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Love the people, you can be crazy with.

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
26.08.2021
16.10.2021
23
55.889
8
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Dieses Kapitel
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16.10.2021 1.753
 
Mein Gelaber heute mal am Ende ❤️


Robert

Genervt stöhnte ich auf, als der fünfte Wecker ging. „Wir müssen aufstehen." brummte ich, nachdem ich ihn ausgeschaltet hatte und mich wieder an Oscar kuschelte.

„Ja müssen wir." kam es leise und gähnend von ihm, während er sein Gesicht an meine Brust drückte. Ich war schneller wieder eingeschlafen, als ich denken konnte, dass ich es eigentlich nicht durfte.

„Wehe ihr seid nackt!" schrie die Stimme meiner Schwester, bevor die Tür aufgerissen wurde. „Sind wir nicht, was willst du?" genervt schaute ich zu Tür, kniff meine Augen zusammen, weil sie das Licht direkt an machte.

„Ihr müsst in einer halben Stunde los, Mama hat mich hier hoch geschickt, weil sie noch nicht dein trampeln wahrgenommen hat. Vielleicht hättet ihr gestern Abend einfach schlafen sollen, anstatt wach zu bleiben und sonst was zu tun." sagte sie auf russisch und ging dann raus.

„Was hat sie gesagt?" fragte Oscar und setzte sich nun auch endlich auf. „Wir müssen wirklich aufstehen, wie gut das wir schon gepackt haben, außerdem hat sie es gestern wirklich gehört." sagte ich, küsste seine Stirn und stand dann auf.

„Ist das jetzt schlimm, also das sie uns gehört hat?" fragte er und stand auch auf. „Du hast doch selber gesagt, sie ist alt genug. Ich will garnicht wissen, was sie in ein paar Jahren tut." Darüber wollte ich wirklich nicht nachdenken, weshalb ich mir jetzt schnell Kleidung nahm, die ich extra schon zur Seite gelegt hatte und ins Bad ging.

Gefrühstückt hatten wir am Flughafen, nachdem wir eingecheckt hatten. Wir hatten extra Business Class gebucht, für jeden Flug, bis nach Australien, damit wir ausreichend Privatsphäre hatten.

Als wir denn längsten Flug hatten, machten wir es uns auch gemütlich, kuschelten uns aneinander, sahen einen Film, wo wir dabei einschliefen. Das Essen war auch gut, Business Class war einfach entspannter.

Als wir ankamen, war es später Nachmittag. Nicole holte uns ab, nahm uns freudestrahlend in Empfang. 20 grad und etwas regen, aber vollkommen in Ordnung. In Europa war ja gefühlt der Winter schon eingebrochen, weshalb dies doch wirklich super war.

Wir aßen gemeinsam, mit seinen Eltern. Damit wir nicht doch so früh, vor dem Fernseher einschliefen, gingen wir noch etwas spazieren und Oscar zeigte mir seine Gegend, wo er aufgewachsen war.

Die Tage vergingen, wir unternahmen viel mit seiner Familie und ich lernte auch Freunde von ihm kennen. Keiner sah es als komisch an, dass Oscar plötzlich einen Mann an seiner Seite hatte.

An einem Abend, hatten wir Sturmfrei, da seine Eltern auf einem Geburtstag waren, wo Oscar keine Lust hatte mitzugehen und ich deshalb mit ihm zuhause blieb.

Wir hatten uns bis zu diesem Abend wirklich zusammen gerissen, keinen Sex zu haben. Oscars Eltern schliefen nur zwei Räume weiter und dies wollten wir ihnen dann doch nicht zumuten.

Oscar war zu laut, was wir bei mir ja schon bemerkt hatten und selbst meine Mutter sich einen dummen Spruch nicht verkneifen konnte, als sie uns zum Flughafen brachte.

Schon jetzt ging alles ohne Probleme. Oscar war sehr schnell vorbereitet und mit genug Gleitgel, war ich auch schnell in ihm. Ich war nicht abgeneigt davon, ihn schnell und hart zu nehmen, wobei ich ihn am Anfang ärgerte und mir alle Zeit der Welt ließ.

Ich mochte es hier und würde jedesmal, wenn es die Zeit zuließ mit Oscar hierher kommen. Ich sah meine Familie ja oft, weshalb ich es in Ordnung fand, längere Zeit ‚Urlaub' hier zu machen.

Nach den ganzen Gerüchten um uns, hatten wir ein Bild geteilt, aus Neuseeland. Oscar hatte dies selber gemacht, ich hatte es sogar als Hintergrund Bild, auf meinem Handy.

Wir waren am Strand, ein Tag an dem die Sonne schien. Oscar saß vor mir, hatte sich an meine Brust gelehnt und ich meine Arme um seinen Bauch gelegt. Verliebt lächelte er in die Kamera, während ich ihm einen Kuss auf die Wange gab.

Gemischte Reaktionen, aber die Positiven überwogen. Es war einfacher, wenn es jeder wüsste. Charles und Nikita waren auch öffentlich geoutet und auch ihnen tat es gut.

Wir konnten uns frei bewegen und nicht verstecken, wobei wir dies eh nie getan haben. Ich war unglaublich glücklich darüber und freute mich einfach, auf die Zukunft.

Am letzten Abend, waren wir mit seinen Eltern und Großeltern essen. Wir wollten denn Abend ausklingen lassen, wobei wir morgen auch noch den ganzen Tag hatten und erst gegen 23 Uhr am Flughafen sein mussten.

Oscar war jetzt schon etwas traurig, was ich verstehen konnte. Ich würde mich genauso fühlen, wenn ich nicht wüsste, wann ich meine Familie wieder sehe. Wir können nicht immer alle Termine vorhersagen und wissen dadurch nicht, wann wir genug Zeit hatten, wieder hierher zu kommen und sie wussten dies auch nie genau, wann sie Zeit hatten nach Europa zu kommen.

Oscar lief mit seiner Mutter und Oma einige Meter vor Chris, seinem Opa und mir. „Ich hätte nie damit gerechnet, dass Oscar so einen tollen Geschmack hat." sagte sein Opa plötzlich und selbst Chris schaute ihn verwundert an.

„Was denn? Nur weil ich alt bin, finde ich schwul sein nicht gleich schlimm, außerdem ist liebe halt liebe. Aber junge.." sprach er weiter, legte eine Hand auf meine Schulter. „Denk dran, bevor man etwas weg schmeißt, Versuch es zu reparieren. Auch auf euch werden mal keine guten Zeiten zukommen und dann ist Zusammenhalt und liebe, dass aller wichtigste." ich lächelte ihn an und nickte dann zustimmend.

„Robert ist ein echt toller Mann und macht Oscar glücklich, sie sind perfekt, mach dir da keine Gedanken Papa." sagte Chris und legte mir auch eine Hand auf die Schulter.

„Ich werde ihn nicht mehr gehen lassen, ich liebe Oscar." lächelte ich weiterhin und blickte nach vorne, zu dem Wichtigsten, was es in meinem Leben gab. Auch wenn wir noch nicht lange zusammen waren und unsere Liebe noch jung war, wusste ich, dass ich mit ihm alt werden wollte.

Als hätte Oscar es gehört, blieb er stehen, ließ die Frauen alleine weitergehen und drehte sich um. Als wir bei ihm ankamen, schlang er seine Arme um mich und küsste mich liebevoll.




10 Jahre später

Ich schob die Lasagne in denn Ofen und lief dann mit denn Tellern in das Wohnzimmer, um denn Tisch im Essbereich zu decken. Der Schnee wurde immer mehr, heute hatte es noch nicht aufgehört.

Ich liebte die Atmosphäre, die Oscar in unserem Haus geschaffen hatte. Besonders zur Weihnachtszeit war es unglaublich toll. Kleine Details, warmes leuchtendes Licht und Kerzen, die alles in einem winterlichen Duft hauchten.

Ich ging nochmal in die Küche, holte zwei Gläser und einen Becher, dazu noch eine Flasche Wasser. Ich hörte die Haustür aufgehen, Gemurmel und lachen, bis eine knappe Minute später kleine Schritte zu hören waren.

Ich drehte mich vom Tisch weg und sah meine kleine Prinzessin auf mich zulaufen. „Papi!" rief sie und sprang mir in die Arme. „Hey mein Schatz, wie war es bei Oma?" fragte ich und gab ihr einen Kuss.

„Schön." lachte sie, als ich sie kitzelte und dann auf ihren Stuhl setzte. „Essen ist sofort fertig." erklärte ich ihr und füllte ihr schon etwas Wasser in denn Becher.

Oscar und ich waren erst heute morgen zurück nach Russland gekommen. Anfang Dezember war die Saison vorbei und ab jetzt hatten wir endlich Zeit für uns, als Familie.

Julie unsere Tochter war, während wir in Abu Dhabi waren, bei meiner Mutter untergekommen. Zur Rennen die nicht so weit weg waren, nahmen wir sie mit, aber bei solchen, mit anschließenden Partys, war es so besser.

Wir hatten ein Haus in Russland, aber auch in Australien. Weihnachten würden wir aber, wie jedes Jahr in Russland verbringen, bevor wir, vor Silvester, für ein Monat nach Australien flogen.

Julie hatte noch drei Jahre, bis sie in die Schule kam und dies nutzten wir wirklich aus. Wir hatten sie vor zweieinhalb Jahren, in Neuseeland adoptiert, was uns viel bedeutete, da wir mit diesem Land auch eine Menge verbunden.

Es war das Land, an dem das UNS ein Anfang genommen hatte. Noch heute liebte ich meinen Mann, wie vor 10 Jahren.

Wir haben Höhen und Tiefen gehabt, gerade in der Zeit, als für uns die Formel 1 nur ein Traum war. Mit Fleiß und harter Arbeit, hatten wir es aber beide geschafft. Die Hochzeit vor 5 Jahren war eigentlich der Höhepunkt, aber dann kam Julie in unser Leben und alles wurde noch viel besser.

Ich ging in denn Flur, wo Oscar gerade Julies Schuhe auf die Fußmatte stellte, da sie vom Schnee komplett nass waren. „Hallo schöner Mann." lächelte ich und küsste ihn, als er auf mich zukam.

„Schöne Grüße von deiner Mutter, sie wollte mit dir nochmal über die Geschenke sprechen." sagte er und legte dann seine kalten Hände, unter meinem Hoodie auf meine Haut.

„Oh Gott, du bist total kalt. Der Kamin ist schon an, ich hole eben das Essen." lächelte ich und küsste ihn nochmal. Durch Oscar und Julie feierten wir auch Weihnachten, woran ich wirklich gefallen hatte. Ich liebte es und würde diese Tradition nie aufgeben, genauso wenig, wie meine Mutter und meine Schwester.

Denn Abend verbrachten wir ganz entspannt, auf dem Sofa und sahen einen Film. Julie schlief noch dort ein und wurde von mir, nach oben in ihr Zimmer getragen.

Ich ging wieder nach unten, legte mich zu Oscar und nahm ihn feste in den Arm. „Ich liebe dich Robert." flüsterte er und blickte mich, von meiner Brust aus an. „Für immer." hauchte ich und beugte mich zu ihm, damit ich mir einen unglaublich liebevollen Kuss klauen konnte. „Ja, für immer."

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Hey ihr lieben ❤️
Ich hoffe euch hat diese Geschichte gefallen. Gerade nach anfänglicher Skepsis und sonstigen Problemen, ein Riesen dank für den Arschtritt von Herr M und Gifthexe  . Ohne euch beide, wäre es schon nach dem 1. Kapitel gelöscht worden.

Zudem danke an alle, die diese Geschichte mitverfolgt haben. Jeder Kommentar, Review, Sternchen, Herzchen, Favoriteneinträge etc bedeuten mir wirklich viel. ❤️

Zudem ist bei mir ein Ende, ja auch immer ein Anfang. Gleichzeitig mit dem letzten Kapitel hier, kommt das erste von der neuen Geschichte online. Kiwilove. Ich werde mich mehr an Dramatik versuchen, aber versprechen kann ich es nicht. Es wird das Pair Liam Lawson und Marcus Armstrong.

Als nach gefühlten Jahren endlich mal das Pair stand, purzelte die Idee nur so aus dem Köpfchen der lieben Gifthexe

Ich hoffe ich werde euch da auch begrüßen dürfen, bis dahin. Danke euch allen ❤️
 
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