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Love the people, you can be crazy with.

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
26.08.2021
16.10.2021
23
55.889
8
Alle Kapitel
39 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
27.08.2021 2.171
 
Viel zu sagen habe ich nicht, dies würde nur meine negativen Gedanken aussagen. (Worauf ich nun sowieso eine virtuelle Schelle und eine real life schelle bekomme ‍♀️ ‍♀️ )

Wann ich das nächste Kapitel schaffe, weiß ich noch nicht genau.

Viel Spaß trotzdem ❤️


Oscar

Ich wollte in Europa bleiben, weil ich keine Lust auf denn Jetlag hatte und jetzt landete dieses Flugzeug in Neuseeland. Der einzige Vorteil war, ich konnte meine Familie besuchen, zwar mit Robert zusammen, aber dies war kein bisschen schlimm.

Marcus hatte uns 4 Tage gegeben, die er uns frei ließ. Im Grunde fand ich die Idee ja ganz lustig, auch wenn ich selber nicht dran glaubte. Robert und ich waren Freunde und überhaupt nicht an Männern interessiert.

Marcus Mutter empfing uns wirklich liebevoll, sie hatte auch etwas Mitleid mit uns, aber lachte trotzdem über diese Idee. Manchmal fragte ich mich schon, wo der Knackpunkt in ihrer Erziehung von Marcus war, dass er sowas in seinem Kopf hatte.

Wir fuhren einige Zeit, bis sie an einem Haus hielt. „So euer liebesnest für die nächsten 32 Tage." grinste Marcus und stieg aus dem Auto. Ich sah verzweifelt zu dem Russen, der neben mir saß, der aber auch nur mit denn Schultern zuckte.

Marcus und seine Mutter führten uns rum, zeigten uns die Küche, die Bäder und das Schlafzimmer. „Die anderen sind abgeschlossen, wenn ihr flüchten wollt, bleibt nur das Sofa." grinste Marcus.

Der hatte echt an alles gedacht, irgendwie als hätte er sowas schon geplant. „Wenn etwas sein sollte, ruft an oder schreibt. Ich werde euch morgen ein Auto bringen von uns, dann könnt ihr auch was ohne meine Planung unternehmen." sagte Marcus zum Abschied.

Von der Terrasse und dem Garten aus, konnte man auf das Meer blicken, was aber trotzdem noch recht weit entfernt war. „Ist ja doch ganz nett hier." sagte Robert, als er nach einigen Minuten zu mir auf die Terrasse kam.

„Ganz nett? Wir wohnen kostenlos, in so einem großen Haus. Wir haben das Meer in der Nähe und einen Pool, denn wir benutzen können, wenn es mal etwas wärmer wird, also was ist hier ganz nett, es ist echt schön." sagte ich und zeigte einmal um mich.

„Ja du hast recht, aber ich will erstmal schlafen." gähnte er, wo ich mich gleich anschloss. Wir öffneten nur halbherzig unsere Koffer, suchten frische Wäsche und gingen jeder in einem anderen Bad duschen. Für uns war es kein Problem, nebeneinander zu schlafen. Wir hatten im letzten halben Jahr oft genug im Flugzeug, im Auto, oder sonst wo nebeneinander gepennt.

Ich brauchte definitiv noch einige Kleidungsstücke, hatte hauptsächlich nur Prema Sachen, aber auch Robert ging es nicht anders. Wir wollten wohl morgen mal schauen, ob wir was fanden, wo wir Anziehsachen kaufen konnten.

„Willst du links, oder rechts?" fragte er, als ich das Schlafzimmer betrat. „Du nimmst die Tür Seite." sagte ich und schmiss mich auf die seite, die zum Balkon führte.

„Wir müssen jetzt aber nicht kuscheln oder so?" fragend sah er mich an, als er sich auf seine Bettseite legte. „Hat er nichts von gesagt, also eher nicht." gähnte ich und zog die Decke über mich.

„Wie konnten wir uns nur darauf einlassen." murmelte er und nahm auch die Decke. „Keine Ahnung, aber wehe du schnarchst." sagte ich noch und schloss die Augen. „Tue ich nicht, du hoffentlich auch nicht." murmelte er und ich driftete schnell in einen Schlaf ab.

Als ich wach wurde, war die Seite neben mir verwaist, Robert war also schon wach. Ich ging erst ins Bad, bevor ich nach unten lief und ihn reden hörte. „Ja ok, bis morgen." sagte er genervt und erblickte dann mich.

„Alles gut?" fragte ich ihn und setzte mich auf einen der Barhocker. „Wir müssen uns irgendwas bestellen, es ist nur Wasser im Haus und ich verhungere. Wir haben aber so lange geschlafen, dass nur noch eine Pizzeria aufhat. Hier die Nummer." er schob mir einen Zettel rüber und ich griff darauf hin zu meinem Handy.

„Wir bestellen da einfach, aber was denkt er, sollen wir verhungern?" fragend sah ich ihn an, bevor ich auf mein Handy und die Speisekarte sah. „Er kommt morgen mit Frühstück und lässt uns ein Auto hier. Wir schauen mal, er lässt uns aber die ersten Tage alleine, damit wir uns einleben können." hörte ich Robert genervt sagen, als er sich neben mich setzte und auch auf mein Handy blickte.

„Wow, dabei dachte ich er hat sich mehr drauf vorbereitet." sagte ich nun auch recht genervt. Ich bestellte schnell etwas, nachdem ich erstmal rausfinden musste, was die Adresse von uns überhaupt war.

Robert hatte sich im Wohnzimmer vor dem Fernseher gesetzt, wo ich mich auch zugesellte und einfach stumm der Serie folgte. „Irgendwie komplett bescheuert, wie konnten wir nur Ja sagen?" Robert blickte von der anderen Seite des Sofas zu mir.

„Naja, wir hatten beide keine besseren Pläne, zwar ist es hier Winter, aber trotzdem noch schön und Marcus übernimmt so gut wie alle Kosten, was will man mehr." gab ich meine Gedanken preis. „Wir sollten uns mal das teuerste Restaurant hier suchen und ein exclusives candle light dinner fordern." grinste ich noch hinterher.

„Wir sollten überhaupt teure Sachen fordern, das haben wir uns für sein Experiment verdient. Ich verstehe sowieso nicht, wie das klappen sollte. Wach ich morgen auf und bin verliebt in dich?" Robert setzte sich anders hin, schien wirklich Interesse daran zu haben, wie Marcus sich das denkt.

„Ne ich denke nicht, es ist sowieso komplizierter, als er sich das vorstellt. Wenn man normal jemanden kennenlernt, stellt man sich gerne besser dar, will denn anderen nicht verschrecken. Bei uns ist dies ja nicht gegeben, wir kennen uns schon viel zu lange und auch schon recht gut die Macken des anderen." Ich dachte weiter nach, versuchte auch nichts ins lustige zu ziehen.

„Also wäre es für uns schwerer, sich in denn anderen zu verlieben, weil wir uns kennen?" fragte er. „Ja ich denke schon, weil wir uns, uns selber nicht mehr schön reden können. Wir sind jetzt über ein halbes Jahr Teamkollegen, haben doch recht viel zusammen gemacht und kennen die Stärken und Schwächen des anderen."

„Ich liebe es, dass du genauso ein Morgenmuffel bist wie ich." grinste er, was mich lachen ließ. „Ja das wäre auch ein Pluspunkt für dich. Nein mal ehrlich, du verstehst aber schon was ich meine, oder?"

Robert nickte mir zu und sprang dann auf, als es klingelte. Er kam mit unserer Pizza wieder und reichte mir ein Karton. „Du brauchst Jahrzehnte auf dem Klo." hörte ich ihn irgendwann wieder sagen, als wir fast aufgegessen hatten, weshalb ich wieder lachte.

„Hab halt eine gute Verdauung, dafür duscht du viel zu lange." grinste ich. „Wir können uns nicht verlieben, sonst brauchen wir definitiv irgendwann ein zweites Bad in unserem Traumhaus." damit hatte er mich dann komplett zum Lachen bekommen.

„Robert Piastri oder lieber Oscar Shwartzman?" mein Bauch tat vom Lachen wirklich weh, aber genau dies konnte ich mir einfach niemals vorstellen. Robert war ein toller Freund, toller Teamkollege und immer für einen da, aber eine Beziehung würde wohl nie in Frage kommen.

Wir machten uns noch etwas lustig drüber, bis Robert wieder ernst wurde. „Warum ist es wirklich aus zwischen euch? Du kannst ja nicht nach 4 Monaten schon sagen, dass die Gefühle nachgelassen haben, so schnell kann das doch nicht gehen."

Ich schluckte, überlegte und wusste immer noch nicht was überhaupt los war. „Sie war meine erste, seit der einen aus der Schule. Die Gefühle haben nicht nachgelassen, sie fingen erst garnicht richtig an. Ich dachte wirklich es könnte sich aufbauen, aber es passierte nichts." sagte ich ehrlich und starrte vor mich hin.

„Ok das ist echt kacke, aber kommt mir bekannt vor. Wobei eigentlich nicht, ich habe noch keine Frau gefunden, in die ich mich richtig verlieben konnte. Ich finde sie hübsch, denke es könnte was werden, aber irgendwie war halt noch nicht die richtige dabei. Wir werden aber schon die richtige noch finden, sind ja noch jung." der Russe wirkte irgendwie genervt über die Tatsache, dass er noch niemanden gefunden hatte, war aber auch echt doof.

„Bevor wir jemanden finden, müssen wir uns aber erstmal in einander verlieben, sonst bringt Kiwilein uns um." lachte ich und schaffte es, die Stimmung doch wieder zu heben.

„Naja die paar Dates und denn Monat kriegen wir schon hin, dann sehen wir es mal als teambuilding an. René wird stolz sein, wenn wir danach noch besser zusammen arbeiten." grinste er.

Wir sahen dann die Folge der Serie noch zu Ende, bevor wir kurz nach Mitternacht, jeder in einem Bad verschwanden und uns dann in das Bett legten. Problem mit dem Bett teilen, hatte ich nicht. Es war groß genug und Robert war jetzt nicht der Mensch, der einen abschreckte. Er sabberte nicht, schnarchte nicht und stinken tat er auch nicht, eigentlich mochte ich sein Geruch, das Parfüm, oder after shave welches Er benutze, roch echt gut.

Ich zog die Decke bis zum Kinn, schaute nochmal kurz auf mein Handy und legte es dann auf denn Nachttisch. „Schlaf gut." murmelte er neben mir. „Du auch Baby." musste ich grinsend sagen und bekam seine Faust gegen die Decke, auf Höhe meines Bauchs.

„Kriege ich denn keinen gute Nacht Kuss?" lachte nun er. „Sorry, ich habe heute Kopfschmerzen mein Schatz." gab ich genauso gespielt lachend wieder. „Noch kein Paar und schon die billige Ausrede.“

Nachdem wir uns beruhigt hatten, schliefen wir beide auch nach einander ein. Ein sturmklingeln weckte mich, Robert hatte sich schon ein Kissen über das Gesicht gezogen, weshalb ich mich erbarmte und aufstand.

Noch halb schlafend versuchte ich die Stufen nach unten zu erwischen, wo ich dann die Tür genervt öffnete. „Oh habt ihr noch geschlafen?" fragte Marcus verblüfft.

„Junge! Wir haben einen Jetlag, waren bis knapp halb 2 wach und du tauchst hier um, wie viel Uhr haben wir eigentlich?" fragte ich am Ende dann doch. „Halb 12." murmelte er und trat mit einem einkaufskorb an mir vorbei, ins Haus.

„Ich habe Brötchen und Aufschnitt besorgt, ihr bekommt die Knutschkugel von Paris. Sie kann ihn einen Monat entbehren." ich erinnerte mich daran, mal einen Nissan Micra bei ihr auf sozial Media gesehen zu haben, in Pink, aber es fährt besser als nichts.

„Wo ist Robert?" rief er aus der Küche. „Der schläft noch, ich gehe ihn mal wecken!" antwortete ich und trottete hoch. „Frühstück und Marcus sind da." sagte ich an denn Russen Gewand, der mit seinem Handy im Bett lag.

„Ich komm sofort, muss erstmal wach werden." sagte er und sah mir dann dabei zu, wie ich mir einen Hoodie vom Boden nahm, da mir irgendwie gerade kalt war. „Das ist meiner." hörte ich ihn sagen, worauf ich nur mit denn Schultern zuckte. Ich bemerkte es auch, wegen diesem Parfüm oder was es war, ich musste unbedingt endlich mal fragen was das für ein Duft war.

Wir frühstückten und ließen uns von Marcus erklären, wo wir Lebensmittel und auch Klamotten bekamen. Wir machten uns fertig und gingen dann mit Marcus zum Auto. „Wow, warum war mir das klar, dass wir dieses Auto bekommen?“ Robert verdrehte die Augen, als er es sah. „Besser als nichts, ich will damit nicht fahren, weshalb ich meinen selber behalte.“ erklärte Marcus nur.

Wir fuhren ihn zu sich nach Hause und dann in die Stadt, wo wir uns mit einigen Kleidungsstücken eindeckten. Lebensmittel besorgten wir auch, bevor wir zurück in das Ferienhaus fuhren.

Ich wusch die neue Kleidung, während Robert etwas zum Essen machte. Ich war da nicht so, aber Unterwäsche musste gewaschen sein und wo ich schonmal dabei war, wusch ich einfach alles.

Denn restlichen Nachmittag verbrachten wir auf dem Sofa, sahen die Serie weiter und schrieben mit Freunden und Familie. „Lass und irgendwas machen, mir fällt die Decke auf denn Kopf." sagte Robert irgendwann.

Ich schaute auf Google Maps nach. „Sumner beach ist in der Nähe, sollen wir einfach dorthin? Spazieren, ist zwar recht kalt aber wir haben ja jetzt genug Hoodies." fragend blickte ich ihn an, bekam ein nicken von ihm.

9 Grad hatten wir, hier war es nicht wirklich wärmer, als ich gedacht hatte, aber es war ja auch Winter. Ich kannte es aus Australien ja auch nicht anders, wobei es durchschnittlich normal schon wärmer war, hier aber normal auch.

Wir zogen uns etwas über und fuhren dann los. Wirklich jemand war hier nicht, aber es war wohl ganz gut das wir rauskamen. Es war entspannt, ruhig und genau das was wir nach der ersten Saisonhälfte brauchten.

Als es dämmerte fuhren wir wieder zurück, wo wir uns gemeinsam ans Abendessen begaben und dann vor dem Fernseher es uns gemütlich machten. Tag 1 ohne verlieben war dann wohl gemeistert. Robert war immer noch ein guter Freund und Teamkollege für mich, nicht mehr und nicht weniger.
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