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Be strong!

GeschichteLiebesgeschichte / P18 / FemSlash
Asami Korra
12.08.2021
01.12.2021
18
26.841
3
Alle Kapitel
1 Review
Dieses Kapitel
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12.08.2021 1.387
 
Hallo!
Das ist meine erste Geschichte, die ich hier hochlade und ich hoffe sie gefällt euch. Ich kann nicht versprechen, dass keine Rechtschreibfehler drin sind, aber ich hoffe es sind nicht allzu viele. Viel Spaß!

Die meisten Figuren in dieser Geschichte gehören mir nicht und ich verdiene kein Geld damit.
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Mit einer gut gezielten Erdscheibe stieß Bolin den gegnerischen Erdbändiger eine Zone zurück.

„Ja!“, freute Korra sich, konzentrierte sich aber schnell wieder auf ihre Feinde. Sie schleuderte einen Wasserstrahl auf den Feuerbändiger, der abwehrte, doch durch die Ablenkung konnte Mako zuschlagen und katapultierte den Mann gleich zwei Zonen zurück. Jetzt kam Bolin an den Zug. Bevor der angeschlagene Feuerbändiger sich wieder richtig aufrichten konnte, hatte er ihn schon aus dem Ring ins Wasser gestoßen.

Nun griffen die Gegner richtig an. Mit all ihrer Kraft schmetterten sie Wasser und Erde auf die Future Industries Feuer-Frettchen. Doch diese ließen sich davon nicht beeindrucken und wichen geschickt aus. Korra sprang zur Seite um einer Erdplatte auszuweichen und ließ einen Schwall Wasser auf den Erdbändiger zu zischen, der zwar aus der Schusslinie sprang, aber dafür gleich von Mako alle gemacht wurde.

Jetzt war nur noch die Wasserbändigerin im Ring. Sie schien ein wenig Panik zu bekommen, denn sie fing an blind durch die Gegend mit Eiskristallen zu feuern. Das Team war noch sehr jung und noch nicht lange beim Profi-Bändigen.

Durch den Regelverstoß wurde sie eine Zone nach hinten versetzt. Es wäre den Feuerfrettchen nicht schwer gefallen diese auch noch zu besiegen, aber die drei Minuten der ersten Runde waren um, welche sie logischerweise für sich entschieden hatten. Korra war froh, dass sie sich dafür entschieden hatte wieder beim Profi-Bändigen mitzumachen. Es war ein gutes Training. Wenn die Gegner gut genug waren…

Auch die zweite Runde gewannen sie mit links. Ebenfalls im dritten Kampf gewannen sie schnell die Oberhand, doch Korra bemerkte, dass etwas anders war. Sie hatte immer mehr Probleme sich zu konzentrieren und auch schwächer wurde sie. Das war ziemlich seltsam. Gegen so schwache Gegner hatte sie nie Probleme. Und trotzdem wurde ihr Atem keuchender und sie fing an zu schwitzen. Was war das?

Die Erdscheibe, die auf sie zukam, bemerkte sie zu spät und wurde mit voller Wucht getroffen. Der Avatar flog in die nächste Zone und Mako warf ihr einen verwirrt besorgten Blick zu. Korra stellte sich wieder hin und kämpfte weiter so gut es ging mit, doch die Erschöpfung hatte sie fest im Griff. Ihre Bewegungen wurden immer lahmer und schwächer. Bolin und Mako bemerkten ihre Probleme und stellten sich schützend vor sie. Trotz ihrer fehlenden Kraft, gewannen sie.

Schweigend liefen sie zu den Umkleiden, doch Korra konnte die besorgten Blicke ihrer Freunde regelrecht spüren.

Als sie sich umzogen, fragte Mako beunruhigt: „Was ist los, Korra? Du siehst so blass aus.“

„Ich weiß nicht“, murmelte diese. „Ich fühl mich so komisch.“

Mako und Bolin runzelten die Stirn, doch der Avatar winkte ab. „Das wird bestimmt gleich besser.“

Sie verließen das Stadion und Korra stellte fest, dass ihr schwindelig wurde. Der Schweiß lief ihr nur am Körper herab und sie konnte nicht klar sehen. Stolpernd versuchte sie den Brüdern zu folgen, aber sie verlor das Gleichgewicht. Sie bemerkte wie die Welt kippte und ihr Gesicht auf den harten Boden zuraste, doch noch rechtzeitig fingen sie ein paar starke Hände auf. Es war Bolin, der sich mit Mako besorgt über sie beugte. In ihren Ohren rauschte es und sie konnte nur sehen wie sich die Lippen der beiden bewegten, doch hören konnte sie nichts. Und plötzlich wurde der Schwindel noch größer, sie verdrehte die Augen und alles wurde schwarz.

Asami war genervt und erschöpft. Es war wirklich sehr anstrengend Präsidentin der Future Industries zu sein. Jetzt wollte sie nur noch mach Hause, sich umziehen und dann irgendetwas Spaßiges mit Korra machen. Die beiden hatten sich seit einer Woche nicht wirklich gesehen. Wenn Asami gerade Zeit hatte, war Korra bei einem Profi-Bändigen und andersherum.

Nun wollte sie endlich die Chance nutzen und sich mit ihrer besten Freundin treffen. Doch so weit sollte es nicht kommen.

Als sie sich gerade umgezogen hatte, klopfte es an der Tür. Seufzend strich sie sich die Haare zurück und machte die Tür auf. Wollte das denn nie ein Ende nehmen? Es war bestimmt irgendjemand von der Firma, der wieder irgendetwas von ihr wollte. Doch hinter der Tür stand Bolin, der sehr besorgt aussah.

„Hey, Bolin“, begrüßte sie ihn und trat zur Seite damit er reinkommen konnte. „Was ist los?“
Der Schwarzhaarige kam rein und sah sie nervös an. Es war leicht zu erkennen, dass es nichts Gutes war, was der zu berichten hatte.

„Es geht um Korra“, fing er an und Asami war sofort in Alarmbereitschaft. Was war mit dem Avatar? Hatte sie sich verletzt? War sie krank? War sie verschwunden? Es erforderte ihre ganze Konzentration Bolin nicht zu schütteln damit er endlich mit den Informationen rausrückte.

„Sie ist nach dem Kampf umgeklappt. Einfach so. Keiner weiß den Grund dafür. Ein Arzt untersucht sie gerade bei Tenzin, aber sie ist noch nicht aufgewacht.“
Weiter konnte er nicht reden, denn Asami hatte sich ihre Jacke geschnappt und war losgerannt. Sie sprang ins Satomobil und winkte Bolin zu.

„Kommst du oder willst du hierbleiben?“, rief ihm zu. Dieser machte die Tür zu, rannte zu ihr und nahm hinten Platz.

Als sie losfuhr quietschten die Reifen und ihr Haar flatterte als sie mit enormer Geschwindigkeit zum Hafen raste.

Bolin führte sie zu Korras Zimmer. Vor der Tür standen mehrere Leute, die besorgt dreinblickten. Da waren Pema, Jinora, Ikki, Meelo, natürlich Senna und Tonraq und Lin.
Sie alle blickten auf als die beiden erschienen.

Lin trat hervor und teilte ihnen mit: „Tenzin und Mako sind mit dem Arzt drinnen. Ihr solltet erst einmal draußen bleiben damit es nicht zu voll wird.“

Asami ignorierte sie, quetschte sich zwischen den anderen durch und wollte die Tür öffnen. Doch der Arzt kam ihr zuvor. Er öffnete die Tür und hätte fast Asami erwischt, wäre sie nicht schnell genug zurückgewichen.

Alle starrten ihn hoffnungsvoll, doch er zuckte nur mit den Schultern.

„Ich weiß nicht was sie hat. Sie ist noch nicht aufgewacht, aber ich kann nichts machen. Wenn sie wach ist, werde ich sie mir noch einmal ansehen.“

Mit diesen Worten verschwand er. Bevor sich noch irgendjemand vordrängeln konnte, schlüpfte sie ins Zimmer. Bolin blieb draußen.

Tenzin und Mako saßen an Korras Bett. Die beiden verdeckten den Avatar und hatten sie noch nicht bemerkt. Sie trat einen Schritt heran und was sie dann sah, ließ ihr den Atem stocken. Korra war bleich wie ein Geist und wirkte so zerbrechlich wie noch nie in ihrem Leben. Hätte sie nicht das leichte Heben und Senken ihres Brustkorbes gesehen, hätte sie denken können sie wäre tot.

Entsetzt keuchte sie auf und Mako und Tenzin drehten sich zu ihr um.

Beide hatten traurige Gesichtszüge.

„Was ist mit ihr los?“, hauchte Asami und setzte sich an den Rand des Bettes.

Mako zuckte mit den Schultern. „Keine Ahnung. Der Arzt sagt, wir sollen einfach abwarten. Solange sie stabil ist, brauchen wir keine Angst zu haben.“

Sie griff nach Korras Hand und erschrak wieder. Ihre Haut war eiskalt. Tenzin bemerkte ihre Reaktion und meinte: „Wir haben sie schon in alle Decken gehüllt, die wir haben, aber sie bleibt trotzdem kalt.“ Der Luftbändigermeister schien ratlos zu sein.

Schweigen hüllte sie ein und Asami wusste nicht wie lange sie da so saß, in Korras weißes, bewegungsloses Gesicht sah und sich fragte was mit ihrer besten Freundin los war.

Irgendwann gingen Mako und Tenzin. Sie fragten ob sie nicht auch etwas essen wollte, doch sie hatte keinen Hunger.

Nach einer Weile kam Mako und hockte sich vor sie. „Komm, du must jetzt schlafen. Du kannst jetzt ihr nicht helfen und es ist schon spät.“

Also saß sie hier wohl schon eine ganze Weile. Drei, vier Stunden konnten schon drin sein.

Sie schüttelte ihren Kopf. „Nein, ich bleibe“, erklärte sie bestimmt. „Wenn sie wach wird sollte jemand bei ihr sein.“

„Aber-“, wollte er widersprechen, doch sie wischte seinen Einwand mit einer Handbewegung fort. „Du kannst mich nicht umstimmen.“

Mako seufzte. „Na gut. Aber ich bringe dir ein Glas Wasser.“ Damit stand er auf und verließ das Zimmer.

Asami bettete ihren Kopf neben Korras auf ihren Armen und noch bevor der Feuerbändiger wieder da war, war sie schon eingeschlafen.
 
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