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Gefährliche Freunde

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
29.08.2021
17.10.2021
42
63.145
 
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14.09.2021 1.444
 
Eizan klopfte erneut an ihre Tür. „Bitte Rindou es geht hier um leben und Tod. Mach bitte die Tür auf. Hier draußen können wir nicht sprechen."Versuchte er es nochmal. Hoffte das Rindou nicht ganz so herzlos ist. Tatsächlich öffnete sich langsam die Tür. „Ok dann kommt rein. Ich möchte aber dann wirklich eine ziemlich gute Erklärung dafür haben. Du weißt ja wir kommen nicht besonders gut miteinander aus." Sagte Rindou. Auch Nené war wohl der gleichen Meinung. Denn sie stand jetzt ziemlich verloren und still mit ihrem rosa köfferchen im Zimmer und blickte zu Boden. Konnte Rindou nicht mal ins Gesicht schauen. „Mädels jetzt reißt euch bitte mal zusammen. Wie gesagt geht es hier um leben und Tod. Ich weiß nicht wohin sonst mit Nené da ich selber wohl im sprichwörtlichen schussbild bin. Da habe ich mir gedacht das sie vielleicht hier nur vorübergehend natürlich unterkommen könnte." Nene fühlte sich gerade wie eine Sache die niemand haben wollte. Das fühlte sich ziemlich schlecht an. Als wenn Eizan versuchte einen alten Sessel zu verscherbeln denn keiner mehr wollte. Sie wurde etwas traurig. Das schien auch wohl Rindou zu sehen. Sie schaute jetzt schon nicht mehr ganz so böse zu Nené. „Was ist denn genau passiert? Warum seid ihr in Gefahr?" Wollte sie dann aber doch wissen und Eizan erzählte ihr das ein Unbekannter im Wald auf beide geschossen und sie verfolgt hatte. „Du liebe Güte das ist ja grausam. Nené was hast du getan?" Fragte Rindou erschrocken. „Keine Panik. Nené hat überhaupt nichts getan. Die Täter wollen ihrem Vater schaden." Übernahm Eizan, da Nené jetzt gerade einfach nur noch ein Häufchen elend war. „Ach und was hast du dann damit zu tun schlauberger?" „Ich kenne Nené schon seid vielen Jahren. Daher auch ihre Familie. Ich vermute einfach das es der Grund ist das auch ich im Visier der Leute bin." „Ihr seid beide schon ziemlich verrückt oder? Soll ich das denn wirklich glauben oder ist das alles nur ein verdammt schlechter Scherz um mich zu ärgern? Schließlich sind wir nicht gerade gut aufeinander zu sprechen." „Nein. Es ist wirklich sehr ernst. Mit so etwas mache ich bestimmt keine Scherze. Aber es hört sich alles so absurd an das ich es selbst kaum glauben kann und es dir nicht verübeln kann das du mir nicht glaubst." „Nun Gut. Nené kann bleiben. Aber wirklich nur vorübergehend ok?" „Ja versprochen. Ich versuche diese Sache so schnell wie möglich zu klären und dann können wir auch ganz normal weiter machen wie vorher." Antwortete Eizan. „Ich werde euch beiden Mädchen dann mal besser jetzt alleine lassen. Es ist schon spät. Wir sollten endlich zur Ruhe kommen." Rindou nickte und Nené sah ihn irgendwie flehend an. Als wenn sie sich nicht von ihm trennen wollte. Er sollte nicht gehen und sie alleine bei Rindou lassen. Er nahm Nené nochmal fest in denn arm. „Nené alles wird gut. Ich werde alles dafür tun das du hier gesund und munter wieder rauskommst. Bitte halt nur ein wenig durch kleine Schwester." „Du kannst deine Sachen hier reinräumen." Sagte Rindou und zeigte ihr 2 Bretter in ihrem Schrank. Nené gehorchte und begann langsam ihre Sachen einzuräumen. Sie hoffte das sie die ganz schnell wieder rausholen konnte. „Bitte achte etwas darauf das Nené regelmäßig isst. Ich mache mir ehrlich gesagt schon Gedanken um sie. Sie sieht sehr schlecht aus." Flüsterte Eizan Rindou zu. Sie nickte und Eizan verließ das Zimmer der Mädchen. Er wollte nochmal alleine und ohne Nene in denn Wald gehen um vielleicht rauszubekommen wer hinter denn Attacken steckt. Eizan hoffte vielleicht Fußspuren zu finden oder irgendwas anderes was vielleicht dem Täter gehörte. Auch wenn das hier im Wald sehr schlecht sein wird. Aber Eizan hatte eine sehr starke Taschenlampe bei sich. Er musste damit nur sehr sorgfältig umgehen. Sonst würde sich Eizan wahrscheinlich noch verraten und dieser fehler wäre eventuell tödlich für ihn ausgegangen. So schlich er durch denn dichten Wald. Sah sich jeden mm an denn er erkennen konnte. Aber nichts deutete auf eine weitere Person hin. Er dachte wieder an die Schüsse. Die Angst die er das erste mal selbst erlebt hatte. So fühlten sich also seine Opfer. Eizan begann sein ganzes Leben mittlerweile in Frage zu stellen. Er hatte sich nie darum geschert wie es denn opfern ging oder sie Familie haben. Er hatte bloß eiskalt daran gedacht seinen Auftrag auszuführen. Er wurde zu dem Monster gemacht das er jetzt war und es ließ sich nicht mehr rückgängig machen. Allerdings konnte er seine Zukunft beeinflussen. Vorausgesetzt das er die überhaupt noch erlebt. Dann plötzlich wieder ein Schuss. Er traf Eizan am Arm und er blutete ziemlich stark. Panisch rannte er los. Der Verfolger dicht hinter ihm. Eizan lief weit weg von der Totzuki um denn Angreifer von Nené fernzuhalten. Er konnte da besser reagieren als sie. Und wenn er Richtung Stadt lief würde sein Angreifer hoffentlich seine Spur verlieren und er wäre erstmal frei. So achtete er darauf das der Schütze ihm auch folgte und nicht wieder zurück zu Nené ging. Er war jetzt hochkonzentriert. Blendete seine Panik erstmal völlig aus. Jetzt war er wieder der Killer Etsuya Eizan und nicht ein Schüler der Totzuki. Er wollte Nené schützen statt sie umzubringen. Denn der Auftrag hatte sich jetzt sowieso in Luft aufgelöst. War bedeutungslos geworden sobald sie ihn angriffen. Eizan hatte mittlerweile die Stadt erreicht. Versicherte sich das der Schütze noch hinter ihm her war indem er einfach stehen blieb. Dann hörte er die Waffe. Die Person war ihm jetzt näher als zuvor. Hier war er leichter zu sehen. Eizan rannte wieder los. Suchte sich jetzt irgendeine Kneipe in der er flüchten konnte. Denn wo andere Zivilisten waren würde der jenige niemals auf ihn schießen. Er ging in die nächstbeste die er sah. Ging ganz cool an die Bar und bestellte sich ein Bier. Der Wirt lachte ihn erst aus. „Hey kleiner, bräuchtest du nicht eher einen Saft? Hat dich deine Mama zum spielen noch rausgelassen?" Fragte er. „Jetzt hör mir mal zu du eingebildeter Möchtegern Barkeeper. Ich bin ein auftragskiller der heute fast selber umgebracht wurde und der Täter ist noch immer hinter mir her. Außerdem muss ich meine kleine Freundin beschützen die ich erst umbringen sollte und dann von jemand anders gejagt wird. Also gib mir jetzt ein scheiss Bier." Die Männer in seiner Nähe lachten ihn jetzt ebenfalls aus. Bekamen sich überhaupt nicht mehr ein. Denn natürlich glaubte ihm niemand diese Geschichte. Was Eizan schon klar war. Aber es musste einfach raus. „Hey Martin, ich spendiere dem Bengel das Bier sogar. Er ist echt witzig. Setz es auf meine Rechnung. Hey kleiner. Setz dich doch zu uns. Erzähl uns mehr und geniess das leckere Bier." Sagte einer der Gäste und Eizan bekam sein Bier. Setzte sich zufrieden tatsächlich zu dem Gast und fing an zu erzählen. Konnte sich endlich alles von der Seele reden. Niemand würde auch nur ein Wort davon glauben. Aber es würde ihn etwas helfen.
Nené saß währenddessen in Rindous Zimmer. Die Mädchen saßen sich schweigend gegenüber. Beobachteten sich wie rivalisierende Hähne vor dem Kampf. Bis es Rindou nicht mehr aushielt. „Also dieser Etsuya Eizan. Ist das jetzt eigentlich dein Bruder?" Nené seufzte. War sie so dumm? „Nein ist er nicht. Er behauptet das bloß immer." Antwortete Nené und auch sie wurde plötzlich sehr gesprächig. Redete sich alles von der Seele. Rindou holte sich Chips und hörte ihr ziemlich gespannt zu. Die Geschichte der beiden war echt spannend. Unauffällig schob Rindou Nené immer die Chips rüber. Denn auch sie bemerkte das Nené viel zu dünn war. Sah wie sich Nené aber die Chips reinzog wie ein Staubsauger. Dann verabschiedete sie sich kurz um auf die Toilette zu gehen. Rindou folgte ihr unauffällig. Tatsächlich erbrach sich Nené mehrere male. Schnell ging Rindou wieder zurück zum Tisch als Nené zurück kam. „Nené können wir uns bitte mal kurz ernsthaft unterhalten?" Nene sah sie skeptisch an. Dann ging plötzlich die Tür auf und ein masskierter Kerl kam in ihr Zimmer. Die Mädchen begannen zu schreien vor Angst. Der Kerl hatte es aber ausschließlich nur auf Nené abgesehen. Er zielte nur auf Rindou ohne die Absicht abzudrücken. „Halt die Klappe und dir passiert nichts." Schrie er Rindou an. Nené wusste das sie diese Stimme irgendwie kannte. Aber bevor sie auch nur ansatzweise wüsste woher, wurde sie betäubt und mitgeschleift. Der Einbrecher steckte Nené in einen Kofferraum. Rindou schrieb zum Glück etwas verdeckt hinter dem Fenster, um von denn Kerl nicht bemerkt zu werden, das Kennzeichen auf. Damit würde sie Nené hoffentlich schnell finden.
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