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Flammen, Lust und Feder

GeschichteAbenteuer, Erotik / P18 / Mix
Elben & Elfen Kobolde & Feen Ritter & Krieger Zauberer & Hexen
23.08.2021
15.09.2021
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15.09.2021 3.694
 
Es waren bereits zwei Tage vergangen, bis sie den Fuß des Berges erreicht hatten. Hier war der Wald besonders dicht und die Wege verliefen sich langsam im Dickicht. Der schmale Trippfad, auf dem Tuman, Catlin und Vanessa gingen, war von Brombeerbüschen gesäumt und ein angenehmer Duft nach Harz lag in der Luft. Der Schmied ging voran, seine Hand stets am Griff seiner Axt, die in seinem Gürtel steckte. Direkt dahinter befand sich Vanessa. Sie trug Catlins Robe und ihr linker Oberarm war mit einem dicken Wollstoff verbunden. Die Stiefel, die Tuman am vorherigen Tag auf einem Bauernhof gestohlen hatte, waren nicht besonders angenehm.

„Immerhin besser, als barfuß durch diesen Dreckswald zu marschieren“, murmelte Vanessa in sich hinein. Ihre feuerroten Haare verbarg sie unter einem braunen Umhang.

Als letzte, aber nicht weiter hinter den beiden, ging Catlin den schmalen Pfad entlang. Sie trug nur ihr Unterkleid. Die Dornen und Äste hatten es überall aufgerissen. Es war dreckig und an einigen Stellen steckten immer noch die Stacheln diverser Pflanzen. Auch ihre Arme waren aufgekratzt vom Dickicht. Dennoch murrte sie nicht. Vielmehr genoss sie die fremden Eindrücke des dichten Waldes. Noch niemals zuvor war sie so weit nördlich der Stadt gewesen. Generell kam die Nonne nicht häufig aus Holstheim heraus. Ein paar Mal im Jahr besuchte die Ordensgemeinschaft die umliegenden Dörfer und beschenkte die Kinder, während sie gleichzeitig das heilige Wort verbreiteten. Einmal war sie auch mit Pater Michael und einigen anderen Brüdern und Schwestern nach Steinhafen im Süden gereist, um dort eine königliche Delegation zu segnen. Ansonsten beschränkte sich Catlins Leben auf Holstheim und die alljährliche Pilgerfahrt in die kirchliche Hauptstadt Gontara. Man konnte also schon sage, dass Catlin wenig von der Welt kannte. In einem solch großen Wald war so sowieso noch nie gewesen.

„Da vorne sollte eine Höhle sein“, sprach Tuman: „Nicht weit davon gibt es eine kleine Quelle mit frischem Wasser. Außerdem können wir in der Nähe Beeren sammeln und ich kann uns morgen auch ein Reh jagen. Der Unterschlupf wird uns einige Tage Sicherheit geben.“

„Woher kennst du dich hier so gut aus?“, fragt Vanessa.

„Früher kam ich oft in diesen Wald, um zu jagen. Auch der Statthalter bat mich einmal, sich seiner Jagdgesellschaft anzuschließen. Als uns ein Sturm überrascht hat, haben wir dort Schutz gefunden.“

Catlin war gespannt, wie es war, in einer Höhle zu schlafen. Seit sie unterwegs waren, bestand ihr Nachtlager niemals länger als ein paar Stunden. Tuman bestand darauf, so schnell wie möglich den Wald zu erreichen, also hatten sie immer nur wenige Stunden geschlafen und danach sofort wieder die Weiterreise angetreten. Sollten sie tatsächlich verfolgt werden, würden die Angreifer ohne Frage auf Pferden kommen. Da half ihnen auch der Vorsprung von ein bis zwei Tagen nichts viel. Vanessa war schnell davon überzeugt gewesen, dass sie nicht verfolgt würden. Bereits am zweiten Tag schlug sie vor, verkleidet nach Holstheim zurückzukehren. Tuman allerdings bestand darauf, zumindest zwei Tage in den Bergen zu verbringen.
Nach weiteren zehn Minuten hatten sie schließlich die Höhle erreicht. Sie war weitaus kleiner, als Catlin sie sich vorgestellt hatte. Einige dunkle Büsche verbargen den schmalen Eingang und eine große Eiche schlang seine Wurzeln entlang des Pfades, der allerdings in die andere Richtung führte. Sollte man hier zügig mit einem Pferd entlang reiten, so würde einem die Höhle mit Sicherheit nicht auffallen. Wahrlich ein gutes Versteck, auch wenn Catlin mittlerweile selbst daran zweifelte, dass sie noch in Gefahr schwebten.

„Catlin! Sieh dir Vanessas Wunde an! Ich werde inzwischen Wasser holen, um sie zu reinigen“

Die Nonne nickte und trat an Vanessa heran. Der Schmied verschwand im Gebüsch. Ohne weitere Worte nahm die Rothaarige selbst den Verband ab. Catlin fand immer noch, dass die Schwesternrobe der Prostituierten hervorragend stand. Während sie ihr half, den Stoff abzuwickeln, fragte sie sich, was Vanessa dazu getrieben hatte, ein Leben wie das ihre zu wählen. Oder hatte sie gar keine Wahl gehabt? Sie dachte an ihr eigenes Schicksal. Eine Nonne der heiligen Kirche. Ja, sie mochte das Leben im Kloster, und sie glaubte auch an die Lehren der heiligen Schrift, aber es gab einige Dinge, die sie so gar nicht verstand. Wäre sie glücklicher gewesen, wenn sie ein anderes Leben gehabt hätte? Und wäre Vanessa auch glücklicher, wenn sie, genau wie sie selbst, ein Leben in der Kirche führen würde?

Sie verwarf den Gedanken, Vanessa darauf anzusprechen, und löste stattdessen die letzte Lage, des blutigen Tuches. Es klebte ihr am Oberarm fest und Catlin zog behutsam daran.

„Kannst ruhig fester anziehen“, meinte Vanessa: „ich bin Schlimmeres gewohnt“

Ihr Lächeln ließ keinen Einblick in ihre wahren Absichten zu. Ein tiefer, aber sauberer Schnitt zog sich quer über den Arm.

„Das wird wohl eine Narbe geben“, scherzte die Prostituierte.

„Du hast mit dem Angreifer gekämpft, richtig?“, fragte Catlin.

„Hmm. Ja. Aber es geschah alles so schnell. Der Schankraum hatte bereits Feuer gefangen und der Kerl hatte schon die anderen getötet.“

„D-das tut mir leid!“

„Muss es nicht. Ich hab ihm die Klinge hineingerammt, konnte ihn aber offenbar nicht ganz erledigen. Himmel sei dank, sind Tuman und du noch rechtzeitig gekommen. Sonst wäre ich elendig im Feuer verreckt.“

Catlin dachte an die anderen Schwestern und musste die Tränen unterdrücken. Doch sie wollte jetzt keine Schwäche zeigen. Zumindest war sie unverletzt geblieben. Doch es war Vanessa, die die Stille durchbrach.

„Auch dich hat es ziemlich erwischt, Kleine, oder?“

Catlin blickte überrascht auf.

„Äh. N-nein. Ich bin unverletzt. Tuman kam gerade zur rechten Zeit.“

Vanessa legte ihr die rechte Hand auf die Schulter.

„Das meinte ich nicht. Tuman hat mir erzählt, dass du wahrscheinlich letzte Überlebende Schwester des Klosters bist. Und du hast einen von ihnen getötet oder?“

Ein Blitz durchführ Catlins Körper. Der Eispanzer, den sie um ihr Herz geschlossen hatte, schmolz durch den freundlichen Blick, den Vanessa ihr jetzt schenkte. Darunter lag ein Schloss, das ihre Emotionen und Erinnerungen verschlossen hatte. Mit nur einem Blick hatte sie es geöffnet. Heiße Tränen schossen über ihre Wangen.

„Warum? Warum nur haben sie das getan? Sie sind tot. Alle tot. Und, und der Mann. Er wollte mich auch töten. Ich konnte an nichts anderes mehr denken, als zu überleben. Ich, ich habe ihm auf den Kopf geschlagen. Immer und immer wieder. Sein Blut war überall auf dem Boden. Oh Gott, was habe ich getan? Warum geschieht all dies?“

Catlin spürte Vanessas warme Arme, die sich um sie schlossen, Ihr Kopf ruhte jetzt an ihrer Schulter. Die Nonne hörte Vanessas Herz klopfen. Es schlug ruhig und gleichmäßig und die Berührung schenkte ihr Ruhe. Erst jetzt spürte sie ein paar Tropfen in ihren Nacken rieseln. Erst dachte Catlin, dass es zu regnen beginnen würde und wollte schon vorschlagen, in die Höhle zu gehen, aber dann hörte sie ein leises Wimmern von Vanessa. Sie sagte nichts und die beiden Frauen verharrten einige Augenblicke in dieser engen Umarmung.

Als Tuman zurückkam, hatte er seinen Trinkschlauch mit Wasser gefüllt. Gemeinsam mit ihm versorgten sie Vanessas Wunde. Sie wuschen sie mit dem klaren Gebirgswasser aus und rieben einige Kräuter ins Fleisch, welche sie auf ihrer Reise gepflückt hatten. Danach verbanden sie ihren Arm mit einem kleinen Stück Stoff, das Tuman sich von seinem Leinenhemd abgeschnitten hatte. Der neue Verband war wesentlich kleiner und Vanessa konnte ihren Arm somit wieder fast vollständig bewegen.

„Gut, ich glaube eine Infektion können wir mittlerweile ausschließen“, sprach Catlin: „Aber du brauchst dennoch etwas Ruhe.“

„Ach, Vanessa hat sich schon von Schlimmerem erholt, hab ich nicht recht?“, meinte Tuman. Vanessa zuckte mit den Achseln.

„Gut. Hier sollten wir einige Zeit sicher sein. Ich werde morgen zum Waldrand marschieren und nach einem Bauernhof suchen. Vielleicht wissen die Bewohner dort etwas. Aber nach Holstheim möchte ich erst einmal nicht zurückkehren.“

„Wie bitte“?, fragte Vanessa.

„Es ist zu gefährlich. Selbst wenn sie ihre Suche einstellen, könnten sie immer noch in der Stadt sein. Während des gesamten Angriffes habe ich keine einzige Stadtwache gesehen. Da ist doch etwas faul!“

„Vielleicht gab es noch einen anderen Vorfall, den die Wache überprüfen mussten? Wer weiß, vielleicht haben sie die Fremden schon verjagt oder gefangen genommen“, antwortete Vanessa.

Tuman schüttelte den Kopf. „Nein. Ich habe die Kerle schon am Tag ein paar Mal gesehen und sie waren den Stadtwachen weder ausgewichen, noch wurden sie überprüft. Dennoch wusste niemand etwas über sie. Da stimmt doch etwas ganz und gar nicht. Nachdem wir uns einige Tage hier ausgeruht haben, werden wir dich nach Rindol zu deiner Familie bringen.“

Vanessa saß mit offenem Mund da. Sie fühlte sich wie ein Kind, das von seinen Eltern gesagt bekam, was es zu tun und zu lassen hat.

„Jetzt sieh mich nicht so an, Vanessa. Wir wissen, dass die Fremden es auf ledige junge Frauen abgesehen hatten. Da könnte es durchaus passieren, dass sie erneut zuschlagen. Es ist für dich am sichersten, wenn du dich bei deiner Familie versteckst oder als zweite Frau deines Onkels ausgibst, oder was weiß ich.“

Die Prostituierte sagte nichts mehr, offenbar stimmte sie den Worten des Schmieds innerlich zu.

„Und dich Catlin, möchte ich danach nach Gontara bringen. Dort solltest du sicher sein.“

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Es war mitten in der Nacht, als Catlin erwachte. Ihr Nacken war verspannt vom harten Steinboden der Höhle. Zwar hatte Tuman einige Decken organisiert, doch diese linderten die Härte des Steins nur wenig.

Inzwischen waren drei Tage vergangen, an denen sie wenig taten, außer sich ruhig zu verhalten. Tuman ging auf die Jagd, oder schlich sich aus dem Wald zu nahen Höfen, von denen er den Frauen auch neue Kleider mitgebracht hatte. Offenbar kannte man den Schmied hier gut. Catlin fragte sich, warum sie nicht einfach Zuflucht bei einem der Bauern suchen konnten, doch Tuman wollte den Leuten sicher nicht noch mehr schuldig bleiben, so gut kannte sie ihn inzwischen.

Fahles Licht schien durch den schmalen, aber hohen Spalt, der die Öffnung darstellte. Die Höhle selbst war in etwa so groß wie ein geräumiges Zimmer. Lediglich eine winzige Öffnung führte weiter ins Innere. In der Mitte glomm noch das Holz eines Feuers und rings herum waren die Bettstätten der drei Gefährten. Doch sie waren leer. Catlin setzte sich auf und ging zu Vanessas Lager hinüber. Keine Spur von den beiden. Die Nonne beschloss, frische Luft zu schnappen, und zog sich ihre Stiefel an. Sie zwängte sich durch den schmalen Höhleneingang und passte auf, dass ihr braunes Kleid sich nicht an scharfen Felskanten verfing. Es war zweifelsfrei kein teures Kleid, es sah mehr so aus, als wäre es von einer Bauernmaid getragen worden. Für Catlin war es dennoch wertvoll, immerhin war ihre Uniform ziemlich hinüber.

Als sie ins Freie trat, atmete die Nonne tief durch. Die klare Nachtluft zog sich in ihre Lungen und der Mond stand in einer breiten Sichel am Firmament. Auch auf dem kleinen Platz vor der Höhle war keine Spur von ihren Gefährten.

„Hmm. Wo können sie nur hin sein?“, dachte sie und hoffte, dass ihnen nichts passiert war. Doch schnell verwarf sie den Gedanken. Es machte keinen Sinn, sie allein zurückzulassen, während Gefahr drohte. Sie ging durch das Dickicht an der Felswand entlang. Hier waren Vanessa und sie in den letzten Tagen oft hin und hergerannt, um Wasser zu holen, oder sich zu waschen. Als sie nach einigen Minuten eine kleine Lichtung erreichte, hörte sie sanftes Plätschern. Die Qualle lag hinter einigen Büschen und Bäumen auf der gegenüberliegenden Seite. Catlin ging nicht quer über die Lichtung, sondern an ihrem Rand entlang. Das Plätschern wurde mit jedem Schritt lauter.

„Was kann das bloß sein?“, fragte sie sich. Aus irgendeinem Grund begann ihr Herz zu pochen. Nach wenigen weiteren Schritten war sie an der anderen Seite angekommen. Brombeerbüsche säumten einen versteckten Weg, der seitlich an dem kleinen Teich vorbei führte, welcher von der Quelle gespeist wurde. Das Plätschern war jetzt ganz laut. Die hohen Bäume fingen das Mondlicht mit ihren dichten Kronen ab, weshalb man hier schwerer sehen konnte, als auf der Lichtung. Sie kniff die Augen zusammen und schob behutsam die Büsche auseinander.

Catlin erschreckte. An der anderen Seite des Teiches stand Tuman. Er stand bis zu den Lenden im Wasser. Sein breites Kreuz schimmerte feucht im glitzernden Mondlicht, das von den kleinen Wellen reflektiert wurde.

„T-Tuman?“, fragte sie innerlich. Erst jetzt sah sie den Schatten vor ihm. Catlin ging einige Schritte nach rechts, um eine andere Perspektive zu bekommen. Feuerrote Haare hingen über zarte Schultern, auf denen Tumans große Hände ruhten. Vanessa lehnte sich gebückt an den Felsen vor ihr, während Tuman hinter ihr stand. Das Plätschern kam von den gleichmäßigen Bewegungen, die die beiden machten. Die Nonne ließ die Büsche los und fuhr zurück.

Sie wusste sofort, dass es falsch war, Tuman und Vanessa hierbei zu beobachten und fasste sich mit der Hand an die Brust. Ihr Atem ging schnell. Noch nie zuvor hatte sie gesehen, wie sich zwei Menschen liebten. Catlin wollte gerade zurück zur Höhle gehen, als sie ein Stöhnen hörte. Ein Kribbeln zuckte durch ihren Körper und ihr Herz schlug schneller. Sie wusste, dass es falsch war. Und dennoch. Jeder Laut, jedes Geräusch, das sie von der Quelle hörte, löste etwas in ihr aus. Schließlich obsiegte die Neugier und Catlin trat etwas nach vorne. Als sie die Äste auseinanderschob, sah sie, wie Tuman nun von hinten Vanessas Brüste umfasste. Dabei hatte sie ihren Körper etwas aufgerichtet. Die Hände des Schmieds kneteten die schönen Brüste der Rothaarigen, während man an den Wellen sah, dass er seine Hüften immer wieder gegen ihren Po schmetterte.

Plötzlich wurde Catlins Körper immer heißer. Trotz der kühlen Nachtluft, war ihr, als stände sie neben einem Backofen. Ihr Unterleib begann zu kribbeln und sie spürte, dass sie feucht wurde. Innerlich kämpfte die Nonne dagegen an, aber die Erregung war zu groß. Zu aufregend war es, zu sehen, wie ihre beiden Begleiter sich liebten. Als Vanessa ein weiteres lautes Stöhnen von sich gab, konnte Catlin nicht mehr länger dagegen ankämpfen. Sie hob ihr Kleid an und fühlte ihre feuchten Schamlippen. An ihren Oberschenkeln zogen sich bereits dünne Bahnen ihres Lustsaftes hinunter. Dann führte sie Zeige- und Mittelfinger in ihr Inneres und musste ein Stöhnen unterdrücken. Das Gefühl, sich endlich zu befriedigen, war unendlich befreiend. Seit ihrer Flucht war sie weder in der Stimmung, noch hatte sie Zeit dafür gefunden.

Während sie mit ihrer linken Hand gerade genug vom Busch beiseiteschieben konnte, schob sie ihre Finger immer wieder zwischen ihre Schamlippen. Sie sah, wie Tuman jetzt Vanessas breite Hüften umfasste und sein Tempo steigerte. Die Prostituierte stöhnte auf. Erst jetzt erkannte die Nonne zum ersten Mal, welch definierte Muskeln Tuman hatte. Sein Rücken war wie ein Gebirgszug aus hartem Fels. Seine strammen Arme waren überzogen von dicken Adern und die langen Finger krallten sich in Vanessas Hintern. Catlin musste zugeben, dass der Schmied wirklich attraktiv war, sie mochte besonders seine Haare, die er fast immer zu einem schmalen Zopf trug, während die Seiten abrasiert waren. Wieder stöhnte Vanessa aus, als Tuman mit seinen Fingern ihre Brustwarzen massierte.

„Oh Gott, bitte, ich will zu ihnen“, dachte Catlin. Während ihre Finger immer noch ihre Schamlippen massierten, wünschte sie sich nichts sehnlicher, als sich einfach gänzlich zu entkleiden und in die Quelle zu steigen. Tumans mächtiger Körper machte sie verrückt und auch die Art, wie er Vanessa von hinten nahm, erfüllte sie mit einer Erregung, die sie nur selten gespürt hatte. Doch auch Vanessa war äußerst attraktiv. Catlin und Vanessa waren in den letzten Tagen oft zusammen baden und ja, ihr Körper war sehr schön. Doch bis jetzt hatte ihr Anblick nichts in Catlin ausgelöst, als Bewunderung. Doch jetzt, als Vanessas Körper sich vor Lust krümmte und ihre Brüste durch die rhythmischen Bewegungen bebte, musste die Nonne zugeben, dass auch der Anblick der Prostituierten die Lust in ihr schürte.

Das Paar im Wasser wurde langsamer und schließlich trat Tuman einen Schritt nach hinten. Vanessa drehte sich zu ihm um. Catlin sah nun den wohlgeformten Körper der Prostituierten und stieß ihre Finger tief in sich. Der Schmied setzte sich ans Ufer, sodass seine Beine ins Wasser hingen. Die beiden waren jetzt etwas weiter links, weshalb Catlin aus ihrer aktuellen Position keine gute Sicht hatte. Aus diesem Grund ging sie wieder einige Schritte nach rechts. Jetzt sah sie zwischen den Büschen ein breites Loch, das es ihr ermöglichte, die Liebenden zu beobachten, ohne dabei die Äste halten zu müssen. Sie blickte hindurch und sah, dass Vanessa sich scheinbar ins Wasser kniete.

Die Nonne hielt sich die Hand vor den Mund. Vanessa packte Tumans Gemächt mit ihren Fingern und küsste dessen Spitze. Er war groß. Vielleicht sogar großer, als ihr Spielzeug, genau konnte Catlin das von hier aus nicht sagen. Wieder fuhr ihre Hand hinunter zu ihren Schenkeln. Da die Nonne nun beide Hände freihatte, schob sie sich das Kleid von den Schultern und begann damit, ihre kleinen Brüste zu massieren. Währenddessen verschwand Tumans Lanze in Vanessas Mund. Die Prostituierte hob und senkte immer wieder ihren Kopf. Ihre Lippen schmiegten sich an den langen Schaft, während ihre Finger etwas tiefer dabei waren, Tumans andere Teile zu massieren. Catlin hörte die Erregung des Schmiedes. Sie biss sich auf die Lippe. Ein weiterer Schauer durchzuckte ihren Körper.

Mit ihrer Zunge leckte die Prostituierte nun Tuman in seiner ganzen Länge, bevor sie sich aus dem Wasser erhob. Sie wandte dem Schmied den Rücken zu und stieg auf seinen Schoß. Catlin konnte nicht glauben, was sie dort sah. Vanessa nahm auf Tumans Gemächt Platz. Seine mächtige Lanze verschwand zur Gänze in ihrer Spalte. Die Prostituierte richtete sich auf und stellte die Beine aufs Ufer. Breitbeinig saß sie nun auf dem Schmied. Catlin konnte es sehen. Sie konnte alles sehen. Wie Vanessa ihre Hände neben dem Schmied platzierte und damit begann, ihre Hüften zu bewegen. Dabei sah sie genau, wie Tumans Gemächt immer wieder in Vanessas Innerstes drang. Ihre Brüste bebten durch die Bewegung.

„Oh scheiße, scheiße“, fluchte Catlin leise. Sie musste sich vor Erregung jetzt tatsächlich zusammenreißen, nicht ihre Kleider vom Leib zu schmettern und zu den beiden hinüber zu laufen. Und wer weiß, vielleicht wäre es sogar in Ordnung. Doch nein, das konnte sie nicht tun. Aber sie musste ihre Erregung ausleben, hier und jetzt! Sie setzte sich auf den Boden, sodass sie immer noch durch die Büsche sehen konnte. Ihr Kleid hatte sie jetzt komplett von den Schultern geschoben und den Rock nach oben gezogen. Sie spreizte die Beine und lehnte sich nach hinten. Inzwischen war sie sich sicher, noch nie zuvor hatte sie solch eine Erregung verspürt. Catlin schaute an sich hinab und sah ihre geschwollenen Schamlippen. Auch ihre Warzen standen in höchster Erregung von ihren kleinen Brüsten. Ihre Finger fuhren zwischen die Beine. Heißer Liebessaft floss aus ihrer Spalte, als sie ihre Finger hineinschob. Ein heißer Blitz zuckte durch ihren Körper. Wieder zog sie die Finger heraus. Ein leises Stöhnen konnte Catlin nicht unterdrücken, als sie ihre eigene Lust kostete und mit den Lippen an ihren Fingern saugte. Sie leckte den klebrigen Saft mit ihrer Zunge von den Spitzen und stellte sich dabei vor, Tumans Gemächt im Mund zu haben.

Inzwischen hatten Vanessa und Tuman das Tempo gesteigert. Catlin hörte jetzt das nasse Klatschen der Pobacken, die gegen den Unterleib des Schmieds donnerten. Auch Vanessas Stöhnen war jetzt regelmäßig und lauter. Catlin hatte die Bewegungen ihrer Hand an den Rhythmus der beiden Liebenden angepasst. Voller Ekstase lag sie breitbeinig im Gebüsch und fingerte sich tief, während sie sich vorstellte, dass der Penis des Schmieds in sie eindrang. Es war obszön. So obszön. Vanessa und Tuman taten es auf so obszöne Weise. Zudem war es so obszön, dass Catlin hier im Gebüsch lag und sie beobachtete. Aber vielleicht war es genau diese verbotene Art, die die Nonne so unendlich erregte. Sie konnte ihren Mund jetzt nicht mehr geschlossen halten. Ganz leise stöhnte sie: „Ja, ja, ja!“

Immer heißer wurde ihr gesamter Leib. Ihr Körper bebte vor Erregung. Die Tatsache, dass Vanessa genau zu ihrer Seite herüberblickte, machte das Ganze nur noch erregender. Catlin stellte sich vor, dass die Prostituierte ihr dabei zuschaute, wie sie sich selbst befriedigte. Inzwischen war unter ihr eine regelrechte Pfütze entstanden.

„Tiefer! Ja tiefer! Ich will ihn in mir! Ja, ja!“, flüsterte Catlin. Ihr Finger schob sie jetzt soweit es ging in ihr Innerstes. Mit den Spitzen spürte sie etwas Rundes. Ein Schauer erfüllte ihren Unterleib, als sie noch weiter in sich eindrang. Doch es gefiel ihr. Auch Vanessa schien kurz vor ihren Höhepunkt zu sein, denn sie stöhnte jetzt ohne Hemmungen.

„Ja, ja! Gefällt es dir, wenn ich deinen Schwanz so reite?“, stöhnte sie. Tuman blieb stumm und antwortete ihr durch ein Hämmern seines Gemächts in ihren Leib.

„Oooh jaa! Fick mich!“, schrie sie über den Teich.

Catlin zuckte vor Erregung. Solch obszöne Wörter ließen die Hitze in ihr noch weiter ansteigen. Die Nonne biss sich auf die Unterlippe. Mit aller Kraft stieß sie jetzt ihre Finger zwischen ihre Schamlippen. Wie ein heißer Bolzen, der durch ihren Körper schoss, kam sie zum Höhepunkt. Ihre Beine zuckten, ihre Brust bebte. Das Herz hämmerte gegen ihren Brustkorb. Catlin spürte, wie sich ihr Unterleib verkrampfte und zusammenzog. Schnell zog sie ihre Finger heraus und presste sich beide Hände auf die Lippen. Anders hätte sie den gellenden Lustschrei nicht zu unterdrücken vermocht. Während ihr Körper wild zuckte, spürte sie, wie ein Schwall heißen Saftes ihren Körper verließ. Ein Zweiter folgte. Die Verkrampfung löste sich und ihr Körper sank schlaff zu Boden. Erst nach einigen Sekunden konnte sie die Augen öffnen und die Hände von ihrem Mund lösen.

Catlin an sich blickte hinab. Aus ihr tropfte noch der Saft und der Erdboden vor ihr war gesprenkelt von unzähligen Spritzern. Sogar ihre braunen Stiefel hatten einige Tropfen abbekommen. Die Nonne fühlte sich befreit und doch schlecht. Was hatte sie bloß getan? Gegen das Gebot zu verstoßen und sich selbst zu befriedigen war eine Sache, doch andere dabei zu beobachten? Sie blickte über den See. Tuman und Vanessa hatten erneut die Stellung gewechselt. Der Schmied lag immer noch rücklings am Ufer, doch die Prostituierte hatte sich jetzt zu ihm umgedreht und presste ihren Oberkörper gegen den seinen. Catlin sah Vanessas straffe Pobacken. Tumans lange Finger umfassten ihn und er zog ihre Backen mit jedem Stoß weit auseinander. Die Nonne schüttelte den Kopf und richtete ihr Kleid. Vorsichtig erhob sie sich und ging auf dem Weg zurück, den sie gekommen war.
 
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