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Cursed Souls (Inumaki x Oc)

von Emiwpad
Kurzbeschreibung
GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Megumi Fushiguro Nobara Kugisaki OC (Own Character) Toge Inumaki Yuji Itadori
09.08.2021
29.05.2022
11
33.714
16
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09.08.2021 1.082
 
„Wuahhhh." , machte mein Mund während ich meine Augen rieb. Ich stand auf und schaute aus dem Fenster, es schneit! Glücklich weiteten meine Augen sich und ich rannte aus dem Wohnzimmer hinaus in Mamas Schlafzimmer. „MAMA! Mama! Es schneit! Papa hat uns Schnee geschenkt!" , rief ich glücklich während ich die Schlafzimmertür aufstoße. Ich kam nämlich schon an die Türklinke dran, ich wurde bald ja auch schon sechs! „Ichigo! Kannst du auch mal leise sein? Was ist wenn Himawari wach wird?!" , schrie Mama mich an. Verwirrt schaute ich sie an.

Freute sie sich denn gar nicht über Papas Geschenk?

Geschrei erklang und Mama eilte an mir vorbei aus dem Zimmer, plötzlich fing das Telefon an zu schellen und ich trat auf den Flur. Mama flüchtete förmlich aus dem Zimmer, der schreienden Himawari und riss den Hörer hoch. „Tsukinotomo?" , sprach Mama hektisch ins Telefon und wedelte mir mit ihrer freien Hand zu.

Denkend das sie spielen würde  winkte ich ihr lächelnd zurück, doch Mama verdrehte nur ihre Augen und sprach: „Entschuldigen sie kurz, Miss." , sie hielt ihre Hand auf das rote Telefon und schaute mich wütend an. „Ichigo! Du gehst jetzt sofort zu deiner Schwester und beruhigst sie!" , schrie sie und ich nickte schnell.

,,Mama ist gemein." , dachte ich murrend.

Ich eilte in das Zimmer und stellte mich neben Himawaris Bett und streichelte sie. Als Papa noch da war, war Mama nie so gemein.

Und sie kam auch immer früher nach Hause.

Mama meint das Papa jetzt schon seit einem Jahr an einem viel besseren Ort sei. Aber..., als Papa noch hier war..., hat er doch zu mir gesagt das er niemals woanders hin möchte.

Himawaris Augen schlossen sich, und sie hörte auf zu schreien. Ich schluchzte. Bald ist schon wieder Weihnachten, und Papa würd auch dieses Jahr nicht bei uns sein...

Ich vermisste Papa.

Eine Träne rollte mir über das Gesicht, doch ich wischte sie mir sofort weg. Mama hat gesagt dass Weinen einen schwach macht. Sie hat gesagt, das sie deswegen nicht darüber weinen darf, das Papa weg ist. ,,Wenn man weint wird man von anderen nicht mehr gemocht.", sagte sie.

Ich ging aus dem Zimmer, und trat in das kleine Badezimmer. Als ich fertig mit Pipi machen war, wusch ich mir meine Hände und zog ab. Geschrei erklang in der Wohnung und ich zuckte zusammen, Himawari  war wieder wach!

Eilig öffnete ich die Tür und schaute geradewegs in das Gesicht von Mama. „Ichigo, hab ich es dir erlaubt das Zimmer zu verlassen?!" , meine Augen weiteten sich und ich schüttelte vorsichtig meinen Kopf. „Ich musste Pipi." , flüsterte und schaute ihr in die Augen. Papa meinte mal das er Mamas warme Augen lieben würde, dabei sind Mamas Augen alles andere als warm. Mamas blaue Augen sehen aus wie eine Eisschicht.

Ein Klatschen ertönte und mein Kopf fiel zur Seite. Mir traten Tränen in die Augen und ich schaute Mama verwirrt an. So was hatte sie noch nie gemacht!

Wieso schlug Mama mich?

„Das nächste mal, fragst du gefällig." , zischte sie, „Aber Papa hat..." , wieder klatschte es und ich zischte, „IST PAPA HIER?!" , schrie Mama laut und ich schaute sie verängstig an. Als ich nickte lag sie ihre Stirn in Falten: „Papa hat doch gesagt..., das er immer bei uns bleiben wird." , murmelte ich und schaute zu Boden. Mama sagte darauf hin nichts mehr, sondern ging in Himawaris Zimmer und schloss die Tür feste hinter sich.

Mit Himawari auf den Arm, wechselte Mama immer wieder gestresst die Räume und telefonierte dabei. Draußen war es schon Dunkel, und die zwei geschlossenen Törchen meines Adventskalenders, zeigten an das Weihnachten übermorgen währe.

Mein Magen knurrte.

Mama hatte die Küche abgeschlossen damit ich oder Himawari nicht die ganze Zeit am futtern sind. Als Papa da war, hatte sie immer mit uns gefuttert...Wieder knurrte mein Magen und ich nahm mir kurzerhand meinen Stuhl und stellte ihn unter den Adventskalender. Ich öffnete beide Törchen, und aß die leckere Schokolade.

„Ichigo!" , rief Mama mich und ich stellte den Stuhl schnell zurück und rannte zu ihr ins Schlafzimmer. „Ja, Mama?" , fragte ich. Sie sah mich gestresst an und drückte mir Himawari in die Arme: „Nimm mir mal bitte Hima ab, Okay?" , ich nickte und schaukelte meine Schwester so wie Papa es mir beigebracht hatte.

„Sag mal hast du irgendwas Schokoladenes gegessen?" , fragte sie mich ernst und ich schüttelte erschrocken meinen Kopf. Mama wollte wohl meckern wurde aber dann von ihrem schellenden Telefon unterbrochen. Sie ging dran und zeigte mit ihrem Finger auf die Tür und ich trat aus dieser hinaus.

Himawari wollte offensichtlich runter, weswegen ich dies zuließ und mit ihr an der Hand ins Wohnzimmer lief. „23:15 Uhr?" , erklang Mamas stimme und ich schaute sie über meine Schulter verwirrt an. Sie öffnete die Küchentür und schnappte sich eine Flasche Wasser aus dem Kühlschrank. Sie schaute auf die Uhr: „Das ist ja schon in knapp einer Stunde." , sprach sie ins Telefon nahm ihr Portmonee und lag einige Scheine auf den Tresen, aus dem Telefon erklang eine Stimme die ich als Miya-san erkannte.

Mamas vorgesetzte.

Mama ging wieder und kam einige Minuten mit einem schwarzen Rollkoffer aus dem Schlafzimmer. Verwirrt schaute ich sie an, würden wir verreisen? Himawari riss sich los und steuerte auf die Küche zu, sofort rannte ich zu ihr und nahm sie wieder auf den Arm.

Früher, als Papa noch da war, sind wir oft verreist. Mit Hima auf den Arm stand ich im Flur und schaute Mama erwartungsvoll an. Sie steckte ihr Telefon in ihre Handtasche und zog diese gemeinsam mit ihrem Mantel und ihren Stiefeln an. „Wohin fahren wir?" , fragte ich er zückt über die scheinbare Überraschung.

Mama zuckte zusammen, und schaute mich dann kalt an.

„Nicht wir. Ich. Ichigo. Ich fahr weg." , verunsichert schaute ich sie an, „Und... und wann kommst du wieder?" , stammelte ich und Mama schaute zum Boden. „Ungefähr in einer Woche..., in der Küche liegt Geld für dich und Hima... Du..., weißt ja wie man einkauft, richtig? Das haben wir ja schon oft zusammen gemacht." , sie nahm sich den Rollkoffer und stellte ihn vor die Tür.

Dort drehte sie sich nochmal um: „Im Schlafzimmer unter meinem Bett sind eure Weihnachtsgeschenke. Öffnet diese ruhig ohne mich." , sie schloss die Tür und ich schaute das braune Holz erschrocken an.

Papa..., hat doch gesagt er und Mama würden uns niemals alleine lassen..., wieso hatte er gelogen?
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