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Of Love and Monsters

von Lion 2000
GeschichteDrama, Sci-Fi / P12 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
21.08.2021
19.11.2021
17
37.673
2
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24 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
24.09.2021 2.648
 
We are the infection

,,The arrogance of man is thinking that nature is in our control. and not the other way around.‘‘
*Ishirō Serizawa in ,,Godzilla“ (2014)*


Emily nahm den weißen Verbandstoff zwischen die Zähne und zog ihn noch etwas fester um ihren Oberarm. Die Wunde stach für einen kurzen Moment durch den Druck und sie zischte leise, doch der Schmerz verebbte schon wieder so schell wie er gekommen war. Nachdem Emily mit ihrer Selbstverarztung fertig war, krempelte sie den Ärmel ihres Shirts wieder nach unten und zog sich ihre Jacke über. Für einen Augenblick drehte sie den vollgesogenen Verband, welchen sie gerade durch den neuen ausgetauscht hatte unschlüssig in den Händen, bevor sie ihn kurzerhand in die Seitentasche ihrer Jacke stopfte.
Leicht ächzend erhob sie sich vom Boden, verweilte aber weiterhin in der Ecke des Raumes in welcher sie die gesamte vorherige Zeit herumgelungert hatte und von der aus das Geschehen beobachtet hatte. Es war jetzt etwa zwei Stunden her gewesen, dass die Osprey neben einem alten, aber dennoch tadellos ausgestatteten, versteckten ,,Monarch“-Bunker etwas Außerhalb von Boston gelandet war. In besagtem Bunker hatten sich bereits eine ganze Menge weiterer Anhänger Jonah’s befunden, so als ob dieser schon fast vergessenen Ort als eine Art Hauptquartier für die Terroristen diente und das anscheinend sogar schon seit längerem.
Gerade befand Emily sich am Rand der provisorischen ,,Kommandozentrale“ des Bunkers: Zwischen einer Reihe von Bildschirmen, Computern und andern technischen Gerätschaften herrschte reges Treiben. Jonah war in ein intensives Gespräch mit zwei seiner Männer vertieft, ein paar Meter von ihm entfernt saß Emma an einem der Tische und sagte etwas zur direkt daneben stehenden Beca. Emily schluckte leicht als sie erneut an die Schwere dessen was ihr vor wenigen Stunden offenbart wurde denken musste. Sie konnte es immer noch nicht fassen, dass die beiden mit Jonah-diesem kaltblütigen, wahnsinnigen Terroristenanführer-unter einer Decke steckten. Niemals, wirklich niemals in tausend Jahren hätte sie sich das ausmalen können. Ihr war außerdem der Grund warum die beiden bei den Machenschaften der Terroristen mitmachten, nicht wirklich klar: Als Emily vorhin völlig fassungslos in der Osprey zu ihnen aufgesehen hatte, war das einzige was Emma zu ihr gesagt hatte, ,,Du wirst es noch verstehen…“, bevor sie sich abgewandt hatte.
Beca hatte den gesamtem Flug über und auch seitdem sie in dem Bunker angekommen waren, das Gespräch mit Emily gemieden, schon fast so als ob sie Angst hätte ihr wieder unter die Augen zu treten. Als die brünette Wissenschaftlerin Emilys Blick auf sich bemerkte, sah sie sie für einen langen Augenblick mit einem irgendwie bedauernden Ausdruck in den blauen Augen einfach nur an, bevor sie sich wieder abwandte. Etwas weiter abseits, in der Ecke gegenüber von Emilys Standort, lief Madison unruhig auf und ab und sie blickte immer wieder unsicher zu ihrer Mutter rüber. Emily spürte starkes Mitleid für das Mädchen in sich aufsteigen, darüber, dass sie mit in das Ganze hineingezogen worden war und sie konnte sich gut vorstellen, dass Maddie auch ziemlich zwie gespalten über das Handeln ihrer Mutter sein musste-zumindest lies ihr Verhalten in den letzten Stunden darauf schließen.
Schließlich konnte Emily nicht mehr einfach nur tatenlos rumstehen, also schob sie sich an den technischen Geräten und mehreren Terroristen zu der Mitte des Raumes vor, bis sie schließlich den Tisch erreichte an dem sich Emma und Beca befanden. ,,Was…“, Emily musste sich leicht räuspern, da ihre Kehle sich plötzlich seltsam trocken anfühlte, ,,Was habt ihr als Nächstes vor?“ Während sie sprach, vermied sie es entschieden einen der beiden Wissenschaftlerinnen in den Augen zu sehen, der Stich des Verrates brannte schmerzlich in ihrem Inneren. ,,Emma…wird gleich Kontakt zu Monarch aufnehmen.“, erklärte Beca und beim reden, ging sie langsam um den Tisch herum, bis sie nur noch ein paar Meter von Emily trennten, ,,Mark hat gesehen das Emma die Explosion ausgelöst hat, also…“. ,,Also könnt ihr schlecht, das ganze weiterhin wie eine Entführung aussehen lassen, weil Monarch daraus seine Schlüsse ziehen wird, was?“, meinte Emily grimmig, ihre Augen funkelten leicht, als sie erst Beca und dann Emma durchbohrten. Die blonde Wissenschaftlerin hielt ihrem Blick für ein paar Sekunden einfach nur stand, bevor sie schließlich erwiderte, ,,Ich kann verstehen, was du jetzt denken musst Emily…aber glaub mir, diesen Weg einzuschlagen war keine leichte Entscheidung…“. ,,Welchen Weg?“, fragte Emily verwirrt, doch in diesem Moment trat Jonah an den Tisch heran und verkündete, ,,Die Übertragung kann jetzt beginnen.“. Emma nickte nur kurz und der Terroristenanführer wandte sich wieder ab.
Schließlich kam von dem Bildschirm vor dem Emma saß ein leises, klickendes Geräusch und anscheinend fing die Übertragung gerade an. Beca schob sich wieder an Emily vorbei und stellte sich links neben Emma. Auch Madison kam jetzt an den Tisch heran getreten und suchte den Bildschirm bereits mit den Augen ab, bevor sie ihn überhaupt erreicht hatte-es war keine große Frage für Emily nach wem die Zwölfjährige Ausschau hielt. Schließlich trat auch die junge Wissenschaftlerin etwas näher heran, bis sie zumindest das was auf dem Bildschirm zu sehen war, erkennen konnte. Man konnte einen großen runden Raum sehen, in der eine Gruppe von etwa fünf Wissenschaftlern sowie zwei Militärmitglieder stand. Von den Wissenschaftlern erkannte Emily nur drei. Zum einem Mark Russel welcher ganz vorne stand, dann sah sie noch den aus Japan stammenden Dr. Serizawa-den höchsten Wissenschaftler und Leiter ,,Monarch‘‘s- und die schwarzhaarige Dr. Chen, welche zu Emily’s Anfangszeit bei ,,Monarch“  für ein paar Monate ebenfalls beim Außenposten im Mothra-Tempel stationiert gewesen war. Die anderen beiden Wissenschaftler jedoch, erkannte sie nicht. Alle sieben Augenpaare waren in einer Mischung Überraschung und Neugier in die Kamera gerichtet-wahrscheinlich war Emmas Gesicht in diesem Moment auf einem großen Bildschirm in wo auch immer sich der Raum indem die Menschen am anderen Ende der Leitung sich gerade befanden zu sehen.
,,Ich sollte wohl zuerst was sagen…“, durchbrach die blonde Wissenschaftlerin schlussendlich der Stille, doch Mark interessierte nur eins, ,,Wo ist Madison?“. ,,Sie ist hier bei mir.“, gab Emma ihm seine Antwort und noch während sie sprach, stolperte Madison nach vorne und beugte sich direkt vor den Bildschirm, ihre Augen glänzten vor Sorge, ,,Dad, geht‘s dir gut?“. Klare Erleichterung war in Marks Gesicht zu sehen, als er seine Tochter wohlbehalten erblickte und er fragte, ,,Madison…alles okay, Schatz?“. Aus dem Augenwinkel konnte Emily sehen, wie Beca den Schwarzhaarigen mit leicht schmal werdenden Augen musterte-soweit Emily wusste, war die Ältere nur zu der Zeit mit Mark in Berührung bekommen, als er wegen seines Alkoholismus nur ein Schatten seiner selbst  und weder für Maddie noch für Emma da gewesen war. Wahrscheinlich misstraute Beca ihm deswegen immer noch.
,,D-Dad…“, stieß Madison jetzt mit brechender Stimme aus und sie zitterte leicht, ,,Es tut mir Leid…“. Emma legte ihrer Tochter eine sanfte Hand auf die Schulter und lehnte ihre Stirn von der Seite gegen Maddies Kopf, während sie beruhigend flüsterte, ,,Ist schon gut...“. ,,Es muss dir nichts leid tun…“, beschwichtigte Mark seine Tochter, doch als Madison wieder etwas von dem Bildschirm zurücktrat, flüsterte sie noch ein weiteres Mal, ,,Tut mir Leid, Dad…“. Emma strich ihr mit der Hand noch ein letztes Mal sanft über den Unterarm, als Maddie endgültig wieder von dem Tisch weg trat und die blonde Wissenschaftlerin versicherte ihrem Ex-Mann, ,,Es geht ihr gut Mark, vertrau mir.“.
,,Ihnen zu vertrauen fällt uns etwas schwer, Dr. Russel…“, erwiderte daraufhin eine dunkelhäutige Soldatin mit kahl rasiertem Schädel, ,,Nach dem was Sie abgezogen haben, erst Recht!“. ,,Ich weiß…“, seufzte Emma und rieb sich leicht die Schläfe, während sie sprach, ,,Und ich…ich kann mir gut vorstellen, was sie Alle denken…Aber gäbe es hierfür irgendeinen anderen Weg, hätte ich ihn gewählt…“. ,,Um was zu tun, Emma?“, wollte Mark mit einem misstrauischen Feuer in den braunen Augen wissen. Für einen Augenblick lang schwieg die blonde Wissenschafterin, dann sagte sie schlicht, ,,Ich rette die Welt.“.
Emily runzelte leicht die Stirn. Was hatte denn das Erwecken von Titanen wie Monster Zero denn mit Welt retten zu tun?  Mark schien ähnlich verständnislos über diese Aussage, ,,Indem du diese Viecher freilässt? Das ergibt doch keinen Sinn-“. ,,So unmöglich es dir vorkommen mag, das tut es…“, unterbrach Emma ihn und er erwiderte darauf erstmal nichts mehr, sondern blickte seine Ex-Frau mit zusammengezogenen Augenbrauen und leicht schief gelegtem Kopf an, so als ob er darauf warten würde, dass sie sich jetzt erklärte. ,,Hör mir einfach zu, Mark.“, fing Emma schließlich an, aber sie hielt noch kurz Inne, bevor sie die nächsten Worte aussprach, ,,Nach…Nachdem wir Andrew verloren hatten, schwor ich sein Tod würde nicht umsonst gewesen sein. Das ich eine Antwort finden würde-eine Lösung warum die Titanen sich wieder erhoben hatten, doch als ich tiefer grub wurde mir klar, dass sie…aus einem Grund hier sind und dass wir trotz all der Jahre, in denen wir versucht haben sie aufzuhalten…es nie gewagt haben uns der Wahrheit zu stellen.“.
,,Welcher Wahrheit?“, fragte Mark jetzt mit gerunzelter Stirn und Emma erwiderte, ,,Die Menschen sind die vorherrschende Spezies seit Jahrtausenden und seht wohin das geführt hat-Überbevölkerung, Umweltverschmutzung, Krieg…Das Massensterben, was wir befürchtet haben, hat längst begonnen und wir sind die Ursache. Wir sind die Infektion!“. Als Emily das hörte, zog sie die Augenbrauen fest zusammen. Es mochte zwar sein, dass die Menschheit für Dinge wie den Klimawandel und Kriege verantwortlich war, aber sie gleich als Infektion zu bezeichnen…war in ihren Augen etwas weit hergeholt. ,,Doch wie alle lebenden Organismen reagiert die Erde mit Fieber, um diese Infektion zu bekämpfen…“, fuhr Emma jetzt fort, ,,Mit ihren rechtmäßigen und ursprünglichen Herrschern, den Titanen.“. Die Worte ,,rechtmäßig“ und ,,Herrscher“, erinnerten Emily viel zu sehr an die Art und Weise wie Jonah immer über seine Pläne und Agenden sprach und bei dieser Erkenntnis lief es der jungen Wissenschaftlerin kalt den Rücken herunter.,,Sie sind Teil des natürlichen Abwehrsystems der Erde,“, führte Emma nun ihre vorherige Aussage weiter aus, ,,Ein weg den Planeten zu schützen und sein Gleichgewicht zu erhalten. Aber wenn es Regierungen gestattet ist sie weg zusperren, sie zu vernichten oder für Kriege einzusetzen, breitet sich die menschliche Infektion nur noch weiter aus und noch innerhalb unserer Lebenszeit wird unser Planet zu Grunde gehen-und wir ebenso…Es sei denn, wir stellen das Gleichgewicht wieder her.“.
,,Und was bleibt übrig, wenn Sie das tun?“, fragte einer der Wissenschaftler die Emily nicht kannte-ein älterer Mann mit grauem Haar und Brille-jetzt, ,,Eine tote, verkohlte Welt? Überrannt von Monstern?“. ,,Nein Dr. Stanton, ganz im Gegenteil.“, widersprach Emma ruhig, ,,So wie ein Waldbrand die Erde mit Nährstoffen versorgt oder ein Vulkan neues Land erschafft, sehen wir Anzeichen dafür das die Titanen dasselbe tun werden, denn wohin die Titanen auch gehen, folgt ihnen Leben, ausgelöst durch ihre Strahlung“. Es stimmte tatsächlich, dass beispielsweise in San Francisco obwohl die Stadt immer noch zum Großteil in Ruinen lag ungewöhnlich viele Pflanzen überall am sprießen und blühen waren-das hatte Emily selbst gesehen als sie die Stadt vor etwa zwei Jahren besucht hatte. Aber war es wirklich Argument genug, um die ganzen Titanen zu erwecken und unvermeidbar für Chaos und Zerstörung zu sorgen?
,,Die Titanen sind das einzige was die Zerstörung wieder rückgängig machen kann, die wir verursacht haben, die einzige Garantie dafür, dass das Leben fortbestehen wird.“, fuhr Emma jetzt fort, ein seltsames Feuer das Emily nicht so wirklich zu deuten wusste loderte in ihren blauen Augen, ,, Doch damit es so kommt müssen wir sie frei lassen.“. ,,Sie ermorden die Welt.“, zischte Dr. Chen jetzt und ihr Blick glühte anklagend, aber Emma widersprach sofort, ,,Nein, denn so schwerwiegend das hier auch sein wird, ich verspreche Ihnen, dass die Menschheit  nicht aussterben wird. Durch den ORCA kehren wie zu einer natürlichen Ordnung zurück, einer vergessenen Ordnung in der wir im Gleichgewicht mit den Titanen koexistieren-den ersten Göttern.“.
Völlig fassungslos schüttelte Emily den Kopf, nicht glauben könnend das die Wissenschaftlerin zu der sie seit ihrer Anfangszeit bei ,,Monarch“ aufgesehen, die sie immer respektiert und bewundert hatte, solch einen gefährlichen, ja fast grausamen Plan verfolgte und bereit war so viele Menschenleben zu opfern. So gut Emma’s Absichten auch sein mochten, dieser Weg ähnelte eher dem eines kaltblütigen Bösewichten, als eines weltrettenden Helden. Dr. Serizawa schien das genauso zu sehen, denn man konnte auf dem Bildschirm beobachten, wie er von seinem Stuhl aufsprang und völlig außer sich rief, ,,Dieser Weg ist viel zu gefährlich! Sie legen sich mit Kräften jenseits aller Vorstellung an, Sie spielen mit Milliarden Menschenleben!“. ,,Und womit spielen sie, Serizawa?“, feuerte Emma zurück, mit glühendem Blick, ,,‘Monarch’ ist am Ende, kurz davor von einer Regierung aufgelöst zu werden, die nichts anderes will als die Kreaturen auszurotten! Und wenn das passiert, wie stehen unsre Chancen wohl dann?“.
,,Du hast ja den Verstand verloren!“, donnerte Mark jetzt und aus seinen Augen sprühten Funken, ,,Erst gefährdest du das Leben unsrer Tochter, dann entscheidest du das Schicksal der Welt, ganz toll Emma!“. ,,Ich könnte kaum vernünftiger sein und Madison kaum stärker…“, erwiderte Emma, kein Bisschen durch irgendetwas was gesagt wurde an ihrer Sicht zu zweifeln scheinend, ,,Als wir Andrew verloren hatten, hab ich ihr beigebracht zu überleben und wenigstens hat sie jetzt eine faire Chance!“. ,,Eine faire Chance, hörst du eigentlich was du da von dir gibst?“, rief Mark, die Spannung zwischen ihm und seiner Ex-Frau war schon fast greifbar und das obwohl die beiden nicht mal im selben Raum waren, ,,Man kann nicht alles berechnen, Emma. Es gibt manches das man nicht kontrollieren kann!“. ,,Und es gibt manches wovor man nicht weglaufen kann!“, schoss Emma zurück und ihre Stimme brach leicht, während sie sprach. In ihren Augen war eine Mischung aus Schmerz und Wut zu erkennen.
Jetzt beugte sich Mark ganz nah nach vorne und wäre er jetzt bei ihnen im Raum, würde sein Gesicht wahrscheinlich nur Zentimeter von Emmas entfernt sein. ,,Das hier bringt ihn uns nicht wieder zurück!“, zischte er und diese Worte waren die ersten innerhalb der letzten Minuten, die wirklich eine Wirkung auf die blonde Wissenschaftlerin hatten. Emma‘s Schultern sackten nach unten, sie biss sich auf die Unterlippe und in ihren Augen fingen plötzlich an sich Tränen zu sammeln. Beca legte der Älteren tröstend eine Hand auf die linke Schulter und Madison, die das Wortgefecht ihrer Eltern ängstlich mitverfolgt hatte, senkte den Blick, ebenfalls mit feuchten Augen. Mark sagte jetzt nichts mehr, er schluckte nur kurz, trat wieder ein paar Schritte zurück und lies sich auf einen Stuhl fallen.
Als Emma ihre Sprache wiedergefunden hatte, straffte sie leicht die Schultern, atmete kurz durch und sagte jetzt wieder an alle Personen am anderen Ende der Leitung gewandt, ,,Ich rate ihnen allen rasch Zuflucht zu suchen. Während der letzten 60 Jahre hat ,,Monarch“ Bunker auf der ganzen Welt errichtet, um einen Neuanfang der Zivilisation zu sichern. Ich schlage vor sie finden sie.“. Und damit beendete sie die Übertragung wieder.
Emily hatte genug gehört, sie wandte sich um und mit schnellen Schritten verließ sie den Raum wieder. Sie stolperte einen langen, tristen Gang entlang an dessen Wände teils rostige Rohre befestigt waren und die schwach leuchtenden LED-Lampen an der Decke flackerten leicht. Emily hatte um Ehrlich zu sein keine Ahnung, wo sie gerade eigentlich lang stolperte, sie wollte erstmal einfach nur soweit wie möglich von diesem Raum von Terroristen und finstren Machenschaften weg. ,,Emily?“, ertönte plötzlich Beca’s Stimme hinter ihr und es versetzte der jungen Wissenschaftlerin einen Stich aus Fassungslosigkeit und Enttäuschung, bei dem Gedanken, dass die Ältere das was Emma vorhin gesagt hatte, eventuell tatsächlich gut heißen könnte. ,,Emily?“, ertönte es erneut und dieses Mal war Beca’s Stimme um einiges näher.
Schließlich blieb Emily schlagartig stehen, wirbelte herum und blickte funkelnd auf die Ältere hinab. ,,Wieviel von alldem hier, hast du gewusst?“, zischte sie.


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So…das war’s für heute. Ich bin wirklich seeeehr gespannt was ihr jetzt so zu sagen hat;) Nächstes Kapitel kommt hoffentlich noch am Wochenende raus, mal schauen.
Bis zum nächsten Kapitel,
LG Lion 2000
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