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Behind the stories  --  Soundtrack of my life

GeschichteRomance, Freundschaft / P16 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
17.08.2021
18.09.2021
28
38.435
17
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Dieses Kapitel
5 Reviews
 
15.09.2021 820
 
- Riksa, sag deiner Freundin, dass sie die neue Story unbedingt einreichen muss.-
Riku zeigte Mel Samus Nachricht auf seinem Handy. “Weshalb schickt er mir das?”, fragte er verwundert.
“Weil ich ihm gesagt habe, dass ich mir unschlüssig bin, ob sie gut ist.”
Er sah Mel ungläubig an. “Aber warum? Mel, du musst an dich glauben. Du schreibst toll. -- Ich habe dein erstes Buch verschlungen, weil es so spannend geschrieben war. Ich denke, auch deine neue Geschichte, wird wieder gut ankommen. -- Dein erstes Buch verkauft sich doch immer noch gut”, flüsterte er.
“Weil Samu Werbung gemacht hat.”
“Nein, es war schon vorher auf der Liste. Das hast du ganz alleine geschafft. Samus Werbung hat dich nur ein bisschen nach oben geschubst.”
“Du hast es wirklich gelesen?”, fragte Mel leise.
Riku lächelte, bevor er nach ihrer Hand griff und sie zum Bücherregal führte.
Mel entdeckte ihr Buch sofort.
Es lag oben, auf einer Reihe anderer Bücher. Der Deckel stand etwas hoch und die feinen Knitter, auf dem Buchrücken, zeigten, dass es bereits gelesen worden war.
Riku nahm es aus dem Regal. “Ich hab es im Laden gesehen und musste es haben, weil meine Freundin es geschrieben hatte. -- Ich war so stolz auf dich. Ich habe es in einer Nacht gelesen, auf der Strecke zwischen zwei Stationen. -- Aus Neugierde habe ich die Zahlen im Auge behalten. -- Vielleicht schreibst du mir mal eine Widmung hinein, ja?”, bat Riku sanft, bevor er das Buch zurück legte. “Hör auf Samu, er glaubt an dich, schick das Manuskript an den Verlag.”
Mel nickte zögernd. “Okay.”
Riku schloss sie in seine Arme. “Ich glaube an dich. Das neue Buch wird auch angenommen, du hast schließlich Talent und bestimmt schon die nächste Idee.”
Sie grinste. “Hm, aber ich bräuchte erst ein bisschen Input. -- Ich dachte an eine der vorgelagerten Inseln als Schauplatz.”
“Da kann ich dir vielleicht helfen. Ville, ein alter Freund, lebt auf einer der Inseln. Ich frage ihn mal, ob wir ihn besuchen dürfen”, meinte Riku schmunzelnd.

“Mel? Wann ist es eigentlich so weit?”, fragte er beim Abendessen.
“Ich bin in Woche siebenundzwanzig. -- Wenn alles normal ist, dann haben wir noch zwölf Wochen.”
“Also im Oktober?”, überlegte Riku.
Mel nickte.
“Dann ist ja noch ein bisschen Zeit, um ein Zimmer für ihn herzurichten.”
Sie lächelte. “Ein Zimmer?”
“Unser Sohn braucht doch ein Zimmer, auch wenn er Anfangs in unserem Schlafzimmer schlafen wird. -- Ich könnte meinen Schreibtisch in den Musikbereich verlegen.” Riku verstummte. “Warum schaust du so?”, fragte er, als sie blinzelte.
Mel schniefte. “Du willst wirklich uns beide haben”, flüsterte sie und warf sich an seine Brust.
Er drückte sie an sich. “Ja. Ich liebe dich Mel und ich werde unseren Sohn lieben. -- Ich habe erkannt, dass meine Angst, dass du mich weniger lieben wirst, unbegründet ist. Dass sie beinahe alles kaputt gemacht hätte.”
“Genau, wie könnte ich dich weniger lieben, wo es doch eine andere Art Liebe ist.”
Riku nickte. “Das weiß ich jetzt auch”, flüsterte er, bevor er Mel zärtlich küsste.

“Liebling? Meinst du, du verträgst eine Bootsfahrt in deinem Zustand?”, fragte Riku ein paar Wochen später.
“Weshalb fragst du? Wie lange wären wir unterwegs?”, fragte Mel verwundert.
“Etwa fünfzehn Minuten. -- Ville würde ab nächsten Monat, für zwei Wochen verreisen”, erklärte er. “Du könntest ihn alles Mögliche fragen, bevor er abreist. Und wenn du willst, könnten wir auch ein paar Tage dort bleiben.”
Mel hob die Augenbrauen.
“Ville fand es äußerst cool, dass eine Schriftstellerin an seinem Zuhause Interesse hat”, erklärte Riku grinsend.
“Ich kann morgen mal den Doc fragen, was er von einem solchen Ausflug hält. Du kommst doch mit?”
“Zum Doc? Ja. -- Und auf den Ausflug? In jedem Fall, ich lasse dich doch nicht alleine auf einer Insel.”
Mel schmunzelte. “Prima. Dann hoffen wir mal, dass der Doc nichts einzuwenden hat. Mit dir auf einer einsamen Insel…”
Riku zog sie grinsend an sich. “Komm nicht auf komische Gedanken, Lady.”
Sie schnaubte. “Glaub mir, meine Gedanken willst du nicht wissen.”
Riku leckte sich kopfschüttelnd über die Unterlippe.
“Deine Gedanken sind in deinem Blick zu lesen.”, flüsterte Mel grinsend
Er verschränkte die Arme. “Ach, was denke ich denn?”, fragte er herausfordernd.
“Du willst mich küssen.”
Riku schüttelte den Kopf. “Nein, ich will mehr als nur Küsse”, flüsterte er an ihrem Ohr, bevor er nach ihrer Hand griff und sie hinter sich her, ins Schlafzimmer zog.
Mel folgte ihm leise protestierend. “Ich weiß ja nicht, was mit deinen Augen nicht stimmt, Riksa. Wie kannst du mich noch begehren, so wie ich inzwischen aussehe.”
Riku blieb abrupt stehen. Er fasste Mel bei den Schultern. “Jetzt hör mir mal zu. Du bist eine wunderschöne, begehrenswerte Frau und dass du schwanger bist, ändert nichts an der Tatsache, dass ich dich liebe und nur zu gern mit dir schlafen will.”
Mel schluckte trocken, als er sie so intensiv ansah.
“Ich liebe dich, verstehst du?”, hakte er noch einmal nach.
Sie nickte langsam.
“Und nun ab ins Schlafzimmer, Schatz.”
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