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Love the people, you can be crazy with.

Kurzbeschreibung
GeschichteAllgemein / P18 / MaleSlash
26.08.2021
16.10.2021
23
55.889
8
Alle Kapitel
39 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
08.09.2021 2.469
 
Eigentlich wollte ich erst morgen dieses Kapitel veröffentlichen, aber joa, hier ist es

Ich habe mir heute mal endlich schreib frei genommen… seit Monaten schreibe ich, auch wenn es nur 100 Wörter waren, täglich. Diese Pause brauchte ich, aber das Posten hält mich trotzdem nicht ab ❤️

Habt viel Spaß ❤️


Oscar

Mir tat es wirklich leid, Robert so leiden zu sehen. Wir alle wussten, dass bei ihm die Gefühle schnell hochkochten konnten. Er hatte nie wirklich die Zeit gehabt, ganz in Ruhe für sich zu trauern.

Ich hoffte wir bekamen dies hin, aber es hatte Zeit. Jetzt erstmal zählten nur wir beide und das es ihm schnell gut ging. Ich wollte ihm zeigen, dass er toll war, wie er war. Er hatte es nicht verdient so zu leiden.

Der Kuss war unbeschreiblich, sowas tolles hatte ich dabei noch nie empfunden. Robert war wirklich der Mensch für mich, was ich ihm nun auch zeigen wollte.

Wir werden wohl beide in manchen Dingen Anlaufschwierigkeiten haben, da wir uns auf was ganz neues einlassen würden. Ich war aber optimistisch dass es klappen würde, da wir auch offen über alles sprachen.

Als ich wach wurde, fühlte ich mich seit Tagen endlich wieder gut. Es war unglaublich neben Robert aufzuwachen, seine Wärme zu spüren. Er schlief noch, sah einfach friedlich aus.

Meine Finger fuhren, wie auch schon vor meinem Familienbesuch, sanft seine Konturen nach. Wie immer war er an der Nase wirklich kitzelig und rümpfte sie.

Er brummte etwas unverständliches, was mich grinsen ließ. „Ich will einfach schlafen." sagte er dann doch, bewegte sich so, dass ich nun auf dem Rücken lag und sein Kopf auf meiner Brust war. Er konnte mit seinem Bein, welches über meiner Hüfte lag, mein morgendliches Problem spüren, aber ihn schien es zum Glück nicht weiter zu stören.

Die letzten Male, die ich neben ihn wach geworden war, konnte ich mich eigentlich schnell aus dem Staub machen, bevor er es bemerkte.

Er war aber auch ein Mann und kannte dies. Vor dem ersten Toilettengang würde es sich auch nicht unbedingt beruhigen, zumindest bei mir. Wenn ich genau fühlte, merkte ich sein Problem auch an meiner Hüfte.

Es war mir aber trotz allem, unangenehm. Ich wollte aber nicht, nach dem gestern Abend, einfach verschwinden und ihn alleine wach werden lassen. Dabei würde ich mir selber doof vorkommen und er sich vielleicht benutzt oder so, wobei außer die zwei Küsse ja nichts war.

Ich war wirklich gespannt, in wie weit wir dies hinbekommen. Erfahrungen mit einem Mann, waren Mangelware, aber da spielte ich dann doch wieder aus, dass wir zum Glück recht offen sprechen konnten.

Sanft kraulte ich ihm seinen Nacken, sah ihm an dass er dies genoss. „Was ich dir verschwiegen habe, wir müssten gleich aber wirklich aufstehen." sprach ich leise und lehnte mich zum Nachtschränkchen, damit ich die Wasserflasche greifen konnte.

„Warum?" brummte er und war mit meinen Bewegungen nicht unbedingt zu Frieden. „Marcus meinte irgendwas von, wir müssen um spätestens 11 hier los." sagte ich und hielt auch ihn das Wasser hin, was er halb schlafend annahm.

Er wurde plötzlich etwas nervös, als er etwas trank.„Ok, wenn er es so will, dann sollten wir aufstehen." sagte er und zog sich recht schnell weg von mir, was ich aber nicht ganz zuließ. „Was ist los?" fragte ich und hielt ihn fest.

Er blickte mich etwas überfordert an, wusste wohl nicht so ganz, was er sagen sollte. „Naja, ist halt ungewohnt und.." ich wusste das er unsere Problemchen meinte.

„Entspann dich, ist doch normal." lächelte ich ihm zu. Er nickte, legte eine Hand an meine Wange und hauchte mir einen schnellen Kuss auf, den ich gerne erwiderte.

„Ist halt nur komisch, ich muss auf Klo, aber dass ist auch irgendwie die Schuld von dir." sagte er und wurde dann doch rot. Ich verstand ihn total, war es ja auch bei mir, irgendwie seine Schuld.

„Die letzten Male, als wir so wach wurden, habe ich echt versucht es zu verstecken, aber irgendwie denke ich, ich brauch es nicht. Es liegt auch an dir, deine Nähe." sagte ich, wurde nun auch etwas rot, meine Wangen begannen zu glühen.

„Wobei es ja ein Kompliment ist, oder?" er sah mich gerade so süß an, weshalb ich ihn einfach lächelnd küsste. „Und wie, du bist attraktiv und ich bin verliebt in dich, da ist es vollkommen in Ordnung." sagte ich.

„Ich habe mir darüber bis gerade noch nicht so wirklich Gedanken gemacht, habe immer nur an das Verliebtsein gedacht. Wir werden uns auch körperlich näher kommen, zumindest wenn du es auch willst." sagte er und blickte mich weiter fragend an, aber immer noch genauso süß.

„Mal ehrlich." fing ich an zu sprechen, hob die Decke an, zeigte auf meinen Schritt. Meine Boxershorts war wirklich extrem ausgebeult. „Wenn ich es nicht wollen würde, würde es dann so sein?" Robert starrte auf meinen Schritt, hatte denn Mund offen.

„Ich glaube nicht." gab er irgendwann von sich, weshalb ich sein Gesicht wieder zu meinem drückte und ihn küsste. „Alles, wenn wir soweit sind. Ob heute, oder erst in zwei Jahren, wir tun nur das, was der andere auch will, ok?" Ich lächelte ihn an, bekam dann auch sein Lächeln wieder zu sehen.

„Klingt gut, aber jetzt sollten wir uns erstmal fertig machen." sagte er, küsste mich und stand dann auf. Dabei konnte auch ich einen Blick auf seinen Schritt erhaschen und musste einmal schlucken.

Ich wusste dass nicht jedes schwule Paar, richtigen Sex hatte, diese sich auch mit Hand und Mund zufrieden gaben, was ich von einem Kollegen wusste. Als ich dies bei Robert sah, was sich unter seiner Shorts abzeichnete, konnte ich es auch verstehen.

Ich war auch nicht gerade wenig bestückt, aber Robert war anscheinend nochmal mehr. Ob es wirklich sehr weh tun würde, ob es überhaupt passte? Ok Oscar, alles zu seiner Zeit, dachte ich und stand auch auf.

Nachdem ich Sekunden drüber nachgedacht hatte, gefiel es mir aber schon, was ich gesehen hatte. Ich will nicht abstreiten, dass ich beim duschen, in Gemeinschaftsduschen, ihm schon mal in denn Schritt gesehen habe, aber im normalen Zustand, war er definitiv klein, nur nicht erregt, da war es echt eine Hausnummer.


Wir nahmen uns Kleidung, nachdem wir noch ein paar Küsse ausgetauscht hatten und gingen dann jeder in ein Bad. Überstürzen wollten wir nichts, wer weiß was noch so in denn nächsten Tagen passierte.

Trotzdem ließ ich mir Zeit beim duschen, musste irgendwie dringend Druck ablassen. Es war aber auch nicht das erste mal, dass ich dabei an Robert dachte. Das erste mal hatte ich dies in Australien getan, hatte noch nie vorher so schnell einen Höhepunkt.

Auch heute stellte ich mir vor, es wäre seine Hand und dies brachte mich wieder so schnell so weit, was echt gruselig war. Dann wäre es immerhin nicht so auffällig, wenn ich viel zu lange gebraucht hätte.

Unglaublich, vor einigen Tagen hätte ich dies niemals mit dem Gedanken an einen Mann getan und jetzt konnte ich es mir mit niemanden anders mehr vorstellen, als mit Robert.

Auch der Gedanke daran, ihn vielleicht mal in mir zu spüren, erregte mich nun. Also war ich innerhalb kürzester Zeit von einem überzeugten Heterosexuellen, zu einem Homosexuellen geworden, oder zumindest Bi.

Wobei mich der Gedanke von Frauen wirklich abschreckte und dies nicht erst seit kurzem. Schon mit meiner Ex war das so eine Sache, nicht nur mit Gefühlen. Der Sex war wirklich erzwungen, konzentrieren musste ich mich, damit er überhaupt stand.


Nachdem ich fertig war, ging ich ins Schlafzimmer und begutachtete die Liste, der Dinge die wir mitnehmen sollten. Marcus hatte sie mir geschickt, gestern Abend noch. Eigentlich nichts ungewöhnliches, Kleidung, aber auch Badesachen.

Ich nahm einfach meinen Koffer und fing an, für uns beide die Dinge einzupacken. Warum auch sollten wir zwei Koffer mitnehmen. „Der meint es echt ernst, dass wir wo anders schlafen?" fragend sah Robert mich an, als er das Zimmer betrat.

Er sah aus, wie ich mich fühlte. Er hat sich wahrscheinlich auch Erleichterung unter der Dusche verschafft. Es störte mich nicht, da ich selber es auch getan hatte und wir einfach jetzt gerade noch nicht so weit waren.

„Ja, morgen Abend werden wir wieder hier sein, frag mich nicht, er hat mir nichtmal die Adresse gegeben, schickt sie mir erst gleich." sagte ich schulterzuckend und machte denn Koffer zu.

„Haben wir alles?" fragte er, als er mir noch seine Zahnbürste gab, die ich in denn Rucksack packte. „Ich denke schon, ich schreib ihm jetzt, dass wir fertig sind." sagte ich und nahm denn Koffer gleich mit nach unten, da ich mir immer noch Sorgen um seinen Fuß machte.

„Wir fahren eine Stunde." gab ich von mir, nachdem ich denn Koffer in denn Kofferraum gepackt hatte und Robert die Beifahrertür öffnete. „Könnte schlimmer sein, wollen wir dann?" ich nickte, ging auf ihn zu und drückte ihm einen Kuss auf die Lippen.

„Ich mag es dich zu küssen." lächelte ich. „Ich mag das auch und würde gerade nichts anderes tun wollen." antwortete er. „Vielleicht haben wir nur wir uns und können es auch bis morgen tun." zwinkerte ich und lief um das Auto herum.

Nicht ganz wir zwei, aber Zeit hatten wir wohl. Als wir nach einer Stunde an einem Wellness Hotel ankamen, bemerkten wir dies.

„Piastri und Shwartzman, genau hier habe ich es. Eine wundervolle Suite, nach meinem Geschmack ja noch schöner, als unsere Honeymoon." sagte der Typ am Empfang. „Da bin ich ja beruhigt." sagte Robert ganz trocken und brachte mich zum schmunzeln.

Der Typ kam wohl eher weniger mit dem Humor von ihm klar, aber es war schon lustig zu sehen, wie verwirrt er war. „Wie dem auch sei, Zimmer 24. gebucht wurde dieses von einem Mister Armstrong, ist das richtig?" diesmal sah er mich an, weil er wohl etwas Angst vor Robert seiner Aussage hatte.

„Ja ist richtig." sagte ich und nahm dann die Karte, für das Zimmer entgegen. Wir bedankten uns und gingen dann in die Richtung, die er uns gezeigt hatte.

Das Zimmer war wirklich traumhaft, wobei es wirklich eine Suite war. Ein riesiges Bett stand in der Mitte, davon ab ging es zu einem Wohnbereich und einem riesigen Bad, mit Whirlpool und Aussicht auf das Meer.

„Wow." sagte ich und blickte in die Richtung. „Das stimmt." hörte ich die schönste stimme hinter mir und spürte arme, die sich um mich Schlangen.

Ich legte meine Hände auf seine, an meinen Bauch und genoss diesen Ausblick, mit dieser Nähe. Kurz kam ein Gedanke, der mir Übelkeit bescherte. „Weißt du wovor ich Angst habe?" sagte ich leise.

Robert bemerkte, dass etwas wirklich nicht stimmte und drehte mich in seinen Armen um, legte eine Hand auf meine Wange. „Was ist los?" fragte er leise und sah mich voller Sorge an.

„Was ist wenn es, wenn wir im Alltag sind, nicht mehr so ist zwischen uns. Wenn dies hier alles wirklich nur durch die Situation ist. Was ist wenn wir uns garnicht lieben und am Ende alles doof wird. Warum geht das hier alles so schnell, warum habe ich da vor eineinhalb Wochen noch nicht dran geglaubt und jetzt will ich am liebsten nichts anderes, als bei dir zu sein, für immer an deiner Seite, ich versteh das alles nicht." sprach ich, ohne Punkt und Komma.

„Hey, alles ist gut. Ja alles geht schnell, aber ich will auch bei dir sein. Ich glaube auch nicht dran, dass sie dies alles ändern wird, wenn wir wieder in Europa sind, weißt du auch warum?" er sah mich liebevoll an, küsste mich kurz, nachdem ich denn Kopf geschüttelt hatte.

„Weil ich daran glaube, weil ich sowas noch nie gefühlt habe, noch nie eine Beziehung hatte und weil ich dich so sehr vermisst habe, als du in Australien warst. Meinst du, wenn es nicht so sein sollte, dass wir jetzt schon so weit wären."

Robert hatte recht, ich glaubte nicht dran, dass dies ein Urlaubsding wäre. Dafür waren meine Sorgen, die ich hatte und meine Gefühle, die ich für ihn hatte, viel zu stark.

„Versprich mir das." hauchte ich, bekam ein nicken und ein leises „Ja" zugeflüstert und spürte dann seine rauen, warmen Lippen an meinen.

Marcus hatte uns für nachmittags Massagen gebucht, abends ein schönes Essen und morgen früh nochmal eine Massage, nach einem Frühstück, auf dem Zimmer.

Die Massage tat wirklich gut und ich war komplett entspannt, als wir zum Abendessen gingen. Hier kam auch, Robert sein gefordertes 5 Gänge Menü. Es war unglaublich lecker und ich war pappsatt.

Auf dem Zimmer entschieden wir uns noch in das Schwimmbad zu gehen, was man 24 Stunden lang aufsuchen konnte. Außer ein altes Paar, war auch keiner mehr da.

Robert war als erstes im warmen Wasser und schaute mich auffordernd an. Ich ging auch hinein und war mir erst unsicher, ob ich ihm hier, vor anderen näher kommen durfte.

Robert selber schien aber auch nicht so genau zu wissen, weshalb wir uns nebeneinander erstmal an den Rand stellten. „Es ist hier wirklich schön." lächelte er und sah dann zu mir.

Ich griff zu seiner Hand, zog mich damit, selber vor ihn. „Aber nur, weil du da bist." lächelte ich und legte meine Arme um seinen Nacken. „Nein, weil du da bist." flüsterte er und küsste mich.

Jetzt war es mir doch egal, das wir nicht alleine waren. Ich küsste ihn einfach liebevoll, sah ihm immer wieder in die Augen.

Die Küsse waren wirklich schön, auch ihn nur in Badeshorts vor mir zu haben. Ich konnte nicht anders und schlang meine Beine um ihn, wollte mich aber sofort lösen, als ich merkte, dass er nun meine Erregung spürte.

Er hielt mich aber an der Hüfte fest, grinste mich an. „Das ist peinlich." murmelte ich. „Heute morgen war es dir noch nicht peinlich, mir dies zu präsentieren." grinste er weiter. „Ich weiß." gab ich immer noch peinlich berührt von mir.

„Entspann dich, wir haben drüber gesprochen, es ist ganz normal, wenn man jemanden mag. Du bist da nicht alleine." sagte er, worauf ich einen Moment brauchte, bis ich wusste, was er meinte.

Damit ich es auch wirklich glaubte, ließ er mich ein Stück an sich runter rutschen und spüren, dass auch er erregt war. An meinen hintern, spürte ich seine Härte und musste schlucken.

„Alles gut, du bist da wirklich nicht alleine." sagte er nochmal und hob mich am hintern wieder ein Stück nach oben. Zu wissen, dass ich dafür verantwortlich war, gefiel mir wirklich.

„Ich bin wirklich in dich verliebt Oscar." flüsterte er, brachte mich zum Lächeln. „Und ich auch in dich." antwortete ich, lehnte mich vor uns küsste ihn wieder.
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