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Love the people, you can be crazy with.

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
26.08.2021
16.10.2021
23
55.889
8
Alle Kapitel
39 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
29.09.2021 2.464
 
Nochmal was kleines, bevor es nach Monza geht ❤️
Viel Spaß ❤️


Oscar

Das Robert und ich zu spät kamen, war René von Anfang an klar. Erst schlief Rob nochmal ein, dann wollte er noch 5 Minuten kuscheln, in dieser Zeit schlief ich aber wieder ein und er vergaß die Zeit, während er mir dabei zusah.

Abgehetzt kamen wir knappe 45 Minuten zu spät in sein Büro. „Na, ausgeschlafen?" grinste er uns entgegen. „Es war Rob seine Schuld, er wollte noch liegenbleiben." sagte ich sofort. „Ach, wer wollte gestern Abend, als wir endlich bei mir waren noch nicht schlafen? Jetzt bin ich schuld oder wie?" fragte mein Freund mich direkt, sah nicht begeistert aus, dass er die Schuld abbekam von mir. Als wir noch nicht zusammen waren, schoben wir auch dem anderen die Schuld jedesmal zu.

„Jungs entspannt euch, es ist sogar ganz gut. Dennis, Arthur und Olli sind schon am trainieren. Wir haben jetzt erstmal Zeit, damit wir wichtige Dinge besprechen können." sagte René und zeigte auf die Stühle, die gegenüber von ihm standen.

„Sag doch einfach, wie scheiße sie es finden." sagte Robert und schmiss sich genervt auf denn Stuhl. Ich nahm denn anderen und blickte dann René auffordernd an, dass er endlich anfangen sollte, zu sprechen.

„So scheiße finden sie es garnicht, keiner mit denen ich gesprochen habe. Todt war nur überfordert, da er schon Gespräche mit Günther Steiner und Mattia Binotto hatte. Charles und Nikita, die beiden wollen genauso offen mit ihrer Beziehung umgehen, wie ihr es wollt." sprach René und reichte uns beiden jeweils eine Flasche Wasser rüber.

„Und warum sollten wir es dann besprechen? Ich meine, im großen und ganzen ist es unsere Sache, wie wir mit unserem Privatleben umgehen. Solange es auf der Strecke läuft, ist es doch egal, wer mit wem zusammen ist, oder wer mit wem das Bett teilt." Ich spürte wie angespannt und genervt Robert war.

Es kam wieder dieses Gefühlskalte durch, welches er hatte, seit dem Tod seines Vaters. Meine Angst, das er sich gleich wieder abkapseln könnte und mit niemanden sprach, war groß.

Ich griff zu seiner Hand und nahm sie in meine. „Rob, lass René doch sprechen, aber du hast recht, es geht niemanden etwas an." sagte ich beruhigend und fuhr mit meinem Daumen, über seinen Handrücken.

„Robert, sie haben da überhaupt nichts gegen, sie finden es sogar gut. Sie wollen doch, dass gerade ihr Sport in dieser Hinsicht endlich anfängt, anders zu werden. Die FIA ist nicht wie die FIFA. Die sind vielleicht so im Hintergrund, aber hier seid ihr richtig aufgehoben."

„Kannst du vielleicht auf denn Punkt kommen? Ich meine nur, du macht es nicht besser." gab nun auch ich von mir. „Ja, also eigentlich ist es euch selbst überlassen. Das wichtigste ist, die FIA, Eure Akademien und wir wissen Bescheid und können auf Pressefragen antworten. Es könnte also sein, das euch von uns immer mal fragen erreichen, damit auch wir ehrlich antworten können. Zudem könntet ihr euch auf eine Pressekonferenz, gemeinsam mit Charles und Nikita einstellen. Ich denke aber letzteres ist kein Problem, ihr seid ja alle gute Freunde." erklärte René.

„Also ist es uns überlassen, wie wir mit einem öffentlichen outing umgehen? Das heißt, wenn wir zufällig erwischt werden, ist es egal. Wir könnten in Monza erstmal in Ruhe damit beginnen, einfach in Fahrerkreisen, offen damit umzugehen, wenn wir aber dabei von der Presse erwischt werden, ist es egal?" fragend sah ich René an.

„Ja genau, wobei ich euch genau auch dies ans Herz legen würde. Seht erstmal, was die anderen Fahrer, dazu sagen. Gebt euch nicht gleich denn gefallen, angreifbar für jeden zu sein, in dem ihr einfach irgendwas Postet, oder ähnliches." René setzte sich auf, blickte uns abwechselnd an.

„Ihr macht das draus, was für euch am besten ist, da vertraue ich euch. Passt trotzdem bitte auf euch auf, die Welt kann übel sein, nicht jeder Mensch ist tolerant und offen. Passt auf eure Psyche auf und seid füreinander da." René sah am Ende mich an und ich wusste worauf er hinaus wollte.

Er hatte Angst, dass Robert wieder so wird, wie vor Neuseeland. Verschlossen und ohne jegliche Lebensfreude, aber dies würde ich niemals zulassen.

„Wir kriegen das hin, zusammen." lächelte ich und drückte Roberts Hand, der mir selber zulächelte. „Ja, wir schaffen das." sprach auch er.

René klärte noch mit uns ab, in wie weit Alpine, Ferrari, Prema und die FIA was sagen konnten. Wie es zu der Beziehung kam und so weiter. Alles musste die Welt nicht wissen, weshalb wir uns auf einen gemeinsamen Urlaub einigten, in dem wir die Gefühle zu dem anderen erkannt hatten.

Mittlerweile wussten die meisten Bescheid, zumindest bei Alpine, Ferrari und Prema, weshalb wir uns auch hier offen bewegen konnten.

Knappe 2 Stunden später als die anderen, betraten wir denn Trainingsraum. Die anderen waren gerade fertig, als wir begannen. Viel mussten wir auch nicht mehr tun, bevor wir uns zum Mittagessen mit denn anderen trafen und danach noch einige Termine und Planungen durchgingen.

Gerade weil wir in Russland alle vertreten waren und dies doppelten Stress für unsere Teams bedeuteten. Langsam sollte ich mir selber auch Gedanken drum machen, was ich wollte. Einen Platz in der F1 war wohl eh nicht da, egal wer dieses Jahr Champion werden würde. Dies aber wollte ich auch irgendwie mit Robert absprechen, da auch für ihn noch nichts wirklich feststand. Wir waren jetzt zusammen und da sollte man es besprechen, nicht alleine handeln, was er aber auch so sah.

Nachdem wir fertig waren, fuhren Robert und ich, mit seinem Auto zurück. „Ich schreib Mum jetzt, dass wir erst später kommen, ich will mich ne Stunde hinlegen." sagte ich und tat dies auch.

„Nicht das sie denken, es liegt an mir." gab Robert von sich. Ich verdrehte die Augen, seufzte auf. „Ehrlich Schatz, warum denkst du die ganze Zeit, du würdest an irgendwas schuld sein, wenn ich mal ne Stunde weniger alleine, oder gar nicht bei ihnen bin." ich blickte zu ihm, legte eine Hand auf seinen Oberschenkel.

„Sie werden es verstehen und es ist meine Schuld, ich bin einfach unglaublich müde und will wenigstens eine Stunde meine Ruhe haben. Meine Eltern lieben dich, glaub es mir. Sie waren wirklich traurig darüber, dass du nicht mit warst. Vor allem mein Vater, der mag dich wirklich unglaublich." sprach ich und konnte keine Reaktion von ihm wahrnehmen.

„Was soll ich noch tun, damit du es mir glaubst?" Irgendwie nervte es mich, dass er so war. Warum konnte er es nicht einfach hinnehmen und verstehen, dass er in meiner Familie wie ein Mitglied behandelt wird.

„Ist doch alles gut." sagte er, selber auch genervt. Denn Rest der Fahrt sagte keiner mehr was, die Stimmung war recht angespannt. Bei ihm angekommen, stieg er auch ohne ein Wort zu sagen aus, weshalb ich genauso hinterher lief.

Ich ging auf Toilette, danach holte ich mir was zu trinken und suchte Robert. Er lag im Bett, starrte an die Decke. Ich ging auf ihn zu, stellte die Flasche ab und legte mich zu ihm. Sein Arm legte er um mich und ich meinen Kopf auf seine Brust. Das war das schöne, auch wenn wir eine kurze Meinungsverschiedenheit hatten, kuscheln und füreinander da sein, konnten wir trotzdem.

„Ich liebe dich." hauchte ich, lächelte dann, als seine Finger anfingen, über meine Seite zu streicheln. „Ich dich auch." sagte er und zog mich enger an sich, während er mit einer Hand, die Decke, die immer noch so wie heute Morgen lag, über uns zog.

„Es ist halt komisch, ich war alleine, gerade das letzte Jahr. Ich kann nicht von heute auf morgen so tun, als wäre dies selbstverständlich. Ich mag deine Eltern wirklich, aber es ist auch irgendwie, ich kann es einfach nicht beschreiben." murmelte er und küsste meinen Haaransatz.

Ich ließ einige Zeit meine Gedanken kreisen, fühlte mich plötzlich in ihn hineinversetzt. Er hat seine Familie, aber die Person, mit der er die engste Bindung hatte, ist nicht mehr da. Er hat das letzte Jahr, alles alleine überwunden und ist nun überfordert, in eine Familie zu kommen, die Zusammenhalt und das füreinander, extrem wichtig findet.

„Ich verstehe dich, aber glaub mir, ich und auch meine Eltern, wollen das beste, für dich und für uns." antwortete ich, da mir irgendwie doch die Worte fehlten. „Sie kennen mich doch noch garnicht, wie oft haben sie mich vorher gesehen, 2 mal?"

Ich rutschte von ihm weg, nur ein Stück und legte eine Hand auf seine Wange. „Ja und, sie vertrauen dir, weil ich es tue. Du gehörst jetzt zu mir und damit auch zu ihnen. Ich liebe dich und ich will dich immer an meiner Seite haben. Meine Eltern würden nie auf die Idee kommen, dass du daran schuld bist, dass wir jetzt zum Beispiel, nicht direkt zu ihnen sind. Ich bin einfach müde und wollte mich kurz hinlegen, das verstehen sie." nachdem ich geendet hatte, legte ich meine Lippen sanft auf seine und steckte alles an Gefühlen in diesen Kuss.

„Dann lass uns kurz die Augen zumachen, aber wir stellen einen Wecker." sagte er und lächelte mich an. Ich griff zu meinem Handy, stellte einen Wecker und kuschelte mich dann wieder an ihn.


Als ich wach wurde, war Robert nicht mehr neben mir, aber ich hörte die Stimmen meiner Eltern und ihm. Gähnend setzte ich mich auf, sah das aus einer Stunde, zweieinhalb wurden.

Ich trank einen Schluck und ging dann zur Tür. Bevor ich aber ins Wohnzimmer ging, entleerte ich noch meine Blase.

„Auch mal wach." grinste meine Mutter, als ich dann das Wohnzimmer betrat. „Ich hatte einen Wecker gestellt." rechtfertigte ich mich. „Ja denn ich nach dem 10. klingeln ausgemacht habe, dich versucht habe zu wecken, aber du mir nur brummend denn rücken zugedreht hast." sagte Robert und rutschte ein Stück, dass ich mich neben ihn setzten konnte.

„Sorry, ich war wirklich müde. Ich hab nicht ohne Grund auf ne Stunde Schlaf bestanden." sprach ich und lehnte meinen Kopf an seine Schulter.

„Wir wollten essen gehen, oder möchtest du was anderes machen?" fragte mein Vater, aber ich schüttelte denn Kopf. Essen gehen Klang gut, dann musste wenigstens keiner kochen.

„Wo wollt ihr denn hin? Ich habe echt Bock auf Pasta." gähnte ich, da ich immer noch nicht ganz wach war. „Italienisch, Robert hat ein Tisch reserviert, er meinte da geht ihr oft mit denn anderen essen und es soll super schmecken." erklärte mein Vater.

„Oh ja, ist wirklich lecker da. Ich geh mich eben umziehen, ihr nehmt mich eh nicht in Jogginghose mit." ich stand auf und ging in Robert sein Schlafzimmer.

Ich fand in unserem Chaos keine meiner Hosen, weshalb es gut war, dass Robert nur einige cm größer war. Ich Krempeln sie unten einfach um und griff noch nach meinem Lieblings Hoodie von ihm.

„Warum sehen meine Sachen an dir besser aus, als an mir?" fragte Rob, als ich ins Wohnzimmer zurück ging. „Tu nicht so, als ob der Pulli deiner wäre, denn du trägst und dieser steht mir auch nicht, aber dir." lächelte ich, beugte mich zu ihm runter und verband unsere Lippen kurz.

„Ach Gott, da braucht man ja fast Insulin." sagte meine Mutter und lächelte uns liebevoll an. „Denn brauchst du, nachdem du das tiramisu in dem Restaurant gegessen hast, verspreche ich dir." antwortete ich und zog an Roberts Hand, damit er aufstand.

Robert fuhr, mit meinem Auto, da es größer war, zum Restaurant. Ich bekam meine Pasta, die wie jedesmal wirklich toll schmeckte. Der Abend war wirklich toll und auch Robert blühte endlich noch mehr auf, als vorher.

Wir gingen noch durch denn angrenzenden Park, meine Mum und ich, einige Meter vor Robert und meinem Vater. „Halt ihn wirklich fest, er ist perfekt für dich." sagte sie und legte einen Arm um mich.

„Das werde ich, er ist wirklich der Mensch, der perfekt ist." lächelte ich, schaute einmal über unsere Schultern zu denn beiden und bekam ein Lächeln von Robert.

„Ich will meine Wohnung in England kündigen." erzählte ich ihr. „Du bist ja eh kaum da und für die Tage, wenn du da sein musst, kannst du dir auch einfach ein Hotel nehmen. Ich finde es garnicht doof." sagte sie.

„Ich weiß nicht, wo Robert und mein Leben hinführt, aber momentan ist es wirklich das beste, wenn ich nur noch in Italien bin. Er hat die Academy hier, ich kann immer noch bei Prema trainieren, es ist perfekt." sie nickte verstehend.

Es machte wirklich am meisten Sinn, für die 3-4 Tage im Monat, wenn überhaupt, tut es ein Hotel auch und mir bleiben die Kosten erspart. Außerdem hatte ich hier mehr Freunde, gefühlt waren ja auch alle, aus der Ferrari Academy, meine Freunde.

Wir fuhren nach dem Spaziergang wieder nach Hause, verabschiedeten uns von meinen Eltern und gingen zu Roberts Wohnung. Wir machten uns Bettfertig, machten einen Film an und kuschelten uns ins Bett.

Mir war aber überhaupt nicht nach Film schauen, was auch Robert bemerkte. Er keuchte schon auf, als ich nur an seinem Hals kleine Küsse verteilte. Denn weg an ihm hinunter, hatte ich schnell überwunden.

Dadurch, dass wir nur unsere Unterhosen trugen, hatte ich ihn auch schnell komplett entblößt vor mir. Ich versuchte diesmal mehr Intensität und Leidenschaft einzubringen, ihn komplett um denn verstand zu bringen.

Robert wusste anscheinend nicht wohin mit seinen Gefühlen, wusste nicht mehr wo er seine Hände ablegen sollte. Das er fast kam, spürte ich sofort. Er wollte mir noch Bescheid geben, aber ich steigerte mein Tempo nochmal.

Diesmal lief alles viel besser, alles blieb im Mund. Robert zog mich zu sich hoch, legte seine Lippen auf meine und teilte meine mit der Zunge. Ich hatte noch nicht alles runter geschluckt, aber ihn schien es wirklich nicht zu stören.

Er drückte mich mit dem Rücken auf die Matratze, küsste mich weiter leidenschaftlich. Auch er war schneller, als ich denken konnte, an meiner Mitte angekommen.

Was er mit seinem Mund anstellte, konnte ich nicht begreifen, wie das erste mal, schaltete sich mein Gehirn komplett aus und wurde einfach, durch Robert in Richtung der Erlösung getrieben.

Würgereiz kannte er anscheinend wirklich nicht, auch konnte er alles schneller schlucken, als es überhaupt vorbei war. Er war wirklich geboren, für Blowjobs.

Nachdem ich wieder zu Atem kam, ihm denn letzten Kuss gab und mich an ihn kuschelte, fühlte ich mich wie auf Wolken.

Robert strich mir durch die Haare, küsste immer wieder meinen Kopf und hielt mich fest. „Ich liebe dich." sprach er leise, bevor meine Augen fast zufielen. „Ich dich auch." konnte ich noch glücklich sagen, bevor ich ins Land der Träume fiel.
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