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Love the people, you can be crazy with.

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
26.08.2021
16.10.2021
23
55.889
8
Alle Kapitel
39 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.10.2021 2.666
 
Hoffe ihr hattet einen schönen Sonntag bis jetzt ❤️


Robert

Das Wochenende in Monza began eigentlich unspektakulär. Wir kamen im Hotel an, verteilten uns auf unseren Zimmern. Da ich in der Lobby Oscar verloren hatte, ging ich erstmal zu meinem.

Ich schmiss meinen Rucksack in eine Ecke und legte mich auf das Bett. Viel zu früh wurde ich von Oscar aus dem Bett geschmissen, weshalb ich einfach zu müde war.

Wir hatten jetzt aber knappe drei Stunden, bis wir mit dem Team und auch Oscar seinen Eltern essen gingen.

Ich war fast eingeschlafen, als mein Handy vibrierte und mich wieder ins hier und jetzt holte. „Hm.." ging ich dran, ohne zu gucken, wer mich anrief. „Wo bist du?" hörte ich meinen Freund sagen.

„Auf meinem Zimmer, du warst aufeinmal weg." Gab ich brummend von mir und hörte es dann klopfen. Genervt stöhnte ich auf, ging dann zur Tür, wartete eigentlich drauf, dass Oscar antwortete.

„Nett das du so genervt stöhnst, wenn ich klopfe." grinste er mich an, nachdem ich die Tür geöffnet hatte. „Wusste ja nicht, dass du es bist." lächelte ich entschuldigend und zog ihn an mich, damit ich ihn küssen konnte.

„Oh wow, Glückwunsch." hörten wir hinter Oscar jemanden. Ich schaute auf und blickte in das Gesicht von Daniel. Ich wusste garnicht, dass McLaren auch in diesem Hotel ist.

„Äh danke, was machst du hier?" fragte ich ihn. „Carlos ist bei Charles, aber die sind gerade bei eurem Teamchef, frag mich nicht. Auf jedenfall suche ich Lando, der wohl auch bei Carlos sich rumtreibt. Zak sucht Lando und Ich habe Nikita getroffen, der meinte Charles wäre mit Carlos unterwegs, der Lando dabei hat halt bei Prema. Jetzt meinte Nikita, ich sollte auch Charles in denn hintern treten, da seine Eltern, mit ihm und ihm essen gehen wollten und ich bin überfordert." erklärte der Australier und fuchtelte wild mit seinen Händen in der Luft.

„Was?" fragte ich ihn und sah kurz zu Oscar, der selber überfordert war. „Ich suche Lando, ah da ist er ja. Ey Charles, Nikitas Vater will dir in denn hintern treten, oder essen... ach ich weiß selber nicht mehr genau...." Daniel sah aus, als ob es in seinem Kopf ratterte, während Charles auf seine Uhr sah und dann mit einem „fuck" und Oscar und mich begrüßend an uns vorbeieilte.

„Warum will Nikitas Vater  mit Charles essen gehen?" fragte Lando seinen Teamkollegen. „Sie sind zusammen." sagte Daniel dann. „Wie sie sind zusammen, ich bin verwirrt. Er ist doch viel zu alt für Charles, das ist ja echt nicht cool." der Brite sah wirklich verwirrt und fertig aus.

„Glaub mir Lando, das bin ich seit einigen Minuten. Nikita und Charles sind ein paar, nicht Nikitas Vater, seit dem letzten Rennen vor der Pause." erklärte Daniel nochmal.

„Hast du Charles nicht zugehört, als er dies gerade erzählte?" warf nun Carlos ein und Lando schüttelte mit dem Kopf. „Ganz niedlich." kommentierte er dies noch.

„Die beiden sind auch niedlich, aber Lando, wir müssen jetzt zu Zak, ich suche dich die ganze Zeit, dein Handy ist mal wieder lautlos." sagte Daniel zeigte am Anfang auf Oscar und mich, da wir noch arm im Arm hier standen, drehte sich um und ging denn Flur entlang, zu denn Aufzügen.

„Ihr seid echt süß zusammen." lächelte Lando und an, bevor er hinter Daniel herlief und Carlos alleine stehen ließ. „Wow, was ein Chaos." murmelte Oscar und bekam zustimmendes Nicken von Carlos und mir.

„Naja man sieht sich." verabschiedete sich auch der Spanier, denn wir immer noch verwirrt hinterher blickten.

„Also, wo waren wir stehen geblieben?" grinste Oscar mich an, als Carlos aus unserem Blickfeld verschwunden war. „Ich wollte eigentlich schlafen, aber du kannst mich ja vom Gegenteil überzeugen." lächelte ich und legte meine Lippen auf seine, während ich ihn in mein Zimmer zog. „Warte mein Gepäck." sagte er noch und zog seinen Koffer hinter sich her.

Oscar schlang seine Arme um meinen Nacken und drückte mich Richtung Bett. Verlangend küsste er mich und setzte sich auf meine Mitte, nachdem ich mit dem Rücken, auf dem Bett aufkam.

Oscars Hände fuhren unter mein Shirt, zogen es sofort nach oben. Wir hatten gestern ausgelassen, hatten denn Vormittag noch mit seinen Eltern verbracht, über denn Mittag gepackt und sind dann noch essen gewesen mit ihnen, wodurch wir erst sehr spät zu Hause waren.

Das ihn einen Tag so aushungern lässt, war irgendwie echt süß. Ich konnte garnicht so schnell gucken, wie er uns beiden, unsere Kleidung entfernte.

Fordernd küssten wir uns, bis Oscar plötzlich stoppte. „Alles gut?" fragte ich ihn und blickte in seine, vor Erregung dunkleren Augen. „Ich will dich." hauchte er. „Bekommst du ja, du hast doch gestoppt." lächelte ich und wollte mich an seinem Hals fest saugen.

„Nein, das meine ich nicht. Ich will dich, so richtig." sagte er dann mit fester stimme. Überfordert blickte ich ihn nun an, da ich darauf, gar nicht vorbereitet war.

„Hier? Jetzt?" fragte ich deshalb und blickte ihn wieder richtig an. „Ne, in 3 Jahren, vielleicht im Vatikan oder so." er verdrehte die Augen.

„So war das auch nicht gemeint." schmollte ich, verband aber unsere Lippen wieder. Natürlich wäre es endlich mal schön, aber hier im Hotel, mit doch recht wenig Zeit? Eigentlich lieber nicht.

„Wollen wir nicht lieber warten, bis wir Montag zuhause sind? Ich meine, deine Eltern sind dann wieder weg und wir haben unsere Ruhe." fragte ich leise, als ich mich an ihn hinunter küsste.

Er überlegte, schien das wenn und aber abzuwägen. „Du hast recht, tut mir leid. Ich habe nur einfach das Gefühl, ich bin bereit dazu. Du bist es doch auch, hast du mir gestern Abend noch gesagt. Ich vertraue dir, wir haben uns ausreichend informiert und ich weiß auch, was auf mich zukommt." Plapperte er los, weshalb ich ihn stoppte, in dem ich wieder zu ihm hochkam und küsste.

„Du bekommst unser erstes Mal schon noch, aber nicht im Hotel und mit Zeitdruck. Wenn du dir wirklich sicher bist, dann werden wir es tun, wenn wir nächste Woche zuhause sind. Ich liebe dich und will nur das beste für dich." lächelte ich ihn an.

„Ich liebe dich auch, aber wir haben da trotzdem noch ein, oder eher zwei Problemchen, die zwischen uns stehen." erinnerte er mich, an das, was wir eigentlich vor hatten.

Grinsend bewegte ich mich sofort, zu seinem Problemchen, fing an mich ausgiebig darum zu kümmern. Alleine der Anblick, denn ich von hier unten bekam, wie er seine Augen verdrehte, aufstöhnte, gab mir fast den Rest und ich kam nicht drumherum, mich selber anzufassen.

Nachdem er gekommen war, zog er mich direkt hoch, das ich noch über ihn hing. Er kam mit dem Kopf hoch, legte eine Hand an meine Länge und began zu pumpen, während er seinen Mund öffnete.

Dies reichte dann komplett, dass ich mich in seinem Mund und auf seinem Gesicht, ergoss. Ich kam fast garnicht dazu, wieder Atmen zu können, als er begann, mich sauber  zu lecken, was mich aufstöhnen ließ, durch die sehr empfindliche Spitze, nach dem Orgasmus.

Als er fertig war, lächelte er mich an, weshalb ich mich neben ihn legte, kurz küsste und dann begann meine Reste, von seinem Gesicht zu lecken. Er fing meinen Mund wieder auf, spielte mit seiner Zunge, an meiner. Es war immer eine Explosion im Mund, wenn sich unsere Geschmäcker vermischten.

Gestört wurden wir, durch mein Handy. Ich schielte drauf, da es neben Oscar auf dem Bett lag. „Was will Mick?" fragte Oscar, aber ich zuckte mit denn Schultern.

Ich nahm mein Handy und denn Anruf entgegen. „Ja?" fragte ich, immer noch außer Atem. „Rob? Hast du Zeit?" fragte er, klang wirklich nicht gut. „Äh..." ich sah Oscar an, der es gehört hatte, da sein Kopf nah an meinem war. Er nickte und küsste mich kurz, lächelte aber dann auch.

„Ja habe ich, ich will nur schnell duschen und muss um 18:30 Uhr im Hotelrestaurant sein." erklärte ich dem deutschen. „Super danke, ich warte in der Lobby." hörte ich ihn noch sagen, bevor er auflegte.

„Sorry." murmelte ich, fühlte mich nicht gut, nach dem gerade geteilten einfach abzuhauen. „Alles gut, geh duschen. Ich gehe danach und Treff mich dann schon mal mit meinen Eltern." sagte er.

Eine Viertelstunde später, betrat ich die Lobby und sah Mick, auf einem der Stühle sitzen. „Hey, alles gut?" fragte ich, aber erkannte die Antwort selber.

„Lass uns hier raus, muss keiner mitbekommen." sagte er und stand auf. Auf dem Weg nach draußen, kamen Nicole und Chris uns entgegen, die Oscar angerufen hatte, als ich duschen war.

Ich grüße sie schnell , da ich eh schon Probleme hatte, hinter dem deutschen her zukommen. „Frauen, wirklich ätzend." sagte er und trat gegen ein kleinen Stein, der auf dem Weg lag.

„Rate mal, warum ich einen Mann habe. Frauen waren immer so, keine Ahnung, komisch. Ich wunder mich garnicht mehr, dass ich anscheinend schwul bin und mich in Oscar verliebt habe." sagte ich, als ich ihn dann eingeholt hatte.

„Sie ist so schlimm, ich beneide dich schon dafür, dass du so glücklich mit Oscar bist." murmelte er. „Dann trenn dich." Schlug ich vor.

„Wie stellst du dir das vor, du hast sie selber mal erlebt. Sie kennt jedes Detail meiner Familie, wenn sie sauer darüber wird, wird sie bestimme alles irgendjemanden von der Presse erzählen, außerdem hat sie bestimmt auch Fotos, wo man meinen Dad sieht." fuhr er mich an, sah aber sofort entschuldigend aus.

Ich wusste was genau los war, weshalb ich verstehen konnte, dass er es nicht wollte. Zudem war diese Kuh wirklich schlimm und Mick wollte mich damals mit ihrer Schwester verkuppeln. Zum Glück habe ich direkt nein gesagt, als er es angesprochen hatte.

„Wir kriegen das schon hin, zu Not sprechen wir mit deiner Mutter offen darüber, ich habe sie eh schon lange nicht mehr gesehen." lächelte ich aufmunternd.

„Wäre wohl die beste Idee, aber ich will deine Zeit auch nicht rauben, habe ich ja gerade schon." wieder schaute er betrübt. „Hast du nicht, es ist wirklich alles gut." ich legte eine Hand auf seine Schulter.

„Ich bin nicht blöd Rob, dein Atem, dein Zögern, ihr wolltet doch doch gerade mit einander schlafen, oder habt es gerade getan." er sah entschuldigend zu mir.

„Nein haben wir nicht, wir hatten ehrlich gesagt noch keinen Sex. Oscar wollte gerade zwar, aber nicht hier, ich will es zuhause, in Ruhe und nicht in einem Hotel. Da greif ich lieber auf Hand und Mund Arbeit zurück. " erklärte ich.

„Ihr hattet echt noch nicht? Krass, da hätte ich alles drauf verwettet. Oh so richtig romantisch, Kerzen, vorher was essen... denk an Kondome." sagte der deutsche sofort.

„Haben wir, hat Oscar gekauft. Ja irgendwie so, habe ich es mir auch vorgestellt. Wobei ich echt Angst habe, ihn zu verletzten." jetzt war ich der, der auf denn Boden sah.

„Also wirst du ihn? Sei einfach du selbst, Versuch alles langsam zu machen und ihn zu entspannen. Zeig ihm, wie sehr du ihn liebst und es wird perfekt." lächelte er mich beruhigend an.

„Ja er will es so, eigentlich spielt es ja auch keine Rolle. Ich würde es auch anders tun, vielleicht irgendwann dann. Mal sehen, wie es ablaufen wird." sprach ich.

Bis ich zum Essen musste, saßen wie auf einer Bank, sprachen über seine Probleme und meine Ängste. Es tat gut, auch wenn er keine Erfahrung mit Männern hatte, versuchte er mir Tipps zu geben.

Ich kam gerade so pünktlich an, setzte mich schnell neben Oscar, wo noch ein freier Platz war. Seine Eltern saßen direkt gegenüber. „Sorry, hab mich echt mit Mick verquatscht." sagte ich schnell zu René, der verwundert war, dass wir getrennt kamen.

„Habt ihr alles geklärt?" fragte Oscar leise, worauf ich nickte. „Er will nur mit seiner Mutter sprechen, ich soll dabei sein. Sonntag Abend, nach denn rennen." sagte ich leise, bis mir einfiel, wir wollten eigentlich mit seinen Eltern, deren letzten Abend in Europa, noch essen gehen.

„Alles gut, sie verstehen es. Wir können ja zwischen Russland und Dschidda zu ihnen, wenn es klappt." lächelte er und legte seine Hand, unter dem Tisch, auf meine.

„Danke Schatz, du bist der beste." ich sah ihn verliebt, aber fragend an, worauf er nickte. In diesem Restaurant und im Hotel, waren nur Fahrer und ihre Teams, zwar auch personal, aber dies störte nicht, also alles in Ordnung.

Ich lehnte mich leicht zu ihm, legte meine freie Hand auf seine Wange und gab ihm einen zärtlichen Kuss. „Noch ein Fahrer paar? Freut mich für euch." lächelte Lewis Hamilton, als er an uns vorbei ging. Langsam hatte es schon die Runde gemacht, mit Charles und Nikita, da sie ja auch schon am Nachmittag, mit Nikitas Eltern essen waren.

Das Wochenende lief gut, auch wenn ich mit Oscar wenig Zeit hatte. Wir versuchten aber das beste draus zu machen. Was wirklich toll war, war Chris. Immer wenn er helfen konnte, kam er zu mir, während Nicole bei Oscar war.

Ich spürte wirklich, dass sie mich in ihre Familie aufnahmen und dies bedeutete mir wirklich viel. Das erste mal, nach dem Tod meines Vaters, war ich nicht komplett alleine.

Natürlich waren die Trainer, René und mein Team immer da, aber da fehlte oft das zwischenmenschliche, was ich zu dem Vater, meines Freundes doch aufbauen konnte.

Am Sonntag Abend, ging Oscar mit seinen Eltern essen. Wir hatten ihnen vorher erzählt, dass bei Mick etwas privates war und er jetzt einen guten Freund brauchte, wobei sie dies schon merkten, da ich oft abends noch mit Mick sprach.

Corinna verstand Mick seine Angst, aber sagte auch, sie würde alles dafür tun, dass es ihm besser ging. Sie würde auch rechtliche Schritte einleiten, wenn es nötig wäre.

Wir verquatschten uns alle, was wirklich lang wurde. Mick und mich, konnte man schon als beste Freunde ansehen, weshalb auch Corinna mich wie einen Sohn behandelte.

Gegen halb zwei nachts, machte ich mich auf denn weg, zum Zimmer von Oscar und mir. Er war noch wach, als ich die Tür öffnete. „Auch mal da?" fragte er und blickte nicht von seinem Handy auf.

„Hat länger gedauert, es tut mir leid." murmelte ich und ging auf ihn zu. Ich wollte ihn küssen, aber er drehte seinen Kopf weg. „Hast du getrunken?" fragte er.

„Irgendeinen Wein ja, aber du hast doch auch was getrunken." sagte ich und bekam dann doch seinen blick. „Schönen Abend mit Mick gehabt?" brummte er dann, schmiss sein Handy, auf den Nachttisch.

„Was hast du denn jetzt? Du wusstest doch, dass ich mit ihm, zu seiner Mutter ins Hotel gehe." ich stellte mich wieder hin und sah ihn perplex an. „Ja, um 19 Uhr wart ihr verabredet, hast du mal auf die Uhr geguckt?"

„Ich weiß echt gerade nicht, wo dein Problem ist. Was habe ich denn jetzt falsch gemacht?" er verwirrte mich gerade wirklich. „Du hast es ja nichtmal für nötig gehalten, auf dein Handy zu sehen. Bin ich dir egal oder was?" er setzte sich auf und sah mich unglaublich wütend an.

„Hast du soviel getrunken, dass du irgendwie überreagierst? Du bist mir nicht egal, Mick aber auch nicht!" klasse, jetzt wurde auch ich lauter. „Mick ist dir anscheinend wichtiger! Erst mit mir rummachen, dann aber sofort seinen Anruf entgegen nehmen. Gestern auch wieder, einen geblasen bekommen und weg bist du! Ist Mick besser oder wie?!" jetzt schrie er und sagte Sachen, die nicht stimmten.

„Schlaf einfach, wir reden morgen. Auf Eifersucht, die nicht nötig ist, habe ich keine Lust." sagte ich genervt und ging zum Bad. Als ich nach einigen Minuten, mich beruhigt hatte, ging ich zurück ins Zimmer und sah Oscar weinend auf dem Bett.
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