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Of Love and Monsters

von Lion 2000
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Sci-Fi / P12 / FemSlash
Beca Mitchell Emily Junk
21.08.2021
03.03.2022
36
75.180
3
Alle Kapitel
57 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
06.12.2021 1.347
 
Hey guys,
Na ratet mal wer wieder von den Toten zurück gekehrt istXD Ich weiß es kam die letzten Paar Wochen nichts mehr-was schlichtweg daran lag, dass ich einen Haufen Klausuren geschrieben habe. Aber morgen schreibe ich die letze wirklich schwerere Klausur und danach kehrt bei mir langsam wieder Entspannung ein (wenn man in der momentanen Situation es überhaupt richtige Entspannung nennen kann…) und werde Gott sei Dank wieder mehr Zeit zum Schreiben haben:) Mit etwas Glück krieg ich dieses Geschichte  sogar noch vor Jahresende fertig, aber mal sehen.
So, aber jetzt erst mal viel Spaß mit dem neuen Kapitel:)
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Too late to apologize?

~I should probably tell you now before it's way too late
That I never meant to hurt you~
*Adele-,,River Lea‘‘*

Als Beca mit einem Ruck und schweißgebadet aus einem Traum voller Feuer, Blut und bösartigen Kreaturen aufwachte war es um sie herum pechschwarz -und sie war allein , was bedeutete das Emily gegangen sein musste. Doch dann hörte sie hinter sich, das leichte Quietschen der aufgehenden Metalltür und konnte beobachten wie sich ein langsam breiter werdender Lichtstrahl an der Wand bildete. Schritte waren zu hören und Beca fragte sich, ob Emily schon wieder zurück war und der Gedanke an diese Möglichkeit, lies ihr Herz überraschender Weise vor Aufregung schneller schlagen.
Doch als die Person die gerade den Raum betreten hatte, sich auf der Bettkante niederließ und Beca kurz nach oben schielte, stellte sie fest, dass es nicht Emily war-sondern Emma. Beca schluckte leicht und heftete ihren Blick wieder starr gegen die Wand. Sie war sich nicht wirklich sicher, ob sie schon wieder mit Emma reden wollte, dafür spürte sie das Gefühl von Wut und Enttäuschung einfach noch zu sehr.
Für einige Herzschläge lang herrschte solch eine schwere Stille im Raum, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können, bis Emma schließlich das Schweigen durchbrach und ihre Stimme klang unfassbar rau, als sie sprach, ,,Ich kann verstehen, wenn du nicht mit mir reden willst…Ich-Ich wollte dir nur sagen, dass…dass es mir Leid tut…dich in die ganze Sache mit rein gezogen zu haben…Es ist schon schlimm genug, dass ich die Welt dem Untergang geweiht habe, aber das ich dich so verbissen versucht hab von der Sache zu überzeugen und dir praktisch keine andere Wahl gelassen habe, als auch ein Teil des Plans zu werden…d-das war genauso falsch…“. Beca hörte ihr einfach nur zu, bewegte sich aber nicht aus ihrer liegenden, Emma den Rücken zuwendenden Position. Sie war tatsächlich ziemlich erleichtert darüber, dass die blonde Wissenschaftlerin sich endlich ihre Fehler eingestehen zu schien, aber natürlich lies diese Tatsache die Emotionen die Beca ihr im Moment gegenüber empfand noch nicht wieder verschwinden .
,,Weißt du…“, flüsterte Emma jetzt mit leichtem Zittern in der Stimme, ,,Du…Du und Maddie, ihr zwei seit einzigen , die mir von den Menschen die mir was bedeuten noch geblieben sind  …und das wollte ich beschützen, das war alles was ich immer wollte-euch beide beschützen…“.Schwer schluckend schloss Beca für einen Augenblick die Augen, und sie spürte wie sich hinter den Lidern Tränen anfingen zu sammeln. Sie kannte das was Emma gerade gesagt hatte nur allzu gut-diesen verzweifelten Drang, die Menschen die einem wichtig waren zu beschützen, koste es was es wolle. Gerade seit Chloes Tod, war Beca noch intensiver darauf bedacht nicht noch jemanden den sie liebte zu verlieren. Sie lies Menschen nicht oft an sich heran, doch wenn sie es tat, dann war sie bereit alles zu tun, um diese zu beschützen…
Und Emily, Maddie und Emma gehörten zu genau diesen wenigen Menschen. Sie alle drei hatten es irgendwie geschafft durch ihre Mauern zu dringen, genauso wie Chloe es einst hatte. Sie alle bedeuteten Beca so unfassbar viel und der Gedanke, auch nur einen von ihnen zu verlieren war so unerträglich, dass sie ihm gar nicht erst Einzug in ihren Kopf gewähren wollte. Ein Teil von ihr war auch sogar etwas gerührt davon, dass Emma sie anscheinend so sehr beschützen wollte und langsam, aber sicher fing ihre Wut auf die Ältere an zu zerbröckeln.
,,U-Und wahrscheinlich…wahrscheinlich h-hat ein leichtgläubiger Teil von mir geglaubt, dass…“, Emma gab einen Laut von sich, der verdächtig nach einem halbherzigen, bitterem Lachen klang, ,,dass ich euch nur beschützen kann wenn ich-ich weiß auch nicht…euch immer in meiner Nähe habe und ihr Teil von allem was ich tue seid…u-und ich s-sehe jetzt wie falsch es von mir war, d-das zu glauben…“. Die Stimme der blonden Wissenschaftlerin klang ziemlich erstickt und es lag so unfassbar viel Reue in jedem Wort welches sie sprach. ,,Du und Maddie wärt so viel eher in Sicherheit  gewesen, wenn ich euch so gut wie möglich aus all dem hier rausgehalten hätte u-und…ich h-hätte nicht s-so lange brauchen sollen…u-um das zu kapieren…Genauso wie ich nicht so lange hätte brauchen sollen, um zu erkennen, dass mein Plan absolut nicht der richtige Weg war…Was ich der Welt angetan hab ist unverzeihlich, was ich euch angetan hab ist unverzeihlich…So vieles was ich in letzter Zeit getan habe ist nichts was eine gute- was irgendjemand tun sollte…“.
Daraufhin herrschte kurz wieder Schweigen, bis Emma schließlich seufzte und klar stellte, ,,Ich bitte dich nicht um Vergebung, aber…ich will dass du weißt, das ich… dich und Madison immer noch beschützen will, dass es weiterhin meine oberste Priorität sein wird…und zwar bis zu dem Tag an dem ich sterbe…“. Während sie sprach legte Emma sanft eine Hand auf Becas Schulter und die kleine Brünette lies diese ihr nur allzu vertraute Geste auch zu. Physischer Kontakt mit Emma, ganz gleich ob es nun eine Umarmung oder eine Hand auf der Schulter war, hatten bei Beca schon immer ein seltsames Gefühl von Sicherheit und Beschütz sein ausgelöst. Sie konnte nicht genau erklären woher das kam, aber es war einfach so. Vielleicht hatte es sie auch deswegen so sehr geängstigt zu sehen, wie die Ältere so völlig überfordert und ratlos gewesen war, denn wenn Emma schon keine Sicherheit mehr hatte, wie sollte Beca sie dann erst  haben?
,,Ich will das du weißt…“, fuhr die blonde Wissenschaftlerin jetzt mit einerseits bebender, aber auch unfassbar ernster Stimme fort, ,,…das egal wie all das hier-dieses…dieses Inferno ausgehen wird…du und Maddie das überleben sollt- nein, müsst! Weil ihr verdient das…Ihr verdient es zu leben!“. Im ersten Augenblick lächelte Beca sogar etwas über diese Worte Emmas, doch ein Schatten befiel sie, als ihr klar wurde, dass so wie es sich gerade angehört hatte, die blonde Wissenschaftlerin dachte, dass sie selber es nicht verdient hatte aus der Sache lebend herauszukommen-und diese Tatsache machte Beca unglaubliche Angst, denn sie wollte nicht, dass Emma starb…
Als Emma, nachdem sie noch einmal kurz Beca übers Haar gefahren war, sich wieder erhob und die Geräusche ihrer Schritte sich wieder entfernten , drehte sich die kleine Brünette auf die andere Seite, so dass sie die Ältere sehen konnte und sagte ernst, ,,Du verdienst es auch zu leben, egal was du getan hast…“. Daraufhin lächelte Emma sie einfach nur traurig an, bevor sie den Raum wieder verließ und die Tür dabei hinter sich zu fallen lies.
Für die nächsten Minuten lang, blieb Beca einfach nur in ihrer jetzigen Position liegen und fuhr gedankenverloren mit der Hand über die abgenutzte Matratze, bis auf einmal die eigentlich schwere Metalltür mit solch einem Schwung aufflog, dass sie schlagartig kerzengerade im Bett saß. Im Türrahmen stand Emily, ziemlich außer Atem wirkend und es war offensichtlich, dass sie den ganzen Weg hier her gerannt sein musste. Aber es lag auch ein starkes Leuchten in ihren braunen Augen, so als ob sie gerade eine große Erkenntnis errungen hätte. ,,Beca…“, stieß Emily atemlos aus, sich gar nicht erst die Zeit nehmend, um wieder zu Atem zu kommen, ,,Beca ich…Ich glaub ich weiß warum…warum Monster Zero den Planeten zerstören will…“.

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So…das war’s für heute. Nächstes Kapitel kommt Mittwoch/Donnerstag. Bis zum nächsten Mal und bleibt gesund!:)
LG Lion 2000
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