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D.C. ~ Trautes Heim? Glück allein!

von BIG FG
KurzgeschichteFamilie / P12 / Het
Kate Beckett Richard Castle
08.08.2021
09.09.2021
5
6.119
 
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08.08.2021 675
 
„Nein, ich liebe das!“, sagte sie – Und wie sie das liebte. Alles auf der Welt war perfekt gewesen. Sie hatte endlich ihren Traumjob gefunden, ebenso ihren Traummann. Gegen nichts auf der Welt würde sie das eintauschen wollen. Nur eines könnte ihr da in die Quere kommen. Das was sie schon seit Ewigkeiten bekehrte – Gerechtigkeit, besser gesagt Rache. Rache für ihre tote Mutter. Für ihre ermordete Mutter. Einfach in einer der dunklen Straßen des Big Apple’s hatte man sie liegen lassen. Kaltblütig niedergestochen wurde sie. Stets hatte man daran geglaubt, es sei lediglich der Bandenkriminalität geschuldet gewesen. Sie selbst hatte aber das Gegenteil widerlegen können. Sie und er. Sie und ihr Traummann. Beckett und Castle. Castle und Beckett, das unschlagbare Duo. Zu Anfangs war sie entnervt von seiner Anwesenheit. Doch mit der Zeit fing sie es an zu genießen, sogar Spaß hatte sie bei ihr gemeinsamen Zeit. Irgendwann missbrauchte er aber ihr Vertrauen – Nur schwer konnte sie ihm vergeben.

Doch es war aber das Beste, was sie machen konnte – Sie wuchsen noch mehr zusammen. Sogar den Mord an Johanna Beckett konnten sie endlich aufklären. Nicht ein Bandenmitglied hatte ihre Mutter getötet, sondern ein Auftragskiller. Es war ihnen sogar gelungen diesen Auftragsmörder zufassen, jedoch nahm dieser daraufhin ihren Partner als Geisel. In Notwehr erschoss Beckett ihn kurzerhand. Zu keiner Zeit bereute sie das. Schließlich konnte sie ihren Traummann und besten Freund nicht einfach so sterben lassen. Auch wenn sie damit keinerlei Spur mehr hatte, so war sie froh über ihr Handeln. Sie würde schon irgendwann die Möglichkeit bekommen ihre Mutter zu rächen, dessen war sich Katherine Houghton Beckett sicher. Mit Richard Alexander Castle an ihrer Seite würde ihr das gelingen können. Er war immer an ihrer Seite gewesen und dort würde er auch für immer verbleiben – Zumindest erhoffte sich die jüngste NYPD-Detective sich das.

Ihr Traum sollte in Erfüllung gehen – Bis zum heutigen Tage war er noch immer da. Er hatte sie nicht verlassen, trotz all ihrer Fehler. Trotz ihrer Lebensmüdigkeit. Niemals alleine gelassen hatte er sie. Er war ihr beigestanden zu einer Zeit, wo es kein anderer tat. Er hatte sie vor dem Tod bewahrt, hatte dafür gesorgt das sie nicht ihr Leben verlor war, wie einst der Captain. Ihr war egal was die Anderen dachten, das Einzige was zählte war er. Nach vielen Jahren des Hin und her’s war es endlich so weit gewesen. Er hatte ihr seine Liebe gestanden, doch sie hatte es verdrängt. Hatte gesagt sie könne sich nicht daran erinnern – Eine glatte Lüge war das gewesen. Eine Lüge um sich selbst zu schützen. Doch die Frage war, wovor sollte und wollte sie sich schützen? Lange konnte sie sich das nicht erklären.

Erst als sie weit über den Straßen New Yorks mit dem Leben rang, wurde es ihr bewusst – Sie hatte Angst davor verletzt zu werden. Doch im Angesicht des Todes wurde ihr es bewusst. Sie wurde sich ihrer Gefühle bewusst. Jene Gefühle, welche so lange tief in ihr drinnen schlummerten. Sie wollte nur ihn. Nur ihn alleine. Alles um sich herum vergaß sie – Selbst ihren Job kündigte sie. Alles war ihr egal gewesen. Zu ihm wollte sie und musste sie. Ein zweites Mal hatte er ihr gesagt, dass er sie über alles liebte. Doch in ihren Wahn der Rache hatte sie ihn von sich gestoßen. Er hatte mit dem, was er einst sagte vollends recht. „Sie haben sich hinter dem Mord an ihrer Mutter verkrochen und sind nicht mehr herausgekommen.“ Erst jetzt, wo sie alles verloren hatte, musste sie sich eingestehen Fehler gemacht zuhaben. Fehler, die sie fast alles gekostet hatten.

Und doch waren sie hier – Sie arbeitete beim FBI, ihrem Traumjob. Er hatte ihr einen Heiratsantrag gemacht. Die Welt war einfach perfekt. Die Muse des Bestsellerautors war zum ersten Mal mit sich selbst im Einklang. Doch wie schon so oft in ihrem Leben zuvor geschah etwas – Etwas, was ih Leben für immer verändern sollte und das nicht zum guten. Schon wieder würde sie sich dem Tod stellen müssen. Für sich selbst, vor allem aber für ihn...
 
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