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Chiara und Ina – Eins sein

von Hundeherz
GeschichteLiebesgeschichte / P18 / FemSlash
Chiara Nadolny Ina Ziegler
05.08.2021
27.11.2021
15
60.829
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07.08.2021 3.993
 
Okay, FSK 18 Denke ich definitiv. Ich übernehme keine Haftungen für was auch immer.  

Teil 2


Die Worte raubten der Köchin den Atem, es war so unerwartet.
Chiaras Offenheit raubte ihr fast den Atem. Es war so gar nicht das, was sie erwartet hatte. Sie schluckte, aber ihr Herz hüpfte vor Freude.
Sie antwortete nicht. Das Schweigen wurde lang. Schrecklich lang. Chiara hielt es auf dem Stuhl nicht mehr aus und erhob sich, es würde sie unsagbar verletzen, wenn Ina nicht genauso empfand. Sie bereitete sich auf die Zurückweisung vor.
Doch gerade, als sie befürchtete, dass es nun peinlich oder unschön für sie werden würde, erklärte die Köchin:

„Chiara, mir geht es doch genauso. Ich meine alles an dir törnt mich an. Dein Aussehen, dein Duft, dein Gang und nach unserem ersten Kuss war es dein Geschmack. Von da an konnte ich gegen meine Gefühle kaum mehr ankämpfen… wobei ich mich schon vorher in dich verliebt habe. Offen gesagt…, warst du bereits hier drin…“, sagte sie und deutete auf ihr Herz. „Und ich bekam dich nicht mehr da raus, selbst als ich gesagt habe, nachdem du den Imbiss gerettet hast, dass du nicht mein Typ seist. Du bist mir unter die Haut gegangen, seit dem Abend im A 40, wie noch keine Frau zuvor.“ Die Erinnerung ließ sie lächeln.

Ihr Blick war offen. Sie meinte was sie sagte. Alles davon. Langsam fand Chiara ihre Worte wieder.
„Wirklich… du bist auch in mich verliebt…?“
Vor lauter Glück schloss die Eisdiva die Augen. Sie war auch in sie verliebt, wirklich?

Chiara machte einen Schritt auf sie zu, und Ina tat es ihr gleich, bis ihre Zehen sich beinahe berührten. Mit dem Daumen hob Ina ihr Kinn etwas an, ihre Blicke trafen sich. Das Herz der Eisdiva setzte einen Schlag aus, als sie die tiefen Gefühle in Inas Augen las.
„Ich habe mich verliebt…“
„Wirklich…?“ brachte Chiara wie betäubt hervor, sie glaubte es nicht wirklich.
Inas Lächeln raubte ihr den Atem.
„Ja, ich bin mir ganz sicher…“


Ihre Hand strich warm die Wange der Eisläuferin entlang, ließ diese die Augen schließen. Ihre Lippen waren nur noch ein kurzes Stück voneinander entfernt, sie nährten sich wieder an, beide Frauen hatten bereits die Augen geschlossen. Mit einem Seufzen legte Chiara die Hand auf Inas Oberkörper. Ihr Herz schlug so schnell wie ihres.

Ina riss sie in ihre Arme und küsste sie. Sie drang mit der Zunge in ihren Mund vor. Nur zu gern gewährte Chiara ihr Einlass, erst jetzt wurde ihr bewusst wie sehr sie sich danach gesehnt hatte, von genau dieser Frau leidenschaftlich begehrt zu werden. Ein unglaubliches Verlangen überwältigte sie. Während sie sich fest an Ina schmiegte, spürte sie die Hitze ihrer Haut, eine Hitze, die ihre Körper verband…vereinigte, wie sie es noch nie erlebt hatte.

Ein Wonneschauer durchströmte ihren Körper als Inas Zunge in ihren Mund glitt. Köstliche Empfindungen prasselten auf sie ein, als sie sich auf ihren Geschmack, ihren Duft und ihre Zunge konzentrierte, die ihre sinnlich umkreiste. Die Sehnsucht, sie jetzt und hier voll und ganz zu spüren, wurde übermächtig. So kannte sie sich gar nicht. Mit den Lippen strich Chiara ihr über den Hals und kitzelte mit der Zunge die Ohrmuschel. Ein leises Stöhnen entrann der Kehle der Köchin. Wenn sie leicht an ihrem Ohrläppchen saugte, spürte sie es bis in die Zehenspitzen. Es war unglaublich.

Ina hob sie hoch und Chiara schlank ihre Beine um ihre Taille. In dieser Haltung verbrachten sie einige wundervolle Minuten, küssten und neckten sich mit Zunge und Lippen. Dann hielt die Köchin es nicht mehr aus, drehte sich mit ihr zusammen um und setzte sie auf dem Esstisch ab. Mit ihren warmen Händen strich sie über ihren Rücken und liebkoste dann ihren festen Po, der wie immer in einer engen Jeans steckte, ein Anblick, der ihr schon ziemlich schnell an Ina den Kopf verdreht hatte.
„Dein Knackarsch hat mich schon von Anfang an fasziniert, ganz besonders in diesen engen Hosen, die du immer trägst. Trägst du die eigentlich extra, um Frauen aufzureißen?“, flüsterte sie und verschloss die Lippen der Köchin mit einem leidenschaftlichen Kuss.

„Hat doch funktioniert, oder?“, schmunzelte Ina.
Nach dieser Äußerung biss Chiara ihr sanft in die Unterlippe, sodass Ina vor Schmerz aufstöhnte. Die Brünette linderte ihren Schmerz mit einem sanften Kuss.
„Wollen wir nicht in dein Schlafzimmer gehen…?“

Ohne nachzudenken, zog Ina Chiara vom Tisch hinunter. Jeder Schritt auf dem Weg zu ihrem Zimmer steigerte die Lust und bescheinigte den Puls der Brünetten. Ina zog Chiara rückwärts gehend durch den Raum, diese folgte ihr, bereitwillig. Schließlich drückte die Eisdiva sie sanft gegen den Türrahmen.

Chiara drückte mit einer Hand die Türklinge hinunter und Ina stolperte rückwärts ins Zimmer.
Ina ging rückwärts und die Brünette stolperte vorwärts mit. Chiara lächelte sie an und Ina versank in diesem Lächeln, und ihr Herz drohte zu zerspringen.

Der zarte Duft ihrer erhitzten Haut, ihr Mund, vor allem ihr Mund, lockte sie. Ina küsste ihren Mund, Chiaras Lippen waren warm und weich und die Köchin wollte mehr, mehr von dieser Süße. Wollte die Süße voll auskosten, darin versinken. Ein rauer kehliger Laut entrang Inas Kehle. Eine Mischung aus Seufzen und Stöhnen, diese Laute entzündeten in der Eisdiva einen Funken, der seit Tagen in ihr schwelgte, ihr Verlangen brannte jetzt lichterloh. Sanft umfasste sie Inas Nacken und zog ihren Kopf näher zu sich. Während sie den Kuss vertiefte, trafen sich ihre Zungen.

Ina hatte insgeheim mit Unsicherheit gerechtet, sie sogar erwartet oder ein Zögern, aber sie hatte sich getäuscht. Gierig drängte sie sich an sie, erkundete mit der Zunge Inas Mund, erforschend und unendlich erregend. Die Köchin spürte ihre Hitze, schmeckte und fühlte weiche Wärme. Das Blaut rauschte in ihren Ohren, sie atmete schwer, und sie konnte nur noch an eins denken. Sie begehrte sie, musste sie haben.

Und dann presste Chiara die Handflächen auf ihre Brust, Silberfunken tanzten hinter ihren geschlossen Augen.

Ina selbst ließ die Hände auf ihren Brüsten ruhen und fuhr mit den Daumen über die Knospen. Ein lustvolles Spiel, das in Chiara den Wunsch weckte, ihre Hände zu nehmen und sie dort hinzulegen, wo sie ihre Liebkosung so dringend brauchte. Doch das traute sie sich nicht. Noch nicht. Stattdessen zog sie ihr das Hemd aus der Hose, genoss es ihre nackte Haut zu streicheln.

Chiara begann Inas Bluse aufzuknöpfen, so weit auf, dass der schwarze Satin-BH zu sehen war. Plötzlich fühlte Ina einen kühlen Luftzug auf der heißen Haut und bemerkte erst jetzt, dass ihre Bluse auf dem Boden lag. Und bevor sie wusste, wie ihr geschah, drückte die Eisläuferin sie mit dem Rücken hinunter aufs Bett.

Ihre seidigen, langen und dunkeln Haare hüllten ihre Köpfe ein, bildeten einen Kokon, der die Welt draußen ließ oder draußen lassen sollte. Aber das war der Moment, in dem sich Inas vernebeltes Hirn wieder einschaltete, vielleicht ging das alles viel zu schnell. Vor ein paar Minuten waren sie immerhin erst zusammengekommen, vielleicht sollte sie hier die Bremse ziehen.

Als Ina sich schließlich von ihr löste, stöhnte Chiara enttäuscht auf. Sie sehnte sich so sehr nach ihr. Die Köchin sah sie einfach nur an.
„Was ist, wenn wir das hier überstürzen und du dir doch nicht sicher bist, dass du das hier willst… vielleicht sollten wir aufhören?“

Aber die Eisdiva wollte nicht aufhören. Sie wollte herausfinden, ob Ina eine leidenschaftliche Liebhaberin war. Ja, sie wollte es, wollte sie.
Chiara schüttelte den Kopf und wisperte: „Ina, ich war mir einer Sache noch nie so sicher wie in diesem Moment hier. Und dabei geht es nicht darum, mit einer Frau zu schlafen, sondern mit dir. Ich bin in dich verliebt und ich will diese Verliebtheit in vollen Zügen auskosten und dazu gehört auch, dass ich dir nah sein mochte, so wie jetzt.“
Die Köchin quittierte ihre Erwiderung mit einem rauen Stöhnen, ehe sie den Kopf senkte, um sie zu küssen. Sie brauchte die Verbindung zu ihren Lippen genauso dringend wie den nächsten Atemzug. Chiaras Anspannung, die in ihrem Körper aufbrauste, verriet Ina, wie sehr sie es wollte.

Chiara ließ die Hände unter ihr Hemd gleiten, strich ihr erst über die Hüfte, dann über den Bauch. Die Eisläuferin genoss es, ihre nackte Haut zu streicheln. Das genügte und Ina warf ihre Bedenken über Bord, ihre Hände waren warm und die Berührung fühlte sich so gut an, dass die Köchin beinahe wie ein Kätzchen geschnurrt hätte.

Ina richtete sich auf, die Eisdiva noch immer auf ihrem Schoß sitzend, ihr Mund war trocken, während Chiara ihren Oberkörper entblößte. Nachdem der letzte Knopf geöffnet war, schob sie den Stoff beiseite und zeichnete mit den Fingerspitzen die warme Haut nach. Fantastisch.

Die Köchin atmete scharf ein, als sie ihr mit den Handflächen über die Brustspitzen fuhr. Chiara presste ihren noch bekleideten Körper gegen Inas nackte Haut. Die Hitze, die die Eisläuferin dabei erfasste, schien sie buchstäblich zu verbrennen.

„Ich bin doch etwas nervös…“, schoss es Chiara durch den Kopf. Als ihre Lippen sich lösten, blickte sie Ina an. Seit langem hatte sie etwas nicht mehr so gewollt wie sie. Und trotzdem war sie etwas unsicher. Sie atmete bebend ein.
Jegliche Gedanken an Unsicherheit waren allerdings vergessen, als Ina ihr Gesicht umfasste und sanft ihre Unterlippe mit dem Mund umschloss. Dann vertiefte sie den Kuss und schob ihr die Finger ins Haar. Voller Verlangen presste sie sich gegen die Köchin. Langsam strich Ina an der Außenseite ihrer Beine hinauf und unter den Rocksaum. Als sie schließlich an ihrem empfindlichen Punkt angekommen war, war Chiara halb verrückt vor Verlangen, dabei hatte sie sie noch nicht einmal richtig berührt.

Kaum hatte Ina den Kuss beendet, machte sie sich daran ihr das Kleid über den Kopf zu streifen und als Chiara nur noch in BH und Slip auf ihrem Schoß saß, seufzte sie zufrieden. Sie sah höllisch sexy aus in diesen rosafarbenen Teilen aus zarter Spitze. Sexy und atemberaubend, dachte Ina.
„Du könntest wirklich ein Model sein…“, sagte sie mit heiserer Stimme, in der ihr Verlangen und ihre Bewunderung mitschwangen. Sie hatte einen fanatisch geformten Körper.

Ehe Chiara richtig bewusst wurde was geschah, hatte Ina sie beide schon gedreht und sie fand sich zwischen dem heißen Körper der Köchin und dem kühlen Laken wieder. Dann streckte die Köchin sich neben ihr aus.
„Zieh dich aus…“, sagte Chiara schließlich. Bei ihrem Befehl musste Ina leise lachen, stand sofort auf und war in wenigen Sekunden bis auf BH und Slip ausgezogen. Als sie nach hinten griff, um den Verschluss zu lösen, ergriff Chiara ihre Oberarme.
„Lass…“, sagte sie und öffnete Ina den BH.
„Du bist ziemlich fordernd Eisdiva.“ Anschließend drückte Ina sie aufs Bett und legte sich auf die Brünette. Endlich. Aufatmend schloss Chiara die Augen. Ihre vollen Brüste pressten sich gegen Inas Brustkorb, es war unglaublich. Ihre Körper passten perfekt zusammen.

Als die Köchin ihre Brüste berührte, spürte sie die harten Spitzen an der Handfläche. Ihr bot sich ein ungehinderter Blick auf ihren vollen Busen. Wie schön sie war. Vorsichtig beugte sie sich vor und liebkoste die harten Knospen mit Lippen und Zunge. Als sie leicht daran saugte, bog Chiara sich ihr entgegen und keuchte leise. Nie hatte sie etwas derartiges gespürt, nie gespürte Empfindungen ließen sie erbeben. Unter ihren Händen fühlte sie eine bisher nicht gekannte Lust, die sie ungehemmt zeigte. Auch das war neu für sie. Tief und heiß stieg das Verlangen in ihr auf, bis sie stöhnend den Kopf zurückwarf und flüsterte.
„Ina, bitte …“
Doch sie sah die Brünette nur lächelnd an und beugte sich wieder über ihre Brüste. Chiara presste die Lippen zusammen, aber auch das nützte nichts, ihr Körper folgte seinen eigenen Gesetzten. Ihr war als brannte sie vor Begehren.

Ina streichelte ihre Schulter, dann ihr Haar. „Du bist so verdammt sexy…“ murmelte sie.
„Umwerfend, dass ich Angst habe, gleich aus dem Bett zu kippen“, sagte die Köchin, während sie sich hinkniete, um Chiara den Slip auszuziehen. Sie konnte es nicht erwarten sie zu berühren, sie zu schmecken und all die Dinge mit ihr zu tun, von denen sie in den vergangenen Nächten nur geträumt hatte. Ina atmete tief durch und wurde von Sekunde zu Sekunde erregter, als sie den Slip über ihre langen, hübschen Beine nach unten schob und zur Seite warf. Anschließend blickte sie zu Chiara auf. Von der Mitte an abwärts war sie jetzt auch nackt und sie genoss es, ihre schmale Taille, ihren Bauch, die Form ihrer Schenkel und ihre langen Beine zu bewundern. Sie war einfach perfekt. Der Anblick ihres nackten, voll erregten Körpers, war atemberaubend. Das Werk eines begnadeten Bildhauers hätte nicht perfekter sein können, dachte sie.
Chiara brannte darauf, ihre Haut und die Muskeln zu streicheln. Doch dazu kam sie erst mal nicht, denn Ina beugte sich über sie, schmiegte sich eng an sie und rieb ihren erhitzten Körper an ihrem.

„Mhmm…“ Mit geschlossen Augen genoss die Eisdiva die sinnliche Erfahrung. Verlangend legte sie Ina die Hände auf die Schultern und fuhr über ihren Rücken hinab zu ihrem Po.

Zärtlich knabberte Ina an Chiaras Ohrläppchen und zog eine Spur von Küssen über ihr Schlüsselbein hinab bis zu ihren Brüsten. Wie gern hätte sie ihre Lippen wieder auf ihren gespürt. Sie sehnte sich nach ihren Küssen, doch Ina streckte sich jetzt neben ihr aus. Erst war sie enttäuscht, aber als sie mit der Zunge eine Brustspitze liebkoste, war sie sehr entzückt. Oh, ihre heißen, feuchten Lippen gaben ihr genau das, was sie brauchte.
„Ist es das, was du willst?“, fragte sie mit rauer Stimme.
„Unter anderem…“, gab die Brünette genießerisch zurück.
Ina lächelte sie an, sexy, lustvoll teuflisch.

Langsam strich sie ihr über den glatten, flachen, trainierten Bauch, endlich. Die Eisdiva keuchte auf und spreizte die Beine, doch Ina hatte etwas anderes mit ihr vor. Sie glitt zu ihrem Knie, hinunter zu ihrem Knöchel.
Chiara rang nach Luft. Ihr Atem beschleunigte sich immer mehr, vor Erregung war sie einer Ohnmacht nahe, wusste nicht mehr ,wer sie war und wo sie war, spürte nur, dass diese lustvolle Spannung immer mehr zunahm.

Sie sahen einander an, die Zeit schien stehen geblieben zu sein. Dann streckte Ina die Hand aus und umfasste Chiaras Kinn als sie mit dem Daumen zärtlich über den Nasenrücken strich, über ihren Nacken hinab zum Schlüsselbein. Es durchfuhr sie ein elektrisierendes Prickeln. Die Eisläuferin legte ihr die Hände in den Nacken, zog sie an sich, drückte sie an ihren fordernden Körper. Sie fand es unglaublich erregend, wie ihre Brustspitzen sich an ihrer Brust rieben.

Voller Leidenschaft presste Ina ihren Mund auf ihren, neckte sie mit ihren Küssen, mal sanft, mal fordernd, begann ein aufregendes Spiel mit der Zunge. Heiße Schauer durchfluteten Chiara, machten sie schier verrückt vor Lust und Verlangen. Halt suchend, schmiegte sie sich an Ina. Immer hungriger und fordernder wurden ihre Küsse. Was hatte Ina bloß mit ihr angestellt? , dachte sie. Diese unersättliche, sinnliche Frau, das war doch nicht sie? Sie kannte sich so nicht, sie fühlte sich regelrecht elektrisiert, fast schämte sie sich über ihre heftige Erregung, ihren keuchenden Atem, die fest aufgerichteten Brustspitzen. Aber sie schämte sich nur fast, dafür war es viel zu schön. Oh, wie sehr sie sich danach sehnte von Ina genommen zu werden. Sex hatte noch nie für sie einen großen Stellenwert eingenommen, Sex hatte für sie nie eine Rolle gespielt, bis jetzt…

Chiara packte Inas Handgelenk. Sie wollte, dass sie spürte wie erregt sie war. Jetzt war sie mutig genug dafür.
„Wieso quälst du mich so…?“, keuchte sie.
„Ich habe eher das Gefühl, dass es dir gefällt…“ Inas Blick folgte der Bewegung von Chiaras Hand, die die Hand der Köchin führte.
„Ist es das, was du willst…?“, fragte sie die Eisdiva mit rauer Stimme. Nachdem die Brünette Inas Hand an ihre intimste Stelle gelegt hatte, begann Ina, sie mit kreisenden Bewegungen zu verwöhnen.
„Bitte Ina…“
Erneut lächelte die Köchin sie an, sexy lustvoll, teuflisch. Während sie sie fast um den Verstand brachte und ihr Körper von den ersten Wellen eines gewaltigen Orgasmus erfasst wurde, blickte Ina ihr unentwegt in die Augen. Ihre sanften Berührungen wurden entschlossener und schneller.

Ungeduldig hob Chiara ihr die Hüften entgegen, als sie selbst mit einem leisen Stöhnen und mit einem Finger in Ina hineinglitt. Ihre Körper bewegten sich jetzt im selben Rhythmus. Chiara hatte ihre Beine um Inas Hüften geschlungen, um sie so tief wie möglich in sich aufzunehmen. Sie küssten sich intensiv und leidenschaftlich.

Jetzt atmete Chiara keuchend und auch Inas Atem kam stoßweise. Sie spürte, wie ihre Lust immer weiter anstieg, bis sie es kaum noch aushielt. Und dann… endlich ließ sie sich fallen und erlebte einen geradezu ekstatischen Orgasmus.

Die einzigen Geräusche im Zimmer waren ihrer beider keuchender Atem und das Klatschen von Haut auf Haut. Ina verharrte einen Moment und dann wurde auch sie mitgerissen. Ein letztes Mal glitt ihr Finger kraftvoll in sie hinein und dann kam auch sie und erzitterte von ihrem Höhepunkt. Dann sank sie auf ihr zusammen und die unter ihr liegende atemlose Chiara, schlang ihre Arme und Beine um sie, so fest sie konnte. Die Brünette fühlte sich so satt und schwer, dass sie glaubte sich nie wieder bewegen zu können.
„Ich hatte ja keine Ahnung“, dachte sie laut.
„Wovon…?“
„Dass es sich so anfühlen kann, miteinander zu schlafen. Es war noch nie so explosiv“, strahlte Chiara.
„Ich kann nur sagen, ich kenne es auch nicht so explosiv. Muss wohl an dir liegen“, strahlte auch Ina.
„Und an dir…“, kam es wieder von Chiara.

Ina hatte den Kopf angehoben und sah sie an. Ihre braun-grünen Augen wirkten glasig, der Blick verschleiert.
Der Orgasmus, den sie gerade erlebt hatte, wäre nichts im Vergleich zu dem, was sie ihr noch geben wollte. Nachdem sie ihren Finger aus ihr herausgezogen hatte, leckte sie ihn ab, wohl wissend, dass die Eisdiva jede ihrer Bewegungen verfolgte. Chiara hatte Schwierigkeiten zu atmen und die braunen Augen, die sie anstarrten, machten es nicht einfacher, Luft in ihre Lungen zu bekommen. Noch nie hatte ein sexueller Akt sie derart erregt.

„Keine Angst…“ Erst als sie sie ausgiebig gemustert hatten, beugte sie sich vor und legte ihre Stirn an Chiaras Bauch und amtete ihren köstlichen Duft ein. Und dann tat sie etwas, wonach sie sich seit ihrem ersten Kuss gesehnt hatte. Mit der Zungenspitze umkreiste sie ihren Bauchnabel, ehe sie immer tiefer wanderte und es währenddessen genoss, die Eisdiva stöhnen zu hören.
Als sie an ihrem Ziel angekommen war, glitt sie mit der Zunge über das Zentrum ihrer Weiblichkeit und presste anschließend einen heißen Kuss darauf. Wie sehr hatte sie sich danach gesehnt, sie endlich zu schmecken. Die Hände fest auf ihre Oberschenkel gepresst, glitt sie mit der Zunge in sie hinein. Und als Chiara daraufhin ihren Namen rief, klang es wie Musik in ihren Ohren. Noch tiefer drang sie vor und nutze ihre Zunge, um sie zu erobern. Ganz auf das Hier und Jetzt konzentriert war sie, auf diesen köstlichen Geschmack, diese Erregung, diese Leidenschaft.
Sie ließ sich Zeit, damit Chiara merkte, wie sehr es ihr gefiel, sie so zu verwöhnen. Sie sollte es nicht nur spüren, sondern diese Verbindung mit allen Sinnen aufnehmen und verinnerlichen.

Sie seufzte enttäuscht, als Ina den Kopf hob.
„Nicht…“
„Du schmeckst so süß…“, sagte Ina leise und schaute ihr in die Augen.
„Und keine Angst, wir sind noch nicht fertig “, sagte die Rothaarige und beugte sich vor, um sie zu küssen. Dabei schmeckte die Eisläuferin sich selbst auf ihren Lippen. Es war ein unglaubliches Gefühl, sich selbst auf Inas Lippen zu schmecken.


In nächsten Moment konnte sie jedoch gar nicht mehr denken, denn Ina hatte eine ihrer Brustwarzen zwischen die Lippen genommen und saugte daran. Stöhnend gab sie sich der Lust hin und gerade als sie glaubte, verrückt vor Verlangen zu werden und es nicht mehr aushalten zu können, widmete die Rothaarige sich der anderen Brust.

Danach ließ sie ihre Hände wieder über ihren Bauch wandern und warf ihr einen lustvollen Blick zu, bevor sie den Mund zurück auf das verlockende Paradies senkte.

Chiara sah an sich hinunter, mit halb gesenkten Lidern und lächelte. Allein der Gedanke daran, dass sie gleich mit der Zunge erneut in sie eindringen würde, ließ ihren Puls in die Höhe schnellen.

Chiara schloss die Augen. Es fühlte sich so gut an. Die Sanftheit ihrer Zunge, der Druck ihrer Lippen, sie widmete sich voll und ganz ihr und ihrer Lust. Das hatte noch nie ein Mann für sie getan. Noch nie hatte jemand sie so behandelt als wäre sie ein kostbares, seltenes Geschöpf. Sie packte Ina an den Hüften, hielt sie noch ein bissen fester, als die Köchin mit ihrer Zunge über ihre seidige Wärme glitt und zu saugen begann. Sekunden später wusste Ina, dass sie ihr Ziel fast erreicht hatte, denn Chiara krallte sich in ihren Schultern fest und begann zu zittern. Sie verstärkte den Griff um ihre Schenkel, denn sie wusste was jetzt kommen würde, sie war bereit.

Die Eisdiva schrie ihren Namen heraus, als sie den Höhepunkt erreichte. Ihre Fingernägel krallten sich noch tiefer in Inas Haut, doch diese spürte den Schmerz nicht. Sie genoss das Wissen, dass sie ihr diese Wonne bereitet hatte. Sie hob den Kopf und sah Chiara an. Ihre Augen wirkten benommen, glasig und verschleiert, vor abklingendem Verlangen. Ohne ein Wort zu sagen, strich die Köchin mit den Fingern über den Bereich, den sie eben noch geküsst hatte, ehe sie ihren Finger in sie hineinschob. Sie war immer noch so heiß und bereit und Ina hatte die Absicht beides auszunutzen.

Chiara hatte das Gefühl abermals in Flammen zu stehen als würde ihr ganzer Körper brennen. Sie biss die Zähne zusammen, als sie spürte, dass sie sich dem Höhepunkt näherte. Das Ziehen breitete sich langsam in ihrem gesamten Körper aus, als sie Ina abermals ihre Finger in die Schultern grub. Die Köchin stieß wieder in sie hinein als hinge ihr Leben davon ab. Und als Chiara ihren Namen schrie, wusste sie kaum noch wo oben oder unten war. Wo ihr Körper begann oder Inas endete. Sie sog die Luft ein, ehe sie erneut aufschrie. Eine Vielzahl von Empfindungen prasselte auf sie ein und verursachte eine Explosion in ihrem Inneren, die sich wiederum in einem gewaltigen Orgasmus entlud.

Einen Moment später ließ Ina sich neben sie aufs Bett fallen und schlang die Arme um sie, während Chiara versuchte wieder zu Atem zu kommen. Viel zu schnell beruhigte sich ihr Atem wieder. Doch Ina hielt sie weiter in den Armen als wollte sie sie nie wieder loslassen.

Eine Millionen Küsse folgten, zumindest empfand Chiara es so. Keiner von ihnen dachte daran sich voneinander zu lösen, irgendwann dämmerte die Eisdiva kurz weg, noch immer eng an sie geschmiegt.

Von hinten legte Ina einen Arm um ihre Taille und zog Chiara an sich. Mit kleinen Küssen liebkoste sie ihren Nacken, gerade als sie eine ihrer Schultern liebkosen wollte, drehte die Eisdiva sich in ihren Armen herum und gab Ina einen heißen, leidenschaftlichen Kuss. Es schien ihr ganz natürlich, in einem Bett, splitterfasernackt mit Ina zu liegen. Als Ina sich schließlich aufsetzte, öffnete Chiara die Augen, sie blickte zu ihr herunter und lächelte.
„Alles okay bei dir? Wobei… ich hoffe, dass du dich besser als okay fühlst…“ , sagte sie, als sie sie zu sich hochzog, sodass ihr Oberkörper an ihrem ruhte. Ihre Brüste waren noch immer empfindlich von ihren Liebkosungen und der Kontakt mit ihrer Haut rief eine Vielzahl von erregenden Empfindungen hervor, wie Erinnerungen an die letzten Stunden.
„Was machst du nur mit mir…?“ , flüsterte die Eisdiva atemlos. Es war schon eine Weile her, seit sie Sex gehabt hatte, aber so hatte sie sich noch nie gefühlt.
„Danke. So habe ich mich noch nie gefühlt, ich meine das war unbeschreiblich, ein wunderbares Erlebnis, Ina. So wunderbar, dass ich große Lust bekomme, es noch einmal zu tun. Jetzt hier, mit dir.“
„Wirklich…?“ , flüsterte sie, ehe Chiara sie sanft auf die Matratze drückte und sich über sie beugte. Ina starrte auf sie hinab, als sie sanft ihre Beine auseinander schob.
„Ja, wirklich. Noch nie hat sich etwas so richtig angefühlt. So köstlich“, lächelte sie.
Ina lächelte ebenfalls.
„Und ich möchte mich dafür bei dir revanchieren“, grinste sie nun frech.
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