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Und manchmal bringen Scherben Glück

von Feerja
GeschichteKrimi, Liebesgeschichte / P12 / MaleSlash
Draco Malfoy Ginevra Molly "Ginny" Weasley Harry Potter Hermine Granger Ronald "Ron" Weasley
28.08.2021
18.09.2021
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15.09.2021 2.714
 
Nachdem Weasley konfus in Harrys Krankenzimmer stürzte, stand Draco wie erstarrt da. Konnte es nicht glauben.
Vorhin schien es ihm doch gar nicht so schlecht zu gehen?

„Was ist denn genau mit ihm los? Ich dachte, dass ich ihn vorhin stabilisiert habe? Und die ganzen Heiler konnten seine Atmung verbessern. Liegt es an der Vergiftung?“
Traurig nickte Madam Pomfrey. „Durch das Aufbrechen seiner Wunde... .
Bevor ich es vergesse, ist er gestürzt?“
Draco sah zur Seite und nickte. „Ja, als ich überstürzt den Raum verließ, ist er mir gefolgt.“ Er schluckte.
„Ich verstehe. Nun dadurch hat er sehr viel Blut verloren und dies wiederum führte zu einem Kreislaufzusammenbruch, welcher natürlich ganz allgemein lebensbedrohlich sein kein.
Wenn dann der Körper gleichzeitig gegen eine schwere, magische Vergiftung kämpft, ist die Chance sehr gering dies lange zu überleben.“

„Dann ist er doch schuld an Harrys Zustand.“ Die harten Worte ließen Draco zusammenzucken, hatte er doch Weasleys erneutes Erscheinen nicht bemerkt.
„Ich kann gut nachvollziehen, weshalb Sie dies sagen, Mister Weasley.
Wenn Sie jedoch kurz nachdenken, wird Ihnen sicher klar, dass dies eben nicht der Fall ist!
Oder wollen Sie behaupten, Mister Malfoy hätte Mister Potter absichtlich stürzen lassen?“
Weasleys große, vorwurfsvolle Augen ruhten auf Draco, „Nein, aber wenn er ihn nicht allein gelassen hätte, wäre Harry nicht gestürzt!“
Dracos Schultern sackten betroffen nach unten. In diesem Moment war er nicht in der Lage, seine Gefühle zu verbergen.
Er hat recht. Wieso bin ich nicht da geblieben?

„Ich werde jetzt viele Leute informieren müssen.
Madam Pomfrey, können Sie bitte bei Harry bleiben bis Mister Darrel eintrifft?“ Diese nickte und verschwand wieder in dessen Zimmer.
„Du Malfoy, rührst dich nicht von der Stelle, bis ich dir etwas anderes erlaube. Verstanden! Solltest du abhauen, werde ich dich aufspüren und zurückbringen lassen! Habe ich mich klar ausgedrückt?“
Dracos Kehle schnürte sich zu, so konnte er nur nicken.
Weasley drehte ihm den Rücken zu und entfernte sich einige Schritte.

Erschöpft lehnte sich Draco an die Wand hinter ihm. Seine Beine gaben nach und er rutschte an ihr hinunter auf den Boden. Ein Zittern erfasste ihn, er schlang die Arme um sich.
Sein Magen knurrte laut, worauf er jedoch nicht achtete.
Sollte der Retter der Zauberwelt sterben, wusste er nicht, wie er dann weitermachen sollte.
Diesmal hatte er sich solche Mühe gegeben. Er versuchte wirklich, ein besserer Mensch zu sein.
Ein Mensch der es Wert war in Freiheit zu leben.
Der es Wert war, mit anständigen Menschen in einem Raum zu stehen.
Wie hart er an sich gearbeitet hatte, um es vielleicht eines Tages Wert zu sein, wieder ein normales Leben führen zu können.
Aber, wenn Harry Potter starb...

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Damals, als Dumbledore starb, dachte Draco, sein Leben wäre vorbei.
Nicht das er den alten Mann jemals besonders gemocht hatte, aber das Leben mit ihm war besser.
Er war eine Art Schutzschild gewesen, eine Mauer, hinter der man sich verstecken konnte.
Das Leben war erfüllt mit Spass, Lachen, Lieben und Hoffnung.

Ein Leben mit Voldemort dagegen war es nicht wert gewesen, so genannt zu werden.
Aber damals gab es noch Harry Potter und irgendwann war er die einzige Hoffnung für sie Alle gewesen.
Er gab den Menschen, Ihm, ein Leben zurück!
Sicher, freiwillig hätte er bestimmt nicht mit ihm zusammengearbeitet und er wäre heilfroh, wenn er ihn nicht wiedersehen müsste, aber eine Welt ohne Potter?
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In den nächsten Stunden herrschte ein Kommen und Gehen. Unzählige Weasleys liefen und rannten durch die Gänge.
Kinder weinten, Eltern riefen.
Noch mehr Menschen kamen und gingen.
Ginny Potter bekam einen Weinkrampf, Molly Weasley weinte leise vor sich hin und wollte sich nicht beruhigen lassen und Hermine Granger-Weasley war leichenblass und wanderte unruhig durch den Flur.
Dabei trat sie einmal fast auf Draco.

„Malfoy. Äh, ich meine Draco. Warum sitzt du hier auf dem Boden herum?“
„Was?“ Wie ein Geist blickte er zu ihr auf.
„Sag mal, wie lange sitzt du schon hier?“
„Mm, ich weis nicht. Wie spät ist es?“
Mit Blick auf ihr magisches Armband sagte sie, „Sechs Uhr morgens.“
„Oh,“ murmelte Draco. „Ein paar Stunden?“ Apathisch starrte er erneut auf die gegenüberliegende Wand.
„Was? Das ist doch nicht dein Ernst! Steh auf!“ Sie packte ihn am Arm und zog ihn auf die Beine, obwohl er sich wehrte.
„Weasley, also dein Mann sagte, ich muss hier bleiben. Er lässt mich sonst verhaften oder so.“ Seine Stimme war rau und leise.
„So ein Blödsinn! Ron wird dich deshalb ganz sicher nicht verhaften, sonst bekommt er Probleme mit mir! Ich habe mit Madame Pomfrey gesprochen und natürlich bist du nicht Schuld an Harrys Zustand!
Du kannst nicht die ganze Zeit auf dem Boden sitzen. Außerdem solltest du was essen und trinken.“
„Keinen Hunger,“ murmelte Draco.

Plötzlich richteten sich seine Augen auf Granger. „Wie geht es Harry?“
Prüfend blickte sie ihn an. „Immer noch unverändert.
Du warst bei ihm, als es passiert ist. Richtig?“
„Ja,“ die Antwort war kaum zu vernehmen.
„Das muss ziemlich schwierig gewesen sein!“
Er nickte nur. „Warst du seitdem nochmal bei ihm?“
„Nur einmal, kurz danach. Dann hat man mich nicht mehr zu ihm gelassen.“
„Was, aber du bist im Moment der Einzige hier, der sich mit seiner Erkrankung und Behandlung wirklich auskennt!
Mister Darrel ist weiterhin unauffindbar und ich kenne zwar theoretisch den Behandlungsplan, habe jedoch keine praktische Erfahrung.
Komm, wir gehen sofort zu ihm!“
„Nein, ich kann nicht!“
„Und ich sage du kannst, komm jetzt!“ Energisch packte sie ihn und zog ihn mit.

Als Draco sich von der Wand entfernte, blieb eine Kamera auf dem Boden liegen.
Kurze Zeit später war sie spurlos verschwunden.

„Hermine, was machst du da? Er darf nicht zu Harry rein!“ Empört stellte sich Ron ihnen in den Weg.
„Ronald Weasley, du lässt uns sofort durch oder ich schwöre dir bei Merlins Bart, ich hexe dir eine Armee Ameisen an den Leib!“
Angewidert wich Weasley zurück. „Hermine, du kannst das nicht machen. Er ist mit schuld an seinem Zustand!“
„Hörst du nie zu? Madam Pomfrey hat doch vorhin gesagt, dass er aufgestanden ist, man kann es deutlich an Harrys Wunde erkennen!
Du weißt genau wie gefährlich das für ihn war!“
„Jaa, aber das Frettchen hat es auch nicht verhindert!“
Genervt schubst sie ihren Mann aus dem Weg.
„Weil er nicht da war, du Dumpfschädel! Und selbst wenn er es gewesen wäre, du kennst Harry genauso gut wie ich, wenn er aufstehen wollte, hätte ihn niemand so einfach aufhalten können!“

Granger zog Draco durch die Tür. Weasley folgte und unterhielt sich leise mit Madam Pomfrey, während er sich beobachtete.

Wie ferngesteuert näherte sich Draco langsam Harrys Bett.
War der Schwarzhaarige vorhin schon bleich gewesen, sah er nun wie ein Toter aus,
nur die sich hebende Brust zeugte vom Gegenteil.
Jäh schien das Adrenalin, welches ihm vorher Kraft gegeben hatte, seinen Körper zu verlassen und Dracos Beine gaben erneut nach.

„Ich hätte es wissen müssen. Hilf mir mal Ron!“
„Muss das wirklich sein Hermine?“
„Das ist doch nicht dein Ernst! Hilf mir und danach holst du ihm was zu essen!“
Draco wurde auf einen Stuhl neben Harrys Bett gebracht.
Sofort ließ Granger ein Glas mit Wasser herbei schweben und flößte es ihm ein. „Geht es dir jetzt besser?“
Zwar drehte sich in seinem Kopf alles, aber immerhin hatte er wieder Kontrolle über seinen Körper.
Es war beschämend. Gerade vor diesen Menschen musste er zusammenbrechen. Kurzzeitig empfand er Erleichterung, Potter hatte es glücklicherweise nicht mitbekommen, bis ihm der Grund dafür wieder einfiel.

Madam Pomfrey näherte sich ihm. „Mister Malfoy, um wie viel Uhr haben Sie gestern angefangen zu arbeiten?“
Etwas verwirrt murmelte Draco, „um Sechs, glaube ich.“
„Abends?“ „Nein, morgens.“ „Haben Sie Pausen gemacht?“ „Ich hatte keine Zeit.“
„Ich verstehe.“
Sie warf ihm einen prüfenden Blick zu und zog den Zauberstab.
„Hier Mine. Ich habe auch für dich und Madam Pomfrey ein Sandwich mitgebracht.“
Weasley reichte ihr das Essen und ging danach zurück zur Tür, um von dort den Raum zu beobachten.

„Wie ich es mir dachte. Sie sind dehydriert und haben schon lange nichts mehr gegessen. Ich gebe Ihnen einen Stärkungstrank. Danach sollten Sie jedoch etwas essen!“
Am liebsten hätte er sich geweigert. Sein Magen revoltierte nur beim Gedanken an Nahrung, doch er schwieg.
Wollte er noch irgend etwas für den Bewusstlosen tun, brauchte er Kraft und einen klaren Kopf. „Danke,“ presste er hervor.

Nachdem er sich gestärkt hatte und ihn Ruhe nachdenken konnte, wandte er sich erneut dem Bett zu.
„Ich möchte seine Wunde untersuchen. Hat jemand etwas dagegen?“
Weasley machte den Mund auf, schloss ihn aber, nachdem Hermine ihm einen bösen Blick zuwarf.

„Gestatten Sie mir die Frage, Mister Malfoy, Sie sind kein Heiler. Wie kommt es, dass Sie in die Behandlung von Mister Potter involviert sind?“ fragte Madam Pomfrey.
„Gute Frage,“ murmelte Weasley halblaut.
„Ich arbeite seit einem halben Jahr für Mister Darrel im Labor. Zwar bin ich strenggenommen kein ausgebildeter Tränkemeister, jedoch habe ich ein Händchen dafür.“
„Hm, interessant. Er arbeitet mit Ihnen, obwohl sie keine Ausbildung haben? Wie kam es dazu?“
„Als ich nach potenziellen Ausbildungsstätten suchte, habe ich auch das St. Mungo Hospital kontaktiert. Ich erhielt eine Absage von Mister Hawerstin.
Kurze Zeit später bekam ich eine Eule von Mr. Darrel. Er bot mir an, eine Woche zur Probe für ihn zu arbeiten und bei Zufriedenheit sogar länger. Inzwischen hilft er mir bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle.“
„Ich verstehe. Hat er Sie dann bei Mister Potters Erkrankung um Rat gebeten?“
„Ja, wir haben gemeinsam ein Behandlungskonzept erarbeitet.“
„Tatsächlich? Keiner der Heiler teilte mir dies mit!“
„Wie bitte? Dann muss ich ihn sofort untersuchen!“

„Mister Weasley, Ms Granger-Weasley, Sie sollten hinaus gehen. Wir werden Mister Potter entkleiden müssen.“ konfus scheuchte die Heilerin beide hinaus.
„Was? Also nein! Auf keinen Fall lasse ich diesen, diesen ...“ Weasley wurde von Hermine am Arm gepackt und aus dem Zimmer gezogen.

Nachdem Draco Harrys Verbände löste, zog er scharf die Luft ein, „Kein Wunder, dass es ihm so schlecht geht! Seine Wunde hat sich erheblich vergrößert, aber wie konnte das passieren? Als ich ihn gestern Abend nach seinem Zusammenbruch behandelt habe, war sie noch deutlich kleiner.“

Eilig nahm Draco einen Tupfer, tränkte ihn mit der neuen Eisenstein-Tinktur und begann die Wundränder knapp unter Harrys Brust zu betupfen.
„Madam Pomfrey, bitte fangen Sie von unten an. Wenn wir Beide daran arbeiten, geht es schneller!“
„Ich verstehe nicht? Weshalb tun Sie das? Ich habe die Wunde erst vor einer Stunde trocken gelegt.“
Sein Kopf zuckte hoch, „Sie haben ihn nicht mit der Eisenstein-Tinktur behandelt? Deshalb hat sich sein Zustand verschlechtert! Haben Sie ihm den Ultra-Schmerztrank gegeben?“ „Nein! Ich gab ihm nur das Übliche gegen starke Vergiftungen.
Weshalb einen Trank gegen Schmerzen? Er ist doch Ohnmächtig!“ Verwunderung und Zweifel waren in ihrer Stimme zu hören.
Draco wurde blass, „Kein Wunder, dass er nicht aufwacht! Die Vergiftung verursacht tödliche Schmerzen!“ während seiner Erklärung holte er den Zauberstab aus seiner Kitteltasche.
„Accio Ultra-Schmerztrank“, kaum hatte er diesen in der Hand, flößte er ihn Harry sofort ein.

Die Zimmertür öffnete sich und Wendelius Darrel stürzte ins Zimmer.
„Oh je, Oh je. Da wird man einmal zu einem Schwerkranken gerufen.“
Seine Kleidung war zerknittert und unter seinen Achseln sah man große Schweißflecken.
„Bringen Sie mich auf den neusten Stand!“ Auffordernd trat er ans Bett und nahm sich einen Tupfer.

Einige Stunden später...
Völlig erschöpft wischte sich der kleine Heiler mit der Hand über die Stirn.
„Das war ein schwerer Kampf, aber er ist über den Berg!“
Er stützte sich beim Aufstehen mit den Händen auf den Knien ab.

„Ich muss mich kurz frisch machen und eine Kleinigkeit zu mir nehmen. Es wäre mir danach eine Freude mit Ihnen Allen und Ms Granger-Weasley einen neuen Behandlungsplan zu erstellen.
Möglicherweise kommen wir gemeinsam auf einen Plan, welcher Mister Potters Zustand maßgeblich verbessert!“
„Selbstverständlich, es wäre mir eine Freude!“ Die Augen der ehemaligen Heilerin von Hogwarts leuchteten.
„Allerdings sollte Mister Malfoy sich schlafen legen! Er ist schon über 24 Stunden wach,“ fügte sie hinzu.

„Nein, ich muss nicht schlafen, bin wach!“ protestierte Draco, welcher mit geschlossenen Augen an Harrys Bett saß.
„Keine Widerrede Mister Malfoy! Ich werde Sie alle nach Hause schicken. Treffen wir uns in zwei Stunden wieder? Ms Granger-Weasley werde ich ebenfalls informieren.
Ich selbst habe noch Energie übrig und wache über Mister Potter, bis zu unserem erneuten Treffen!“
Mit energischen Handbewegungen komplimentierte Madam Pomfrey alle aus dem Zimmer.


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„Nein, unmöglich! Es würde alles nur verschlimmern!“ „Normalerweise würde ich dir zustimmen, in diesem Fall könnte es die Wirkung allerdings umkehren.“
Nur gedämpft konnte Harry die Stimmen vernehmen, welche aus einer Ecke seines Zimmer kamen.
Eine Welle des Schmerzes erfasste ihn, sein Mund öffnete sich zum Schrei, bevor er erneut das Bewusstsein verlor.


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„War das ein Stöhnen? Harry! Harry, hörst du mich? Bist du wach?“
Granger stand als Erste an seinem Bett und fasste nach seiner Hand.
Mister Darrel wirkte einige Zauber, um den Zustand zu prüfen.
„Er könnte kurz aufgewacht sein, aber leider, leider ist er wieder ohnmächtig.“
Kurz sackten seine Schultern herab, bevor er sich straffte.

„Nun meine Damen und Herren, wir sollten unser Treffen für heute auflösen.
Mister Potter geht es deutlich besser, er sollte die nächsten Tage wieder aufwachen.
Wir haben gemeinsam erfolgversprechende, neue Behandlungsansätze gefunden.
Gehen Sie nach Hause und ruhen Sie sich aus! Sie alle sind jederzeit willkommen, falls Sie einen Geistesblitz oder neue Informationen haben sollten.
Ich danke Ihnen Allen für ihren Einsatz!
Mister Malfoy bleiben Sie bitte noch kurz.“

Madam Pomfrey und Granger-Weasley verabschiedeten sich leise.

Der Heiler zog Draco aus dem Raum. „Ich würde Ihnen sehr gerne einige Tage frei geben, damit Sie sich erholen und Zeit mit Ihrem Sohn verbringen können,“ unruhig bewegte er eine Fußspitze hin und her, „aber ich brauche Sie!“
Jetzt hob er den Kopf und musterte die Fließen hinter Draco. „Sobald Mister Potter aufgewacht und stabil ist, kann ich vielleicht Poppy an seiner Behandlung beteiligen.“

In Dracos Kopf drehte sich alles, „In Ordnung. Ich, irgendwie bekomme ich das hin.“
„Sind Sie sicher? Was ist mit Ihrem Sohn?“
„Er ist bei meiner Mutter. Ich spreche mit Ihr, Sie wird es verstehen.“
„Gut, dann gehen Sie, mein Freund. Ruhen Sie sich aus und schlafen Sie! In neun Stunden erwarte ich Sie hier.“
Draco nickte und machte sich auf den Weg aus dem Hospital.

Kurze Zeit später nahm Draco seinen Sohn in den Arm.
Dieser schmiegte sich an seinen Vater und sagte, „Ich hab dich soo vermisst!“ Draco legte sein Kinn auf dessen Kopf und murmelte. „Ich habe dich auch vermisst!“ Liebevoll drückte er ihn fester.

„Hattest du eine schöne Zeit bei Oma Zissa?“ „Jaa, wir haben Verstecken gespielt.“
Draco lächelte, wurde jedoch schnell wieder ernst.
„Hör mal mein Großer, ich muss leider die nächsten Tage sehr viel arbeiten, vielleicht machst du solange Urlaub bei deiner Oma?“
Scorpius verzog das Gesicht. „Papa, kann ich nicht bei dir bleiben? Bitte, ich will bei dir bleiben!“
„Und ich will dich bei mir haben! Aber im Moment geht das einfach nicht,“ bedauernd zuckte er mit den Achseln.
„Du machst jetzt einfach ein paar Tage Urlaub bei Oma Zissa. Wenn ich wiederkomme, bekommst du gaanz viel Zeit mit mir. Ich verspreche es dir!“
Ganz fest drückte er noch einmal seinen kleinen Jungen und gab ihm einen Kuss auf den Kopf. „Ich hab dich lieb!“
Scorpius drückte sein Gesicht in seine Weste. „Hab dich auch lieb, Papa!“
„Bis bald mein Schatz!“

Als er endlich Zuhause im Bett lag, stürmten die Ereignisse des Tages auf ihn ein und so konnte er trotz seiner Erschöpfung lange nicht schlafen.


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Hallo Zusammen,

Ich freue mich sehr über die wachsende Leserschaft und heiße jeden herzlich Willkommen! Falls ihr Anmerkungen, Vorschläge oder Kritik loswerden möchtet, könnt ihr das natürlich gerne tun.
Am Samstag geht es, wie gewohnt mit dem nächsten Kapitel weiter.
@SchoKeks: Tut mir leid, dass Ron jetzt doch wieder ins alte Muster zurück gefallen ist. Er tut sich halt noch schwer mit Malfoy.

Bis bald, Feerja
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