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Friendship is confusing

Kurzbeschreibung
KurzgeschichteRomance, Freundschaft / P16 / Mix
Jeanne Noé Archiviste Vanitas (Mensch)
21.08.2021
21.08.2021
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Er schaute hoch in den Nachthimmel der so Dunkelrot wie das Blut, welches durch seine Venen floss, am Firmament schimmerte.
Beiläufig lies er seine Hand über die Bisstelle die er noch vor kurzem von keiner geringeren als Jeanne davon getragen hatte. Augenblicklich lief ein schauer Vanitas über den Rücken als er an dieses Ereignis zurück dachte und sein Herz pochte in einem schnellen Rhythmus.

,,Da hat die Hexe des Höllenfeuers es doch tatsächlich geschafft…“

Zugleich umspielte ein zufriedenes Lächeln seine Zuge und sein kichern hallte in die dunkle leere der Nacht.

,,Sie ist wirklich was ganz besonderes, ich möchte sie sofort wiedersehen.“

Seine Hand, die gerade noch über die leidenschaftliche Wunde glitt, wanderte nun zu seiner Brust und er spürte ein wohlwollendes Gefühl.

,,Ich werde sie sicher sehr bald wiedersehen und dann...“

,,Vanitas hier steckst du.“

Der angesprochene musste sich nicht extra umdrehen um zu wissen das kein geringerer als sein derzeitiger Begleiter Noé hinter ihm stand und ihn wohl gesucht zu haben schien.
Sofort begann Vanitas schon beinah hysterisch aufzulachen und stand aus seiner eben noch sitzenden Position auf. Er drehte sich auf seinen Absetzten um und erhaschte dabei einen Blick auf den verwirrt aussehenden Noé.
Doch dieser ließ sich in keinster weise davon einschüchtern, da er seinen Begleiter mittlerweile gar nicht anders kannte.

,,Was gibt es, Noé?“

,,Ich hab dich gesucht da du plötzlich verschwunden bist, ich…“

,,hmm? Hattest du angst das ich mich alleine aus den Staub gemacht habe?“

Vanitas grinste verschmitzt und schritt auf Noé zu. Als er diesen erreichte, legte er seine Hand auf dessen Schulter ab.

,,Dies nicht, aber ich hab mich gefragt wo du dich in dieser Welt alleine rumtreiben könntest.“

,,Oh! Sehe ich das richtig? Hast du dir um mich sorgen gemacht?“

Stille trat kurz zwischen ihnen ein ehe Vanitas leise kicherte.

,,Entspann dich. Ich weiss doch das du dir nur um das Buch of Vanitas sorgen machst. Solange ich dies besitze werde ich dich eh nicht mehr los, ist doch so, oder?“

Noé schüttelte kurz kaum merklich seinen Kopf, ehe er zur Seite schaute und sofort Vanitas gehabe zu durchschauen schien. Er nahm seine Hand von seiner Schulter, hielt sie allerdings in seine fest.
Der Körper des anderen spannte sich drauf etwas an, doch Vanitas schien sich nichts anmerken lassen zu wollen.

,,Haha Noé. Hab ich ins schwarze getroffen oder wieso schaust du mich jetzt so komisch an. Hat es dir tatsächlich die Sprache ver…“

,,Du bist verwirrt oder?“

,,Hmm?“

Vanitas legte seinen Kopf schräg und sah seinen Gegenüber kurz verwundert an.

,,Ich meine seit uns das auf den Ball passiert ist. Du wirkst etwas zerstreut und als du dann kurz danach alleine losgezogen bist ohne etwas zu sagen dann…“

,,Bist du dumm? Ich bin doch nicht verwirrt, ich wollte nur meine Ruhe. Ständig mit dir rumzuhängen ist echt anstrengend.“

Noé´s Augen weiteten sich kurz und sein Herz schien sich für einen kurzen Moment zusammen zu ziehen. Doch fing er sich schnell wieder.

,,Das glaub ich dir nicht. Es ist wegen Jeanne, hab ich nicht recht?“

Ertappt schien Vanitas lächeln für einen Augenblick einzufrieren und er senkte den Kopf.

,,Deshalb wolltest du auch keinen sehen. Domi meinte nur zu mir ich soll dich in Ruhe lassen…“

,,Wieso has du nicht auf sie gehört?“

Seine Stimme glich ein Flüstern und nun war es an Noé seinen Kopf schräg zu legen.

,,Du mei..“

Er hebte seinen Kopf und funkelte ihn kalt an. Gleichzeitig zog er seinen Arm zurück, doch diese wurde von seinem Kameraden, viel zu fest für seinen Geschmack, gehalten.

,,Du sollst mich ihn Ruhe lassen verdammt! Ich habe meine Meinung geändert. Du bist nervig und ich will nichts mit dir zu tun haben.“

Noé kam diese Szene wie ein Deja vu vor und er handelte aus Instinkt. Kurze Zeit später fand sich Vanitas in eine Umarmung wieder.

,,Wa..was hast du nicht verstanden, hmm? Lass mich los!“

Vanitas klang ein bisschen überfordert und gleichzeitig genervt, doch Noé begann mit seiner Hand beruhigend über dessen Hinterkopf zu streichen.

,,Das meinst du alles doch gar nicht so, du willst das doch alles gar nicht. Ich weiss zwar nicht viel über deine Verwirrung, aber du bist nicht alleine damit.“

Sofort spürte Vanitas wie seine Wangen warm wurden und er fing an Noé von sich wegzuschieben da er mit dieser Geste absolut nichts anfangen konnte.

,,Noé ist ja gut. Lass mich los!“

,,,Hmm?“

Noé schien jetzt erst Vanitas veränderten Gemütszustand bemerkt zu haben und er legte besorgt eine Hand auf dessen Stirn.

,,Hast du Fieber Vanitas?“

,,So ein Unsinn! Nimm deine Flosse da weg!“

Er schubst diesen ein Stück weg und schaute ihn nun etwas entsetzt an,als dieser zu lächeln beging. Was war den nun mit diesen Kaputt?

,,Dir scheint es wieder besser zu gehen, du schaust nicht mehr so ernst. Das freut mich.“

,,Lächeln nicht so. Mir ging es nie schlecht, das hast du dir sicher nur eingebildet.“

Erst zeigte er mit seinen Finger auf ihn um seine Worte mehr Ausdruck zu verleihen, anschließend als er fertig war verschränkte er diese vor seiner Brust und ging ein Stück vor.
Noé war für einen kurzen Augenblick überrascht, gleichzeitig spürte er wie beeindruckt und fasziniert er wieder von Vanitas war. Wie stark konnte ein einziger normaler Mensch den bitte sein?
Er wollte gerade loslaufen als Vanitas ihn über die Schulterhinweg anschaute. Er schien seine Gelassenheit wiedergefunden zu haben.

,,Brauchst du eine extra Einladung? Lass uns zurück gehen.“

Er nickte und folgte ihm ein Stück.

,,Apropos Einladung. Luca hat uns für Morgen früh in eine Bäckerei eingeladen das hat mir Domi ausgerichtet.“

,,Aha ok.“

Vanitas mochte übertrieben süße Süßspeisen nicht besonders und hoffe das sie auch normale Gebäcke zum Frühstück anbieten würden.

,,Jeanne wird wohl auch mit dabei sein, meinte sie. Ich weiss nicht wieso, aber das sollte ich extra erwähnen.“

Augenblicklich hielt Vanitas in seinen Gang inne und er versuchte seine aufkommende Vorfreude sich nicht anmerken zu lassen.
Doch sein Lächeln konnte er nicht verbergen und auch nicht das warme Gefühl das sich bei den klang ihres Namens in ihn ausbreitete.

,,Vanitas?“

,,Was stehst du hier noch so rum Noé? Lass uns zurück gehen, dann gehen wir schlafen und der neue Tag kann ganz schnell anbrechen!“

Noé folgte verwirrt den schnellen Schritten von seinem Begleiter. Er wusste gar nicht das Vanitas Gebäcke so sehr mochte.
 
 
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