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Muggeline und der Meister der Zaubertränke

von eve001
Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P18 / Het
Hermine Granger Severus Snape
19.08.2021
20.01.2022
26
96.853
77
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11.11.2021 4.787
 
Kapitel 16: Gedankenspiele

Als würde man versuchen, einen Elefanten durch die Röhre einer Wasserrutsche zu pressen: So fühlte sich das Apparieren für Hermine an. Nur mit dem Unterschied, dass sie der Elefant war und die Wasserrutsche kaum den Durchmesser eines Gartenschlauchs zu haben schien.
Für einen Moment drehte sich alles um sie herum. Noch immer krallten sich ihre Finger in Snapes Arm, den er ihr zum Apparieren gereicht hatte, doch er schüttelte sie schnell ab und schritt auf das dunkle Anwesen zu. Hermine folgte ihm.
Sie hasste das diese Art des Reisens. Aber Snape hatte ihr vor ihrem nächtlichen Ausflug keine Wahl gelassen, denn einen Flug auf einem Besen hätte sie niemals freiwillig in Betracht gezogen.

Allmählich ließ die Anspannung nach, die Hermine in den letzten Minuten verspürt hatte. Sie blickte hinauf zum wolkenverhangenen Nachthimmel. Mit jedem Schritt nahm das unergründliche Gefühl der Beklemmung und Enge ab, das nichts mit dem Apparieren zu tun gehabt hatte. Nur eine tiefe Traurigkeit blieb zurück, die sie sich selbst nicht erklären konnte.

Wortlos hielt Snape ihr die Terrassentür auf. Er leuchtete ihnen mit seinem Zauberstab den Weg durch den Salon und blieb erst stehen, als er die Haupttreppe erreicht hatte. Er musterte Hermine flüchtig, dann drehte er ihr den Rücken zu.
„Gute Nacht, Granger“, sagte er und stieg die Stufen hoch.

Sie wartete, bis er außer Sicht war, und schlug den Weg zur Dienstbotentreppe ein. Sie war erschöpft und sehnte sich nach ein paar Stunden Schlaf, doch daraus wurde vorerst nichts. Kaum hatte sie die verborgene Tür geöffnet, war Ron von den Stufen aufgesprungen und zu ihr geeilt.
„Wo warst du? Ich hab mir schon um dich Sorgen gemacht!“ Er sah sie aufrichtig besorgt an.
Seine Reaktion entlockte Hermine ein kleines Lächeln. „Ich war mit Snape im Wald.“
Im Treppenhaus brannte nur eine einzige Lampe, in deren schwachen Schein Ron Hermine von Kopf bis Fuß musterte. Die Furchen auf seiner Stirn wurden dabei immer tiefer. „Was habt ihr dort gemacht?“
„Kräuter gesammelt.“
„Ihr habt Kräuter gesammelt? Im Wald? Heute Nacht?“
Sein skeptischer Tonfall irritierte sie. „Ja?“
„Hermine… Heute ist weder Vollmond noch Neumond. Da sammelt man keine Kräuter…“ Sein Blick taxierte sie erneut. „Was wollte er von dir?“
„Nichts. Wir haben nur nach Zaubertrankzutaten gesucht.“
„Jaah, klar. Und du musstest dich beim Kräuterpflücken in den Dreck knien oder warum sind deine Knie schmutzig? Und deine Haare zerzaust? Wo ist überhaupt dein Umhang?“
„Ich- Was?“
„Und du…“, er trat einen Schritt zurück und rümpfte die Nase, „riechst ähm… seltsam.“
Hermine verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich stinke also? Sehr freundlich, Ronald.“
Für diese Beleidigung hatte er es mehr als verdient, dass sie ihn ohne ein weiteres Wort einfach stehen ließ, doch Ron stellte sich ihr in den Weg.
„Hat er dir was getan?“
Für einen Moment verschlug es Hermine die Sprache. „Was? Nein! Verdammt noch mal, Ron! Was soll das? Wir waren im Wald und haben Kräuter gesammelt! Mehr nicht! Was auch immer du glaubst, was dort geschehen ist – mehr war da nicht. Wir reden schließlich von Snape!“ Sie machte ein Gesicht, als hätte sie in eine Zitrone gebissen.
Rons Miene blieb misstrauisch. „Jaah, genau. Wir reden von Snape. Dem traue ich alles zu.“
„Schön. Aber du kannst mir glauben, wenn ich sage, dass alles in Ordnung ist.“
Sie war zu erschöpft für so eine sinnlose Auseinandersetzung. Deshalb wollte sie nach oben gehen und endlich ihre Ruhe haben. Sie drängte sich an Ron vorbei, streifte dabei seine Schulter, weil er noch immer mitten im Weg stand, doch anstatt ihr auszuweichen, umfasste er sanft ihr Handgelenk und hielt sie zurück.
„Es tut mir leid, was ich gesagt habe! Ich hab’s nicht so gemeint… Ich war nur einfach so besorgt, weil… weil wir doch verabredet waren und du nicht gekommen bist. Und als ich dann mitgekriegt habe, dass Snape auch weg ist, da… da war mir klar, dass er dich mitgenommen hat…“
Nun war es Hermine, die nachdenklich die Stirn runzelte. „Wir waren verabredet?“
„Ja. Wir wollten doch heute den Aufrufezauber üben.“
Hermine dachte angestrengt nach, aber sie konnte sich nicht mehr daran erinnern. Dabei vergaß sie sonst nichts. Außerdem hatte sie sich auf den Aufrufezauber gefreut.
Sie erinnerte sich, dass sie mit Snape in den Wald gegangen war. Dort war es dunkel gewesen. Und… schwül? Nein, das war unmöglich. Ihre Erinnerung spielte ihr offensichtlich einen Streich. Mit Sicherheit wusste sie aber, dass sie sich gefürchtet hatte, weil sie tief unter der Erde gewesen waren. Außerdem hatte es fürchterlich gestunken – Moment mal! Im Wald duftete es für gewöhnlich nach Pilzen und Erde.
Umso angestrengter Hermine versuchte, sich die Ereignisse der heutigen Nacht ins Gedächtnis zu rufen, umso stärker verschwamm ihre Erinnerung. Für einen Augenblick drehte sich alles und sie musste sich an der Wand abstützen. Es war fast so, als würde ihr Kopf sie davon abhalten wollen, an die heutige Nacht zu denken. Zurück blieben nur einzelne, unscharfe Bilder und ein erdrückendes Gefühl der Hoffnungslosigkeit.
„Hermine? Alles in Ordnung?“
Sie setzte ein falsches Lächeln auf. „Ja, alles bestens. Ich bin nur müde, das ist alles.“
Zaghaft drückte Ron ihre Hand. „Dann holen wir den Aufrufezauber nach?“
„Ja. Ja, das machen wir. Gute Nacht“
Auf wackeligen Beinen stieg sie die Treppe hoch. Eine Frage schwirrte ihr durch den Kopf und verdrängte jeden anderen Gedanken: Was war heute Nacht geschehen?

***

Severus war kein großer Mann – wenn es um die Körpergröße ging. Duncan überragte ihn, Alvin hatte schon immer die paar Zentimeter mehr zum Anlass genommen, um über ihn zu spotten. Ja, sogar Weasley war länger als gut für ihn war, doch noch nie hatte er sich in Gegenwart einer Frau so klein gefühlt.
Er schaute hinauf in die strahlend grauen Augen von Serena Selwyn. Dass er dafür er sogar ein wenig den Kopf in den Nacken legen musste, machte die Schmach noch größer. Und er fühlte sich noch winziger.

Von allen Damen im heiratsfähigen Alter, die ihm seine Mutter in den letzten Jahren vorgesetzt hatte, war Serena die unpassendste. Ausgesprochen hübsch und stilvoll war sie, doch so leicht ließ er sich nicht blenden. In Wahrheit war sie bestimmt nur eines dieser hohlen Modepüppchen, deren einziger Lebenszweck es zu sein schien, die passende Frisur zu ihrer Kleidung auszuwählen. Solche Frauen interessieren ihn nicht. Für ihn zählte Intelligenz, nicht die Körbchengröße. Außerdem stand ihm nicht der Sinn nach einer Heirat. Er hatte schon genug Probleme.
Nichtsdestotrotz fiel es Severus schwer, den Blick von Serena abzuwenden, denn sie verstand es, ihre Reize einzusetzen. Und das sogar meisterlich. Ihre sanft geschwungenen Lippen würden sich gut am Rand eines Glases mit kostspieligem Elfenwein machen. Oder… Severus grinste bei dem Gedanken in sich hinein. Der hohe Schlitz in ihrem smaragdgrünen Kleid brachte seine Fantasie auf gefährliche Abwege.

„Guten Tag, Miss Selwyn“, sagte Severus höflich und versuchte sich nicht von ihrem tiefen Dekolleté ablenken zu lassen, das sich vor Aufregung so schnell hob und senkte, als wäre sie gelaufen.
„Mr Snape! Es ist mir eine außerordentliche Ehre.“ Sie schlug verlegen den Blick nieder und machte einen tiefen Knicks vor ihm.
Severus war diese übertriebene Ehrerbietung zuwider, obwohl er diesem Anblick, oder besser gesagt Einblick, durchaus etwas abgewinnen konnte. Er zwang sich zu einem Lächeln, während er sich kurz am Kopf kratzte und streckte ihr – wie es sich für einen Gentleman gehörte – die Hand entgegen. Serena erhob sich und ließ sich von ihm zu der Sitzgruppe im Salon führen, wo bereits seine Mutter wartete. Sie begrüßte Serena herzlich wie eine gute Freundin, während Severus in Gedanken bereits nach einer Ausrede suchte, um die Teegesellschaft möglichst schnell verlassen zu können.
Serena lächelte und ließ dabei ihren Blick durch den Salon schweifen. „Snape Manor ist ausgesprochen schön. Ein prachtvolles Anwesen. Und dieser herrliche Garten! Vielen Dank für die Einladung, Madame Snape.“
„Es heißt Hetfield House, meine Liebe“, korrigierte Severus‘ Mutter sie mit einem liebenswürdigen Lächeln. „Wir haben die Bezeichnung von den adeligen Vorbesitzern beibehalten. Nur unser Personal nennt es so.“
Serena blinzelte mit ihren dichten Wimpern ein paar Mal irritiert. Mit dem Personal wollte sie scheinbar nicht auf eine Stufe gestellt werden.
„Pardon. Das wusste ich nicht.“
„Das macht doch nichts, meine Liebe.“

Severus‘ Mutter läutete ein kleines Glöckchen und schon im nächsten Augenblick betrat Granger den Salon und servierte den Tee. Auch darin stellte sie sich geschickt an. Severus beobachtete, wie sie mit ruhiger Hand den Tisch deckte und ihnen Tee einschenkte.
Seine Mutter erhob sich plötzlich. „Für mich nicht, Granger. Ich muss leider dringend eine Eule verschicken.“
„Aber Mutter! Wir haben einen Gast!“
Severus hätte sich den Einwand auch sparen können, denn er war sich sicher, dass seine Mutter das von Anfang an so geplant hatte. Sie hatte ihn in die Falle gelockt.
Grinsend tätschelte sie seinen Arm. „Ich bin sicher, dass ihr euch angeregt unterhalten werdet. Auf Wiedersehen, Miss Selwyn.“

Severus‘ Mutter verließ rasch den Salon. Noch war er mit seinem Gast nicht allein, denn Granger stand neben der Tür und wartete auf weitere Befehle. Ihre Blicke trafen sich für einen Moment. Die Art, wie sie ihre Lippen zusammenpresste und die Augenbrauen zusammenzog, ließen keinen Zweifel daran, dass sie wütend auf ihn war. Die Frage war nur, warum? Oder besser gesagt: Warum genau? Severus hatte sich in den sieben Monaten, seit er sie Borgin abgekauft hatte, unzähliger Vergehen schuldig gemacht, deshalb wusste er nicht so recht, womit er diesmal ihr Missfallen erregt hatte.
„Du kannst gehen“, knurrte er. Zu ihrem Glück kam sie seiner Aufforderung unverzüglich nach. Den Grund für ihren Ärger würde er wahrscheinlich noch früh genug erfahren.

Er wandte seine Aufmerksamkeit nun gezwungenermaßen Serena zu, die ihn mit einem verklärten Blick anhimmelte, als wäre er ein berühmter Sänger auf dem Titelblatt der Hexenwoche.
Das hatte ihm gerade noch gefehlt. Genauso wie der Juckreiz auf seinem Kopf, der ihn fast wahnsinnig machte.
„Nun, Miss Selwyn…“, sagte er gedehnt und suchte fieberhaft nach einem unverfänglichen Gesprächsthema. „Arbeiten Sie auch im St. Mungo, wie Ihr Vater?“
„Ja, ich habe meine Ausbildung zu Heilerin erst vor wenigen Wochen abgeschlossen.“
Severus war erleichtert, gleich beim ersten Versuch ins Schwarze getroffen zu haben. „Gratulation. Das ist ein ehrenvoller Beruf. Heiler sind Mangelware.“
„Ja, das stimmt. Ich bin froh, einen Beitrag leisten zu können, um die Neue Ordnung zu unterstützen.“
„Sehr löblich.“ Severus nahm einen Schluck Tee. Solange seine Hände damit beschäftigt waren, die Tasse zu umklammern, kam er nicht in Versuchung, sich zu kratzen. „Und auf welchen Fachbereich haben Sie sich spezialisiert?“
„Fluchschäden interessieren mich sehr. Im Moment unterstütze ich jedoch Heiler Jugson bei seinen Muggel-Forschungen. Das ist sehr aufregend.“
Beinahe hätte sich Severus an seinem Tee verschluckt. Mit dieser Antwort hatte er nicht gerechnet. Eine Frau wie Serena stellte er sich eher auf der Säuglingsstation vor, nicht als begeisterte Gehilfin eines sadistischen Verrückten. „Tatsächlich?“
„Oh ja! Wir haben schon sehr viele neue Erkenntnisse gewinnen können. Beispielsweise ist der IQ von Muggeln um mindestens dreißig Prozent niedriger als von Zauberern. Es besteht ein direkter Zusammenhang mit der Reinheit des Blutes. Je reiner das Blut, desto intelligenter der Zauberer.“
„Ist das so?“
Serenas graue Augen strahlten. Sie erzählte voller Stolz und Überzeugung von ihren Forschungen: „Wir haben auch Tests an Ungeborenen und Säuglingen durchgeführt. Selbst bei Kleinkindern zeigt sich schon, dass wir den Muggeln in allen Bereichen bei weitem überlegen sind. Wir haben Versuche durchgeführt, wie viel Schmerz ein Muggel aushalten kann, bevor-“
„Ich habe die Berichte gelesen“, schnitt Severus ihr das Wort ab.
„Dann sind Sie von den Ergebnissen genauso beeindruckt wie wir?“
„Nein, eher angewidert.“
Serena starrte Severus an. Es dauerte einen Moment, bis sie ihre Sprache wiedergefunden hatte. „Pardon? Ich habe Sie wohl missverstanden?“
„Sie haben mich schon richtig verstanden. Ich werde mit dem Dunklen Lord über diese Forschungen sprechen und mich dafür einsetzen, dass sie gestoppt werden.“
„Aber- aber …Wieso?“
„Welche Erkenntnisse haben uns Ihre Forschungen geliefert, die wir nicht schon gewusst haben? Natürlich sind Muggel uns unterlegen! Oder haben Sie daran gezweifelt?“
„N-nein. Natürlich nicht! Niemals!“ Sie schüttelte so heftig den Kopf, dass sich eine Strähne aus ihrer kunstvollen Hochsteckfrisur löste.
„Gut. Von nun an werden Sie und Jugson sich mit wirklich wichtigen Forschungen beschäftigen. Beispielsweise mit der Frage, warum die Geburtenrate unter Reinblütern sinkt. Fehlgeburten nehmen zu und immer mehr Squibs werden geboren. Was ist der Grund dafür? Und was können wir dagegen unternehmen? Das sollen Sie für mich herausfinden.“
„Wenn – wenn Sie das wünschen…“
„Nein, ich befehle es.“
Sie beugte demütig den Kopf und blickte hinunter auf ihren Schoß – wie ein Kind, dem man eine Standpauke gehalten hatte. „Ja, Sir.“
Severus nutzte den Moment, um sich schnell am Kopf zu kratzen. „Gut. Dann wäre das geklärt… Es gibt ein Problem, zu dem ich gerne Ihre Meinung hören würde.“
„Sie wollen meine Meinung hören?“ Serena hob den Kopf und schien wieder neue Hoffnung zu schöpfen.
„Aber ja. Ich überlege schon seit einiger Zeit, wie man das Gesundheitssystem verbessern könnte. Weil es kaum Muggel-Heiler mehr gibt, ist die Nachfrage nach Heiltränken in den letzten Jahren stark gestiegen. Das hat die Preise der fertigen Tränke und der Zutaten stark verteuert. Was können wir dagegen tun? Was würden Sie an meiner Stelle tun?“
„Ich verstehe das Problem nicht… Wenn sich die Muggel die Tränke nicht leisten können, dann kann uns das doch egal sein, oder? Ich meine, es gibt doch eh viel zu viele von ihnen. Oder?“
Severus schüttelte lächelnd den Kopf. „So einfach ist das nicht. Um den Frieden und die Stabilität im Land langfristig zu sichern, wird es notwendig sein, Zugeständnisse zu machen. Manchmal muss man Kompromisse eingehen, um das zu erreichen, was man will.“
Serena nickte langsam. „Dann… dann wäre es vielleicht am besten, die Muggel-Heiler wieder zu erlauben…“
„Was für eine wundervolle Idee, Serena! Ich werde dem Dunklen Lord von Ihrem Vorschlag erzählen.“ Er warf einen Blick auf seine silberne Taschenuhr. „Wie schnell doch die Zeit vergeht, wenn man sich nett unterhält. Es war mir ein Vergnügen, Serena.“ Severus erhob sich von seinem Stuhl und verbeugte sich leicht vor ihr. „Nehmen Sie sich noch ein Sandwich, bevor Sie gehen. Sie sind köstlich.“

Ein paar Minuten später hatte er sich erfolgreich von Serenas Anwesenheit befreit und war auf dem Weg ins Labor. Er musste sofort ein Mittel gegen Läuse herstellen, sonst würde er sich seine Kopfhaut blutig kratzen. Zur Abwechslung wollte er heute allein und vor allem in Ruhe brauen. Granger und Weasley würden schon irgendeine Beschäftigung finden – oder besser gesagt, seine Mutter, Mrs Cole oder Hunter würden schon dafür sorgen, dass die zwei etwas zu tun hatten. Im Haus gab es genug Aufgaben zu erledigen.

Als Severus um die Ecke des Flurs bog, entdeckte er die beiden, wie sie die Köpfe zusammensteckten und miteinander tuschelten. Es sah nicht so aus, als würden sie irgendeiner sinnvollen Tätigkeit nachgehen.
„Das ist kein Scherz! Wenn ich’s dir doch sage: Sie ist wirklich hübsch“, wisperte Granger.
„Die will ihn bestimmt nur wegen seiner Position. Wer will schon freiwillig ein Date mit dem Kerl?“
Severus hatte genug gehört. „Granger, Weasley – mitkommen!“, befahl er und rauschte an ihnen vorbei.

Im Labor baute er sich vor den beiden bedrohlich auf. Bei Granger zeigte das die gewünschte Wirkung. Sie machte ein ertapptes, schuldbewusstes Gesicht; Weasley grinste nur dämlich vor sich hin.

„Wie es aussieht, haben wir ein Läuse-Problem“, verkündete Severus und kratze sich ungeniert am Kopf. „Hat es dich auch erwischt, Granger?“
Sie schaute ihn erschrocken an. „Nein, Herr!“
Er betrachtete ihr buschiges Haar, das zur Abwechslung nicht unter einer Haube versteckt war. Die schlohweiße Strähne in dem haarigen Durcheinander, das sie eine Frisur schimpfte, war sein persönliches Mahnmal. Beschämt wandte er den Blick davon ab. „Sieh einer an: Selbst Läuse haben sowas wie Stolz.“
„Aber scheinbar keinen Geschmack.“ Weasley funkelte ihn wütend an.
Severus grinste unheilverkündend.
Schon lange hatte er den Verdacht gehegt, dass Weasley ein Auge auf Granger geworfen hatte. Diese Vermutung hatte sich gestern bestätigt. Dass er aber seine Zuneigung so offen zeigte und ritterlich ihre Ehre verteidigte, war nur ein weiterer Beweis für Severus, wie dumm dieser Junge doch war. Er musste noch viel lernen.

„Haben Sie endlich Ihren Mut gefunden, Weasley? Dann drücke ich Ihnen die Daumen, dass Sie bei der Suche nach Ihrem Verstand auch so viel Glück haben. Den scheinen Sie nämlich verloren zu haben.“
Weasleys Kiefer mahlten. Das erhitzte Gesicht zusammen mit den roten Haaren erinnerten Severus unweigerlich an einen Klabbert mit einer scharlachroten Warnleuchte auf dem Kopf. Dieser amüsante Gedanke lenkte Severus für einen Augenblick sogar von seinem Juckreiz ab.
„Granger – an den Kessel. Sie, Weasley kümmern sich um die Zutaten. Darin finden Sie das Rezept.“ Severus warf dem Jungen das Büchlein mit dem verschnörkelten Aufdruck „Magische Arzneyn“ zu, das ihm beinahe durch die Finger gerutscht wäre. Und sowas schimpfte sich Hüter.

Um sich selbst zu beschäftigen und seine Hände davon abzuhalten, weiter seine juckende Kopfhaut zu malträtieren, sortierte Severus den Vorratsschrank und notierte jene Zutaten, deren Bestand langsam zur Neige ging. Hinter ihm arbeiteten Granger und Weasley zur Abwechslung schweigend. Das leise Brodeln des Kessels oder das Klappern des Messers auf dem Holzbrett, während Weasley die Zutaten zerkleinerte, waren die einzigen Geräusche im Labor. Die Stille war angenehm. So hatte Severus die Gelegenheit, das Gespräch mit Serena noch einmal in Gedanken durchzugehen. Diese abartigen Forschungen waren ihm schon lange ein Dorn im Auge gewesen. Endlich hatte er eine Möglichkeit gefunden, sie zu stoppen. Severus war zufrieden mit sich. Besser hätte es nicht laufen können. Eine schwierige Aufgabe stand ihm noch bevor: Er musste seiner Mutter deutlich machen, dass Serena nicht die Mutter seiner ungeborenen Kinder sein würde.

Um sich zu vergewissern, dass bei seinen unfreiwilligen Assistenten, alles gut lief, warf er einen flüchtigen Blick über die Schulter und sah gerade noch, wie Weasley Granger etwas zusteckte. Ein Gänseblümchen.
„Wie romantisch“, höhnte Severus und drehte sich zu ihnen um. „Weasley, Weasley… Ich könnte ja behaupten, dass ich mehr von Ihnen erwartet hätte, aber das wäre gelogen. Sie schaffen es immer wieder, mich zu überraschen. Leider nur negativ, versteht sich.“ Mit jedem Wort nahm das Gesicht des Jungen einen tieferen Rotton an. Für Severus war es ein Leichtes, den einfältigen Burschen wütend zu machen. Schon längst hatte er dessen Schwachstellen erkannt. „Mal abgesehen davon, dass ich eine Verbindung zwischen Ihnen nicht gutheiße, frage ich mich, ob Sie wirklich glauben, dass man das Herz einer Frau mit einem Gänseblümchen erobern kann.“
Auch Grangers Wangen waren vor Verlegenheit gerötet. Ein köstlicher Anblick. Sie hielt das Blümchen in der Hand und schien nicht recht zu wissen, was sie nun damit tun sollte. Severus schon, deshalb riss er es ihr aus der Hand. Er ignorierte Grangers Zusammenzucken und Weasleys stummen Protest. Stattdessen zückte er seinen Zauberstab. Eine wohlüberlegte Zauberstabbewegung später hielt er eine wunderschöne dunkelrote Rose in der Hand. Mit einer kleinen Verbeugung überreichte er sie Granger und sagte:
„Du bist wie eine Blume,
so hold und schön und rein;
Ich schau dich an, und Wehmut
schleicht mir ins Herz hinein.“


Mit offenem Mund starrte Granger ihn an. Wahrscheinlich hatte sie das Gedicht wiedererkannt, denn es stand in dem Büchlein, das Severus ihr – in einem unüberlegten Moment von Freundlichkeit – vor einiger Zeit geschenkt hatte. Oder sie war mit der Situation genauso überfordert wie der Junge, der einen besonders dämlichen Gesichtsausdruck zur Schau stellte.
„So macht man das, Weasley“, meinte Severus und grinste überheblich.
Zögerlich streckte Granger die Hand nach der Rose aus. Als ihre Finger den Stiel berührten, zuckte ihre Hand sogleich zurück. Sie hatte sich an einer der Dornen gestochen.
„Liebe bedeutet Schmerz.“ Mit einem weiteren Schlenker seines Zauberstabs ließ er die Rose zu Staub zerfallen. „Und sie ist nicht von Dauer… Merken Sie sich das. Und nun wird weitergearbeitet.“

Mit etwas mehr Gewalt als notwendig gewesen wäre, zerstieß Weasley daraufhin einige Kräuter im Mörser. Dass er dabei immer wieder gifte Blicke ins Severus‘ Richtung warf, verbesserte dessen Laune ungemein und ließ ihn sogar den Juckreiz für einen Moment vergessen.
Granger blickte starr in den Kessel und schien mit den Gedanken ganz woanders zu sein. Hoffentlich nicht auf einer Wiese voller Gänseblümchen. Während sie grübelte, bis sie sich auf die Unterlippe. Severus kannte diesen Gesichtsausdruck. Gleich würde das Unvermeidliche passieren.
„Herr, darf ich eine Frage stellen?“
Severus seufzte und verdrehte innerlicher seine Augen. „Das hast du doch soeben…“
„Wieso dachtet Ihr, dass ich auch Läuse hätte?“
Sie war clever, das musste man ihr lassen. Nervig, aber clever. „Da wir gestern zusammen unterwegs waren, liegt diese Vermutung nahe.“
„Jaah, im Wald… zum Kräuterpflücken“, murmelte Weasley. Seinen Unmut ließ er an einer unschuldigen Schrumpelfeige aus, die er mit bloßen Händen bis auf den letzten Tropfen Saft ausdrückte. Ein Trauerspiel.
„Ich wusste gar nicht, dass man sich beim Kräuterpflücken Läuse einfängt, Sir.“
Severus grinste. „Ich bin Ihnen keine Rechenschaft schuldig. Aber Granger hat im Wald ein verletztes Reh gefunden, um das wir uns gekümmert haben. Das hatte wohl Läuse.“
Weasley stieß ein ungläubiges Schnauben aus, und machte damit weiter, die Zaubertrankzutaten zu misshandeln und Severus‘ Gutmütigkeit zu strapazieren.
„Bei der Gelegenheit konnte ich mich von Grangers bescheidenen Verteidigungskünsten überzeugen. Sie sind ein schlechter Lehrer, Weasley. Mal abgesehen davon, dass ich Ihnen eigentlich verboten habe, sie zu unterrichten.“
Granger und Weasley machten ein ertapptes Gesicht. Dieser heimliche Unterricht war Severus ein Dorn im Auge. Zu viele Gründe sprachen dagegen. Von der Gefahr entdeckt zu werden, mal ganz abgesehen, störte es ihn, wenn Granger so viel Zeit mit Weasley verbrachte. Ein Verbot dieses nächtlichen Treibens schien der einzige Ausweg zu sein, obwohl es zugleich das Ende von Grangers Unterricht bedeuten würde.

Während Severus über diese Situation nachdachte und nach einer vernünftigen Lösung suchte, ging Weasley hinüber zum Kessel. Er warf die vorbereiteten Zutaten hinein und zischte nicht leise genug, weshalb Severus jedes Wort verstand: „Warum hast du es ihm verraten?“
„Hab ich nicht!“, beteuerte Granger.
Doch, hatte sie, aber nicht freiwillig. „Glauben Sie wirklich, Weasley, dass in diesem Haus irgendetwas geschehen kann, ohne dass ich davon erfahre?“
„Ich habe ihn dazu überredet, Herr.“
Severus tat so, als hätte er ihre Lüge nicht gehört.
Weasley war leider nicht so leicht zu ignorieren. „Hermine hat einen Zauberstab, also sollte sie damit auch zaubern lernen. Oder warum haben Sie ihr sonst einen Zauberstab besorgt? Sir?“
„Nicht, um Ihnen ein romantisches Stelldichein im Garten zu ermöglichen.“ Er drückte Weasley das Blatt mit den benötigten Zutaten in die Hand. „Machen Sie sich zur Abwechslung nützlich und besorgen Sie diese Zutaten in der Winkelgasse.“
Nachlässig wie der Junge nun mal war, überflog er die Liste ohne großes Interesse, bevor er sie in die hintere Hosentasche steckte.
„In der Winkelgasse war ich erst letzte Woche. Das wäre zu auffällig.“
„Stimmt. Dann in die Nokturngasse. Halt, nein. Probieren Sie es lieber in Hogsmeade.“
„Okay, Sir.“

Mit einem zaghaften Lächeln in Grangers Richtung schlurfte der Junge nach draußen in den Garten. Severus atmete erleichtert auf. Er konnte förmlich spüren, wie die Intelligenz im Raum stieg. Stillschweigend bereiteten sie den Trank zu. Severus ließ sich sogar zu herab, ihr beim Zerkleinern der Zutaten behilflich zu sein, denn er brauchte diesen Trank dringend. Außerdem konnte er sich nicht kratzen, solange seine Hände beschäftigt waren.

„Ron ist ein guter Lehrer“, behauptete Granger nach einer Weile, als das Mittel gegen Läuse endlich fertig war.
„Wie willst ausgerechnet du das beurteilen?“, fragte Severus schroff.
Sie ließ sich von seinem kalten Blick nicht entmutigen. „Er ist geduldig und freundlich. Er lobt mich, wenn ich etwas gut gemacht habe.“
Ein abfälliges Schnauben war nach Severus‘ Ansicht Antwort genug. Verweichlichte Unterrichtsmethoden – nichts anderes hatte er erwartet. Wie es um ihre Zauberkünste stand, hatte er gestern am eigenen Leib erleben dürfen. Ihr Schildzauber war zwar in Ordnung gewesen, aber nicht die Art, wie sie ihn ausgeführt hatte. Es fehlten die Feinheiten.
„Komm her, Granger“, befahl er und krempelte seine Ärmel hoch. „Ich will dir zeigen, wie man es richtig macht.“
Zögerlich kam sie ein paar Schritte auf ihn zu, blieb aber in sicherer Entfernung zu ihm stehen und betrachtete flüchtig sein Dunkles Mal, das sich auf seinem blassen Unterarm deutlich abzeichnete.
„Nehmen wir an, dass du mich angreifen möchtest. Das ist ja in deinem Fall gar nicht so weit hergeholt, nicht wahr? Stellen wir uns also vor, das hier wäre ein Duell. Wie stellst du dich hin? Wie sieht deine Angriffsposition aus?“
Granger runzelte die Stirn, rührte sich aber nicht vom Fleck oder veränderte gar ihre Körperhaltung. Sie zückte lediglich ihren Zauberstab.
Mit einem tiefen Seufzen schüttelte Severus den Kopf. „Schon die Art, wie du vor mir stehst, ist völlig falsch. Schulterbreit hinstellen, mit dem linken Fuß einen Schritt nach hinten machen. Knie leicht durchbeugen. Dreh dich ein wenig zur Seite, um deinem Angreifer ein kleineres Ziel zu bieten. Der rechte Fuß zeigt nach vorne, der linke zur Seite.“ Während Severus seine Anweisungen gab, umrundete er sie und korrigierte – wenn nötig – ihre falsche Haltung. „Der Zauberstab zeigt wie ein Schwert auf deinen Gegner. Rücken gerade halten, Arme leicht anwinkeln, Schultern zurück. Den Hintern nicht so rausstrecken, du bist doch keine Ente.“ Zur Strafe verpasste er ihr mit seinem Zauberstab einen kurzen, schmerzhaften Hieb auf ihr Gesäß.
„Aua!“, protestierte sie und zuckte überrascht zusammen.
„Stell dich nicht so an. Ich bin nicht Weasley, der dich verhätschelt und für mittelmäßige Leistungen belohnt.“
Ihren wütenden Blick ignorierte er geflissentlich, stattdessen nickte er zufrieden, weil sie nun einen sicheren Stand eingenommen hatte.
„Gut, Granger. Das ist die Grundhaltung beim Duellieren.“
„Ich habe nicht vor, mich zu duellieren.“
„Das will ich dir auch geraten haben. Trotzdem ist das auch die Position, die du einnehmen solltest, wenn du dich verteidigen musst. Ein sicherer Stand hilft dir dabei, feindliche Zauber leichter abblocken zu können. Falls dies irgendwann nötig sein sollte.“ Er steckte seinen Zauberstab wieder ein. „Alles klar?“
„Ich hätte da noch eine Frage…“
„Das war leider zu befürchten.“
„Mich würde interessieren, ob es auch Zaubersprüche gibt, mit denen man das Gedächtnis einer anderen Person manipulieren kann.“
„Wie kommst du darauf?“, fragte Severus und ließ sich seine Überraschung nicht anmerken.
„Nun, Ihr sprecht davon, dass ich mich gestern verteidigt habe. Ich kann mich aber nicht daran erinnern. Folglich muss jemand meine Erinnerungen verändert haben.“
Zwei Jahrzehnte als Todesser hatten Severus abgehärtet. Ihre Worte lösten keine sichtbare Regung in seinem Gesicht aus, weder ein verräterisches Zucken noch ein überraschtes Weiten seiner Augen. Mit einer steinernen Miene erwiderte er ihren Blick.
„Ich habe dir deine Erinnerung genommen, weil du mich darum gebeten hast.“
„Ich?“ Im Gegensatz zu ihm spiegelten sich in ihrem Gesicht die verschiedenen Emotionen wider, die sein Geständnis in ihr auslöste. Es war faszinierend, den Wechsel zwischen Entsetzen, Unglauben und Wut mitzuverfolgen. „Warum sollte ich das getan haben?“
„Weil ich dir verraten habe, für wen die Zaubertränke sind. Du hast eingesehen, dass dieses Wissen unbedingt geheim bleiben muss, und deshalb hast du mich gebeten, dir diese Erinnerung wieder zu nehmen.“
„Aber daran kann-“
„Kannst du dich nicht erinnern? Selbstverständlich kannst du das nicht! Im Gegensatz zu Weasley weiß ich, was ich tue.“ Er grinste überheblich.
Nachdenklich biss sie sich auf die Unterlippe. Severus war sich ziemlich sicher, dass sie ihm diese kleine Lüge abkaufen würde. Trotzdem war er insgeheim erleichtert, als sie nickte und ihm zu glauben schien.
Er ging hinüber zum Kessel und füllte eine Portion des in der Zwischenzeit abgekühlten Tranks ab. „Hier. Wasch dir heute damit die Haare. Ich will keine Läuse im Haus haben.“
Sie nahm das Fläschchen mit dem Trank in die Hand, betrachtete es kurz und steckte es dann in ihre Schürzentasche.
„Danke, Herr… Ist sonst noch etwas vorgefallen? Gestern, meine ich? Etwas, von dem ich doch wissen sollte?“
„Nein.“
Für den Bruchteil einer Sekunde hatte Severus den Eindruck, dass sie noch etwas sagen wollte. Dass es noch mehr gab, das sie misstrauisch machte. Um seinen Verdacht zu bestätigen, drang er vorsichtig, aber ohne sich große Mühe dabei zu geben, in ihren Kopf ein. Er verwendete nicht einmal einen Zauberstab. Zuerst war es so einfach wie bei allen Menschen. Die Erinnerung an ein Gespräch mit Weasley ploppte auf. Neugierig bohrte Severus ein wenig tiefer und – wurde zurückgedrängt! Sie wagte es doch tatsächlich, sich gegen ihn zu wehren! Verdattert brach er die Verbindung ab.
Granger lächelte unschuldig. „Ich gehe jetzt besser. Gute Nacht, Herr.“
„Gute Nacht“, erwiderte Severus und blickte ihr baff hinterher, als sie schnell aus dem Labor huschte. Schlagartig wurde ihm bewusst, welchen Fehler er begangen hatte:  Man durfte Hermine Granger niemals unterschätzen.

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Das Gedicht stammt von Heinrich Heine.
Du bist wie eine Blume

Du bist wie eine Blume,
So hold und schön und rein;
Ich schau’ dich an, und Wehmuth
Schleicht mir in’s Herz hinein.

Mir ist, als ob ich die Hände
Auf’s Haupt dir legen sollt’,
Betend, daß Gott dich erhalte
So rein und schön und hold.

Und just for fun: Severus ist kein Mann fürs Cover der Hexenwoche ;-) Eher für die Playwitch ;-)

Betaleserin dieses Kapitels war Marginalie! Vielen, vielen Dank! Dein kritischer Blick und deine Anmerkungen helfen mir enorm :-)

Liebe Grüße
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