ganz alleine in der Wohnung in einem Zimmer mit Bett, Stuhl und ein Schreibtisch. Als eine Weile nichts passierte nahm sie sich Stift und Zettel. Begann zu malen. Dabei vergas sie alles um sich herum. Selbst das sie ja eigentlich in Gefahr ist und gekidnappt wurde. Aber das zeichnen faszinierte Nené ebenso wie das kochen. Wenn Nené mal Zeit hatte Malte sie sogar an einer richtigen Leinwand. Dann versuchte sie aus dem Zimmer zu kommen da sie langsam Durst bekam. Die Tür öffnete sich tatsächlich. Nené war erstaunt darüber. Sie sollte wohl wirklich nicht gefoltert werden oder richtig gefangen genommen. Denn so dumm war julius niemals. Er hätte nie ausversehen die Tür offen gelassen. So sah sich Nené neugierig um. Was war das hier bloß für eine Wohnung? Wem gehörte sie? Wo war der Mieter? Oder war das tatsächlich die Wohnung von Julius? Nené schlich langsam durch die Räume. Sie konnte nicht alle Türen öffnen. Aber ins Badezimmer, Wohnzimmer und die Küche kam sie hinein. So beschloss Nené erstmal etwas zu trinken. Dann setzte sie sich auf das bequeme riesige Sofa. Machte denn Fernseher an. Natürlich suchte niemand nach ihr. Warum auch? Bestimmt waren alle froh das Nené endlich weg war. Niemand wird sie vermissen. Schon wieder wurde Nené traurig. Dann fiel ihr Blick auf ein paar Fotos. Sie zeigten Nené und Etsuya. Mal gemeinsam als ganz Kleine Kinder, dann getrennt was noch nicht so lange her gewesen sein konnte. Sie in der Totzuki bei ihrem ersten Tag und ihrem Einzug in denn zehnerrat. Sie schien da auch nicht gewusst zu haben das sie beobachtet wurde. Sie sah ganz woanders hin als in die Kamera. Dann Eizan als er wohl zurück gekommen ist von einem Einsatz. Völlig verwundet und mehr Tod als lebendig stieg er aus dem Flugzeug. Schien denn Fotografen ebenfalls nicht bemerkt zu haben. Er sah ziemlich schlecht aus. Vorsichtig ging sie zu dem Foto und hielt es vorsichtig in ihren kleinen Händen. Strich mit dem Finger sanft hinüber. „Etsuya was hast du nur alles erlebt?" Flüsterte sie und Eizan tat Nené so unendlich leid. Dann hörte sie Schritte. Schnell legte sie das Foto weg und setzte sich auf das Sofa.
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