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Chiara und Ina – Eins sein

von Hundeherz
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / FemSlash
Chiara Nadolny Ina Ziegler
05.08.2021
14.11.2021
14
53.388
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15.08.2021 2.791
 
Teil 3


Ina keuchte auf, als sie plötzlich auf dem Rücken lag, einen Moment lang verharrte Chiara regungslos auf ihr. Dann strich sie mit der Hand über Inas Bauch hinab, immer wieder, bis sie ihr Ziel erreicht hatte. Ina spürte ihre Handfläche über ihrer empfindlichen Stelle und ein Schauer der Erregung jagte einer nach dem anderen durch ihren Körper.
„Willst du mich foltern, Eisdiva…?“, keuchte sie.
„Nein, ich versuche nur dir die gleiche Freude zu bereiten, wie du mir…“

Während die Köchin noch nach einer Antwort suchte, die sie erwidern könnte, hob die Brünette ihre Hand und hauchte einen Kuss auf die Innenseite ihres Handgelenks. Ihre Lippen strich sanft darüber, sodass ein Schauer durch Inas ganzen Körper jagte.

Ina lehnte sich in die Kissen, den Blick auf sie gerichtet. Chiara grinste verführerisch und frech. Ein Finger glitt an der Seite ihres Knies entlang und dann höher bis zur Hüfte. Die Köchin schluckte.
„Irgendwie bekomme ich es gerade mit der Angst zutun…“
„Du fühlst dich aber nicht so an als hättest du Angst, Ina Ziegler.“
Die Köchin spürte ihren eigenen Herzschlag. Sie atmete tief ein und lächelte dann.
„Vielleicht ist Angst wirklich das falsche Wort…“, gab die Rothaarige schmunzelnd zu.
„Definitiv…“. Chiara beugte sich vor und berührte Inas Wange leicht mit den Lippen und ihr gesamter Körper ging in Flammen auf.

Ina hob die Hand, um nach dem Kopfende des Bettes zu greifen. Chiara musste grinsen. Sie beugte sich hinunter, um Inas Mund wieder zu erobern. Sie glitt mit der Zunge von einem Mundwinkel zum anderen, ehe sie sie in ihren Mund schob, während sie gleichzeitig in die Köchin hinein glitt.

Was Ina in diesem Augenblick empfand, war unbeschreiblich. So etwas hatte sie noch nie erlebt. Als sie schließlich zum Höhepunkt kam und ihren Namen rief, hallte dieser Ton in jeder Zelle ihres Körpers wider. Und sie spürte, wie sie sie sich um Chiaras Finger schloss, während sie sich unwillkürlich in ihren langen Haaren festkrallte.
„Chiara…“
Noch einmal schrie sie auf. Und die Lust, die in diesem Aufschrei mitschwang, feuerte die Eisläuferin weiter an. Sie wollte noch mehr. Wollte noch tiefer in Ina eindringen.

Diese warf den Kopf zurück und spürte, wie sich die Sehnen in ihrem Hals dehnten. Noch schneller glitt Chiara in sie, mit einer Intensität, die unbeschreiblich war. Laut stöhnend bäumte sie sich auf und umklammerte die weichen, warmen Schultern der Eisläuferin. Mit einem Fingerstoß drang sie erneut tief in die Köchin ein, stützte sich auf die Ellenbogen und verwöhnte Ina mit einem leidenschaftlichen Kuss, den diese gierig erwiderte. Dabei stöhnte die Rothaarige leise als könnte sie die lustvollen Gefühle kaum ertragen, doch immer wieder hob sie die Hüften an, kam ihr entgegen, in einem sich immer weiter steigerndem Rhythmus. Chiara beugte sich vor und saugte gierig an einer der harten Brustwarzen, während Ina sich an ihren Schultern festhielt, sich an sie presste und den Atem anhielt. Vor Erregung war Ina einer Ohnmacht nahe, wusste nicht mehr wer sie war und wo sie war, spürte nur, dass diese lustvolle Spannung immer mehr zunahm, bis sie sich in einem lauten Schrei entlud.

Schwer atmend sank sie zurück auf das Kissen, aber da war Chiara schon neben ihr, streichelte sie und strich ihr mit den Lippen über die heiße Haut. Beglückt schob sie ihr die Hände ins lange zerzauste Haar, genoss die Weichheit dieser Haarpracht zwischen den Fingern zu fühlen.

In enger Umarmung sanken sie zurück auf das Laken, schwer atmend und tief befriedigt. Später lag Chiara auf dem Rücken, blickte an die Decke und hörte zu, wie Ina langsam und tief atmete. Sie lag auf der Seite, den Kopf dicht an ihrer Schulter, eine Hand auf den Brüsten der Eisdiva, ein Bein auf ihrem Schenkel. Langsam ebbte der Gefühlssturm in der Brünetten ab und sie konnte wieder klar denken. Sie streckte sich neben Ina aus. Ein ungewöhnliches Gefühl wärmte ihr nicht nur die Glieder, sondern auch das Herz. Sie war glücklich. Zum ersten Mal in ihrem Leben hatte sie das Gefühl irgendwo hinzugehören. Einen Platz im Leben gefunden zu haben. Jetzt murmelte Ina etwas im Schlaf und streichelte sanft ihre weiche Haut.

Das leise Geräusch von tiefen, gleichmäßigen Atemzügen brachte Chiara dazu, die Augen zu öffnen. Sie lag noch immer mit Ina im Bett. Ihre Beine waren miteinander verschlungen und ihr Kopf lag auf ihrer Brust, während sie schlief. Diese Frau war wirklich eine sehr großartige Liebhaberin. Sie hatte jeden Zentimeter ihres Körpers geküsst, einige mehr als andere und sie hatte eine Leidenschaft in ihr entfacht, die sie mehrmals zum Höhepunkt getrieben hatte. Kein Mann hatte sie je mit einer solchen Intensität geliebt wie Ina. Sie hatte das Gefühl ein Orkan wäre über sie hinweggefegt und sie hatte sich ihr hemmungslos hingegeben. Dass so viel Leidenschaft in ihr steckte, hatte sie nicht einmal geahnt. Ina hatte die Leidenschaft zutage gefördert und ihr gezeigt, wie schön es sein konnte mit jemanden zu schlafen, in den man wirklich und aufrichtig verliebt war. Ina war es gelungen, alles aus ihr herauszuholen und sie zum Strahlen zu bringen. Dieser Gedanke ließ sie lächeln und Ina noch näher an sich ziehen, während sie wach da lag.

Langsam öffnete Ina die Augen und wurde sich der Frau bewusst, die an sie geschmiegt neben ihr lag. Keine andere Frau hatte je diesen Wunsch in ihr geweckt, mit ihr verbunden zu bleiben. Ein leises Geräusch ließ Ina hinunterblicken und sie sah, dass Chiara sie aus ihren hübschen braun-grünen Augen ansah. Die Brünette schenkte ihr ein bezauberndes, verschlafendes Lächeln, das sie dahinschmelzen ließ.
„Hey, ich muss wohl eingeschlafen sein.“ sagte Ina.
„Ich auch…“ Ihre Stimme war leise. Sie holte tief Luft und war noch immer erstaunt über die tiefen Gefühle der letzten Stunden, die sie mit Ina verbracht hatte. Mit Ina zu schlafen, hatte sie auf eine Art und Weise bewegt, wie sie es niemals für möglich gehalten hatte. Sie hatte Gefühle in ihr wachgerufen, die sie nicht kannte und zwar nicht nur sexueller Natur. In ihren Armen hatte sie sich sicher und geboren gefühlt. Beschützt. Wie nie in ihrem Leben.



„Ina bist du da…?“
Ina rückte keuchend von Chiara ab und drehte den Kopf zur Schlafzimmertür, sie hörte eine andere Tür sich schließen, vermutlich die Wohnungstür, dann vernahm sie wieder die Stimme ihrer kleinen Schwerster.
„Ina…?“
„Lucie…?!“, stellte sie überflüssiger Weise selbst noch einmal fest.
Chiara lachte leise.
„Wir haben wohl die Zeit völlig vergessen.“
Ina hörte näherkommende Schritte, sie sprang geradezu aus dem Bett, griff sich rasch ihren Bademantel, der über einem Stuhl hing und schlüpfte hinein.
„Geh nicht weg…!“
„Auf keinen Fall und sicher nicht so!“ Chiara blickte Ina nach.

„Du bist doch da…?“
„Lucie, was machst du denn schon hier, ich hätte dich doch abgeholt…?“
Irgendwann zwischen ihren Liebesspielen waren sie von dem Nachrichtenton von Inas Handy unterbrochen worden, in dem Lucie ihr erklärte das sie entlassen wurde.
„Hast du mal auf die Uhr geschaut? Es ist 16.00 Uhr und ich wurde bereits um 14.00 Uhr entlassen. Ich habe eine Stunde auf dich gewartet und habe mir dann ein Taxi genommen.“

„Sag mal, bist du krank oder warum hast du um diese Uhrzeit deinen Morgenmantel an…?“
Aus dem Schlafzimmer kam im gleichen Moment ein Poltern, dann ein Wimmern und dann ein leises Fluchen. Lucie spitze die Ohren, sie hörte eine Frauenstimme fluchen, das war doch eindeutig Chiaras Stimme! In ihrem Kopf begann es zu arbeiten und dann zählte sie eins und eins zusammen.
„Echt jetzt…?!“ Sie schlug sich die Hand vor dem Mund, hinter der sie laut aufschrie.
„Du und Chiara. Echt, ihr habt miteinander geschlafen…?“
„Lucie…!!!“ Zarte Röte schoss der Köchin in die Wangen.  
Ina hob die Hände, deutete ihrer Schwester an leiser zu sein.
„Kannst du nicht leiser sein, die Jungs nebenan haben dich sicher noch nicht gehört.“
„Entschuldige…“
Schritte erklangen im Schlafzimmer, einen Moment später wurde die Tür von innen geöffnet.
„Hmm Ina…“ Chiaras raues Flüstern ging ihr durch Mark und Bein.
„Nicht an Sex denken, Ina“, ermahnte sie sich selbst.
Doch der Anblick von Chiaras athletischem Körper, der in einem engen schwarzen Hemd von der Köchin steckte, ließ einen ganzen Schwarm Schmetterlinge in ihrem Bauch herumwirbeln.
„Hey Chiara…“
„Hallo Lucie, ich hoffe dir geht es gut.“
„Mir geht es blendend. Mein Kopf brummt zwar noch etwas, aber sonst geht es mir gut. Naja, aber das hält mein Kopf schon aus. Ziegler-Dickkopf halt.“
„Du musst dich sicher noch schonen, setz dich hin, Lucie. Selbst mit einer leichten Gehirnerschütterung ist nicht zu spaßen. Ich mach uns erst mal was zu essen, nachdem ich mir etwas mehr angezogen habe. Und nach dem Essen, dann…“
„Und dann kümmerst du dich um deine Freundin… ihr beide seid doch jetzt zusammen, oder…?“, beendete Lucie ihren Satz.
Fragend betrachtete Ina Chiaras Gesicht. Die Eisläuferin trat auf sie zu und legte ihr einen Finger unters Kinn, lächelnd nahm sie mit der anderen Hand Inas Hand.
„Ja, wir sind zusammen Lucie“, gab sie dieser zur Antwort und küsste Ina auf die Lippen.
Die Köchin grinste von einem Ohr zum anderen.

Wenig später saß Chiara mit Lucie am Esstisch, während Ina in der Küche hantierte.
„Ich fass es immer noch nicht, dass ihr nun zusammen seid.“
„Sind wir aber. Hier bedient euch.“ Ina stellte den Teller mit Pfannkuchen auf den Tisch, dabei fragte sie: „Sirup und Butter?“
Lucie nickte, sie starrte auf den Pfannkuchenturm und nahm ihre Gabel, spießte gleich mehrere Pfannkuchen auf und verfrachtete sie auf ihren Teller.
Chiara antwortete nicht gleich.
„Ina, die Sahne hast du vergessen…“
„Klar Lucie, kommt sofort. Was ist mit dir?“
„Ina, hast du vielleicht irgendwas anderes zu essen da? Ich denke nicht, dass ich das essen kann, mit meiner Wettkampf- Diät.“
„Keine Sorge, sie sind mit fettfreier Butter gemacht, einen kannst du sicher essen.“
„Okay, in Ordnung.“
Während Ina sich sorgfältig die Butter auf ihren Pfannkuchen verteilte und noch Sirup darüber goss, steckte sich Chiara den ersten Bissen in den Mund. Köstlich, Inas Pfannkuchen waren so leicht und luftig, dass sie auf der Zunge zergingen. Als sie den Mund wieder frei hatte, sagte sie: „Die sind der Wahnsinn!“
Lucie nickte. „Finde ich auch. Immer wieder aufs Neue.“


Eine Weile später schob Lucie das letzte Stück Pfannkuchen zur Seite.
„Wollt ihr das zwischen euch erstmal noch geheim halten oder wollt ihr es unseren Freunden sagen?“
Chiara stellte ihre Tasse auf den Tisch und warf Ina einen Blick zu, wortlos. Lucies Frage hatte sie völlig überrumpelt. Sie fuhr sich jetzt mit den Fingern durch die Haare und wich Inas Blick aus. Die Köchin kannte sie gut genug, um zu erkennen, wie nachdenklich und verunsichert Lucies Frage die Eisdiva machte. Chiara trommelte mit den Fingerspitzen auf der Tischplatte herum und biss sich unsicher auf die Unterlippe.
„Ich denke wir behalten es erstmal für uns.“ Ina nahm Chiaras Hand in ihre beiden Hände.
„Immerhin ist alles neu für dich. Da reicht es erst mal völlig aus, wenn es nur meine Schwester weiß.“
„Danke…“ Ihre Stimme klang belegt. Die Eisdiva brach ab und räusperte sich.
„Aber ich würde es gerne Nathalie sagen. Die denkt sowieso schon die ganze Zeit, dass ich in dich verknallt bin, noch bevor ich es mir selbst eingestehen konnte.“
„Das ist okay für mich.“ Inas Lächeln wärmte sie wie Sonnenschein.
„Und mit dem Rest der Welt warten wir einfach, bis du es willst, okay…?“
Unter Inas Berührung entspannte Chiara sich merklich. Sie legte ihre freie Hand auf ihre.



„Oh…, das ist Mo. Er steckt unten und wartet auf mich“, erklärte Lucie, als sie auf ihr Handy sah.
„Ich werde mal meine Tasche nehmen und gehen, dann hat das frisch verliebte Paar die Bude ganz für sich allein…“, grinste sie schelmisch.
Zehn Minuten später schloss sich die Wohnungstür hinter Lucie, die eine Reisetasche mit Kleidung über der Schulter trug. In dem Moment, als Lucie die Wohnung verließ und die Tür hinter sich schloss, flog Chiara Ina in die Arme. Mit jeder Nervenfaser spürte Ina ihre weiblichen Kurven an ihrem Körper. Sie schlang ihr die Arme um den Hals und überschüttete sie mit federleichten Küssen. Die Köchin atmete tief durch und sog dabei unweigerlich ihren Duft ein.
Chiara küsste sie mit einer Heftigkeit, dass Ina schwindelig wurde. Sie ließ ihnen beiden kaum Zeit, Luft zu holen, bevor sie sie wieder küsste und sie dabei so fest an sich drückte als wären Jahre vergangen, seit sie sich das letzte Mal geküsst hatten. Dabei waren es nur zwei Stunden gewesen.
„Du erstickst mich…“ brachte die Köchin mühsam hervor.
„Hör auf dich zu beschweren und küss mich lieber…“, flüsterte die Eisdiva an ihren Lippen und küsste sie nur noch leidenschaftlicher.
„Ich beschwere mich doch gar nicht“, flüsterte Ina, als sie ihren Mund schließlich freigab.
Chiara biss sie spielerisch in die Unterlippe. „Ich aber. Hör auf zu reden und komm, küss mich…“, sagte sie mit leiser Sehnsucht in der Stimme.

„Endlich allein…“, dachte Chiara, während sie sich selbst Inas T-Shirt über den Kopf zog. Die Finger der Köchin verursachten einen Flächenbrand auf Chiaras Haut. Wo ihre kundigen Finger sie berühren, schien jede Faser ihres Körpers in Flammen zu stehen. Sie konnte gar nicht genug bekommen von ihren Lippen, von ihrem Hals, ihrer Schulter, ihrem Dekolleté. Zärtlich hielt Ina mit einer Hand den Nacken der Eisdiva, während sie mit der anderen ihren Körper erkundete. Mit jedem Streicheln wuchs ihre Erregung, raubte ihr den Atem und die Sinne. Sie schloss die Augen und gab sich diesem Gefühl hin. Mit jeder Faser ihres Körpers reagierte sie auf sie als hätte sie ein Leben lang auf Ina gewartet.
Vielleicht war es ja auch so.
So wie bei ihr, hatte sie sich noch nie gefühlt.
Die Zeit für Chiara stand still. Es schien nur sie beide und ihr grenzenloses Verlangen für einander zu geben. Mit jeder Berührung und mit jedem Kuss nahm Ina von ihr Besitz, von ihrem Körper, aber vor allem von ihrem Herzen.

„Ich wusste immer, dass du schön bist, aber ich hatte ja bis heute keine Ahnung wie schön“, flüsterte Ina.

Und sie zitterten beide.
Sie atmeten gemeinsam.  
Chiara schnappte nach Luft als sie Inas Finger auf ihrer Haut spürte, sie spürte
einen kühlen Luftzug auf der Haut und bekam eine leichte Gänsehaut.
Doch die Hitze ihrer Berührung war nichts im Vergleich zur Gier in Inas Blick, der sie fast versengte. Als Ina mit den Fingern die Träger ihres BHs entlang fuhr, unterdrückte Chiara ein Stöhnen. Mit den Lippen fuhr Ina am Rand ihres BHs entlang über ihre Haut.
„Deine Haut ist so weich wie Seide…“
„Ina…“
Chiara fing an ihr das Hemd aus der Hose zu zerren. Die Eisdiva küsste sie am Hals und diese erschauderte. Sie riss an den Knöpfen von Inas Hemd, um die Hände auf ihre Brust zu legen. Das Muskelspiel unter der Haut war genau zu fühlen. Sie zog ihr das Hemd aus und warf es beiseite. Dann war Ina wieder bei ihr, öffnet die Ösen ihres BHs und schob ihn über die Schultern der Eisdiva, damit sie ihre Brüste umfassen konnte. Ihre Wärme umhüllte sie, während sie mit dem Daumen über ihre Brustspitzen rieb und Chiara von innen erbebte.

Ina löste sich von ihr, um sich die Schuhe auszuziehen. Dann öffnete sie die Schnalle ihres Gürtels.
„Nein, überlass das mir…“ Sie wollte sie berühren und streckte die Hand aus, während sie ihr tief in die Augen sah.
„Darf ich…?“
„Heute Morgen hast du auch nicht gefragt“, lachte Ina. „Natürlich darfst du, Chiara. Ich will deine Hände und deinen Mund überall auf meinem Körper spüren. Ebenso, wie ich dich berühren will. Ich will dich kosten, deinen Geschmack auf meiner Zunge haben.“
Die sinnlichen Worte und ihre raue Stimme ließen Chiara erschaudern.  
„Komm her…“ Geschickt hakte Chiara die Finger in die Gürtelschlaufen ihrer Jeans und zog Ina zwischen ihre, auf dem Bett gespreizten Beine. Sie nahm die Schnalle in die Hand und öffnete sie, streifte ihr mit einer Bewegung die Jeans, zusammen mit dem Slip, herunter. Schmunzelnd kickte Ina ihre Hose, gefolgt vom Höschen, von ihren Füßen.

Unter ihren Liebkosungen wurde Ina atemloser. Ihre Fingerspitzen auf ihren Schenkeln zu spüren, törnte sie an. Hauchzart ließ Chiara die Fingerspitzen über die sensible Stelle in ihren Kniekehlen bis hinauf zur Rückseite ihrer Schenkel tanzen. Sanft streichelte sie ihre Schenkel, erst die Außenseite, dann die Innenseite. So tastete sie sich langsam bis zum Zentrum ihrer Weiblichkeit vor, ohne es allerdings zu berühren. Es war Himmel und Hölle zugleich.

Derweil beugte Ina sich vor und umschloss ihre Brustspitzen mit dem Mund. Die Liebkosungen ihrer Lippen und Zunge, die leichten Liebesbisse, machten Chiara ganz verrückt vor Lust. Jetzt bloß nicht aufhören. Sie umfasste Inas Kopf, zog sie noch dichter an sich heran. Strich über die Ohren, den Nacken der Köchin, über ihre Schultern, den Rücken hinunter. Ina erbebte. Keine Ahnung wie lange sie noch das Gleichgewicht halten konnte, ihre Beine schienen aus Pudding zu bestehen.
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