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Gefährliche Freunde

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
29.08.2021
16.09.2021
12
17.866
 
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Dieses Kapitel
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15.09.2021 1.435
 
Nené wurde im Kofferraum die ganze Zeit wild hin und her geschleudert. Es tat ihr höllisch weh. Aber mehr machte ihr Sorgen was jetzt mit ihr passieren würde. Wo brachte sie der Kerl nur hin? Nené bekam ziemliche Angst und zitterte fürchterlich. Denn sie konnte sich bereits denken das diese Fahrt auch ihre letzte sein könnte. Denn sollte wirklich diese Organisation dahinter stecken würde sie das garantiert nicht überleben. Sie versuchte sich irgendwie bemerkbar zu machen. Aber ohne erfolg. Es half alles nichts. Dann wurden ihr die Augen verbunden und Nené wurde aus dem Kofferraum rausgeholt. Dann wurde sie auf einem Stuhl gefesselt. Aber sehen konnte sie noch immer nichts. Hörte nur die festen Schritte ihres Entführers. Er schien jetzt mit irgendjemandem zu telefonieren. Denn sie hörte bloß eine Stimme. Der Entführer sprach wohl mit seinem Auftraggeber. Denn er wollte wissen was er jetzt mit Nené machen sollte und ob er sie jetzt schon umbringen sollte. Zu ihrem Glück war das wohl erstmal nicht geplant. Denn nach dem Telefonat hörte Nené eine Weile gar nichts. Dann wieder die Schritte. Sie kamen auf Nené zu. Dann endlich wurde ihr das Band von ihren Augen genommen. Erschrocken sah sie das es tatsächlich jemand war denn sie leider ziemlich gut kannte. Nené hatte die ganze Zeit recht. Denn wer sie entführt hatte ist Julius. Er steckte wirklich dahinter. Traurig dachte sie an Eizan. Es würde ihn ziemlich fertig machen. Sollte er es überhaupt irgendwann erfahren. Denn das Nené das hier überleben wird, war für sie ausgeschlossen. „Hallo kleine Nené. So sieht Mann sich wieder. Glaubst du wirklich das ich nie mitbekommen habe wie nah du Etsuya stehst und ihn angehimmelt hast? Aber du warst ja nur die kleine Schwester für ihn." Lachte er sie aus. „Wie fühlt sich das an wenn die große Liebe einen nicht ernst nimmt? Du bist so erbärmlich. Ich habe euch damals nur nie verpetzt weil Etsuya mir gehört und ich ihm nicht schaden wollte. Außerdem war es echt lustig dich so richtig schön leiden zu sehen. Ich habe alles mitbekommen. Auch dein kindisches Geständnis. Und natürlich wusste ich von seinem Auftrag und das er dich wieder sehen würde. Das er allerdings so lange gezögert hatte gefiel mir gar nicht. Du hättest sofort Tod sein sollen. Da wusste ich das ich nachhelfen muss. Ich habe diese lachhafte Koch Arena in Brand gesetzt. Dann allerdings hat Etsuya denn größten Fehler seines Lebens gemacht. Er hat dich gerettet. Du bist ihm also immer noch sehr wichtig. Ab denn Zeitpunkt wusste ich das ihr beide dafür büßt. Ich habe versucht euch beide zu töten. Allerdings ist Etsuya einfach zu clever. Er hat dich schon wieder gerettet. Bis er denn Fehler gemacht hat dich alleine zu lassen. Ich habe ihn auf eine falsche Spur gesetzt. Jetzt endlich habe ich dich und lass dir bloß nie wieder einfallen ihn mir wegnehmen zu wollen. Etsuya gehört mir." „Du bist sowas von dermaßen bekloppt. Als wenn Etsuya jemals auf mich stehen würde. Was glaubst du denn was passiert wenn er rausbekommen wird was du getan hast? Glaubst du wirklich das er dann noch etwas mit dir zu tun haben möchte? Du bist ja schon ziemlich naiv." Sagte Nené und hatte trotzdem noch immer ziemliche Angst. „Du fragst dich bestimmt warum du überhaupt noch lebst und wir so nett miteinander plaudern. Allerdings hast du das nur deinem Daddy zu verdanken." „Was hat Marcel damit denn zu tun?" Fragte sie jetzt irritiert. Julius beugte sich jetzt zu ihr rüber und grinste sie rechthaberisch an. „Dein toller Papi ist gar nicht Marcel. Wusste das die kleine Prinzessin noch gar nicht?" Fragte er sie. Jetzt war Nené entgültig durcheinander. „Was willst du mir damit sagen?" Schrie sie ihn jetzt an. „Dein Vater ist der quasi big boss. Er ist einer der größten Auftragsmörder in der Geschichte unserer Akademie. Und Etsuya kennt ihn sogar sehr gut. Denn er ist kein geringerer als sein Lehrmeister. Alles was Etsuya weiß hat er von deinem Vater gelernt. Denn Lilly hat denn selben Fehler wie du gemacht. Sie hat sich in ihn verliebt. Mann sollte sich allerdings niemals in einen Auftragsmörder verlieben du dumme Gans. Er war sehr lange weg. Alle hatten damit gerechnet das er niemals zurück kommen würde. Das ist er aber. Dann kannst du dir ja wohl denken das er nicht gerade Freundschaft mit Marcel schließen wird. Er hat erst gedacht das du Marcels Tochter bist. Also war sein Plan, töte dieses Kind des Betrugs deiner Mutter. Aber er hat dann rausbekommen das du seine Tochter bist. So war natürlich das Gegenteil geplant. Nämlich dich nicht zu töten sondern zu schützen. Sonst hätte ich dich getötet. Sei also froh das Etsuya es nicht getan hat." Nene war jetzt regelrecht am Boden zerstört. Belogen von allen. Etsuya wollte wirklich niemals kochen an der Totzuki. Ihre Eltern hatten sie ebenfalls ewig belogen. Sie wusste nicht wie lange Lilly es schon gewusst hat wer der echte Vater von Nené ist. Hatte sie Nené von Anfang an belogen? Wer war ihr Vater? War sie ihm schon unbewusst begegnet? Aber das war wohl eher unwahrscheinlich. Denn er sollte ja erst vor kurzem zurück gekommen sein. Sie wollte allerdings schon sehr gerne mehr über ihn erfahren als das er Eizans Ausbilder war und Hunderte Menschen getötet hat. Sie war die Tochter eines Serienkillers. Hätte Nené auch gut drauf verzichten können. Julius brachte ihr etwas zu trinken und zu Essen. Dann war er plötzlich verschwunden. Ließ Nené eingesperrt zurück. Was für sie allerdings nicht so schlimm ist. Denn sie brauchte gerade Zeit zum nachdenken. Es war alles einfach viel zu viel gewesen die letzen Tage. So war sie erstmal sehr froh nur für sich zu sein.
Eizan kam sehr spät gut gelaunt in das Wohnheim der Totzuki zurück. War völlig betrunken. Da begegnete ihm Somei. Er hatte die Lage sofort erkannt. Wollte Eizan helfen der kaum noch gerade gehen konnte. Er hatte ewig nicht soviel getrunken wie heute. „Hey Etsuya. Wo kommst du denn um diese Zeit her? Du hast ja Alkohol getrunken." Er sah Somei wie durch einen Schleier an. „Ich habe denn netten Männern in einer Bar alles erzählt. Ich musste unbedingt mit jemanden sprechen. Das alles hier macht mich so fertig." Lallte er und Somei bekam plötzlich ziemliches Mitleid mit Eizan. Was war nur vorgefallen das er mit weltfremden Menschen über seine Probleme sprach? „Möchtest du denn nicht lieber mit mir darüber sprechen Kumpel? Ich kann dir auch sehr gut zuhören und wahrscheinlich besser helfen als diese zwielichtigen Menschen in dieser Bar." Sagte er und brachte Eizan in sein Zimmer. „Wo ist Nené eigentlich? Ist Sie bei Rindou geblieben?" Fragte er trotzdem noch. „Was? Warum sollte Nene denn bei Rindou sein? Was ist das eigentlich zwischen dir und Nené wirklich?" Wollte er jetzt von ihm wissen. Denn er machte sich jetzt wirklich ernsthaft Sorgen um Nené. Auch wenn sie nicht gerade Freunde sind, wollte er nicht das Eizan ihr irgendwie schaden würde. Und betrunken sagte Etsuya garantiert endlich die Wahrheit. Eizan sah jetzt Saito ernst an. Schien zu überlegen ob er ihm wirklich erzählen sollte was die Wahrheit ist. Nené würde es ihm bestimmt sowieso sagen. „Ok ich sage dir jetzt mal was wirklich Sache ist." Antwortete Eizan ihm jetzt scheinbar wieder vollkommen nüchtern und mit klaren Verstand. Dann erzählte er Saito wer er wirklich ist und was er tatsächlich hier wollte. „Du bist ein Killer? Hier in unserer Akademie?" Fragte Saito geschockt. „Ja aber so ist es ja nicht mehr. Ich möchte Nené ja jetzt beschützen. Denn wir sind beide in Gefahr da ich versagt habe und Nene überlebt hat. Irgendjemand aus der Akademie ist jetzt auch hinter mir her. Daher habe ich sie zu Rindou geschickt. Ich hoffe das sie dort nicht gefunden wird." Sagte er hoffnungsvoll. „Du magst Nené wirklich sehr oder?" Fragte er schließlich und lächelte Eizan an. „Ja sie war immer für mich da. Jetzt kann ich ihr zeigen das ich nicht so egoistisch bin und immer nur von ihr nehme, statt auch mal etwas für sie zu machen." Dann hörten sie plötzlich aufgeregtes Geschrei von draußen. „Etsuya schnell, es ist etwas furchtbares passiert." Rief Rindou. Sofort waren Eizan und Saito bei ihr. „Was ist denn los? Warum bist du nicht bei Nené?" Fragte Eizan ängstlich. „Das bin ich nicht weil Nené entführt wurde. Der Kerl ist einfach so in mein Zimmer eingebrochen und hat Nené mitgenommen." Sagte Rindou denn tränen nahe. Bemerkte erst dann Somei. „Du weißt bescheid?" Fragte er sie überrascht.
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