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Cursed Souls (Inumaki x Oc)

von Emiwpad
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Megumi Fushiguro Nobara Kugisaki OC (Own Character) Toge Inumaki Yuji Itadori
09.08.2021
19.04.2022
10
30.202
15
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
08.10.2021 3.425
 
Hallo ihr lieben!

Dies ist das letzte der täglich hochgeladenen Kapitel.
Jetzt werde ich in meinem "Rhythmus" uploaden.

Ich hoffe die ersten drei Kapitel haben euch gefallen und ich wünsch euch viel Spaß beim Lesen :3

...

Nervös stellte ich die Kaffeekanne wie auch drei Tassen auf den Wohnzimmertisch. Gojo-kun meinte das er für den Schulwechsel die Zustimmung meiner Mutter bräuchte, weswegen ich nun alles für das Gespräch vorbereitete.

„Wird sie auch über Flüche aufgeklärt?" , fragte ich ihn während ich einen Milch und Zuckerbehälter aus dem Wohnzimmerschrank nahm und er schüttelte den Kopf. „Nein. Desto weniger Menschen Bescheid wissen, desto sicherer ist es für uns." , ich nickte verstehend und ging dann zur Haustür.

Sie steckte gerade den Schlüssel in das Schloss.

Als die Tür offen war, setzte sie sofort ihr perfektes Lächeln auf und schaute sich nach unserem Gast um. Ich hatte ihr auf ihren Heimweg Bescheid gesagt das der Mann von gestern hier war und mit ihr reden wollte. Sie nickte mir zu und ging dann ins Wohnzimmer. Still folgte ich ihr. „Ah, Guten Tag." , meinte sie freundlich und begrüßte meinen, eventuellen, zukünftigen Lehrer mit einem Händedruck. Dann setzte sie sich gegenüber von ihm auf einen Stuhl und ich setzte mich zwischen ihnen.

„Wie möchten sie ihren Kaffee haben?" , fragte ich leise und blickte zu Gojo-kun, „Keine Sorge, ich mach ihn mir schon selbst." , meinte er und goss sich das heiße Getränk in seine Tasse und rührte viel Milch und Zucker runter. Skeptisch zählte ich die Zuckerwürfel und kam auf 13.

Andere tranken Kaffee mit Zucker..., Gojo-kun trank Zucker mit Kaffee...

Danach machte ich meiner Mutter ihren Kaffee so, wie sie ihn am liebsten mochte und schüttete mir selbst Wasser ein. Sobald jeder etwas zu trinken hatte, räusperte meine Mutter sich.

„Sie wollten mit mir reden?" , fragte sie und Gojo nickte. „Sie müssen wissen ich bin Lehrer an einer sehr besonderen Schule mit nur ein paar Schülern, die sich mit Religion beschäftigt. Wir suchen ständig nach neuen Schülern und als uns dann zu Ohren gekommen ist, das ihre Tochter in der Okkultismus-AG ihrer jetzigen Schule eine wahre Wunderkariere da legt... haben wir uns gedacht ob es nicht eine Möglichkeit wäre die Schule zu wechseln und Ichigo Unterricht zu bieten wie es ihn sonst nirgends gibt." , erklärte er ihr lächelnd und Mutter zog ihre Augenbraun skeptisch zusammen.

„Warum denn gerade meine Tochter? Es gibt doch bestimmt noch viele andere Teenager die sich mit diesem Thema beschäftigen?" , fragte sie und ich blickte zu Gojo. „Naja. Wir haben uns die Freiheit genommen und ihre Benotungen in der Vergangenheit anzusehen. Sie haben recht, es gibt noch einige andere Teenager die sich mit Okkultismus und Religion beschäftigen. Doch diese haben leider nicht allzu gute Noten und Voraussetzungen. Denn der Unterricht an unserer Schule ist, obwohl er von Religion geprägt ist, schwieriger als der an normalen Schulen. Deswegen denken wir das nur ihre Tochter dies schaffen würde.".

Damit hatte er sie am Harken.

Zufrieden lächelte meine Mutter und nickte dann. „Wenn es das beste für Ichigo ist, dann muss ich dem wohl zustimmen. Wo liegt ihre Schule denn?" , fragte sie. „Unsere Schule liegt leicht außerhalb von Tokyo und besitzt ein Internat-System. Ihre Tochter könnte bei uns wohnen." , plötzlich erlosch das Lächeln auf ihren Lippen und ich fiel enttäuscht zusammen.

Wenn eine andere Schule bedeutete, dass ich umziehen musste. Bedeutete dies das Himawari sich alleine um den Haushalt kümmern müsste und das wenn wir Besuch bekämen, wir nicht wie die perfekte dreiköpfige Familie wirken können.

„Dann muss ich sie leider enttäuschen, da ich ihr Angebot ablehnen muss."

Verwirrt blickte Gojo-kun zu ihr. „Wie sie vielleicht wissen, arbeite ich in einem Architektenbüro. Wir fangen früh an zu arbeiten und hören spät erst wieder auf. Meine große Tochter ist so lieb und kümmert sich um das Abendessen. Aber, wer kocht denn bitte für meine kleinere Tochter wenn ihre Schwester weg ist? Es tut mir Leid, aber ich möchte das nicht." .

„Du wirst mir, deiner Mutter, niemals wieder Wörter geben." , das hatte sie mir und Himawari jahrelang eingetrichtert.

Genau deswegen gab ich mich geschlagen und wollte Gojo-kun gerade zur Tür bringen. Doch ein Pochen, welches von der Wohnzimmertür gab, ließ mich innehalten. Die Tür ging auf und Himawari stand dort mit einem ernsten Blick und fixierte unsere Mutter.

„Dann lasst uns alle gemeinsam umziehen. Du arbeitest doch in der Nähe von Tokyo! Und Ichigo hat so viel für uns getan das wir auch mal etwas für sie tun können...., Es ist doch bestimmt in Ordnung wenn Ichigo nach dem Unterricht nach Hause geht?" , fragte Himawari und Gojo-kun nickte.

Dankbar schaute ich zu dem braunhaarigen Engel. „Außerdem kann dein Arbeitgeber dir bestimmt eine möblierte Wohnung vermieten und zusammen mit einem Umzugsunternehmen geht der Umzug sehr schnell." , sagte sie ernst und schaute Mutter an.

Die blonde Frau seufzte und schaute mich dann an. Kurz sahen wir uns in die Augen und hielten einen stillen Wettkampf darüber, wer diese Meinungsverschiedenheit gewinnen sollte.

Normalerweise wäre ich spätestens jetzt zurück gerudert doch...,

Es ging um Itadori.

Nach einigen Sekunden seufzte sie wieder und richtete Gojo ihre Aufmerksamkeit zu. „Wie soll ich den Wunsch meiner Töchter auch abschlagen... In Ordnung. Geben sie mir die Papiere."

Nachdem die Dokumente zum Schulwechsel ausgefüllt waren, versicherte Gojo das er alles mit meiner alten Schule abklären würde, so das Mutter sich nur noch um die Abmeldung von Himawari kümmern müsste.

Sobald der weißhaarige Mann weg war schaute unsere Mutter uns ernst an. „Ihr wisst aber schon das ihr weiterhin für alles verantwortlich seit und ich keinen einzigen Fehler erwarte?" , wir nickten und sie holte ihr Telefon raus.

Innerhalb 36 Stunden besorgte unsere Mutter uns eine neue, möblierte Wohnung welche sie als Sekretärin sogar schon mal besichtigt hatte, und organisierte ein Umzugsunternehmen. Uns trug sie auf sämtliche Sachen einzupacken und auszusortieren was Beachtens schnell ging. Am Montag rief sie sofort bei Himawaris Mittelschule an und meldete sie dort ab. Dann fuhren die beiden zusammen zu einer Mittelschule in Tokyo und ich half den Umzugsunternehmen alles einzupacken.

Als ich dann in der leeren Wohnung stand atmete ich tief durch. Mutter hatte uns währenddessen kaum kritisiert, was bei dem momentanen Stress ein Wunder war, und trotzdem spürte ich ein schlechtes Gewissen tief in mir.

Mama, Himawari und Ich sind schonmal innerhalb weniger Tage umgezogen. Und zwar von Tokyo nach Miyagi, kurz nachdem das mit Papa geschah. Damals wollte sie all die glücklichen Erinnerungen in Tokyo begraben und nur noch zum Arbeiten wiederkommen.

Und nun wollte ich unbedingt in diese Stadt zurück.

Was für eine schreckliche Tochter ich war...

Seufzend lief ich nochmal durch alle Räume, schauend ob ich irgendwas vergessen hatte. Dann lief ich zur Haustür, schloss ab und legte die Schlüssel in den Briefkasten. Mit einem großen Rucksack, voller Bücher, Essen und zwei kleinen Geschenken lief ich nach draußen wo Itadori auf mich wartete.

Wir hatten uns verabredet um Sasaki und Iguchi zu besuchen.

„Hey." , murmelte er und ich lächelte ihm zu, „Hey." . Schweigend liefen wir den kurzen Weg zum Krankenhaus und erkundigten uns nach dem Zimmer unserer Senpais. Wir klopften an die Tür und als wir hineintraten sahen wir Sasaki-Sanpai wie sie am Bett von Iguchi-Senpai, welcher noch immer bewusstlos war, saß.

„Oh. Itadori-kun, Tsukinotomo-san." , erklang ihre Stimme doch ihr Blich blieb bei ihrem Kameraden. „Wie geht es Iguchi?" , fragte Itadori und Sasakis Hände umschlossen den Saum ihres Rocks feste. „Die Ärzte sagen, es wird schon, aber..., er ist immer noch nicht bei Bewusstsein. Das ist alles meine Schuld." , murmelte sie und ich sah wir ihr Tränen in die Augen aufstiegen. „Nur weil ich ihn nach dem Schulschluss in der Schule gehalten hab. Du wirst mir nicht glauben aber... wir wurden von einem Monster angegriffen, das mich geschnappt hat und..." , stammelte sie und ich legte ihr beruhigend die Hand auf die Schulter.

„Wir glauben dir." , meinte Itadori ernst und schaute zu mir. Bei seinem ernsten Blick fingen Schmetterlinge an in mir rumzufliegen, doch ich unterdrückte sie. Das war nicht der passende Zeitpunkt um zu schwärmen. „Das war kein Monster. Das war ein Fluch. Diesen Finger nennt man Sonderrang-Fluchobjekt, er zieht andere Flüche an und wird dadurch immer stärker." , verunsichert schaute Sasaki zu ihm.

„Es ist also nicht deine Schuld. Ich hab ihn schließlich gefunden. Es tut mir leid, aber ich kann dir versichern alles wird gut." , meinte er und blickte zu Iguchi. „Morgen kommt jemand der Iguchi-Senpai helfen kann." , flüsterte ich und winkte ihr dann zusammen mit Itadori zu. „Es tut mir Leid. Aber wir müssen jetzt gehen. Hab ein schönes Leben." , verabschiedete ich mich von ihr.

Als wir aus der Tür traten, verkündigte Itadori das er auf Toilette muss und ich lief mit einem leichten lächeln den Flur hinunter. ,,738, 739, 740! Da ist es." , murmelte ich und blieb vor der braunen Tür stehen. Ich klopfte an der Tür und wartete einige Sekunden. Als keine Antwort kam, schob ich die Tür einfach zur Seite und schaute in das Zimmer von Itadoris Opa.

Es war leer.

Das Licht war aus, gelbe Vorhänge ließen das Sonnenlicht nicht rein, keine Maschinen standen irgendwo rum und das Bett bestand nur noch aus einer weißen Matratze.

Ich schreckte zurück.

Sofort spürte ich einen Körper hinter mir und zwei Hände die meine Augen zu hielten. ,,Schau es dir bitte nicht an." , erklang die wehmütige Stimme meines Schwarms, ,,Ich will nicht das du das Zimmer, indem so viele glückliche Erinnerungen entstanden, so unfassbar trostlos siehst." .

Langsam drehte ich mich um und schaute Itadori ernst an. „Es ist passiert, nicht wahr?" , er nahm seine Hände von meinen Augen und nickte. Ich schloss ihn in meine Arme und spürte wie er die Umarmung ohne zu Zögern erwiderte. „Es... tut mir so unfassbar leid." , meinte ich und spürte wie Tränen in meine Augen stiegen.

Ich hätte niemals gedacht das es passieren würde. Ich hatte vom ganzen Herzen daran geglaubt das ich dem kauzigen Mann in der nächsten Woche selbst die Nusspralinen übergeben konnte. Ich hatte niemals damit gerechnet das ausgerechnet er, der einzige den Itadori noch hatte, einfach so starb.

„Das muss es nicht. Du kannst schließlich nichts dafür." , ich löste mich von ihm und strich mir die Tränen aus dem Gesicht, „Weißt du er hat sich wirklich über deine Pralinen gefreut. Bestimmt ist er gerade deshalb mit einem Lächeln gestorben." , ich schaute hoch zu Itadori und sah wie er breit grinste. Ich wusste das er seinen eigenen Schmerz dahinter verbag, doch was sollte ich tun? Ich war nicht besser wie er.

Auch ich lächelte.

Vor dem Bestattungsinstitut trafen wir Gojo-Sensei und setzten uns mit ihm auf eine Bank. „Wer ist gestorben?" , fragte mein Lehrer und Itadori seufzte. „Mein Großvater. Aber, für mich war er wie ein Vater." , der weißhaarige nickte. „Verstehe..., das tut mir leid. Gerade in dieser Situation." , es wurde kurz leise und der weißhaarige Riese, welcher sich zwischen mir und Itadori gequetscht hat, ergriff wieder das Wort.

Das Pochen welches aus seiner Tasche kam, versuchte ich zu ignorieren.

„Und? Hast du dich entschieden? Jetzt, wo sogar deine Freundin auf die Schule kommt?" , kurz blickte ich zu Gojo-Sensei. Itadori war noch gar nicht feste auf meiner Schule?! „Fordern solche Flüche viele Opfer?" , fragte Itadori etwas niedergeschlagen.

„Also, dieser Fall ist etwas heikel." , fing Gojo-Sensei, mit dem gewohnten heitern Ton an, „Alleine mit einer Zahl an potenzieller Opfer ist das nicht zu beschreiben. Wer einem Fluch begegnet kann im Allgemeinen froh darüber sein, wenn er stirbt. Oft sind wir froh überhaupt eine Leiche zu finden, auch wenn sie übel zugerichtet wurde. Falls du dich auf der Suche nach Sukuna machst, erlebst du wahrscheinlich ein paar grausame Dinge. Ich kann euch beiden noch nicht mal versprechen, dass ihr nicht auch so enden werdet. Tja. Such dir aus wie du sterben möchtest."

Überlegend schaute Itadori auf seine Beine. „Wenn ich Sukuna auslösche, werden dadurch Menschenleben gerettet?" , interessiert schaute Gojo zu ihm. „Natürlich." . „Hast du den Finger noch?" , unberührt gab Gojo Itadori den Finger. „So genau betrachtet, sieht der ziemlich eklig aus." , murrte Itadori und schmiss sich den Finger dann in den Mund.

Sofort verschmolz das Pochen mit dem zweiten welches von Itadori ausging und die nun bekannten Markierungen entstanden. Eine dunkle Aura entstand um Itadori und Gojo-Senseis Hand zuckte. Doch nach einer mini Sekunde wurde das dunkle Pochen wieder weniger und Itadori hustete. „Igitt." , brachte er hinaus und stand dann auf.

Gojo-Sensei neben mir fing an in sich hinein zu kichern. „Ist was?" , fragte ich verwirrt und stand ebenfalls auf und Gojo winkte ab. „Ich sollte euch wohl noch fragen..., seit ihr auf alles gefasst?" , unsicher blickte ich zu Itadori. „Nein gar nicht! Ich verstehe nicht wirklich warum ich hingerichtet werden soll aber, ich werde diesen Fluch beseitigen. Ich werde Sukuna vollkommen in mich aufnehmen. Dann sehen wir weiter. Ich weiß ja schon, wie mein Tod aussehen wird..." , kurz wurde es ganz leise und dann drehte sich Itadori zu mir um.

„Und? Was ist mit dir Tsukinotomo-san?" , ich seufzte. „Ich... weiß nicht. Vor ein paar Tagen war ich noch ein ganz normales Mädchen und nun soll ich gegen Flüche kämpfen... aber dieses Pochen... ich war anscheint noch nie wirklich normal..." , ich blickte zu Gojo-Sensei auf.

„Ich habe eine letzte Frage. Als, der eine Fluch die Schule angegriffen hatte. Habe ich genau dahin gegriffen wo dieses Pochen war, mit dem starken Wunsch das der Fluch verschwindet..., keine Sekunde später ist er..., explodiert..., ist das normal?" , nachdenklich schaute mein Lehrer mich an.

„Naja. Eigentlich nicht. Alleine schon das du Fluchkräfte als Pochen wahrnimmst ist nicht normal. Doch ich könnte mir vorstellten das dieses Pochen von dem Ursprung der Fluchkräfte, sowas wie eine Seele, kommt und du mit deiner scheinbar angeborenen Umkehrtechnik auf diese Einfluss nehmen kannst. Vielleicht ist das so eine Art, Heilen oder Töten, dingen." , ich nickte verstehend.

Töten?

„So. Jetzt fahren wir aber erstmal." , er stand auf und Itadori-kun schaute ihn verwirrt an. „Wohin geht es denn?" , fragte er verwirrt und Fushiguro, welcher schon eine Weile neben uns stand, antwortete ihm. „Nach Tokyo." , erklang seine monotone Stimme und Itadori drehte sich erschrocken um.

„Fushiguro!" , schrie er erfreut, „Dir geht es ja wieder gut." , Fushiguro nickte und zeigte dann auf mich. „Natürlich. Schließlich hat Sie uns geheilt. Wenigstens dass müsste dir Gojo-Sensei ja schon erzählt haben." , aufgeregt nickte Itadori und drehte sich dann zu mir um.

„Vielen Dank!" , rief er und erinnerte mich wieder an den Knallkopf der er vor ein paar Tagen auch war. „Vielen Dank, Tsukinotomo-san." , bedankte auch Fushiguro-kun sich, nur nicht ganz so laut, und ich wank ab, „Kein Grund sich zu bedanken. Ich weiß doch eh nicht wirklich was ich da gemacht habe..." , meinte ich und kratzte mich peinlich berührt am Kopf.

„Auf jeden Fall werden du und Tsukinotomo-san zu mir auf die Oberschule für Flüche versetzt." , erklärte Fushiguro-kun und Itadori schaute zu mir: „Dann ist das ja schon die vierte Schule die wir gemeinsam besuchen!" , erwähnte er glücklich und ich schaute peinlich berührt zur Seite.

Er musste ja nicht unbedingt wissen, dass ich in der Vergangenheit immer absichtlich mit ihm auf eine Schule gegangen bin...

„Übrigens! Mit euch beiden sind es jetzt übrigens vier Erstklässler an der Schule!" , rief Gojo glücklich aus und ich guckte verwundert zu ihm.

So wenige?

Am Nachmittag fuhr ich alleine mit einem Zug nach Tokyo. Itadori musste noch seine Tasche packen und Gojo-Sensei musste noch was erledigen. Als ich die neue Wohnung aufschloss, vernahm ich das laute Geräusch des Staubsaugers.

Die offene Tür führte in einen Flur von welchem rechts drei Türen und von links zwei Türen abgingen. Mich umschauend stellte ich meinen Rucksack zur Seite. Der Flur war weiß gestrichen und hatte einen hell braunen Boden.

Direkt an der Tür stand ein Schuhschrank wie auch eine Garderobe. Ich öffnete die erste Tür und sah Himawari welche in dem Wohnzimmer saugte. Auch dieses war weiß gestrichen und hatte den selben Boden wie der Flur. Die Couch war grau, genau so wie der Fernseher-Schrank und der kleine Tisch. Das Wohnzimmer war mit einer offenen Küche verbunden welche in weiß und grau gehalten war und aus einer Kücheninsel wie ein paar Schränken bestand.

„Ich hab Konserven, Badezimmerartikel und Putzzeug schon mal eingeräumt. Mutter hat gesagt wir sollen die Lebensmittel die wir brauchen gleich bestellen." , ich nickte und verließ den Raum dann. Nachdem ich mir das Schlafzimmer, welches ich an dem schwarzen Doppelbett erkannt habe, und Himawaris Zimmer, welches vollgestellt von ihren Kartons war, angeschaut hatte stand ich dann vor der letzten Tür und der hinteren auf der rechten Seite.

Ich öffnete sie und enthüllte damit mein Zimmer. Es war groß. Größer als das von Himawari und kleiner als das von Mutter. Gegenüber von der Tür war ein Fenster, welches von magenta farbenden Gardinen umschlossen wurde. Darunter stand ein Bett. Ein Doppelbett. „Als ob ich mir jemals das Bett mit jemanden teilen würde." , dachte ich murrend und trat dann ein.

An der rechten Wand standen zwei Regale und ein Kleiderschrank, zwischen den Regalen war ein Schreibtisch. Die Wände waren wie in jedem Raum weiß und der Boden in dem selben hellen braun. Die Möbel wechselten zwischen weiß und beige und zwischen durch war da ein Magenta farbendes Element. „Gar nicht mal so schlecht." , brachte ich schulterzuckend hervor und ging dann wieder raus.

Erst nachdem ich zusammen mit Himawari das Wohnzimmer, die Küche und das Bad eingeräumt und gesaugt hatte. Nahmen wir uns unsere Schreibtischstühle und setzten uns an die Kücheninsel, zusammen bestellten wir Lebensmittel und bezahlten über mein Konto. Als wir fertig waren schlossen wir meinen alten Laptop und Himawari schaute mich plötzlich bedrückt an.

„Was ist los?" , fragte ich sie verwirrt. „Mama hat, kurz bevor sie zur Arbeit gefahren ist, durch die Unterlagen deiner neuen Schule durch geschaut und heraus gefunden das du einen gewissen Betrag an Geld monatlich überwiesen bekommst." , ich nickte da mir dies schon gesagt wurde. „Sie meinte das sie deswegen nicht mehr alles übernehmen wird sondern du eine Hälfte mit bezahlen sollst." , ich seufzte. „Ehrlich gesagt hab ich damit schon gerechnet. Aber keine Sorge. Ich bin auf das Geld doch eh nicht angewiesen.".

Danach ging ich zurück in mein Zimmer und packte meine Anziehsachen und mein Bettzeug aus. Nachdem das alles einsortiert war ging ich an meine Tasche mit meinen Schulsachen und packte diese in einen der Regale. Kosmetikprodukte packte ich in eine Kiste welche ich ebenfalls auf dieses Regal stellte und räumte dann den Rest aus. „Das was übrig ist kann ich auch noch morgen auspacken." , murmelte ich und machte mich bettfertig.

Am nächsten Morgen eilte ich zusammen mit Himawari aufgewühlt durch die Wohnung. Dadurch das wir keine Lebensmittel hatten versuchten wir uns aus Konserven ein angemessenes Frühstück zu machen. Doch das war schwieriger als gedacht wenn man nur, Nudeln, Birnen und Pfirsich Konserven hatte. Als wir beide doch irgendwie etwas zusammen hatten eilte Hima-chan ins Bad und machte sich fertig. In der Zeit beseitigte ich die Unordnung die wir hinterlassen hatten.

Glücklicherweise war Mutter gestern nicht nach Hause gekommen...

„Bist du dir Sicher, dass du nicht noch irgendwas brauchst?" , fragte ich meine kleinere Schwester und sie nickte. „Gut. Dann wünsch ich dir einen schönen ersten Schultag." , ich drückte ihr ein Kuss auf die Stirn und öffnete ihr die Tür. „Ich dir auch!" , meinte sie mit einem breiten Lächeln und ging dann.

Sobald sie weg war eilte ich in das Badezimmer und putzte mir meine Zähne. Itadori hatte mir per SMS-Nachricht mitgeteilt das er gemeinsam mit Gojo-Sensei um 9:30 Uhr abholen würde, ich hatte zwar eigentlich noch Zeit doch ich hatte mir auf meiner imaginären To-Do Liste noch aufgeschrieben, die Küche zu putzen.

Nachdem ich mit dem Zähne putzen fertig war, holte ich mir eine schwarze Hose und ein graues Shirt raus und zog es mir an. In der Nachricht von Itadori stand ebenfalls das die Schuluniform noch etwas brauchen würde und ich in normalen Klamotten kommen konnte. Ich zog mich an und kämmte meine Haare und band sie zu den gewohnten schwarzen Zöpfen. Zuversichtlich blickte ich mich durch meine grauen Augen im Spiegel an.

Dann wollen wir mal.
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