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Cursed Souls (Inumaki x Oc)

von Emiwpad
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Megumi Fushiguro Nobara Kugisaki OC (Own Character) Toge Inumaki Yuji Itadori
09.08.2021
19.04.2022
10
30.202
15
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
21.11.2021 2.899
 
Hello!

Welcome to the new chapter!

Es hat wirklich lange gedauert (was mir wirklich leid tut) aber ich bin in den letzten Wochen nicht zum schreiben gekommen und das wird sich wahrscheinlich bis Mitte Dezember so weiterziehen...

Trotzdem versuche ich das nächste Kapitel etwas zeitlicher hochzuladen!

Nun wünsche ich euch aber viel Spaß mit diesem Kapitel hier!!

...

Pfeifend packte ich in die drei Bento-Boxen, neben den selbstgemachten Onigiri, noch Geflügelstreifen und kleine Ananasstückchen. Dann drückte ich auf der grünen und der schwarzen Box den jeweils passsenden Deckel und legte sie zur Seite. Meine Dose, eine weiße mit gelben Sichelmonden, legte ich zurück in den Kühlschrank. Dann säuberte ich die Arbeitsfläche und eilte ins Badezimmer welches frei wurde.

Dort wusch ich mich, putzte meine Zähne und kämmte meine Haare um sie dann zu meinen Zöpfen zu binden. Alles wie immer und doch etwas anders. Anders, wie noch vor ein paar Tagen, steckte ich nicht in der grauen und roten Uniform der dritten Oberschule von Sugisawa, sondern in der dunkelblauen der Fachoberschule für Okkultismus.

Die Uniform bestand aus einem langärmligen Hoodie welcher kurz unter dem Bauchnabel endete und einem knielangen Rock unter welchem noch eine extra Hose angenäht war. Außerdem lagen in der Tüte, in der drei Versionen der Uniform waren, auch noch schwarze Handschuhe wie auch schwarze Stiefel. Die Handschuhe hatte ich in meine Rocktasche gestopft und die Schuhe standen einsatzbreit vor der Tür.

„Himawari! Ichigo! Ich bin dann jetzt weg! Denkt dran, dass ich heute Abend noch eine Videokonferenz habe! Also, macht bitte alles sauber." , rief Mutter und ohne das wir uns von ihr verabschieden konnten fiel die Tür auch schon ins Schloss.

Komplett fertig begleitete ich Himawari zur Tür und schaute ihr dabei zu wie sie ihre Schuhe wie auch den grauen Blazer anzog. „Ich wollte nach der Schule Großmutter besuchen. Ist es in Ordnung wenn du dann heute Mittag alleine isst?" , fragte sie ruhig und ich nickte. „Okay! Dann viel Spaß dir!" , sie öffnete die Tür und winkte mir zu. „Dir auch. Hab dich lieb." , meinte ich glücklich und sie warf mir einen Luft-Kuss zu welchen ich schmunzelnd auffing.

„Sagt mal ich dachte Ichigo und ich wären die letzten Neuzugänge." , erklang die verwirrte Stimme von Itadori und ich folgte ihr. Er stand zusammen mit Fushiguro vor einem Kiosk und schleckte an einem orangenen Eis. „Eure Aufnahme wurde zuletzt beschlossen. Ihre schon viel früher. Bei dieser Schule weiß man nie, was genau dahinter steckt." , beantwortete Fushiguro-kun die stille Frage des rosahaarigen.

Während ich die schwarzen Lederhandschuhe überzog, blieb ich neben ihnen stehen. „Hey." , begrüßte ich sie und zeigte zu Gojo-Sensei, welchen ich schon durch das Pochen wahrnahm, „Gibt es eigentlich auch mal Momente wo ihm die Sonne nicht aus dem Arsch scheint?" , fragte ich und Yuji lachte kurz auf.

„Leider nein." , brummte Fushiguro-kun und verdrehte die Augen als er das breite Lächeln unseres Lehrers erblickte.

„Hey! Habt ihr lange gewartet?" , fragte der weißhaarige, sobald er bei uns ankam und Itadori und ich schüttelten synchron unsere Köpfe während Fushiguro trocken nickte.

„Was denn jetzt?" , fragte Gojo-Sensei verwirrt doch wir wanken ab.

„Warum sieht meine Schuluniform eigentlich anders aus als die von Fushiguro?" , fragte Itadori dann und zeigte erst auf sich und dann auf den schwarzhaarigen. „Bei speziellen Wünschen kann man hier und da was drehen." , erklärte unser Lehrer doch verwirrte meinen Schwarm nur noch mehr. „Ich hab doch gar keine speziellen Wünsche geäußert?" , fragte er verwundert.

„Die Anweisungen für die Sonderanfertigung, für deine und Tsukinotomo-sans Uniform, hat er gegeben." , erklärte Fushiguro trocken, „Hat er damals bei mir auch gemacht." , den letzten Satz brummte er und schaute unzufrieden auf seine Uniform.

Nach einer halben Stunde, die sich aufgrund von Itadoris Kaufwünschen wie zwei Stunden hinzog, blieben wir an unserem Treffpunkt stehen.

Ich seufzend, Fushiguro genervt, Gojo mit seinem bekannten grinsendem Gesicht und Itadori vollgepackt mit Souvenirs.

Vor uns entwickelte sich eine kleine Szene, ein Mädchen mit kurzen hellbraunen Haaren, welche die Uniform unserer Schule anhatte schrie urplötzlich einen Mann an. „Glaubst du ich hab das Zeug dazu?! Zu einem Model?!" , fragte sie laut und verwirrte den Mann welcher sie kurz musterte und dann panisch zurück trat. „Ich..., muss..., jetzt wirklich!" , stammelte er, drehte sich um und floh in ein gelbes Taxi welches am Straßenrand parkte und mit quietschenden Reifen davon fuhr.

„Oh Gott. Das ist irgendwie peinlich." , flüsterte Itadori und Fushiguro warf der großen 2018-Brille, welche auf Itadoris Nase thronte, nur einen abschätzigen Blick zu: „Peinlich bist eigentlich nur du." , murrte der schwarzhaarige trocken.

Nachdem Gojo-Sensei das Mädchen zu uns gerufen hatte, stellte sie sich selbstbewusst vor uns. „Ich bin Kugisaki Nobara. Freut euch, ich bin eure neue Gallions-Figur." , stellte sie sich, einen Arm in die Hüfte gestemmt, vor.

Mit einem Nicken deutete ich eine Verbeugung an: „Ich bin Tsukinotomo Ichigo und erst vor kurzen an die Schule gewechselt." , stellte auch ich mich vor und Itadori und Fushiguro taten es mir nach.

„Ich bin Itadori Yuji! Aus Sendai!" , rief Yuji aufgeregt. „Fushiguro Megumi." , erklang die monotone Stimme des schwarzhaarigen. Mit einem kritischen Ausdruck ließ sie ihren Blick über uns drei schweifen. Erst nach unten und dann wieder nach oben. Als sie wieder in unseren Gesichtern ankam seufzte sie und murrte: „Ich hab immer so ein Pech." .

Enttäuscht sackten meine Schultern nach unten. Ich hatte wirklich gehofft, dass wir uns miteinander verstehen doch sie dachte wohl, dass ich eine Langweilerin wäre.

Was ja auch stimmte.

„So jetzt da wir alle Erstklässler zusammen haben, und drei davon aus der Provinz kommen..." , murmelte Gojo-Sensei plötzlich geheimnisvoll, „Machen wir..., eine Stadtbesichtigung!" , rief er aus.

Innerhalb einer Millisekunde schwank die genervte Stimmung von Kugisaki-san zu aufgeregt und zusammen mit Yuji rannte sie zu Gojo-Sensei. „Ich möchte ins Disneyland! Ins Tokyo Disneyland!" , schrie Kugisaki und Itadori antwortete noch lauter, „Blödsinn! Disneyland ist in Chiba! Lass uns nach Chinatown!" .

Ich seufzte und Fushiguro-kuns genervter Blick fiel auf mir. „Wieso flippst du denn nicht aus, nur weil du in Tokyos Innenstadt bist?" , fragte er und ich meinte einen Funken von Interesse in seiner Stimme zu hören.

Während ich Itadori und Kugisaki beobachtete, wie sie unserem Lehrer erzählten wo sie über all hin wollten, zuckte ich mit den Schultern: „Wir sind erst 2007 nach Sendai gezogen, davor lebten wir hier in Tokyo." , er nickte und plötzlich fror Itadori in seiner Bewegung ein und wendete sich mir zu: „Du..., hast früher in Tokyo gelebt?" , fragte er und ich nickte. Verwirrt fiel sein Blick zum Boden: „Das..., wusste ich ja gar nicht.".

Irgendetwas sagte mir das ihn beschäftigte, das er diese, vollkommen unwichtige, Information von mir nicht wusste.

Eine kurze Zeit später standen wir zu fünft vor einer Ruine von welcher an verschiedenen Stellen ein Pochen ausging.

Während Itadori und Gojo-Sensei Kugisaki erklärten das mein Schwarm meinte ein Sonderfluchobjekt in Form eines Fingers zu futtern, schloß ich meine Augen und versuchte mich von der Masse an Süßigkeiten, welche Itadori mir auf den Weg rein geschaufelt hatte, zu erholen.

„Also gut." , sammelte Gojo-Sensei unsere Aufmerksamkeit, „Itadori, Kugisaki, Tsukinotomo. Ich will wissen was ihr drauf habt. Also, seht das hier als Praxistest. Ihr exorziert die Flüche innerhalb des Gebäudes. Verstanden?" , wir nickten und Gojo zog ein Beil wie auch einen circa 50 Zentimeter langen Dolch aus einer Tasche.

Yuji drückte er das Beil in die Hand und mir den Dolch. „Das sind Fluchwerkzeuge. Die werdet ihr benutzen bis ihr eure Fluchkräfte unter Kontrolle habt. Damit könnt ihr die Flüche exorzieren." , wir nickten und ich schaute den Dolch in meiner Hand an. Der Stock war rot und fühlte sich kühl an, in der Mitte des Griffs zeigte ein hellbraunes Lederband wo man zufassen sollte und die metallene Klinge reflektierte das helle Licht wie ein Spiegel.

Wie scharf sie wohl war?

Ein Schauder überkam mich und ich nahm den Blick von dem Dolch nur um zu sehen wie die anderen beiden schon an der Haustür auf mich warteten.

Eilig lief ich zu ihnen und Itadori öffnete die Tür, „Ach ja! Itadori!" , rief Gojo und ich blieb zeitgleich mit dem Jungen stehen. „Du darfst Sukuna auf keinen Fall raus lassen. Du könntest die Flüche um dich herum zwar sofort ausschalten, doch du könntest auch andere Menschen verletzen. Angefangen bei Kugisaki und Tsukinotomo." , erklärte unser Lehrer und Itadori nickte.

Danach betraten wir das Spuck-Haus.

„Also, ich will schnell fertig werden, deswegen teilen wir uns auf." , fing Kugisaki an das Kommando zu übernehmen, „Ich arbeite mich von oben nach unten vor, Itadori von unten nach oben und du Tsukinotomo-san bleibst in der Mitte." , zögerlich nickte ich.

„Warte mal!" , rief Itadori als Kugisaki die Treppen hochlief, „Wir sollten das hier nicht unterschätzen. Diese Flüche sind echt gefährlich." , murmelte er.

Plötzlich wurde Kugisaki sauer und schrie: „Das muss ich mir von einem Amateur wie dir nicht sagen lassen! Jetzt geht schon!" , rief sie und stiefelte die Treppen hoch.

Plötzlich fiel mir etwas auf, außer dem Pochen welches von den Flüchen, Itadori und Kugisaki ausging, welche mir sehr nah waren, spürte ich das Pochen von drei anderen Personen klar und deutlich, mein Unterbewusstsein verriet mir das zwei davon Gojo-Sensei und Fushiguro waren..., die dritte Person konnte ich nicht zuordnen.

Aber, wieso konnte ich das Pochen überhaupt diesen fremden Menschen zuordnen?

Ich wollte gerade die beiden Streithähne darüber in Kenntnis setzten, als mir auffiel das ich alleine war. Ich zuckte mit den Schultern, die dritte Person war wahrscheinlich einfach nur ein Passant welcher durch die Gegend zog...

Mit einem unguten Gefühl in der Magengegend lief ich durch das leer stehende Gebäude, als plötzlich ein Knurren erklang. Erschrocken blieb ich stehen und bemerkte das ein Pochen sich näherte. Kurz darauf sprang ein Fluch um die Ecke und fixierte mich aus dunklen roten Augen.

Der Fluch ähnelte einem Bison nur das dort wo normalerweise Beine währen, eine grüne Substanz floss und sich am Boden sammelte. Ich schluckte. Und gegen diese Dinger wollte ich nun immer kämpfen?

Panisch rannte ich um die Ecke. Kurz nachdem der Bison-Schleim-Fluch aufgetaucht war, kam noch ein zweiter Fluch und rannte mich fast um. Aus Schreck hatte ich meinen Dolch fallen gelassen und war panisch geflohen.

Wie jeder normale Mensch es auch wäre.

Doch, kein normaler Mensch fühlte ein Pochen welches von anderen ausging.

Mein Eilschritt wurde etwas langsamer und ich schaute schweratmend über meine Schulter. Die Flüche waren, noch, am anderen Ende des Flurs, etwa 20 Meter entfernt. Wenn ich jetzt nach unten rennen würde, könnte Itadori mir helfen.

Plötzlich fror etwas in mir ein und ich blieb stehen.

Der Junge den ich beschützen wollte, sollte mir helfen?

Pah, wenn Mutter das mitkriegen würde, würde sie kotzen.

„Wenn selbst Opfer dir helfen müssen, bis du alles andere als Stark." , das hatte sie mal gesagt nachdem ein, durchaus freundlicher, obdachloser Mann mir meine Schuhe gebunden hatte, „Und in dieser Welt sind nur die stark die wirklich perfekt sind." .

Ich schüttelte meinen Kopf. Ich wollte nicht das andere mir immer helfen mussten, da ich zu ängstlich war selbst die Zügel meines Lebens in die Hand zu nehmen!

Selbstbewusst zog ich meine Lederhandschuhe aus, streckte meine Arme zu beiden Seiten aus und rannte auf beide Flüche zu.

Gestern, bei Direktor Yaga, hatte es auch geklappt, ich hatte nur dahin gefasst wo das Pochen herkam, und Boom!

Eine Millisekunde nachdem ich das Pochen berührt hatte, zogen sich die Flüche zusammen und verschwanden. Nur noch ein dunkel grünes Sekret blieb übrig, welches unangenehm roch und an meinen Händen klebte. Erschöpft fiel ich auf die Knie und schaute auf meine Hände.

Dieses Sekret es sah aus...,

wie Blut.

3rd Pov

„Und somit hat Tsukinotomo, meine Vermutung bestätigt." , meinte der weißhaarige Lehrer plötzlich und zeigte zu einem Fenster, durch dessen man das schwarzhaarige Mädchen sehen konnte wie sie völlig außer Atem auf dem Boden kniete.

„Huh? Was denn?" , fragte der dunkeläugige Junge, welcher neben ihm auf der braunen Bank saß. „Sie kann auf das Zentrum von allem, der Seele, Einfluss nehmen." , der Junge auf der Bank weitete seine Augen und schaute seinen Lehrer erschrocken an.

„Heißt das etwa..., sie ist wie..."

Ichigo PoV

Nachdem ich einige Minuten nur still auf dem Boden hockte, rappelte ich mich auf und lief zu dem roten Dolch welchen ich verloren hatte. Sobald ich diesen wieder in der Hand hielt machte ich mich auf dem Weg zu den Treppen.

Ein paar Minuten später lief ich die Treppen, zusammen mit Itadori an meiner Seite hoch. „Und du bist dir sicher das alle Flüche unten exorziert sind?" , fragte er mich und ich nickte. „Ich verspüre von unten keinerlei Pochen mehr, aber..." , ich wurde unterbrochen.

Ein Fluch eilte auf uns zu und griff Itadori an. Sofort holte ich mit dem Dolch aus doch traf nicht richtig. „Shit." , fluchte ich und sah wie der Dolch schon wieder von mir entfernt auf dem Boden lag. Ich war aber auch wirklich unsportlich.

„ICHIGO! Pass auf!" , schrie Itadori und im nächsten Moment flog ich zur Seite. Über mir Yuji welcher mich panisch weggeschubst hatte.

Plötzlich zischte er auf, und ich vermutete das der Fluch in traf. Gemeinsam landeten wir auf dem Boden des oberen Stockwerks und er stemmte sich sofort hoch.

Mit hochroten Wangen erfasste ich die Situation: Ich auf dem Boden, Itadori über mir, die Hände neben meinen Kopf und mich besorgt anstarrend.

Schweißtropfen rannen ihm von seiner Stirn runter an sein Kinn und ich schluckte. „Alles in Ordnung?" , fragte er mit heiserer Stimme und ich nickte, den Blick nicht von ihm lösend.

Scheiße, war er attraktiv.

Schnell stemmte Itadori sich vollkommen hoch und stellte sich vor mir hin. In der einen Hand hielt er das Beil.

Immer noch geschockt, richtete ich mich langsam auf und ehe ich mich versah, hatte Yuji den Fluch schon zerstückelt.

Ebenfalls etwas aus der Puste drehte er mir seinen Kopf zu und blickte einmal von oben nach unten an mir herunter. Als er sah, dass ich nicht ernsthaft verletzt war, seufzte er erleichtert und hockte sich dann vor mir hin. „Also, was wolltest du gerade sagen?".

Schnell wie eine Bombe platzte Yuji, nur kurz danach, durch die Wand die uns von, Kugisaki, der dritten Person und einem Fluch trennte.

Durch das Loch in der Wand sah ich das, dass die Person wohl ein achtjähriger Junge war welcher von dem Fluch als Geisel genommen wurde. Sofort sprang Yuji durch das Loch, nahm das Kind auf dem Arm und setzte es am anderen Ende des Raums ab. „Ichigo!" , rief er und ich erkannte dies als mein Einsatz.

Nicht ganz so elegant wie er sprang ich durch das Loch und holte mit dem Dolch aus. Als ich auf dem Boden aufkam bemerkte ich wie das Klinge durch Fleisch schnitt.

Den Fluch schien das jedoch nicht zu interessieren sondern rannte los und sprang durch ein Fenster nach draußen. „Du entkommst mir nicht!" , schrie Kugisaki und zog eine Vodoo-Puppe aus ihrer Tasche. „Du! Wirf mir den Arm zu!" , schrie sie mir zu und ich nickte.

Mit einem simplen Wurf, den ich zum Glück nicht vergeigte, manövrierte ich den von mir abgetrennten Arm zu Kugisaki.

Diese warf ihn auf den Boden und legte ihre Puppe oben drauf, mittels einer, leicht pochenden, Nadel und einen Hammer verband sie beides und schrie: „Vodoo-Fluch! Resonanz!" , aus dem zerbrochenen Fenster heraus konnte ich sehen wie der Fluch explodierte und verschwand.

Wir hatten es geschafft.

Eine paar wenige Minuten später, lief der Junge weg und wir standen alleine mit Gojo-Sensei und Fushiguro-kun vor dem Haus. „Das habt ihr gut gemacht." , lobte er uns und ich lächelte ihn dankbar an. „Dankesch..." , fing Itadori an, doch plötzlich erklang ein lautes Geräusch und ich blickte nach unten.

Er lag mit einem schmerzerfüllten Gesicht auf den Boden und hielt sich den Knöchel, welcher unaufhörlich blutete. Erschrocken weitete ich meine Augen.  

Der Fluch vorhin..., als er mich zur Seite gestoßen hatte..., Yuji hatte sich Sorgen um mich gemacht, sich nach meinen Befinden erkundigt.

Ihn zu fragen wie es ihm geht..., hatte ich vollkommen vergessen.

Sofort trat ich näher zu ihm und ließ mich in meine Knie fallen. Ich atmete tief durch und schloss meine Augen.

Die Wunde war tief, ich durfte jetzt keine Fehler durch irgendwelche Emotionen machen. Sobald ich meine Augen wieder öffnete, waren alle Gefühle und Gedanken zur Seite gedrängt.

Ich tat nur noch das, was mein Unterbewusstsein mir befahl.

Ich holte einen Erste-Hilfe-Kasten aus meiner Schultasche und desinfizierte erstmal meine Hände. Dabei bemerkte ich eine kleinen Kratzer auf meiner Handinnenfläche, welchen ich aber sofort wieder vergaß. Danach nahm ich ein Taschentuch, wischte etwas Blut auf und sprühte den säubernden Alkohol auch auf Itadoris Wunde. Sanft legte ich eine Kompresse drauf und rutschte etwas höher.

Vollkommen in Trance, legte ich meine Hände auf Itadoris Oberkörper, genau dorthin wo von das Pochen ausging und schloss meine Augen.

Heile.

Einige Sekunden blieb ich in dieser Position und spürte wie mich Kraft verließ. Danach öffnete ich die Augen, und blickte runter zu dem blutverschmierten Knöchel.

Mithilfe eines Taschentuchs, welches ich vorher nass gemacht hatte, wusch ich das Blut weg... ich erstarrte.

Die Wunde..., sie war vollständig verheilt.

2815 Wörter
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