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Gefährliche Freunde

GeschichteAllgemein / P16 / Gen
29.08.2021
17.10.2021
42
63.145
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29.08.2021 1.545
 
Es war mitten in der Nacht. Etsuya Eizan lag aber noch wach in seinem Bett und konnte nicht einschlafen. Vor wenigen Stunden war Eizan von einem sehr gefährlichen Auftrag bei dem er beinah selbst getötet worden wäre zurück gekommen. Eizan war noch immer sehr unter Schock. Er wurde gefoltert und verprügelt. Die Zeichen waren noch immer sehr sichtbar. Schließlich hatte Etsuya allerdings das Blatt gewendet und seine Peiniger wie geplant erledigt. Nach diesem Ereignis war es ihm nicht besonders schwer gefallen. Er schaltete denn Fernseher ein. Seine geliebte Hündin lag neben seinem Bett auf einer gemütlichen Decke. Er kraulte ihren Kopf als sie ihn neugierig ansah. Dann klingelte sein Handy plötzlich. „Ja? Es ist 2 nur in der Nacht. Was ist denn los? Normale Menschen schlafen um diese Zeit." Meckerte er. „Ja aber Etsuya, du bist kein normaler Mensch. Du wusstest von Anfang an auf was du dich eingelassen hast. Du bist ein auftragskiller und bist verpflichtet jeder Zeit für uns erreichbar zu sein. Du bist zwar mit deinen 18 Jahren noch ziemlich jung, aber Disziplin hast du wohl zu genüge gelernt. Bereits als kleines Kind. Vergiss das bitte niemals Etsuya."Eizan seufzte. Er hatte recht. Denn Eizan war als kleiner Junge von seinen Eltern im Ausbildungscamp abgesetzt worden. Ob sie ahnten das er dort ein profikiller werden würde, wusste er nicht. Denn dafür war er noch viel zu jung. Am Anfang wurde er behandelt wie alle anderen Kinder auch. Er durfte spielen und hatte Unterricht. Er lebte wie ein ganz normales Kind. Bis er ca. 12 Jahre alt war. Dann hatte er kaum noch Freizeit und durfte nur mit denn anderen Mitschülern spielen. Niemand mehr von außerhalb. Die Jungs mussten unbedingt unter sich bleiben. Sie mussten von der Außenwelt abgeschnitten werden. Durften nicht mehr beeinflusst werden. Es ging für die Kinder dann auch in eine abgelegene Burg. Was für die Kinder sehr spannend war. Dort lernten sie alles für ihr weiteres Leben ohne abgelenkt zu werden. „Ja das stimmt schon. Was ist denn los? Worum geht's denn diesmal wenn es so wichtig ist das ich um 2 Uhr nachts geweckt werden muss?" Gab er schließlich doch nach. „Etsuya du schläfst noch nicht. Ich kenne dich nur zu gut junge. Du hast schon damals nicht sehr viel geschlafen und wolltest ständig Wache halten oder bist durch das Gebäude gewandert. Nie habe ich gesehen das du geschlafen hast. Auch wenn du denkst ich hätte das nie bemerkt du kleiner Schlawiner. Trotzdem warst du einer der besten und zuverlässigsten Schüler. Bis heute. Du bist fleißig und gehorsam. Daher haben wir beschlossen dich zu befördern nach einem sehr wichtigen Auftrag denn nur du ausführen kannst." Etsuya platzte vor stolz. „In Ordnung, worum geht es denn?" Fragte er und war jetzt hellwach. „Sehr schön, endlich hörst du mir zu. Einer unserer Geschäftspartner macht uns Probleme. Wir müssen ihn erledigen." „Ok. Wer ist es, wo finde ich ihn und die Sache ist geklärt." Sagte er bloß um endlich seine Ruhe zu haben. „So kenne ich dich. Kopflos in jede Gefahr stürzen. Es geht um Marcel Kinokuni. Er hat uns betrogen und muss jetzt dafür büßen.“ Als Etsuya denn Namen hörte, zuckte er zusammen. Denn er kannte die Familie Kinokuni sehr gut. Und ihn sollte er umbringen? „Es tut mir sehr leid, das kann ich nicht machen. Ich bin persönlich mit dieser Familie bekannt. Marcel würde mich erkennen und alle beteiligten ebenfalls.“ „Das wissen wir doch alles junge. Es geht auch nicht darum Marcel Kinokuni selbst zu ermorden. Er muss vorher richtig leiden. Das bedeutet das du dich um die Menschen in seinen Umfeld kümmerst.“ „Was meinst du damit?“ Sagte er und wollte einfach nicht hören was er bereits ahnte. „Du wirst natürlich nicht Marcel selbst ermorden. Sondern sein geliebtes kleines Mädchen. Nené Kinokuni. Sie ist in einer berühmten Koch Akademie. Die Totzuki. Dort wirst du dich einschleusen als angeblicher Schüler. Dann wirst du sie entführen und erledigen mit beweisen.“ Etsuya war erschrocken.
8 Jahre zuvor
Der erst 10 jährige Etsuya wanderte wieder mal durch die alten Gewölbe der Burg. Sah sich neugierig um. Er war ja noch nicht so lange hier. Es war alles noch sehr groß und neu. Da er sonst nicht viel hier erleben konnte und nicht alleine raus durfte, erforschte er jeden Winkel des alten Gebäudes. Alle anderen Kinder schliefen bereits. Eizan dachte er wäre alleine. Allerdings bemerkte er plötzlich das er nicht mehr alleine war. Panisch versteckte er sich. Beobachtete die Gestalt die auf ihn zukam. Es war aber kein Lehrer. Es war einer der Mitschüler. Warum er noch wach war würde Eizan schon interessieren. Aber er konnte auch nicht erkennen wer der Junge ist. Er trug weite Sachen und hatte seine Mütze des Pullovers über denn Kopf gezogen. Da es recht dunkel war, sah Mann nicht viel. Eizan folgte ihm. Sein Jagd instinkt war jetzt defenetiv geweckt. Neugierig beobachtete Eizan wie der doch recht kleine Junge Richtung küche lief. Er hatte wohl Hunger und war daher aufgestanden. Er musste neu sein. Denn an so einen kleinen Jungen hätte er sich erinnert und wahrscheinlich sogar geärgert. Denn Eizan war da als Kind sehr schmerzlos und ziemlich gehässig anderen gegenüber. Er kam aus einer angesehenen Familie und war gewöhnt andere rumzukommandieren. Es machte ihm sogar Spaß. Er hatte es regelrecht geliebt seine Angestellten rumzukommandieren. Und jetzt hatte er das unbändige Verlangen diesen Jungen gleich am Anfang bloß zu stellen und zu verpetzen. Eizan grinste bereits fiess. Konnte es kaum erwarten. Aber erst musste er rausfinden wer es war. Er lief ihm in die Küche hinterher. Aber da sah er das dieser Junge nicht das Essen stehlen wollte weil er nachts Hunger bekommen hat. Er suchte sich Zutaten zusammen und stellte sich auf einen kleinen Hocker vor eine Arbeitsplatte. Das faszinierte Eizan so sehr das er glatt vergaß ihn zu verpetzen. Sondern schaute ihm eine Weile einfach zu. Hielt sich versteckt. Aber irgendwie interessierte es ihn jetzt doch zu sehr wer dieser Junge war der mitten in der Nacht anfing zu kochen. Er war wirklich das ideale Opfer für ihn. Aus dem Kerl würde garantiert kein knallharter Killer werden. Eizan musste sogar jetzt leise lachen. Ging jetzt in die Küche. „Hey du schlappschwanz was für eine pussy bist du denn? Stehst hier und kochst. Kein Wunder das du das mitten in der Nacht machen musst.“ Lachte er ihn jetzt offen aus. „Und was machst du mitten in der Nacht hier? Bist du der spitzel der Lehrer? Hast du das echt nötig und kannst nicht anders punkten? Kannst also gar nichts? Ich kann wenigstens kochen und habe dieses Theater hier überhaupt nicht nötig.“ Eizan stutzte und sah denn jungen jetzt genauer an. Kam näher. Er trug noch immer die kaputze. War aber von seinem Hocker runter gestiegen. Jetzt war er allerdings ziemlich sprachlos. Denn der Junge schob seine Mütze runter. Funkelte ihn böse an. Aber der angebliche Junge war ein ca 8 jähriges Mädchen. Jetzt stand Eizan direkt vor ihr. Sah herablassend auf sie herab. Aber plötzlich bekam er einen Beschützer Instinkt. Seine Züge wurden augenblicklich weicher. Er trat einen Schritt zurück. Auch das Mädchen entspannte sich jetzt wieder etwas. Sah ihn jetzt mit großen Augen an. Sie war irgendwie total niedlich. „Was machst du denn hier mitten in der Nacht? Wo kommst du denn eigentlich her? Hier sind doch gar keine Mädchen erlaubt.“ Fragte er sie jetzt etwas ruhiger. „Ich wohne in dem Haus der Bediensteten. Meine Mutter kocht hier für alle. Von ihr bekommst du also das Essen. Sei besser lieb zu mir.“ Grinste sie ihn jetzt frech an. Auch Eizan musste jetzt lächeln. Sie war so goldig. Wie eine Puppe. „Ok und was machst du dann hier? Wie heißt du denn?“ „Ich bin Nené Kinokuni. Zuhause darf ich nicht kochen. Meine Eltern haben zuviel Angst ich könnte das Haus Abfackeln.“ „Ach so und hier darfst du Hunderte Menschen und Kinder umbringen?“ Fragte er entsetzt. Nené sah ihn schuldbewusst an. „Ich glaube wer hier Menschen umbringen wird wissen wir beide am besten oder?“ Fragte sie traurig und sah denn kleinen 10 jährigen Jungen an der eine Killer Maschine werden soll. „Du weißt was hier vor sich geht?“ „Ja allerdings. Ich habe von meinem Vater Marcel viel mitbekommen. Er hat nie mitbekommen das ich gelauscht habe weil ich zu neugierig bin und wissen wollte was hier vor sich geht. Du musst hier verschwinden. Du darfst nicht morden. Bitte.“ Flehte sie ihn an. „Aber Nené. Dafür bin ich doch hier. Es ist der Weg der für mich bestimmt wurde. Ich kann nicht hier weg. Wo soll ich denn hin? Meine Familie würde mich sofort zurück schicken und es gefällt mir hier.“ Erklärte er ihr. „Möchtest du was essen? Es ist fast fertig?“ Wechselte sie lieber schnell das Thema. Seine Augen leuchteten. „Ja sehr gerne. Es riecht wirklich phantastisch.“ Freute er sich über diese nette Geste. Auch wenn er sich nicht vorstellen konnte das es schmecken würde was ein 8 jähriges Mädchen kochen konnte. Sie stellten ihr Essen auf denn Tisch. Lächelten sich an. Das war der Beginn einer Freundschaft von der niemals jemand erfahren durfte. Denn Nené würde wahrscheinlich ziemlichen Ärger bekommen wenn Mann sie hier erwischt. Aber für Eizan stand fest, dieses mutige Mädchen musste er wieder sehen.
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