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Behind the stories  --  Soundtrack of my life

Kurzbeschreibung
GeschichteRomance, Freundschaft / P16 / Het
OC (Own Character) Riku Rajamaa Samu Haber
17.08.2021
20.09.2021
29
38.967
24
Alle Kapitel
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Dieses Kapitel
6 Reviews
 
14.09.2021 1.284
 
Riku seufzte leise, bevor er Mel am nächsten Morgen fest an sich zog.
“Riksa?”, fragte sie leise.
“Ich hatte befürchtet, es sei nur ein Traum gewesen”, murmelte er.
Mel drehte sich zu ihm um. Sie sah Riku in die Augen, bevor sie ihm über die Wange strich. “Dann möchte ich nicht aufwachen”, flüsterte sie.
“Ich auch nicht.” Riku beugte sich zu ihr und legte sanft seine Lippen auf ihre. “Ich liebe dich und noch einmal lasse ich dich nicht gehen. -- Musst du heute eigentlich zur Arbeit?, oder machst du weiter Homeoffice?”
“Ich habe mir die ganze Woche frei genommen. Ich wusste ja nicht, ob ich bleibe. -- Du hättest ja auch sagen können, dass es keine Chance gibt”, flüsterte sie.
Riku schüttelte den Kopf. Er lächelte, als Mel sich ihm näherte. Er stöhnte leise auf, als sie sich an ihn drängte. “Vorsicht, sonst garantiere ich für nichts. -- Du hast mich über Monate alleine gelassen”, erklärte er, als sie ihn schmunzelnd ansah.
“Ich brauche keine Garantien.”
“Du… Wäre es wirklich okay?”
“Ich bin nur schwanger, nicht krank. Und ich liebe dich, wir sind doch zusammen.” Mel schmunzelte, als Riku sich auf die Lippe biss, während er ihr über die Seite strich.
“Ich weiß nur nicht, ob ich nicht zu fordernd sein werde”, murmelte er.
“Finden wir es heraus”, meinte Mel und drückte ihn grinsend auf die Matratze.
Riku seufzte leise auf, bevor sein Blick zur Tür ging. “Wir sollten nur vorher abschließen.”
“Du hast Recht”, flüsterte Mel, bevor sie aus dem Bett glitt. Sie drehte den Schlüssel um, doch sie kam nicht gleich zum Bett zurück. Langsam öffnete sie die Knöpfe ihres Pyjamaoberteils.
Riku sah ihr aufmerksam dabei zu. Sein Atem ging flacher und schneller. Er schluckte trocken, als sie das Kleidungsstück abstreifte und an die Türklinke hängte. Riku setzte sich auf. “Komm zu mir”, flüsterte er.
Mel trat zu ihm.
Er zog sie an sich, schloss sie in seine Arme, bevor er seine Wange an ihren Leib legte. “Mel.” Er zog sie neben sich auf die Matratze. “Ich will dich endlich wieder lieben.”
Mel lächelte sanft, während sie sich zurück lehnte und ihn dabei auf sich zog.
“Ich will dir, oder dem Kleinen nicht wehtun.”
Sie lachte leise. “Wir sind gut gepolstert.”
Riku lächelte sanft. “Aber wenn es dir zuviel wird…” Er verstummte, als Mel ihm eine Hand an die Wange legte.
“Riksa, habt ihr nie ...als Laara mit den Mädchen schwanger war?”
Er schüttelte den Kopf. “Laara hatte dann keine Lust auf mich.”
“Ich habe jetzt Lust auf dich, Riksa. -- Keine Sorge, du wirst uns nicht weh tun”, flüsterte sie und zog ihn bestimmt zu sich herunter.

Mel stöhnte verhalten auf, als Riku in rascher Folge in sie drang. “Oh Gott, Riksa.”
“Alles okay?”
“Besser als okay”, seufzte sie. Mel verschlang die Finger ihrer rechten Hand mit denen Rikus. Sie lächelte, als er seine Lippen auf ihren Puls drückte, während er fest in sie stieß.
“Ich liebe dich, Mel”, stöhnte er leise an ihrem Ohr.
“Ich weiß, du hast es mir erst vorhin gesagt.”
“Ich will nur ganz sicher sein, dass du es weißt”, flüsterte er.
Mel stöhnte gedämpft ins Kissen, als er das Tempo anzog.
Als Riku auch noch seine Hand zu ihrer Mitte schob und anfing, sie sanft zu reizen, erschauerte sie.
Mel wimmerte leise, als sie zitternd kam.
Riku hielt sie fest umschlungen, während er in seiner Bewegung verharrte. Erst als ihr Zittern nachließ, nahm er seine Bewegung in einem langsamen Rhythmus wieder auf. Er spürte die Nachwirkung ihres Höhepunkts in ihrem Inneren, was ihn nach wenigen Stößen ebenfalls den Gipfel erklimmen ließ. In kurzen Schüben ergoss er sich in Mel, während er wieder sanft ihre Mitte reizte.
Erneut den Höhepunkt erreichend stöhnte sie leise in seinen liebevollen Kuss hinein.

“Wow”, murmelte Mel, als sie nach einem kurzen erholsamen Schlummer in Rikus Armen, den reich gedeckten Frühstückstisch entdeckte.
Die Mädchen grinsten.
“Wir dachten, wir gehen es gemütlich an. -- Habt ihr schon Pläne für heute?”, fragte Aanni, während Mel sich setzte.
“Vielleicht habt ihr Ladies ja Lust auf einen Ausflug in den Nukksio”, schlug Riku schmunzelnd vor.
“Hm, wenn du mich die Steigungen hoch rollst…” Mel grinste, als er sie entgeistert ansah.
“Du bist schwanger und du siehst klasse aus. Außerdem haben wir den ganzen Tag Zeit, wir können ganz viele Pausen einlegen.”
Sie drückte sanft seine Hand. “Ich würde gern mal wieder in den Nationalpark gehen. Wir war zusammen dort, ganz am Anfang.”
Riku nickte. “Da waren wir noch Bekannte.”
Die Mädchen grinsten.
“Dann fahren wir in den Nukksio, aber zuerst wird gefrühstückt”, rief Vaala.
“Natürlich, wäre ja schade drum”, meinte Mel und angelte nach einem Stück Brot.

Mel lächelte sanft, als Vaala sich bei ihr anlehnte.
“Wie fühlt es sich an, so ein Baby?”, fragte sie leise.
Mel sah nachdenklich über den See. “Anfangs spürt man es nicht wirklich. Aber wenn man dann weiß, dass es da ist, dann fühlt es sich warm an. Ein kleiner Mensch, der in einem wächst. Als ich das erste Mal gespürt habe, dass es sich bewegt…” Mel atmete tief durch. “...es war überwältigend. Ich habe weinen müssen. Ab diesem Moment, wusste ich, dass ich ihn immer lieb haben werde. -- Ich hatte ihn von Anfang an lieb, aber echt wurde es erst durch dieses Spüren können.”
Vaala und Aanni lächelten.
“Er bekommt eine tolle Mom”, murmelte Aanni. “Und Papa wird ihn auch lieb haben. -- Papa geht es endlich wieder gut, seit du wieder hier bist.”
Mel sah Rikus Älteste forschend an.
“Er war so still. Das ist er ja oft, aber es war auffällig. Seit gestern ist er wieder glücklich.”
Sie sah zu Riku, der am Grillgitter, hier am See stand und sich um die Verpflegung kümmerte.
Gerade sah er auf und lächelte sanft. “Es ist gleich soweit”, rief er ihr zu.
Sie lächelte ebenfalls. “Ich habe euren Papa unheimlich lieb, wisst ihr?”
Die Mädchen nickten.
“Und er dich.”
Die beiden zogen Mel auf die Beine, als ihr Dad das Zeichen gab, dass das Essen fertig sei.

Mel stieg nur kurz aus, um die Mädchen zu verabschieden. Sie bemerkte sehr wohl Laaras abwertenden Blick, als diese sie entdeckte. Leider bekam Mel so auch ihre Worte mit.
“Ist sie wieder da? Hat das Geld nicht gereicht, für sie und ein Kind?”
“Mama, hör auf!”, rief Vaala.
Aanni nickte. “Mel hat das nicht verdient. Papa ist glücklich, dass Mel wieder da ist. Und außerdem verdient sie selber Geld, ihr Buch verkauft sich gut.”
Mel hörte Laara schnauben.
“Klar, durch die Hilfe von Papas Freund Samu.”
“Na und? -- Ich mag Mel, sie ist lieb”, meinte Aanni, bevor sie Mel zum Abschied winkte.
Mel winkte ebenfalls, bevor sie wieder einstieg, während Riku das Gepäck der Mädchen zum Haus trug. Sie sah nur, wie er sich etwas steif abwandte.

“Nur noch eines Laara, du bist wirklich das Kind deiner Eltern. Ich hoffe, dass die Mädchen etwas mehr nach mir kommen. -- Lass meine Freundin in Ruhe. Mel ist ein toller Mensch, sie würde niemals so über andere Menschen herziehen, wie ihr. Genau solche Menschen bringen Vaala zum Weinen. Ich bin froh, dass Mel damals für meine Mädchen da war und nicht du.” Riku wandte sich ab.
“Du wirst schon noch sehen, dass sie nichts besonderes ist. Wenn du erst wieder alleine da stehst, aber für das Kind zahlen darfst”, rief seine Ex-Frau ihm nach.
Er schüttelte den Kopf. “Sie ist nicht wie du.”
Mel sah Riku besorgt an, als er sich seufzend in den Sitz fallen ließ.
Er lächelte sanft. “Ich liebe dich, Mel”, flüsterte er, bevor er ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen hauchte. “Ich bin glücklich, dass ich dich gefunden habe.”
Mel schniefte leise. “Das bin ich auch. -- Fahren wir nach Hause.”
Riku nickte. “Nach Hause.”
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