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Chiara und Ina – Eins sein

von Hundeherz
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / FemSlash
Chiara Nadolny Ina Ziegler
05.08.2021
14.11.2021
14
53.388
8
Alle Kapitel
18 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
01.09.2021 3.924
 
Sorry, für die Warte Zeit, aber mir ging es nicht gut, geht es immer noch nicht, aber egal.

Viel spaß beim lesen. Hoffe der Teil gefällt. Bei Mehr als eine einzige Nacht warte ich auf Korrigierte Teile.



Teil 4




Ina löste sich von ihr, um sich die Schuhe auszuziehen. Dann öffnete sie die Schnalle ihres Gürtels.
„Nein, überlass das mir…“ Sie wollte sie berühren und streckte die Hand aus, während sie ihr tief in die Augen sah.
„Darf ich…?“
„Heute Morgen hast du auch nicht gefragt“, lachte Ina. „Natürlich darfst du, Chiara. Ich will deine Hände und deinen Mund überall auf meinem Körper spüren. Ebenso, wie ich dich berühren will. Ich will dich kosten, deinen Geschmack auf meiner Zunge haben.“
Die sinnlichen Worte und ihre raue Stimme ließen Chiara erschaudern.  
„Komm her…“ Geschickt hakte Chiara die Finger in die Gürtelschlaufen ihrer Jeans und zog Ina zwischen ihre, auf dem Bett gespreizten Beine. Sie nahm die Schnalle in die Hand und öffnete sie, streifte ihr mit einer Bewegung die Jeans, zusammen mit dem Slip, herunter. Schmunzelnd kickte Ina ihre Hose, gefolgt vom Höschen, von ihren Füßen.

Unter ihren Liebkosungen wurde Ina atemloser. Ihre Fingerspitzen auf ihren Schenkeln zu spüren, törnte sie an. Hauchzart ließ Chiara die Fingerspitzen über die sensible Stelle in ihren Kniekehlen bis hinauf zur Rückseite ihrer Schenkel tanzen. Sanft streichelte sie ihre Schenkel, erst die Außenseite, dann die Innenseite. So tastete sie sich langsam bis zum Zentrum ihrer Weiblichkeit vor, ohne es allerdings zu berühren. Es war Himmel und Hölle zugleich.

Derweil beugte Ina sich vor und umschloss ihre Brustspitzen mit dem Mund. Die Liebkosungen ihrer Lippen und Zunge, die leichten Liebesbisse, machten Chiara ganz verrückt vor Lust. Jetzt bloß nicht aufhören. Sie umfasste Inas Kopf, zog sie noch dichter an sich heran. Strich über die Ohren, den Nacken der Köchin, über ihre Schultern, den Rücken hinunter. Ina erbebte. Keine Ahnung wie lange sie noch das Gleichgewicht halten konnte, ihre Beine schienen aus Pudding zu bestehen.

Plötzlich löste sie sich von ihr und lehnte sich zurück. „Ich will dich schmecken…“
Chiara wurde rot. „Ich dich auch.“
Ein schiefes Lächeln umspielte Inas Mundwinkel. Die Worte hingen verheißungsvoll in der Luft.

Die Brünette legte sich in die Mitte des Bettes, Ina kletterte zu ihr. Das Einzige, was in diesem Moment zählte, war das sensationelle Gefühl, sich nahe zu sein. Die lustvolle Spannung wuchs, es fühlte sich so gut an. Chiara öffnete die Augen, suchte ihren Blick. Das Verlangen in Inas dunkeln Augen fachte ihre noch weiter an. Die Eisdiva legte die Hände auf Inas Schultern, sie spürte jede Bewegung ihrer Muskeln, während sich die Köchin zu ihr hinunter beugte. Ihr heißer Atem kitzelte ihre Haut, ließ Chiara lustvoll erschaudern.

„Ich war schon die ganze Zeit über völlig verrückt danach das hier zu tun…“ Mit der Fingerspitze fuhr Ina über Chiaras Bauch bis zu ihrem Nabel. Ihre Haut prickelte, die sensiblen Nervenenden um ihren Bauchnabel flatterten. Eine Gänsehaut überkam sie, obwohl ihr ganz und gar nicht kalt war. Im Gegenteil, eine verzehrende Hitze breitete sich in ihr aus.
„Gefällt dir das…?“
„Ja, ich mag es, von dir berührt zu werden.“ Zarte Röte schoss Chiara bei diesem Geständnis in die Wangen. Sie war es nicht gewohnt, über ihre erotischen Vorlieben zu sprechen, aber bei Ina war es etwas völlig anderes.
„Das sehe ich…“ Mit beiden Händen umfasste die Köchin ihre Brüste und umkreiste mit den Fingern den Hof um die Spitzen. Immer kleiner wurden die Kreise, bis sie die festen Knospen berührte. Ein süßes Ziehen ging durch den Körper der Eisdiva, genüsslich schloss sie die Augen.  

Unter ihren Lippen spürte Ina wie Chiaras Brust sich hob und senkte. Ina konnte nicht anders. Sie hörte Chiara scharf einatmen, als sie im Sitzen gegen sie sank. Die Köchin hielt sie am Rücken fest, legte ihr jetzt einen Arm um die Taille, dann küsste sie sie. Zärtlich hielt sie sie fest. Ihr heißer Atem streifte Chiaras Ohr, als sie sanfte Worte murmelte, dass sie wunderschön war.


Unbeschreibliche Freude durchströmte sie, als Ina sie sanft dazu brachte sich hinzulegen. Chiara beobachtete sie, wie sie sich zur ihr drehte. Die Köchin berührte sie auf eine Weise, dass sie die Augen schloss und sich ihr ganz auslieferte. Sie zeichnete die Umrisse ihres Körpers mit Fingern, Zunge und Lippen nach. Die Eisdiva erschauderte unter ihrer Berührung, nicht vor Unsicherheit oder Unbehagen, sondern vor Verlangen, das Inas eigene Begierde widerspiegelte. Es war so einzigartig, so anders… sie fühlte sich wohl, ganz anders als beim Sex mit Männern. Nicht, dass es sonderlich viele gewesen wären. Es hatte sich für sie noch nie so perfekt angefühlt. Sie empfand jede Sekunde als einzigartiges Geschenk.

Sie küssten sich, erst sanft, dann immer leidenschaftlicher, bis Ina das Gefühl hatte vor Begehren in Flammen zu stehen. Sie löste den Mund von Chiaras und drückte ihr eine Reihe von Küssen auf die Kehle…

Die Rothaarige spielte wieder mit ihren Brüsten, bis die Knospen hart und fest ausgerichtet waren. Ihre Liebkosungen machten sie so heiß, dass sie ungeduldig die Schenkel aneinander rieb, um die Spannung zu mildern.

Mit der Zungenspitze leckte Chiara sich die Lippen. Und dann küsste Ina sie. Endlich. Die Eisläuferin erwiderte den Kuss mit dem gleichen Hunger, genoss das sinnliche Zungenspiel. Voller Begehren rieb sie ihre nackten Brüste an Inas Brust. Strich mit beiden Händen über ihre Schultern, ihren Rücken, bewunderte die straffe Haut über den starken Muskeln. Kühn fuhr sie wieder hinab bis zu Inas Po, der beachtlich knackig war und ließ die Hände darüber gleiten.

Ina lehnte sich nur ein wenig nach unten, mit dem Gesicht, näher an Chiaras, sodass ihre Nasen sich berührten und ihr warmer Atem streifte die Wange der Eisdiva.
„Dieser Anblick macht mich unglaublich an…“, kommentierte Ina den Anblick, der sich ihr bot. Chiara biss sich auf die Unterlippe, um ein Aufstöhnen zu unterdrücken.

Ehe Chiara sich versah, neigte Ina wieder den Kopf, um heiße Küsse auf ihr Kinn und ihren Hals zu hauchen. Die Eisdiva schob die Finger in ihr Haar und zog ihren Kopf zurück.
„Du…“, sagte sie leise, während sie ihr in die Augen sah. Die Lider halb geschlossen, lächelte sie verträumt.
„Knutscht mich um den Verstand…“

Ihr Herz raste und Chiara hörte ihre eigenen Atemzüge, sodass sie ihre eigenen Worte kaum verstand.

Aber Ina hatte sie verstanden, sie grinste frech. Dabei nahm sie Chiaras unregelmäßige Atemzüge und ihren schnellen Herzschlag wahr.
„Du bist unglaublich“, murmelte die Köchin. Mit vor Leidenschaft glasigen Augen sah sie die Eisdiva an und ihr Gesichtsausdruck verstärkte nur das Feuer, das in der Rothaarigen brannte.

Ganz sachte strich Ina mit den Fingern über ihren Bauch, umkreise sanft den Nabel, wanderte tiefer. Geschickt schob sie die Hand unter ihren Slip bis zum Zentrum ihrer Lust. Als sie in ihre Hitze eintauchte und sie langsam mit einem Finger liebkoste, stöhnte Chiara auf. Ein kehliger Laut, der in Inas Ohren erregend nachklang.

Rhythmisch drängte Chiara ihren Unterkörper an sie, damit sie mit ihren Fingern noch schneller und tiefer in sie eindrang. Es fühlte sich an als würde jedes einzelne Nervenende ihres Körpers gleichzeitig unter Strom stehen. Vom Kopf bis zu den Zehen durchliefen Wellen ihren Körper. Und dann katapultierten ihre Finger sie in Höhen, von deren Existenz sie vor wenigen Stunden noch nicht einmal zu träumen gewagt hatte, sie sich nicht einmal im Traum hätte vorstellen können. Höher und höher, immer wieder entlud sich eine schier unaufhörliche, unwirkliche Welle der Lust. Als Chiaras Atmen sich etwas normalisiert hatte, fing Ina von vorne an. Immer wieder.
„Ist es dir zu viel…?“, kam es schließlich von Ina.  
„Im Gegenteil…“ Ihre Stimme klang rau und lasziv und es erregte Ina unglaublich, dass sie sie offenbar genauso begehrte wie sie sie.
„Dafür gefällt es mir viel zu sehr…“
Als wollte sie ihre Worte unterstreichen, zog sie Ina auf sich und machte ihre Beine breit, sodass sie ihre heiße, feuchte Mitte spürte.
„Nicht so eilig… Eisdiva. Wir haben doch Zeit…“
Chiara schlang die Arme um ihren Hals und schlang die Beine um ihre Hüften und sah sie mit einem verruchten Lächeln an.
„Ach ja. Bist du dir sicher…?“
Noch ehe sie antworten konnte, presste die Brünette ihr ihre Hüften entgegnen, Ina fühlte ihre verlockende Feuchtigkeit und konnte nicht anders, sodass sie wie von selbst mit einem Finger in sie hinein glitt.

Ihre Reaktion war unmittelbar und so heftig, dass es der Köchin selbst den Atem verschlug. Mit einem genüsslichen Stöhnen, das sie mehr erregte als alles, was sie je zuvor erlebt hatte, registrierte Ina, wie Chiara mit einer fließenden Bewegung mit einem Finger tief in sie eindrang. Erst verfielen sie in quälende Langsamkeit, ein auf und ab. Doch schon nach kurzer Zeit wurden ihre Bewegungen schneller und heftiger und sie folgten einander bereitwillig. Chiara spürte, wie ihre Spannung sich genauso wie Inas immer weiter aufbaute. Als sie schließlich heftig zu keuchen begann, griff die Köchin nach ihrem Po und presste sie so hart an sich, dass sie förmlich verschmolzen. Im nächsten Moment erreichte sie ihren Höhepunkt und schrie dabei Inas Namen. Und die Köchin, die es selbst keine Sekunde länger aushalten konnte, folgte ihr bereitwillig. Und als sie gleichzeitig den Moment des größten, höchsten Verlangens erreichten, zersplitterte die Welt um sie herum in tausend Teile.

Erschöpft lehnte Chiara sich gegen sie. Sanft streichelte Ina ihren verschwitzen Rücken und ihren Po. In der Stille des Raumes war nur ihr Keuchen zu hören. Die Eisdiva hatte das Gefühl vor Wonne buchstäblich dahin zu schmelzen. Mit einem leisen Stöhnen ließ Ina den Kopf zurückfallen und hob langsam die Lider. Chiara blickte ihr in die dunkeln Augen, während sie allmählich wieder in die Wirklichkeit zurückkehrte. Wahrscheinlich würde sie sich nie wieder bewegen können. Jeder einzelne Muskel in ihrem Körper fühlte sich schwer, satt und zufrieden an. Der Grund dafür war der phänomenale Sex, den sie gerade mit Ina erlebt hatte.  

Als Chiara, die noch auf ihr lag, sich regte, durchfuhr sie bei der Berührung ihres verschwitzten Körpers neues Verlangen. Sie amtete tief ein und nahm ihren Wildblumen-Duft auf.
„Das war gut, aber ich denke es könnte sogar noch besser werden…“, murmelte Ina, während sie Chiara über den Unterarm strich. Mit den Fingerspitzen malte sie kleine Kreise auf ihrer Haut, was bei der Eisdiva eine Gänsehaut auslöste.
„Ich habe das Gefühl es wird mit jedem Mal besser.“
„Das habe ich auch.“ Ina öffnete die Augen und zog ihr den Slip über ihre tollen langen Beine und schließlich lag sie ausgestreckt neben ihr, wie ein verführerisches Festmahl.
„Was hast du vor…?“
„Dich knutschen, bis du den Verstand erneut verlierst“, war Inas Antwort. Sie vergeudete keine Zeit. Sie zog die Eisdiva näher zu sich, küsste sie auf den Mund, sodass Chiara noch nicht mal etwas dazu sagen konnte. Ihre Sinne waren plötzlich nur noch auf Ina geschärft. Mit langsam Bewegungen eroberte diese ihren Körper, die Köchin ließ ihre Finger weiter aufwärts wandern, zog einen Kreis um ihren Bauchnabel und setzte ihre Erkundungsreise fort, bis sie ihre Brüste berührte. Sanft streichelte sie über die harte Spitze und aus Chiaras Mund entrang sich ein lustvolles Stöhnen.

Ina wanderte tiefer und nahm sie mit dem Mund. Die Brünette keuchte, hob die Hüften und schrie ihren Namen. Es war der schönste Laut, den die Köchin je gehört hatte. Trotzdem ließ sie sich Zeit und verwöhnte sie, indem sie leckte, knabberte und sog. Ihre Hitze stachelte die Rothaarige an, ihre erstickten Schreie und das Stöhnen befeuerten ihre Berührungen und ihr Bemühen ihr mehr zu geben. Mehr zu nehmen. Sie brachte sie bis an den Rand der Ekstase, während die Eisdiva fahrig durch ihre Haare strich und Inas Kopf auf ihrem Schoß presste. Die Köchin umschloss ihren Po mit beiden Händen und ließ ihre Zunge über ihre Spalte schnellen. Als sie spürte, dass sie kurz davor war zu kommen, hielt sie inne.
„Nein, wehe du lässt mich so hängen…!“ Chiara hob den Kopf und funkelte sie empört an.
Doch Ina grinste nur, ehe sie sich auf sie legte.
„Ich fange erst an…“
Tief Atem holend, strich die Brünette sich das Haar aus dem Gesicht und blickte sie an.
„Du treibst mich in den Wahnsinn…“

Langsam ließ Ina den Blick über sie schweifen, während die Eisdiva sich vor Ungeduld hin und her wand. Ihre nackte Haut an ihrer zu spüren, machte Chiara trunken vor Lust. Ina bedeckte ihr Gesicht und ihren Hals mit kleinen Küssen, während sie ihre Hand über Chiaras Taille und Hüfte zu ihrem Bein gleiten ließ. Dann strich sie mit den Fingerspitzen über die Innenseite ihres Schenkels. Bei der federleichten Berührung breitete sich Hitze in der Eisläuferin aus und Chiara begann vor Erwartung zu zittern.

Sie stöhnte auf und ließ den Kopf auf die Matratze fallen, ihre Körper schmiegten sich aneinander und eine köstliche Reibung entstand zwischen ihnen. Die Anspannung in ihrem Körper war für Chiara kaum noch auszuhalten, keuchend rang sie nach Atem.
„Mehr…“ raunte sie. „Mehr.“
„Du bekommst mehr.“ Sie strich Chiara das Haar zurück und genoss es mit den Fingern durch die seidigen Strähnen zu gleiten.
„Denn ich habe noch nicht genug von dir…“ Mit diesen Worten beugte sich die Köchin vor und zog eine ihrer Brustspitzen in den Mund. Mit Zunge und Zähnen verwöhnte sie ihre rosafarbene Brustwarze.

Chiara stöhnte lustvoll auf. Mit Daumen und Zeigefingern liebkoste Ina ihre Nippel und sie spürte es bis in ihren Schoß. Sie war heiß, erregt und konnte es kaum erwarten.
„Ina…“ sagte sie mühsam, wunderte sich aber zugleich darüber, dass sie überhaupt einen Ton herausbringen konnte. Sie umfasste Inas Kopf, zog ihn zu sich hinauf und küsste sie. Es war ein harter, schneller, verzweifelter Kuss, der der Köchin den Atem raubte.

„Lass mich nicht länger warten…“
Ina grinste.
Chiara spürte ihre Hände auf ihrem Körper. Mit der Zunge liebkoste die Köchin ihre Lippen und sie erwiderte ihr Zungenspiel mit einem lustvollen Stöhnen. Derweil strich Ina noch einmal über ihren Hals und umfasste ihren Nacken, bevor sie ihre Finger in ihrem wild zerzaustem Haar vergrub. Wie gut sie sich anfühlte und wie gut sie roch, fiel es Chiara dabei auf. Der Duft umhüllte sie wie ein köstliches Versprechen. Leise stöhnend wand sich die Eisdiva hin und her, während sie ihre Beine anwinkelte, um Ina direkten und leichten Zugang zu dem Teil ihres Körpers zu ermöglichen, der geradezu nach Aufmerksamkeit schrie. Und die ganze Zeit über küsste Ina sie weiter, während sich ihre Hand dem Mittelpunkt ihrer Lust quälend langsam näherte. Als sie es endlich erreicht hatte, stöhnte die Brünette vor Erleichterung und neuer Vorfreude.

Innerhalb von Sekunden hatten ihre geschickten Finger das Zentrum ihrer Lust gefunden.
„Du bist so weich…“, flüsterte die Köchin an ihrem Hals. „Und du riechst so gut…“
„Ina…“ Und als sie ihre Hand auf Chiaras Schoß presste, drängte diese sich ihr entgegen. Sie konnte gar nicht anders, sie wollte das, was sie ihr gab. Ekstase. Rausch. Erlösung.
Ein Finger, dann zwei, drangen in sie ein und bewegten sich in ihr, drängend, streichelnd. Inas Daumen fand ihre Klitoris und rieb diese, bis Chiara fast Sterne sah und Atmen zum Extremsport wurde.

Mit beiden Händen umklammerte Chiara Inas Hand, führte sie, drängte sie und half ihr diesen wilden, raschen Rhythmus beizubehalten, denn inzwischen war sie in einem Netz der Leidenschaft gefangen, aus dem es kein Entrinnen mehr gab. Sie hätte es nicht überlebt, wenn Ina ihr erneut die Erlösung verwehrt hätte.

Ina bewegte ihre Hand, glitt mit ihrem Finger tiefer in sie ein und Chiara nahm ihn tiefer und tiefer in sich auf und trotzdem war es nicht genug. Die Eisdiva ließ nun noch die Hüften kreisen.
Jetzt war Ina es, die stöhnte, während Chiara zufrieden seufzte. Wieder und wieder ließ sie den Finger vor und zurück schnellen. Die Rothaarige hielt sie fest, während die Eisdiva ihre Hüften in einem immer schneller werdenden Rhythmus bewegte.

Als die Eisläuferin spürte, wie ihr Körper sich anspannte, umklammerte sie Ina noch fester mit den Beinen und bewegte sich noch schneller, entfesselt, bis ein unfassbarer Rausch sie erfasste. Chiara hatte das Gefühl als hätte sie seit dem Moment, als sie in ihrem Schoß gelandet war, auf diesen Orgasmus hingearbeitet. Daher war es keine Überraschung, dass sie bald kurz davor war.
Bis Ina innehielt.
Die Eisdiva blinzelte und starrte sie an. „Was… warum… was soll das…?“
„Nicht ohne mich…“, sagte die Köchin nur.

Chiara verstand und ihre Hände eroberten Inas Körper, während ihre Zungen sich trafen, während sie mit den Fingerspitzen über ihre weiche Haut hinab glitt, ein erregendes Gefühl, genauso wie die Hitze, die von Inas Körper ausging. Mit einer Hand umklammere die Köchin die Schulter der Eisdiva, während sie den Kuss leidenschaftlich erwiderte, als sie die Spitze ihres Fingers spürte, der ihre Mitte berührte, stöhnte Ina und unterbrach den Kuss lange genug, um zu murmeln: „Du meine Güte… endlich.“
„Hey, du lässt mich hier die ganze Zeit leiden und tust jetzt so als hätte ich dich Ewigkeiten gequält.“
„Habe ich…“, gab Ina lächelnd zurück und musterte sie. Ihr langes Haar lag ausgebreitet auf dem Kissenbezug ihre braun-grünen Augen wirkten im Moment fast schwarz.
„Du genießt das richtig, stimmt’s?“
„Und wie…“ gab die Köchin lächelnd zu.
„Du bist …“
Mit der Zungenspitze leckte Chiara sich über die Unterlippe und Ina hatte Mühe, ihr zu folgen, warum redeten sie überhaupt?
„… gemein sein, kannst du Ina Z…“, murmelte sie noch, ehe die Rothaarige ihren Mund verschloss. Kaum hatten sich ihre Lippen berührt, wusste Ina, wie beim ersten Mal als sie sich geküsst hatten, dass sie niemals im Leben mit einem einzigen Kuss zufrieden sein würde. Ihr Geschmack überschwemmte sie, drang in jede einzelne ihrer Zellen ein und vernebelte ihren Verstand. Bis auf einen einzigen Gedanken, sie wollte sie hier und jetzt. Sie wollte mit ihr gemeinsam endlich den Gipfel erreichten.

Ihre Zungen fanden sich und Ina spürte, dass das Verlangen in ihr einen Grad erreichte, der ihr bislang völlig unbekannt gewesen war. Das stimmte nicht ganz, diesen Grad hatte sie heute schon einmal erlebt, mit Chiara. Chiara war weit mehr, als sie erwartet und für möglich gehalten hatte. Und ja, sie wollte mit ihr eine langfristige Beziehung. Wer hätte gedacht, dass eine Frau sie so süchtig machen konnte? Ihr Geschmack, das Gefühl ihres Körpers, der sich so willig an ihren schmiegte, all das verlangte nach mehr. Sie hatte nur noch ein Ziel.

Mit Bedauern hob Ina den Kopf und sah Chiara an, dass ihr die Luft ausging. Ihre Augen waren geschlossen, ihre Lippen geöffnet, offensichtlich noch nicht bereit den Kuss für beendet zu erklären. Sie rang schwer nach Luft und Ina sah, wie ihr Puls am Hals heftig pochte. Langsam schlug die Eisdiva die Augen auf. Mit der Zunge leckte sie über ihre Oberlippe und sah sie dabei so sinnlich und herausfordernd an, dass Ina sie noch einmal stürmisch küssen musste.

Chiara atmete ihren betörenden weiblichen Duft, vermischt mit einem Hauch Parfum, ein, stöhnend verlangte sie nach mehr, sie konnte kaum noch klar denken vor Erregung, als Ina sie streichelte und berührte. Als die Brünette schließlich eine Hand zwischen ihre Schenkel gleiten ließ, keuchte Ina lustvoll auf. Die Köchin konnte kaum erwarten, dass sie endlich in ihre feuchte Hitze eintauschte  erneut…Und Ina wollte es bei ihr auch. Also streichelte und küsste sie Chiara, bis die Eisdiva stöhnend nach mehr verlangte und sie sollte mehr bekommen. Sie streichelte sie weiter, strich wieder und wieder über ihr feuchtes Lustzentrum, bis die Brünette kurz vor dem Höhepunkt war, erst da glitt Ina selbst, atemlos vor Verlangen, mit zwei Fingern in sie ein und verlor sich in ihr. Als sie sich lustvoll unter ihr aufbäumte, packte Ina sie mit der freien Hand an der Hüfte.

Chiara musste lächeln. Um sich zu bedanken, zog sie die Köchin fest an sich, presste sich an ihren Körper und küsste sie drängend, leidenschaftlich, voller aufgestauter Gefühle. Und angestautem Verlangen. Sie spürte die angespannte Stärke von Inas Körper an ihrem, ihre kräftigen Oberschenkelmuskeln unter ihrer Hand, während die Eisdiva fieberhaft über ihre weichen Kurven streichelte, rastlos fuhr sie mit der Hand zwischen Inas Beine.
„Du…“ Ihre braunen Augen sahen sie forschend an. „Du raubst mir den Atem…“ Ihre Stimme verlor sich in einem Stöhnen, als Chiara sanft mit dem Daumen kreisende Bewegungen um die Lustknospe herum zog.
„Chiara…“
Diese brachte sie mit zärtlichen Küssen zum Schweigen. Sachte küsste sie ihre Lippen, ihre Wangen, dann ihren Hals. Während sie sich gegenseitig streichelten, konnten beide Frauen ein leises Stöhnen nicht unterdrücken.
„Es fühlt sich so gut an, wenn du mich so berührst…“
„Find ich auch, Ina…“, hauchte sie, während sie Inas empfindliche Stelle reizte. Als Chiara ihre Brustwarze zusätzlich in ihren warmen Mund nahm, bog sich die Köchin ihr entgegen. Die Eisdiva selbst, stöhnte wohlig auf und sog noch intensiver an ihrer Brust, um anschließend die zweite Knospe mit Mund und Zunge zu verwöhnen.

Ina küsste sie fordernd, sodass sie es kaum noch aushalten konnte. Sie wollte sie. Jetzt sofort. Chiara ging es anscheinend genauso, denn sie winkelte links und rechts von ihr die Beine auf der Matratze an und stemmte sich mit den Fußsohlen ab. Die Köchin suchte ihre Mitte auf, während die Eisdiva die Beine spreizte, um sie noch intensiver in sich zu spüren. Ina zog ihre Hand wie in Zeitlupe zurück, um gleich wieder mit zwei Fingern in sie hinein zu gleiten. Chiara stieß einen kleinen Schrei aus und bäumte sich auf.

Immer schneller bewegte sie sich in ihr und Chiara kam ihr entgegen. Sie bewegten sich in einem erotischen, immer schnelleren Rhythmus, gleichzeitig in der anderen, bis ihrer beider Grenzen sich aufzulösen und sie zu einer Einheit zu verschmelzen schienen. Chiara bäumte sich unter ihr auf und kam ihr entgegen. Als hätten sie immer schon zusammengehört und an die Köchin geklammert, verlor die Eisläuferin jedes Gefühl für Zeit und Raum und spürte nur noch die unglaublichen Wellen der Lust, die sich in ihrem Körper aufschaukelten.

Die Brünette gab sich den Gefühlen hin, die sie durchströmten.
Als die Köchin Chiaras erstickte Schreie und ihren heftig zitternden Körper bemerkte, wusste sie, dass die Eisdiva kurz vorm Kommen war und sie ebenfalls. Während sie sich in Inas Armen dem Orgasmus hingab, erhöhte Ina das Tempo bis die Eisdiva keuchend ihren Namen rief und den Höhepunkt zusammen mit ihr erreichte.

Atemlos lagen sie da, bis Ina sich aufsetzte. Sie zog Chiara mit sich, sodass sie rittlings auf ihr saß. Sie sahen einander in die Augen.
„Du bist unglaublich“, murmelte sie und küsste die Eisdiva sachte auf die Wange. Schließlich fielen sie, noch immer eng umschlungen, zurück aufs Bett.
„Du auch…“
Ina grinste. „Ich gebe immer mein Bestes …“, meinte sie trocken und strich mit den Fingerspitzen über Chiaras Wange.
Schmunzelnd und mit geschlossenen Augen nahm die Eisdiva Inas Worte zur Kenntnis, aber für eine Erwiderung schien ihr die Kraft zu fehlen. Irgendwann fand sie endlich die Kraft, die Lider zu öffnen und sich auf die Ellenbogen zu stützen. Ina hielt sie eng umschlungen, sie waren eindösen. Sie hatten sich geliebt und ein wenig geschlafen und sich wieder geliebt. Es schien, als ob ihre Körper nun endgültig zusammengehörten.

Irgendwann in der Nacht.

„Bist du wach…?“ fragte Chiara und bewegte sich vorsichtig.
„Ich bin zu faul die Augen aufzumachen. Wie spät ist es…?“
Die Brünette lachte leise.
„Vier…“
„Hm gut, dann haben wir noch Zeit.“ Sie lagen schon seit ungefähr zehn Stunden im Bett, Ina war nicht gewillt, dieses Bett so schnell zu verlassen.
„Musst du nicht zum Großmarkt oder so was…?“
„Noch nicht… schlaf weiter…“
„Okay…“ Sie kuschelte sich an sie und küsste Ina schläfrig auf den Mund.
„Dann schlaf schön weiter…“ sprach die Eisdiva leise und schläfrig. Chiara schmiegte die Wange an Inas. Die Brünette musste lächeln. Die Köchin deckte sie beide zu. Beide Frauen fielen wieder in einen tiefen Schlaf.
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