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Chiara und Ina – Eins sein

von Hundeherz
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / FemSlash
Chiara Nadolny Ina Ziegler
05.08.2021
14.11.2021
14
53.388
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02.10.2021 2.612
 
Teil 9


„Ich wollte mich nicht verlieben“, flüsterte sie an Chiaras Wange.
„Aber dir konnte ich nicht widerstehen, ich konnte mich nicht dagegen wehren, auch wenn ich Angst hatte, verletzt zu werden. Oder sie immer noch habe…entgegen meiner Ängste, dass du mir mein Herz brechen könnest, kann ich nichts an meinen Gefühlen ändern.“
„Und ich habe dich heute schon verletzt, als ich weggelaufen bin, nach dem uns Marie gesehen hat…“, murmelte sie. Ein leises zitterndes Seufzen löste sich aus ihrer Brust. „Es tut mir Leid, Ina…“
„Hey. Du bist direkt hierher gekommen und wir haben es geklärt. Ich verstehe dich. Ich weiß, dass das alles nicht leicht für dich ist und du bisher nur mit Männern zusammen warst… und…“
„Du bist kein Versuchskaninchen für mich, Ina. Dass das klar ist!“
„Ich weiß…was das angeht, bin ich vielleicht etwas vorgeschädigt. Wegen Julia…“
Seite an Seite lagen sie da. Chiara nahm ihre Hand.
„Möchtest du darüber reden…?“ Sie rieb ihren Handrücken.


Ina betrachtete ihre beiden Hände, sagte erst einmal nichts und atmete schwer. Erst einen Moment später fand sie die passenden Worte.
„Ich war total verschossen in sie. Ich dachte es könnte etwas ganz Großes zwischen uns sein. Für sie war auch alles neu, ich war ihre erste Freundin. Vorher war sie nur mit Männern zusammen. Was mich irgendwie stolz gemacht hat, weil sie echt der Hammer war.
Aber… sie hat nur mit mir gespielt. Mich ausgenutzt, Monate lang. Ich war nichts weiter für sie als ein Abenteuer, aus Neugier.“
Ina seufzte.
„Sie ist Monate lang zweigleisig gefahren mit ihrem Ex, der nicht ihr Ex war und mit mir… Ich war nichts weiter als eine Bettgeschichte für sie gewesen.
„Wie hast du davon erfahren…?“
„Ich wollte einen Tag nur mit Lucie verbringen, einen Schwesterntag. Wir wollten erst ins Kino. Dann essen gehen. Wir hatten kaum den Eingangsbereich des Kinos betreten, als mein Blick, trotz der ganzen Menschen, auf ein eng umschlungenes Paar fiel. Julia und Pete. Ich weiß noch genau, wie ich wie angewurzelt stehen blieb, als ich Teile ihres Gespräches mitbekommen habe. Sie gingen aus, um Julias Schwangerschaft zu feiern. Beide strahlten wie die berühmten Honigkuchenpferde und mir wurde fast schlecht. Sie hat mir die ganze Zeit etwas vorgespielt. Und ich dachte sie wäre die Richtige für mich. Mir war nach diesem Anblick nicht mehr nach Kino und Lucie und ich gingen nach Hause.“


„Elende Bitch. So mit deinen Gefühlen zu spielen. Habt ihr noch einmal geredet?“
„Ja. Am nächsten Tag stand Julia bei uns auf der Matte. Ich habe ihr gesagt, dass ich Bescheid weiß und nicht mehr für irgendwelche Bettspiele zur Verführung stehe. Ich habe ihr ihre Sachen in einer Mülltüte vor die Füße geworden und sie hinaus und aus meinem Leben geworfen…“
Noch gut erinnerte sie sich daran, wie sie ihr die Tür geöffnet hatte und Julia auf sie zu trat, um in die Wohnung zu schlüpfen, wie die Köchin ihr aber den Weg versperrt hatte und als sie sie küssen wollte, den Kopf weggedreht hatte. Sie hatte hinter sich gegriffen und die blaue Mülltüte ins Treppenhaus gezogen, irritiert hatte Julia sie angesehen.
„Ich wollte gestern mit Lucie ins Kino und habe…“, hatte Ina angefangen zu reden. Und das Telefon entglitt Julias Fingern und fiel zu Boden. Doch sie achtete nicht darauf, ebenso wenig wie Ina, die sie wütend ansah. Plötzlich fiel es Julia wie Schuppen von den Augen. Ina wusste Bescheid.
„Lass es mich erklären…“, sie wurde aschfahl.
„Wozu soll das gut sein…?“ Ina hatte die beiden im Kino genau vor Augen, wie sie einander angesehen hatten als hätten sie die ganze Welt um sich herum völlig vergessen als gäbe es nur sie beide. Julia hatte nie von Liebe gesprochen, nur von Begehren, doch Ina hatte so fest an diese Beziehung, diese Liebe geglaubt, dass sie sich selbst getäuscht hatte. Wie dumm sie gewesen war…

„Verschwinde…!!!“ Der Schmerz betäubte sie, verbrannte jede Träne. Wie versteinert stand die Köchin da, mit leerem Blick. Einige Minuten verstrichen. Dann beugte Julia sich nach unten und hob ihr Handy auf und Ina hatte ihr die Tür vor der Nase zugeschlagen.

Versunken in der Erinnerung begann Ina zu sprechen.
„Ich habe meinen Gefühlen danach lange nicht mehr getraut, klar gab es Frauen nach ihr, aber ich war nie wirklich mit dem Herzen komplett dabei. Ich habe Angst mich mit allem in diese Beziehungen zu stürzten, fand immer wieder einen Grund, mich zu trennen. Aber…“

Inas Gesicht lag im blassen Mondlicht, das durch das Fenster hinein fiel.
„Das war auch der Grund, warum ich dir gesagt habe, du seist nicht mein Typ-Frau, in den ich mich verlieben könnte. In Wahrheit bist du es nämlich. Aber ich hatte Angst davor, dass es genauso sein würde wie bei Julia. Dass ich nur ein Abenteuer für dich sein würde…“ In ihrem Blick lag Verletzbarkeit.
„Ich bin nicht Julia…“, kam es entschlossen von der Eisdiva.
Ina schloss für einen Moment die Augen und holte tief Luft. Als sie sie wieder öffnete, war die Verletzbarkeit verschwunden und in ihrem Blick erkannte Chiara Liebe.
Ina wusste nicht was die Zukunft bringen würde, weder für Chiara noch für sie. Und schon gar nicht für sie als Paar. Sie wusste nur in diesem Moment, dass sie diese Frau liebte.
Langsam näherte die Köchin sich ihrem Gesicht und küsste Chiara.
„Ich weiß…“, sagte sie sanft.
„Ina …“ sagte Chiara und lächelte sie strahlend an. „Du machst mich zur glücklichsten Frau der Welt, nur weil wir zusammen sind. Du hast mein Leben erfüllt, so viel Wärme und Liebe gebracht und mir gezeigt, was Liebe ist, in den wenigen Wochen, die wir bereites zusammen sind.“
Ina legte die Hand auf ihren Arm.
„Ich bin auch glücklich mit dir.“ In ihrem Blick spiegelten sich die gleichen tiefen Gefühle wider, die auch Chiara für Ina empfand.

„Ich denke wir haben genug geredet, für den Moment…“ sagte die Köchin leise.
„Findest du…?“
„Ja, das finde ich…“ Eine Pause entstand, nach einer Weile sagte die Rothaarige.
„Ich würde dich gerne küssen…“ Ina legte, während sie sprach, ihre warme Hand auf die Brust ihrer Freundin.
„Gern, ich bin dabei…“
Chiara bog sich ihr für einen Kuss entgegen und sie vergaßen alles um sich herum.

Die Temperatur im Zimmer stieg. Sie befanden sich in einer eigenen Welt. Chiara legte ihr die Hände um den Nacken und massierte die Nackenmuskeln, während Ina spielerische Küsse um den Mund der Eisdiva herum verteilte. Als sie endlich ihre Brüste mit ihren Lippen liebkoste, geriet die Eisläuferin in Ekstase. Sie klammerte sich an sie und küsste die Köchin wild. Sie grub die Finger in ihre Schultern und presste die Hüften gegen Inas.
„Du bist schön, wunderschön…“, flüsterte die Rothaarige, während sie ihr über das linke Bein strich bis zum Knie hinauf. Chiara war erregt und die Hitze, die von Inas Körper ausstrahlte, würde mit Inas verschmelzen und sich zu einem Inferno des Verlangens steigern. Sie ließen sich Zeit bei dem Liebesakt.




Erschöpft und befriedigt schmiegte Chiara sich an Ina, die immer noch auf ihr lag. Sie strich ihr über den verschwitzten Rücken. Schwer amtend, lagen sie schließlich nebeneinander. Einige Minuten verstrichen in süßer Stille. Dann spürte Chiara und auch Ina, wie sie sich entspannten und in den Schlaf hinüberglitten.

Ina wachte im Morgengrauen auf, selig schlafend lag Chiara dicht neben ihr, ihre Gesichter lagen einander zugewandt, da die Decke sie nur halb bedeckte, fiel das Sonnenlicht auf die nackte Brust der Eisläuferin und malte weiche Schatten auf ihr schlafendes Gesicht. Während Chiara langsam wach wurde, merkte sie, wie Ina anfing ihre Brust zu streicheln und das fühlte sich so prickelnd an, dass sie ganz still hielt und sich ihren Liebkosungen hingab. Sie spürte wie ihre Brustspitzen sich aufrichteten, begierig nach ihrer Berührung. Plötzlich küsste sie sie heiß und fordernd. Eine Welle der Erregung durchströmte sie.
„Chiara…“, stöhnte sie leise, während die Eisdiva den Kuss erwiderte.
„Ich wusste, dass du nicht mehr schläfst…“ Langsam und sinnlich ließ sie ihre Hände über ihren nackten Körper gleiten.
„Wie schön du bist…“
„Du auch…“, flüsterte die Brünette und streichelte besitzergreifend ihre glatte Haut und ihre festen Muskeln.

Ina küsste sie, zuerst zärtlich und innig, dann immer leidenschaftlicher. Genießerisch überließ Chiara sich ihrem warmen, lodernden Mund. Während sie eng umschlugen waren, streichelten sie einander an ihren erregbarsten Stellen, bis sie beide vor Lust erbebten. Sie konnten nicht genug voneinander bekommen und liebten sich noch zweimal, bevor sie in der Morgensonne erschöpft einschliefen. Erst als die Sonne noch höher stand und noch heller ins Zimmer schien, öffnete die Eisdiva blinzelnd die Augen. Dann sah sie Ina, die mit aufgestützten Ellenbogen neben ihr lag und sie aufmerksam betrachtete. Als sie sie liebevoll anlächelte, durchströmte sie eine warme Welle.
„Guten Morgen…“ Sie streichelte sacht ihre Wange. „Wie süß du aussieht, wenn du schläfst…“, lächelte sie.
Chiara rekelte sich wie eine Katze und betrachtete dabei Inas nackten Körper.
„Hast du Hunger…?“, fragte die Köchin mit dieser sinnlichen Stimme, die ihre Freundin ganz verrückt machte. Zweifellos hatte sie Hunger, aber nicht auf irgendwelche Nahrungsmittel. Chiara lächelte sie lasziv an, aber Ina schien dies irgendwie nicht zu bemerken, sodass die Eisdiva einen Schmollmund zog, als ihre Freundin auch noch meinte: „Ich gehe uns mal Frühstück machen. Hast du…“

Chiara stützte sich auf einen Ellenbogen auf und die Bettdecke rutschte ihr von der Schulter und ließ ihre nackten Brüste hervorscheinen. Ohne Eile zog sie die Decke wieder hoch. Ina musste sich konzentrieren, um ihr in die Augen zu blicken und sich daran zu erinnern, was sie gerade sagen wollte. „Irgendwelche Wünsche zum Frühstück…?“
„Wie wäre es mit dir…!“
Ina schüttelte den Kopf und blickte auf ihre Armbanduhr.
„Du musst gleich los zum Training und ich zum Großmarkt, also nur ein schnelles Frühstück.“ Sie rutschte zur Bettkante und hob eins der unordentlichen, dort liegenden T-Shirts auf, schlüpfte hinein und stand auf.

„Komm, steh auf Eisdiva. Ab mit dir ins Bad, sonst kommst du zu spät.“
Grummelnd ließ Chiara sich in die Kissen zurücksinken und kuschelte sich tiefer in die Laken.
„Ich will nicht…“
„Ich mache uns jetzt Kaffee…und ich werde dir das Essen nicht ans Bett bringen. Wir wissen beide, wo das endet“, grinste sie.
Die Eisdiva richtete sich auf und klimperte mit den langen Wimpern. „So…wissen wir das? Ich glaube, ich nicht, da musst du mich wohl aufklären. Und mit dem Essen zurück ins Bett kommen, ich halte es solange schön warm.“

Ina sah sie schmunzelnd an, als Chiara sich wieder ins Bett kuschelte. Mit einem Grinsen im Gesicht trat sie näher ans Fußende und stütze sich ab. Die Eisdiva glaubte schon sie würde zu ihr ins Bett krabbeln, doch stattdessen zog sie ihr die Bettdecke mit einem Ruck weg.

„Raus jetzt…!“
„Komm her…!“, forderte Chiara Ina dagegen auf. Der leise, verführerische Befehl, jagte der Köchin einen Schauer über den Rücken. Chiara lehnte sich, splitterfasernackt wie sie war, gegen das Kopfteil und funkelte sie aus ihren braun-grünen Augen verführerisch an, unter halbgesenkten Wimpern. Sie spürte deutlich den inneren Kampf, den ihre Freundin mit sich focht, als sie sie nun forschend anblickte.
Ina war wie hypnotisiert, als sie in den Augen der Eisdiva das dunkle Feuer glimmen sah.
„Das ist völlig gemein…“
„Was denn…ich mach doch gar nichts. Ich sitze hier nur…“
„Es ist die Art, wie du da sitzt…“

Chiara machte immer noch keine Anstalten das Bett zu verlassen. Stattdessen saß sie da, mit dem Rücken an das Kopfteil gelehnt, die linke Hand in ihrem langen Haar vergraben, strich sie durch einzelne Strähnen. Mit der rechten Hand fuhr die Eisdiva sich selbst langsam über den Oberkörper, aufreizend langsam von ihrem Hals hinunter, zwischen das Tal ihrer Brüste und weiter abwärts.

Angespannt sah Ina sie an, der Anblick war aufregend, erregend. Das, was Chiara da tat, brachte sie allein um den Verstand. Die Köchin spürte eine Hitzewelle in sich aufsteigen. Unwillkürlich entschlüpfte ihr ein sehnsüchtiges Seufzen. Süße Sehnsucht hatte sich in ihrem Körper ausgebreitet, als sie Chiaras Hand dabei beobachtete, wie sie über ihren Bauch und dann wieder über ihre Hüfte strich. Ihr Gesicht strahlte vor Aufregung und Verlangen.
Ina hielt den Atem an. Sie machte sie rasend vor Verlangen und Chiara spielte die Karte geschickt aus.

Das Lächeln der Brünetten, mit dem sie sie die ganze Zeit über betrachtet hatte, vertiefte sich. Offenbar war ihr ihr innerer Kampf nicht entgangen und sie wusste deutlich, was sie für eine Wirkung auf sie hatte. Die Sekunden verstrichen wie eine Ewigkeit, Ina wurde unter Chiaras intensiven Blick langsam schwach.
„Du spielst mit dem Feuer…“
„Ich verbrenne mich gern.“ Deutlich hörte Ina das Vibrieren von Chiaras Stimme, das ihre Belustigung verriet. Ein Vibrieren, das ihren eigenen Körper in Schwingung zu versetzen schien.
„Küss mich…“

Und dann, endlich kletterte Ina zurück aufs Bett. Und endlich…senkte die Köchin ihre Lippen auf ihre. Zeit und Raum wurden bedeutungslos für beide. Es gab nur noch sie. Ina konnte nicht widerstehen und lehnte sich mit einem wohligen Seufzer gegen Chiaras Brust. Sie spürte ihre Haut an ihrer Wange, genüsslich sog sie ihren Duft ein.

Chiara spürte, wie Inas warmer Atem über ihren Nacken strich. Der leichte Duft ihrer Haut stieg der Eisdiva in die Nase und der sanfte Druck ihrer Arme, die ihren Oberkörper umschlungen hielten, nahm der Brünetten den Atem, als Inas Kuss den der Eisläuferin hingebungsvoll erwiderte. Sacht ließ Ina ihre Hände über Chiaras Bauch und dann weiter über ihre Hüften wandern. Sie spürte ihre Lippen noch warm und fest auf ihren nackten Schultern und ihrem Hals, während die Rothaarige schon längst dazu übergegangen war ihr Ohrläppchen zu liebkosen. Aufreizend langsam tasteten Ians Finger sich den Weg entlang über ihr Knie nach oben, schoben sich zwischen ihre Beine. Chiara sog scharf die Luft ein. Ihre Berührung hinterließ brennende Spuren auf ihrer nackten Haut. Das Blut pulsierte rasend schnell durch den Körper der Eisläuferin.

Eng umschlungen legten sich beide Frauen in die Kissen. Chiaras Lippen waren leicht geöffnet und zogen Inas Blick magisch an.
„Das ist ein schöner Start in den Tag…“
„Finde ich auch…“, sagte Ina. Danach bemächtigte sie sich erneut Chiaras Mund. Wie von selbst öffneten sich deren Lippen.



Schließlich war es doch an der Zeit aufzustehen. Ina war bereits in den Wohnraum gegangen, als Chiara sich seufzend erhob. Sie ging duschen und dann in die Küchenecke. Dort stand Ina am Herd und machte Rührei und Toast. Es war sehr einladend, den Arm um ihre Taille zu legen und sie zu küssen und sie konnte der Versuchung nicht widerstehen.
„Das riecht fantastisch…“
Ina sah sie an. „Und es schmeckt noch besser…“
„Davon gehe ich aus…“ Ihr lief das Wasser im Mund zusammen, aber das hatte wenig mit dem Essen zu tun.

Chiara schaute Ina dabei zu, wie sie den Kaffee in eine der beiden Tassen füllte, während die Eisdiva irgendwann begann, ihren Hals ausgiebig zu küssen. Darüber vergaß die Köchin für einen Moment die Kanne in ihren Händen. Erst als Kaffee über den Tassenrand lief und die Arbeitsplatte hinunter tropfte, kam sie zur Besinnung und löste sich von Chiara. „Schau was ich deinetwegen angerichtet habe…“, jammerte sie und holte einen Lappen.
Während die Rothaarige die Tropfen wegwischte, umfasste die Eisdiva sie erneut von hinten.
„Ich kann mich kaum auf irgendwelche Arbeiten konzertieren, wenn du in meiner Nähe bist.“
Ina drehte sich zu ihr um und küsste sie leicht.
„Ich glaube du hast mich mit einem Bann belegt.“
„Das wird es sein. Ich habe dich verhext…“, sagte Chiara belustigt.
„Oh, ja genau du bist eine Hexe. Komm wir setzten uns…“ Bei ihrem Lächeln wurde Chiara ganz heiß.
„Komm iss…“
„Ich hätte vorher gern noch einen Kuss…“
Ina sah sie amüsiert lächelnd an. Die Lippen der Eisdiva formten sich zu einem unwiderstehlichen Lächeln. Die Köchin nahm ihre Hand, führte sie an ihre Lippen und hauchte einen Kuss darauf.
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