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Of Love and Monsters

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Sci-Fi / P12 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
21.08.2021
03.03.2022
36
75.180
3
Alle Kapitel
57 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
07.02.2022 2.658
 
Hey guys,
Ich hab’s tatsächlich geschafft das Kapitel noch heute fertigzustellen:):) Das nächste kommt wahrscheinlich aber erst am WE:/
Sry übrigens, dass ich noch nicht auf die Reviews vom letzten Kapitel geantwortet habe, ich hab mich halt voll und ganz darauf konzentriert dieses Kapitel zu schrieben. Es war aber sehr schön für mich zu lesen, dass ihr euch so sehr über den Bemily-Kuss gefreut  habt:)
So, aber jetzt endlich das Neue wieder mal sehr spannende und dramatische Kapitel…
~~~~

Redemption

Das laute, hohe Brüllen Ghidorahs veranlasste sie alle dazu, sich in Richtung der beiden kämpfenden Giganten umzudrehen und so sahen sie dabei zu, wie der dreiköpfige Drache sich erneut auf seinen Kontrahenten stürzte. Als er Godzillas erreicht hatte packte er ihn mit  seinen scharfen Klauen und trug ihn mit sich hoch in die Lüfte. Zwar versuchte der König der Monster sich zu befreien, doch Ghidorah schlang einen seiner Hälse schon fast Würgeschlangenartig fest um Godzillas Kehle, bis der sich nicht mehr wehrte. Immer weiter stieg der teuflische Titan mit seinem Gegner zwischen den Klauen in die Lüfte und irgendwann konnten sie nur noch die Umrisse der beiden erkennen. Als Ghidorah beinahe das Zentrum des Sturms erreicht hatte lies er Godzilla los.
Während der Titan nach unten stürzte, fing sich irgendwann an eine flammende Schicht um ihn herum zu bilden, wodurch er schon fast einem abstürzenden Kometen ähnelte. Beca schluckte leicht, als Godzilla dem Boden immer näher kam, denn sie war sich nicht sicher ob er diesen Sturz überleben würde und wenn er jetzt starb, dann hätte Ghidorah endgültig gesiegt.
Plötzlich spürte sie wie warme Finger die ihre streiften und als Beca zur Seite blickte sah sie, dass es Emily war die die Hand nach ihr ausstreckte. Ohne zu zögern erwiderte die kleine Brünette die Geste und lächelte die Jüngere traurig, aber dennoch zärtlich an. Zu ihrer anderen Seite stand Emma, an deren linken Arm Maddie sich mit der einen Hand klammerte und mit der anderen die ihres Vaters hielt. Sie alle wussten, was auch immer jetzt beim Aufprall passierte, würde über ihr Schicksal und das Schicksal der Welt entscheiden.
Schließlich schlug Godzilla auf dem Boden auf und löste dabei eine Druckwelle aus, die sie selbst in der Entfernung taumeln lies. Als der Wind sich wieder gelegt hatte spähte Beca ängstlich zu dem am Boden liegenden Giganten rüber und stellte zu ihrer Erleichterung fest, dass er sich noch schwach regte-aber für wie lang noch? Ghidorah landete mit einem donnernden Schlag wieder auf dem Boden und in seinen drei Augenpaaren lag ein teuflischer, triumphierender Ausdruck.
Doch Godzilla war noch nicht ganz verlassen: Zwar auch etwas angeschlagen und mit angesengten Flügeln kletterte Mothra auf den Rücken der Unterwasserechse. Godzilla hob leicht den Kopf an, um ihn zu ihr zu drehen und er gab einen schwachen Laut von sich, bevor er sein Haupt wieder sinken lies. Jetzt richtete Mothra sich auf eine schon fast majestätische Weise auf, ihre Flügel leuchteten bläulich und sie erhob sich in die Lüfte, bevor sie kampfbereit auf Ghidorah zu flog. Als sie direkt vor dem goldgeschuppten Titanen war, breitete sie schützend die Flügel aus, um Godzilla vor dem tödlichen Blitzstrahl abzuschirmen und nahm dafür die gesamte Elektrizität auf sich. Ghidorahs Blitze brauchten nicht lange um Mothra unschädlich zu machen und in einem gleißenden, weißen Licht das sie alle den Blick abwenden lies wurde der Schmetterlingsartige Titan förmlich pulverisiert.
Als sie alle wieder hinsehen konnten, schwebte an der Stelle wo Mothra gerade noch gewesen war ein restliches Überbleibsel blau leuchtender Energie die jetzt anfing langsam auf Godzilla herab zu regnen. Es sah so aus, als ob die Energie in den Titanen hineinfahren würde und die Stellen wo sie die dunkelgrüne Schuppen durchfuhr leuchteten kurz flammenfarbend auf. Tatsächlich fing Godzilla daraufhin auch an sich immer mehr zu regen, doch Ghidorah kam bereits schnell und bedrohlich näher. ,,Wir müssen was tun!“, rief Maddie und sie drehte sich mit besorgtem Blick zu ihnen um.
Genau in diesem Moment trat Barnes, der gerade etwas abseits gestanden hatte zu ihnen heran und verkündete, ,,Ich hab gerade die Argo erreicht. In fünf Minuten kommt eine Osprey für uns!“. ,,Wir müssen uns beeilen…“, murmelte Mark plötzlich, woraufhin Emma ihn fragend von der Seite her ansah, ,,Um was zu tun?“.

Wenig später stellte Beca den ramponierten ORCA auf der Motorhaube des Jeeps ab. Marks Plan war es das Gerät zu reparieren, einzuschalten und so Ghidorah in der wegfliegenden Osprey wegzulocken, bis Godzilla wieder auf den Füßen war. ,,Das wird knapp, Mark…“, meinte Emma zähneknirschend, ,,Du hast gesehen was dieses Monster anrichten kann, er könnte uns vom Himmel runterholen bevor wir überhaupt richtig gestartet sind…“. ,,Das weiß ich, aber wir müssen es versuchen…Es ist die einzige Möglichkeit, ihn zu retten!“, erwiderte Mark, während er sich über den beschädigten ORCA beugte und er winkte seine Ex-Frau zu sich heran, ,,Emma, kannst du mir bitte helfen, du kennst dich mit dem Ding besser aus als ich…“. Maddie stand hinter den beiden und beobachtete mit einem leichten Lächeln ihre Eltern, so als ob sie niemals erwartet hatte, die zwei jemals wieder so zusammenarbeiten zu sehen. Auch für Beca war der Anblick etwas ungewohnt, da sie Mark und Emma ja meistens nur hatte streiten sehen.
Währenddessen hatte Ghidorah Godzilla erreicht und schlug jetzt alle seiner drei mit messerscharfen Zähnen gespickte Mäuler in den Körper seines Kontrahenten, der daraufhin ein schmerzerfülltes Brüllen aufstieß, bei dem es Beca kalt den Rücken runterlief. ,,Ihr müsst euch beeilen…“, sagte sie nervös und an die Russels gewandt, ,,Ich weiß nicht wie lange er noch durchhält“. ,,Ja, warte ich hab‘s gleich…“, antwortete Mark mit zusammengebissen Zähen und nur wenige Sekunden später sprang das Gerät auch endlich an. Es war zwar noch keine Frequenz eingestellt, aber der ORCA war zumindest wieder funktionstüchtig. ,,Es hat funktioniert!“, rief Mark unglaublich erleichtert klingend und auch alle anderen teilten diese Gefühl der Erleichterung mit ihm. Beca sah mit einem hoffnungsvollen Blick zu Emily rüber, in deren Augen sie dieselbe Hoffnung widergespiegelt fand.
Jetzt landete auch endlich die Osprey und sie alle bereiteten sich hastig auf den Aufbruch vor. Emma nahm Maddie beiseite, fuhr ihr sanft übers Haar und klopfte etwas Staub von dem Kragen ihrer Kapuzenjacke. Dann nahm sie das Gesicht ihrer Tochter in beide Hände und fragte sie mit ernster Stimme, ,,Du weißt, dass ich dich lieb habe, oder?“. ,,Ja Mom…na klar, weiß ich das…“, erwiderte Maddie langsam und zog leicht die Augenbraue nach oben. Daraufhin nahm Emma ihre Tochter noch einmal ganz fest in den Arm und drückte ihr einen sanften Kuss auf die Stirn. ,,Okay, okay Mom, ist gut…“, murmelte Maddie-die eigentlich noch nie der größte Fan von zu viel derartiger Zuneigung gewesen war- lachend und schob sich aus den Armen ihrer Mutter, die dann einfach nur schmunzelnd auf sie herab blickte, bevor sie sie sanft zu Mark rüber schob, ,,Los, geh mit deinem Vater…“. ,,Und was ist mit dir?“, fragte Maddie sofort besorgt und Emma erwiderte ruhig, ,,Ich stell noch die richtige Frequenz für den ORCA ein, geht einfach schon mal vor.“. Als ihr Blick danach auf Beca und Emily fiel, fügte sie noch hinzu, ,,Das gilt auch für euch…“. ,,Aber-“, wollte Beca widersprechen, doch Emma schnitt ihr eilig das Wort ab, ,,Ich bin direkt hinter euch und jetzt geht!“.
Die kleine Brünette machte erneut dem Mund zum protestieren auf, doch Emily berührte sie sanft am Arm und schob sie in Richtung der Osprey. Alles in Beca sträubte sich dagegen, Emma alleine zu lassen und als sie etwa die Hälfte der Strecke zurückgelegt hatten wies sie Emily an ohne sie weiterzugehen. ,,Beca, nein-“. ,,Tu einfach, was ich dir sage!“. Und mit diesen Worten machte sie auf dem Absatz kehrt und rannte zum Jeep zurück.
In der Ferne konnte Beca sehen wie Ghidorah urplötzlich von Godzilla abließ und verwirrt all seine Köpfe in Richtung des Wagens umwandte, also hatte Emma die richtige Frequenz eingestellt. Die blonde Wissenschaftlerin kam ihr auch jetzt mit dem ORCA unterm Arm entgegen und sie murmelte ihr mit einem leicht vorwurfsvollen Blick zu, ,,Ich hab dir doch gesagt, du sollst schon vorgehen!“. ,,Seit wann habe ich denn Bitteschön Befehle befolgt…“, erwiderte Beca daraufhin nur mit einem leichten Grinsen, ,,Und jetzt komm!“.
Sie beide rannten jetzt auf die Osprey zu, während sich Ghidorah bereits näherte und Beca stellte überrascht fest, dass Emily etwa fünf Meter von dem Fluggerät entfernt bereits auf sie wartete. ,,War ja klar, dass sie nicht auf mich hört…“, dachte die kleine Brünette im Stillen und verdrehte bei dem Gedanken schon fast lachend die Augen. Auf einmal merkte Beca, dass Emma plötzlich stehen blieb und verwirrt wandte sie sich zu der Älteren um, ,,Na los Emma, komm schon!“. Doch Emma schüttelte nur mit Blick auf die Osprey leicht den Kopf und flüsterte, ,,So schaffen wir das nicht…Jemand muss hier bleiben und ihn weglocken…“. ,,Wa- Nein! Nein, nein, nein Emma…denk gar nicht dran!“, widersprach Beca sofort, als sie erkannte was die blonde Wissenschaftlerin meinte und packte sie am Handgelenk, ,,Du gehst jetzt mit da rein und dann fliegen wir weg von hier!“. Emma durfte jetzt nicht so was abziehen, nicht jetzt wo sie doch so kurz davor waren der Gefahr zu entfliehen…
,,Ich hab solch ein Leid auf die Welt losgelassen…“ flüsterte Emma jetzt mit einem schmerzlichen und reuevollen  Ausdruck in den Augen, ,,…aber so  kann ich etwas tun, was Andrew stolz machen würde…indem ich meine Familie rette…“. Aber Beca schüttelte nur heftig den Kopf und verstärkte ihren Griff um Emmas Handgelenk, ihr Herz pochte wie wild vor Angst,,Nein…Nein Emma, Du hast gesagt du würdest nirgendwo hingehen, dass wir das gemeinsam durchstehen…du hast es versprochen!“.
Auf einmal ertönte wieder Ghidorahs Brüllen, noch näher als vorher und Beca blickte sorgenvoll zu dem Giganten rüber. Als sie den Kopf wieder umwandte hatte Emma ihren Blick traurig auf die Osprey gerichtet, auf dessen Rampe Maddie gerade mit ängstlich Augen ihre Mutter ansah und leicht den Kopf schüttelte. Jetzt sah die blonde Wissenschaftlerin wieder auf Beca hinab und in ihren Augen glitzerten Tränen-aber die Entschlossenheit war genauso da.  ,,Emma…tu’s nicht…“, flüsterte Beca flehend, doch Emma schüttelte nur den Kopf und streckte dann die Hand aus, um ihr ganz zärtlich übers Haar zu streichen.
Plötzlich flüsterte Emma mit einem sanften, aber traurigen Lächeln, ,,Du bist wie eine Tochter für mich…“. Beca starrte sie an und hauchte völlig überrumpelt, ,,W-Was?“, während Emma sich bereits nach vorne beugte, um ihr einen sanften Kuss auf die Stirn zu drücken. Die kleine Brünette hatte kaum Zeit das was passierte überhaupt richtig zu registrieren, als Emma auch schon den Kopf wieder zurück zog, das Handgelenk ihrem Griff entwendete und in die andere Richtung davon rannte.
,,Nein…NEIN!“, Beca versuchte noch hinterher zu hechten, sie festzuhalten, doch jemand packte sie von hinten an den Armen und hielt sie so davon ab-es war Emily, ,,Lass mich!… Nein…Emma! Komm zurück!“. Sie wehrte sich so verbissen gegen Emilys Griff, wie sie sich noch nie in ihrem Leben gegen etwas gewehrt hatte, doch es half alles nichts. Auch wenn es nur mit größter Anstrengung gelang-am Ende schaffte die Jüngere es sie die Rampe hoch zu zerren, während die Osprey bereits anfing vom Boden abzuheben. ,,Lass es sein, sie kommt nicht zurück…“, flüsterte Emily mit zitternder Stimme, der sich immer noch verzweifelt wehrenden Beca zu.
  ,,Nein…“, stieß die kleine Brünette mit aufsteigenden Tränen in den Augen aus, als sie dabei zu sehen musste wie Emma in den Jeep stieg und davon fuhr, woraufhin Ghidorah sofort die Verfolgung aufnahm. Neben ihnen schlug Maddie ebenfalls verzweifelt um sich und versuchte dem Griff ihres Vaters zu entfliehen. Immer höher stieg die Osprey in die Lüfte und Beca hörte auch langsam auf sich zu wehren, jetzt erkannt habend, dass sie Emma nicht mehr zurückholen konnte, also lies sie sich einfach entkräftet auf die Knie fallen. Emily kniete sich ebenfalls hin und behielt ihre Arme tröstend um Beca geschlungen, die einfach nicht fassen konnte was gerade geschah. Es konnte nicht wahr sein…Emma konnte  doch nicht sterben, das durfte sie einfach nicht! Mittlerweile war der Jeep und der ihn verfolgende Ghidorah fast gänzlich ihrem Sichtfeld entschwunden, während der Tränenschleier vor ihren Augen noch zusätzlich die Sicht erschwerte.
Da fiel Beca plötzlich, das Headset ein, was im Jeep zwischen den beiden vorderen Sitzen lag und an das Kommunikationsgerät, welches sie selber an ihrem Gürtel trug ein. Sofort packte sie das kleine, schwarze Objekt, presste ihren Daumen mit voller Kraft gegen den Knopf und flüsterte mit bebender Stimme ,,Emma?“. Sie weigerte sich einfach zu akzeptieren, dass sie sich schon wieder nicht richtig von einem Menschen den sie liebte verabschieden hatte können, vor allem nicht nachdem Emma da draußen gerade solch einen Satz hatte fallen lassen. ,,E-Emma?“, wiederholte Beca mit brechender Stimme und gerade als sie schwer schluckend das Kommunikationsgerät wieder sinken lies, drang verzerrt eine Antwort aus dem Lautsprecher: ,,Beca?“.
,,Ja…ich bin in’s“, erwiderte Beca hastig, merkte aber plötzlich dass sie so selber gar nicht wusste was sie eigentlich sagen wollte. ,,Mom?“, kam es jetzt zittrig von Maddie und die Teenagerin kroch langsam aus den Armen ihres Vaters auf Beca zu, während Tränen ihr Gesicht hinab liefen. ,,Madison, es tut mir Leid-einfach alles…“, kam es jetzt von Emma in einem schmerzerfüllten Ton. ,,I-Ist okay, M-Mom, i-ich verzeih d-dir ja…“, schluchzte Maddie und Mark-in dessen Augen ebenfalls Schmerz schimmerte- legte ihr tröstend die Hände auf die Schultern, ,,…a-aber bitte k-komm zurück Mom, b-bitte…“. Aber natürlich musste Maddie genau wissen, dass ihre Mutter nicht mehr zurückkonnte, sie war ja nicht dumm. Aber wenn man verzweifelt genug ist, hofft man trotzdem weiterhin auf Dinge die niemals geschehen können.
Ein lautes Rauschen kam plötzlich aus dem Lautsprecher, als die Verbindung abbrach und Beca fragte mit erstickter Stimme ängstlich, ,,Emma?“. ,,Beca, du musst mir was versprechen…“, ertönte plötzlich Emmas drängende Stimme und die kleine Brünette erwiderte schwer schluckend, ,,W-Was denn?“. Langsam kroch Beca näher auf die Rampe zu und spähte nach unten. Über den Ruinen der Innenstadt flog Ghidorah und er jagte ganz eindeutig etwas hinterher. Der Titan war schnell, weshalb es schon fast an ein Wunder grenzte, dass er Emma noch nicht erwischt hatte.
,,Ich will, dass wenn…wenn ich nicht mehr da bin…“, sagte Emma jetzt eindringlich und Beca zog sich bereits bei den ersten Worten der Magen schmerzlich zusammen, ,,Dass du dann auf Maddie aufpasst…Okay?“. Schwer schluckend, schloss Beca die Augen während immer mehr heiße Tränen in ihre Augen stiegen. Sie brachte es einfach nicht über sich, dieses Versprechen über die Lippen zu bringen, denn sie wollte trotz allem einfach nicht akzeptieren, dass Emma schon sehr bald nicht mehr da sein würde, das schaffte sie einfach nicht…
Da- erneutes Rauschen und dann: ,,Versprich es mir, Beca!“, rief Emma und ihrem Ton nach zu schließen hatte Ghidorah sie beinahe eingeholt. Sie spürte wie Emily sie sanft drückte und ihr einen zärtlichen Kuss gegen die Schläfe presste, wobei sie ,,Alles gut…“. murmelte. Schlussendlich schloss Beca zittrig durchatmend die Augen und während die erste Träne sich den Weg ihre Wange hinab stahl, flüsterte sie mit brechender Stimme, ,,I-Ich verspreche es…“. Und nach einem kurzem Augenblick der Stille fügte sie noch mit bebenden Lippen hinzu ,,Ich h-hab dich lieb…“. ,,Ich hab dich auch lieb, Becs…“.
Den Tränenschleier leicht zur Seite blinzelnd blickte Beca nach vorne und sah wie Ghidorah seinen mittleren Kopf etwas nach hinten zog, während sich die Unterseite des Halses bereits gelb färbte. Beca wollte es nicht mitansehen, also wandte sie den Kopf weg und vergrub das Gesicht in Emilys Hemd, als das vertraute Geräusch von Ghidorahs herabsausenden Blitzstrahl an ihre Ohren drang. Sie musste auch gar nicht hinsehen, um zu wissen was passierte. Maddies letzter verzweifelter Ruf nach ihrer Mutter und Emilys Finger die sich für einen Moment fester in Becas Arm gruben, waren bereist genug Bestätigung dafür, dass der Blitz sein Ziel gefunden hatte…
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