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Love the people, you can be crazy with.

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
26.08.2021
16.10.2021
23
55.889
8
Alle Kapitel
39 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
05.10.2021 3.360
 
Fast 3300 Wörter... wann das nächste kommt, kann ich garnicht sagen.... Noch hänge ich etwas an der Umsetzung des Plans

Viel Spaß ❤️


Oscar

Ab Samstag nervte es mich nur noch, das Robert sich andauernd mit Mick traf. Natürlich musste man Freundschaften pflegen und für Freunde da sein, aber seinen Partner durchgehend alleine lassen, war irgendwann auch scheiße.

Als er um eins immer noch nicht da war, hatte ich sogar angerufen. Es fühlte sich in mir einfach komisch an, als ob ich ihn jetzt schon verlieren würde. Selbstzweifel hatte ich die letzten Tage irgendwie bekommen, woher war mir aber nicht klar.

Das es aber eskalieren würde, wenn er zurück kam, wusste ich nicht. Als er ins Bad ist, überkamen mich die Tränen. Irgendwie brach alles in mir zusammen, als hätte ich Robert, meine große Liebe verloren.

Er wollte keinen Sex, erst hatte ich es ja verstanden, das er bis zu Hause warten wollte, aber langsam kam dieses ungute Gefühl in mir auf, dass er es garnicht wollte.

Als er aus dem Bad kam, war ich einfach nur wütend, die Tränen brannten auf meiner Wange und ich wusste nicht, was ich noch sagen sollte. „Was ist verdammt nochmal los mit Dir?" sagte er und schmiss seinen Hoodie auf denn Koffer, der neben dem bad Stand.

„Was mit mir los ist? Ist das gerade dein Ernst?" schniefte ich und bekam denn nächsten Heulkrampf. Ich kannte dies von mir garnicht, war damit selber auch komplett überfordert.

„Ja ich dachte es wäre alles in Ordnung, weil ich dir alles gesagt habe, was bei Mick abgeht." sagte er dann ruhiger und kam auf mich zu.

Das Ich weinte, verzweifelte mich, wollte ich ihm doch nicht zeigen, wie schwach ich gerade innerlich war. „Hey, Schatz hör auf zu weinen." sagte er leise und setzte sich neben mich, nahm mich in denn Arm.

Ich ließ mich gegen ihn fallen, weinte einfach weiter, war traurig und innerlich komplett leer. „Ich will dich nicht verlieren." hauchte ich tonlos, in sein schon von meinen Tränen, feuchten Shirt.

„Warum verlieren? Das tust du nicht, ich liebe dich doch und ich kann mir auch vorstellen, dass es nicht leicht ist gerade. Es tut mir leid, dass ich so viel bei Mick war, ich weiß wir hatten alles anders geplant. Trotzdem denk nicht, du würdest mich verlieren, das wirst du nämlich nicht." sprach er leise und zog mich fest an sich.

Ich konnte nichts drauf sagen, weinte irgendwann stumm an seiner Brust. Ich wusste selber, das es kindisch war, zu denken ich würde ihn verlieren, aber ich brauchte ihn, an meiner Seite.

Robert brachte uns in eine liegende Position, zog die Decke über uns und sprach beruhigend auf mich ein. Aus Erschöpfung, wegen dem Tag, meinen Gedanken und dem Streit, schlief ich an ihn gekuschelt, irgendwann ein.

Wach wurde ich erst, als ein Wecker ging. Robert schlief auch noch, neben mir, oder eher halb unter mir. Irgendwie hatte ich immer noch so ein komisches Gefühl in mir, es wollte nicht weg, auch wenn er so viele schöne Dinge, heute Nacht gesagt hatte.

Ich griff zu meinem Handy und sah, dass es der Notfall Wecker war, wodurch ich mich erschrocken aufsetzte. „Fuck, Rob wir müssen zum Frühstück." sagte ich, schüttelte kurz an seiner Schulter und stand auf.

Er schien genauso erschrocken, kam aber doch recht schnell in die Gänge. Das trotz des Stresses, beim anziehen, immer noch komische Stimmung herrschte, nahm auch er wahr. Sein Blick war traurig, als er zu mir sah.

Wir waren gleichzeitig fertig, so weit es sein musste. Unser Team war eh dran gewöhnt, das wir morgens nicht ansprechbar waren. Robert hielt mich an der Tür auf, legte seine Hände auf meine Hüfte. „Ich liebe dich, nur dich." sagte er leise.

Ich sah ihm in die Augen, lehnte mich vor und gab ihm einen Kuss. „Ich dich auch, wir müssen los." sprach ich leise und öffnete die Tür.

Robert lief hinter mir her, während ich zum Aufzug eilte. Es war während der Fahrt nach unten total still zwischen uns. Ich konnte irgendwie nichts sagen, wusste nicht genau was.

Im Frühstückssaal angekommen, ging ich nicht wie Robert, erstmal zu denn anderen, sondern holte mir einfach irgendwas zu essen.

Mit einem leisen „morgen" ließ ich mich auf einen Stuhl nieder und sah auf meinen Teller. Hunger hatte ich nicht wirklich, aber ich musste etwas essen.

„...oder Oscar?" hörte ich René, weshalb ich in sein Gesicht und das meiner Eltern blickte. „Was?" fragte ich und legte das Brötchen zurück auf meinen Teller.

„Ok mal ehrlich, was ist los mit euch beiden?" fragte er dann und alle warfen uns, fragende Blicke zu. „Nichts?" es klang eher wie eine Frage aus meinem Mund.

„Habt ihr euch getrennt? Sagt das bitte nicht, wir können dies nicht gebrauchen." sprach René weiter. „Boha, meine Güte, wir haben uns nur etwas gestritten, ist jetzt gut ok?" sprach Rob aufgebracht.

Normal war er etwas ruhiger, wenn René auf uns einredete. „Etwas? Das sieht nach üblem Streit aus." gab mein Vater von sich und ich musste irgendwie schlucken.

Meine Eltern müssten in einer Viertelstunde los, zum Flughafen. Ich wollte nicht, dass sie mit solchen letzten Bildern flogen. Ich konnte aber erfolgreich die Tränen zurückhalten, aber senkte meinen Kopf trotzdem.

Ich spürte wie Rob mich an seine Seite zog, mir über denn rücken strich. „Es ist wirklich alles soweit gut. Wir haben kurz drüber gesprochen, aber der erste richtige Streit, kann schon belastend sein. Wir werden zuhause nochmal drüber reden und dann ist alles gut. Macht euch keinen Kopf." sagte er und strich weiter über meinen Rücken.

Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter und nickte allen zu. „Es hat mich halt etwas mitgenommen, aber alles gut. Wir trennen uns schon nicht, denk da gar nicht drüber nach René." sagte auch ich und blickte dann zu meinen Eltern. „Und ihr auch nicht. Wir hatten halt einfach eine Meinungsverschiedenheit, das kriegen wir schon hin." lächelte ich dann doch.

Robert legte ein Finger unter mein Kinn und sah mir in die Augen. „Es tut mir wirklich leid, ich liebe dich, dass weißt du." sprach er leise. „Mir tut es auch leid. Ich liebe dich, weshalb diese Angst kam." gab auch ich zu.

Robert legte seine Lippen kurz auf meine, zog mich an sich. „Lass uns essen, wir fahren später fast drei Stunden." sprach er in mein Ohr, drückte über mein Ohr noch einen kurzen Kuss und lächelte mich an.

Ich bekam wirklich mehr runter, als ich dachte. Wir beeilten uns, damit wir meine Eltern zum Taxi bringen konnten. „Vertragt euch, Streit tut nie gut." sprach meine Mutter, als sie mich nochmal umarmte. „Werden wir, aber jeder streitet mal." lächelte ich sie an.

Wir verabschiedeten uns von ihnen, bevor sie einstiegen und los fuhren. Robert legte ein Arm um mich, während wir ihnen hinterher blickten. Wir mussten ihnen versprechen, wenn sie in Australien angekommen waren, dass alles wieder gut war, zwischen uns.

Das alle so übertrieben, weil wir uns stritten. Es passierte, auch bei meinen Eltern mal und da konnten die Fetzen wirklich fliegen, oder Teller. Meine Mum war mal so sauer, dass sie alle 12 Suppenteller auf denn Boden gedonnert hatte. Streit war normal, solange man sich nicht lange sauer sein konnte.

„Lass uns packen, René wollte schnell los." sagte Robert und griff zu meiner Hand. Es war uns immer egaler, Fall es jemand sah, sollte es die ganze Welt doch wissen, liebe war einfach schön, egal wie oder was man liebte.

Eigentlich hätten wir bis morgen bleiben müssen, aber da René Termine hatte, nahm er uns schon mit. Ich war auch froh drum, denn nach dem Streit, wollte ich einfach in einen unserer vier Wände sein und Zeit mit ihm verbringen.

Wir packten schnell, bevor wir uns unten mit René trafen. Er lächelte uns schon an, da als wir zu ihm gingen, Robert ein Arm um mich gelegt hatte und ich gerade lachte, da Robert sagte, wie doof verloren René da stand. René aufziehen, konnten wir beide zusammen immer noch am besten.

„Na, wieder bessere Laune?" fragte er, als wir bei ihm ankamen. „Ja, können wir dann?" fragte Robert. René nickte, wir packten unsere Taschen und Koffer in denn Kofferraum und setzten uns nebeneinander, auf die Rücksitz Bank.

Wir hatten leise besprochen, dass wir erstmal jeder in seine eigene Wohnung gingen, da Robert noch etwas zu tun hatte. Damit ich nicht wieder so eifersüchtig rüber kam, fragte ich aber einfach nicht. Ich fragte mich zwar, was er vor hatte, weil ich mich eigentlich drauf freute, Ruhe mit ihm zu haben, ließ es aber wirklich sein.

In meiner Wohnung angekommen, schmiss ich die Klamotten in die Waschmaschine, wem auch immer sie von uns beiden gehörten und machte mir etwas zu essen. Jetzt erst merkte ich, wie viel Hunger ich eigentlich hatte.

Trotzdem kam wieder ein komisches Gefühl in mir auf, da Robert irgendwas vor hatte, was er mir nicht sagte. Ich wusste die letzten Tage zwar, dass er bei Mick war, aber auch dies fühlte sich unfassbar seltsam an.

Eifersucht kannte ich eigentlich nicht, aber irgendwie war sie bei Robert da. Ich liebte ihn, hatte Gefühle für ihn, die ich noch nie empfunden hatte. Ob ich wirklich Angst hatte, dass ich ihn verlieren konnte, oder es einfach war, weil ich so eine starke Bindung noch nie hatte, wer wusste es schon.

Nach dem Essen machte ich einen kleinen Power Nap, eine knappe Stunde. Zwar wurde ich total gerädert wach, aber lächelte auch, als ich sah, dass Rob mir geschrieben hatte. ‚Hey Schatz <3 Kommst du zu mir, so 18 Uhr? Ich koche für uns:*' stand dort.

Lächelnd schrieb ich ihm, dass ich mich beeilen würde, da wir schon 17:30 Uhr hatten. Ich sprang auf und ging schnell ins Bad, duschte und machte mich fertig.

Da irgendwie meine ganzen Jogginghose bei Rob waren, zog ich mir schnell eine Jeans für den Weg an, bei ihm konnte ich mich ja umziehen. Meinen Lieblings Hoodie, von Robert hatte ich hier, denn ich mir auch überzog und dann mit Handy, Schlüssel und Portemonnaie meine Wohnung verließ.

Bei Robert angekommen, schloss ich seine Wohnungstür auf und betrat denn Flur. Robert kam aus der Küche und lächelte mich an. Ohne was zu sagen, zog er mich an sich und küsste mich, wirklich liebevoll.

„Lasagne?" fragte ich leise lächelnd, nachdem wir uns lösten. „Ich habe dir schon in Neuseeland gesagt, ich würde sie jeden Tag für dich kochen." sagte er und küsste mich nochmal.

Ich zog meine Schuhe aus und ging Robert in die Küche hinterher. „Riecht gut, wie immer." sagte ich lächelnd und umarmte ihn von hinten. „Das essen, oder ich?" fragte er lachend, als ich ihm einen Kuss auf denn Hals gab. „Beides." gab ich von mir.

Das Essen war wirklich gut, aber zu satt aß ich mich nicht, sonst hätte ich wohl sofort wieder schlafen gehen können. Ich spürte das es anders war als sonst und wusste auch, was mich erwarten könnte heute.

„Was hast du so gemacht, heute Nachmittag?" fragte Robert, nachdem er mir meinen Teller abgenommen hat. „Wäsche, Haushalt, schlafen und dann duschen." sagte ich und wollte dann doch fragen. „Und du?"

„Ich gehe eben auf Toilette und dann zeig ich es dir." lächelte er, küsste mich kurz und ging dann in die Küche, ehe er durch denn Flur Richtung Schlafzimmer und Bad ging.

Mit meinem Fuß zog ich eine Kiste, die unter dem Tisch stand nach vorne, da ich wusste, dass die Kondome und das Gleitgel, welches ich gekauft hatten, dort gelandet waren.

Sie lagen auch noch dort, weshalb ich vielleicht doch falsch lag. Ich hatte irgendwie Hoffnungen, dass es heute endlich so weit sein könnte und wir diese Erfahrung endlich erlebten.

„Brauchen wir nicht, das kann dort drin bleiben." hörte ich die Stimme meines Freundes und blickte erschrocken auf. Er hielt mir lächelnd eine Hand hin, die ich ergriff, nebenbei aber rot wurde.

Als ich stand, gab er mir einen Kuss und zog mich dann mit sich. Vor der Schlafzimmer Tür blieb er stehen und sah mich an. „Ich hoffe es gefällt dir." sagte er leise und drückte die Klinke runter.

Nachdem die Tür offen war, lächelte ich und wurde gleichzeitig unglaublich nervös. Es brannten Kerzen, sein Bett hatte er auch frisch bezogen und sogar unser Klamotten Chaos beseitigt.

„Wow, es ist schön." hauchte ich, drehte mich wieder zu ihm und legte meine Arme um seinen Hals. Er fing meine Lippen ein, küsste mich und bewegte sich, mit mir zum Bett.

Sanft legte er mich auf das Bett ab, kam über mich, aber unterbrach bei nichts, denn Kuss. „Ich liebe dich." flüsterte ich, als wir uns atemlos lösten. „Ich dich auch, ich wollte es einfach nicht so zwischen Tür und Angel machen, weshalb ich denn Nachmittag brauchte. Ich war einkaufen, habe auch nochmal Kondome und Gleitgel gekauft, dann können wir das andere bei dir unterbringen. Ich wollte aufräumen und alles schön haben. Ich hoffe wirklich, es ist so in Ordnung." leise sprach er es, strich mir mit dem Daumen über die Wange.

„Es ist perfekt, wirklich." lächelte ich und küsste ihn wieder. Der Kuss wurde leidenschaftlicher, intensiver. Nach und nach, brachten wir uns, um unsere Kleidung.

Es musste alles perfekt laufen, dabei war ich unglaublich nervös. Meine Hände zitterten, als ich über seinen nackten Rücken fuhr und meine Hände an seiner Hüfte platzierte.

Er setzte sich auf, griff zu meinen Händen und küsste meine Fingerknöchel. „Alles gut Schatz, wir gehen so weit, wie wir wollen. Wenn irgendwas ist, sag Bescheid." flüsterte er und sah mich beruhigend an.

Die Nervosität überflutete mich aber trotzdem, das ich seine Küsse, die er von meinem Hals, über meinen Schlüsselbein, zu meinem Bauch, nicht wirklich genießen konnte.

„Schatz, wenn es zu viel ist, lassen wir es." sagte Robert und kam wieder zu mir hoch. „Nein, ich will es. Lass es uns versuchen, ich reiß mich jetzt auch zusammen." sagte ich und küsste ihn.

Robert fing nochmal an, an meinem Hals zu küssen, diesmal schaffte ich es auch, lockerer zu sein. Als er sanft über meine Länge leckte, stöhnte ich auf und krallte meine Finger, in die Laken.

Wie von selbst, bewegte ich meine Beine auseinander, damit er sich dazwischen setzten konnte. Robert strich sanft über meine Oberschenkel Innenseiten, küsste meine Länge und brachte mich echt um denn verstand.

Ich war locker, genoss es und schloss meine Augen. Robert griff zum Nachttisch, nahm das Gleitgel und sah dann zu mir. „Bist du dir sicher?" fragte er leise.

Ich war mir sicher, aber immer noch aufgeregt, weshalb ich einfach nur nickte. Die nächste Minute zog an mir vorbei, war irgendwie nicht präsent in meinen Gedanken.

Ich hörte denn Deckel aufgehen, wurde nochmal von ihm geküsst, bis ich etwas feuchtes, kühles zwischen meine Pobacken, genau in der Spalte spürte.

Ganz sanft drückte Robert meine Beine etwas mehr auseinander, konnte somit alles sehen und ich war einfach überfordert. Sanft strich er mit dem Finger einmal her, blieb genau an meinem Aus, oder aber auch in diesem Falle Eingang stehen.

Ich hatte das Gefühl, vor Erregung und Nervosität zu zerspringen. Wusste nicht wohin mit meinen Gefühlen, da es mich überwältigte.

Dieses zärtliche, gepaart mit dem erregten, war einfach zu viel und dann spürte ich, wie er langsam seine Fingerkuppe in mich drückte. Ich spannte mich an, atmete laut auf.

„Alles gut Schatz." flüsterte er, hatte dafür seine Lippen, von meiner Länge genommen. Er löste seine Hand, mit der er mich aufgerichtet hatte und streckte sie zu meiner, die verkrampft neben meinem Körper lag.

Erst als er spürte, ich war so weit, drückte er seinen Finger weiter in mich. „Atme." hörte ich ihn, gefühlt von weit her flüstern. Ich öffnete meine Augen, schaute zu ihm runter.

Wieder versuchte ich mich zu entspannen, atmete tief ein und aus. Robert bewegte seinen Finger leicht in mir, ich musste mich genau jetzt zusammen reizen, es musste jetzt einfach alles glatt gehen.

Es tat nicht weh, war ungewohnt, was aber wohl klar war. Ich war einfach nur verspannt, wollte das es perfekt wird und setzte mich damit selber unter Druck. Dann aber doch, fing es leicht an wehzutun, weshalb ich auch schmerzhaft, aber leise aufstöhnte.

„Ich glaube das geht so nicht." hörte ich Robert sagen, der den Finger aus mir zog und zu mir nach oben kam. „Warum?" hauchte ich, komplett enttäuscht.

„Ich könnte weiter machen, aber dann würde ich dir nur weh tun. Du bist viel zu verspannt, bist du so nervös?" fragte er leise und zog mich an sich.

Selbst seine Erregung war verschwunden, das ich es so verkacken konnte, war mir nicht bewusst. Eigentlich war Robert jemand, denn man so schnell um denn Finger wickeln konnte, gefühlt immer willig war, sich das zu holen, was er brauchte. Er hatte Ausdauer und könnte gefühlt denn ganzen Tag sich mit mir beschäftigen und jetzt hatte ich ihn komplett enttäuscht, dass er nichtmal mehr erregt war.

„Es tut mir leid." hauchte ich und spürte, wie alle Dämme in mir brachen. Robert zog mich noch enger an sich, strich über meinen Rücken. „Es ist doch in Ordnung, das geht halt nicht so schnell." sprach er.

„Ich hab es einfach versaut, du bist ja nichtmal mehr erregt." gab ich tonlos von mir, mein Gesicht an seine Brust gepresst. „Du hast nichts versaut, es ist doch nicht schlimm. Ich kann einfach nicht erregt sein, wenn ich dich so angespannt und voller Nervosität vor mir liegen habe. Ich liebe dich und du weißt ganz genau, wie erregend du bist und das ich auch einfach Dauer geil sein kann, wegen dir." sprach er.

Ich fühlte mich wirklich wie ein versager, auch wenn Robert mit so vielen Worten versuchte es mir auszureden.

Als ich mich etwas beruhigt hatte, löste er meinen Kopf von seiner Brust und sah mir in die Augen. „Ich liebe dich." sagte er leise und küsste mich liebevoll.

„Können wir es nochmal probieren?" fragte ich mit bebenden Lippen. Er schüttelte denn Kopf, strich über meine Wange, wo sich deshalb wieder eine Träne ihren Weg bahnte. „Nicht mehr heute, wir sollten uns nicht unter Druck setzten. Ich glaube, ich würde es jetzt gerade selber nicht mehr hinbekommen." erklärte er und löste sich von mir.

Wieder weinte ich und sah ihm dabei zu, wie er die Kerzen ausmachte. Hatte er auch allen recht zu, denn ich hatte es von vorne, bis hinten ruiniert. Weil ich so ein Feigling bin, der anscheinend nicht los lassen konnte.

„Bitte Wein nicht mehr, ich will nur nicht, dass wir sterben, wenn wir einschlafen, weil die Kerzen noch an sind. Ich bin hier und bleibe bei dir." sagte er und kam zurück zu mir, zog die Decke über uns und nahm mich in denn Arm.

Ich hatte diese Nähe einfach nicht verdient, ich hatte diesen Menschen nicht verdient. Er gab sich soviel müde, wollte das es schön wird und ich versaute es.

Immer wieder hauchte er beruhigende Worte, streichelte meine Haut und gab mir trotzdem halt, auch wenn ich ihn so enttäuscht hatte. Er gab es nicht zu, aber ich denke, er war enttäuscht.

„Schlaf mein Schatz, wir werden das hinbekommen. Es ist nicht schlimm, ich habe auch nicht damit gerechnet, dass es einfach wird. Wir haben halt beide keine Erfahrung und diese Erfahrung, hat uns doch beiden gezeigt, dass wir uns keinen Stress machen sollten. Es war dumm von mir, dies hier zu planen, aber ich wollte es perfekt machen, weil du es verdient hast. Du hast nur das beste verdient und auch das perfekte erste mal, mit mir wirst du bekommen." sprach er leise, in die Dunkelheit.

„Ich liebe dich wirklich Oscar, vom ganzen Herzen." sagte er dann, mit lauterer ernster stimme, da ich selber nichts sagen konnte. „Ich liebe dich auch, es tut mir so leid. Wir werden es hinbekommen." antwortete ich und küsste ihn nochmal, bevor ich mein Gesicht wieder an seine Brust legte und meine Augen schloss.
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