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Chiara und Ina – Eins sein

von Hundeherz
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / FemSlash
Chiara Nadolny Ina Ziegler
05.08.2021
15.09.2021
7
25.135
6
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
15.09.2021 5.753
 
Dieser Teil ist eine Entschädigung für gestern, was diese Bekloppten da von sich geben haben.

Also ich bin immer noch sprachlos über dieses gruslige Statement von alles, was zählt. Ich liege gefüllt am Boden und begreife einfach nicht, wie man diese ganzen Worte in so einen Text packen kann, der echt, dass Fass zum Überlaufen gebracht hat. Eins hat dieser Text ohne Zweifel bewiesen, die haben keine Ahnung, was die da anrichten mit diesem hoch sensiblen Thema. Nicht nur, dass sie uns allen indirekt als Lügner bezeichnen, weil wir die Wahrheit sagen, das sie die Rolle der Chiara nun mal nicht bi geschrieben haben, sondern immer nur als lesbisch dafür gibt es weiß Gott genug Beweise in Bildmaterial von diesen Lappen selbst provoziert haben, aber nein, wir verstehen es ja so was von falsch. Hallo.


Die Spinnen wohl total, ich tue mir diese Serie echt nicht mehr an, ich will weder sehen, wie Ina das Herz gebrochen wird und eigentlich das passiert, wovor diese Rolle die ganze Zeit Angst hatte, das es für Chiara nur ne Phase ist. Das ist so falsch wie das Zeichen, was die da mit raus in die Welt tragen. Was man schon an manchen Kommtaren gesehen hat, die es nicht checken, um was es uns geht. Ich konnte gerade so .... Ihr wusst sicher. Ich bin fassungslos.

Und ich will mir auch Chiara nicht mit ihm reinziehen, ich kann noch nicht mal gerade den Namen schreiben, will es nicht geht. Das hat das erste Mal schon so wie getan in diesem verdammten Pool. Dass es mich so umgehauen hat, dass hier nicht weiter ging.


Weil es mich so verletzt hat, wie gesagt, die wissen gar nicht, was sie da anrichten, wie sie die Zuschauerinnen der beiden in gewisse Richtungen triggern können, die einfach nicht gut für uns ist. Ihr wisst, was ich meine. Es steht auf jeden Fall, die haben Alex und Franzi nicht verdient, wobei ich mich bei den beiden gerade auch etwas Frage, ob die wissen, was das mit uns macht. Keine Ahnung.

Und diese Dilettanten haben Ina und Chiara nicht verdient, deren Geschichte sie mal so was von unter ein ganzes verdammtes Hochhaus gesetzt, ohne Rücksicht auf Verluste. Oder Gefühle der Zuschauerinnen.



Das wollte ich nur loswerden. Fühlt euch alle gedrückt, wer mag, wir können ja PN schreiben und wir können unserer Wut gegenseitig Luft machen.


Man bin ich froh, dass ich die neue Hälfte bereits am Wochenende mit korrigiert habe, weil das heute zu korrigieren hätte ich nicht gepackt.

Was mir noch zu sagen bleibt, viel Spaß beim Lesen und vergisst für diese Minuten den Schweiß den AWZ da mir fehlen die Worte getan hat oder nicht getan hat.

Vielleicht würde es mir dagegen guttun, eure Meinungen zu diesem Teil zu hören.




Teil 7

Für einen Moment sah Chiara, Simone und Richard nah, während sie die Stufen hinauf gingen. Dann setzte sie sich in Bewegung. Lächelnd lief die Brünette in die Küche, suchte sich einige Kerzen zusammen und lief anschließend die Treppe hinauf. Immer zwei Stufen aufeinander nehmend. Chiara streckte sich mit ihrem Handy auf dem Bett aus und klickte auf Inas Namen. Mit klopfenden Herzen und einem verliebten Strahlen blickte Chiara auf das Display, während sie eine Nachricht tippte.
"Hey, Ina. Du kannst vorbei kommen, das Essen ist vorbei. Und alle sind in ihren Zimmern, freue mich auf dich…“

Nur Sekunden später ging eine Antwort von Ina ein.
„Hey. Chiara. Ich habe schon auf deine Nachricht gewartet machte mich direkt auf den Weg. Bis gleich.“

Irgendwann später lag Chiara auf ihrem Bett, als ihr Blick auf ihr Handy fiel, das auf dem Nachtisch lag, und blinkte, bevor der Nachrichtenton die eingehende Nachricht ankündigte, hatte sie es schon ergriffen.

"Ich stehe vor der Tür…“, das Klang himmlisch.
Ihr Herz hämmerte, sie konnte es kaum erwarten, sie wiederzusehen, sie sprang vom Bett auf und lief eilig zur Tür. Das Herz klopfte ihr bis um Hals, während sie zur Eingangstür der lief. Als Chiara die Eingangstür öffnete und auf der Schwelle erschien, sah Ina sie mit großen Augen an. Die Brünette trug ein langärmliches Kleid in dunklem rot, das jede Linie ihrs verführerischen Körpers nachzeichnete. Chiara hatte etwas mit ihrem Haar gemacht. Es wickelte sich in leichten Locken um ihr Gesicht, es war ein hinreißender Lock.


"Hör auf sie so anzustarren Ina. Sag was…“ sagte ihr Kopf.
Alles, was sie über die Lippen brachte, war ein leises „ Wow …“
offenbar genau die richtige Reaktion. Lächelnd kam Chiara die wenigen Schritte auf sie zu, legte ihr leicht die Hand auf die Brust und küsste sie auf den Mund. Auch wenn jeden Moment irgendjemand der Steinkamps in diesen Moment hereinplatzen könnte, war Chiara nicht gewilligt, sich von Inas Lippen zu lösen.
"Du hast mir gefehlt…“
Ina hielt ihr Gesicht zärtlich mit beiden Händen umfasst und sah ihr tief in die Augen.
"Du mir auch…“
Chiara ließ ein hinreißendes Lachen hören.
"Dir eine wunderschöne Nacht Ina, komm rein…“ Ihre Wangen erhitzen sich vor Freude, als Chiara die Eingangstür der Villa hinter ihren schloss.

"Ich habe schon sehnsüchtig auf deine Nachricht gewartet…“, sagte Ina, dabei sah sie sie unglaublich intensiv an und ihr Ton ließ sie erschauerten. Die Eisläuferin spürte, wie ihre ohnehin warmen Wangen noch heiser wurden.

"Wirklich…“
"Klar denkst du, ich lüge dich an…“
"Wie wäre es, wenn wir nach oben in mein Zimmer gehen. Nur du und ich…“
"Ich glaube, der Plan gefällt mir…“ Ina schlang die Arme um sie.
"Ehrlich gesagt, ich finde ihn perfekt…“
"Ich auch…“ kam es leise gehaucht von Chiara.
Sie standen im Flur, Chiaras Handrücken streifte wie zufällig Inas Handrücken. Es war nicht mehr als eine flüchtige Berührung, doch als ihre Blicke sich danach trafen, schien die Luft zwischen ihren zu knistern.

"Wollen wir jetzt in mein Zimmer gehen.“
"Gern…“
Chiara griff nach ihrer Hand. Langsam schlenderten sie die Treppe hinauf, den Flur entlang. Es war still in der Villa, als sie Chiaras Zimmer im Obergeschoss errichten.

"Wow…“ Kerzenlicht erhellte den Raum. Es roch nach Lavendel und Salbei. Chiara fuhr lächelnd herum und blickte in Inas lächelndes Gesicht. Sie stand mitten auf der Türschwelle, in ihren ausgeblichen Jenas und der Lederjacke mit verwuschelten Haar.
"Ach ist doch nichts besonders das bisschen Kerzenlicht, der Duft. Komm rein, gib mir deine Jacke…“
"Nur… Chiara das ist romantisch… "Im nächsten Moment löste die Köchin sich aus der Tür, und kam zu ihr rüber, während die Tür langsam ins Schluss fiel. Im anschließenden Moment zog sie die Eisdiva in ihre Arme und drückte ihr einen leidenschaftlichen Kuss auf den Mund.


"Ina…“ stöhnte sie, nachdem sie sich schwer atmend voneinander gelöst hatten. Chiara unterdrückte ein Gähnen.
"Du bist erschöpft oder…“
"Kurze Nacht gehabt, aber das weißt du ja. Weil du nicht ganz unschuldig daran bist. Und dann noch das Training. Ich bin total erlegtet….“
"Dann solltest du schlafen…“
"Nur wenn du mich die ganze Nacht hältst.“
"Mit dem größten Vergnügten…“
Ina zog die Stiefel aus, legte ihre Lederjacke ab und schlug die Bettdecke zurück.
"Geh du am besten ins Bad und mach dich Bett fertig, ich wärm das Bett für dich vor. …“ schlug sie vor und streckte sich auf dem Bett aus, ein Kissen im Nacken sah sie zu Chiara.

"Mein persönlicher Bett-vor-wärmer, wie cool…“ ein Lachen nicht unterdrückend, ging Chiara zur Tür die in den Nebenraum führte.
"Ich werde nachher genau überprüfen, ob du deinen Job gut gemacht hast… "Lachend wischte sie sich eine Träne aus einem Auge.
"Bin gleich wieder da…“

Im Bad zog Chiara sich rasch aus und lege ihre Kleidungstücke auf den Hocker. Rasch absolvierte sie ihre abendliche Routine im Bad. Um schnell wieder bei Ina zu sein, als sie fertig war Griff sie nach der Türklinke um in ihr Schlafzimmer zurückzukehren.
„ Ina…“ sagte sie wobei sie die Stimme zu einem leisen Flüstern senkte. Chiara krabbelte zu Ina aufs Bett, betrachtete sie die mit geschlossen Augen da lag.
"Du schläfst nicht…“
Die Köchin gab eine gemurmelte Antwort von sich, ohne die Augen zu öffnen.
"Woher willst du das wissen…“
Die Brünette lachte, als sie erklärte.
"Weil schlafende nicht reden können Ina Ziegler…“

"Ich bin da eine Ausnahme…“, erklärte Ina ihr und schlug die Lider auf.
"Sicher…“ wieder lachte die Eisdiva.

Chiaras Mundwinkel zuckten, als sie nebeneinander im Bett lagen, und sich verliebte Blicke zu warfen. Ihr Lächeln vertiefe sich als sie Inas Blick bemerkte der mit funkelnden Augen auf ihren Mund ruhte. Dieses Lächeln, brachte die Köchin fast um den Verstand. Ina starrte ihre Lippen geradezu verzückt an. Erst letzte Nacht hatte sie sie geküsst und noch sehr viel mehr getan als das… und heute am Vorabend hatte sie Chiara geküsst, und vorhin. Und es schien trotzdem solange her zu sein.
"Ein Kuss und dann versuchen wir beide zu schlafen… Du siehst nämlich wirklich müde aus…“
"Was ein Kompliment Ziegler…“
Ein breites Grinsen breitete sich auf dem Gesicht der Rothaarigen aus.

"Du musst mich mal erleben, wenn ich richtig in Fahrt bin, mit Komplimenten…“ zwinkerte Ina ihr zu.
Die Brünette schlang die Arme um Inas Schultern und gab ihr einen Kuss, als sie sich von ihren Lippen löste, meinte Chiara.
"Ich werde sicher in diesen Genuss kommen… Wenn du in Komplimente Fahrt bist…“

Eine Weile später schob Ina sich von hinten an sie heran und legte ihr eine Hand auf eine Brust.
Chiara konnte ein erneutes Gähnen nicht unterdrücken.
"Mach die Augen zu und schlaf… "Ina küsste ihren Nacken.
Die Eisdiva drehte sich in ihren Armen um, sodass sie Gesicht an Gesicht mit Ina lag.
"Das hier fühlt sich gut an…“
"Ist doch nicht schlimm…“
"Aber zu gut, dass ich nicht schlafen kann…“ murmelte Chiara jedoch schläfrig.

"Deine Stimme hört sich aber ziemlich müde an, wenn du mich fragst… "Ina, küsste sie auf die Stirn und strich ihr das Haar aus dem Gesicht.
"Vielleicht hast du recht Ina… “ Die Köchin spürte ihre Wimpern am Kinn als sie die Augen schloss. Im Mondlicht lagen sie da, und trotz das Chiara müde war konnte sie nicht wirklich einschlafen. Ina und ihr Körper schmiegten sich fiel zu eng einander, um die Zeit mit schlafen zu verschwenden. Ein Arm lag über Chiaras Taille, ihr.  Po der Eisdiva drückte sich gegen Inas Unterkörper. Die Brünette schloss die Augen, dabei atmete sie ihren Duft ein. Ina roch einfach göttlich. Chiara atmete noch einmal tief durch.
"So wirst du niemals einschlafen Chiara…“ Unter ihren Fingerspitzen spürte sie ihren Herzschlag.
"Vielleicht will ich ja gar nicht einnicken.“


Ein Moment verging und keiner von beiden sprach. Durch die Vorhänge schien der Schein der Laternen des Gartens, die das Haus säumten, der Sterne und das Mondes tauschte das Zimmer in silbernes Licht. Chiara lag in Inas Armen und sah genießerisch an die Decke. Es fühlte sich wunderbar an, einfach nur so zu liegen. Sie genoss das Gefühl, ihren warmen, starken Körper dicht an ihrem zu spüren.
Chiara legte den Kopf an Inas Schulter ab.
"Das ist unfair Chiara. Du weißt was du mit mir machst oder…“
Die Eisdiva kicherte leise. Sie drückte sich noch enger an sie.
Sie fuhr mit den Fingerspitzen, Inas Gesicht entlang.
"Weißt du wie schwer es mir fällt, dir dieses Hemd nicht auszuziehen…“


Ihre Stimme war eine einzige Liebkosung und in ihrem Blick lag eine Glut, die Chiaras Herz schneller schlangen ließ. Plötzlich war alle Müdigkeit aus dem Körper der Eisdiva verschwunden. Eine Hand mit ihrem Finger in Inas Haar verflochten, sah sie die Köchin an.
"Gute Frage Ina…“ sagte sie. Ihre Augen waren längst geschlossen, als ihre Münder erneut aufeinandertrafen. Die erste Berührung war sanft und leicht, doch als Chiaras Lippen sich ihr öffneten, traf es Ina wie ein Stromschlag, der jede Nervenfaser entflammen ließ.


Chiara holte tief Luft, als sie den Kuss unterbrachen, sie spürte das ihre Wangen sich röteten, noch immer spürte sie Ians Lippen auf ihren das Nachglühen ihres Kusses, und ein Stromschlag jagte durch ihren Körper bei dem Gedanken, was noch alles zwischen ihnen geschehen könnte, wenn sie dieser prickelnden Spannung, die im Raum lag, nachgehen würden.
"Letzte Nacht war unglaublich…“ sagte Chiara atemlos.
Ina rieb die Nasenspitze an ihrer.
"Letzte Nacht war letzte nach, diese wird sicher genauso unglaublich werden…“ meinte die Köchin mit einem verheißungsvollen Funkeln in den schönen Brauen Augen. Wieder begann die sie Chiara zu küssen und erforschte dabei ihren Körper.

Langsam vertiefen sie den Kuss. Chiara öffnete die Lippen, seufzte leise und tastete mit der Zunge nach ihrer.

Ihre Lippenpaare ließen nicht den geringsten Zweifel aufkommen, was sie beide wollten. Inas Zunge tanzte mit ihrer einen wilden Tanz sinnlicher Verheißung.

"Ina…“ flüsterte sie und presste ihre Hüften gegen sie.
Die Köchin stöhnte auf, küsste ihren Hals und hauchte eine lange Linie zärtlicher Küsse darauf. Als Ina ihre Brust berührte, gab sie unwillkürlich einen erregten Laut von sich, obwohl das Nachthemd noch dazwischen war. Stöhnend bog Chiara sich ihr entgegen, heiße Lust durchrieselte sie. Sie sanken in die weichen Kissen. Ina lag auf ihr und erkundete mit Lippen und Händen ihren Körper.

Chiara hielt ihre Augen geschlossen. Während Ina die Hände unter ihr Nachthemd schob und die weiche Haut an ihrem Bauch streichelte.
Die Eisdiva fühlte, wie ihr Herz pochte und das war, als sei sie tief mit Ina verbunden.

Die Brünette stöhnte auf, sehnte sich danach, dieses Gefühl für immer wieder zu genießen.

Ina streife die schmalen Nachthemdträger über ihre Schultern, schob den dünnen schwarzen Stoff hinunter über ihre Taille und begann ihre rechte Brustspurte mit ihrer heißen Zunge zu necken. Chiara wand sich unter der sinnlichen Folter und vor sich in ihr. Bevor Ina sich mit gleicher Hingabe der anderen Brustwarze zu widmeten.

Wieder sah Ina ihr in die Augen.
Auffordernd erwiderte Chiara mit einem verführerischen Lächeln ihren Blick.
"Zieh dich auch aus…“ murmelte die Eisdiva.
"Klingt fast wie ein Befehl…“ mit einem funkelnden Blick in den Augen sagte Ina diese Worte.
"Ist es auch… und nun los…“


Ina krabbelte aus dem kuschligen Bett, vermisste Chiaras Wärme sofort, doch sie zog sich aufreizend langsam vor ihren Augen aus. Ihre braun-grünen Augen hielten ihren Blick gefangen, während erst ihr Hemd auf den Boden fiel, dann ihr Shirt wie der BH.
Chiara bewunderte atemlos ihre Brust, die erregt aufgestellten Brustwarzen und den flachen Bauch. Sie konnte es kaum erwarten, Ina in all ihrer Pracht zu sehen, sie zu berühren, zu schmecken. Der Gürtel klickte unter den Händen der Köchin und riss die Eisdiva aus ihren bereits auf Hochtouren Fantasie vollen Gedanken.

Chiara musste beim öffneten des Reißverschlusses schlucken. Ina zog Jeans und Socken aus und war eine Sekunde später über ihr, zärtlich und besitzergreifend, trafen ihre Lippen aufeinander. Ohne sich loszulassen, sanken sie  in fester Umarmung in die Kissen nieder. Haut an Haut. Beim direkten Hautkontakt wurde Chiaras Atmen heftiger.

Voller Zärtlichkeit wanderte Inas Blick über ihre nackte Haut. Und dann küsste Ina sie erneut, lange und leidenschaftlich erregend. Ina fing an, mit einer Fingerspitze über Chiaras Schulter zu streicheln, den Hals hinab zwischen den Brüsten, deren Knospen bereits ungeduldig auf ihre Berührung warteten.
Chiara begann leise zu stöhnen. Sie vergrub ihr Gesicht an Inas Hals und strich mit der Zunge über die dortige Haut, leckte die Haut, die so göttlich schmeckte und sie hungrig auf mehr machte. Ina stupste sie mit der Wange an und suchte ihre Lippen. Sie küsste die Eisläuferin besitzergreifend, schob die Zunge in ihren Mund und begann einen erotischen Tanz.

Die Brünette legte die Hände an ihr Gesicht und erwiderte leidenschaftlich Inas Kuss, bis sie den Mund von dem der Köchin nahm, um Folgendes atemlos zu flüstern.
"Du hattest lange genug die Führung.“, sagte Chiara plötzlich, dann schob sie die Finger in Inas Haar, ging mit ihr in der Mitte der riesigen Matratze in die Knie und küsste sie bis die Köchin meinte ihre Lippen schmerzten. Es war ein erregender Schmerz. Den sie überall spürte. Ihr ganzer Körper pulsierte vor Verlangen und Lust. Die Eisdiva sorgte dafür das Ina plötzlich auf dem Rücken lag und Chiara begann sie zu verwöhnen. Mit den Händen an ihren Brüsten, dem Bauch und den seidenweichen Locken, wo ihre Schenkel sich trafen.

Ihr Mund folgte den Fingern. Ina verlor sich in dem was ihre Lippen in ihr auslösten,  in dem zärtlichen, aber beharrlichen Druck ihrer Hände. Immer wieder seufzte Ina leise, als ihre Hände sie mehr und mehr eroberten, was sie Chiara nur zu bereitwillig darbot.

Sie hielt den Atem an, als Chiaras Daumen erneut ihre Brustwarzen streifen.
"Magst du das…“
Ina konnte nur nicken.
Dann nahm die Eisdiva, die Spitzen zwischen die Finger und sie spürte es im ganzen Körper. Es war ein so herrliches Gefühl dass sie leise aufschrie. Chiaras Mund dämpfte ihn, damit Ina niemanden in der Villa wecken würde. Dass Ina die Augen geschlossen hatte, wurde ihr erst bewusst, als sie sie aufriss, weil sie den Mund ihrer Freundin fest auf ihrer Brust fühlte. Es war nur ihre Lippen und ihre Zungenspitze, aber intensiv ohne Ende. Sie reckte sich Chiara entgegne, bis sie die Lippen um die Spitze schloss und daran sog. zugleich ließ die Brünette die Hände an ihr hinab gleiten.
"Das ist gut…“ flüsterte Ina, als Chiara sich der anderen Brust widmete.
"Es wird noch besser werden…“
Ina glaubte ihr aufs Wort. Es war eine Tortur, eine unglaublich köstliche Tortur, während Chiara ihre Brust mit küssen bedeckte.

Und während Chiaras Mund dort beschäftigt war, strich sie mit den Händen an ihr hinab, über die Hüften und Beine und wieder hinauf. Sie streichelte die zarte Haut an den Innenseiten der Oberschenkel, so sanft dass Ina manchmal gar nicht sicher war, ob sie ihre Fingerspitzen wirklich fühlte, oder es sich nur einbildete. Wie auch immer, es war so erregend, dass ihre Beine zu zittern begannen. Und dann berührte sie sie dort, wo die Köchin es am meisten ersehnte. Eine Fingerspitze  streifte sie zwischen den Schenkeln und Ina hatte das Gefühl zu explodieren, es war so intensiv, dass es fast schmerzte.

Ina wand sich unter der sinnlichen Folter und verlor sich in einem kurzen heftigen Höhepunkt.

Erst als ihr Körper zur Ruhe kam und das Zittern sich legte, merkte sie, das Chiara sie in den Armen hielt.
"Oh Chiara…“
"Hm…“ diese knabberte an einem Ohrläppchen der nach Luft ringenden Ina.

"Du bist… Chiara, du bist…“
Mit einem Kuss brachte die Brünette sie zum Schweigen, tief und leidenschaftlich und hungrig und Ina fühlte wie das Verlangen erneut in ihr aufstieg. Irgendwann begann Chiara ihre rechte Brustwarze mit ihrer heißen Zunge zu necken. Dann bedeckte sie Inas Bauch mit zahllosen federleichten Küssen. Die Küsse beschrieben eine aufreizende Linie und ihr Mund  bewegte sich unaufhaltsam weiter hinab.

Ina stöhnte erstickt ins Kopfkissen, in das sie ihr auf der Seite liegendes Gesicht gedrückt hatte, als Chiara ihr Ziel fand und dort erneut zu spielen und sie zu verwöhnen begann.

Ihre Zunge streichelte.
Ihre Lippen zupften.
Chiara spielte mit ihren Sinnen. Langsam. Zärtlich. Und so perfekt.
Die Welt explodierte hinter den geschlossen Lidern der Köchin, das Rauschen ihres Bluts überdeckte jedes andere Geräusch. Ihr Körper spannte sich aufs Höchste, bis sie in sich zusammensank und reglos lieben blieb.

Ina schnappte nur unter raschen Atemzügen nach Luft gierig.
"Du… Ich… ich brauche nur eine Minute… und dann räche ich mich an dir Eisdiva… "Aus ihren Worten sprach die reine Glückseligkeit, die sie immer noch auf einer Welle des Glücks reiten ließ die nur langsam verebbte.



Am nächsten Morgen schlichen Ina und Chiara die Treppe hinunter, unten angekommen blickte die Brünette um die Wandecke, die zur Küche führte, warf sie einen Blick Richtung Salon.
"Ich glaube, die Luft ist wirklich rein…“
"Scheint wirklich niemand mehr da zu sein…“ sagte Ina, ihr Blick lag auf Chiara.
"Irgendwie hat so eine heimliche Liebschaft schon was Aufregendes… "Kam es von der Eisdiva. "Wobei es das nicht bleiben soll ..." Fügte sie rasch hinzu.
"Hey alles gut, wir lassen uns Zeit ... Vor allen du Chiara hast alle Zeit der Welt ich werde dich. Nicht drängen, außerdem merke ich in jeder deiner Gesten wie ernst es dir ist ... Da ist mir die Welt um uns herum erst mal egal."

Ihre Finger waren ineinander verflochten, mit der freien Hand liebkoste Chiara Inas Gesicht, berührte ihre Lippen.
"Genau so eine Geste dieser Art meine ich, da drin ist deine Liebe so spürbar das es mir erst mal recht wenn es nur Lucie weiß und, Nathalie wenn du es ihr erzählt hast ... Der Rest der Welt ist erst mal eine bedeutungslose Nebensache ..."
Inas Rücksicht und ihre Worte erwärmten das Herz der Eisläuferin.
"Danke ..."
"Nicht dafür Chiara ..."
"Doch ...." Vor Rührung über die Rücksicht und Liebe in Inas Blick kamen der Brünetten fast die Tränen. Derweil hielt Chiara behutsam Inas Gesicht zwischen nun beiden Händen. Sie standen beide jeweils auf einer Treppenstufe auf unterschiedlichen höhen.

Sie bewegten die Köpfe aufeinander zu, je näher sich ihre Gesichter kamen, umso mehr wurden die Knie der Köchin ganz weich, sodass sie einen Schritt nach unten machte und gegen die Kommende stieß, auf der eine Vase gefährlich ins Wanken geriet. Die Eisdiva stoppte das schwanken gerade noch rechtzeitig, bevor sie hinunter kippte.
"Das war knapp, die ist sicher teuer…“ meinte Chiara und stellte die Vase sicher wieder hin. Beide waren von der Treppe herunter getreten.

"Dann hast du wohl mein Bankkonto gerettet… Wenn ich die hätte bezahlen müssen, wäre ich sicher Arm wie eine Kirchenmaus…“ sprach Ina leise, sie lächelte verführerisch, während sie ihr mit dem Daumen über die Unterlippe strich.
"Was willst du den dafür bekommen…“
"Keine Ahnung…“ mit diesen Worten küsste Chiara
sie ausgiebig auf den Mund.
"Vielleicht das hier…“ murmelte die Eisdiva in den Kuss.
Inas Herz machte einen Sprung. Ihre Lippen öffneten sich, und sie legte Chiara eine Hand in die Taille, um ihr noch näher zu sein.
Plötzlich waren aus der Küche Stimmen zu hören, erschrocken löste die Brünette sich von Inas Mund.
"Doch nicht allein…“ trat sie einen Schritt von der Köchin zurück.

Blinzelnd und erschrocken warf die Eisläuferin einen Blick über die Schulter, sah dann wieder nach vorn um Ina anzusehen.
"Sorry ich habe mich nur erschrocken. "Sie lächelte Ina an, ein bisschen schüchtern, und mit dem Gedanken dabei, von irgendwen gesehen zu werden, wie sie Ian küsste, unsicher, aber sehr, sehr glücklich.
"Ist schon gut. "Sagte sie, umfasste Chiaras Gesicht.
Ina lauschte.
"Scheint aber das Vanessa und Jenny Steinkamp in der Küche bleiben…“
Aus der Küche war ein lautes Klirren zu hören, wie als würde etwas auf dem Boden zerbrochen.
"Ina… ich wollte wirklich nicht so erschrocken von dir abrücken wirklich nicht…“ diesmal war Chiara diejenige, die Inas Gesicht umfasste. "Wirklich…“
"Weiß ich doch…“
"Ich will zu dir und uns stehen, auch in der Öffentlichkeit, aber….“
"Aber du brachst Zeit… "Unterbrach Ina sie sanft. Sie gab der Eisläuferin einen Kuss auf die Stirn. "Und die gebe ich dir…“

Warme, weiche Lippen an ihrer Haut. Nur an ihrer Wange, aber das Gefühl war trotzdem himmlisch. Ein Hauch ihres Vanille und Honig duftenden Parfum steig Chiara in die Nase, die Wärme ihres Körpers hüllte sie ein, obwohl sie sich kaum Körper an Körper berührten, als Ina ihr etwas zum Abschied zu flüsterte und dann aus der Eingangstür trat.
Chiara bekam wieder Luft. Ihre Beine fühlten sich wie Wackelpudding an, sie fuhr sich mit den Fingern durchs Haar, noch immer spürte sie Inas Abschiedskuss auf ihren Lippen. Auf ihrer Wange glaubte sie noch immer Inas Atem zu spüren.
Chiara strahlte noch immer, als ihr bewusst wurde, dass sie im Flur nicht mehr allein war.
"Hey…. Morgen Vanessa, Jenny…“
"Ich dachte ich hätte noch eine Stimme gehört. …“ meinte Vanessa.
"Das hast du dir sicher eingebildet…“
"Vielleicht hat Chiara ja auch einen heimlichen Freund… "Kam es von Jenny Steinkamp.
Zwei Augenpaare starrten Chiara erwartungsvoll an. Nun brannten ihre Wangen, weil sie sich irgendwie ertappt fühlte, auch wenn es kein Freund war, sondern eine wunderbare Freundin. Chiara sah ihnen direkt in die Augen, verspürte beim Gedanken an Ina ein heftiges Prickeln und Herzklopfen.
"Es gibt keinen Mann, in meinem Leben…“ erklärte sie strahlend. "Nur eine wunderbare Freundin.“, schoss es ihr grinsend durch den Kopf, laut sagte sie an beide Frauen gewandt.
"Und nun entschuldigt mich, ich muss Frühstücken bevor ich losmuss…“


Einige Wochen später. Am Nachmittag hatte Ina endlich mal eine Verschnaufpause am Imbiss. Das Mittagsgeschäft war hektisch gewesen, aber das machte ihr absolut nichts aus. Wenn sie an den letzten Tag und die Nacht zurückdachte, bekam sie das glückliche Grinsen gar nicht mehr aus dem Gesicht. Fröhlich vor sich her summend, wischte sie gerade einen der Stehtische ab.

Trotz der vielen Menschen vor dem Steinkamp Zentrum hatte Chiara nur Augen für Ina, nachdem sie den Haupteingang verlassen hatte. Hinter sich vernahm sie aus den Augenwinkeln, wie die Tür leise zufiel, aber das beachtete sie nicht weiter. Grinsen beobachtete sie, wie Ina einen Tisch abwischte, dann zu einem anderen ging, dort das Geschirr einsammelte und zurück über die Metalltreppe in den Imbisswagen verschwand. Chiara hatte keine Ahnung, wie lange sie bewegungslos dort stand und ihr glücklich lächelnd bei der Arbeit zusah, wie sie eine Mutter und ihr Kind bediente. Erst nach einer gefühlten Ewigkeit setze die Eisdiva sich in Bewegung.

„Ina…“, hauchte sie.
Die Köchin sah auf, als sie gerade eine neue Mayonnaise Mischung anrührte.
„Hey Chiara, wie war dein Training…?“ Sie ließ den Schneebesen auf den Tresen fallen und war in Windeseile aus dem Imbiss herausgetreten.

„Es war gut,… nur leichtes Krafttraining und etwas Ballett.“
„Und bei dir…?“
Sie standen sich gegenüber, noch nicht nah genug, um einander berühren zu können. Für einen Moment machte es auch nicht den Anschein als wollte sich einer von ihnen bewegen. Doch dann machte Chiara einen Schritt auf sie zu, damit der Abstand kleiner wurde. Von einer Sekunde zur anderen schien ihr eigener Körper in Flammen zu stehen und ihre Umgebung, die Passanten, die Kneipe, das Zentrum in Chiaras Rücken und der Straßenlärm traten in den Hintergrund.

Mit einem leisen Seufzer trat die Eisdiva noch einen Schritt vor, auf halben Weg kam Ina ihr jetzt entgegen. Gerade als Chiara sich vorbeugen wollte, um ihre Freundin zu küssen, ließ eine Stimme sie erschrocken innehalten.
„Hey ihr zwei…!“

Ihr Herz schlug erschrocken schneller, als Chiara abrupt von Ina zurücktrat. Sie schwang herum und sah Marie auf sie zukommen. Sie erstarrte mit schreckgeweiteten Augen sah sie erst Marie an und dann die Köchin.
„Na, alles klar bei euch beiden…?“
„Hey Marie…“
„Stör ich irgendwie…?“
Nervös lachte Chiara, um es zu überspielen, wie verunsichert sie war und trat zurück.
„Ich muss… ins Zentrum, ich habe ganz vergessen, dass ich…“, murmelte sie. Sie drehte sich um und flüchtete in das Gebäude.

Ina zuckte zusammen, als hätte sie ihr eine Ohrfeige verpasst.

Chiara verschwand im Zentrum und lenkte sich von der für sie sehr unangenehmen Situation erst einmal mit Ausdauertraining ab, um den Kopf frei zu kriegen. Erst einige Zeit später trat sie wieder aus dem Steinkamp-Zentrum hervor. Ihr Blick richtete sich sofort auf den Imbiss. Doch als sie sah, dass dort statt Ina eine Aushilfe arbeitete, war sie sichtlich enttäuscht und ließ die Schultern hängen. Sie wollte zu Ina. Und so entschied sie, sie im Wohnhaus der Zieglers zu suchen.

Lucie hatte gerade die Wohnungstür geöffnet und wäre fast in eine nachdenklich hin und her laufende Eisdiva hineingelaufen, als sie durch die Tür schlüpfen wollte. Überrascht sah sie sie an, während sie zurücktrat.
„Chiara…?!“

Erschrocken zuckte die Eisläuferin zusammen, die mit dem Rücken zur Wohnungstür der Zieglers stand. Sie hatte gar nicht mitbekommen, dass Lucie plötzlich hinter ihr stand. Chiara drehte sich zu ihr um.
Die Brünette sah sie an, biss sich unsicher auf die Unterlippe, bevor sie leise fragte.
„Ist Ina da…?“
„Ja, komm rein, die ist gerade Duschen. Kennst ja den Weg…“, zwinkerte Lucie ihr zu.
„Ich muss los, wieder ins Zentrum…“
Zögerlich trat Chiara ein, schloss die Wohnungstür hinter sich. Sie ging durch den Wohnraum, strich sich nervös über die Oberschenkel, während sie sich auf die Couch niederließ. Dort sitzend sah sie auf die Tür, aus der eindeutig Geräusche kamen.

Es war definitiv der falsche Moment, zu Ina ins Bad zu gehen, auch wenn das Wasserrauschen sehr verlockend war, wie die bloße Vorstellung, wie die Köchin nackt unter dem Wasserstrahl stand. Chiara biss sich auf die Unterlippe angespannt schlug sie die Beine übereinander, faltete angespannt die Hände auf ihren Knien. Sie blickte nervös auf die Tür, hinter der sich ihre Freundin befand, war sie überhaupt noch ihre Freundin?
Würde sie ihr zuhören, wenn sie sich entschuldigen wollte? Sie wusste es nicht. Sie wusste, dass es falsch war, einfach
wegzulaufen… Sie hatte davor die Enttäuschung in Inas Augen gesehen. Nervös starrte sie vor sich hin. Ihr Körper vibrierte vor Anspannung. Würde Ina ihr zuhören? Sie vielleicht hinauswerfen?
Nervös kaute sie sich auf der Unterlippe herum, mit zitternden Händen strich sie abermals über ihre Oberschenkel. Allein der Gedanke, dass Ina ihr nicht zuhören würde oder sie hinauswarf, ließ ihr Herz schmerzhaft in ihrer Brust klopfen. Mit wild klopfenden Herzen sah sie zum Bad hinüber.

Ina verließ die Dusche und trocknete sich gedankenverloren ausgiebig ab. Sie hob ihre Kochschen vom Boden auf und warf alles in den Wäschekorb. Beim Blick in den Spiegel seufzte sie niedergeschlagen.

Ina verließ das Badezimmer, während sie sich die Haare frottierte, deshalb hatte sie Chiara nicht bemerkt.
„Lucie soll ich uns was zu essen machen? Auf was hast du Hunger…?“
Sie bekam keine Antwort.
„Lucie…?“
Die Köchin zog sich das Handtuch vom Kopf und ihr Blick schweifte durch den Wohnraum und blieb an der Couch hängen. Auf der saß aber nicht, wie von Ina erwartet, ihre kleine Schwester, sondern Chiara. Mit hängenden Schultern saß sie da.
„Chiara…?!“
„Hey Ina…“ Ihr Gesichtsausdruck sprach Bände, sie hatte ein schlechtes Gewissen. Die Köchin stand da, musterte sie nur von Kopf bis Fuß.

Langsam stand die Eisdiva auf. Ina spürte genau trotz der Entfernung, wie angespannt Chiara war.
„Es…“ Sie verstummte. Es herrschte Stille. Chiara schämte sich dafür, dass sie einfach abgehauen war, und sie hatte Angst, dass sie damit das zwischen Ina und sich kaputtgemacht hatte.
Sie zögerte, wie sollte sie sich erklären? Ihr Blick ruhte lange auf Ina.

Ina blickte sie an und der traurige Ausdruck in ihren wunderschönen braun-grünen Augen ging ihr ans Herz.
Chiara holte zitternd Luft.

„Es tut mir leid. Dass ich einfach so abgehauen bin. Als Marie uns gesehen hat. Ina…“ Sie atmete schwer und ein Hauch von Sorge lag in einem Seufzer, den sie ausstieß.
„Ich will dazu stehen…“ Sie schluckte und räusperte sich: „Dass ich in dich verliebt bin, Ina. Wirklich nur… ich habe einfach nur Angst… "Sie wartete mit angehaltenem Atem auf ein Wort von der Köchin.
In ihrem Blick lag Zärtlichkeit, aber auch Angst.
„Ich verstehe dich, das war alles damals auch nicht leicht für mich, das erste Mal eine Frau in der Öffentlichkeit zu küssen, das ist alles neu für dich. Es ist alles neu für dich, das verstehe ich gut, es hat nur auch verdammt wehgetan, dass du einfach so abgehauen bist“, sagte Ina.
„Ich weiß, ich war nur komplett überfordert, entschuldige“, sagte sie leise.
Ein heftiges Schluchzen schüttelte sie am ganzen Leibe. Es war die Anspannung dieses Gespräches, die Tatsache, dass sie eine panische Angst hatte, Ina zu verlieren. Sie wusste, dass sie sie liebte. Die Intensität ihrer Gefühle übermannte sie in diesem Moment. Chiara brach in hemmungslose Tränen aus, sie kämpfte mit ihrer Stimme und um ihre Selbstbeherrschung, während ihr Tränen über die Wangen liefen.
„Und, ich will dich nicht verlieren!“, schluchzte sie. Sie starrte der Köchin ins Gesicht und merkte, dass Tränen ihr über die Wangen rollten. Sie sahen sich an. Und aus Chiara stürmten die drei magischen Worte heraus, die sie noch nie zu irgendjemandem gesagt hatte. Außer zu Ina.
„Ich liebe dich…!“ Die Worte waren ruhig und voll verzweifelter Eindringlichkeit.

Ina konnte ihren Schmerz, ihre aufgewühlten Gefühle fast selbst spüren.
„Ich liebe dich, Ina…“ wiederholte sie mit brüchiger Stimme.
„Mehr, als du dir vielleicht vorstellen kannst.“ Chiara schloss die Augen, hörte das Schweigen und spürte in sich den Schmerz von völliger Verzweiflung. Mit geschlossen Augen entging ihr nicht wie die Köchin einen Schritt auf sie zu machte. Chiara hörte, wie sie durch den Raum ging.

Zögerlich öffnete die Eisdiva die Lider, sah Ina an. Sie holte zitternd Luft, Tränen liefen ihr über die Wangen.
„Du weckst diese wunderbaren Gefühle in mir, Ina, bei dir empfinde ich so viel. So viel, dass ich es kaum in Worte fassen kann.“

Sie nahm ihre Hände in ihre, musste sie spüren, ihr ihre Liebe zeigen, falls ihre Worte versagten.
„Du bist so viel, so viel, was ich mir vielleicht unbewusst immer erträumt habe. Dass mich jemand liebt, meinetwegen und nicht, weil ich gut Eiskunstlaufen kann, sondern um meinetwillen. Dass mit Marie vorhin, das tut mir unendlich leid…“, schluchzte sie.
„Ich will dich nicht verlieren, Ina.“, flüsterte sie.

„Hey, du wirst mich nicht verlieren. Es war zwar echt kein schönes Gefühl, als du mich da so stehen gelassen hast. Aber ich verstehe dich“, erklärte sie liebevoll, dazu streichelte Ina ihr sanft über den Rücken. Chiara sah sie mit verheultem Gesicht an.

„Nicht weinen… "Ina streichelte ihr Haar, als Chiara das Gesicht an ihre Schulter barg, küsste ihr Haar.
„Beruhig dich, es ist alles gut.“ Sie küsste ihr Gesicht, ihre feuchten Augen, ihre Nase und ihren Mund.

Zitternd rückte die Eisdiva ein Stück von ihr ab.
Auf Chiaras Gesicht lag ein Strahlen und alle Sorgen schienen mit meinem Schlag verflogen.
„Danke, Ina… "Sie schlang ihr die Arme um den Hals, um sie dicht an sich heranzuziehen. Sie wollte sie niemals mehr loslassen.
„Schatz, für mich gehören wir zusammen. Und ich werde dich nicht unter Druck setzten. Die Welt erfährt noch früh genug von uns beiden…“ Ina nahm ihr Gesicht und küsste zärtlich ihre Lippen.

Dann standen sie dicht beisammen. Sie schauten sich tief in die Augen. Die Zeit schien still zu stehen.
„Ich wollte mir gerade was zu essen machen. Willst du mit essen?“
Chiaras Lippen verzogen sich zu einem zauberhaften Lächeln.
„Ich bleibe gerne.“
„Dann sollest du dir deine Jacke ausziehen.“
„Sollte ich wohl.“ Entschlossen knöpfte sie sich die Jeansjacke auf.
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